Retro-Selbstversuch #2

Turrican und Turrican 2

onli 30. Januar 2014 - 9:22 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Perlen vor die Säue: Spieleklassiker in den Händen von Spielern, die sie damals nie gespielt haben. Diesmal trifft es Turrican 1 und 2. Können die mehr als 20 Jahre alten Amiga-Actionspiele heute noch überzeugen?
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Willkommen zu einer neuen Folge des Retro-Spielversuchs! Eine Gruppe von User-Artikel-Schreibern stellt euch allgemein als Klassiker geltende Retro-Spiele vor. Der Haken: Sie selbst haben den Titel zuvor noch nie angespielt. Es ist die ultimative Bewährungsprobe für die Hits von gestern: Machen sie auch heute noch langfristig Laune, oder sind sie mittlerweile so stark angestaubt, dass sie unspielbar geworden sind? Heute präsentiert euch onli Turrican.

*Laserschüsse*, *Da-Dam*, *Welcome to Turrican! A-hahahaha*, und dann beginnt treibende Musik: Nein, Turrican ist sicher kein Spiel, das dezent und leise auftritt. 1990 erst für den Commodore 64, dann für den Amiga und später noch für einige andere Plattformen erschienen, ging es völlig an mir vorbei. Kein Wunder, scheitern doch Kindergärten noch heute daran, ihrem Bildungsauftrag in Sachen Videospiele nachzukommen - und hielt ich mich später lange ausschließlich an Konsolenspiele, wobei mir eine SNES-Version nie über den Weg lief.

Was genau habe ich da verpasst? Turrican ist ein Plattformer, natürlich in 2D. Die Hauptfigur kann schießen, auch viele der Gegner wehren sich mit Waffengewalt. Die einzelnen Levels sind relativ groß und können erforscht werden. Generell muss innerhalb des Zeitlimits der Ausgang gefunden werden, der am anderen Ende der Karte liegt. Abgründe und die Gegner machen das durchaus nicht einfach.

In den Levels sind verschiedene Dinge versteckt. In unsichtbaren Kisten lagern Items, die auch von bestimmten fliegenden Gegnern verloren werden, welche die verschiedenen Bonuswaffen mit Munition füllen oder die Primärwaffe upgraden.

Bockschwer

Tatsächlich ist "nicht einfach" leicht untertrieben. Turrican empfinde ich als verdammt schwer. Man beginnt mit drei Leben mit drei Continues, wobei die Continues (anders als ich das kenne) mich zurück bei Level 1-1 absetzten, also sinnlos sind. Der Lebensbalken ist kurz, steht man einmal kurz in einem Gegner - Kollisionen gibt es nicht - ist er schnell leer. Bei dem erratischen Verhalten der Gegner passiert das des öfteren. Und schon direkt bei Spielstart, nach den ersten zwei Schritten, erscheinen kleine Laufviecher, die genauso schnell wie die Spielfigur und nicht einfach zu treffen sind. Das ist schon etwas anderes als die Schildkröten meiner Kindheit.

Natürlich ist es lösbar. Langsam vorantasten und auswendig lernen, wie das Level aussieht und wann welche Gegner spawnen, damit passend ins Blinde geschossen und die richtigen Waffenupgrades gewählt werden, ist das richtige Rezept. Der erste Zwischengegner ist mit dem Laser beispielsweise in 10 Sekunden besiegt, mit dem Mehrfachschuss dagegen ist er durchaus eine Herausforderung. Die vorherige Steinpassage, bei der Steine vom Himmel fallen, ist dafür nur mit dem Mehrfachschuss einfach überlebbar. Gleiches gilt für das massenfache Auftauchen einer speziellen Art von Fluggegnern an bestimmten Stellen.

Links die Falle im ersten Level, Rechts die schwierige Sprungpassage in Level 2

Dazu kommen Stellen, die einfach unfair sind. Wie die Grube im ersten Level - einmal hier gelandet, ist kein Weg ersichtlich, der nicht in den Abgrund führt. Vielleicht konnte im Original ein kurzer Sprung nach rechts auf den Vorsprung gesetzt werden - im Emulator hingegen war zumindest mir das nicht möglich. Oder die direkt übereinander schwebenden Plattformen im nächsten Level, bei denen von nah am Rand erst zu einer Seite, dann im Sprung zur anderen Seite gesteuert werden muss, bei einem extrem knappen Timing, mehrfach hintereinander. So wird das Spiel durch das Leveldesign extrem frustig. Ein modernes Spiel hätte diese Herausforderung erst in einer leichten Form eingeführt und sich dann langsam gesteigert. Turrican dagegen erschlägt den Spieler. Zudem fühlt sich die Steuerung zäh und hakelig an.

Veraltet, aber mit Musik

Was Turrican für die Spieler von damals angeblich großartig machte ist die technische Leistung, die es damals darstellte. Doch davon ist heute wenig übrig. Die Grafik ist grob und pixelig, die Gegner mit ihren abstrakten Formen irritieren, während andere Spiele der damaligen Zeit (beispielsweise Super Mario World) die Grafiknachteile zu heute durch Charme ausgleichen.

