Wir spielen, weil wir müssen! User-Artikel

(K)eine Frage des Wesens

Steffi Wegener / 8. April 2017 - 0:22 — vor 35 Wochen aktualisiert
Steckbrief
MacOSPC
MMO
MMO-Rollenspiel
12
Vivendi Games
11.02.2005
Amazon (€): 69,99 (PC & Mac), 3,00 (PC)
Der Hund steht schwanzwedelnd vor euch, den Blick auf den Tennisball in eurer Hand fixiert. Erregtes Bellen, ein Wurf und des Deutschen liebstes Haustier jagt dem Ball nach, ebenso schnell wie eine Katze dem Wollknäuel. Der Spieltrieb ist bei den meisten Tieren fest in den Genen verankert. Und das ist beim Menschen nicht anders.
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Disclaimer: Ich, die Autorin, habe von 2004 bis 2010 Psychologie an der Universität Hamburg studiert und 2013 mit einer Doktorarbeit über die Frau im Web 2.0 unter anderem mit einem Langzeitversuch in World of Warcraft erfolgreich promoviert. Heute betreibe ich in der Hansestadt eine Praxis mit einem dreiköpfigen Team und habe mich selbst auf Familien- und Kinder-Psychologie spezialisiert. 


Damit ließe sich dieser Text auch schon wieder beenden: Spielen liegt in den Genen des Menschen. Punkt. Aber so einfach ist das nicht. Zumindest nicht, wenn man nach dem Warum fragt und sich das relativ neue Medium der Videospiele als Anschauungsobjekt heranzieht. Denn es gibt über den Spieltrieb hinaus unterschiedliche Formen der Motivation. Und die kommen meist sehr subtil daher.

Laut einer alle Bevölkerungsschichten Deutschlands ab 14 Jahren umfassenden Umfrage zur liebsten Freizeitbeschäftigung 2016 gaben 22 Prozent der Befragten Video-/Computerspiele an (Statistik zur Umfrage nach Freizeitaktivitäten 2016). Das entspricht etwa 15 Millionen Deutschen, die diesem Hobby mindestens einmal im Monat nachgehen. Das erscheint auf den ersten Blick eine erstaunlich niedrige Zahl zu sein. Beachtet man jedoch die umfangreiche demografische Bandbreite der Umfrage, erscheinen die Zahlen schon reeller. Die Spieleindustrie bedient trotz mitalternder Kunden nach wie vor ein überwiegend junges Publikum. Dem Rentner über 60 fehlt – Ausnahmen natürlich ausgeschlossen – in der Regel der Zugang zu dieser Art Unterhaltungsmedien. Und sicherlich auch das Interesse. Ein 13 Jahre alter Rottweiler mit (meist ebenfalls genetisch bedingten) Hüftproblemen wird auch nicht mehr jedem Ball fidel nachspringen. Innerer Spieltrieb hin oder her.
 

Kreativ sein

Sims 2
Die Sims-Reihe bietet einen umfangreichen Baukasten mit Voyeurismus- und Psychologie-Elementen.
Als im Frühjahr 2000 Maxis, damals unter anderem durch Sim City als Kreativpool der Spielebranche bekannt, ihre Lebenssimulation Die Sims auf den Markt brachte, überschlug sich die Presse vor Innovationslob. Baue ein Haus, stecke ein paar Menschen hinein und sieh zu, was passiert. Dieses einfache und doch so komplexe Konzept sprach vor allem die bis dato völlig vernachlässigte Zielgruppe der weiblichen Gelegenheitsspieler an.

Für Die Sims brauchte man keine Skills, sondern Kreativität und Spaß am Ausprobieren. Was passiert, wenn ich am Swimming-Pool die Leiter abmontiere, während die Sims drin schwimmen? Was, wenn ich den Sims kein WC hinstelle und niemanden putzen lasse? Was geschieht, wenn ich einen weiblichen und einen männlichen Sim in einen engen Raum ohne Licht sperre? Die fast unbegrenzte Möglichkeit der Kreativität gepaart mit einer Prise Voyeurismus und Psychologie bescherte den Sims nicht nur unzählige Addons und drei Fortsetzungen, sondern auch den unangefochtenen Status als meistverkaufte PC-Spiele-Reihe aller Zeiten.
Minecraft
Minecraft: Großer Erfolg dank der Möglichkeit, sich kreativ auszutoben.
 

Noch eine Schippe auf den großen Haufen der freien Kreativitätsentwicklung legte ab 2009 Minecraft. Das Open-World-Sandbox-Spiel begeisterte trotz (oder gerade wegen?) simpler Pixel-Klötzchen-Grafik Millionen spielender Freigeister auf der ganzen Welt. Wer im richtigen Leben nicht die Möglichkeiten hatte, seine kreative Ader voll ausleben zu können – sei es im Beruf, im familiären Umfeld oder aufgrund von finanziellen oder räumlichen Einschränkungen – fühlte sich hier wohl.

