Warhammer - The End Times Vermintide Test+

Prügeln, bis der Rattenkopf platzt

Benjamin Braun / 7. November 2015 - 11:07 — vor 26 Wochen aktualisiert
Premium-Streams: 1080p (mp4, 800 MB)
Steckbrief
PCPS4Xbox One
Action
3D-Action
ab 18
16
Fatshark
Fatshark
23.10.2015
Link
Es muss nicht immer taktisch zugehen im Warhammer-Universum: In Fatsharks First-Person-Actionspiel metzeln wir uns mit unserem Team durch Horden von Feinden. Das macht Spaß, aber nur, wenn wir mit echten Mitspielern unterwegs sind statt mit den strunzdummen Bot-Begleitern.
Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Früher hat Games Workshop die Warhammer- und Warhammer 40K-Lizenz vornehmlich großen Publishern wie THQ, Electronic Arts oder Bandai Namco zur Verfügung gestellt. Mittlerweile allerdings werden sie auch oft an kleine Studios vergeben, die dann nicht immer die hochwertigsten Produkte daraus stricken. Fatshark sind euch vermutlich als Macher der taktischen Team-versus-Team-Metzeleien War of the Roses (GG-Test: 7.0) und War of the Vikings bekannt. Nun nutzen sie das Warhammer-Universum für ihr Koop-Actionspiel Warhammer - The End Times Vermintide, in den wir uns mit Horden von KI-gesteuerten Riesenratten, Werwölfen und anderem "Ungeziefer" prügeln. Team-versus-Pack, sozusagen.

Hammer hoch, Kopf ab

Wie das fehlende "40K" leise andeutet, dient also die (ältere) Fantasy-Marke von Games Workshop als Vorlage. Als Szenario hat sich Fatshark die Stadt Ubersreik ausgesucht, die von Skaven belagert wird – sodass es euch mit eurer Gruppe mutiger Mitstreiter braucht, um der Bedrohung Herr zu werden. Zu Beginn von Warhammer - The End Times Vermintide (in etwa: "Die endzeitliche Ungeziefer-Flut") entscheidet ihr euch für eine der fünf Spielfiguren. Dann geht's mit drei Mitstreitern auch schon in die erste Map, wo ihr Skaven-Horden mit einer eurer beiden Waffen, die eure Figur bei sich trägt, niedermetzelt.

Die Waldläuferin hantiert wild mit ihren Doppeldolchen rum oder erledigt die Gegner mit dem Bogen aus der Distanz. Die Feuermagierin macht den Riesenratten entweder mit ihrem Zepter Feuer unter dem Hintern oder schlägt mit ihrem Schwert zu, der Imperiale Soldat wiederum hat eine fette Knarre dabei und einen Hammer, der dem Zwergengrenzläufer irgendwie besser stehen würde. Komplex ist das Kampfsystem nicht gerade: Es geht anders als bei den beiden War-of-Titeln nicht um Schlagrichtungen und auch weniger ums Timing. "Immer feste drauf", lautet das Motto. Sollte die Lebensenergie mal in die Knie gehen, benutzt ihr einfach Bandagen oder Heiltränke, und schon könnt ihr euch fleißig weiterprügeln, Köpfe abschlagen oder sonst irgendwie das Blut spritzen lassen.

Die fünf Spielfiguren: Hexenjäger, Waldläufer, imperialer Soldat, Zwergengrenzläufer und Feuermagier.

Missionziel: Ins Horn blasen

In den Levels gilt es kleinere Ziele zu erfüllen. So müssen wir drei explosive Fässer an einem Tor platzieren, um uns den Weg freizusprengen, oder auf einem Turm in ein großes Horn blasen. Aber das führt natürlich trotzdem wieder bloß zu mehr Kämpfen gegen die an manchen Punkten tatsächlich, an fast allen anderen gefühlt unendlich spawnenden Gegnern. Was den Wiederspielwert eindeutig erhöht: Die Menge und Art der Gegner variiert. Monoton ist der Spielablauf zwar, aber Spaß macht es trotzdem.

Neben Heilmaterial gibt es noch weitere Items, die ihr aus Truhen in den Levels auflesen könnt, wie etwa eine Feuerbombe, einen Stärke- oder Geschwindigkeitstrank. Pro Kategorie, also Heilung, Trank und Bombe, dürft ihr immer nur ein Objekt mitführen. Eure normale Kampfausrüstung bleibt innerhalb eines der 13 Levels immer dieselbe. Mit zunehmendem Spielfortschritt und XP-Konto schaltet ihr weiteren Kram wie Schwerter, Fernwaffen oder auch Rüstungsteile frei. Ihr könnt diese Objekte in eurem Hub, einem Gasthof, auch an einem Amboss kombinieren, um eure Überlebenschancen zu verbessern. Aber so schlecht stehen die gar nicht, außer ihr trefft auf die Ratten mit den Gatling-Guns, die euch innerhalb von Sekunden ausknocken.