Was dagegen auch heute noch wunderbar funktioniert ist ein anderer wichtiger Teil der undezenten Inszenierung, die Musik von Chris Hülsbeck. Die ist angemessen treibend, klingt schon durch die Midi-Töne schön futuristisch und bleibt doch immer melodisch. Es ist kein Wunder, dass sie im Zusammenhang mit diesem Spiel immer wieder erwähnt wird, er auf Kickstarter problemlos Geld einsammeln konnte und beim "Symphonic Shades"-Konzert Musik aus dieser Reihe gespielt wurde, wenn auch vom zweiten Teil.
 
"Name" (unregistriert) 30. Januar 2014 - 9:40 #

Sicher war die Grafik einer der Gründe für den enormen Erfolg. Jedoch gab es deutlich schwerere Shooter damals. Ich habe den 2. Teil durchbekommen und bin wahrlich kein guter Action-Spieler. Hast Du das per WASD gespielt? Vielleicht lags ja auch am Joystick und müsste deshalb per Gamepad zu schaffen sein. Ich bin also etwas ratlos ob des angeblich zu hohen Schwierigkeitsgrades.

onli 15 Kenner - 2791 - 30. Januar 2014 - 18:19 #

> Hast Du das per WASD gespielt?

Ja, Pfeiltasten und Strg + Shift. Der Emulator war in der Hinsicht super wackelig zu konfigurieren (wobei mein Gamepad für so Spiele auch nur bedingt geeignet ist, schwaches Steuerkreuz).

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 30. Januar 2014 - 9:58 #

Für mich war Turrican immer das schlechtere Contra/Probotector. Also kein Grund um als Konsolenkind neidisch auf den Amiga zu schielen.

Das einzig tolle an Turrican war für mich die Musik und das das Titelbild fast 1-zu-1 von Manowars "Kings of Metal" Album geklaut war.

Alemei (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:04 #

Zum Glück müssen wir nicht einer Meinung sein!
Für mich war Turrican 2 um einiges besser und ja ich besitze auch die alten Konsolen!
Und allgemein würde ich die beiden Spiele nicht miteinander vergleichen da sie sich doch schon etwas anders Spielen und es so Geschmackssache ist!

v3to (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:20 #

bei mir war es eher umgekehrt. bin mit contra nie wirklich warm geworden. die turrican serie finde ich, mit ausnahme einiger konsolen-versionen, auch heute noch angenehm zu spielen.

allerdings hat imo turrican schon ein kleines problem mit dem schwierigkeitsgrad. das ist irgendwie wie fahrrad-fahren - einmal den bogen raus und es läuft wie im schlaf. ich hatte letztes jahr nach ca. 18 jahren pause spaßeshalber eine spielesession an meinem amiga und war bei turrican 2+3 im ersten anlauf durch und hatte insgesamt 2 leben gekostet (und das eigentlich nur wegen dieser blöden hakeligen steuerung mit dem bionischen arm in teil 3)... man braucht allerdings wirklich einen joystick oder joypad, sonst wird es leicht frustrierend.

Alemei (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:31 #

Von Vorteil ist natürlich auch wen man das Spiel emuliert und Springen auf einen anderen Knopf verlegt! Springen wurde ja immer mit dem Steuerkreuz nach oben belegt.

v3to (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:39 #

turrican 2 konnte man auf dem amiga afair auch mit dem mega drive pad mit 2-button-steuerung spielen.

Alemei (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:41 #

Gut zu wissen, muß ich mal ausprobieren!

RoT 18 Doppel-Voter - 9075 - 31. Januar 2014 - 1:05 #

http://www.nick-prosch.de/?p=3132

ronnymiller 12 Trollwächter - 873 - 30. Januar 2014 - 10:03 #

Das sieht man mal wieder was für "Luschen" und "Mola Memmen" manche Spieler heute sind. Verwöhnt davon, dass sich die aktuellen Spiele fast von selbst spielen und man immer irgendwie weiterkommt.
Ich fand und finde Turrican nicht besonders frustrierend. Teil 1 hab ich damals relativ problemlos in ein paar Tagen durchgespielt. Natürlich muss man auch öfter von vorne anfangen - wäre ja auch blöd, wenn man das teuer gekaufte Game so in einem Rutsch durchspielen kann (so wie heute, was mich total langweilt).
Turrican 2 ist auch heute noch ein geiles Spiel und nicht besonders schwer. In den Levels liegen überall Extraleben rum, die man natürlich finden muss. Ich hatte am Ende von T2 noch 12 Leben übrig.
Also - nächstes Mal erst ne Dschungelprüfung machen und dann Turrican spielen.

Alemei (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:07 #

Das ist mir auch schon aufgefallen wie schwer sich heutige Spieler tun! Sicher muss man seinen Spaß daran haben, aber der Spaß wird heute fast nur noch künstlich durch schnelle erfolge/Höhepunkte erzwungen!
Damit möchte ich aber nicht jedes neue Spiel ins Visier nehmen.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5295 - 30. Januar 2014 - 11:08 #

Ich würde eher sagen, dass Spielerfeld ist einfach breiter und im Schnitt auch älter geworden.

