Fluch oder Segen?

Von Achievements, Endorphinen & Zwangsneurosen

Name 21. Oktober 2013 - 12:21 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Ein Kommentar über die Gefahren und die Sinnlosigkeit von Erfolgssystemen wie Gamerscore und Trophäen, den negativen Effekt auf das persönliche Spielverhalten und Mitspieler und die unglaubliche Einfallslosigkeit der Spieleentwickler sowie die Ignoranz der Plattformbetreiber.
Der Spieltrieb. Einer der ureigensten der Menschheit und ganz besonders ausgeprägt bei mit XY-Chromosomen ausgestatteten Vertretern der Gattung Homo sapiens. Kurz: uns männlichen Gamern. Doch warum spielen so viele von uns so ungemein gern? Ganz lapidar aus Spaß am Spiel? Zum simplen Zeitvertreib und zur Entspannung oder gar aus purer Langeweile? All das und viel mehr sind mit Sicherheit Gründe, doch viele von uns spielen auch, weil sie süchtig sind. Süchtig nach der körpereigenen Ausschüttung von Endorphinen oder auch einfach nur Glückshormonen. War man früher noch stolz darauf, seinem erlauchten Zockerkreis zu verkünden, dass man Super Mario Bros. mit verbundenen Augen und ohne ein Leben zu verlieren in unter 20 Minuten absolviert hat, um sich deren pure Bewunderung und ehrfurchtsvollen Huldigung sicher sein zu können, so haben heutzutage virtuelle Vitrinen diesen Zweck eingenommen.

Prollkasten

2005 begann die Revolution. Nicht nur in Bezug auf HD-Spielekonsolen als solches oder deren endgültige Integration in die Weiten des Internets, sondern auch durch eine clevere Idee von Microsoft für deren Xbox-Live-Spieleprofile: die Erfolge (Achievements). 2007 folgte dann Sony ("Trophäen") und zuletzt sprangen auch Apple, Google sowie Steam auf den Zug mit auf. Selbst vor GamersGlobal machte das Konzept nicht halt. ;-)
Nur Nintendo hält sich weiterhin aus dem Erfolgswahn heraus. Während zuvor die zwanglose Herausforderung nach Spielende im Knacken von Highscores, Bezwingen des höchsten Schwierigkeitsgrades oder des Sammelns aller versteckten Gegenstände bestand, war es nun zur Pflicht eines jeden Entwicklers geworden, diese Erfolge ins Spiel zu integrieren. Zwar gab es im Prinzip derartiges auch schon lange zuvor, allerdings beschränkte sich das auf einzelne Titel und deren individuelle Umsetzung von zum Beispiel Medaillen oder Trophäen.

Microsoft griff diese Idee also auf und machte sie zur Pflicht. Jedes Spiel unterstützte fortan bis zu 50 solcher Erfolge mit einem Gesamtwert von bis zu 1.000 erreichbaren Punkten. Schnell bildete sich eine eigene Community, welche sich tatkräftig gegenseitig unterstützt, um möglichst jeden Erfolg zu erhaschen. Ich selbst fand schnell Gefallen an dieser Systematik, da es einfach ungemein motivierend ist und oft die Spielzeit eines Titels ein gutes Stück über dessen eigentliche Lebensdauer verlängerte. Super Sache, erhöht sich doch so praktisch das Preis-/Leistungsverhältnis ungemein. Bald schon beteiligte ich mich an Foren, tauschte Meinungen und Tipps mit anderen Usern aus und versuchte möglichst jeden Titel zu vervollständigen. Für mich als Perfektionisten fast schon Pflicht. Was ich zunächst nicht ahnte: Eben diese Eigenschaft entwickelte sich bald schon zu einer ernsten Gefahr für mein liebstes Hobby, die mir beinahe den Spaß und die Sinnhaftigkeit für selbiges geraubt hätte.

OCD. Obsessive Compulsive Disorder. Oder einfach Zwangsneurose.

Wem digitale Erfolge grundsätzlich egal sind, der kann sich einerseits glücklich schätzen und wird andererseits vielleicht manches des nun Folgenden nicht nachvollziehen können. Allerdings gibt es abseits der grundsätzlichen Problematik auch weitere Kritikpunkte an diesem System, welche auch die peripher Tangierten betreffen dürfte. So zum Beispiel auch die unverständliche Vorgehensweise von Microsoft und Co., den Spieler nicht selbst entscheiden zu lassen, ob er das System nutzen möchte oder nicht. Es einfach deaktivierbar zu machen, um gar nicht erst damit konfrontiert zu werden. So muss man irgendwann in seinem Profil mit einer Reihe von Spielen auskommen, die man nur kurz angespielt hat und die Liste nun mit einem hämischen "2%" beziehungsweise "5 Gamerscore" verschandeln. Eine Option, solch einen Eintrag zu entfernen, gibt es nicht. Zudem beschweren sich viele Spieler darüber, aus der Immersion ihres Spiels gerissen zu werden, wenn wieder einmal eine Erfolgsmeldung inklusive Soundeffekt ins Bild ploppt.

