Kugelstürmischer Marketing-Coup?

Duty Calls - The Calm before the Storm User-Artikel

HeadMunk 23. Februar 2011 - 11:27 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Moderne Ego-Shooter verkommen zu Videospiel-Äquivalenten der Bild-Zeitung: Keiner will’s gemocht haben, verkaufen tut es sich aber trotzdem wie bekloppt. People Can Fly haben zum Werbetrommelrühren jetzt Duty Calls veröffentlicht, das den egomanen Einheitsbrei auf die Schippe nimmt. Virales Marketing oder rigorose Selbstüberschätzung?
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Ego-Shooter erfreuen sich seit geraumer Zeit unangefochtener Beliebtheit. Dass wiederum bei der Entwicklung derlei Spiele „Innovation“ zu einem Fremdwort verkommt, scheint den Firmen hinter selbigen Titeln des Metzgers Liebstes zu sein: Wurst. Zumindest solange sich die Software denn auch brav verkauft. Spätestens seit dem Ausschlachten des zweiten Weltkrieges als Handlungsrahmen und dem bestehenden Trend zum modernen Kriegsszenario ist dies kein Geheimnis mehr. Umso erfrischender sind da Spiele, die sich keinen Deut darum scheren mit dem Strom zu schwimmen. People Can Flys Bulletstorm ist hier ein gutes Beispiel. Im Rahmen der anlaufenden Marketingmaschinerie schien für die Entwickler (Achtung, Wortspiel!) die Pflicht gerufen zu haben, eine Parodie auf eben solche Abziehbilder des aktuellen Videospielmarktes als kostenlosen Download zu veröffentlichen. Geben sich hiermit Messiasse eines sich auf dem absteigenden Ast befindlichen Genres zu erkennen, oder hat jemand den Mund einfach nur ein wenig zu voll genommen?

 
Blah Blah Blah - Nuclear Missle Bomb
Sergeant of the Master Sergeants - Rangerhöhungen wie diese sind ein Augenzwinkern Richtung CoD-Community.

Wen People Can Fly hier vor allen Dingen auf dem Kieker hat, ist mehr als offensichtlich: Das extrem erfolgreiche Gaming-Franchise Call of Duty. Okay, bei dem Titel Duty Calls braucht es wohl auch keine Sherlock Holmes’sche Spürnase um auf selbige Schlussfolgerung zu kommen. Und auch der Rest dieses Parodie-Kleinods macht es uns leicht zu deuten, wem die dezent offenbarte Abneigung gilt. Angefangen bei dem mit Satelliten-Aufnahmen unterlegten Intro, in dem ein Redner pseudo-philosophisch über sich ändernden, oder vielleicht doch nicht so veränderten Krieg diskutiert und mit sich selbst ein wenig unein ist, ob sich denn jetzt überhaupt etwas verändert hat oder nicht, bis zum genialen Briefing, in dem die stereotypische Storyline auf ein wesentliches heruntergebrochen wird (Zitat: „Blah Blah Blah - Scret Base - Blah Blah - Plan - Blah Blah Blah - Nuclear Missle Bomb“) – persiflierte Parallelen wohin das Auge reicht. Die mit den Worten „I am an enemy“ aufkreuzenden Soldaten winken mit dem Zaunpfahl Richtung Schießbude, in dem sie still und (meist) friedlich auf blaue Bohnen warten, die mit einem „Boring“ aus des Spielers Automatik gefeuert werden. Dass das Ganze natürlich stilecht in schlauchigen Levels stattfindet und man nach nahezu jedem Kill mit abstrusen Rangerhöhungen Marke Call-of-Duty-Multiplayer belohnt wird (Beispiel: „Master Sergeant Shooter Sergeant Important Person of Sergeants Extreme“) sei hier nur eine amüsante Randnote.
 