Da gibt's dann auf der einen Seite die Leute, die Spiele als Herausforderung oder Sport sehen. Die lieben dann sowas wie Dark Souls, Megaman, Super Meat Boy & Co.

Und auf der anderen Seite sind die Leute, die Spiele als Zerstreuung und Unterhaltung sehen. Die haben dann mit sowas wie Gone Home, Dear Esther, Journey, Beyond & Co ihren Spass.

Das hat weniger mit Verweichlichung zu tun als mehr damit als was man Spiele sieht.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3187 - 30. Januar 2014 - 10:26 #

Das war auch mein erster Gedanke beim Lesen ;-)

Wobei ich dann aber relativierend sagen muss: viele Spiele kamen mir damals so vor, als wären sie reine Geschicklichkeits-/Knopfdrück-/Reaktionstests. Die Geschichte dazu spielte sich mehr im Kopf der Spieler ab: Turrican auf dem Amiga - mein Schulfreund und ich hatten uns in dessen Etagenbett ein "Cockpit" gebaut, den Amiga nebst Fernseher darin vestaut und spielten auf diese Weise immer im Wechsel das Game durch - in unserer Phantasie steuerten wir den Helden auf dem Bildschirm aus einer geheimen Basis heraus fern...

ABER: aus Filmen kannten wir bereits die Möglichkeit des Erzählens komplexer und hochwertiger Geschichten, und genau das hatten wir uns als Zukunft der Videospiele ausgemalt. Weg vom reinen Stresstest nach dem Schema "lerne auswendig, in der richtigen Reihenfolge und im richtigen Timing die Knöpfe auf dem Joystick zu drücken".

Wenn ich heute moderne Spiele spiele, dann tauche ich mitunter komplett in die Spielwelt ein, mit einer Intensität, die sie guten Spielfilmen oder Büchern ebenbürtig macht. Würde ich das meinem jüngeren Ich erzählen, er würde wohl sofort sein Turrican gegen moderne Spielwelten wie die des Witchers oder anderer eintauschen...

Ach ja: danke für den Artikel!

onli 15 Kenner - 2791 - 30. Januar 2014 - 18:06 #

Bitte. Und jop: Es hat eben wenig, was mich motivieren würde. Ich kann mich durchaus in knifflige Spiele auch dieser Art reinbeißen, Megaman als Beispiel, und sooo einfach ist Gungirl nun auch nicht. Aber bei denen gibt es einen Grund dafür, sich reinzubeißen. Bei Turrican sehe ich den - zumindest heutzutage - nicht, abgesehen von der Musik. Man steht einfach da und dann kommen Gegner.

Desotho 15 Kenner - 3613 - 30. Januar 2014 - 13:01 #

Ich bin auch damals nicht weiter als Level 2 / 3 gekommen und in meinem Freundeskreis kannte ich auch keinen der es durchgespielt hat.
Woher kommt der Zwang sich als Hardcore Zocker profilieren zu müssen?

Einfach einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad bringen.

Ernie76 12 Trollwächter - 966 - 30. Januar 2014 - 23:09 #

Also ich spiele auch heute noch Teil 1 und 2 im Schlaf durch, nur Teil 3 konnte mich nie so richtig Fesseln, das habe ich zwar auch damals mehrfach durchgespielt, aber heute könnte ich das wie gesagt nur noch bei 1 und 2.
Die meisten Kids heute habens eh nicht mehr drauf wenns um Jump and shoot geht, aber das ist halt auch eine andere Generation und die wuchs mit anderen Games auf.

ronnymiller 12 Trollwächter - 873 - 30. Januar 2014 - 10:04 #

Ich habe auch "Super Probotector" durchgespielt! (Was ich zugegeben heute nicht mehr schaffe...)

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1235 - 30. Januar 2014 - 10:13 #

Nenene, ich konnte damals alle drei Teile im Schlaf durchspielen und das ohne Cheats. Wie verweichlicht man doch geworden ist. Angespornt durch diesen schönen Artikel werde ich mich heute Abend noch vorm Dschungelcamp ins Retro-Land begeben, um einen Selbstversuch zu starten.

FPS-Player (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:19 #

Jaaaaa! Turrican, der größte Held der Videospielgeschichte! Läuft regelmäßig auf meinem 1200er oder via WinUAE.
Ich trage das Tattoo mit dem Logo immer noch voller Stolz.