Koop schlägt solo – aber dazu bräuchte es Mitspieler

Im Todesfall könnte man zwar von einem der drei Mitstreiter wiederbelebt werden. Sofern ihr aber den Solomodus mit Bot-Unterstützern wählt, braucht ihr darauf kaum zu hoffen. Zugegeben: Wenn euch ein Feind per Lanze aufspießt und wegzieht – was (nette Idee!) zu einem stetigem Hitpoint-Verlust führt, ohne dass ihr euch (weniger nette Idee!) selbst befreien könntet –, dann helfen sie euch.  Liegt ihr allerdings am Boden und könnt nur noch vor und zurück kriechen, kommen sie selten auf die Idee, euch wieder aufzuhelfen.

Das ist bei menschlichen Mitspielern im Zweifel anders – nur muss man die erst mal finden! Während wir im ersten Level, wonach weitere freigeschaltet werden, noch problemlos über die Spielersuche fündig wurden (freie Plätze werden notfalls mit Bots gefüllt), fanden wir in den späteren Levels in der Testphase (die bereits letzte Woche stattfand) niemanden. Niemanden! Gewiss waren wir nicht zur optimalen Uhrzeit online, aber aufgrund der Wiederbelebungsproblematik ist der Solomodus einfach keine Alternative, da es so immer wieder frustrierende Momente gibt. Unsere Wertung geht dennoch davon aus, dass ihr in der Regel Mitspieler findet.

Auf typische denkbare Koop-Frusterzeuger verzichtet Fatshark: So gibt es kein Friendly Fire und auch sonst keine Kollisionsabfrage zwischen uns und unseren Begleitern. Das ist gerade in den engeren Arealen sinnvoll.
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Kämpfe gegen Massen von Gegnern sind das Kernelement von Warhammer - The End Times Vermintide.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 7. November 2015 - 11:08 #

Viel Spaß beim Lesen!

hendrikn666 11 Forenversteher - 691 - 7. November 2015 - 11:23 #

"Weitgehend Sinnfreie Prügelorgie"???
Das spiel ist spätestens auf dem vierten Schwierigkeitsgrad sehr anspruchsvoll.

Ich bin jetzt auf Level 23 und habe ca 20 Stunden gespielt. Ohne vernünftige Taktik und gute Gruppenbalance, sowie Spielern die wissen was sie tun, kommst du da nichtmal durchs erste Level. Versprochen!Habens ausprobiert.

Sieht man sich mal Videos von Youtubern an, die auf dem höchsten Grad spielen, versteht man auch das das Game wesentlich mehr bietet als "sinnfreie Prügelei".
Taktik, Strategie und koordiniertes Vorgehen sind enorm wichtig.

Und zum Warhammer-Setting: Ich bin Warhammer Fan seit ich denken kann und selten wurde die Lizenz mit so einer Detailverliebtheit und Liebe verarbeitet.
Das "End Times" Setting kann ausserdem in Zukunft beliebig mit anderen Rassen als DLC ausgestattet werden (Chaos, Grünhäute) etc.
Die Entscheidung von "Fat Shark" das Warhammer-Setting zu benutzen halte ich daher für eine sehr kluge Entscheidung. Zumal es eine tolle Alternative zum herkömmlichen Geballer ala "killing floor" oder "L2D" darstellt.

Soweit mein Senf.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 7. November 2015 - 11:28 #

Dann danke ich dir für diese zu unserem Test doch sehr konträre Meinung :-)

Eine Sache allerdings machen wir nicht: Die optionale Aufrüstbarkeit per DLC einem Spiel zugute zu halten. Aber klar, dir geht's um den Fan-Blickwinkel.

Rainer (unregistriert) 7. November 2015 - 11:37 #

"Fanblickwinkel"? Vielleicht manchmal nicht verkehrt? Mit den gleichen Argumenten im Test kann ich so ziemlich jeden Koop-Shooter von L4D über Paday bis Warframe recht bequem ins Mittelfeld verorten. Mir als Liebhaber des Genres wird allerdings nicht ersichtlich, ob es ähnlich Spaß machen könnte wie aufgeführten Kollegen. Und kann ich eine ähnliche Sachlichkeit bei "Fallout 4" erwarten? Frage ich als Nicht-Fan des Franchise...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 7. November 2015 - 11:47 #

Moment, Fanblickwinkel beziehe ich im Comment auf den DLC. Aber jetzt, wo du es ansprichst: Dass Fans einer Marke auf so eine Note noch ein oder zwei Noten drsufschlagen können, ist doch jetzt kein Erkenntnis-Urknall, oder?

Du kannst von uns bei allen unseren Tests Sachlichkeit gepaart mit einer ehrlichen Schilderung unseres Spielspaßes erwarten, Was du nicht erwarten kannst, ist dass wir uns an Fans heranwerfen und solange unsere Wertungskriterien anpassen, bis aus, sagen wir, Alien Isolation, ein sehr gutes Spiel geworden ist. Oder aus Vermintide eines, das außerhalb einer sehr engen Zielgruppe empfehlenswert wäre.

