Abenteuerspiel oder Kreativlabor

Erlebt Minecraft

Freeks 31. Januar 2011 - 15:40
Meeresrauschen, Benommenheit ... Langsam öffnet der namenlose Held seine Augen und erblickt unberührtes, grünes Land. Was nun? Was macht er hier? Warum ist alles so verdammt eckig?
Willkommen in Minecraft, dem wohl wichtigsten Independent-Spiel der letzten Jahre. Ursprünglich von nur einem Mann entwickelt, verkaufte sich die Vorabversion öfter als 1.000.000 Mal. Mit dem eingenommenen Geld wurden Künstler, Anwälte und Programmierer eingestellt, um dem ehemaligen Hobbyprojekt auf die Sprünge zu helfen und in absehbarer Zeit eine Vollversion auf den Markt zu bringen. 
 
Weg vom Strand, erst einmal orientieren. Der Abenteurer erklimmt den nächsten Hügel und sieht sich um. Weit und breit nichts außer grünem Land, Bäumen und den vereinzelten, ungefährlichen Tieren. Hier wird er wohl länger bleiben, ein Unterschlupf muss her. Aus Holz werden Spitzhacke und Schaufel improvisiert und eine kleine Höhle ist schnell gegraben. Gerade rechtzeitig, denn die Nacht bricht herein und ein bedrohliches Stöhnen klingt aus der Dunkelheit.
 
Eine neue Welt will erkundet werden
Der Name Minecraft definiert die zwei essentiellen Bestandteile des Spiels: mining (Bergbau) und crafting (Basteln). Beide Bereiche kann man aber sehr weitläufig beschreiben. So fällt unter crafting nicht nur das Zusammensetzen von Werkzeugen, Nahrung, Dekorationen und Rüstungen, sondern auch das Erstellen von Baustoffen wie Backstein, Glas oder Holz. Wohingegen mit mining nicht nur das Graben nach wertvollen Ressourcen und das Ausheben von Schächten gemeint ist, denn ganze Tunnelsysteme können aus dem Stein gehauen werden, ein Berg ausgehöhlt oder gar von der Landkarte getilgt werden. Häuser werden auf dieselbe Art und Weise bearbeitet wie Höhlen. Stein für Stein wird ab- oder angebaut, jedes Bauwerk ist somit 100% Handarbeit und zeigt die Kreativität und Hingabe seines Erschaffers.
 
Wenn die Turmuhr 12 Mal schlägt

Von draußen ist Stöhnen, Klappern und Zischen zu hören. Schnell den Eingang blockieren, doch ohne Mondlicht ist es zappenduster. Die erzwungene Untätigkeit und das Warten in der Dunkelheit schlagen auf das Gemüt und hinterlassen ein Gefühl der Schwäche und Verletzlichkeit. Hin und wieder wird der Eingang einen Spalt geöffnet, um zu sehen, ob der Morgen angebrochen ist, doch das Mondlicht offenbart grauenhafte Kreaturen, die nur darauf warten, dem Abenteurer den Garaus zu machen. Endlich steigt die Sonne über dem Horizont herauf und vertreibt mit ihren wärmenden Strahlen das Monstergesocks.
 
Minecraft spielt mit unseren Urinstinkten. Angst vor der Dunkelheit, Furcht vor dem Unbekannten und das Überleben in einer feindlichen Umwelt drängen den Spieler dazu, in einer dunklen Höhle um sein Leben zu bangen. Denn nachts tauchen an dunklen Lokalitäten mit Bögen bewaffnete Skelette, stöhnende Zombies, riesige Spinnen und explodierende Creeper auf, deren einziges Ziel es ist, dem Spieler ans Leder zu gehen. Überlebenschancen hat nur der, der sich nachts mit Fackeln in ausgeleuchteten Räumen aufhält. Doch für Fackeln wird, die an der Oberfläche selten zu findende, Kohle benötigt. Dies treibt den Abenteurer in die Tiefen der Erde.
 
