Firmenportrait:

Die Blizzard-Story

Benjamin Ginkel 26. Februar 2010 - 0:26 — vor 4 Jahren zuletzt aktualisiert
Blizzard Entertainment genießt Kult-Status in der Spielergemeinde. Kaum ein Spielehersteller wird ähnlich vergöttert wie die Kalifornier. Im Firmenportrait blicken wir auf die Anfänge zurück, lange bevor fast 12 Millionen Menschen World of Warcraft spielten - und werfen einen kurzen Blick in die Zukunft.
Februar '91. „Der mit dem Wolf tanzt“, kommt in die deutschen Kinos; in den Charts stehen Torfrock mit „Beinhart“ auf Platz Eins und im Irak tobt der zweite Golfkrieg. Doch es geschah auch Erfreuliches im Frühjahr 1991: Drei Hochschulabsolventen der UCLA, der University of California, Los Angeles kommen auf die Idee, ihren Lebensunterhalt künftig in der noch jungen Videospielbranche zu verdienen. Michael Morhaime, Allen Adham und Frank Pearce gründen mit Silicon & Synapse gut gelaunt und voller Tatendrang ein kleines Entwicklungsstudio. Statt eigene Spiele zu entwickeln, beschränkten sich die drei Freunde zunächst auf Auftragsarbeiten großer Publisher wie Interplay oder Electronic Arts. Für die portierten die jungen Männer Spiele wie Battle Chess 2: Chinese Chess oder J.R.R. Tolkien’s The Lord of the Rings für den Commodore Amiga 500/600.

Battle Chess 2: Chinese Wars (links) und J.R.R. Tolkien's The Lord of the Ring (rechts) waren zwei der ersten Spiele von Michael Morhaime, Allen Adham und Frank Pearce - die sich Anfang der 90er noch Silicon & Synapse nannten.

Das auf einem Rennspiel von Electronic Arts basierende Super Nintendo Spiel Radical Psycho Machine Racing war die erste Eigenentwicklung der Kalifornier. 1993 entwickelte Silicon & Synapse die Titel Rock’n Roll Racing und The Lost Vikings, beide Titel begeisterten damals die Fachpresse und sorgte für die ersten Auszeichnungen der Spieleschmiede. Ein Jahr darauf wurde der Firmenname geändert und aus Silicon & Synapse wurden die Chaos Studios, fast 20 Mitarbeiter standen zu dieser Zeit in Lohn und Brot. Unglücklicherweise war der Name schon zuvor von einer anderen Firma geschützt worden und Morhaime, Adham und Pearce entschieden sich für den Firmennamen Blizzard Entertainment. Noch im selben Jahr, 1994, kaufte die Investorengruppe Davidson & Associates die junge Firma für unter 10 Millionen US-Dollar. Gleich drei Spiele wurden 1994 veröffentlicht: Blackthorne (SNES und PC), The Death and Return of Superman (SNES und Megadrive) sowie ein Spiel, in dem Menschen gegen grünhäutige Orks kämpfen...

RPM-Racing (links) war der inoffizielle Vorgänger zum später erschienenen Rennspiel Rock'n Roll Racing. Im Jump'n Run Blackthorne kämpfte sich der Spieler durch den Planeten Tuul gegen allerhand mutierter Monster.

Universen entstehen: Warcraft, Diablo und Starcraft


Von da an ging es steil bergauf: Warcraft: Orcs & Humans, das sich (um es nicht als Kopie zu bezeichnen), gelinde gesagt, stark an dem Echtzeitstrategiespiel Dune 2 – Kampf um Arrakis aus dem Hause Westwood orientierte, erschien 1994. Warcraft: Orcs & Humans war das erste Spiel, das die Mannschaft um Morhaime, Pearce und Adham exklusiv für den PC entwickelten. Mit der Geschichte um die STreitigkeiten von Orks und Allianz legte Blizzard den Grundstein für ihre Erfolge in den kommenden Jahren. Das Duell Westwood vs. Blizzard sollte von nun an das Echtzeitstrategiegenre beleben. Im Folgejahr, 1995, warf Blizzard Entertainment den Nachfolger Warcraft 2: Tides of Darkness auf den Markt. Der hatte neben deutlich hübscherer Grafik auch wieder eine nette Geschichte zu erzählen, man erfuhr mehr über die Herkunft der Orks. Wiederum ein Jahr später erschien das Addon Beyond the Dark Portal. Das namendgebende Dunkle Portal wurde von einer Allianz-Streitmacht durchschritten, die versuchte das orkische Übel an der Wurzel zu packen und ein für alle mal zu besiegen. Der große finanzielle Erfolg des Echtzeitstrategiespiels ermöglichte es Blizzard, sich zu vergrößern und die Spieleschmiede Condor zu schlucken. Das neue Entwicklungsstudio, das fortan unter Blizzard North firmierte, erwies sich als Glücksgriff: 1997 wurde mit Diablo eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten veröffentlicht. Als einsamer Krieger, Schurke oder Magier - alternativ gemeinsam in einer Gruppe - kämpfte man sich durch etliche Dungeons unter der Stadt Tristram. Immer auf der Suche nach neuen Gegenständen und Verbesserungen für den Charakter. Der kostenlose Online-Service Battle.net, der mit Diablo ausgelieferte wurde, erfreute sich im Nu großer Beliebtheit unter den Fans. Das Addon Hellfire wurde übrigens nicht von Blizzard, sondern von Synergistic Software entwickelt. Im Addon kamen neben einigen neuen Monstern und neuen Umgebungen auch eine neue Klasse ins Spiel: der Mönch.