Tausende Internet-Videos absurdester Bauten sind Zeugnis der sich austobenden Spielerschaft. Zudem gab es mit dem Erscheinen nächtlicher Monster eine nicht unerhebliche Dreingabe: Minecraft wurde zum Survival-Horror-Spiel. Ein Genre, das bis heute immer beliebter geworden ist und einen eigenen psychoanalytischen Artikel unter dem Titel „Das Spiel mit der Angst“ verdient hätte. 
 

Ordnung schaffen

Habt ihr schon einmal überlegt, was ihr eigentlich macht, wenn ihr Tetris spielt? Bunte Bausteine verschiedener Coleur ineinanderpuzzeln, sich der Herausforderung einer ansteigenden Geschwindigkeit stellen und den eigenen Highscore toppen? Das ist das Prinzip hinter dem Kultspiel. In Wahrheit seid ihr unterbewusst darauf aus, für Ordnung zu sorgen und die wild durcheinander liegenden und fliegenden Steine kontrolliert in eine Reihe zu bringen.

Ein weiteres Beispiel hierfür sind etliche Solitär-Spiele. Seit der Einführung von Windows 3.0 im Jahr 1990 hat sich mit an hundert Prozent grenzender Wahrscheinlichkeit jeder Besitzer eines PCs schon durch Patiencen geklickt. Sei es aus Langeweile, Ladezeitenüberbrückung oder weil unterbewusst verdammt noch mal Ordnung in dieses Durcheinander von Spielkarten gebracht werden muss... Das menschliche Gehirn mag Ordnung. Und es mag Rundungen und Symmetrie. Nicht umsonst heißt es, in der Natur gebe es keine rechten Winkel. 

Was stört uns heute an den 3D-Spielen von vor 20 Jahren am meisten? Die Polygonarmut! Die Reifen eines Formel-1-Boliden in Geoff Crammonds Grand Prix 2 von 1996 waren nicht rund, sondern eckig. Die Wache, die Anfang 1999 an Meisterdieb Garrett im ersten Dark Project vorbeischlenderte, bestand aus gefühlten 20 Polygonen. Und bei genauerem Hinsehen waren selbst die alles andere als symmetrisch. Gerade bei der Darstellung von menschlichen Konturen, auf die unser Auge geeicht ist, ein auffälliger Makel. Da hilft dann die rosarote Retrobrille über den eingeschränkten Spielspaß hinweg.
 
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Solitär und Tertris: ICH. MUSS. ORDNUNG. INS. CHAOS. BRINGEN!

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 7. April 2017 - 23:40 #

Viel Spaß beim Lesen.
Ein großer Dank geht wie immer an "Ich hab den Duden auswendig gelernt, du Analphabet!"-ChrisL.

schlammonster 29 Meinungsführer - P - 120597 - 7. April 2017 - 23:46 #

Hat er nicht ... er googelt wie alle anderen ;)

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 8. April 2017 - 6:56 #

Hehe, das kenn ich.. :D

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 144825 - 8. April 2017 - 17:43 #

> [...] du Analphabet!
Na na, dieser Eindruck wird hoffentlich nicht erweckt ...

Lencer 15 Kenner - P - 3384 - 8. April 2017 - 20:10 #

Ich glaub nicht, dass hier irgendwer eine schlechte Meinung von Dir hat. Das war einfach nur ein wenig überspitzt. Gut so, dass Du Dir soviel Mühe gibst. ;-)

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 20:56 #

Er weiß ganz genau, dass er Gold wert ist.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40755 - 7. April 2017 - 23:59 #

Schönen Dank für den User-Artikel, da gab es gleichmal ein Upvote von mir.

joker0222 28 Endgamer - - 102013 - 8. April 2017 - 0:23 #

von mir auch...

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 0:29 #

Dafür danke ich euch beiden.

floppi 23 Langzeituser - P - 38105 - 8. April 2017 - 18:21 #

Zwar nicht mehr nötig, aber der Form halber schließe ich mich an. :)

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7767 - 8. April 2017 - 0:22 #

Schöner Artikel, vielen Dank dafür! Auch wenn man alleine aus dem Thema Sucht einen kompletten eigenen Artikel hätte machen können. :)

Ich muss allerdings sagen die Erwähnung des Mannes, der seine Familie für das spielen links liegen lässt hat für mich kaum etwas mit Computerspielen zu tun. Vor 40 Jahren hätte er eben die gesamte Zeit in der Kneipe mit Alkohol und Skat verbracht. Ich glaube nicht dass solche Problematiken speziell durch Computerspiele entstehen, ich denke der Keim ist in der Persönlichkeit angelegt, und je nach Gelegenheit und Neigungen kondensiert das dann um den Keim herum.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40755 - 8. April 2017 - 0:27 #

Eine Kneipe macht halt auch mal zu, im Normalfall jedenfalls.

Jac 16 Übertalent - P - 5826 - 8. April 2017 - 0:35 #

Das stimmt auf jeden Fall, dass sich Menschen mit entsprechender Veranlagung auch anders der Realität entziehen könnten und würden.
Umgekehrt finde ich, es gehört zu dem Artikel dazu, weil es das Extrem aufzeigt. Solche Fälle gibt es ja leider, insofern sollte es auch Teil einer Betrachtung des Themas sein.