yankami (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:19 #

Meines Erachtens nach wird TURRICAN, inbesondere der erste Teil, tatsächlich stark überschätzt. Ich habe ihn damals als Amiga-Spieler natürlich auch begeistert gezockt, gleichwohl hat mich zum Beispiel die Grafik und Technik nie begeistert. Kaum Parallax-Scrolling (die C64-Version hatte welches), der ständiger Copper-Streifen-Himmel, mäßig gepinselte Levels, quasi in allen visuellen Belangen war TURRICAN nur besseres Mittelmaß. Die fantastische Musik war für mich schon deutlich wichtiger, für viele Spieler kann sie aber auch nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen sein, die C64-Version hatte nämlich keine Hintergrundmusik und war trotzdem hochpopulär.
Dass die unfairen Stellen damals nicht so auffielen, dürfte damit begründet sein, dass sie quasi in allen Actionspielen und häufig in deutlich üblerer Form auftraten als in TURRICAN. Spiele waren ja von der Netto-Laufzeit viel kürzer als heutzutage, damit man überhaupt auch nur ne Woche Spaß mit dem Spiel hatte, musste man halt häufig sterben, wieder anfangen, auswendig lernen usw.. Unsere Frustgrenze muss damals erstaunlich hoch gewesen sein, wie ich letztens feststellte, als ich mich am Mega-Drive-CONTRA versuchte und nach ner halben Stunde immer noch nicht aus dem ersten Level gekommen bin.
Ein SUPER MARIO und manch anderer hochkarätiger Konsolentitel hatte natürlich auch damals schon ein deutlich besseres Gamedesign mit ausgewogener Schwierigkeitssteigerung und angemessener Lernkurve, weswegen diese Titel auch wirklich Klassiker sind. TURRICAN ist eher ein spielerisches Pendant zu Filmen wie DIE EISPIRATEN, hat damals Spaß gemacht und tut dies mit nostalgischem Blick auch heute noch, gesehen oder gespielt haben muss man es aber sicher nicht.

v3to (unregistriert) 30. Januar 2014 - 10:37 #

nun... die c64 version insbesondere vom zweiten teil ist in jeder beziehung beeindruckend. man muss sich nur mal vor augen halten, wie wenig speicher die 64k eigentlich sind und da über 100 bildschirme, die vielen, vielen und teils riesigen objekte und für die zeit sogar relativ lange spieldauer pro level zusammenkommen. imo fühlte sich das spiel auf dem 64er an diversen stellen besser an, weil das gebotene derart am limit der maschine liegt.

btw das mit dem parallax-scrolling mag etwas schizophren wirken, dass die schwächere technik sowas bietet und die fortschrittlichere eben nicht. da ist sicher die erfahrung mit den systemen nicht ganz unschuldig (t3 hatte es ja auch). allerdings gibt es beim c64 einen riesen vorteil und der liegt in der zeichensatzbasierten grafik. sowas ist eigentlich bei allen 8bit-systemen mehr so standard (und interessanterweise auch beim sega mega drive). stell dir einen buchstaben 'a' vor, der im hintergrund mitscrollt. wird nun der inhalt von dem 'a' während der bewegung seitlich geshiftet hat man einen wunderschönen parallax-effekt. das ist in der realität schon um einiges komplizierter, nur funktioniert das auf dem amiga nicht so ohne weiteres.

kufi 10 Kommunikator - 366 - 30. Januar 2014 - 10:20 #

Als schwer empfand ich Turrican eigentlich auch nie. Allein in Level 1-1 findet man mindestens 6 Extraleben. Evtl. liegt das auch daran, dass ich immer mit Dauerfeuerjoystick gespielt habe, ist am Emulator halt nicht "standard".

Außerdem sind die Continues nicht sinnlos, man kommt zwar nicht in denselben Level, aber in dieselbe "Welt", also 1-1, 2-1, 3-1 etc.

Was mich ursprünglich regelrecht abgestoßen hat, ist diese Hüpfpartie in Level 1-2, wo man rechts über diese vertikalen Plattformen den Felsen hochmuss. Da hing ich als Kind ewig fest...

Aladan 22 AAA-Gamer - - 32121 - 30. Januar 2014 - 10:26 #

Danke für den schönen Artikel..bekomme ich direkt wieder Lust auf den Soundtrack :-D

Desotho 15 Kenner - 3613 - 30. Januar 2014 - 10:39 #

Die Turrican Soundtrack Anthology ist übrigens erst vor kurzem fertig geworden und sehr empfehlenswert :)

Desotho 15 Kenner - 3613 - 30. Januar 2014 - 10:38 #

Also ich habe Turrican 1 und 2 damals am Amiga gespielt als es noch "aktuell" war und ich bin da auch nur bis Level 2 / 3 gekommen.
Ich bin jetzt allerdings auch nie der Super-Pro Spieler gewesen.

Damals war es bei sehr vielen Spielen normal, dass man ein Spiel nicht durchgespielt hat. Nicht umsonst waren Trainer, Cheats, Hex Editoren oder ein Action Replay Standard-Rüstzeug.

Insofern finde ich persönlich die heute Situation bei den Spielen weitaus erquickender, auch wenn eine rumheulen alles wäre zu einfach.

Olipool 15 Kenner - 3908 - 30. Januar 2014 - 11:04 #

Danke für den Bericht, da sieht man echt mal wieder, wieviel Erinnerung ausmacht. Ich war von der Story(?) damals echt gefesselt :)
Die dir sinnlos erscheinende Dogeball-Waffenerweiterung mach genau an erder Stelle Sinn, die Du unfair fandest, wenn in dem engen Höhlensystem Gegener von oben kommen. Wenn man ein paar dieser Bälle einsammelt kann man mehr davon abschießen und sie prallen auch öfter ab glaube ich. Dadurch kann man so eine Ballwolke über sich herschieben, in die die Gegner dann reinfallen.
Und witzig, dieser unfaire Gegenwind, ich hab das damals immer interpretiert als: da soll man nicht lang. Dass man geduckt springend weiter kommt ist sicher ein Bug. eigentlich muss man in den Wasserfall runterspringen, steht extra ein Pfeil dran wenn man vom Wind zurück marschiert. Allerdings kann man bei dem Wind schön Leben einsammeln, da gehts nämlich noch weiter nach oben. Ich glaub man muss dieser Hintergrundfigur auf die Hand springen und von da weiter, ist aber zu lang her.