 
Schnell sind weitere Schaufeln und Spitzhacken improvisiert und eine Leiter für steile Abstiege ist auch im Gepäck. Hin und wieder trifft der Abenteurer auf Sand- oder Kiesschichten, die unvorsichtige Kumpel in den engen Schächten unter sich begraben können. Ein Werkzeug nach dem anderen zerbricht unter der Last der Arbeit, doch endlich öffnet sich die Wand einer Höhle in der die Wände das orangene Licht der Lava reflektieren. Neugierig durchsucht er jeden Winkel der riesigen Höhle, bis in einer abgelegenen Ecke schwarze Punkte im Gestein auftauchen. Kohle, von nun an wandelt er im Licht.
 
Die Welt von Minecraft besteht aus zufällig generierten Weltabschnitten, die Wasser, Berge und Höhlen enthalten können. Von den Letztgenannten sind nur die wenigsten ohne zu graben erreichbar, somit ist Graben der einzige Weg, die, mit wertvollem Gestein und Mineralien gespickten, unterirdischen Hohlräume zu erreichen. Und dies läuft so gut wie immer nach demselben Prinzip. Entweder den Block unter einem zerhacken und somit senkrecht graben oder die zwei Blöcke vor einem zerstören, um waagerecht ins Erdreich vorzustoßen. Aus praktischen Gründen sind Minenschächte nur selten größer als man selbst und ohne Fackeln findet man sich in einem engen Gang ohne Licht und Orientierung wieder, eine sehr klaustrophobische Stimmung.
 
Mit Taschen voller Erde, Stein und Kohle geht es zurück an die Oberfläche. Der Unterschlupf muss ausgebaut werden, ein Eck wird aus dem Berg gegraben und mit Stein ausgekleidet. Holz ist ein gemütlicher Boden und eine Tür rundet die erste richtige Behausung ab. Schnell noch Fackeln verteilen, denn die Sonne nähert sich schon wieder dem westlichen Horizont. Im Schein der Fackeln wird mit den übrigen Materialien neues Werkzeug hergestellt, denn heute Nacht geht es erneut in die Tiefe.
 
Das Spiel bedient die üblichen Videospiel-Klischees: Der Held wird besser ausgerüstet, mit Metall- oder Diamant-Spitzhacken, Rüstungen, Schwertern oder einem Bogen. Aber nicht die Figur gewinnt an Erfahrung, sondern der Spieler. Wie baue ich stabil? Welche Materialien sehen kombiniert gut aus? Was für Kreationen erlaubt mir die Spielwelt? Es gibt kein Spielziel, keine Punkte, keinen Maßstab um seine Leistung zu messen. Ab diesem Zeitpunkt wandelt sich Minecraft vom Abenteuerspiel zum Kreativitätsspielplatz.

Aus einzelnen Häusern kann schnell eine kleine Stadt entstehen

 
Mehr Spieler = mehr Spaß
Im Mehrspielermodus ist Individualität gefragt

Zwar bleiben einige Spieler ihrer eigenen Welt treu, doch zieht es die meisten in den Mehrspielermodus. Auf öffentlichen, privaten oder kommerziellen Servern können mehrere Abenteurer zusammen an Gebäuden, Landschaften oder Mechanismen arbeiten, die Kreationen anderer Spieler betrachten, sie erweitern oder vollkommen neue Bauten aus dem Boden stampfen. Soziale Regeln wie, dass die Bauten anderer Spieler nur nach deren Zustimmung verändert werden dürfen oder dass fremde Lager nicht geplündert werden, sind selbsterklärend und werden von den meisten Spielern automatisch eingehalten. Problematisch wird es, wenn man in Gebieten baut, die ein Anderer bereits gestaltet hat oder noch gestalten will. Ein hohes Maß an Kommunikation ist notwendig, um ein angenehmes Miteinander zu gestalten. So sind die Themen im Chat meist aktuelle Konstruktionen und kommende Projekte. Aber da Rollenspiel nicht verpflichtend ist, wird auch über Filme, Politik oder aktuelle Ereignisse diskutiert.
 