Gegenwehr gibt es in dieser parodistischen Dauerwerbung übrigens nur gescriptet, waschecht mit blutverschmiertem Bild und einer Quake’esken Ansage aus dem Off: „Bloody Screen, Sooo Real!“. Und auch andere scriptbasierte Ereignisse, wie ein verbündeter Soldat, der etwas wichtiges sagen möchte um die Geschichte weiter voranzutreiben, dann jedoch von einem Bösewicht über den Haufen gefahren wird, kommen uns irgendwie bekannt vor. Der schurkische Widersacher äußert nach seiner dramatischen Tat, dass er nicht aufgehalten werden kann, es sei denn, das Spiel schalte aus unerfindlichen Gründen in den Slow-Motion-Modus … Was könnte jetzt bloß passieren? … Genau, das Spiel schaltet auf Slow Motion um, genannter Bösewicht bringt ein verlangsamtes „oooohhhh noooo“ über die Lippen und verabschiedet sich daraufhin nach zwei Schüssen in der Explosion seines vierrädrigen Gefährts. Das Ganze gipfelt nach knappen fünf Minuten Spielzeit in der Konfrontation des „Leader of Bad Guy“, der natürlich mit gebrochenem Akzentenglisch, einer finsteren Stimme, einer Augenklappe und einer hübschen Uniform den Stereotyp ad absurdum darstellt und unter der Aufforderung des Protagonisten (Zitat: „Give the nuclear missile bomb to us, leader enemy boss.“) die Nuklear-Raketen-Bombe übergibt. Unter aus den Daumenkuppen des Hauptcharakters verschossenen Feuerwerkskörpern und zwei an den Fingern befestigten USA-Fahnen (siehe Teaserbild) zelebriert man hier noch ein wenig den umsatzsteigernden Patriotismus und verabschiedet sich dann mit einem „The End“ und einem schnellen Schnitt auf den Bulletstorm-Trailer, der im Folgenden einen krassen Kontrast zur vorangegangenen Persiflage darstellt. Aber prangt der Slogan „Putting the fun back in the gun“ zu Recht auf unserem Bildschirm?

Lichtschweif am Horizont? Ob People Can Fly dem maroden Genre neues Leben einhauchen können wird sich erst noch zeigen müssen, mit ihrer ungewöhnlichen Eigenwerbung bekennen sie aber zumindest schon einmal Flagge.
 
Die Kugelsturm-Komödie
 
Eine solche Art der Werbung habe ich persönlich im Videospiel-Sektor noch nicht miterlebt. Seitenhiebe, die es zum Beispiel in Grand Theft Auto in Richtung Konkurenz zuhauf gibt, kennen geneigte Spieler zwar durchaus, aber eine allein zu Werbezwecken entwickelte Parodie auf den momentanen Klassenprimus ist schon eine etwas andere Hausnummer. In meinen Augen ist die Veröffentlichung von Duty Calls ein genialer Schachzug, der all den Shooter-müden-Individuen wie mir einen neuen Hoffnungsschimmer schenkt. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass gerade Infinity Wards mit Modern Warfare eine außerordentliche Leistung vollbracht haben und entgegen aller zurzeit vorherrschenden Unkenrufe zum Trotz einen wirklichen Shooter-Meilenstein entwickelt haben. Aber die unzähligen Projekte, die sich wie die Schmeißfliegen rund um die Idee des frischen Settings gesammelt und den anfänglich guten Geschmack verwässert haben (grotesker Weise ist auch das von Bulletstorm-Publisher EA stammende Medal of Honor-Reboot hier ein Mitschuldiger), trüben den Spaß an dieser Spielegattung doch ungemein. Duty Calls für sich allein genommen wirkt hier schon wie ein frischer Windzug. Wirklich jeder Aspekt, der heute zur Standardausstattung eines jeden Shooters geworden ist, findet hier Erwähnung: Seien es diffuse Rahmenhandlung, überdramatisierte Script-Sequenzen oder stupide Schießbuden-Gegner, allesamt wurden sie genüsslich durch den komödiantischen Kakao gezogen. In meinen Augen ist dieser Werbegag schon eine kleine Meisterleistung, spricht es mich doch als jemand, der gelegentlich Ego-Shooter spielt, jedoch von der vorherrschenden Similarität angeödet ist, direkt an und sagt mir: „Wir wissen was dich stört!“. Aber können es People Can Fly denn auch besser?
 
Mittlerweile dürften die meisten interessierten Spieler auch schon Hand an die Bulletstorm-Demo gelegt haben. Die oben genannte Frage dürfte sich anhand des kurzen spielbaren Ausschnitts des kommenden Ego-Shooter-Blockbusters nicht allzu leicht beantworten lassen. Aber zumindest eine Sache steht schon einmal fest: Stereotyp scheint es hier nicht zur Sache zu gehen. Subtilität oder gar Realismus hat der kommende „Kugelsturm“ gleich einmal am Eingang an der Garderobe abgegeben. Stattdessen erwartet uns überbordende Action, überspitze Gewaltdarstellung und ein wahnwitziger Spielablauf, der so viel mit Call of Duty gemein hat, wie Freddy Krueger mit der Sesamstraße. Ob einem Stil, Präsentation und Spielablauf jetzt letztendlich zusagen, die Gameplay-Finessen so greifen, dass sie die komplette Spieldauer über fesseln können und sich nicht auch hier schnell dröges Dauergeballere breit macht, muss sich erst zeigen. Aber zumindest kommt mal wieder ein Titel auf uns zu, der mit stolzgeschwellter Brust einen etwas anderen Weg einschlägt. Und auch wenn uns zu hoher Wahrscheinlichkeit keine Revolution ins Haus steht, so sollten wir doch dankbar sein, dass es zumindest immer noch Entwickler gibt, die Neues versuchen. Ich für meinen Teil bin zumindest schon einmal auf das am 22. Februar erscheinende Bulletstorm gespannt.
 