mawimawi (unregistriert) 30. Januar 2014 - 13:16 #

Ich würde fast behaupten, dass das YouTube-Video eine Fälschung ist. Hab damals auch ewig probiert, ob man vorbeikommen kann und es nie geschafft. Muss ich bei Zeiten ausprobieren. Eigentlich ist der Wind ja nur dazu da, um auf die RainbowArts-Figur zu hüpfen und dann ein paar Extra-Leben zu bekommen.

Turrican kommt mir auch nicht zu schwer vor. Aber das liegt unter anderem daran, dass man früher das Spiel erst mal mit Trainer durchgespielt hat und die Levels erkundet hat. Wo sind die Extraleben, etc. und dann erst ohne Trainer gespielt.

onli 15 Kenner - 2791 - 30. Januar 2014 - 18:11 #

Nope, keine Fälschung, funktioniert in der Emulatorversion definitiv.

Sgt. Nukem 15 Kenner - 3549 - 30. Januar 2014 - 14:46 #

Ja, das hatte ich auch sofort im Kopf, daß man eigentlich zurück muss und sich in den Wasserfall fallen lassen. Daß man überhaupt durch den Wind kommt wusste ich gar nicht. Und daß man auf die Hintergrundfigur springen kann für Extras, yeah.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 10587 - 30. Januar 2014 - 11:41 #

nur so als hinweis. die tracker-musik des amigas hat mit midi nichts zu tun. insofern hat der begriff in dem artikel eigentlich nichts zu suchen.
im übrigen gibts ja auch genügend alternativen zur amiga-emulation. neben so einigen ports auf anderen platformen gibts auch windows-recreations bzw clone.

Mcfly 05 Spieler - 38 - 30. Januar 2014 - 12:15 #

@Olipool: Das beste ist ja das man diese Windpassage 1-2 Minuten direkt nach Spielstart erreicht. Meine Omma hat 10 Minuten Tetris überlebt und das ohne Youtube Letsplay "führ mich zum Licht" Gedöns ;)

zuendy 14 Komm-Experte - 2060 - 30. Januar 2014 - 12:22 #

Zumal man die Windpassage umgehen kann, indem man zurück geht und ein Hinweis aufblobbt, der eine Alternativroute aufzeigt.

Hyperbolic 16 Übertalent - P - 4146 - 30. Januar 2014 - 15:29 #

War mir gar nicht bewusst das man durch den Wind überhaupt durch soll/kann.
Für mich war das immer eine Grenze um einen anderen Weg zu suchen (und zu finden).

onli 15 Kenner - 2791 - 30. Januar 2014 - 18:22 #

Das ist lustig :-) Ich bin an der Stelle auch zurück gegangen, obenrum allerdings, da waren ja Balken in der Luft. Das führte zu Boni, aber nicht zu einer alternativen Route, zumindest schien mir so. Also ging es dann wieder zur Windpassage.
Einen Hinweise auf eine Alternativroute habe ich dabei nicht gesehen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62803 - 30. Januar 2014 - 12:54 #

Die Snes Version lief dir nie über den Weg als Konsolenspieler ? Tss Tss. Ich fand Turrican auch nie sonderlich schwer, da war Contra mit denm sofortigen Tod ohne Lebensbalken deutlich schwerer. Ohne Kumpel im Coop sowieso. Wer alleine den letzen Gegner auf hard ohne Cheats besiegt hat...Respekt. Was Unfairnis angeht, sowas war bei vielen Spielen damals normal. Siehe zb Mega Man, dort mustest du schon die Level auswendig lernen. Und selbst dann gab es noch Stellen wo man zwangsläufig in Gegner gecrasht ist. Aber ansonsten hätte man auch schnell mitbekommen, wie wenig man für sein Geld damals bekam. Spiel mal zb Mega Man im Emulator mit Quicksave. Da bist du nach spätestens einer Stunde durch. Wenn man bedenkt das ein Spiel damals 100 Mark kostete ist das PL eigentlich unter aller Sau :)

onli 15 Kenner - 2791 - 30. Januar 2014 - 18:20 #

Nein, wirklich nicht. Nur die Dosversion, die hatte ich später mal in der Hand. Aber nicht gespielt.

Anna Bolika (unregistriert) 30. Januar 2014 - 13:04 #

Turrican 1&2 waren eines meiner Lieblingsspiele auf dem Amiga. Habe beide Teile nicht nur einmal gespielt und warte immer noch auf das leider nie veröffentlichte Turrican 3D. Als Kickstarter-Projekt hätte es sofort meine Unterstützung sicher.