...den Spieler nicht selbst entscheiden zu lassen, ob er das System nutzen möchte...
Tatsächlich war ich aber kein Einzelfall, denn Recherchen in einschlägigen Foren wie zum Beispiel neogaf.com, xbox360achievements.org oder trophies-ps3.de fördern schnell zahllose Leidensgenossen zutage. Das Problem schildert sich allerorts ähnlich. Spieler beschreiben die immer selben Symptome nach längerer Zeit des "Achievement-Huntings": Zunehmender Verlust des Spaßes am Spiel oder gar des Hobbies an sich, Unbehagen, Nervosität und schlaflose Nächte, die sich durch die Jagd nach dem letzten Erfolg ereignen. Während die Problematik für solch ein Verhalten sicherlich am Individuum liegt und die Lage weit weniger dramatisch ist als es eventuell den Anschein erweckt. Viele schwören nach längerer Zeit einfach dem Erfolgstrieb ab, doch kristallisieren sich durch dieses Verhalten schnell elementare Probleme des ganzen Systems heraus.
Maik 20 Gold-Gamer - - 21510 - 21. Oktober 2013 - 12:48 #

Guter Artikel. Ich stehe mit Achievements auf Kriegsfuß. Es ist eine Seuche, die aus dem MMO-Leben (dort wurden sie schon lange genutzt) in den SP-Bereich gedrungen sind. Dann gibt es Spiele, die mit Ton und einem riesigen Bild auf dem Screen das neue Abzeichen darstellen. Dumm nur, wenn man gerade noch 2% Leben hat und durch die Sichtversperrung noch stirbt. Leider schon erlebt. Neben den MMOs sind es die normalen Multiplayerspiele die es mit forciert haben. Denn der Mensch will sich abheben und zeigen, dass er der Beste ist. Nicht umsonst wurden schon früher freizügig Orden im Militär verteilt. Deswegen gibt es auch MEdaillen im Sport - zeigen, wer der Beste ist und etwa erreicht hat.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4666 - 21. Oktober 2013 - 12:59 #

Zum Glück habe ich keine Freunde, die auf irgendwelche Erfolgssammlungen gucken. Vielleicht ist das Problem auf Steam aber auch noch nicht so schlimm.
Achievement sind dann schlecht, wenn sie nur der Spielzeitstreckung dienen und der einzige Grund sind, ein Spiel überhaupt zu spielen. Vor allem in Story-Spielen, die man eigentlich nur einmal etlichen paar Stunden durchspielt und dann nicht wieder anfasst, sind sie eher überflüssig. Höchstens eine "Durchgespielt"-Anzeige fände ich da nicht schlecht.
Gute Achievements gibt es auch, nämlich die, die neue Spielvarianten aufzeigen. "Tue X, ohne dabei Y zu tun" - das kann das Spiel manchmal auf den Kopf stellen, herausfordernder machen und damit auch noch den Spielspaß aufrecht erhalten, ohne zu einem reinen Grind zu werden.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64880 - 21. Oktober 2013 - 13:00 #

Achievements motivieren mich ein Spiel eventuell noch ein zweites Mal zu spielen, allerdings jage ich ihnen nicht hinterher. Nach dem ersten Durchgang schaue ich was fehlt, starte dann Durchgang Nummer 2 und versuche dann die liegen gebliebenen mitzunehmen. Wenn es klappt, ok, wenn nicht, dann nicht! In der Tat ist es aber so, das eine Menge Achievements nur noch Sammel oder Endurance-Achievements sind, da gehe ich nicht hinterher. Dabei könnte es so gut genutzt werden, wenn man sich mal originelle Erfolge einfallen lassen würde!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 21. Oktober 2013 - 13:12 #

In meinen Augen ist es ein Mehrwert. Man kann es ignorieren wenn man es nicht mag, oder sich profilieren wenn man drauf steht. Ist doch Optimal. Sonst meckern doch immer alle das Spiele zu wenig Wiederspielwert haben.

Pomme 16 Übertalent - P - 5964 - 21. Oktober 2013 - 13:16 #

Irgendwie war ich nach den ersten Sätzen leider schon raus. Spieltrieb ist menschlich - aber vor allem eine Eigenschaft von männlichen Gamern? Glaube ich mal eher nicht so.