“War never changes… or does it?”

Kampfansage: Der Bulletstorm-Trailer zum Ende von Duty Calls reißt mit Wumms aus der Einheitsbrei-Lethargie.

HeadMunk 23. Februar 2011 - 11:27 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 23. Februar 2011 - 12:00 #

Die Parodie war echt gut, leider ist Bulletstorm nicht das was ich erhofft hatte. Es ist ein Konsolentitel durch und durch. Ein GoW mit paar neuen Ideen, aber ich bin total enttäuscht von dem Spiel. Das fängt schon an wenn man sich die Steuerung am PC ansieht, genau soviel Funktionen wie es am Gamepad tasten gibt^^. Kein Mousewheel Waffe durch schalten keine Zahlenanwahl der Waffen. Und das schlimmste, kein springen. Ich hatte wohl zu sehr auf ein Unreal gehofft, erschienen ist ein GoW Mix der mich nicht begeistert. Kaum Bewegungsfreiraum, man kann oft nur bis 1m vor Abgründe laufen und bleibt dann an unsichtbaren Mauern stehen. Weit überschaubare Level, jedoch auch hier scheint es unsichtbare Mauern zu geben. Der Beschuss von Explosiven Fässern aus der ferne führt zu keiner Explosion. Einschusslöcher totale Fehlanzeige oder Fußspuren im Sand. Man hat zwar viele Möglichkeiten, aber meist nur dann, wenn es gerade in den Scriptjungle passt. Bestimmte Aktionen sind für mich in Shootern auch ein NoGo, wie diese Drücke Taste q sobald der Balken in der Mitte ist. Ich kann nur jedem PC Spieler der mit GoW nicht soviel anfangen konnte und hier einen "echten FPS" ( und kein 1.Person Konsolen GoW, was nicht negativ gemeint ist, aber ein klassischer FPS ist für mich etwas anderes ) erwartet raten auf die Demo zu warten. Vom Schwierigkeitsgrad der auf Normal schon unter dem Niveau von Kinderleicht ist rede ich mal gar nicht, und dummer Ki sowohl von eigenen Team, das öfters im Weg steht und Gegnern die lieber auf den in Deckung befindlichen Teammitglied schießen, wären man selber frei herum steht. Und Zusätzlich sollte man noch die ganzen "Hilfen" ausschalten, z.B. für Zielen, sonst braucht man nämlich noch weniger "Skill" zum Kill.

Anonymous (unregistriert) 23. Februar 2011 - 12:01 #

Für uns bleibt wenigstens noch Unreal und auch Marathon. Dazu noch Deus Ex und System Shock und sicherlich auch die ersten beiden Quake und Doom Teile.
Große weitläufige Level die erkundet werden wollen vermisse ich wirklich am meisten.
Damals empfand ich FEAR noch als extrem liniar und stark gescriptet. Damals...

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 23. Februar 2011 - 12:10 #

Eine Hoffnung ist der Duke noch für mich :) Leider auch eine der letzten^^ Bzw Crysis 2 sagt mir mittlerweile eher zu wie Bulletstorm.
Die Werbekampagne hat in dem Sinne schon recht, ist nur Leider irgendwie mit BS falsch platziert. Killzone Crysis Halo GoW etc wären die besseren Vergleiche, aber da sähe BS auch nicht unbedingt besser gegen aus. Darum ist es für mich eher ein Äpfel mit Birnen Werbegag.

Anonymous (unregistriert) 23. Februar 2011 - 12:15 #

Ja, leider Steamgebunden. Nicht unbedingt mein Fall. Besonders bei Vollpreisspielen.
Bei Budged <10€ gehts noch. Da verliere ich nicht viel, wenn ich mal verliere.
Die vielen Stunden hörten sich schon mal nett an. Und der Duke3D ist immernoch ein sehr schönes Spiel.
Aber wirklich sicher bin ich mir nicht. Noch zu wenig Infos und bisher nur bewegte Bilder von der Konsole.