Horselover Fat 09 Triple-Talent - 307 - 30. Januar 2014 - 13:29 #

Ich fand die Turrican-Serie alles andere als schwer. Aber ich war auch sehr motiviert, alle Geheimverstecke zu finden und bin deshalb immer dran geblieben. Das wenig lineare Leveldesign (Ausnahme: Super Turrican 2) hat mir auch viel besser gefallen, als die Schläuche bei Mario oder Probotector. Letztere fand ich auch um einiges schwerer.

Sothi 11 Forenversteher - P - 821 - 30. Januar 2014 - 14:26 #

Mal ein paar Gedanken dazu als bekennender Amiga-Fanboy:

- Turrican 2 ist für mich mit absoluter Sicherheit eines der Top 3-Amiga-Spiele, weil es die perfekte Symbiose aus guter Spielbarkeit, grafischer Qualität und musikalischer Genialität bot.

- Turrican 2 fand ich ehrlich gesagt auch nie sooo schwierig. Es gab damals wesentlich schwierigere Action-Plattformer. Oder ich will es mal anders ausdrücken: Ich fand Turrican 2 fair und schaffbar. Und das kann man beileibe nicht von jedem Spiel aus der damaligen Zeit behaupten.

- Zu Super Turrican (und auch Turrican 3 und Mega Turrican) kann ich nur soviel sagen: Die hatten allesamt nicht die Brillanz des zweiten Teils. Super Turrican mag vielleicht technisch das bessere Spiel gewesen sein, aber mir gefiel Turrican 2 vom gesamten grafischen Design um einiges besser. Und auch musikalisch liegen Welten dazwischen. Vergleicht nur mal die Intros mit laut aufgedrehter Musik miteinander, bei welchem Spiel sich da die Gänsehaut bildet. Ähnliches muss ich leider auch Turrican 3 bescheinigen, das zwar gut gemacht ist, aber eben nicht an diese perfekte Genialität seines Vorgängers herankommt.

- Zu Probotector: Damals als frisch gebackener SNES-Besitzer habe ich mir natürlich das überaus hochgelobte und hochdekorierte (ASM 12/12 - Mega-Hit) Super Probotector zugelegt. Mal abgesehen davon, dass es einfach einen spielerischen Unterschied gibt und sich die Vergleichbarkeit daher in Grenzen hält, hatte Super Probotector (wenngleich ein geiles Coop-Spiel) nicht im Ansatz den Flair eines Turrican 2.

Aus dem emotionalen Nähkästchen geplaudert ist es für mich einfach so: Ich brauche nur das erste Turrican 2-Level sehen und ich drifte sofort in die gute alte Amiga-Zeit ab. Oder wer erinnert sich noch an das 3. Level - mit der (genialen) Oberwelt-Musik. Und dann taucht man ins Wasser ein und Great Bath erklingt. Meiner Ansicht nach hat Hülsbeck, beginnend mit dem Intro, in Turrican 2 sein Meisterstück abgeliefert.

Auf den Punkt gebracht: Wenn es ein Spiel gab, für das der Amiga erschaffen wurde, dann dieses.

In diesem Sinne: "Welcome to Turrican, hahahaha" (aber das stammt jetzt aus Teil 1 :)

Olipool 15 Kenner - 3908 - 30. Januar 2014 - 15:17 #

Oh ja, The Great Bath ist DAS Stück für ich im Soundtrack, obwohl es so simpel ist.

Hamrath (unregistriert) 30. Januar 2014 - 14:41 #

Die Windpassage ist kein Fehler, sondern Absicht. Wie andere schon schrieben, man soll da nicht durch oder - im Idealfall - auf die Rainbow Arts-Figur springen, um ein paar Bonuspunkte und -leben zu holen.

Der einzig richtige Weg ist der Wasserfall, der ziemlich am Anfang in den Boden führt. Da gibt's auch noch weitere Extraleben.

Olipool 15 Kenner - 3908 - 30. Januar 2014 - 15:21 #

Witzigerweise gibt es am Amiga aber nicht alle Extraleben wie auf der Konsole, ich hab irgendwo mal Karten des 1. Levels gefunden und dort gibt es noch eine Höhle, in die man durch einen Wasserfall kommt. Beim Amiga ist der Zugang aber versperrt. (siehe hier unten rechts. Pralle 8 Extraleben: http://maps.speccy.cz/map.php?id=Turrican2&sort=0&part=0&ath=0&level=1)

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 32108 - 30. Januar 2014 - 15:14 #

Wieder ein schöner Artikel, danke! Ich selber habe Turrican nie gespielt.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 32108 - 30. Januar 2014 - 15:50 #

Korrektur: "verschiedene Ding"

onli 15 Kenner - 2791 - 30. Januar 2014 - 18:15 #

Danke, korrigiert.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 93658 - 30. Januar 2014 - 15:56 #

Sehr schön gemacht. Amüsant zu lesen.

"Verbreiteten sich solche Tipps damals auf dem Schulhof, oder wie lösten die Spieler das damals, ohne Internet und garantiert ohne Youtube?"

