Der Retro-Selbstversuch:

Super Metroid User-Artikel

HeadMunk 11. Oktober 2010 - 20:26 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Das Drittgeborene der Metroid-Sippschaft gilt auch heute noch als unsterblicher Klassiker und absoluter Fan-Favorit. Passend zum Release des Serien-Reboots „Other M“ für Nintendos Wii habe ich mir die SNES-Episode zu Gemüte geführt, um herauszufinden, ob dieses Spiel seine langjährig gereiften Lorbeeren auch heute noch zu Recht trägt.

Mit Superlativen wirft Nintendo ja gern um sich: Sei es nun bei Konsolennamen, wie dem „Super“ Nintendo, oder dem vermutlich berühmtesten Klempner der Welt, wie in „SuperMario World, überall attestiert der japanische Videospielhersteller „Superbität“. Neidlos anerkennen darf man jedoch, dass sich hinter dieser selbstbewussten Titelwahl auch jeweils eine tolle Heimkonsole und ein spitzen Jump 'n' Run verbirgt. Umso interessanter wird es, wenn man dem „superlativierten“ dritten Metroid jungfräulicher Weise auf den alternden Zahn fühlen darf. Ist dieser Klassiker der 16-Bit-Generation denn auch heute noch ein wahres Superlativ und gehört zu Recht in den Reigen des Nintendo-Superbitäten-Kabinetts?

Vorab noch einmal kurz zu den Spielregeln dieser Versuchsreihe: Die Kernfrage, mit der ich mich auch heute wieder en detail beschäftigen möchte, ist, wie dieses pixelige, beepende oder sonst irgendwie veraltete Goldstück der Gaming-Historie auf einen Proband der Gegenwart (ohne Vorkenntnisse des Versuchsobjekts) wirkt. Ist dieser sogenannte unsterbliche Klassiker auch heute noch zeit- und kostenintensiven Aufwand wert? Handelt es sich bei diesem vermeintlichen Juwel nach wie vor um eine funkelnde Erscheinung am Videospiel-Firmament oder eher um einen eingerosteten Klunker im Fahrwasser angestaubter Erinnerungen? In diesem Sinne: Auf zum Selbstversuch! Dieses mal mit: Super Metroid.


Kleine Nerd-Geschichtsstunde

1986 war das Geburtsjahr des ersten Teils der Metroid-Serie. Unter der Regie des japanischen Spieledesigners Yoshio Sakamoto wurde hierbei ein Spiel geschaffen, das gekonnt Elemente aus Super Mario Bros. (Jump 'n' Run), The Legend of Zelda (Action-Adventure) und Spielen wie Contra (2D-Shooter) in sich vereinte. Durch ausgeklügeltes Gameplay und eine unnachahmliche Atmosphäre für die damalige Zeit, konnte der Titel schnell Fans um sich scharen und wurde ein echter Hit der 8-Bit-Generation. Nach einer Wartezeit von langen fünf Jahren veröffentlichte Nintendo den zweiten Teil der Sci-Fi-Saga Metroid 2: Return of Samus für den Game Boy. Im bekannten Look des Schwarz/Weiß-Handhelds erschuf der Entwickler Intelligent Systems einen Nachfolger, der um einiges actionorientierter als der Erstling ausfiel, jedoch von der Fan-Gemeinde, trotz vieler guter Ideen, nicht die breite Akzeptanz fand, die sich Nintendo erhofft hatte.

Back to kick butt? Super Metroid ist einer der beliebtesten Titel der 16-Bit-Generation. Zurecht?

Unter der Federführung des Original-Teams, das sich schon für den Erstling verantwortlich zeichnete, konnte der Serie 1994 wieder neues Leben eingehaucht werden. Nicht nur, dass sich Super Metroid wieder zurück in die Herzen der alten Fans spielen und durch seine durchweg positive Resonanz neue Spieler akquirieren konnte, nein, unumwunden zog der Titel auch noch in die Hall of Fame der elektronischen Unterhaltungsmedien als eines der besten Videospiele aller Zeiten ein. Auch heute noch halten viele Bestenlisten einschlägiger Magazine und Internetportale den Namen Super Metroid mit einer hochrangigen Platzierung in allen Ehren.