Auch nicht bei Crysis. Scheinbar geben sie ja ihre gesammte Freiheit für mehr Scripte und Liniarität auf.
Mich hat schon bei Farcry genervt, dass sich der Level an Shokepoints immer extrem verengte, damit ich auch ja auf die vorgesehenen Gegner treffe.

Meine größte Hoffnung liegt derzeit aber bei Deus Ex 3. Ist zwar nicht wirklich ein reinrassiger Shooter (wie schon die Vorgänger).
Und das mit dem Deckungsgeballer war auch etwas sehr abschreckend (so Konsolenshootermäßig). Aber zumindestens scheinen die Level mal endlich mehr als einen Scriptschlauch zu bieten.

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 24. Februar 2011 - 0:51 #

Der Duke müsste eigentlich eher dem entsprechen, was du suchst, das denke ich auch. Da ist ja ein großer Teil des Appeals das Erkunden und Entdecken von Secrets und kleinen Gags.

Aber Crysis? Ich war von dem ersten Teil wirklich enttäuscht. Für mich hat es sich auch schon ein wenig nach Konsolen-Shooter angefühlt (wegen dem Wechseln der Fähigkeiten) und irgendwie fehlte dem Spiel das gewisse Etwas.

Und klar ist Bulletstorm rein von Inszenierung und Stil viel näher an Killzone oder Halo dran, aber ich denke der Vergleich mit Call of Duty wurde deshalb herangezogen, weil das Spiel einfach eine ganz andere Art eines Shooters ist und mit seiner Fokussierung auf kreative Kills ein leichtfüßigeres Spielgefühl vermittelt. Die verstaubte "sooo real"-Attitüde eines CoD tritt People Can Fly so einfach mal mit Schmackes gegen die Wand.

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 24. Februar 2011 - 0:42 #

Hmmm, also ich kann dir in jedem Fall zustimmen, dass Bulletstorm kein "offener" Ego-Shooter ist. Er ist strikt linear und baut vor allen Dingen auf die unterschiedliche Art und Weise wie du die Gegner ausschaltest und streut dazu noch fette Script-Sequenzen ein. BS ist also auf keinem Fall ein oldschooliger Shooter geworden. Auch stimme ich dir zu, dass das Spiel primär für die Konsolen entwickelt wurde. Aber das man nicht springen, keine Abgründe herunterstürzen und keine Einschusslöcher oder Fußspuren sehen kann, sind für mich keine eklatanten Makel und beeinflussen den Spielspaß nicht. Das Spiel ist stark abgesteckt und konzentriert sich halt vollends auf sein Spielsystem. Für mich persönlich ist das völlig in Ordnung so.

Ist denke ich im Moment eh ein Trend, Spiele meist linearer zu gestalten. Die Entwickler können so besser planen, was der Spieler sieht und tut, und können dadurch auch brachiale Scripts flüssig in das Spielgeschehen einweben. Außerdem entstehen zu den generell schon hohen Kosten heutiger Spieleproduktionen nicht noch zusätzliche Aufwände die sonst zum designen komplexerer Level-Architekturen angefallen wären.

Ich für meinen Teil (zugegeben vorzugsweise Konsolero) bin in den meisten Fällen sogar glücklich über lineare Spiele: Wenn ich jeden Tag ein neues GTAIV vor der Tür hätte, würde ich Zeit-technisch ja gar nicht mehr hinterher kommen! ;)

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 23. Februar 2011 - 12:34 #

"Shooter-müden-Induviduen"... da musste ich doch kurz lachen und "Induviduen" mehrmals laut aufsagen. Es sollte selbstverständlich richtigerweise "Individuen" heißen. Zudem nennt sich das persiflierte Spiel "Modern Warfare" (ohne "e").

Ansonsten schöner Artikel! Habe mich noch nicht ganz entschieden, ob ich mir Bulletstorm holen werde. Derzeit wohl eher nicht. Für den Multiplayer ausgelegte Titel sind irgendwie nicht ganz meins...

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 23. Februar 2011 - 13:35 #

Vielen Dank für die Fehler-Hinweise. Wie? Individuen lassen sich nicht ganz "induvuduel" mit einem "U" mehr schreiben? ;)

Hab beides einmal angepasst. Vielen Dank auch für dein Lob!

