Freakshow Folge 10

The Binding of Isaac

Daeif 22. August 2012 - 16:30 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
Brüder und Schwestern! Kommt zusammen und staunt über diese unheilige Zusammenkunft seltsamer Software. Seien es fremde Genres, phantastische Welten oder ein Design aus der Hölle: In dieser Messe kommt ihr aus dem Staunen nicht mehr heraus!
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Heute, meine Schäfchen, erzähle ich euch von einem so enorm sündenhaften, gotteslästerlichen Spiel, dass ihr eigentlich nicht mal eure Augen darauf richten solltet. Darum habe ich mich geopfert, um Zeuge dieses schändlichen Treibens zu werden. Die Rede, liebe Gemeinde, ist von The Binding of Isaac. Doch zeige ich euch, wie schlimm dieses Machwerk ist, damit ihr alle erschrocken sein werdet ob dieser frevelhaften Ketzerei und nicht sofort vor lauter Neugier gleich Steam öffnet, um euch diesen das Spiel zu holen.

Oh, fürwar, Edmund McMillen ist mal wieder einer der Designer hinter diesem Teufelswerk. In den Flashspielausgaben hat er sich schon beinahe einen Stammplatz erkämpft, und nun schickt er sich an, mehr und mehr vollwertige Spiele abzuliefern. Dies also ist sein neuestes Spiel. Zunächst dachte ich, er sei nur obszön und anstößig, doch nun weiß ich auch, dass er in seinem Nachleben in der Hölle schmoren wird!

Doch nicht nur ich habe diese Meinung. Auch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, kurz USK, war nach der Prüfung des Titels der Ansicht:

"Gegen diese weitergehende Freigabe [gemeint ist die Freigabe ab 12 Jahren] sprach jedoch die biblische Hintergrundthematik. Hierbei kann durch die tendenziell blasphemische Botschaft eine Beeinträchtigung vor allem religiöser Kinder unter 16 Jahren nicht ausgeschlossen werden. Das Prüfgremium befürchtete hier, dass die Grundidee des Spieles als verletzend oder gar desorientierend wahrgenommen werden könnte."


Und Recht haben sie! Man stelle sich nur vor, ein Fünfzehnjähriger würde wegen dieses codierten Unsinns vom Weg des Glaubens abfallen! Was, vierzig Prozent der deutschen Bevölkerung ist anders gläubig? Na und, Mehrheit entscheidet. Pah!

Isaac und seine Mutter...

Kampf um die Kiste: Wie in einem Ego-Shooter müssen in fast jedem Raum zunächst alle Gegner besiegt werden, um weiter zu kommen.
Aha, schon der Start ist der Gipfel der Blasphemie! Beschrieben wird das Leben von dem kleinen Jungen Isaac, der zusammen mit seiner gläubigen Mutter lebt. Doch plötzlich redet „Gott“ zu ihr, dass Isaacs Seele der Verdammnis nahe sei, sollte sie nicht dafür sorgen, dass seine Seele gerettet wird. Also nimmt sie ihm die Spielsachen weg. Doch das ist der Stimme nicht genug: Immer noch sagt sie, dass Isaacs Seele unrein sei. Also sperrt sie ihn in sein Zimmer. Ein letztes Mal spricht sie zu ihr, dass sie als Beweis ihres Glaubens Isaac töten solle. Doch Isaac erkennt die Gefahr und flüchtet. So beginnt seine albtraumhafte Reise immer tiefer in die Erde hinein...

Doch wie kann Edmund McMillen es wagen, ein solches Intro zu erstellen? Niemals würde Gott es verlangen, als Beweis des Glaubens sein eigenes Kind zu töten. Wie, die Geschichte kommt so ähnlich in der Bibel vor und das Kind dort heißt auch Isaak? Äh, ich, äh, sollte wohl besser zum Spielprinzip kommen...

Verboten süchtig machend

Das Gameplay erinnert stark an die Dungeons aus The Legend of Zelda gemixt mit einer Prise Ego-Shooter und Roguelike-Einlagen. Und, hoppala, da klingelt das Gedächtnis, hatte ich mit Doom, the Roguelike doch schon ein Spiel aus diesem Genre besprochen. Ein direkter Vergleich ist aber nicht möglich, alleine schon, weil das Doom-Roguelike rundenbasiert ist und The Binding of Isaac in Echtzeit aufläuft. Aber dazu später mehr.

Ihr spielt also Isaac (oder später einen von vier weiteren freispielbaren Charakteren), der nun ganz allein in den kalten Höhlen umher wandert. Dabei ist er so traurig, dass er sogar seine Tränen verschießt, die Gegnern Schaden zufügen. Das ist eure „Primärwaffe“, die später durch Items aufgepeppt werden kann.