Haha! Mit gesundem Menschenverstand. Es hat gar nicht so viel mit Magie zu tun, wenn man sich vorstellt, dass man mit einer kleineren Körperfläche weniger Luftwiderstand erzeugt. Igendwie wussten wir als Kids damals das, worans auch immer lag. Vielleicht an Selbstversuchen in der Natur, aufm Schulhof oder im Sport, oder einfach grundsätzliches Physikverständnis...keine Ahnung. Aber natürlich tauschte man solche Infos auch aufm Pausenhof, oder sie standen in den Info-Kästen der einschlägigen Cracker-Legenden der damaligen Szene. ;)

Freylis 20 Gold-Gamer - 21328 - 30. Januar 2014 - 16:10 #

Danke fuers Anzocken. Turrican 1 habe ich nie gespielt, aber Turrican 2 konnte ich nahezu im Schlaf. Wenn man genug abseits der Hauptwege herumstromert, findet man auch reichlich Extraleben. Aber natuerlich muss man immer noch einige Abschnitte lernen, bis man sie wirklich beherrscht. Aber dann ist es ein Wahnsinns-Spielvergnuegen. Es mag anspruchsvoll sein, aber stets fair und machbar. Musik und Leveldesign waren jedenfalls Spitzenklasse. Bei vergleichbaren 2D-Shootern heute gibt es wohl kaum etwas, das T2 das Wasser reichen kann. Und Chris Huelsbecks Mukke... wowie... da muss man gar nicht mehr sagen :]

Stonecutter 19 Megatalent - - 15680 - 30. Januar 2014 - 17:05 #

Ich war nie gut in solchen Spielen, und empfand Turrican schon schwer, aber es war alles schaffbar.

Das mit den "unfairen" Stellen kann ich nicht nachvollziehen, die Windszene hab ich als Teenager alleine gelöst, ohne Youtube Video oder PowerPlaytipps.

Ich spiele es immer wieder am Amiga, die Steuerung ist sogar mit einem 20 Jahre alten Joystick gut. Möglicherweise ein Emulatorproblem?

Was damals(tm) als Teil vom Spaß durchgegangen ist, ist heute offensichtlich schon so frustrierend, daß man ein Spiel nicht weiterspielen will. Liegt vermutlich an der größeren Auswahl heutzutage, da kann man schon mal ein Turrican II links liegen lassen, weil es von oben unerwartet Gegner regnet.

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9883 - 30. Januar 2014 - 19:20 #

Als absoluter Turrican-Fanboy muss ich natürlich hier auch ein Statement abgeben:

- Die Continues funktionieren in der Original-Version ganz normal - man macht in dem Level weiter, wo man gestorben ist. Ohne es zu wissen, tippe ich hier mal auf ein Emulator-Problem.
- Die Passage mit den Steinen überlebt man ganz einfach: stehen bleiben und den Surround-Strahl zünden.
- Welche Grube in Level 1 meinst du denn? Ich kann mich an keine "Sackgassen" in einem der drei Amiga-Spiele erinnern.
- Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es in Turrican 1+2 keine unfairen Stellen gibt. Alle Stellen sind ohne Energieverlust meisterbar. Bis auf zwei Ausnahmen: In Teil 1 der Zwischengegner in Welt 4 und Morgul. Beide sind ohne Energieverlust nicht machbar.
- Die Probleme mit den direkt übereinander schwebenden Plattformen liegen an der WASD-Steuerung. Mit Joystick war das zwar auch nicht ganz einfach, aber sicher auch kein Hindernis.
- Zum Wind wurde in den Kommentaren ja bereits einiges gesagt. Du hättest nur ein Stück zurücklaufen müssen, dann wäre dir über dem Wasserfall ein rotes und blinkendes Schild mit der Aufschrift "Exit" aufgefallen, das den Wasserfall herunter zeigt. Dann wäre auch die Stelle mit den Gegnern, denen man nicht ausweichen kann, wesentlich einfacher gewesen...
- Der Vergleich mit Gungirl 2 hinkt ganz stark. Gungirl ist ein Metroidvania mit Backtracking und "freischaltbaren" Arealen, Turrican dagegen ein klassisches Jump&Shot mit der Besonderheit der riesigen erforschbaren Level. Für mich war an Turrican immer das Besondere, dass man so viel erforschen und versteckte Extras finden kann. Das macht Gungirl in einer ganz anderen Form.
- Und noch zum Schwierigkeitsgrad: Ich würde beide Teile als mittelschwer bezeichnen. Wenn du mal was bockschweres spielen willst, empfehle ich Ruff'n'Tumble. Da wünch ich dir jetzt schon viel Spaß mit! ;-)
Trotz meiner Kritik Daumen hoch, Turrican-Artikel sollte es viel mehr geben!

TheGood 14 Komm-Experte - 2539 - 30. Januar 2014 - 19:27 #

Man man man, ich hab das Gefuehl der Tester spielt die Games gerade mal 10 Minuten und wenn man so schnell gefrustet ist .... Allerdings liegt dies wohl leider auch im Lauf der Zeit... und ein Phaenomen dieser Zeit. Man moechte sich halt nur noch unterhalten lassen und wenig dafuer tun muessen. WAs wiederum daran liegt dass der Arbeitsalltag schon viel stressiger und nerviger geworden ist und irgendwann auch mal gut sein muss.