Rainer (unregistriert) 7. November 2015 - 12:02 #

Achso. Ich dachte, sein gesamter Kommentar wäre mit dem Satz gemeint. Bei sowas wären dann natürlich zwei Meinungen praktisch. Mir hätte da eine kleine Nummer eines Genre-Fans mehr getaugt als eine Wertung des Bot-Spiels, wofür das Spiel sowieso nicht gemacht wurde.

Aladan 21 Motivator - - 28508 - 7. November 2015 - 14:38 #

Das Fazit meiner Kumpels und mir: Im Multiplayer für Fans von L4D und Payday = Klare Kaufempfehlung. Als Warhammer-Fan noch einmal einen dicken Batzen Fanservice drauf!

Als Singleplayer-Spieler = Finger weg!

hendrikn666 11 Forenversteher - 691 - 7. November 2015 - 11:38 #

Bitteschön und Danke für die Antwort.
Ja, mein Fanboy-Herz wird bedient. Aber auch ohne Fan-Brille halte ich Vermintide für ein gutes Ding.
Solo würde ich allerdings auch abraten. Die Bots sind einfach nicht fähig genug, wie von Benjamin beschrieben.

nitroblade 12 Trollwächter - 962 - 7. November 2015 - 15:18 #

Meiner Ansicht nach, könnte daraus sogar mal ein Open World MMO entstehen. Da ich seit den späten 80ern Warhammer Tabletop mit meinen Kumpels spiele ist das Setting für mich persönlich richtig nice :-)
Etwas schade, dass es eben hauptsächlich nur die Ratten sind, aber von Game-Lore her macht es immerhin Sinn (ich bin von Warhammer40k im übrigen regelmäßig enttäuscht worden, was die Lore angeht).

Hier mal eben meine direkte Spieleerfahrung: Installiert, Ausgeführt und Losgelegt :-D Nach 10 Minuten im Spiel war ich dann auch schon durch meine Freund wohl auf dem Stand von 10 Stunden Spielzeit und konnte selbst mit Level 1 auf Nightmare immerhin nützlich sein (als Zwerg mit Schildwall).
Das Leveln selber, und die Freischaltungen sind tatsächlich etwas flach ausgefallen, sollen aber Anscheinend auch gar kein Motivationsgrund sein, sondern eher das erfolgreiche absolvieren der Schwierigkeitsgrade.

Mit Randoms kam dann sogar mal ein Wipe auf Easy zustande :-D Für "Hard" finden sich immer Leute, bei Nightmare ist der Frust dann doch ab und zu schon sehr hoch, wenn dann mal jemand einen Fehler macht, und auf Kataklysm wird zwingend ein erfahrendes Team benötigt...
Wir haben viel gelacht, geschrien, fast geheult, konzentriert und generell echt voll drin im Game.
Heute Nacht hatte ich dann allerdings neue Eindrücke von einigen aus unserem TS bekommen, welche eben keine großen Fans von Warhammer sind, da gabs dann die ein oder andere diskutable Situation :-D Jedoch im Vergleich zu anderen Teambased FPS hält sich der Titel wacker.

Die Atmosphäre ist unglaublich tiefgehend und treibt die SPannung bis ans Maximum. Ich mein, selten hab ich ein Game gespielt indem 4 erfahrende Gamer Rücken an Rücken standen, wartend aufs Horn, angespannt bis zum Deckel, um ihr Leben kämpften. (Im Vergleich ist D3 nen Witz gewesen).

Mir gefällts und würde es jedem weiter empfehlen.

bsinned 17 Shapeshifter - 6828 - 7. November 2015 - 11:24 #

Guter Test, auch wenn mir etwas zu oft auf das Solo+KI-Spiel eingegangen wird. Es ist nunmal ein Multiplayer-Titel und Left4Dead würde auch niemand ernsthaft mit der KI spielen wollen.

Ich hätte mir noch ein paar Worte zum etwas vermurksten Lootsystem gewünscht. Es kann nämlich, trotz verbesserter Chancen durch mehr gefundene Würfel, locker vorkommen, dass man mit Level 12+ immer noch nichts brauchbares an Loot für sich findet, während andere schon mit Level 4 komplett in 'blauem' Krams rumlaufen. Das trübt den Spielspaß doch ziemlich. Zwar kann man durchs Craftingsystem "5 Axt von Killefitz" in eine bessere "Grüne Axt von Killefitz" umbauen, aber auch dafür muss man ersteres Item erst 5x finden.
Das sollte dringend noch nachgebessert werden.

hendrikn666 11 Forenversteher - 691 - 7. November 2015 - 11:33 #

Da geb ich dir Recht.
Bin zwar mittlerweile Legendary ausgerüstet, der Zufallsfaktor ist allerdings sehr nervig. Selbst wenn wir eine perfekte Partie mit allen Bonuswürfeln hinlegen, kriegen wir selten das was wir gern hätten.

Gastronaut (unregistriert) 7. November 2015 - 11:42 #

"Aber dessen Grundlage ist ein taktisches Tabletop-Spiel, das passt irgendwie schlecht zu dieser doch weitgehend sinnfreien Prügelorgie."