Ach ja, die Items: Wie auch das Leveldesign und die Gegner erhaltet ihr die völlig nach Zufall. Dadurch spielt ihr nie zweimal dasselbe Spiel (vielleicht aber zweimal den selben Raum in einem Level, auch, wenn das nur selten passiert). In den Dungeons finden sich immer ein Raum mit einem besonders tollen Gegenstand, ein Shop, in dem ihr eure gesparten Pennies ausgeben könnt, und ein Bossraum. Wie ihr vielleicht schon ahnt, sind auch die Bosse nach Zufall ausgewählt, dennoch könnt ihr einige Bosse nur in bestimmten Abschnitten begegnen (Beispiel: Die Wurmzwillinge „Larry Jr.“ trefft ihr nur in den ersten beiden Levels).

Das Ego-Shooter-Element kommt von den zahlreichen Räumen, in denen sich Gegner befinden. Betretet ihr einen solchen, schließen sich alle Türen und öffnen sich erst wieder, wenn ihr alle Gegner besiegt habt. Dann bekommt ihr meinst auch eine kleine Belohnung, etwa Bomben, mit denen ihr Felsen und brüchige Mauern sprengen könnt (ganz wie in Zelda). Erledigte Gegner hinterlassen dabei immer einen blutigen Haufen, ein weiterer dicker Minuspunkt für meine Moralapostelseele. Könnte denn jemand auch nur eine Sekunde lang an die Kinder denken?

Permadeath? Kein Problem!

Item-Jagd: In fast jedem Level gibt es einen besonderen Gegenstand zu erhaschen, der euch zusätzliche Kräfte verleiht. Das Herz hier gibt euch beispielsweise einen weiteren Herzcontainer. 
Ich sehe, alles, was Edmund McMillen wollte, ist, mich süchtig zu machen. Viele verschiedene Items lassen eure Langzeitmotivation in die Höhe schießen, durch die zufälligen Gegner und Levels ist kein Spiel gleich. Aber da war ja noch das Element aus Roguelikes – oh ja, der Permadeath. Wie unglaublich viel Spaß es bereits in DoomRL machte, mit einem dusseligen Fehler gleich wieder an den Anfang gesetzt zu werden. Doch ob ihr es glaubt oder nicht, in The Binding of Isaac hat mir dieses Element sogar gefallen, was sicher etwas mit McMillens Hexerkräften zu tun hat, die er beim Pakt mit dem Teufel erhalten hat. Durch die extrem große Vielfalt an Items, die jede Partie nochmals anders machen, und ein machbares Ziel, das man stets vor Augen hat (mindestens sechs, maximal neun Levels warten auf euch), stört der Permadeath gar nicht mehr, während DoomRL nur immer ein anderes Leveldesign hatte, aber sonst nichts Aufregendes bot. Der einzige Punkt, der an DoomRL geht: Dieses Spiel konnte man zwischen den Levels speichern. Natürlich wurde der Spielstand nach dem Ableben immer gelöscht, aber so hatte man wenigstens die Möglichkeit, auch mitten in einer Session mal einen Tag Pause zu machen. The Binding of Isaac muss dagegen zwingend in einem Rutsch gespielt werden.

Kurz zur Technik: Die ist im typischen McMillen-Stil ausgefallen. Selbst die Gegner erscheinen meist als knubbelige Grinsegesichter mit großen runden Augen. Für mich ist das alles Teufelswerk, aber wer den Stil vorheriger McMillen-Titel mag, wird sich auch hier wie zu Hause fühlen. Zumal ihr auch Charakteren aus anderen McMillen-Spiele wie etwa Gish begegnet. Ich mochte den schwarzen Teerklumpen eigentlich, aber jetzt, wo er nichts weiter ist als ein Gehilfe Luzifers...

Fazit

The Binding of Isaac ist die Sünde in programmierter Perfektion. Die Gegner sind abwechslungsreich, die Items voller Überraschung, die Steuerung weich und simpel gehalten. Meine reine Seele würde diesem Machwerk gerne Argumente für den virtuellem Scheiterhaufen geben, die sind aber rar gesät: Neben einem fehlendem Speichersystem ist es vor allem mangelnde Einsteigerfreundlichkeit. Nur wenig wird in dem Spiel erklärt, die Funktionsweise der Items müsst ihr euch meist selbst zusammen puzzeln, genau wie die Tarotkarten, deren Bedeutung ihr mühevoll im Internet nachschlagen müsst. Und nach wie vor ist Permadeath eine Geschmacksfrage, also wäre ein optionales Abschalten vielleicht ganz schön gewesen. Doch ob es dann auch noch so viel Spaß machen würde?