Zum Selbstversuch inspiriert

Kurz und bündig gesagt, war die diesmalige Inspirationsquelle der Freundeskreis. Erklärend erwähnt werden sollte hier, dass ich ein Faible für Nintendos 16-Bit-Maschine (SNES) hege. Der alte graue Kasten darf seinen Lebensabend bei mir also neben der in Klavierlackoptik obszön neuzeitlichen Chic ausstrahlenden PlayStation 3 verbringen. Als ich mich letztens mit einem Freund getroffen habe, ist dem dieses schmucke Stück „Retro-Haute-Couture“ sofort ins Auge gesprungen. Nahezu auf dem Fuß folgte ein nicht enden wollender Wortschwall, vollgepropft mit Lobpreisungen, Kindheitserinnerungen und Huldigungen gegenüber diesem Relikt längst vergangener Spielfreuden. Waren mir zu Beginn zwischen „Spiel X“ und „Titel Y“ noch kurze Pausen vergönnt, die mein sich in Rage redendes Gegenüber für solch Banalitäten wie Luftholen nutzte, war mir eine derartige Ruhephase bei Erwähnung des Namens Super Metroid nicht mehr vergönnt. Nicht nur weil mir mein werter Herr Kollege seine Wortaneinanderreihungen nun in zehnfach gesteigertem Tempo, mit sich überschlagender Stimme und anscheinend aussetzender Atmung um die Ohren peitschte, sondern auch, weil ich einfach nicht mitreden konnte. Plasma-Beam? Morph-Ball? Space-Jump? Öh, wo bitte geht's hier zum nächsten Bahnhof? So blieb mir nichts anderes übrig, als nach diesem dreißigminütigen Monolog in „Metroidologie“ resigniert die weiße Fahne zu hissen und mich diesem Klassiker endlich anzunehmen.


Ich = Dilettant

Da ist sie wieder, die selbst errichtete Anklagebank “Ich = Dilettant“. Ich würde wirklich gern einen triftigen Grund für die Versäumnis dieses Klassikers nennen können, aber die Beweislage spricht in diesem Fall leider klar gegen den Angeklagten.

  • Beweisstück 1: Die Konsole. Trotz dürftigem Taschengeld und dank großzügiger Eltern schon in jungen Jahren vorhanden, hätte sie sich bestimmt auch nicht gegen ein Super Metroid im Modulschacht gewehrt.
  • Beweisstück 2: Andere Spiele. Ja, unter einem Mangel an Software hatte ich auch nicht unbedingt zu leiden. Mit dem richtigen Geschick hätte statt Gurken wie Rise of the Robots oder Krusty's Super Fun House durchaus auch Super Metroid unter dem Weihnachtsbaum liegen können.
Ihr seht, große Versuche einer plausiblen Erklärung sind vergebens. Ich könnte jetzt damit anfangen, dass ich eine Zeit lang in einen geradezu parasitären J-RPG-Wahn verfallen bin und kein Interesse gegenüber anderen Genres gehegt habe oder ich durch erzieherische Maßnamen dazu gezwungen wurde, nur eine Stunde am Tag(!) an der Konsole zu verbringen, was meine Chancen alle guten Spiele zu spielen stark reduzierte, aber das wäre alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Darum streiche ich jetzt mein letztes Plädoyer, neige meinen Kopf ob dieser Schmach einfach ein weiteres Mal in ergebener Demut und hoffe um Vergebung ...

Space-Bikini olé! Einer der wenigen Blicke hinter die stählerne Rüstung von Samus Aran.
Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9900 - 11. Oktober 2010 - 21:05 #

Schöner Test zu einem Kultspiel, das den Namen auch verdient! Und damals gab es halt in keinem Actionspiel ein Tutorial, musste halt alles selbst rausgefunden werden. Ging ja auch :-)

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 18:12 #

Dank Dir!
Okay, bei nem Actionspiel seh ich das auch noch ein (was gibt's da mehr zu erlernen als Springen und Schießen? ^^) aber bei einem etwas komplexeren Titel wie Super Metroid hät's schon dabei sein dürfen...

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9900 - 12. Oktober 2010 - 20:01 #

Rückblickend hast du natürlich recht; ich möchte auf (gute) Tutorials in heutigen Spielen nicht mehr verzichten. Aber keins der Spiele, die du auch im Test erwähnst, z.B. Turrican, Probotector, hatte ein Tutorial. Selbst bei sehr komplexen Titeln wie Zelda kann man nur sehr schwer von einem Tutorial sprechen. Damals lief das ungefähr so: Ließ dir die Anleitung durch, da steht alles drin, was du wissen musst. Und dann probier halt rum, was du damit alles anfangen kannst :-)

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 13. Oktober 2010 - 13:56 #

Vielleicht ist "Tutorial" auch ein etwas zu hochgegriffenes Wort. Aber wenn ich eine neue Fähigkeit oder einen neuen Gegenstand erhalte, dann möchte ich doch zumindest wissen, wie man diesen benutzt. Das ging bei Zelda ein wenig intuitiver in meinen Augen.