Der Autor dieses Artikels spielt auf einem privaten Server, und nur eine Handvoll Personen arbeitet aktiv an der Weltgestaltung mit. Diese kennen sich größtenteils persönlich und nur zwei sind als „Freundesfreunde“ hinzugekommen. Dies ist jedoch kein Problem, da ausreichend Vertrauen aller Beteiligten vorhanden ist, um nicht um seine wertvolleren Ressourcen, wie die seltenen Diamanten oder die wichtigen Eisenvorräte, bangen zu müssen. Zwar bauen die Meisten alleine an ihren Konstruktionen, doch kommt es immer wieder vor, dass Gemeinschaftsprojekte gestartet werden, die viel Material und Arbeitsaufwand benötigen. Doch selbst wenn man nebeneinander her baut, besucht man sich gegenseitig regelmäßig, um den Fortschritt des aktuellen Baus zu begutachten und seine Meinung kund zu tun. Allein das Durchforsten anderer Bauten kann enormen Spaß bereiten. Wilde Wasserrutschen, gigantische Brücken, verwinkelte Schlösser oder clevere Farmen. Die Kreativität der Mitspieler beflügelt die eigene und hilft auch manchmal Konstruktionsprobleme, vor denen man gerade steht, zu lösen.
 
Umso länger man spielt, desto ausgefeilter werden die Ideen. Manche Bauten werden verworfen, andere so stark erweitert, dass von der Grundidee nicht mehr viel übrig bleibt. Eine Taverne am Strand bedarf nach einem Hafen, ein Hafen bedarf nach einem Schiff, ein Schiff bedarf nach einem Leuchtturm. Prompt ist der Grundstein für eine Stadt gelegt. Das Bedürfnis nach Nähe lässt jeden Spieler ein kleines Haus in der Stadt errichten und zusammen wird an der Infrastruktur gearbeitet. Aus einer unberührten Landschaft wurde durch stundenlange Arbeit einiger Kreativer eine neue Welt. Unterirdische Tunnelsysteme, hohe Stadtmauern, ein Bahnhof, sogar eine Kirche ist vertreten. Blickt man von einem hohen Punkt auf die eigene Kreation hinab, spürt man eine Spur von Stolz in sich aufkommen.

Lego für große Jungs

Wenn spielferne Personen fragen, was man da gerade macht, ist man geneigt zu schwärmen und stark ins Detail zu gehen. Jedoch kann man meiner Erfahrung nach Minecraft relativ kompakt mit „Lego für große Jungs“ oder „virtuelle Bauecke“ umschreiben und diese Vergleiche sind gar nicht so materiefremd. Wer sich an die eigene Kindheit erinnert oder Kinder beim gemeinsamen spielen beobachtet, wird viele Parallelen zu Minecraft entdecken. Einzelbauten werden miteinander verbunden, Großbauten werden kurz geplant („Wir bauen einen ganz großen Turm“) und in Eigenregie in die Tat umgesetzt. Techniken werden voneinander abgeschaut und ein Wettstreit entsteht („unser Turm wird viel größer als eurer“). Das ist zwar kein essentieller Bestandteil des Mehrspielermodus, aber doch sind viele Bauten Anlehnungen an bereits bestehende Kreationen, und das Rad muss ja nicht jedes Mal neu erfunden werden. Nimmt ein Spieler den subtilen Wettkampf zu ernst und verdirbt seinen Kollegen den Spaß, wird er des Servers verwiesen. Wie auch ein Kind von seinen Spielkameraden vertrieben wird, wenn es nicht „lieb“ mit den Anderen spielen kann.
 