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 0:35 #

Wie du bereits schriebst: ein umfangreiches Thema für sich. Das geschilderte Beispiel hat mich nur so unfassbar wütend gemacht. Und es ist beileibe nicht das einzige dieser Art.
Und es hat sehr wohl explizit mit Spielen und elektronischen Medien zu tun. Man denke nur an die Smartphone-Sucht der Jugend. Mittlerweile Familenstreit-Thema Nr. 1.

Jac 16 Übertalent - P - 5826 - 8. April 2017 - 0:39 #

Dumme Frage dazu: Das macht Dich trotz deiner "professionellen Sichtweise" noch wütend?
Mir ginge das auch so und ich kann es daher gut verstehen. Ich habe nur gedacht, dass man in deinem Beruf - ggf. sogar aus "Selbstschutz" - manche Dinge bewusst nicht an sich ranlässt.

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 0:42 #

Mich macht alles, was vermeidbar ist und andere unnötig unglücklich macht, wütend. Dazu habe ich auch einen kleinen Sandsack in meinem Keller. Kein Scherz!

Jac 16 Übertalent - P - 5826 - 8. April 2017 - 0:48 #

Absolut nachvollziehbar, hätte ich aber nicht mit gerechnet. Zeigt mal wieder, dass wir alle Menschen sind und eben einfach Gefühle haben, die verarbeitet werden müssen.
Dann haue ich mich jetzt lieber schnell ins Bett, damit meine Familie morgen was von mir hat.
Ansonsten wirklich lesenswerter Artikel, hat mir gut gefallen!

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 0:51 #

Freut mich. Und aus den selben Gründen leg ich mich nun auch nieder.

Q-Bert 14 Komm-Experte - 2091 - 8. April 2017 - 3:22 #

Ich denke, dass Computerspiele in solchen intensiven Fällen der Selbstaufgabe ein Symptom und nicht die Ursache sind. "Computerspielsucht" ist ein irreführender Terminus. Depression mit daraus resultierender Realitätsflucht trifft es besser. Es gibt auch keine klassischen Entzugserscheinungen, sehr wohl kann der Eskapismus aber zwanghaft werden und entzugsähnliche Verhaltensmuster hervorrufen.

Aber naja, ich bin da wohl nicht mehrheitsfähig... die Diskussion führe ich (vergeblich) schon seit Beginn der Killerspiel/Amoklaufdebatten. Die offizielle Argumentation ist auch hier immer dahingehend, dass aus dem Konsum gewalthaltiger Spiele gewalttätiges Verhalten resultiert. Also Spiele als Ursache für einen Kontrollverlust (Amok). Diese These krankt schon daran, dass die Taten meist über Monate im Voraus akribisch vorbereitet wurden und eben keine Affekthandlung sind. Begreift man eine Amoktat aber als Suizid und damit als Endpunkt einer schweren, depressiven Phase, könnte man echte Prävention anstoßen. Eigentlich ist das das gleiche Thema wie beim Familienvater, der sein Reallife praktisch aufgibt, beim erweiterten Suizid in der finalen, gewalttätigsten Ausprägung.

Smartphone-Sucht ist denke ich in der breiten Masse ein ganz anderes Thema, was nicht vermischt werden sollte. Die meiste Zeit (gerechnet auf alle Handynutzer) verbringen Smombies mit Whatsapp, Facebook & Co, Newstickern und ähnlichen Dingen. Ist für mich eine absolut harmlose Form der Angststörung, nämlich die "Angst, was zu verpassen"! So wie wenn an einem Trödelmarktstand ganz viele Leute stehen - da muss man zwanghaft gucken gehen, was da wohl los ist. Und genau wie bei Facebook stellt man dann in 99% der Fälle fest, es war gar nix Wichtiges. Familienstreit-Thema Nr. 1 ist es nach meiner Erfahrung immer dann, wenn die Eltern genauso betroffen sind wie die Kinder und sich deswegen inkonsequent verhalten. In Familien, wo z.B. am Esstisch striktes Handyverbot (für alle!) herrscht und Internetzeiten klar geregelt sind, gibt es darum auch kaum Streit.

Ich bin natürlich kein Psychologe, das ist alles nur meine persönliche Sicht auf die Welt.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7767 - 8. April 2017 - 8:29 #

Auch die Smartphone-Sucht kann man da anders oder kritisch sehen. Zum einen leben die meisten Erwachsenen das doch genau so vor. Und Jugendliche sind alles andere als dumm, denen kann man double standards nur schwer verkaufen, das kriegt man dann doppelt zurück. ;)

Zum anderen denke ich dass da auch gesamtgesellschaftlich recht bigot argumentiert wird. In meiner Kindheit in den 80ern und Jugend in den 90ern wurde Fernsehen und Computerspielen negativ belegt und ziemlich limitiert. Lesen wurde hingegen positiv bewertet und voll freigegeben. Ich habe dermassen viel gelesen, das hatte genauso eskapistische Züge wie man es dem Computerspielen unterstellt. Nur ist Lesen eben gesellschaftlich positiv bewertet und "nicht so schlimm" wie Computerspiele. Aber ist es das wirklich? Es ist rein rezeptiv, die Spiele haben immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte aktive und kreative Komponente. Und viele von den Fantasybüchern, die ich aus der Bücherei ausgeliehen habe, waren auch nicht gerade gut oder gehaltvoll. Zumal der positive Effekt des Lesens primär gesellschaftlich unterstellt wird, da würde ich gerne mal eine wissenschaftliche Untersuchung im direkten Vergleich zu neuen Medien sehen.