Warhammer ist einfach nur eine Lizenz in diesem Fall. Das Universum ist inzwischen ja riesig geworden und hat eine kaum noch überblickbare Anzahl an Büchern und Lizenztiteln hervorgebracht. Von daher verstehe ich diese Anmerkung nicht, zumal sie auch dann kaum nachvollziehbar wäre, wenn das hier der erste Warhammer Titel auf PC wäre.

Warcraft, zum Beispiel, war zunächst ein Strategiespiel (und Warhammer Abklatsch) - heute verbindet man es eher mit Rollenspielen. Lizenzen entwickeln sich, ist doch schön, wenn daraus mehr wird.

Allerdings ist für mich das ganze Fazit nicht wirklich nachvollziehbar. Im Prinzip wirft man hier dem Spiel das vor, was solche Titel ja gerade ausmacht. Den Großteil des Tests könnte man 1:1 auf Left4Dead übertragen - nur gibt es da ja z.B. die Items als Langzeitmotivation nicht. Zumindest hätte ich mir gewünscht, dass die Kritikpunkte auch etwas mehr erklärt werden.

Das Spiel ist übrigens bei Steam äußerst erfolgreich und anderswo habe ich noch nie gehört, dass man keine Mitspieler findet - eher im Gegenteil.

Aber man muss ja nicht mit jedem Test glücklich sein.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 7. November 2015 - 11:49 #

Das mit der Lizenz ist ein gutes Argument.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21482 - 7. November 2015 - 12:16 #

So schade, das es Solo so schlecht ist. :(

Red Dox 16 Übertalent - 4110 - 7. November 2015 - 12:17 #

Schelmischerweise bekam Left 4 Dead 2, das ja eigentlich überhaupt nichts anders (wenn auch das ganze etwas runder) macht eine 8,5. Macht Zombies wegschiessen so viel mehr Spaß als Skaven totschlagen? Und ist die Langzeitmotivation bei beiden Spielen wirklich so unterschiedlich?

Nein, ich persönlich würde dem Spiel auch keine Höchstnote geben aber eine 7 ist locker drin. Leveln & Loot motiviert beim spielen schon mal ein wenig mehr als bei L4D einfach nur den Ausgang erreichen was das ständige wiederholen der gleichen Maps angeht. Das Kampfsystem ist gut, der taktische Anspruch im Coop ist bei zunehmenden Schwierigkeitsgrad enorm. Und im Gegensatz zu einem generischen MMO, bringt es nichts komplett legendär ausgerüstete Teams zu haben, denn dadurch wird nur das Handicap etwas gesenkt aber kein Braindead-Durchlauf ermöglicht. Und die Läufe mit Tomes & Grimmoires zu beenden um sich besseren Loot auf hohem Schwierigkeitsgrad zu sichern ist definitiv eine Kunst für sich die nicht mal eben mit Random Spielersuche klappt (und auch nicht dauerhaft klappen sollte).

Negativ an dem Spiel ist sicherlich das "doofe" Lootsystem. Man spielt den Zwerg und gewinnt mit viel Glück ne blaue Hexenjäger Waffe. Yaii? Warum nicht spezifischen Loot immer auf die gerade gespielte Klasse zuschneiden? Und wenn man einen Level verliert dürfte die Belohnung auch etwas großzügiger ausfallen, so ein weißes Item für die Schmiede etwa. Das random gewürfel bräuchte vielleicht bei steigenden Schwierigkeitsgrad auch noch bessere Boni denn Nightmare meistern und dann mit weißem Item weggehen ist ein wenig *meh*, ganz egal ob Pech halt mal sein muss.
Die Spawns der Spezialraten schwanken auch irgendwie immer fragwürdig. mal hat man ein Spiel wo gar keine ruhe einkehrt und zum Rattenoger noch Assassinen, Globadiere und Packmaster extra kommen, dann hat man wiederum Level wo man kaum jemanden begegnet und flockig durch walzt. Ist durchaus mal frustrierend wenn man mit seinen eingespielten Team einfach keine Chance hat weil das Spiel selbst einem die unfairsten möglichen Situationen vorlegt und einen Tag später das gleiche nochmal in grün und 5 erfolgreiche Runs in Folge sind kein Problem ^^
KI wurde ja auch schon genannt: die kann man vergessen. Solospiel ist möglich aber ein Unding und weit frustrierender als L4D je war. Aber so ist das halt mit MP lastigen Titeln recht allgemein ;)
Paar Bugs, Exploits und bissel feintuning würden der Spielerfahrung dann auch nicht schaden aber das ist ja heutzutage fast schon Standard, ganz egal ob Tripple A Spiel oder kleiner Indie Titel.