Minecraft beginnt damit, unsere Urinstinkte anzustacheln und stellt uns schlussendlich vor eine weiße Leinwand. Ob wir ein Strichmännchen oder eine detaillierte Landschaft malen, ist uns überlassen. Kein Spielziel und keine Punkte, denn gespielt wird des Spielens wegen, nicht wegen des Wettkampfes. Minecraft ist kein normales Spiel und man kann es in keine Schublade stecken. Ob es gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es ist ein Erlebnis, das sich technisch minimalistisch gibt. Einfache Grafiken und ein einfaches Spielprinzip inspirieren komplexe Ideen, welche die Welt neu gestalten: Eure Welt.
Freeks 31. Januar 2011 - 15:40
motherlode (unregistriert) 30. Januar 2011 - 18:27 #

Wie ist das eigentlich, wodurch ist die zufällige Welt begrenzt? Ist dann irgendwann nur noch Wasser um die Seiten und drunter Lava?

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 18:30 #

Die Welt ist begrenzt durch deine Festplattenkapazität :)
Egal in welche Richtung du läufst, die Welt wird weiter generiert. Wir mussten unsere Servermap zwei Mal verkleinern weil wir zu viel erkundet hatten und der RAM vom Server zu klein war :)

Sheak 13 Koop-Gamer - Abo - 1425 EXP - 30. Januar 2011 - 20:19 #

Theoretisch ist es aber möglich, Welten bis zu 5 Terrabyte Größe zu erstellen.

Dowafu 10 Kommunikator - 351 EXP - 30. Januar 2011 - 20:33 #

wie funktioniert das mit den servern? könnte ich auch mit meinem heimpc einen server hosten und gleichzeitig drauf spielen? oder kommt es dann zu technischen problemen?
kannst du auch schätzen wie groß eure welt jetzt so ist (wie lange man zB braucht um von einem ende zum andren zu kommen)?

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 20:59 #

http://img41.imageshack.us/img41/8149/operationminecraft.png

Das is unsere Welt kurz nach dem letzten mal Beschneiden soweit ich mich erinnere war sie da ca 180MB groß. Ich kann gerade nur schätzen aber ich denke mal, dass man ne halbe/dreiviertel Stunde braucht um von links nach rechts zu kommen. Natürlich nur ohne Abzweigungen und ignorieren jeglicher Monster.

Soweit ich weiß gibts kein Problem nen Server auf deinem Rechner zu starten und selbst darauf zu spielen aber laut unserem Serverbetreiber frisst das gut Ressourcen und man merkt wies laggt wenn er an seinem Desktop zockt. Meines Wissens kannst du aber auch deine SP-Karten als MP-Karten zocken.

BlackWhize 11 Forenversteher - 633 EXP - 30. Januar 2011 - 22:12 #

Kannst Du mal ein paar Ingame-Screenshots von der Map hochladen? Ich würde das mal gerne sehen.

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 22:24 #

Bis auf das zweite Bild (das Landschaftsbild unterm Teaser) sind alle von unserem Server. Eine Tour sollte ich mal mit den Jungs besprechen, wollten wir in der Art eh mal machen. Es ist definitiv zu viel um es alleine alles abzugehen und "abzulichten". Wir sind 8 Leute jeder mindestens 5-8 Bauten, einige größer als dass man sie ohne Flug-Hack in ein Bild bekommen würde :)

BlackWhize 11 Forenversteher - 633 EXP - 30. Januar 2011 - 23:18 #

Achso, die sind alle schon von eurem Server. Naja ihr müsst auf jeden Fall so eine Tour machen. Ich will schließlich Bilder von Mordor sehen. :)

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 23:21 #

Soweit ich mich erinnere ist Mordor relativ unspektakulär (treib mich da selten rum und in den letzten Monaten wurde da auch nicht weitergebaut, hatten andere Projekte am laufen :) ). Saurons Auge ist aber ziemlich nice, das konnte man Anfangs anzünden und es hat über Stunden gebrannt, inzwischen nur noch n paar Minuten :)

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 23:43 #

Hab die restlichen Screenshots, die ich für den Artikel gemacht hab noch kurz hochgeladen.
http://picasaweb.google.com/110862239159215993714/McServer?feat=directlink

motherlode (unregistriert) 31. Januar 2011 - 2:06 #

Wow danke, sehr beeindruckend die Map :)

breedmaster 12 Trollwächter - Abo - 989 EXP - 30. Januar 2011 - 21:37 #

Man benötigt unter Umständen auch recht viel Ram. Wenn 20-30 Leute drauf sind sollte man schon 8GB oder mehr.

