Angetestet: Beta-Schlachten

Battlefield - Bad Company 2 Preview

Die Battlefield-Serie gehört zu den erfolgreichsten Multiplayer-Taktikshootern. Unzählige Fans stürzen sich täglich in Gefechte und kämpfen zu Fuß, zu Wasser oder in der Luft. Wir haben uns die Betaversion des neuesten Seriensprösslings angeschaut und verraten euch, warum auch das aktuelle Battlefield wieder ein Hit werden könnte.
GG-Redaktion 5. Februar 2010 - 23:10 — vor 5 Jahren aktualisiert
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Fast fünf Jahre ist es her, seit mit Battlefield 2 der letzte große Serienteil der beliebten Marke veröffentlicht wurde. Das später erschienene Battlefield 2142 konnte keine vergleichbare Anzahl Spieler begeistern; ebensowenig gelang dies Battlefield - Bad Company, was sicherlich auch dem Umstand geschuldet war, dass es konsolenexklusiv erschienen ist. Und Battlefield 1943 sowie Battlefield Heroes gelten unter den Serienkennern ohnehin nur als Lückenfüller für die Wartezeit auf ein neues, "echtes" Battlefield.

Am 4. März 2010 ist es nun endlich soweit! Mit Battlefield - Bad Company 2 erscheint erstmals wieder ein Battlefield-Teil, der plattformübergreifend veröffentlicht wird und der aus unserer Sicht an den Erfolg von Battlefield 2 anknüpfen könnte. Wir haben uns mit der aktuellen Betaversion (die noch nicht vollständig das Spiel wiedergibt) ins Gefecht gestürzt und berichten euch, welche Spielelemente bereits sehr gut funktionieren -- und welche noch verbesserungswürdig erscheinen.

Ein Hinweis sei an dieser Stelle allen gegeben, die bislang eher schnelle Shooter vom Schlage eines  Call of Duty - Modern Warfare 2 gespielt haben: Die Battlefield-Serie ist mit diesen nicht vergleichbar! Während in Modern Warfare 2 Gegner schon mit einem Streifschuss aus der Pistole das Zeitliche segnen (Hardcore-Modus), stecken eure Widersacher in Bad Company 2 deutlich mehr ein. Außerdem sind die Schlachtfelder bei letzterem viel größer und aufgrund der Nutzbarkeit von Vehikeln sind ganz andere Taktiken erforderlich.

Wie schon im Vorgänger sind auch in Bad Company 2 die Levelobjekte zerstörbar. Dieses Haus bietet -- zumindest im Obergeschoss -- nur noch unzureichende Deckung.

Die Bad-Company-2-Beta umfasst mit "Port Valdez" eine Map, auf der ihr euch im Spielmodus "Rush" gegen eure Gegner zur Wehr setzt. Bei Rush geht es in erster Linie darum, sich mit dem eigenen Team kontinuierlich auf dem Schlachtfeld voran zu kämpfen. Insgesamt viermal müsst ihr als Angreifer jeweils zwei Sprengladungen an speziellen dafür vorgesehenen Bombenpunkten platzieren; die Verteidiger versuchen dies zu verhindern. Während die Angreifer dabei nur auf einen begrenzten Ticketvorrat zurückgreifen dürfen, haben die Verteidiger unendlich viele Einstiegsmöglichkeiten. Zur Erreichung eures Ziels stehen euch auf beiden Seiten mehrere Soldatenklassen mit unterschiedlicher Bewaffnung und Ausrüstung zur Verfügung sowie allerlei Kriegsgerät.

Erst die Arbeit...

Dem Serverbrowser fehlen noch viele Funktionen und auch der Filter funktioniert nicht immer.
Das Verbinden mit einem Server lässt sich problemlos über den Serverbrowser realisieren. Allerdings ist dieser noch alles andere als komfortabel. Zwar existiert eine Filterfunktion, sodass ihr euch etwa passwortgeschützte oder bereits volle Partien ausblenden lassen könnt, aber diese funktioniert nicht immer fehlerfrei. Eine Sortierfunktion -- etwa die Server in alphabetischer Reihenfolge listen -- ist bislang noch nicht vorhanden. Ebenso werden euch die Latenzzeiten regelmäßig nicht angezeigt, ihr wisst also nicht, ob der Server, den ihr auswählt, auch einen niedrigen Ping vorzuweisen hat. Außerdem schade: Die Friends-List lässt euch zwar mit Hilfe der Suchfunktion Freunde finden, allerdings tauchen diese dann, nachdem ihr sie eurem Profil zugefügt habt, aus unerklärlichen Gründen nicht in der Liste auf. Bislang habt ihr also keine andere Wahl, als euch untereinander abzusprechen, auf welchem Server ihr eine Partie austragen wollt.

...dann das Vergnügen

Seid ihr einem Spiel erstmal beigetreten, geht es auch sofort los. Fast jedenfalls, denn zunächst müsst ihr euch für eine Soldatenklasse entscheiden. Vier stehen euch zur Verfügung: Assault, Engineer, Medic und Recon. Anfangs habt ihr keinen Einfluss auf die Bewaffnung, weswegen jede Klasse mit einem Standardrepertoire an Schießprügeln ausgestattet ist. Während einer Partie sammelt ihr jedoch durch Gegnerabschüsse und missionsrelevante Aktionen (beispielsweise das Bombenlegen) kontinuierlich Erfahrungspunkte und steigt im Rang auf, wodurch neue Waffen und Extras freigeschaltet werden. Das motiviert zum Weiterspielen und bietet euch auch handfeste Vorteile: Zwar ist keine der Waffen übermächtig, weil sie sich allesamt in Schaden, Reichweite und Präzision unterscheiden, aber besonders interessante Extras wie etwa einen orderbaren Mörserschlag bekommt ihr nur, wenn ihr entsprechend weit im Rang aufgestiegen seid.

Wurdet ihr von einem Gegner erledigt, dann zeigt euch die KillCam den Übeltäter: Camper haben es also schwer, denn ihr wisst stets, aus welcher Richtung der tödliche Schuss kam.
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