Und nun lauft, meine Schäfchen, ich muss an mir selbst einen Exorzismus durchführen, um dieses Spiel wieder hassen und andere lieben zu können. Etwa Left Behind: Eternal Forces, ein Echtzeitstrategiespiel, in denen ihr andere, nicht-gläubige Völker entweder bekehrt oder ihnen den Schädel einschlagt. Denn das ist wahre christliche Nächstenliebe! Ich bin euer Priester Däif. Amen. 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Es gibt gemeinhin zwei Möglichkeiten, sich The Binding of Isaac zu besorgen. Die erste ist via Steam (derzeitiger Preis: 4,99 €). Dort findet sich auch der momentan einzige, aber äußerst umfangreiche DLC Wraith of the Lamb (Preis: 2, 99 €). Wer Steam aber voll fies findet, sollte sich das Angebot von Headup Games einmal genauer anschauen. Der Publisher hat nämlich eine Retail-Version veröffentlicht, die nicht nur das Spiel an sich, sondern dazu den Soundtrack, ein Poster und ein Artbook enthält. Außerdem ist die Version DRM-frei. Wer Steam dann aber doch nicht so doof findet, kann sich des Weiteren über einen Steam-Key freuen. Die Box ist bei den meisten Läden derzeit für 15-16 Euro zu finden.
Daeif 22. August 2012 - 16:30 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 22. August 2012 - 17:04 #

Dieses Spiel macht echt süchtig, mir gefällt es aber vor allem deshalb, weil man es mal kurz zwischendurch für eine halbe Stunde spielen kann. Hab den Kauf bis jetzt nicht bereut (auch wenn ich es immer noch nicht durchgespielt habe :) )

Derumiel 13 Koop-Gamer - 1395 - 22. August 2012 - 17:36 #

Dieser Meinung kann ich mich vollkommen anschließen. :D
Und irgendwann werde ich es auch mal schaffen es duchzuspielen (also zumindest mal alle Level in einem Durchgang zu schaffen xD)... irgendwann...

Olphas 24 Trolljäger - - 47025 - 22. August 2012 - 17:08 #

Eins meiner absoluten Lieblingsspiele der letzten Jahre. Dabei hab ich es beim Kauf damals für 2€ eigentlich nicht mal erwartet, dass mir das wirklich gefallen könnte. Oh, aber das tut es!

Das tolle ist, dass man obwohl man häufig stirbt, doch immer wieder neues freischaltet, das man dann eventuell im nächsten Durchlauf finden kann. Und das bringt einen doch irgendwann weiter. Freigeschaltet werden auch neue Bosse, die dann wieder neue Dinge freischalten, wie z.B. die Apokalyptischen Reiter. Einmal ist es mir sogar gelungen, einen vollständigen Super Meat Boy zusammenzubasteln. Der war klasse :D
Dazu die unterschiedlichen Charaktere oder interessante Sachen wie Glücksspiel mit Einsatz von Geld oder sogar Leben und dem Pakt mit dem Teufel ... da begegnet man ständig neuem, auch wenn man eigentlich immer wieder von Null anfängt. Und die Erweiterung Wrath of the Lamb legt noch mal ordentlich drauf.

Vom Spielzeit/Euro-Quotienten habe ich wohl kein Spiel, was auf einen vergleichbaren Wert kommt.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 22. August 2012 - 17:34 #

Daif, ich verklag dich dafür, dass ich fast erstickt wäre. Bisher war es nie ein Problem während deiner Artikel etwas zu trinken aber lieber Bruder das... das ist die große Kunst des Humors. Super geschrieben, habe echt viel gelacht. Saubere Arbeit ;)

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 22. August 2012 - 17:46 #

Na, in Körperverletzung sollte das aber jetzt auch nicht ausarten ;)

Aber freut mich, dass dir der Artikel trotzdem gefallen hat :)

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 22. August 2012 - 18:47 #

Hab es ausprobietr und gekauft aber ist nichts für mich^^

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 22. August 2012 - 19:27 #

Für mich ist es schon lange ein moderner Klassiker des Genres. Durch die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten ist jeder Durchlauf anders und erfordert entsprechend angepasste Taktiken. Der neue Lamb-DLC fügt sich dabei nahtlos ins bestehende Spiel ein und hat mich nach einer kleinen Isaac-Pause wieder dauerhaft zum Spiel zurückgebracht.