Neben Command & Conquer begründete auch Warcraft 2 (links) den Echtzeitstrategie-Boom Mitte der 90er Jahre mit. Das fesselnde Item-Sammel-Prinzip hievte Blizzard mit Diablo (rechts) auf eine neue Ebene.

Starcraft im All
Eine Ausgabe von Starcraft wurde an Bord des Shuttles Discovery ins All geschossen, während die Fähre im Mai 1999 auf ihrer ersten Andock-Mission mit der internationalen Weltraum-Station (ISS) war.
Ein Jahr darauf erschien mit Starcraft ein weiterer Echtzeitstrategietitel, der sich blendend verkaufte und dem Battle.net endgültig zum Durchbruch verhalf: mehr als vier Millionen Spieler wurden im Internet miteinander zusammen gebracht. Die ausbalancierten Rassen machten Starcraft zu einem der bis heute erfolgreichsten Multiplayerspiele. Im Einzelspielermodus beeindruckten die brillianten Blizzard-typischen Zwischensequenzen und eine Story, die mit allerhand Überraschungen aufwartete, was Spielezeitschriften rund um den Globus mit hohen Wertungen bestätigten. In dieser Zeit machte Blizzard eine Menge Besitzerwechsel mit. Davidson & Associates wurde gemeinsam mit Sierra On-Line (die mit den Point & Click-Adventure-Spielen) von CUC International aufgekauft, die sich wiederum mit den Investoren der HFS Corporation zusammen taten und Cendant bildeten.

1998 verkaufte Cendant die Spiele-Sparte mit Kind (Sierra) und Kegel (Blizzard) an den französischen Spielepublisher Havas, der noch im selben Jahr von Vivendi aufgekauft wurde. Es habe den Qualitätsansprüchen der eigenen Firma nicht entsprochen, war die offizielle Begründung, dass das fast fertige Warcraft Adventures: Lord of the Clans 1998 eingestellt wurde. Die Geschichte um den jungen Ork-Anführer Thrall wurde stattdessen in einem Buch erzählt (mehr dazu auf der letzten Seite des Artikels). Ende des Jahres erschien mit Brood War ein hochklassiges Addon für Starcraft, das neue Einheiten beinhaltete und die Geschichten rund um Kerrigan, Jim Raynor und Zeratul weitersponn. Die Maustasten wurden dann im Jahr 2000 wieder heftig strapaziert: Diablo 2 stürmte die Verkaufscharts und bei den Entwicklern von Blizzard North knallten die Sektkorken. Der Diablo-Nachfolger wurde prompt zu einem der beliebtesten Online-Spiele und bescherte dem Battle.net weitere Nutzerrekorde. Abwechslungsreichere Umgebungen, neue Klassen und neue Oberbösewichte, ziehen bis heute die Spieler in ihren Bann.

Drei perfekt ausbalancierte Fraktionen - das gab es vor Starcraft (links) noch nie in einem Echtzeitstrategie-Spiel. Mit verbesserter Grafik und noch mehr Items, veröffentlichte Blizzard drei Jahre nach dem ersten Teil Diablo 2 (rechts).
bolle 17 Shapeshifter - 7096 EXP - 26. Februar 2010 - 0:40 #

Starcraft ins All geschossen, warum denn das? Gabs Streit weil der Koreaner immer gewann? Oder waren die Pings von der ISS runter zu schlecht?

ganga 18 Doppel-Voter - Abo - 10786 EXP - 26. Februar 2010 - 0:54 #

Thrall spielt man glaube ich auch im Orc-Tutorial von Warcraft 3. Schöner Artikel :)

Trey 12 Trollwächter - 961 EXP - 26. Februar 2010 - 3:00 #

Toller Artikel, hab' ihn nahezu verschlungen.
Echt 'ne Bilderbuchgeschichte, wie Blizzard zu einem der einflussreichsten Unternehmen wurde ...