Shenzakai (unregistriert) 21. Oktober 2013 - 13:43 #

In Bezug auf Gaming selbstredend. Natürlich bin ich mir bewusst, dass immer mehr Frauen spielen beziehungsweise je nach Genre/Game sogar beinah die Hälfte oder mehr (z.B. Die Sims oder Casualgames bei Facebook und auf dem Smartphone). Im Kontext des Artikels jedoch und somit in Bezug auf Achievements und Leistung sind sie in der Unterzahl. Hör dich einfach mal in deinem Umfeld um. Ich wette, der Großteil der Frauen, wenn sie denn überhaupt ernsthaft zocken, weiß noch nicht mal, was Achievements sind und wenn doch, pfeifen sie drauf. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel ;-)

Arparso 15 Kenner - 3025 - 21. Oktober 2013 - 14:57 #

Und die Quelle für deine Unterzahl-These findet sich wo?

SaRaHk 16 Übertalent - 4368 - 21. Oktober 2013 - 15:55 #

Na, schreibt er doch: Umfeld. Gibt doch schließlich nix Allumfassenderes als Eltern, Cousine und die beste Freundin. ;)

In meinem Facebook-Account poppen mehr Achievements von Spielerinnen auf. Das ist jetzt auch nix globales (gerade mal 500 Leutchen oder so drinne), aber so weit ich weiß muss man viele Trophäen auch wissentlich posten. Man kennt das ja: diese "share"-Buttons innerhalb der Spiele - um a) anzugeben und b) andere zu motivieren doch auch mitzumachen (damit man durch Teamwork wieder schneller bei a) angelangt ^^ ).

Achievements bin ich eigentlich nur auf einer relativ großen Flashgaming-Seite verfallen (Kongregate). Aber auch nicht in dem Maße, als dass ich mir da ein popeliges "ich gähn mich weg-Spiel" bis zum Ende antue, nur um eines dieser hard-badges einzusacken. Dort gibt es dann sogar noch zusätzliche Anreize für Trophy Hunter: zum Beispiel in Form von "spiele diese 10 Games (bis zu einem gewissen Grad) durch und erhalte die Mega-Medaille XYZ auf deinen Account". Oo

Neuerdings soll es sogar eine Achievement-Seite für Retrogamer geben. Via Browser Klassiker auf dem C64, Amiga, Gameboy usw durchspielen - und schon geht das sammeln von neuem los (mit uralten Spielen). Konnte mich aber gerade noch so beherrschen, mich da nicht auch noch anzumelden. :D

Also: die Dinger sind überall. Demnächst auch in meiner Armbanduhr und meinem Feuerzeug.

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70334 - 21. Oktober 2013 - 13:23 #

Mein Verhältnis zu den Erfolgen ist relativ entspannt. Das Aufploppen verursacht durchaus ein angenehmes Gefühl, aber konkret auf die Jagd bin ich in meiner gesamten 360/PS3 Zeit nur bei Bioshock und Heavy Rain gegangen. Aber diese beiden Spiele habe ich ohnehin gesuchtet und wollte auch so alles sehen.

Bei anderen Spielen beschäftige ich mich damit allein schon deshalb meistens nicht, weil ich um alle zu erhalten auch den MP spielen müsste, worauf ich überhaupt keinen Bock habe.
Generell hat das für mich keine Auswirkungen auf den Spielspass, ein schlechtes Spiel wird keinen Deut besser dadurch, dass öfter Erfolge aufploppen und ein gutes nicht im Geringsten schlechter, wenn das ausbleibt.
Z.B. bei TLOU erst kürzlich ist mir erst beim Abspann bewusst geworden, dass während des gesamten Spiels bis dahin gerade mal eine Trophäe freigeschaltet wurde. Was allerdings nichts am überragenden Eindruck des Spiels für mich änderte.

EDIT: Doppelkudos für die Katze!

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 21. Oktober 2013 - 14:08 #

Tja, das kommt mir alles bekannt vor. Allerdings seh ich das ganze inzwischen entspannter. Für Titel die dämliche Multi oder Grinding Erfolge haben, nutze ich ein 2. Profil. So verschandelt mir der Kram nicht meine Liste im Hauptprofil. Allerdings würde mich mal interessieren, wie man denn 0 G Titel löscht ?

Shenzakai (unregistriert) 21. Oktober 2013 - 14:12 #

Du bestätigst damit ja eines der angesprochenen Probleme. Aufgrund der limitierten Profilverwaltungsfunktionen bist du gezwungen, ein zweites Profil zu führen...
Du musst dein Profil auf der Xbox aufrufen, das Spiel in der GS-Übersicht selektieren und dort kannst du es mit dem X-Knopf entfernen (wie gesagt, nur wenn es bei 0G steht).