Eigentlich muss ein Spiel nicht einmal ein echtes "Ingame-Tutorial" bieten, solange die Handhabung intuitiv ist und das Herumprobieren sich in Grenzen hält, sprich, den Spielfluss nicht schädigt. In den meisten Punkten ist auch Metroid sehr intuitiv, aber an ein, zwei Stellen wurde der Spielfluss einfach zu stark unterbrochen.

Aber da ist man ja heutzutage auch einfach ein bissle verwöhnt! ;-)

bananenboot256 13 Koop-Gamer - 1241 - 14. Oktober 2010 - 11:36 #

http://www.crunchgear.com/wp-content/uploads/2010/05/files.jpg

?? :-D

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 14. Oktober 2010 - 13:26 #

Au, Tiefschlag! ^^

Aber zu deiner Beruhigung: Super Mario Bros. hab auch ich noch verstanden! ;-p

Nesaija 13 Koop-Gamer - 1664 - 11. Oktober 2010 - 21:09 #

Super Metroid ist für mich persönlich auch eines der titel die zu meiner all time favouriten gehört und das mit links. Es ist einfach ein God Game... super Gameplay, spannende kämpfe, top atmosphäre und ein wahnsinng geiler soundtrack :) tolle review aufjedenfall <3

ps das selber herausfinden in den ganzen levels für z.b. hints oder ähnliches gehört einfach dazu und das ist mir auch wesentlich lieber als heute wo man halt regelrecht von den entwicklern an der hand durch die levels geführt wird -.-

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 11. Oktober 2010 - 21:52 #

Vielen Dank für den Artikel. Vor etwa zwei Jahren habe ich auch in etwa so versucht das Spiel zu schaffen und bin eigentlich im zweiten Drittel etwa gescheitert. Seitdem habe ich nicht weitergespielt ... das sollte ich jetzt mal. ^^"

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 18:15 #

Solltest es vielleicht noch mal probieren. Einen kleinen Hänger hatte ich während dem Durchspielen auch einmal. Aber der Schluss ist wirklich spitze und auch wenn man komplett mit der Story durch ist macht es noch Spaß den Planeten nach all den versteckten Items per Scanner abzusuchen und ein wenig zu tüfteln.

JCDenton 11 Forenversteher - 698 - 11. Oktober 2010 - 21:53 #

wahrscheinlich das beste 16Bit Game ever (für mich!). Fasziniert heute noch genauso wie damals, ein Klassiker, zeitlos, wunderbar!!!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29696 - 11. Oktober 2010 - 22:01 #

Aus erzieherischen Gründen nur eine Stunde Zocken pro Tag? Autsch! Ich versuche mich gerade stark einzuschränken und kalkuliere mit nur 60 Minuten pro Stunde - und das fällt schon schwer ;) .

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 13:39 #

Ja, diese Einschränkung hat auch mich als Kind echt fertig gemacht! ^^

Du kannst dir vorstellen wie es war, als ich meinen ersten eigenen Fernseher bekommen habe: Zimmertür abgeschlossen und für mehrere Tage nur zur Nahrungsaufnahme oder zum Wasserlassen mal den Controller aus der Hand genommen.

Mit 60 Minuten pro Stunde scheinst du dich aber auch schon ganz schön zurückzunehmen. Respekt! ;-)

Denis Brown 16 Übertalent - 4926 - 11. Oktober 2010 - 22:59 #

Sehr schöner Artikel. Super Metroid ist auch wirklich nocht ein klasse SPiel und wurde von einigen Game-Zeitschriften damals mächtig unterschätzt.

Nur ein kleiner Tipp zum musikalischen Detail: In der Titelmelodie von Super Metroid (wie auch im Intro) gibt es keine Stakkatos. Stakkatos sind ganz kurz angespielte Noten, die aber den Notenwert einer "normalen" Note übernehmen. Sprich, es ist ne Viertelnote, die aber nur kurz angespielt wird, der rest ist durch Pause überbrückt. Wird meist benutzt, um Passagen, in denen wenig passiert, spannender zu gestalten --> Stakkatos werden oft mehrmals hintereinander auf einen Ton gespielt.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 11. Oktober 2010 - 23:15 #

"Super Metroid ist auch wirklich nocht ein klasse SPiel und wurde von einigen Game-Zeitschriften damals mächtig unterschätzt." - Oh ja, daran kann ich mich noch erinnern. Habe damals die US-Version importiert, weil ich nicht auf die deutsche Version warten wollte und fand das Spiel grandios. Später war ich dann etwas enttäuscht, dass mein damaliges Lieblingsmagazin Video Games 'nur' 80% vergab, imho hätte es deutlich Richtung 90% gehen müssen :-)

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 13:56 #

Vielen Dank für's Lob und den Tipp!