Marco Büttinghausen 18 Doppel-Voter - Abo - 11130 EXP - 26. Februar 2010 - 5:39 #

Kudos, guter Artikel, waren alle Blizzard Titel dabei die einer Erwähnung bedürfen.

Blackthorne fand ich damals für seine Zeit, sehr fortschrittlich, mit der damals sehr ungewöhnlichen Maus-Tastatur Kombination ließ sich das Spiel toll spielen.

Eins fehlt mir aber im Artikel, man hätte vielleicht etwas stärker betonen können das Blizzard niemals groß innovativ war, aber immer ein goldenes Händchen bei kopieren von Konzepten hatte. So wie sich natürlich die Geschichte bei Warcraft nicht unwesentlich beim Tolkinischen Universum bedient, so sind auch Gameplay Konzepte oftmals genial zusammenkopiert worden. So auch bei WoW, das nicht wirklich neu war, aber alle guten (funktionierenden) Ideen von anderen MMORPGs aufgriff und vereinte.

Anym 16 Übertalent - 4631 EXP - 26. Februar 2010 - 13:27 #

Verwechselst du Blackthorne (das bei uns übrigens Blackhawk hieß) da nicht mit Abuse? Letzteres war ein Bißchen so wie Contra mit Maus-Tastatur-Steurerung, Blackhawk dagegen eher sowas wie Flashback.

Und zu den Warhammer-Anleihen hat Gulden sich ja schon geäußert.

Der Artikel selbst war zwar nett zu lesen und enthielt auch keine gröberen Schnitzer (nur ein paar kleine Rechtschreibfehler) dafür aber auch nichts, was man nicht ohnehin schon wusste, wenn man sich beispielsweise mal den Wikipedia-Artikel durchgelesen oder auch einfach nur über einen längeren Zeitraum Spielemagazine verfolgt hatte. Aber vielleicht hatte ich da einfach eine falsche Erwartungshaltung.

Benjamin Ginkel 18 Doppel-Voter - 10216 EXP - 26. Februar 2010 - 14:23 #

Einladungen von Blizzard stehe ich natürlich offen gegenüber, in persönlichen Gesprächen wär' tatsächlich mehr zu erfahren gewesen. Meine Kontaktdaten gibt's per PM *wink*
So musste ich mich natürlich auf diverse Quellen im Internet- und Printbereich beschränken...

Anym 16 Übertalent - 4631 EXP - 26. Februar 2010 - 14:49 #

Schon klar. :-) Wie gesagt, weiß auch nicht, was ich mir erwartet hatte...

Marco Büttinghausen 18 Doppel-Voter - Abo - 11130 EXP - 26. Februar 2010 - 14:41 #

Hoppla, du hast recht, das hab ich tatsächlich verwechselt, danke für den Hinweis, ich habe beides gespielt, habe in diesem konkreten Moment aber beide tatsächlich verwechselt, danke fürs aufpassen, du bist offensichtlich deutlich wacher als ich heute.

Benjamin Ginkel 18 Doppel-Voter - 10216 EXP - 26. Februar 2010 - 14:21 #

Stimmt, das hätte nochmal erwähnt werden können. Wirkliche Neuerungen haben die Mannen von Blizzard kaum eingeführt, nur eben gut geklaut und noch besser verfeinert. Vielleicht gibt's mal 'ne Fortsetzung des Artikels, dann kommt das auf jeden Fall mit rein.

Marco Büttinghausen 18 Doppel-Voter - Abo - 11130 EXP - 26. Februar 2010 - 14:43 #

was ich übrigens nicht negativ meine, also nicht im Sinne "bääh alles nur geklaut", aber Blizzard war nie ein Innovationshaus oder eine Firma die Hardware immer ans Limit getrieben hat.

Guldan 17 Shapeshifter - Abo - 7034 EXP - 26. Februar 2010 - 15:49 #

Was sich auch durchaus bezahlt gemacht hat ;)

floppi 19 Megatalent - Abo - 14504 EXP - 26. Februar 2010 - 8:45 #

Thumbs up!
Sehr schöner Artikel, danke dafür.

Karsten Vetter (unregistriert) 26. Februar 2010 - 9:43 #

bisschen unkritisch das ganze, und der Begriff "Spieleschmiede" in allen Variationen nutzt sich doch ab.

Benjamin Ginkel 18 Doppel-Voter - 10216 EXP - 26. Februar 2010 - 14:24 #

Ja *heul* Aber immer nur Entwickler ist auch doof. Weitere passende Synonyme nehme ich gern per PM an.