Der Schwierigkeitsgrad wurde auf den unteren Ebenen nochmal saftig hochgedreht, so dass ich's bisher noch nicht zum absolut endgültig finalen Boss geschafft habe. An der Motivation ändert das aber trotzdem nix. Selbst wenn man dann mal den Rage-Quit hinlegt, probiert man's wenig später doch wieder. Ein Spielkonzept, dass einfach voll aufgeht.

Headup Games Firmenvertreter - 260 - 22. August 2012 - 19:39 #

Toller Test, wir leiten ihn an Edmund weiter. Wer übrigens mit dem Kauf der Boxed Edition zögert, weil dort das Addon fehlt: Ein wenig Geduld, und in naher Zukunft mal Amazon refreshen (nicht morgen, nicht übermorgen, aber bald...) ;-)

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 23. August 2012 - 15:40 #

Danke für das Lob und ich bin mal gespannt, wann ich den Artikel aktualisieren kann :)

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64883 - 22. August 2012 - 20:10 #

Kenne das Spiel nicht, aber wieder mal ein schöner Artikel!

Pfarra2k 13 Koop-Gamer - 1223 - 22. August 2012 - 20:28 #

Mich hat schon Super Meat Boy schwer begeistert, aber the binding of isaac setzt dem ganzen die Krone auf! Es gab nie ein Spiel, was mich länger an den Bildschirm gefesselt hat. Ich spiele es selbst sehr oft, schaue mir aber auch alle let's plays von sibst und emero an. Grandios!

interceptor 12 Trollwächter - 1015 - 22. August 2012 - 21:58 #

Dafür dass Edmund McMillen, das nur als Entspannungsprojekt zwischendurch eingeschoben hat (für dass er ursprünglich nicht mal Geld verlangen wollte), ist es erstaunlich, wie viel Spielspaß in dem Titel verborgen ist. Ich habe glaube ich dieses Jahr in kein anderes Spiel mehr Zeit gesteckt. Gerade weil ich nicht so gut darin bin und die Sessions dann meist recht kurz bleiben... Aber zumindest hab ich schon einmal das Herz zerlegt.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 22. August 2012 - 22:12 #

Sowas aber auch! Deine 'Freakshow' Serie ist bisher völlig an mir vorbei gegangen. Werde diesen Faux-Pas schleunigst beseitigen =)
Gibt's eigentlich irgendwie die Möglichkeit eine Übersicht zu den jeweiligen User-Artikeln einzusehen, ohne umständlich über die Suchfunktion gehen zu müssen?

Zu Isaac: Hab's bei irgendeinem Sale mal günstig mitgenommen und kurz angezockt. Lief auf meinem Laptop aber leider nicht so ganz flüssig; zudem hat mich die Tastatur-Steuerung angenervt.
Wurde denn mittlerweile eigentlich ein wenig an der Performance gepatched?
Würde dem Game nämlich gerne nochmal eine zweite Chance geben...

Anonymous (unregistriert) 22. August 2012 - 23:01 #

Flash wurde als Grundlage verwendet und macht das Spiel so auf vielen System unspielbar. Selbst auf einem Desktop-System mit Core2Quad 9550 hat es Slow-Downs in den späteren Leveln. Ziemlich ärgerlich, wenn es an für sich auch auf jedem Subnotebook laufen können würde, wenn nicht auf die Krücke Flash gesetzt worden wäre.

Daeif 19 Megatalent - 13770 - 23. August 2012 - 15:39 #

Ja, an so eine Serien-übersicht hatte ich auch schon gedacht. Mal das Feedback-Forum damit zuspammen :)

Stichwort reine Tastatur-Steuerung: Schießen kannst du tatsächlich auch mit der linken Maustaste, womit sich das Ganze mehr „Shooter-like" anfühlt. Kannst ja mal ausprobieren, ob das so besser passt. In Sachen Performance muss ich wirklich großes Glück gehabt haben: Ich hab das Ding auf einem acht (!) Jahre alten Rechner getestet und außer bei größeren Gegnermassen kaum Performanceprobleme. Vielleicht haben sies optimiert, oder ich hab tatsächlich nur Glück.

Spezieh 18 Doppel-Voter - 9408 - 23. August 2012 - 8:53 #

Ich hab schon leute gesehen die haben da locker mal 300 Stunden in ihrem Steamaccount auf Binding of Isaac. Das spiel ist zwar nicht annähernd so frustrierend wie SuperMeat Boy aber das mehr als ne halbe Stunde am Stück zu spielen würde mich verrückt machen. Also noch verrückter

pauly19 14 Komm-Experte - 2495 - 29. August 2012 - 10:24 #

werde ich mal bei Gelegenheit ausprobieren.

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