Nunja, es wurde ja schon gesagt: Man muss ja nicht jeden Test persönlich mögen. Und solang ich meinen Spass mit Vermintide habe könnte es auch egal sein. Mich stört bei dem Test aber doch das "nitpicking" wie schnell sich alles wiederholt, abnutzt und dann der Spass weg wäre. Es ist bei Spielen dieses Genre wirklich überall gleich aber es liest sich so als würde man Vermintide dafür jetzt gezielt abstrafen während das gleiche Problem bei L4D, Killing Floor, etc. unter den Tisch fällt.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3574 - 7. November 2015 - 14:27 #

Ohne jetzt eines der beiden Spiele gespielt zu haben: Du vergleichst gerade ernsthaft die Bewertung eines Spiels von 2009 mit der eines gerade erschienenen Spieles? Und wenn laut deiner Aussage ein sechs Jahre altes Spiel ein runderes Spielerlebnis bietet als Vermintide, ist das auch nicht gerade ein Ruhmesblatt.

Aladan 21 Motivator - - 28508 - 7. November 2015 - 14:54 #

Vermintide macht einiges besser und manches schlechter als L4D2.

Z. B. bietet es für Fans von Warhammer viel Fan-Service, hat eine tolle Atmosphäre und die Klassen funktionieren gut miteinander, dazu bietet es ein Ausrüstungs- und Levelsystem.

Red Dox 16 Übertalent - 4110 - 7. November 2015 - 14:50 #

Runder in puncto weniger buggy Stellen wo die Zombies rumecken, runder bei clipping Fehlern. Auch Tanks spawnen da imo nicht so oft unfair wie bR-Oger bei Vermintide. Gameplay an sich haben wir im Prinzip allerdings exakt das selbe. Mal abgesehen davon das ein Spiel Fernkampf und das andere Nahkampflastig ist. Genausogut könnte man jetzt sagen "Ernsthaft? Du vergleichst Valve mit ihrem Team & Budget gegen Fatshark und wunderst dich das es ein paar mehr Fehler bei dem einen Entwickler gibt?"

Und Ja, ich ziehe einen Vergleich zu L4D2 von 2009. Das Spielprinzip ist das gleiche und L4D ist in dem Bereich immer noch die Referenz. Weil Valve und toll und blub. Also nochmal für dich: Ist Zombies/Mutanten umschiessen wirklich so viel langzeitmotivierender als Ratten im Nahkampf totschlagen? In beiden Spielen hackt/schiesst man sich durch die gleich stupdien Gegnermassen mit beinahe exakt den selben Spezilaisten um zum Ausgang des Levels zu kommen. Ab und zu macht man auch irgendwas ala dreh Schraube hier, zerstör X oder trag Y aber das sind Detailunterschiede der einzelnen Level ansich.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33731 - 8. November 2015 - 1:36 #

Na ja, du zählst ja selbst einige Details aus, die Vermintide schlechter macht als L4D. Letzteres machte halt so viel richtig, dass es trotz des augenscheinlich stupiden Gemetzels einen Riesenspaß machte. Ich kann Vermintide nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, aber wenn es ein paar Sachen schlechter macht und sich vom Spielprinzip her seit L4D 1 & 2 nicht weiter entwickelt hat, kommt eben eine schlechtere Wertung bei raus, ist doch klar.

Jadiger 16 Übertalent - 4877 - 7. November 2015 - 18:44 #

Left4Dead macht alle anderen Coop Spiele rund und jetzt? Da ist sogar die 8,5 viel zuwenig den es wird 6 Jahre nach erscheinen noch gespielt und an Left4Dead wird auch kein anderes Coop Spiele so schnell ran kommen.
Wenn man es genau nimmt dürfte Cod dann keine 8,5 bekommen weil ein 2009 Spiel es besser macht und das aktuelle Cod ist ein Coop Spiel.
Warhammer clont das Prinzip zwar schlechter aber auf keinem Fall auf dem Wertungsstand von GG. Das gleiche hat man bei Pay Day 2 auch schon gesehen hat auch eine 6,5 bekommen und wird seit 3 Jahren auf dem PC gespielt verkaufte sich über 6 Million mal alleine auf Steam.
Bei Coop Spielen liegt GG einfach deutlich daneben, wären sie bei allen so Kritisch wäre es ok aber das sind sie ja mal überhaupt nicht.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 7. November 2015 - 12:40 #

Also die Wertung überrascht mich jetzt doch sehr. Ich habe das Spiel jetzt einige Stunden mit einem Freund gespielt, teils mit Bots, teils mit irgendwelchen Leuten, und wir hatten sehr viel Spaß. Grafik und Sound sind großartig, das Left 4 Dead-Konzept ist gut umgesetzt und durch Erfahrungspunkte, Ausrüstung und die Tomes etc. noch deutlich verbessert worden. Dazu das Warhammer-Setting und man hat, meiner Meinung nach, ein prima Spiel. Es ist sehr weit von "sinnfrei" entfernt und, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, deutlich anspruchsvoller als Left 4 Dead. Und durch die Level/Ausrüstung auch viel motivierender.