Wieviel es genau sind erfährt man sicher in der Community.

Benjamin Urban 18 Doppel-Voter - Abo - 9156 EXP - 30. Januar 2011 - 21:45 #

Das liegt aber größtenteils an dem schrecklich programmierten Server. Chunks (= Regionen) werden nur geladen und nicht mehr entladen usw.
Über das Dateisystem des Servers wollen wir gar nicht erst reden. Wir spielen nur zu zweit auf dem Server sind aber bereits bei ca. 20MB in ca. 15.000 Dateien ^^ Dass das nicht gerade optimal ist sollte eigentlich klar sein.

General_Kolenga 14 Komm-Experte - 2626 EXP - 30. Januar 2011 - 18:51 #

Es gibt Levelbegrenzer-Steine, die nicht zerstört/abgebaut werden können. kannst also nicht unendlich tief graben

Benjamin Urban 18 Doppel-Voter - Abo - 9156 EXP - 30. Januar 2011 - 19:13 #

"Doch für Fackeln wird, die an der Oberfläche selten zu findende, Kohle benötigt."
Das ist so nicht ganz richtig. Seit 1.2 Beta (glaube ich) kann man auch Holz in Holzkohle umwandeln (im Ofen, den man ja auch mit Holzplanken betreiben kann - also wird hierfür auch keine Kohle benötigt). Holzkohle kann dann genauso wie normale Kohle verwendet werden.

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 20:44 #

Tatsache, habs gerade ausprobiert. Einen normalen Holzblock (nicht Planke) in den Ofen ergibt Holzkohle, man benötigt aber immer noch Kohle um den Ofen zu starten, daher ist (zum Glück ;) ) der Text nicht falsch. Nicht stapelbar mit der normalen Kohle. Muss demnächst mal ausprobieren wie "ergiebig" die is (normale Kohle kann 8 Cobblestone brennen)
War mir neu, muss mal bei meinen Leuten nachfragen, wer das wusste :)

Benjamin Urban 18 Doppel-Voter - Abo - 9156 EXP - 30. Januar 2011 - 20:48 #

Wie ich bereits geschrieben habe benötigt man keine Kohle um den Ofen zu benutzen ^^
Geht auch mit Wood oder Wooden Planks, bin mir grad nicht sicher. Also braucht man zum Fackeln bauen nur noch Holz und einen Ofen.

Kohle == Holzkohle, also ist es auch genauso ergiebig.

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 20:57 #

Ah crap... hast recht :) irgendwie hab ich vorhin wohl alle Kombinationen falsch hinbekommen. Wood oben, Wood oder Wooden Plank als Brennmaterial dann gibts Kohle. Danke, bin n Idiot :D

BlackWhize 11 Forenversteher - 633 EXP - 30. Januar 2011 - 19:53 #

Sehr guter Artikel! Schade das er nur eine Seite lang ist.

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 6695 EXP - 31. Januar 2011 - 9:26 #

Ja, schade.

Sehr schöner Artikel, der gut an das Spiel heranführt. Ich denke auch ohne SMP hätte ich hiermit wohl doch meine Bedenken über Bord geworfen und das Spiel getestet.

bam 15 Kenner - 2725 EXP - 30. Januar 2011 - 20:10 #

Kreativität spielt ganz klar eine große Rolle in Minecraft, die angesprochene Furcht vor der Dunkelheit bzw. Verletzlichkeit leider nicht allzu sehr. In den ersten Minuten bzw. den ersten Spieltagen, mag das noch gelten, aber recht schnell ist man vor sämtlichen Kreaturen gesichert und mit der richtigen Ausrüstung, ist kein Kampf gegen Monster eine Hürde mehr.