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 21. Oktober 2013 - 14:35 #

Wunderbar, hab es gleich mal getestet, und 4 Karteileichen entfernt. :)
Was das 2. Profil angeht, hatte ich das eh auf der Kondole zwecks Auslandseinkäufe. Und so hab ich mir irgendwann gedacht, (ich glaub sogar bei deinen angesprochenen Thermoskannen), den Scheiß gibst du dir nicht mehr. Aber da ich auf Titel wie zb Tomb Raider im Single nicht verzichten will, gehen sie auf Profil 2 in einen Durchlauf, und werden danach verkauft. So komm ich gar nicht erst in Versuchung weiterzumachen ;) Aber es stimmt schon, das die nicht vorhandene Möglichkeit ein Spiel zu entfernen, absolut nervig ist , wenn du ein Game nur mal testest.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6484 - 21. Oktober 2013 - 14:17 #

Danke, interessante Gedanken!
GG ist ja auch ein bißchen betroffen, siehe unsere eigenen Achievements hier im GG-Profil... Hand aufs Herz: wer hat GGG statt für zum Beispiel echte Gewinnspielchancen lieber für "Jäger-Level" ausgegeben? Na bitte.

Ich persönlich sehe die Achievement-Problematik ein bißchen zwiespältig:
Einerseits bin ich ziemlich resistent gegen die "Angeber"-Seite des Themas: Ob ich irgendwelche Medaillen im Profil habe, ist mir ziemlich wurscht. Ich spiele es sicher nicht, damit mich die anderen Spieler cool finden.

Schwieriger ist es, wenn man außer Achievements auch im Spiel praktisch verwertbare, nützliche Items bekommt, zum Beispiel Boosts, Gold, Handwerkszutaten für das Absolvieren von Daily Quests oder monatlichen Herausforderungen wie in Guild Wars 2. Da stelle ich fest, daß ich mehr Zeit mit "sinnlosem Grinden" als mit inhaltlich "sinnvollerem" Spiel verbringe als mir lieb ist, kann mich aber nicht ganz davon freimachen, doch "mal eben schnell" 10 Bäume zu fällen oder beliebige 5 Veteran-Gegner zu besiegen, weil ich dann einen Achievementpunkt näher an der großen tollen Itemkiste bin, die mir alle 500 Punkte ins Inventar fällt. Oder man denkt, "na ja, 78% der monatlichen Champions (100 Stück) hab' ich ja aus Versehen eh geschafft, und es ist erst der Zweiundzwanzigste, also grinde ich halt noch auf Karte X ein paar mal mit im Kreis, bis ich alle umgelegt habe". Das ist auch nicht im engeren Sinne spielerisch sinnvoll. Mittelbar aber eben schon.

Ich gebe zu, daß mich diese Achievement-Spirale (auch mit) bei der Stange hält, und letztlich sehe ich es so, daß wir selber alt genug sind, um uns genau diese Gedanken bewußt zu machen und das Achievement-Sammeln im Zweifel - schlicht bleiben zu lassen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 21. Oktober 2013 - 14:21 #

Ich finde den virtuellen Schwanzvergleich auch beknackt, und spiel nur für mich selbst. Speziell da es ja genug Leute gibt die sich Erfolge ercheaten, haben Leaderboards oder Vergleich mit anderen Spielern absolut keine Aussagekraft.

Noodles 21 Motivator - P - 30220 - 21. Oktober 2013 - 14:32 #

Schöner Artikel. Mir gehts bei Achievements so, dass ich versuche, so viele wie möglich zu erreichen, aber wenn ich nicht die 100 % schaffe, dann ist mir das auch egal. Da ich nur Singleplayer spiele, sind Multiplayer-Achievements sowieso für mich von vornherein ausgeschlossen und Erfolge, für die man Stunden an Spielzeit ohne Spaß zu haben investieren müsste, interessieren mich auch nicht. Ich finde Achievements sinnvoll, wenn sie dazu motivieren, mal Dinge im Spiel auszuprobieren, auf die man von allein vielleicht nicht unbedingt gekommen wäre. Oder wenn sie eine Herausforderung bieten, um sie zu erreichen, aber natürlich eine spaßige Herausforderung!

Cat Toaster (unregistriert) 21. Oktober 2013 - 14:36 #

Ja, irgendwann früher haben wir noch Joint Operations gespielt um eine Partie zu gewinnen und einfach nur Spaß zu haben. Dann kam ein Online-Statistik-System und alle waren peinlich genau darauf fixiert nur noch auf ihre Ratio zu achten. Dann kam CoD und Co mit "Leveln", freischaltbare Waffen und anderem Nonsens, Perks, Rängen, Online-Achievements. Damit hat man dann im ersten Schritt die "Selberhoster" plattgemacht weil ja kein Mensch "Unranked nur zum Spaß spielt" und dann konnte man den Dedi "mangels Nachfrage" endgültig wegrationalisieren. Ein Grund warum es außer "ArmA" einfach nichts mehr gibt was mich interessiert im Bereich MP-Ballerei.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12754 - 21. Oktober 2013 - 16:00 #

Als Entwicklerin halte ich auch nicht soviel von Archivements.

