Stealth der alten Schule

Dark Preview

Steckbrief
PC360
Action
Schleich-Action
16
Realmforge
Kalypso Media
04.07.2013
Link
Amazon (€): 11,99 (360), 9,90 (PC)
GMG (€): 24,99 (STEAM), 22,49 (Premium), 12,53 (STEAM), 11,28 (Premium), 14,99 (STEAM), 13,49 (Premium), 9,95 (PLAYFIRE), 8,96 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 14,99 (STEAM), 13,49 (Premium), 24,99 (STEAM), 22,49 (Premium), 99,99 (STEAM), 89,99 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 9,99 (PLAYFIRE), 8,99 (Premium), 29,99 (STEAM), 26,99 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 84,98 (STEAM), 76,48 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 45,82 (STEAM), 41,24 (Premium), 1,75 (STEAM), 1,58 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 79,99 (STEAM), 71,99 (Premium), 24,99 (STEAM), 22,49 (Premium), 7,99 (STEAM), 7,19 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 1,59 (STEAM), 1,43 (Premium), 11,99 (STEAM), 10,79 (Premium), 6,99 (STEAM), 6,29 (Premium), 19,99 (PSN), 17,99 (Premium), 12,99 (STEAM), 11,69 (Premium), 3,99 (STEAM), 3,59 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 2,99 (STEAM), 2,69 (Premium), 39,99 (STEAM), 35,99 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 42,28 (STEAM), 38,05 (Premium), 12,99 (STEAM), 11,69 (Premium), 54,81 (STEAM), 49,33 (Premium), 1,99 (STEAM), 1,79 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 59,99 (STEAM), 53,99 (Premium), 11,99 (STEAM), 10,79 (Premium), 59,99 (STEAM), 53,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 19,99 (STEAM), 17,99 (Premium), 9,99 (STEAM), 8,99 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 7,99 (STEAM), 7,19 (Premium), 39,99 (STEAM), 35,99 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium), 4,99 (STEAM), 4,49 (Premium)
Mit dem Echtzeit-Strategiespiel Dungeons wurde die kleine Münchner Entwicklerfirma Realmforge einem größeren Publikum bekannt. Im Juni veröffentlichen sie mit Dark ein Stealth-Spiel der alten Schule – mit einem Vampir in der Hauptrolle. Wir haben uns für euch vorab durch die ersten Levels gebissen.
Benjamin Braun 14. März 2013 - 19:05 — vor 5 Jahren aktualisiert
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Das Sanctuary ist ein Nachtclub wie jeder andere und zudem ein Treffpunkt für Gothic-Fans. Überall treffen wir auf schwarz gekleidete Gäste, bizarr geschminkt und sich zu hämmernden Techno-Klängen bewegend. Es ist ein edler Laden mit mehreren Bars und Nebenräumen, in Käfigen an der Decke heizen die Gogo-Girls dem Publikum zusätzlich ein. Eine Szenerie, die genauso gut auch aus der Comic-Serie Blade stammen könnte. Der Vergleich hinkt kein bisschen, denn auch im Sanctuary tummeln sich Vampire.

Von Engeln und BlutsaugernEric Bane wurde kürzlich von einem Vampir gebissen, in seiner Blutbahn zirkuliert der Stoff, der ihm übermenschliche Kräfte und ewiges Leben verspricht. Zu Beginn seines Abenteuers ist ihm diese Tatsache allerdings nicht bewusst, genauso wie der Umstand, dass er nur dann zu einem vollwertigen Blutsauger werden kann, wenn er das Blut eines Vampirlords trinkt. Stattdessen plagen ihn seltsame Visionen, in denen ihm eine engelsgleiche Kreatur ins Gewissen redet. Schon bald aber ruft ihn Rose, die Leiterin des Nachtclubs, zu sich, um Eric reinen Wein einzuschenken. Sie eröffnet ihm, dass er großes Potenzial habe, ihn aber das Schicksal eines Ghuls erwartet, falls er nicht das Blut eines höheren Vampirs erhält. Die Suche nach dem Vampirlord in einem Museum ist aber nur der erste Schritt auf Erics langer Reise, denn er merkt schnell, dass die Vampirgemeinde der unbenannten, an New York erinnernden Großstadt mehr von ihm erwartet als ihr einfach nur anzugehören ...