Andererseits: ich spiele es auf Englisch mit Maus und Tastatur und habe glücklicherweise ein System, auf dem das Spiel gut läuft. Und, wie gesagt, spiele ich es mit einem Freund.

shadowhawk 13 Koop-Gamer - 1693 - 7. November 2015 - 14:59 #

Deren Bots sind gar nicht so schlecht z.b. wenn mann auf jedem Char gute Legendäre Gegenstände hat laufen die Botts damit rum

Jadiger 16 Übertalent - 4877 - 7. November 2015 - 18:32 #

Die Wertung ist ein riesen Fail, eine 7 hätte man mindestens drin sein müssen.
Sinn freie Prügel Orgie ist es ganz bestimmt nicht da man ohne Taktik später gar kein Land mehr sieht. Das konnte ihr aber natürlich nicht Ausprobier weil ihr keine Mitspieler fandet in einem Erfolgreichen Steam Spiel? Mitspieler findet man ohne Probleme und überhaupt auf die Idee zu kommen das man alleine Spielen könnte ist schon fragwürdig. Bots sind nur da um die Party aufzustocken wenn es Sinnfreies Prügeln wäre bräuchte man übrigens keine Menschen sondern nur dir Ki.
Der Test ist genauso falsch wie eurer Grandioser Pay Day 2 Test 6,5 habt ihr dem Spiel geben. Tja und 3 Jahre nach erscheinen Spielt man es immer noch daran alleine müsste man schon merken das eure Test falsch lag. Aber GG liegt ja niemals Falsch und nicht mal L4D2 was Coop perfektioniert hat bekam bei euch eine Topwertung.
Ihr sollte euch dringend Freunde suchen für Koopspiele dann würde eure Test auch nicht so Ausfallen. Nur weil man Spiele alleine Spielen kann heißt es noch lange nicht das sie dafür gedacht sind.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 7. November 2015 - 19:05 #

Du willst also sagen, dass wir lügen, wenn wir schreiben, dass wir jenseits des ersten Levels kaum Mitspieler finden konnten? Mit dieser Vorschul-Logik-Beweisführung?

Dass du das Spiel zu schlecht bewertet findest, ist das eine, aber solche Vorwürfe kannst du dir sparen.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 7. November 2015 - 20:13 #

Zwar sehr im Ton vergriffen, aber es wird ein wichtiger Punkt angesprochen: der ganze Test dreht sich sehr um das "Singleplayer-Erlebnis" mit Bots. Das Spiel ist dafür nicht gemacht; es ist dafür gemacht, mit Freunden gespielt zu werden.
Man würde ja auch einen Test von DotA nicht auf Spielen mit Bots und ein paar Public-Matches basieren lassen.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33731 - 8. November 2015 - 1:38 #

Quatsch, es gibt unterschiedliche Wertungen für Coop und Singleplayer.

Rainer (unregistriert) 8. November 2015 - 10:18 #

Trotzdem hat es ein Geschmäckle. Dem Kommentar fehlt es wirklich etwas an Kinderstube, aber auch ich fühlte mich an den "Payday 2"-Test erinnert, in dem der SP unnötig viel Aufmerksamkeit bekam.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 8. November 2015 - 18:31 #

Schau dir das Video an: es wird ausschließlich mit Bots gespielt. Es wird im Video wie auch im Test sehr ausführlich darauf eingegangen, dass die Bots nicht gut sind; die Bemerkung, dass man etwas länger auf andere Mitspieler in späteren Levels warten muss, wirkt fast schon nur nebensächlich erwähnt. Dieses Spiel hätte, wie jedes andere Coop-/Multiplayerspiel auch mit mehreren aus der Redaktion gespielt werden müssen.

Und noch ein kleines BTW an den Autoren: das Spiel wird als "Warhammer: The End Times - Vermintide" gelistet :)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33731 - 8. November 2015 - 21:39 #

Ich fürchte, dafür ist die GG-Redaktion zu klein. Aber die Szenen im Video müssen ja nicht unbedingt repräsentativ für den kompletten Test sein.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 9. November 2015 - 8:49 #

Na, einen anderen Spieler hätte man schon gut auch in einer kleinen Redaktion finden können. Dann ist es auch nicht schlimm, mit Bots zu spielen.
Das Ding ist einfach das: dieser Test wird als "Videotest" hier angezeigt und im Video sind ausschließlich Szenen nur mit Bots zu sehen. Das ist sehr unglücklich und erweckt den Eindruck, dass überwiegend/ausschließlich mit Bots gespielt wurde.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 10. November 2015 - 7:54 #

Dass keinesfalls ausschließlich mit Bots gespielt wurde, kannst du doch dem Text entnehmen. Dass es beim Test, der übrigens vor zwei Wochen stattfand, aber mehrere Tage nach Release, oft keine Mitspieler gab, auch. Der Test ist ein Test des Spiels mit menschlichen Mitspielern, zusätzlich gibt es die deutlich schlechtere Solonote.

Deine Betrachtungen zum "problemlosen" Finden weiterer Spieler in unserer Redaktion sind übrigens von einer gewissen Naivität. Schau dir mal an, was wir hier so gestemmt haben in den letzten Wochen. Doch du hättest gleich zwei Redakteure auf einen mäßigen Nischentitel wie den hier angesetzt?

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 10. November 2015 - 10:32 #

>Dass keinesfalls ausschließlich mit Bots gespielt wurde, kannst du doch dem Text entnehmen.