Genau hier muss Minecraft noch nachlegen und wird es auch hoffentlich. Spiele leben grundsätzlich davon, dass man ein gewisses Ziel und gewisse Herausforderungen hat. Minecraft unterscheidet sich da nicht von anderen Spielen. Momentan setzt man sich diese Ziele und Herausforderungen noch selber, weil dies von keinem Spielmechanismus unterstützt wird; ganz ähnlich wie es Rollenspieler z.B. in MMOs gibt, die sich ihre eigene Fiktion und eigene Herausforderungen zusammenstellen.

In Zukunft sollte es aber auch hier Mobs geben, die einem auch im weiteren Verlauf gefährlich werden könnten, bzw. gewisse Herausforderungen (z.B. Quests) die neben der eigenen Kreativität weiterhin unterhalten.

Angekündigt, bzw. eher angedeutet, ist eine Weiterentwicklung des Spiels in diese Richtung und das wird das ganze also noch zunehmend interessanter machen. Momentan lebt das Spiel jedenfalls vom Mehrspieler und dem gemeinsamen Bauen, was sicherlich auch noch erheblich ausgebaut werden kann und wird.

Jamison Wolf 16 Übertalent - Abo - 5820 EXP - 30. Januar 2011 - 20:41 #

Guter Artikel und bringt das alles schön auf den Punkt. Ich hab mich vor 3-4 Wochen anstecken lassen und seit dem vergeht kein Tag ohne Stundenlanges Aufbauen, Abbauen, Anbauen, Umbauen, Vertunneln, Anpflanzen, Abernten, usw usf.

Der Suchtfaktor ist Exorbitant, wenn es den einen liegt, den besonders im Multiplayer Spiel gibt es kein Ziel, meist keine Monster und man ist zudem auch noch Unsterblich. Wer da an die Hand genommen werden will und keine Fantasie hat, findet Minecraft sicher das langweilig & hässlichste Spiel ever.

Ich frage mich, was die USK machen muss um auch dieses Spiel ab 18 Jahren freizugeben. Schliesslich erzeugt es Sucht durch: ... Ja durch was? Es gibt kein Score, es gibt kein Blut, es gibt keine Items die nicht jeder binne kurzer Zeit selber findet/baut, es gibt kein Raid, kein Gruppenzwang, keine Abo Gebühren, (meist) kein PvP. Nur Bauspass und die eigene Kreativität.

Vielleicht sollte das ein USK Kriterium sein. Spass = Ab 18. Müll runter bringen für alle ( = USK Frei). Yay!

Frohes Buddeln! ;)

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 20:45 #

Bei uns gibts ständig Monster, die blöden Creeper zerlegen uns regelmäßig Gebäude :)

Kirika 15 Kenner - 2723 EXP - 30. Januar 2011 - 22:50 #

ohne Monster ist es doch langweilig :O
Also auf unserm Server laufen auch fleißig Creeper und so rum, auch wenn jeder darüber flucht, wenn er grad am bauen ist ^^

marshel87 16 Übertalent - 4928 EXP - 30. Januar 2011 - 22:55 #

mh... irgendwie find ich das Spiel immer noch eigenartig xD
Aber muss einem wohl gefallen so Maps zu editieren.. Lego in Real - ja, aber so am PC rumbasteln kann ich gar nicht ab^^

Wie lange dauert denn so ein Null-Acht-Fünfzehn Haus? Oder Schafft man am Tag nur eine Mauer oder Mauernreihe?

Benjamin Urban 18 Doppel-Voter - Abo - 9156 EXP - 30. Januar 2011 - 23:09 #

Nee, also so schlimm ist es nicht. Mit dem richtigen Werkzeug baut man in ca. einer Minute einen Stapel (64) Materialien ab. Und daraus kann man dann in ein paar Minuten ein Haus bauen. Also so lang dauert es nicht.