Mal ganz abgesehen davon, dass man auf einem Smartphone Pornos schauen, spielen oder auch Wikipedia lesen kann. Die Geräte an sich zu verteufeln halte ich für wenig zielführend.

Hermann Nasenweier 15 Kenner - P - 3154 - 8. April 2017 - 10:12 #

Ich denke da hast Du einen guten Einwand gebracht. Wenn man am Tisch beim Essen in einem Buch von Kafka liest, ist man intellektuell. Sitzt man mit Handy da, ist man automatisch suechtig. Auch wenn man auf dem ereader das gleiche lesen wuerde.

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 11040 - 8. April 2017 - 14:05 #

Nein da würd kein Punkt gemacht, sondern nur die gesellschaftliche Sicht kritisiert.
Verhaltenssüchte oder nicht stoffgebundene Süchte sind in der Psychologie ein relativ neues anerkanntes Thema (90 - iger?). Mit Ausnahme der Glücksspielsucht, welche schon deutlich Bohrer anerkannt war, fehlen aber noch Kriterien und Abgrenzungen zu anderen Feldern. Ist jemand, der einen Großteil des Tages nun arbeitet und spielt (sagen wir mal zusammen gerechnet etwa 16 Stunden am Tag) nun süchtig nach Beiden oder nur eine asoziale Persönlichkeit die intimere Verbindungen zu Mitmenschen meidet? Wird hier Realitätsfluch betrieben oder ist sie ereinsamt und sieht keine andere Möglichkeit des Kontaktes?
Zusätzlich kann man solche Beispiele mit allen Tätigkeiten von Angeln bis Zug fahren konstruieren. Dinge wie kurzzeitige Fasination, welche suchtähnlich Charakteristiken zeigen könnte, kommen auch noch hinzu.

Die im Report erwähnte Studie (Ich hoffe ich habe die richtige im Kopf) sagt letztlich nur aus, daß es zwar möglicherweise Computerspielsucht gäbe, aber man wisse noch zu wenig, es gäbe keinen wissenschaftlichen Konsens und auch keinen objektiven Testaufbau, weswegen man weitere Forschung zu diesem Feld durchführen müsste.

Hermann Nasenweier 15 Kenner - P - 3154 - 8. April 2017 - 14:13 #

Ich meinte auch nur die Sicht von aussen, also wie die Gesellschaft das oft sieht. Das war nicht so gemeint dass jemand der ein Handy benutzt automatisch suechtig ist.

Ist etwas missverstaendlich geschrieben von mir, viel mir vorhin aber nicht auf. Aendern kann ichs jetzt halt nimmer :)

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 11498 - 8. April 2017 - 0:59 #

Muss echt sagen, schöner und interessanter Artikel. Melangel, du bist für GG ein echter Gewinn und vergrößerst wieder die Vielfalt hier. :)

Q-Bert 14 Komm-Experte - 2091 - 8. April 2017 - 1:44 #

"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795)

malkovic 14 Komm-Experte - P - 1944 - 8. April 2017 - 5:54 #

Guter, informativer, interessanter Artikel ... vielen Dank und Respekt!

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 7:05 #

kann man gut lesen, aber mir würden ein paar quellen helfen. die interessanteren thesen ("Wer im richtigen Leben nicht die Möglichkeiten hatte, seine kreative Ader voll ausleben zu können – sei es im Beruf, im familiären Umfeld oder aufgrund von finanziellen oder räumlichen Einschränkungen – fühlte sich hier wohl.";"Habt ihr schon einmal überlegt, was ihr eigentlich macht, wenn ihr Tetris spielt?") werden leider weder belegt noch begründet.
edit: merke gerade, dass das auch für die ausgangsthese ("Der Spieltrieb ist bei den meisten Tieren fest in den Genen verankert.") gilt. was sind denn da die standardstudien? ist ja eher ein biologie- als ein psychologiethema.