Wie schon in diesem Beitrag gut angemerkt wurde, die Entwickler wissen oft gar nicht, was sie in Ihrem Spiel eigentlich als Errungenschaft einbauen sollen, leider wird man eben selbst als Entwickler von Microsoft und Sony dazu gezwungen sowas einzubauen.

Mich würde es schon durchaus interessieren, wie das alles aussehen würde, wenn es diese Pflicht nicht gäbe.... Vor diesem Errungenschaftswahn gab es andere Sachen um die Leute zu den Spielen zu halten, angefangen bei der zusätzlichen Endsequenz. Aber so etwas gibt es ja nicht einmal mehr so wirklich. Da sammelt man irgendwelche versteckten Dinger 100x auf und bekommt als Belohnung nur noch nen *Plop*.
Nichts was irgendwie ein wirklicher Mehrwert für das Spiel selbst bedeutet.

Für Steam gibt es immerhin den Archivementmanager. Will ich ein Spiel ohne nervige Aufpoppende Fenster spielen, geb ich mir einfach vorher sämtliche Errungenschaften und hab dann im Spiel nicht mehr mit Ihnen zu tun :D.. Damit kann man Errungenschaften aber auch nachträglich wieder deaktivieren, falls sie einem peinlich sein sollten :D.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 22. Oktober 2013 - 13:53 #

Wer sagt denn, dass die Achievements sinnvoll sein sollen? Du kannst doch nach belieben Achievements einbauen, muss ja nicht alles auf stupides grinding hinaus laufen:

1. Achievements für die dümmsten aber nicht geläufigsten Dinge einbauen: Im Handbuch des Spiels eine geheime Tastenreihenfolge angeben, die einem das Achievement "Handbuchleser" einbringt.

2. Achievement bekommt man, sobald man 1 Achievement bekommen hat.

3. Keine Achievements für allgemeinen Kram einbauen (wie "Level XY geschafft"). Stattdessen nur für Dinge einbauen, die einfach zu erreichen sind aber normalerweise so nie gemacht werden. Aka "schiesse mit einem Raketenwerfer auf einen Spatzen". Oder in einem Handelsspiel "Verkaufe eine Ware mit Verlust".

Wenn einem sonst keine Achievements einfallen, einfach mal einen lustigen Saufabend in der Abteilung veranstalten und dann, wenn alle richtig knülle sind, ein Brainstorming dazu veranstalten. Da kommen die besten Ideen zusammen ;)

gracjanski (unregistriert) 21. Oktober 2013 - 17:30 #

Als ich diesen Quatsch das erste mal gesehen habe, musste ich schon lachen. Wer macht diesen Blödsinn eigentlich mit? Ist doch nix weiteres als Grinding. Aber wenn das System so einen Erfolg hat, müssen es offensichtlich viele ganz toll finden *hust*

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2680 - 21. Oktober 2013 - 17:35 #

Ich hab' diesen Achievementkram bisher einfach ignoriert. Ich besitze keine Xbox und wenn bei einem PS3 Spiel zwischendurch eine dieser Trophies aufploppt, ärgere ich mich nur über das nervige Popup. Von meinen Freunden interessiert sich Niemand dafür, von daher gibt es auch keinen virtuellen Schwanvergleich.
Richtig nervig fand' ich die Achievements bei Team Fortress 2. Ich weiß nicht ob es immer noch so ist, da ich das Spiel seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt habe. Als die ersten Klassenupdates rauskamen, musste man eine bestimme Anzahl Achievements mit dieser Klasse erledigen, um die neuen Waffen für diese Klasse frei zu schalten. Für mich war das einfach nur ärgerliche Zeitverschwendung und notwendiges Übel um den neuen Inhalt nutzen zu können. Wenn Achievements auf diese Weise eingesetzt werden, sind Sie echte Spielspaßkiller.

Kainchen 13 Koop-Gamer - 1369 - 9. November 2013 - 18:32 #

Es ist mittlerweile viel viel schlimmer, es zwang nach 603 Stunden purer Spielzeit es nicht mehr anzurühren. Man wird dort mittlerweile mit einen Item Drop System vollgebombt und dekorative Hüte sind das geilste überhaupt... dank dem F2P darf man sich auch Sachen im Itemshop kaufen. Ne ne macht keinen Spaß mehr.. ich habe es sehr gerne gespielt..

es ist einfach nur noch eklig der sportliche Spielgedanke ist komplett untergegangen und alle sammeln nur noch Items. Sollte es jemals richtige Vanilla Server geben oder eine Vanilla TF 2 Version.. dann bin ich wieder an Bord. Bis dahin..