Ein Tag ingame dauert ja 20 (echte) Minuten, und das reicht auch dicke ein 08/15 Haus aus dem Boden zu stampfen :D

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 23:10 #

Kommt drauf an, was du für Vorräte hast, wenn du gar nix hast, bist du erstmal ne halbe Stunde oder so beschäftigt Stein usw. zu sammeln. Wenn man aber die Rohstoffe hat, ist ein kleines Haus in ein paar Minuten gemacht. Aber wie schon im Artikel geschrieben, man lernt wie man effektiver baut, also Gänge, Türrahmen, Fundamente usw.

http://img718.imageshack.us/img718/7995/20110127191527.png
Das war mein erstes Großprojekt und ich hab ca. 8-10Std. gebraucht.

Anaka 13 Koop-Gamer - 1267 EXP - 30. Januar 2011 - 23:24 #

sehr nett gemacht...so was will ich auch :-D
sobalt meine Achterbahn fertig ist...woher soll ich nur die Zeit nehmen?

Freeks 16 Übertalent - 5430 EXP - 30. Januar 2011 - 23:40 #

Nachtschicht wenn man den nächsten Tag nicht aufstehen muss ;)

Jamison Wolf 16 Übertalent - Abo - 5820 EXP - 31. Januar 2011 - 2:54 #

Wer's mag, buddelt sich auch einfach in nen berg rein, schlägt nen Loch raus als Fenster und richtet sich von innen ein. Wer sein Haus aus Eisen-Blöcken bauen will, der muss schon etwas schuften. Aber muss ja nicht. Du kannst dir in 5 Minuten nen Haus aus Erde errichte, später tauschste das dann gegen Stein oder Holz, baust an, um, ab.. Etc.

Blacksun84 16 Übertalent - Abo - 4526 EXP - 31. Januar 2011 - 7:36 #

Kein Spiel für mich. Sandbox, bäh.

maddccat 17 Shapeshifter - 8260 EXP - 31. Januar 2011 - 8:06 #

"Minecraft spielt mit unseren Urinstinkten. Angst vor der Dunkelheit, Furcht vor dem Unbekannten und das Überleben in einer feindlichen Umwelt drängen den Spieler dazu, in einer dunklen Höhle um sein Leben zu bangen."

Absolut nicht. Es ist ja kein Horrorspiel und die Mobs in der Dunkelheit sind je nach Situation lediglich eine Herausforderung oder etwas nervig.

Kirika 15 Kenner - 2723 EXP - 31. Januar 2011 - 9:06 #

Also ich hab schon "Angst" wenn ich in ner Höhle rumbuddel und man nur das Stöhnen von Zombies hört. Bin mich denn andauernd am umdrehen und schauen ob keiner kommt.

Klar ist es kein Horrorspiel, es erhöht aber schon das Adrenalin ^^

maddccat 17 Shapeshifter - 8260 EXP - 31. Januar 2011 - 10:38 #

Dann spiele ich Minecraft wohl einfach schon zu lange, mich nerven sie eigentlich nur.^^

Trey 12 Trollwächter - 961 EXP - 1. Februar 2011 - 0:18 #

Geht mir wie Kirika, so ein gewisses Herzklopen und Schockfaktor habe ich unter Tage IMMER. Macht einen Teil des Reizes für mich aus.

Anonymous (unregistriert) 31. Januar 2011 - 8:52 #

Hhhmmmm, ich gebe mal zu Bedenken, dass es vielleicht ein gutes Spiel ist, aber wenn man so wie ich ein Haus hat, dann werkelt man doch lieber dort!!!

maddccat 17 Shapeshifter - 8260 EXP - 1. Februar 2011 - 7:38 #

Wer hat denn die Birne in den Korb mit Äpfeln gelegt?

Freeza92 09 Triple-Talent - 301 EXP - 21. Februar 2011 - 10:10 #

Minecraft sieht ja echt klasse aus! Bisher hat mir ein Freund immer zu dem Spiel geraten aber ich habs mir nie angesehen... Das muss nachgeholt werden.

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