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 7:28 #

Du willst ein paar Quellen? Da helfe ich gerne:
Hans Galler: Psychologie. Emotion, Motivation, Verhalten
Heinrich Krüger: Anatomie der Psyche
Robert Ornstein: Psychology. The Study of Human Experience.
Bernhard Waszkewitz: Der Mensch, das unbekannte Wesen
Heinz Schuler: Organisationspsychologie
Urs Gerhard: Psychologische Erkenntnisse zwischen Philosophie und Empirie
Josef Schwermer: Den Menschen verstehen
Gion Condrau: Transzendenz, Imagination und Kreativität

Mit den ca. 20.000 Seiten solltest du schnell durch sein. Dort wirst du auch einiges über den Spieltrieb finden, ebenfalls durch den Ausgangspunkt bei den Tieren.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 7:38 #

mir ging es schon eher um belege/begründungen für die genannten thesen, die du oben aufführst, und weniger um eine liste von (nehme ich an) psychologie-standardliteratur. :)

malkovic 14 Komm-Experte - P - 1944 - 8. April 2017 - 7:51 #

Bei einem Essay sind Quellenangaben meines Wissens unüblich. Und ich würde diesen Artikel in die Essay-Kategorie einordnen ...

daenemarque 11 Forenversteher - 619 - 8. April 2017 - 7:57 #

Wer bei mir einen Essay ohne Belege für Fremdaussagen einreicht, bekommt diesen zurück :-)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 8:01 #

ich nehme an, malkovic meinte "hier auf der seite". :)

malkovic 14 Komm-Experte - P - 1944 - 8. April 2017 - 8:14 #

Klar, Essay ist nen großes Wort. Vielleicht auch das Falsche. Mir schien es angebracht, weil dieser Artikel sich qualitativ doch sehr abhebt, wie ich finde.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 8:43 #

das ist sicher ein top-userartikel, keine frage. ich denke auch, dass melangel wohl recht hat bzgl. "wegen den genen", und vielleicht ist das unter psychologen auch so klar, dass gar kein begründungsbedarf gesehen wird.

dennoch ist das ein heisses pflaster: wenn einer heute soziale phänomene (männer häufiger kriminell, frauen verdienen weniger, menschen müssen spielen (?) uswusf.) mit der biologie erklärt, sollte er sich warm anziehen, d.h. gut begründen. denn wenn morgen einer den artikel "warum spielen frauen schlechter counterstrike? keine frage des wesens, sondern weil sie müssen (also wegen den genen)" brächte, würde man das doch auch erwarten. oder?

malkovic 14 Komm-Experte - P - 1944 - 8. April 2017 - 9:47 #

Ich glaube, für einen lesenswerten Artikel muss man sich aufs heiße Pflaster wagen. Hier gelingt der Balanceakt gut, finde ich.

Zum Inhaltlichen: Ich hab den Artikel womöglich bissle anders gelesen wie du. Da scheint mir mancherorts ein Auge jedenfalls mehrfach zu zwinkern. Soll heißen, dass meinem Eindruck nach keine große 360°-Psychologisierung des Spieltriebs das Ziel war, sondern mehr eine kleine unterhaltsame Zusammenfassung mit ein paar Bitterstoffen (Spielsucht). Ungefähr das würde ich auch bei der These "warum spielen Frauen schlechter CS als Männer" erwarten.

Insgesamt gehts mir aber ähnlich wie dir: Mir ist auch mulmig, wenn da Leute soziale Probleme/Phänomene aufs Biologische reduzieren, siehe Clowns wie Sarrazin.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 10:24 #

ja, da hat vielleicht der disclaimer meine erwartungshaltung beeinflusst. oder ich hatte noch die nachtfischer-artikel (s.u.) im hinterkopf, der ja immer sehr ausführlich begründet hat (und auf nachfrage dann viel und ausgiebig diskutiert, anstatt ellenlange literaturlisten zu liefern. ob das wohl an den genen liegt? ;>).

malkovic 14 Komm-Experte - P - 1944 - 8. April 2017 - 8:05 #

Überzeugt, dann zieh ich meinen Einwand zurück. Ich dachte, die Regeln sind beim Essay etwas lockerer als bei einer (populär-)wissenschaftlichen Abhandlung.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 8:02 #

stimmt schon. allerdings werden die eher simplen aussagen durchaus mit statistiken belegt, die interessanten thesen dann aber leider gar nicht. deswegen die nachfrage.

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 8:29 #

Meine erste Fassung ging etwas tiefer, auch in den von dir angesprochenen Punkten, war dadurch etwa dreimal so lang und leider auch echt langweilig zu lesen. Für ein kleines Texthäppchen zwischendurch - mehr soll der Text ja gar nicht sein - reichte mir das Ergebnis. Als Ergänzung kannst du ja mal in den "Tetris"-Podcast von Stay Forever reinhören, da geht Christian Schmidt auch noch ein wenig ins Thema.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 8:45 #

das ergibt sinn, danke. ich bin wohl mehr der typ für lange, langweilige texte. ;)

daenemarque 11 Forenversteher - 619 - 8. April 2017 - 9:35 #

Vorweg: Ich finde es stark, hier einen Artikel zu verfassen! Wenn Du irgendwann nochmal etwas für diese Seite schreibst, würde ich mich (und da spreche ich wirklich nur für mich persönlich) über einen mehr in die Tiefe gehenden Text freuen. Gerade wenn es um games als kulturelles Phänomen geht. :-)

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 13:42 #

Beim nächsten Artikel mit entsprechenden kulturellen Anstrichen – und den wird es geben! – werde ich dir exklusiv die ausgearbeitete erste wieder viel zu lang geratene Version schicken. Versprochen!