Zu letzterem: Das Stakkato war in diesem Fall nicht auf die Musik sondern auf den Schnitt der eingestreuten Sequenzen bezogen. Im Falle des Intros ging es mir hierbei um die kurz gezeigten Szenen, in denen man schemenhaft Teile des Labors zu Gesicht bekommt, die dann von den Intro-Schriftzügen unterbrochen werden. Die Sequenz wird kurz "angespielt", sozusagen also in "Stakkato" präsentiert. Ich geb aber zu, dass man meinen Satz in dem Punkt durchaus missverstehen kann. ;-)

"Zwischendurch werden in aufreibendem Stakkato Sequenzen mit seltsam unruhiger Kamera eingestreut."

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 11. Oktober 2010 - 23:36 #

Mein Beileid für Titel wie Rise of the Robots und Krusty's Super Fun House unterm Weihnachtsbaum, hoffentlich hast du das mittlerweile verarbeitet ;) Ich hab seinerzeit Metroid 2 für den alten Gameboy zu Weihnachten bekommen und dann über die Feiertage zusammen mit meinem Vater durchgezockt, war sehr spaßig.

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 14:03 #

Danke für's Beileid. So richtig verarbeitet hab ich's nie... Gott sei Dank gab's aber auch bei mir schönere Weihnachten, wenn ich da nur an das Super Nintendo mit Super Mario World, Breath of Fire 2 oder Yoshi's Island unterm geschmückten Tannenbaum denke, wird mir gleich ein bissle warm ums Herz.

Hmmm, aber Metroid 2 müsste ich eigentlich auch noch mal spielen, jetzt wo ich auf den Geschmack gekommen bin. Vielleicht dieses Jahr Weihnachten? ;)

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 11. Oktober 2010 - 23:35 #

Ach ja, und was den Wandsprung angeht: Der war wirklich fies, aber diese versteckten Kleinigkeiten, die nirgens erläutert wurden, gab es damals immer wieder mal. Oder bist du von allein darauf gekommen, dass man den Boss von Maridia mit dem Enterhaken besiegen konnte? Einfach die Raketenwerfer am Rand des Raumes zerstören, übrig bleibt ein brizzelndes Energiefeld. Dann vom Boss schnappen lassen und den Enterhaken ins Energiefeld schießen, schon wird der Boss gegrillt und man spart sich einen ansonsten nervigen Kampf. Oder bist du selbst auf die Tastenkombination gekommen, mit der Samus in Embryonalstellung in einer Powerbomben-Explosion schwebend Energie regenerieren kann? Ich habe diese Sachen geliebt, gerade weil man nicht wie heute immer mit der Nase darauf gestoßen wurde ^^

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 14:15 #

Ich gebe dir auf jeden Fall Recht, dass diese kleinen versteckten Tricks (wie die Maridia-Boss-Strategie oder der Regenerations-Trick) total spannend sind und das man soetwas in heutigen Spielen leider nicht mehr findet. Allerdings finde ich diese versteckten Tricks nicht so cool, wenn man sie unbedingt für den Spielablauf und das Durchspielen braucht. Dann kommt leider doch eher Frust als Spaß auf. Hätte Super Metroid mich hier zumindest ansatzweise "mit der Nase draufgestoßen" wäre der Spielfluss dieses tollen Titels durchgehend erhalten geblieben. So hatte ich leider zwei kleine Hänger während des Spielens die mir nicht so ganz in das Gesamtkonzept "Metroid 3" passen wollen.

MasterBlaster 09 Triple-Talent - 299 - 12. Oktober 2010 - 0:21 #

Großartiger Artikel über ein großartiges Spiel auf einer großartigen Konsole. Danke Nintendo, danke HeadMunk.

Hab grad überlegt, ob ich ein Foto von meinem Super Metroid Spieleberater machen soll, nur um dich zu ärgern. Aber ich bin zu faul, also drück ich es dir einfach so rein: Ich habe einen Super Metroid Spieleberater! :P

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 14:37 #

Danke fürs Lob!