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 21. Oktober 2013 - 17:56 #

Ich bin auch nicht so der Achievement-Fan bzw. Jäger. Wenn's im Durchlauf eins gibt, gut nehm ich mit. Vielleicht auch noch beim 2. Durchlauf, wenn das Spiel entsprechend motivierend ist. Aber extra nach so Sammelgedöns umherspringen mag ich auch nicht.

Mir wäre auch lieber, die Entwickler lassen sich wieder was einfallen, wo z.B. ein Spielmodus oder zusätzliche Level oder Waffen etc. freigeschaltet werden. Aber sowas wie z.B. der Freeride Extreme Modus in Mafia 1 bekommt man ja heute gar nicht mehr. Entweder wollen die einem sowas als kostenpflichtigen DLC andrehen oder es ploppt nur so ein Achievement auf a la du bist jetzt durch und jetzt kannst du uns mal ;).

supersaidla 15 Kenner - P - 3892 - 21. Oktober 2013 - 18:32 #

Sehr cooler Artikel. Bin froh dass das eine der wenigen Süchte ist die ich mir nicht gönne. Mein Beileid ;)

Nachtfischer 16 Übertalent - 5482 - 21. Oktober 2013 - 19:23 #

Sehr schön!

Ein Ausschnitt aus meinem kommenden Artikel zum Thema:

In jüngster Vergangenheit sehr populär geworden sind die ganz offensichtlich extrinsischen Motivatoren namens „Achievements”. Bei diesen ist völlig klar, dass sie dem System schlicht und ergreifend aufgesetzt werden und an sich gar nicht zum Spiel dazugehören. Sie sind weder eine Gewinnbedingung noch haben sie irgendeine Auswirkung auf die Spielmechanik. Nun gibt es jedoch grundsätzlich zwei verschiedene Formen dieser Errungenschaften: Einerseits gibt es solche, die ohnehin so gut wie jeder Spieler bekommt. Diese werden zum Beispiel für Story-Fortschritte oder das „Aufleveln” in Rollenspielen verteilt und stellen nichts weiter als einen psychologischen Trick dar, den Spieler sich gut fühlen zu lassen - und das funktioniert auch, sofern er die Natur der „Errungenschaft” nicht durchschaut hat.

Andererseits gibt es Achievements, die tatsächlich eine Herausforderung darstellen, die den Spieler tatsächlich vor gewisse Schwierigkeiten stellen, wenn er sie erreichen möchte. Effektiv stellen diese eine Art Variante des Ursprungsspiels dar, denn sie verändern die dem Spiel inhärenten Regeln, sodass nun möglicherweise gänzlich andere Aktionen, Vorgehensweisen oder Strategien nützlich sind, wenn statt der eigentlichen Gewinnbedingung des Systems nun das spezifische Achievement das Ziel sein soll. Daran ist an sich nichts verkehrt, jedoch werden die meisten dieser Achievements eben nicht explizit als Varianten designt, sondern im Nachhinein ins Spiel geworfen, sodass sie allzu häufig in repetitive Arbeit oder sich ewig hinziehende Sammelaufgaben ausarten. Sinnvoller wäre es, sie von vornherein als Regelvarianten zu begreifen und im Systemkontext so interessant wie möglich zu gestalten.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 21. Oktober 2013 - 19:27 #

"So ist es weder möglich, einfach dem ganzen System zu entsagen [...]
die Häme von Freunden und Kollegen ob dieses Eintrags im Profil ertragen."

Probleme gibts, die gibts gar nicht. Tipp: Nicht jedem Kollengen seinen Nutzernamen verraten und Freunde besser aussuchen. Dann kann man Achievements wunderbar ignorieren. ;)

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167134 - 23. Oktober 2013 - 11:06 #

Oder im Profil einstellen, dass die Achievements (und mittlerweile auch die Trophäen) nicht mehr öffentlich angezeigt werden..

Arparso 15 Kenner - 3025 - 21. Oktober 2013 - 21:53 #

Achievements finde ich eigentlich in Ordnung. Zumindest die Art Achievements, die dich dazu bringt, Sachen auszuprobieren, die du sonst aus Bequemlichkeit nie versucht hättest. Z.B. öfter mal die Party-Zusammenstellung in einem Rollenspiel zu wechseln, neue Fähigkeiten auszuprobieren oder was auch immer.

Wenig aufregend finde ich stupide Sammel-Achievements, z.B. das Flaggen-Sammeln in Assassin's Creed oder das Tauben-Abschießen in GTA IV. Ganz besonders schlimm sind solche öden Aufgaben, wenn's dann noch nicht mal eine ingame-Belohnung dafür gibt. Viel zu viele Entwickler beschränken sich hier nur noch auf die bloße Existenz von Achievements, anstatt für Herausforderungen noch ingame-Belohnungen springen zu lassen. Achievements der Achievements Willen eben. Besonders auffällig etwa, wenn man GTA San Andreas und GTA IV vergleicht - in San Andreas gab's für jeden Mist irgendeine Belohnung, in GTA IV nur noch das Achievement-Popup.