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 11040 - 8. April 2017 - 14:08 #

Um jene würde ich mich dann auch bewerben.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4907 - 8. April 2017 - 16:12 #

Vielleicht könntest du da ja wirklich ein paar Absätze (irgendwie anderes Format) hinzufügen, die weniger detailverliebte Leser dann einfach überspringen können?

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 16:16 #

Ich werde mir etwas überlegen. Sowas wie "Premium exklusiv"...

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 36674 - 9. April 2017 - 13:14 #

Schnüff

daenemarque 11 Forenversteher - 619 - 8. April 2017 - 18:04 #

Yippie! Vielen Dank im voraus! :-)

guapo 18 Doppel-Voter - 11037 - 8. April 2017 - 17:31 #

Ich bin da mehr für Tiefe - falls die Red. mitliest :-)
Von der aussterbenden Leserfront ;)

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 8. April 2017 - 6:55 #

Der Artikel gefiel mir sehr gut. Nur mal eine Frage: Ab wann ist man denn süchtig?

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 7:34 #

Beantworte folgenden kurzen Fragenkatalog und du weißt es.
Direktdownload der pdf: https://www.google.de/url?q=https://www.hsu-hh.de/download-1.5.1.php%3Fbrick_id%3Dj8Z72MBJM3hKON35&sa=U&ved=0ahUKEwjt7JT0nZTTAhXHJcAKHW8YBggQFggmMAU&usg=AFQjCNHiJd6Lw6P-6_7fqchAEmHq1aHeIw

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7767 - 8. April 2017 - 8:32 #

Gerade das wird fachlich aber doch noch sehr unterschiedlich betrachtet, oder? Wie du im Artikel ja angedeutet hast ist man sich da nicht einig. Ich habe mal nach einer Podiumsdiskussion mit einem Suchtforscher geredet, der gerade die Abwesenheit einer körperlichen/physischen Suchtkomponente als Grund sah, "Computerspielesucht" als rein psychisches Problem und nicht als Sucht zu sehen.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 8. April 2017 - 8:36 #

Das ist aber sehr allgemein gehalten, oder?
Wen ich danach gehe bin ich jedenfalls nicht süchtig. :D

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 13:46 #

Da der Fragenkatalog für die Allgemeinheit gedacht und zugänglich ist, ist er auch nur sehr allgemein gehalten. Für die persönliche Ausarbeitung einer möglichen Suchtgefahr wären dann mehrere Gespräche mit Leuten wie mir nötig. Aber wenn du jetzt schon durch die Vorlage keinen Anhaltspunkt siehst, wird sich das bei dir nicht lohnen (sondern nur unnötig viel Geld kosten...).

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35715 - 8. April 2017 - 14:04 #

Mir wichtige Menschen beschweren sich, dass ich zuviel Zeit vor dem Rechner verbringe? - Nein, im Gegenteil! Meine Clanmitglieder beschweren sich ja sogar wenn ich mal kurz aufs Klo muss beim Raid!

Mein Studium leidet unter der Zeit, die ich online verbringe? - Nein, ich studiere nicht, bin durch Hartz 4 abgedeckt.

Ich nehme mir oft vergeblich vor, meine PC-/Internetzeiten zu reduzieren? - Nein, das habe ich mir noch nie vorgenommen.

;-)

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 14:12 #

Du wärst nicht süchtig, sondern ein Fall für den Psychiater!

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35715 - 8. April 2017 - 21:01 #

Keine Zeit, muss doch noch 3 Twinks auf meinem viert-Account auf Max-Level bringen!!!

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 8. April 2017 - 17:05 #

Bitte aufhören, ich kringel mich hier grad vor lachen. :D

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35715 - 8. April 2017 - 21:01 #

Haha :-D Freut mich :-D

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 25196 - 12. Dezember 2017 - 1:47 #

Großartig :D

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4907 - 8. April 2017 - 7:05 #

Zu diesem Wow-Zitat: Sicher, dass das so stimmt? Habe ich in meiner ganzen WoW-Zeit nie so gesehen. Es gibt folgenden Satz: "Bringt eure Freunde nach Azeroth - aber geht auch mal mit ihnen nach draußen."; für den findet Google aber auch schon weit vor 2010 Ergebnisse.

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 8:23 #

Du hast recht. Hatte die US-Variante lose übersetzt. Aber nun erinnere ich mich auch an deinen Satz wieder und habe meinen Text entprechend abgeändert. Danke.

Aladan 23 Langzeituser - - 39965 - 8. April 2017 - 8:42 #

Ich werde hier langsam süchtig.. Nach gut geschriebenen Artikeln.. Danke Melangel :-)

Flopper 15 Kenner - 3511 - 8. April 2017 - 9:02 #

Ich find die Selbstironie mit dem WoW Scoreboard gut: "In MMOs wollen viele zeigen, dass sie die Besten sind." - Die Autorin steht ganz oben ;)

Super Aritkel!

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 13:47 #

Hey, meine PVP-Schurkin zu Cataclysm-Zeiten war echt gut!