Waffenloses SchleichenAnders als in vielen anderen Schleichspielen wird es in Dark keine Möglichkeit geben, die Levels mit Waffengewalt zu lösen. Wie Sam Fisher Pistolen mit Schalldämpfer oder betäubende Gummigeschosse einsetzen könnt ihr also nicht. Waffenlos ist aber nicht mit gewaltlos zu verwechseln, denn natürlich ist so ein Vampir kein zahmer Zeitgenosse. Die Levels könnt ihr nämlich sowohl vollständig ohne Feindkontakt bewältigen als auch mit herzhaftem Zubeißen, sozusagen. Die wichtigen Erfahrungspunkte gibt es in beiden Fällen, allerdings winken deutlich größere Belohnungen, je geringer der Feindkontakt ausfällt

Ein sehr klassisches, skillbasiertes Stealth-System mit 15 Vampirfähigkeiten steht euch zur Verfügung. Der Schattensprung, mit dem ihr euch über eine kurze Distanz sozusagen teleportieren könnt, zählt zu den "angeborenen" Kräften, andere müsst ihr erwerben. Dafür benötigt ihr Erfahrungspunkte, die ihr von Anfang an beliebig verteilen könnt. Lediglich die Verbesserung eines Skills ist an das Erlernen der Vorstufe geknüpft, logisch. Diese Freiheit bedeutet, dass ihr Eric an eure eigene Spielweise anpassen und gleichzeitig großen Einfluss auf die Spielbalance nehmen könnt.

Bei der gewaltlosen Methode helfen euch Skills wie "Distract", mit dem Eric einen Feind für einige Sekunden verwirrt, oder "Celerity", der euch beweglicher macht. Hilfreich ist auch "Obfuscation", womit ihr euch kurzzeitig wie ein Schatten bewegen könnt. Die passive Fähigkeit "Assassin" dämpft eure Schritte. Andere Skills wie der "Shadow Grip", bei dem ihr quasi einen Schattensprung mit einem Sofortkill ausführt, sind besser für eine offensive Herangehensweise geeignet. Dasselbe gilt auch für die Regenerationsfähigkeit, durch die ihr eure unter Umständen angekratzte Lebensenergie wieder auffrischen könnt. Um einige dieser Fähigkeiten – insbesondere die offensiveren – einsetzen zu können, kommt ihr allerdings nicht umhin, Wachen das Blut abzusaugen. Nur so erhaltet ihr sogenanntes Vitae.  Ein paar der Skills stehen euch wiederum unbegrenzt zur Verfügung, allerdings haben fast alle Spezialfähigkeiten eine längere Cooldown-Zeit.
Die Vampirvision hilft euch dabei, euer Vorgehen zu planen, um nicht von den oft zahlreichen Wachen entdeckt zu werden.

Immer schön leise sein In der Praxis stellt sich schnell heraus, dass Dark ein richtig anspruchsvolles Spiel wird, das voreiliges Handeln bestraft. Im Gegensatz zu Eric verfügen die Feinde nämlich über Schusswaffen und schießen euch innerhalb von Sekunden über den Haufen, wenn sie euch entdeckt haben. Deshalb ist selbst bei der Offensivtaktik Vorsicht geboten: Ihr solltet immer darauf achten, ob euch eine andere Wache beim Aussaugen eines Opfers beobachten kann. Werdet ihr nämlich in Flagranti erwischt, schalten die Wachen auf Alarmmodus um. Das bedeutet anfangs meist nur, dass die Gegner im näheren Umfeld nach euch suchen und – noch nicht ganz so clever – versuchen, euch in die Zange zu nehmen.

Später bedeutet Alarm allerdings, dass zusätzliche Wachen den Raum betreten und euch das Vampirdasein noch schwieriger machen. Das ist natürlich besonders ärgerlich, wenn uns die letzte von rund 20 Wachen in einem großen Raum entdeckt oder an einer schlecht von uns versteckten Leiche vorbeirennt.
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Mit ganz so vielen Feinden auf einmal bekommt ihr es zwar nicht zu tun, aber auch die Levelarchitektur sorgt immer wieder dafür, dass auch scheinbar "überschaubare" Situationen ziemlich knifflig werden können.

Brenzlig wird es aber nicht erst, wenn die Wachen euch tatsächlich sehen. Um sie in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen, reichen schon ein paar Geräusche zu viel. Manche Pfade sind mit Glasscherben bedeckt oder aufgrund anderer Ursachen nicht lautlos passierbar. Knackst es unter euren Füßen, dann kommt eine Wache in Hörweite sofort vorbei und ändert auch mal ihre Route, etwa in einen Korridor hinein, den sie sonst nicht betreten würde. Es reicht also nicht, nach einem Patzer nur ein paar Schritte zurückzugehen und das Deckungssystem zu verwenden. Um die Übersicht nicht zu verlieren, steht euch zudem die Vampirvision zur Verfügung. In dieser alternativen Perspektive, die Eric unbegrenzt und jederzeit einsetzen kann, seht ihr sämtliche Wachen im Raum auch durch Hindernisse hindurch. So lauft ihr nicht so leicht Gefahr, dass plötzlich jemand hinter euch auftaucht. Zudem ist es so leichter möglich, euch die Laufwege der Gegner einzuprägen.
Eine offene Konfrontation endet für Eric meist tödlich; zum Glück sind längst nicht alle Räume so wachengefüllt wie dieser.

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