Wirklich heiß bin ich jedenfalls nicht mehr darauf, alle Achievements zu bekommen. Als ich noch öfter auf der Xbox 360 gespielt habe, war das durchaus noch Motivation (falls das Spiel / die Achievements Spaß gemacht haben), aber jetzt auf Steam motiviert das kaum noch. Dafür ist auch die Implementierung der Steam-Achievements zu verkorkst und unausgeglichen. Manche Spiele haben 20, andere 300... und wirklich übersichtlich ist das Interface hier nicht, z.B. beim Vergleich mit Freunden. Da ist der Anreiz zur Jagd auch gar nicht mehr da.

Nachtfischer 16 Übertalent - 5482 - 22. Oktober 2013 - 12:39 #

"Zumindest die Art Achievements, die dich dazu bringt, Sachen auszuprobieren, die du sonst aus Bequemlichkeit nie versucht hättest. Z.B. öfter mal die Party-Zusammenstellung in einem Rollenspiel zu wechseln, neue Fähigkeiten auszuprobieren oder was auch immer."

In einem guten Spiel brauche ich dazu keinen externen Motivator, sondern das Spiel bringt mich dazu, meine Bequemlichkeit abzulegen und meine bisher erlernten Heuristiken zu hinterfragen.

Ich empfehle dazu u.a. James Paul Gees Buch "What Video Games Have To Teach Us About Learning And Literacy", das größtenteils sehr schön schulisches Lernen mit (video-)spielerischem Lernen vergleicht und aufzeigt, wo von letzterem noch jede Menge zu lernen wäre.

Unter anderem schreibt er folgendes (und nennt es lustigerweise "Achievement", aber hier ist damit ein dem Spiel selbst inhärentes Prinzip gemeint):
"Achievement Principle: For learners of all levels of skill there are intrinsic rewards from the beginning, customized to each learner's level, effort, and growing mastery and signaling the learner's ongoing achievements.

The achievement principle above tells us that good video games reward all players who put in effort, but reward players at different skill levels differently. But there is more to this matter: Good video games give players better and deeper rewards as they continue to learn new things as they play (or replay) the game. This means that, in a good video game, the distinction between learner and master is vague (at whatever level of mastery one thinks one has arrived). If players have just routinized their behaviors (i.e., if they operate on "automatic pilot" and keep reacting to problems in the same now well-practiced way), a level of the game will be reached at which the game will realize this and disreward these behaviors. This fact forces players to think about the routinized mastery they have achieved and to undo this routinization to achieve a new and higher levels of skill."

Arparso 15 Kenner - 3025 - 23. Oktober 2013 - 11:45 #

"In einem guten Spiel brauche ich dazu keinen externen Motivator, sondern das Spiel bringt mich dazu, meine Bequemlichkeit abzulegen und meine bisher erlernten Heuristiken zu hinterfragen."

Klar sollte das im Idealfall so sein, aber ich persönlich ertappe mich trotzdem oft dabei, wie ich von einmal gefundenen, erfolgreichen Mustern nicht mehr abweiche. Da nehme ich dann immer die selben Leute mit auf Missionen oder probiere nichts außerhalb meiner aktuellen Skillung aus. Ging mir etwa bei Dragon Age oder Mass Effect so. Eben genau diese Spiele haben mich durch Achievements aber auch motiviert, dann doch mal nach links und rechts zu schauen, den anderen Charakteren 'ne Chance zu geben und mich aus meiner Wohlfühlzone herauszulocken.

Gibt sicherlich bessere Beispiele als die von mir genannten, aber zumindest sollte klar geworden sein, was ich meinte. ;)

Mario Donick 14 Komm-Experte - 2324 - 28. Oktober 2013 - 14:08 #

"wie ich von einmal gefundenen, erfolgreichen Mustern nicht mehr abweiche. Da nehme ich dann immer die selben Leute mit auf Missionen oder probiere nichts außerhalb meiner aktuellen Skillung aus."

Das ist das Problem -- das Spiel sollte so gestrickt sein, dass es nicht dauerhaft mit den gleichen einmal gefundenen Strategien lösbar ist, sondern Situationen erzeugt, die von sich aus Ausprobieren erfordern.

Die Herausforderung für die Entwickler dabei ist, das nicht willkürlich oder "gemein" aussehen zu lassen, sondern wie eine natürliche Folge der Spielmechanik selbst.