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 9:38 #

tatsächlich hatte der gute nachtfischer schonmal artikel zu ähnlichen themen geschrieben:
http://www.gamersglobal.de/user-artikel/warum-spielen-wir-wirklich
http://www.gamersglobal.de/user-artikel/spiele-und-die-menschliche-natur

das ist schon ein anderes niveau, aber natürlich auch länger und langweiliger. vielleicht hat die redaktion damals auch weniger redigiert.

nachtfischer, bist du hier noch unterwegs? :)

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 13:55 #

Die kannte ich gar nicht, war vor meiner exzessiven GG-Zeit. Aber sehr schöne Texte. Der Mann ist auf jeden Fall nicht branchenfremd. Ich mag nur gerne einen augenzwinkernden Einschlag und eine etwas lockerere Schreibart. Zumindest in gewissen Bereichen.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 8. April 2017 - 18:30 #

Das hast du Nachfischer auf jeden Fall voraus und solltest du auch nicht ändern. Seine Artikel waren zwar thematisch interessant, aber leider stellenweise unendlich langweilig, und oft auch mit Begriffen versehen die man als Normalsterblicher erstmal googeln musste. Er hat es zwar langsam gebessert, dennoch kein Vergleich mit deiner Schreibe. :)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 8. April 2017 - 23:33 #

hatten wir das damals nicht schon? woher soll denn nachtfischer wissen, welche begriffe du googeln musst? :)

nachtfischer schreibt sicher eine andere art artikel, und ich finde auch nicht, dass melangel das adaptieren sollte.

aber wenigstens ein klein wenig die zentrale these begründen oder gar belegen, das wäre schon schön. so sind das leider nur freie behauptungen. vielleicht fällt das auch nicht so auf, wenn man den disclaimer weglässt; der weckt halt ein bisschen erwartungen.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 9. April 2017 - 6:28 #

Selbst Nachtfischer hat eingesehen dass manche Begriffe zu fachlich waren, und hat sich bemüht dies zu verbessern. Das scheint aber zu dir nicht durchgedrungen zu sein. Trotzdem kann man seinen Artikeln eine gewisse Hörsaal Langeweile nicht absprechen. Aber du meinst ja dass du darauf stehst, von daher jedem das seine. Was nun Quellen angeht, stört das fehlen solcher imo nicht allzuviele User. ;)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 9. April 2017 - 10:18 #

das stimmt vermutlich; je geringer der wortschatz, desto weniger stört man sich auch an unsauberer argumentation. :)

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 9. April 2017 - 10:24 #

Hm, ich weiss nicht ob das jetzt ironisch oder absichtlich beleidigend gemeint war.....

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 9. April 2017 - 10:31 #

Er hat ein Fake-Profil, kann es uns da nicht egal sein?

floppi 23 Langzeituser - P - 38105 - 9. April 2017 - 11:57 #

Das ist die einzig richtige Einstellung zu kommentarabo. Einfach ignorieren. :)

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 9. April 2017 - 14:36 #

Ich dachte eigentlich dass er seinem Spitznamen Trollabo entkommen möchte.....

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 36674 - 9. April 2017 - 13:06 #

Aber er kennt Karl Kraus.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 9. April 2017 - 14:35 #

Er hat ein Fake Profil? Welcher Nick sollte das sein ?

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 36674 - 9. April 2017 - 15:12 #

Na hör mal: laut Profil ist kommentarabo weiblich :D Als ob sich Frauen hierher verirren würden ;)

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67763 - 9. April 2017 - 17:00 #

Ach du meinst wie der bei Mutti wohnende Fettsack Melangel, der sich hinter nem Blondinenavatar versteckt ?

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 36674 - 9. April 2017 - 17:13 #

Genau. Oder Dein Avatar, der von dem zarten Jüngling mit der zerbrechlichen ablenken soll.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2553 - 11. April 2017 - 18:02 #

huch! erwischt! :]

floppi 23 Langzeituser - P - 38105 - 8. April 2017 - 18:20 #

Bitte beibehalten, von Nachtfischer habe ich nur einen Artikel gelesen und den nur gut zur Hälfte... :)

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 8. April 2017 - 9:59 #

Sehr schöner Artikel - ich hoffe, es gibt noch ein paar Fortsetzungen ;-)

de_vipp 13 Koop-Gamer - P - 1329 - 8. April 2017 - 12:51 #

Jup nice. Der Gamer von heute wird auch immer seriöser... hach wie schnell sie groß geworden sind ^^

Harry Hibiscus 14 Komm-Experte - P - 1951 - 8. April 2017 - 16:22 #

Interessanter und unterhaltsamer Artikel, gerne mehr davon.

bluemax71 13 Koop-Gamer - P - 1708 - 8. April 2017 - 17:22 #

Kann mich da den vielen Post's vor mir nur anschließen. Toller Artikel.