Porter 05 Spieler - 2981 EXP - 26. Februar 2010 - 11:04 #

Kudos to you,
zu Warcraft gibts auf Gametrailers gesondert eine Weltklasse Retrospective!
http://www.gametrailers.com/game/the-warcraft-retrospective/10434
auch die Anfänge von Blizzard/Silicon&Synapse werden angerissen

Bernd Wener 19 Megatalent - 13244 EXP - 26. Februar 2010 - 11:01 #

Nice! Zum Thema Blizzard: Kopieren statt Innovation hin oder her. Ich sage: Besser gut nachgemacht (und mit kleinen, aber feinen Ideen angereichert), als schlecht eine innovative Idee umsetzen. Die Spiele machen ja offenbar ne Menge Spaß (ich bin lediglich Diablo-Fan, mit Starcraft, Warcraft oder WoW kann ich gar nichts anfangen und sie daher nicht beurteilen), qualitativ hochwertig zu sein und wirtschaftlich scheint es auch gut zu funktionieren. 100 Punkte würde ich sagen ;) Echt schöner Artikel.

Anonymous (unregistriert) 26. Februar 2010 - 11:26 #

Ich will endlich The Lost Vikings 3!

Guldan 17 Shapeshifter - Abo - 7034 EXP - 26. Februar 2010 - 11:29 #

Sehr guter Artikel auch wenn ich so gut wie gar nichts neues Erfahren habe, da ich alles schon wusste. Naja bin ja auch Blizzard Fanatisch.

Wird aber zurecht vergöttert, ihre Spiele sind halt einfach perfekt. Ich she das auch so lieber gut kopiert als schlechte Innovationen oder krampfhaft neue.

Empfehle natürlich auch die Gametrailers Retrospetice, hab ich sicher schon 20 mal gesehen^^

@Marco

Warcraft lehnt sich doch eher an Warhammer an und nicht an Herr der Ringe, sollte ja auch mal ein Warhammer Spiel werden. Hätte man erwähnen können das Blizzard eins für Games Workshop machen wollte aber es dann nicht durfte und so entstand Warcraft. Da bei Blizzard viele Leute Fan von Warhammer und Warhammer 40K sind lehnt sich Warcraft und Starcraft an eben diee an^^

Marco Büttinghausen 18 Doppel-Voter - Abo - 11130 EXP - 26. Februar 2010 - 11:44 #

Guter Einwand

VanillaMike 13 Koop-Gamer - 1773 EXP - 26. Februar 2010 - 15:15 #

Sehr cool geschrieben und ausführlich.
Super *thumbsup*

Anonymous (unregistriert) 26. Februar 2010 - 19:15 #

Schöner Artikel - da wusste ich noch längst nicht alles! Werden weitere Spielefirmen folgen?

Green Yoshi 18 Doppel-Voter - 12335 EXP - 27. Februar 2010 - 1:39 #

Toller Artikel!

Blizzard gehörte mal zu meinen Lieblingsstudios, aber leider haben sie seit nun fast sieben (!) Jahren keinen Singleplayer-Titel mehr veröffentlicht. Ich mag fast alle Genres, aber MMORPGs gehören leider nicht dazu.
Dass das letzte Konsolenspiel Blizzards auch schon ewig her ist (Starcraft 64 fürs altehrwürdige N64), missfällt mir ebenfalls.
XBOX 360 und PS3 könnten die Grafik von Starcraft 2 locker darstellen, trotzdem weigert sich Blizzard konsequent. Schade.

BiGLo0seR 21 Motivator - Abo - 28910 EXP - 3. März 2010 - 0:19 #

Sehr schöner Artikel, über einen (wenn nicht sogar den) besten Entwickler. Irgendwie finde ich Blizzard faszinierend, vor allem wie sie einfach durchgängig das sehr hohe Niveau ihrer (bis jetzt veröffentlichten) Spiele halten konnten und hoffe dass sie das auch in Zukunft schaffen werden.

daFox 04 Talent - 19 EXP - 12. März 2010 - 0:28 #

Eine der besten Entwickler mit die es gibt.

Killerratte 11 Forenversteher - 611 EXP - 16. November 2011 - 18:14 #

Nach WarCraft III hat Blizzard nurnoch Müll produziert. Die alten Entwicklerteams sind schon lange abgehauen und mit dem Activision-Blizzard Zusammenschluss haben die ihr eigenes Todesurteil unterzeichnet. Dazu kommt noch dass der Spieledesigner von StarCraft 2 das selbe scheiss Arschloch ist, dass für Generals und Battle for Middle Earth 2, zuständig war. Die Story in SC2 ist grauenhaft und das Einheitendesign, davon will ich garnicht erst reden ...

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