Als ich mir das Spiel für diesen Artikel besorgt habe, stand ich auch vor der Wahl, die deutsche Version mit Spieleberater zu kaufen. Hab mich dann aber für die US-Version entschieden um in meinem Regal ein bissle Platz zu sparen und um eventuelle Anpassungsmängel der DE-Version zu umgehen.
Hätte ich gewusst, dass sich das Spiel an ein, zwei Stellen so bockig tut, hätte ich mir vielleicht doch die Big Box mit rettendem Wälzer besorgt! ;-p

Anonymous (unregistriert) 12. Oktober 2010 - 8:58 #

"Nach zehnminütigem, stupidem gegen die Wand springen steigt indes der Hass auf die verhöhnend immer wieder an der Wand entlang hüpfenden Mentoren und es wird im „www“ nach Hilfe gesucht. Nach weiteren zehn Minuten..."

20 Minuten? Damals hat das bei mir Tage gedauert, in denen ich immer wieder diesen blöden Sprung versucht habe. Meistens kam dann irgendwann der Kumpel von nebenan und sagte "Lass mich ma"! Aber so waren Videospiele früher, It's not a bug, it's a feature ;).

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 18:08 #

"It's not a bug, it's a feature" ist gut! :D

Stimmt schon, Spiele waren früher so... Aber genau das war der Hintergedanke beim Retro-Selbstversuch: Leuten, die vielleicht auch Interesse haben diesen oder andere Klassiker zu zocken, zu zeigen, mit was für Alterserscheinungen sie voraussichtlich zu kämpfen haben werden.

Fabian Knopf Dev - P - 12916 - 12. Oktober 2010 - 15:35 #

Noch ein Wunsch von mir: Screenshots am besten ohne verfremdende Filter machen - das sieht mir doch sehr nach Super2xSal oder Hq2x aus.

"Und warum kein kleines Tutorial?" - Zugegeben, ich hing damals auch ewig an dieser Stelle. Aber ist das nicht gerade eine der Urformen des Tutorials? Danach kann man auf jeden Fall den Walljump :)

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 12. Oktober 2010 - 17:56 #

Erwischt... Ich muss leider zugeben, dass mir erst nachdem ich die meisten Screenshots gemacht hatte, aufgefallen ist, dass ich den Filter über meinen Emulator noch aktiv hatte. Nimms' mir nicht übel, aber ich habe das Spiel für die Bilder noch einmal ein Weilchen spielen müssen und wollte nicht unbedingt ein drittes mal von Vorn anfangen. Nächstes mal gibt's solche Verfälschungen aber nicht. Indianer-Ehrenwort! ^^

Stimmt, nach der Walljump-Falle fräst sich die Anwendung des Selbigen ins Gehirn ein. "Spaß" geht aber trotzdem anders! ;-p

Fabian Knopf Dev - P - 12916 - 13. Oktober 2010 - 12:05 #

Na das lass ich mal gelten ;) Man merkts eigentlich auch nur wenn man das Spiel schon kennt und die Bilder anklickt.

Nach deinem Artikel hab ich jetzt selber wieder Lust nochmal durch Zebes zu streifen. Wenn doch nur mehr Zeit wäre...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36761 - 12. Oktober 2010 - 21:00 #

Toller Artikel. Ich hab schon überlegt, ob ich mir das Teil mal auf die Virtual Console lade. Aber erstmal Other M durchzocken. :-)
Tutorials gab's damals halt nicht, aber doch Handbücher. Da müssten die diversen Moves und wie man sie steuert doch erklärt sein. Alles selbst rausfinden stelle ich mir allerdings hart vor.

hoetz 10 Kommunikator - 537 - 13. Oktober 2010 - 19:56 #

Spiele ich gerade auf meinem Galaxy S Android Handy via Snesoid Emulator (habe naürlich das Original Modul). Etwas hakelig mit dem On-Screen Display aber immer noch der große Klassiker von damals...

ogir 12 Trollwächter - 1187 - 20. Oktober 2010 - 10:13 #

Ich schätze mal du hattest nicht die Version mit Handbuch, denn dort waren iirc auch viele Karten dabei, so dass man sich manches schon denken konnte...

Bartuc41 10 Kommunikator - 424 - 8. November 2010 - 19:24 #

da kribbelt es einem richtig in den Fingern, muss mal schauen woher ich die spiele bekomme...

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