Gerade Turrican 2 bietet dermassen viel Abwechslung auch in spaeteren level dass es eine wahre Freude ist das Game zu spielen. Man muss halt nicht immer blindlinks in alles reinrennen und mal sich etwas zeit lassen und sich alles schoen angucken. Wenn dann mal die zeit ablaeuft ist darauf auch geschissen, den im normalfall hat man gerade in dem spiel ganz schenll viele leben. Auch ich kenne wirklich wenige unfaire stellen. Schlussendlich ist es Uebung nicht meh rund nicht weniger. Dann kann man auch den echt schwierigen Sprung machen. DAs war aber in anderen jump and runs dieser zeit auch an der tagesordnung....

Weiss noch wie heute wie ich das Game auf dem C64 an nem samstag vormittag im promarkt gekauft habe und es am abend gegen 17 uhr nach dem 7.ten anlauf durchhatte. Ich empfand das spiel damals also sogar viel zu leicht...

Spaeter hab ich mir dann die Pc Fassung noch gegoennt und gerade bei der ist der Schwierigkeitsgrad noch um eingies hoeher, weil die Energie bei beruehrung mit einem Gegner mindestsn doppelt so schnell abnimmt als auf dem Amiga... Man das war ein kampf es mit Tastatur!!! durchzuzoggen, aber auch das war gut moeglich wenn man sich mal an alles gewoehnt hatte.

Ich finde es geht hier nicht um sich profilieren, es geht einfach drum eine Herausforderung zu schaffen. Wo liegt den der spass wenn sich ein spiel fast von selbst durchspielt. DAnn kann ich mich auch vorm fernseher mit filmene und serien berieseln lassen....

Schaumkelle 10 Kommunikator - 436 - 30. Januar 2014 - 22:16 #

- Welche Grube in Level 1 meinst du denn? Ich kann mich an keine "Sackgassen" in einem der drei Amiga-Spiele erinnern.

Also ich glaube das war der Sprung Richtung Wasserfall, um dem Sturm der oben wütet und nur mit dieser erwähnten Strungkombination zu überwinden ist, zu umgehen, um sich dann von hinten wieder zu nähern.

Hey und zu gegebenem Anlass, hier eines meiner vielen Turrican Remakes
https://soundcloud.com/azrok

Turrican ist meiner Meinung nach das beste Spiel seit jeher.
Habs selbst damals sehr viel gezockt und vor ein paar Jahren mal wieder emuliert. Also mit Tastatur kann man die ab und an kniffligen Sprungeinlagen sicher nicht meistern, mit dem Pad ist es leider aber auch nicht annähernd so gut wie mit dem guten alten Joystick, denn dafür ist der Schwierigkeitsgrad auch ausgelegt. Und mit diesem konnte man alle Teile von Turrican nach dem 40x mal durchzocken auch ohne Leben zu verlieren spielen :) Ach ich liebe dieses Game

Rattenaffe (unregistriert) 2. Februar 2014 - 15:52 #

Turrican 2 war eines meiner absoluten Lieblinge auf dem Amiga, hab es mit 11 oder 12 durchgezockt und fand es keineswegs zu schwer. Da hatte ich zu gleicher Zeit mit Gargoyles Quest auf dem Game Boy mehr zu kämpfen oder mit Ghosts n' Goblins bis der erlösende Abspann kam.

Cpt. Future 09 Triple-Talent - 281 - 3. Februar 2014 - 8:49 #

Turrican 2 ist das einzige Amiga-Spiel, was ich über die Jahre tatsächlich ab und zu nochmal über den Emulator gezockt habe. Immer wieder cool find ich die Stelle, wo man in den Flieger umsteigt und dann zwei Levels damit bestreitet. Vor allem der Abschnitt, wo man mit Höchstgeschwindigkeit durch das Level fliegen und Hindernissen ausweichen muss, hat mir dabei immer Spaß gemacht :)

Marulez 15 Kenner - P - 3179 - 17. März 2014 - 9:36 #

Hoffe ja immernoch auf eine neuer Version auf den neuen Konsolen =P

RVIVR 08 Versteher - 162 - 10. April 2014 - 14:06 #

Ich weiß nicht warum, aber jedesmal wenn Ich Turrican höre, muss Ich an den guten, alten Joysoft-Katalog denken.

Tolles Spiel, vor allem T2. Ich hoffe allerdings, das solche Klassiker in Ruhe frieden können und nicht als Mobile-Ableger neu aufgesetzt werden .... DK lässt grüßen

Marulez 15 Kenner - P - 3179 - 19. Juni 2014 - 13:55 #

fand Turrican 3 auch klasse!

ChrisCross 10 Kommunikator - 359 - 17. Juli 2014 - 10:32 #

Hach, dieser Artikel weckt alte Erinnerungen, danke dafür! Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, Turrican und insbesondere Teil 2 war eines der besten Jump'n'Runs für den Amiga überhaupt und ich habe Teil 2 unzählige Male durchgespielt (natürlich mit Joystick).

Aus heutiger Sicht erschließt sich dem geneigten Spieler die damalige Faszination vermutlich auch nicht mehr so leicht, zumal man im Laufe der Zeit sich doch an eine bessere Präsentation und vielleicht auch Einführung in Spiele gewöhnt hat.

Ungeachtet dessen, dieses Spiel ist unbestritten ein Klassiker.

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