Ja, aber wie ich sagte: hier steht groß "Videotest" dran und in dem Video ist kein einziger anderer menschlicher Mitspieler zu sehen. Das hinterlässt einen ausgesprochen faden Beigeschmack auf der Zunge, obwohl ich zuerst den Test gelesen habe.
Und ja, ich bin der Meinung, dass man jedes zu testende Spiel unter den entsprechenden Bedingungen testet. Und da gehört auch dazu, dass Coop-Spiele mit Freunden bzw. einer festen Gruppe gespielt werden, da dies ein ganz anderes Spielerlebnis bietet als mit Publics oder Bots. Siehe DotA, siehe Left4Dead, siehe Payday und so weiter. Man kann sich besser absprechen, besser taktieren, die Ausrüstung ist aufeinander abgestimmt und man versteht sich besser.

Vermintide ist kein perfektes Spiel, dazu hat es noch zu viele technische Probleme, es ist aber besser als ein "mäßiger Nischentitel". Selbst wenn man den großen Bonus des Szenarios herauslässt.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 10. November 2015 - 14:56 #

Deine Meinung ist in diesem Punkt nicht relevant, da du keine Redaktion zu führen hast. Würdest du eine Redaktion führen und wärst weiterhin dieser Meinung, wärst du bald Pleite. Stattdessen, darauf wette ich, würdest du so entscheiden wie ich oder vermutlich sogar Nischenspiele wie dieses gar nicht testen lassen. Das rechnet sich nämlich sprichwörtlich nicht.

Schau, es haben sich schon zu GameStar-Zeiten Leute echauffiert, dass in den Rennspiel-Tests "ihr ja nur auf Platz 7 gefahren seid, Beweis: eure eigenen Screenshots!". War das so? Nein, aber weil man beim Screenshot-Machen nicht immer gleichzeitig um Millisekunden fighten kann, man zum Schießen des Screenshots kurz vom Lenkrad muss, fällt man dann halt zurück. Aber aus dem Platz 7 im Screenshot leiteten schlaue "Ich glaube, was ich sehe"-Deduzierer ab, das Mickl Galuschka keine Rennspiele spielen konnte.

Nun führst du das Video an. Wir nehmen aber beim Testen nie die gesamte Spielzeit auf, das wären dutzende und hunderte von Gigabyte Daten bei jedem einzelnen Spiel, die wir gar nicht gesichtet bekommen. Ohne mit Benjamin darüber geredet zu haben, vermute ich stark, dass er, als es ans Aufzeichnen der Videoszenen ging, mal wieder keine Mitspieler gefunden hat.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 11. November 2015 - 9:00 #

Das ist wohl die Sache: den Test hätte man sich dann auch sparen können, wenn nicht auf die Weise gespielt wurde, für die das Spiel ausgelegt ist. Niemand würde einen Test einer Rennsimulation ernst nehmen, wenn überwiegend mit Tastatur gespielt wurde (vermutlich ein weniger hinkender Vergleich als eine schlechte Platzierung im Rennspiel;) ). So fällt es mir auch schwierig, einen Test eines Koop-Spiels ernst zu nehmen, das weder im Testvideo noch auf den Screenshots wenigstens einen anderen Menschen zeigt und der sehr ausführlich auf Bots eingeht sowie allem Anschein nach nur mit zufälligen "Publics" gespielt wurde, wenn online gespielt wurde.

Wie bereits gesagt: dieser Test hinterlässt bei mir einen sehr faden Beigeschmack. Ich weiß nicht, wie genau der Tester das Spiel gespielt hat und kann mich deshalb nur auf Video, Screenshots und (botlastigen) Text beziehen.

PS: hätte ich eine Redaktion zu führen, hätte ich Vermintide trotzdem gespielt (meinetwegen auch in meiner Freizeit), da ich ein persönliches Interesse an dem Genre und Szenario habe ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 11. November 2015 - 12:40 #

Damit wird der Test leben müssen. Ich vermute, und das ist nicht als Angriff gemeint, vielmehr ist es eine Beobachtung von mir, die bei solchen "Fan-Spielen" recht häufig ist: Du oder dein Gerechtigkeitssinn können nur schwer ertragen, dass wir das Spiel nur mäßig, du und andere Fans es aber toll finden. Und nun suchst du nach Beweisen dafür, dass wir es ja unmöglich "richtig" getestet haben können. Denn sonst wären wir ja zum gleichen Urteil gelangt wie du!

Du kannst die Beweisaufnahme einstellen, denn wir haben in deiner Definition nicht "richtig" getestet. Es stecken keine mittleren oder hohen zweistelligen Stundenzahlen drin, es haben sich nicht zwei oder mehr GG-Redakteure damit "privat", wie du es machen würdest, die Nächte um die Ohren geschlagen.