Sh4p3r 15 Kenner - P - 3251 - 8. April 2017 - 17:44 #

Ach ja Die Sims. Eine meiner Ex'en war voll vernarrt in das Spiel. Nicht im Sinne von Sucht (oder wenn, dann indirekt), sondern dass sie in dem Spiel (in dem auch alle Addon Pflicht waren) ihre "Wunschrealität" nachgebaut und geführt hatte. Neben unseren Echtzeitnamen, eines luxuriösen Eigenheims wurde auch das Szenario für die zukünftigen Kinder (inkl. Namen) und Haustieren durchgespielt - mehrmals. Die Spielstunden die sie darin versenkt hatte, kann ich nicht mal beziffern. War schon krass.

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 18:17 #

Öhm, waren wir beide mal zusammen??

Sh4p3r 15 Kenner - P - 3251 - 8. April 2017 - 19:13 #

Nein. Das wüsste ich (noch), wenn ich eine H-M Fernbeziehung gehabt hätte ^^

Stonecutter 19 Megatalent - - 16006 - 8. April 2017 - 18:37 #

Ich hab grad ein LARP in der Art laufen, Frau, Kinder, schönes Haus, cooler Job. Läuft ganz gut, die Langzeitmotivation ist da. Ich denke, das werd ich noch ein paar Jahrzehnte spielen. ;)

Steffi Wegener 15 Kenner - 3811 - 8. April 2017 - 18:43 #

Solange deine Nachbarn nicht ständig unangemeldet durchs Haus laufen und sich an deinem Kühlschrank bedienen...

Sh4p3r 15 Kenner - P - 3251 - 8. April 2017 - 19:11 #

Und das ist auch die 1:1 Umsetzung eines Sims-Simulationdurchlaufs deiner Frau? ;)

Mr. Tchijf 14 Komm-Experte - P - 2109 - 8. April 2017 - 20:24 #

Ein schöner Artikel! Interessant ist in dem Kontext, dass selbst in der "harten" Wirtschaft die Thematik des Spielens in Form von "Gamification" Einzug gehalten hat und man dadurch tatsächlich viele Menschen, die u.U. kein Interesse an Inhalten zeigen würden, gebunden bekommt.

TheRaffer 16 Übertalent - - 5502 - 8. April 2017 - 20:27 #

Ich habe diesen Artikel sehr interessiert gelesen! Vielen Dank dafür :)

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 106862 - 8. April 2017 - 20:59 #

Schön geschrieben. Gefällt mir. Und Quellen brauchst du echt nicht bringen, ist ja keine Abhandlung, sondern ein U-Artikel auf GG. Und wer möchte, kann ja deine Lit-Liste lesen. Sehr schön, hat Spass gemacht zu lesen.

KurzFinger (unregistriert) 9. April 2017 - 10:22 #

Interessanterweise bedient sich der kurz(weilig)e Text selbst einiger psychologischer Kniffe und niemand weist die Autorin bisher auf diese Tatsache hin. Was das wohl über jene und die GG Community aussagen mag?

EvilNobody 14 Komm-Experte - P - 1918 - 9. April 2017 - 11:19 #

Dass hier relativ wenige paranoide Verschwörungstheoretiker anzutreffen sind?

Simonsen 16 Übertalent - 4198 - 9. April 2017 - 12:45 #

Dann hau doch mal rein!

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 11040 - 9. April 2017 - 13:38 #

Was ich sehe gehört zum rhetorischen Standard. Hier und da eine geschickte Wortsetzung und den Bogen passend geschlagen. Kurz nichts bemerkenswertes

gamalala2017 (unregistriert) 11. April 2017 - 9:20 #

Das ist ganz normal wenn man das Berufliche in sein Hobby einfließen lässt. An niemanden geht etwas zu 100% vorbei.
Jetzt besser!?

amenon 15 Kenner - P - 3055 - 9. April 2017 - 19:18 #

Schöner Artikel. Es gibt mir zu denken, dass alle Kreativbeispiele der Sims auf Gemeinheiten hinausliefen :-)

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 10. April 2017 - 9:33 #

Erfreulicherweise liegt das allein beim Spieler - man kann durchaus im Lauf der Jahre eine komplette Stadt bauen, in der alle friedlich und freundlich miteinander umgehen. ;-)

Olipool 16 Übertalent - 4333 - 10. April 2017 - 14:32 #

Wieder ein schöner Artikel. Leidet leider ein bisschen unter der Kürze, weil alles nur angerissen und oberflächlich WIRKT(!). Da könnte man zu jedem Absatz einen Artikel der Länge schreiben :) Aber ich verstehe, wies dazu gekommen ist :)

Mädchen 16 Übertalent - P - 4805 - 13. April 2017 - 22:50 #

Sehr spannendes Thema. Aber mich interessiert deine Doktorarbeit thematisch noch mehr. Kannst du mir schreiben - vielleich auch per PM -, wo ich die finden kann?

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 25196 - 12. Dezember 2017 - 1:54 #

Das war ein sehr interessanter Artikel. Normalerweise würde ich jetzt um einen psychoanalytischen Artikel mit dem Titel "Das Spiel mit der Angst" bitten, aber die Autorin legt offenbar zumindest eine Pause ein. Hoffentlich ist die bald vorbei.

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