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7390 - 23. Februar 2011 - 13:42 #

Auch von mir ein dickes Lob, ist bei dem ganzen Frust über BS leider abhanden gekommen :) Hätte nicht gedacht, da man für ein so kleines Werbespiel soviel interessantes schreiben kann :) Bin dadurch auch auf deine Anderen User Artikel gestoßen und werde sie mir durchlesen, sind ja sehr ausführlich :)

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 24. Februar 2011 - 0:54 #

Danke, freut mich das dir der Artikel gefällt. Nehme Kommentare generell als positiv auf, egal ob jetzt ein Lob erwähnt wird oder nicht. Heißt ja immer, dass sich jemand mit dem Thema, über das ich da schreibe, beschäftigt. ;)

Suzume 14 Komm-Experte - 1933 - 23. Februar 2011 - 15:08 #

Lockere Schreibe und witziger Stil, fett! Danke :)
Wären wir hier auf Jutjub, hättest du jetzt einen Sappskreiber.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 23. Februar 2011 - 17:21 #

Kannst ja http://www.gamersglobal.de/mi/3454 bookmarken ;-)

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 24. Februar 2011 - 0:57 #

WOW, nen Sappskreiber? "Nais"! Wär das hier Facebook würde ich deinen Kommentar auf jeden Fall "laiken". Dank Dir! :)

quarz 03 Kontributor - 5 - 23. Februar 2011 - 23:34 #

Dachte anfangs auch, dass die Stimme "Bo bo bo boom, bloody scream!" sagt. Wenn man genauer hinhorcht, hört man aber das "Bloody screen!" raus, was auch nochmal mehr Sinn ergibt :)

Schöner Artikel und sehr schade, wenn sich das von dir über Bullet Storm Gesagte bewahrheiten sollte. Habe große Hoffnungen in den Titel gesteckt.

:o

HeadMunk 14 Komm-Experte - 1849 - 24. Februar 2011 - 0:23 #

Beim blutigen Schrei - danke für den Hinweis. Macht im Kontext wirklich um einiges mehr Sinn. Gleich mal korrigiert. Und danke für's Lob! ;)

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10801 - 25. Februar 2011 - 11:09 #

Klasse Artikel! Ich habe auch ein Problem damit, mich noch auf Shooter zu freuen. BC2 hat mich bspw. trotz aller Inszenierung in den ersten Leveln eher gelangweilt. Weiter gespielt habe ich noch nicht. Mein letztes wirkliches Erlebnis war Modern Warfare (1!). Letztens habe ich auf Youtube noch ein Video gesehen, in dem jemand auf hohem (höchsten?) Schwierigkeitsgrad das erste Level von Black OPs ohne zu schiessen gelöst hat. Einfach dasitzen, mitlaufen und nix tun, bis zum Ende. Das ist doch lächerlich und führt die ganze aufgefahrene Dramatik, das ganze Krachbumm drumherum mit Gegner, Mitstreitern usw. usf. total ad absurdum. Modern Warfare war für mich der letzte wirklich gute Ableger. Herausfordernd, abwechslungsreich, gut inszeniert. Gemessen daran können die neuen Titel für mich immer nur noch ein "nett" für sich in Anspruch nehmen. Und "nett" bedeutet für mich: "Muss ich nicht gespielt haben".

Crowsen (unregistriert) 2. März 2011 - 12:26 #

Sehr schöner Artikel :) Ich war im Singleplayerberreich noch nie ein Freund, der "Sooo Real!"-Shooter gewesen. Ich für meinen Teil habe darin immer einen Mangel an Fantasie der Storyautoren gesehen. Außerdem bin ich der Meinung, dass ich, wenn ich reale Geschichten haben will, die Nachrichten schauen kann, viel realer werd ich es (hoffentlich) nicht hinbekommen. Ich habe auch Modern Warfare 1, gespielt, aber selbst dieses absolute Highlight der "Sooo Real!"-Shooter (wie es ja viele hier schreiben und auch im Text mit steht), konnte mich nicht wirklich fesseln.
Bulletstorm hingegen habe ich in mein Laufwerk gelegt, installiert, mich mit der Installation rumgeärgert (GfWL, soll sich doch bitte zum Teufel schehren), es gespielt und ich hatte auf der Stelle Spaß. Ich wollte einfach immer weiterspielen. Zu gut haben mir die total kaputten Charaktere, die absolut kranke Welt und die dummen Sprüche gefallen und ich konnte wunderschön in dieses Spiel abtauchen :)

Spiele wie Bulletstorm haben mir im letzten Spielejahr schlicht und ergreifend gefehlt und ich bin froh, dass es dieses Jahr wieder einige gibt :)

KikYu0 (unregistriert) 6. März 2011 - 14:44 #

Schöner Artikel.

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