Ich denke dennoch, dass der Test den Leuten, die nicht qua Warhammer-Fandom schon vor dem Download beschlossen haben, dass das Spiel super ist für sie, eine Orientierung bietet.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 11. November 2015 - 13:15 #

>Du oder dein Gerechtigkeitssinn können nur schwer ertragen, dass wir das Spiel nur mäßig, du und andere Fans es aber toll finden

Oh keine Sorge, das ist nicht der Fall.
Ich hatte mir auch Mordheim vor einigen Monaten gekauft und war schwer enttäuscht, da das Spiel nur leidlich funktionierte. Ich habe jedem davon abgeraten, das Spiel zu diesem Zeitpunkt zu kaufen. (Mittlerweile hat der Entwickler zum Glück so ziemlich alle meiner Kritikpunkte gerichtet und es ist ein anständiges Spiel geworden. Nach wie vor mit technischen Problemen und einem sehr wuchtigen/unübersichtlichen Interface, aber dennoch gut.)
Vermintide hat zwar einen großen Atmosphärebonus durch das WHFB-Universum, aber das ändert ja nichts an der Spielmechanik. Und die beiden Aspekte des Spiels kann ich ganz gut voneinander trennen ;)

Wie dem auch sei: wir werden nicht auf einen Nenner kommen und ich werde Tests zu kleineren Mehrspielertiteln oder nischigen Spielen mit mehr Vorsicht genießen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 11. November 2015 - 14:25 #

Ja klar, einmal mit was nicht zufrieden, gleich ist der Generalverdacht da... Aber ich will dir glauben, dass da nicht die blinde Fanliebe aus dir spricht, insoweit verzeih mir bitte meine entsprechende Vermutung.

Ich kann es gerne noch mal in grün schreiben: Natürlich war das kein Herz-und-Nieren-Test à la Fallout 4, oder was wir aktuell für Star Wars Battlefront planen. Nur geht das schlicht und einfach nicht in jedem Fall. Dennoch darf man auch Spiele mit weniger Aufwand testen, und dennoch helfen diese Tests Interessierten bei der Entscheidungsfindung. Dass es zwei Wochen später und für Vielspieler/Fans sich etwas anders darstellen mag, ist ja deinen und anderen Kommentaren zu entnehmen.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33731 - 11. November 2015 - 12:43 #

Vielleicht hat Benjamin für Videos und Screenshots bewusst nur mit Bots gespielt, damit er beim Spiel mit richtigen Menschen nicht dadurch abgelenkt wird, was schlecht fürs Team wäre. Das wäre dann eine ähnliche Situation wie Jörgs Beispiel mit den Rennspielen.

Gumril 10 Kommunikator - 529 - 7. November 2015 - 20:51 #

er hat schon Recht mit seiner Kritik, ja zum erscheinen des Spiels letzte Woche musste man 2. bis 3.mal die Suche starten um bei den Endleveln jemanden Menschlichen reinzubekommen.
Aber mittlerweile und wenn man sich auch traut mal zu Hosten sind sehr schnell genug Leute gefunden, deswegen finde ich den Punkt in der Wertung auch etwas übertrieben da das Game auch eher Nischentitel ist und nicht von einem großen Studio vertrieben wird hat es halt ein wenig gedauert bis genügend Spieler beisammen sind :)

Roland 18 Doppel-Voter - 10797 - 8. November 2015 - 17:00 #

Das Spiel ist an sich richtig gut... verdorben wird es von den Mitspielern. Wie ein Wettfressen für McDondalds Hamburger rushen diese hinrlos vorwärts und machen jegliche Strategie, Wachsamkeit oder Entdeckung fubar. Ich würde diese am liebsten direkt rauswerfen oder in dem Spiel ein Bewertungssystem für gute und miese Spieler sehen. Mit diesen Leuten will ich einfach nicht zusammenspielen und es ärgert mich jedes Mal auf's Neue.

Drakhgard 12 Trollwächter - 996 - 9. November 2015 - 9:32 #

Vermintide ist ein solides Koop-Spiel. Was mich teilweise ziemlich stört ist die Usability. Ins Besondere wenn es darum geht, eine Lobby zu hosten. Ich möchte schnell und unkompliziert die Möglichkeit haben, Störfaktoren aus dem Spiel zu werfen - ganz ohne Votekick. Leider so nicht möglich. Das Matchmaking selbst ist auch unschön. Teilweise wird man bei Farmruns auf Hard oder Nightmare (2. höchster SG) mit Leuten unter Lvl 5 zusammengeschmissen.

Was das Spiel drastisch verbessern würde, wäre ein ordentliches Tutorial (somit vermeidet man viele planlose Leute), eine Möglichkeit Leute zu bewerten (wirkt sich aufs Matchmaking aus) und die Möglichkeit, statt Vote-Kick auf Host-Kick umzustellen.

Und ja: Die Bots sind furchtbar. Ist aber sicherlich auch teilabsicht, um mit echten Leuten stattdessen zu spielen. Trotzdem sollte man irgendwie die Möglichkeit haben, den Bots Befehle zu geben. Vor allem der Zwerg bleibt häufig zurück, weil er ewig lang mit derselben Ratte beschäftigt ist.

Was mich auch etwas verwundert hat: Bin nur ich es, oder ist die Qualität des ingame voice-chats furchtbar?

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