Also keine abrupte Regeländerung vornehmen, um das Umdenken zu initiieren. Beispiel: Plötzlich und unmotiviert kommen nur noch Gegner, die man mit der aktuellen Gruppe nicht besiegen kann. Da hat sich einfach nur der aktuelle Zustand des Systems "Spiel" geändert, ohne aber aus der eigenen Systemgeschichte heraus erklärbar zu sein. (Und mit Systemgeschichte ist nicht eine "Story" des Spiels gemeint, sondern die Historie aller Zustände, die das System bisher ausgezeichnet haben.)

Sondern das Spiel als nicht-triviale Maschine (im Sinne Heinz v. Foersters) zu entwerfen, bei dem die Ergebnisse der Verarbeitung Grundlage den weiteren Zustand der Maschine bestimmen (also eine Systemgeschichte), sodass die Ergebnisse der weiteren Verarbeitung am Ende zwar theoretisch immer noch deterministisch, aber praktisch nicht mehr vorhersagbar sind.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 22. Oktober 2013 - 13:45 #

Achievements kratzen mich nicht so. In manchen Spielen sind sie witzig, in vielen wirken sie, wie zwanghaft eingebaut. Aber so richtig viel Zeit da reinstecken um sie zu sammeln? Das ist mir zu blöd.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86537 - 22. Oktober 2013 - 20:21 #

Ja, das Thema sollte man erwähnt haben...schön dass das hiermit geschehen ist.

Spezieh 18 Doppel-Voter - 9408 - 23. Oktober 2013 - 6:39 #

Also ich Sammel die Teile auch. Aber dass Freunde da drauf schauen hab ich noch nicht erlebt. Interessiert auch keinen.
Wo ich aber absolut zustimme ist, dass es schon ziemlich bescheuert ist so quasi unmögliche Achievments einzubauen. Multiplayer grinding bei Titeln die ihren Focus nicht auf dem Multiplayer haben. Tomb Raider war da schon ein gutes Beispiel. Das spielt im Multiplayer keine sau mehr. Oder letztens bei Van Helsing gesehen soll man 50 Traits/Auren haben. Es gibt derzeit aber nur 14. Der Rest kommt evtl irgendwann mit neuen Charakteren in DLCs. Dann hätte man diese Achievment auch einführen können, wenn es mal erreichbar ist.
Aber am bescheuertsten so ein Quatsch wie "1 Jahr spielen" bei z.B. Universe Sangbox oder Garys Mod. Blödsinn.

Momentan Spiel ich die Sachen durch und schau hinterher nochmal auf die Liste was einfach oder spassig zu erreichen ist.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 23. Oktober 2013 - 14:11 #

Auch die Unart dlc Achievements mit aufzuführen, obwohl man den dlc nicht besitzt, ist unmöglich.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6484 - 23. Oktober 2013 - 15:10 #

Daß Ihr sowas überhaupt wahrnehmt... ;)
Ich guck' mir den Kram gar nicht an...

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 23. Oktober 2013 - 15:39 #

Na dann wundert es mich, das du diesen Artikel gelesen hast....

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6484 - 23. Oktober 2013 - 16:46 #

Nur weil ich nicht alle Achievements durchchecke und welche wofür sind?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 23. Oktober 2013 - 17:08 #

Nein, weil du meinst das dich der Kram nicht interessiert. Ergo, wäre der Artikel für dich Zeitverschwendung ;)

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6484 - 24. Oktober 2013 - 8:15 #

Ich meine die Unterscheidung zwischen DLC-Achievements und solchen für das Hauptspiel. Und ich glaube, jetzt ist das Thema erschöpfend behandelt. :)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61445 - 24. Oktober 2013 - 14:08 #

Nur zum Abschluss, ich schau mir den Kram an weil ich zu den Komplettierern gehöre. Und da ärgert es mich schon wenn ich zum komplettieren praktisch die dlc aufgezwungen bekomme.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 9. November 2013 - 11:07 #

Ich frage mich immer, wenn es eigentlich interessieren soll, ob ich ein "Achievement" erreiche oder nicht. Mir sind diese Dinger herzlich egal, und in meinem Bekanntenkreis gibt es auch niemanden, der das wissen will.
Ich habe so den Eindruck, Achievements sind etwas für Leute, die im echten Leben (noch) keine Erfolgserlebnisse haben. Also im Grunde eine Art Pokemon-Sammelei... Kinderkram eben.

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 11. November 2013 - 13:08 #

Kann dem Artikel nur zustimmen. Es nervt. Und ich ertappe mich immer wieder selbst dabei wie ich beginne diesem Sammeltrieb zu verfallen. Da suche ich in Tomb Raider irgendwelche sinnlosen Geocaches statt die Story weiter zu spielen.... und danach habe ich 2 Std meiner wertvollen, da knappen, Freizeit vertan für eine(!) Trophäe die keinen interessiert. Total dämlich.

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