Selberbasteln geht noch immer!

Der PC ist tot, es lebe der PC User-Artikel

Labrador Nelson 20. August 2014 - 21:07 — vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert
Ein Plädoyer für den Spiele-PC angesichts des Konsolen-Hypes nach dem Launch der Next-Gen-Modelle. Ein Beitrag voller Fakten, Zahlen und Statistiken, aufgelockert mit einer Prise Geschwafel, garniert mit einem hoffnungsvollen Ausblick in die nahe Zukunft und einem subjektiven Einblick in die Praxis des PC-Eigenbaus.
Der PC ist tot, es lebe der PC! So oder so ähnlich lesen sich zahlreiche Beiträge aktuell im Netz wie auch in einschlägigen Printmedien. Auf der einen Seite wird mal wieder der schnelle Tod oder das langsame Dahinsiechen, jedenfalls der unaufhaltsame Untergang des heimischen Rechenknechts beschworen, auf der anderen Seite ein Revival, einem Phönix aus der Asche gleichender Neubeginn, wenn nicht sogar eine sich anbahnende PC-Revolution propagiert. Liegt die Wahrheit in diesem Fall aber wirklich in der goldenen Mitte? Sicherlich, eines ist klar, es wird in wenigen Jahren kaum noch etwas so sein, wie es bisher war in der Welt der Personal Computer. Ich höre euch sagen, das habe ich in der Vergangenheit aber schon ein paar Mal gehört? Ja, mag sein und natürlich hat sich auch bereits einiges verändert, aber nichtsdestotrotz scheinen wir aktuell im Jahre 2014 an einem Wendepunkt zu stehen, zumindest was die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt bezüglich Angebot und Nachfrage betrifft, sowie die Verlagerung des Spielerverhaltens in Richtung Konsolen, Tablets und Smartphones und vor allem wenn man einen genaueren Blick auf die kurz- und mittelfristigen Pläne der Industrie zu werfen bereit ist.

Was bedeutet das aber nun für den klassischen, meist schon älteren PC-Gamer (40+) wie du und ich, der seine liebgewonnenen Angewohnheiten im Lauf der Jahre nur ungern aufgeben möchte, der weiterhin im Schweiße seines Angesichtes in offenen Gehäusen herumbasteln und mit unterschiedlichsten PC-Komponenten jonglieren möchte und gewiss nicht den einfachen Weg über meist unbefriedigende Komplettsysteme oder gar Konsolen gehen will? Woran kann und soll sich dieser orientieren, wenn er seinem Hobby möglichst unverändert, aber mehr als bewusst, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann, in naher Zukunft noch frönen möchte?

Die Antwort auf diese Fragen muss natürlich jeder für sich selbst finden, ich werde aber versuchen, anhand meines ganz persönlichen Ansatzes, am Ende meiner Ausführungen einen zwar rein subjektiven, jedoch nicht ganz unpraktischen Vorschlag zu machen, wie ein relativ zukunftssicherer Mini-Gaming-PC aktuell aussehen könnte, der weniger traditionell, dafür kleiner, schneller, leiser und ausschließlich aus handelsüblichen Komponenten besteht und vor allem schon jetzt zu haben ist. Selbstverständlich sollte er in der Lage sein, alle aktuellen Spiele in möglichst bester Qualität zu beherrschen und jede Konsole locker in die Tasche zu stecken.

Das Nachvollziehen der aktuellen Problematik setzt eine gewisse Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation auf dem Spiele-PC-Sektor hierzulande voraus, gepaart mit dem Wunsch, althergebrachte Konventionen zu überwinden und den Status Quo in gewisser Hinsicht hinter sich zu lassen. Hier ist zuerst mal ganz praktisch das herkömmliche Erscheinungsbild des typischen deutschen Spiele-Rechners mitsamt Peripherie und Verortung zu betrachten. Will ich weiterhin angesichts neuer Tablets, Smartphones, der XBox One, der Playstation 4, den SteamBoxes, Mac Pros, Media Centern und HTPCs auf einen langweiligen, lauten und nicht selten potthässlichen 08/15 Staubfänger-Tower unterm Schreibtisch setzen, der zwar so toll modular, aber aufgrund seiner schieren Größe und Formats, fest verwurzelt an einem bestimmten Ort im Raum, doch nur wieder Spiel- und Arbeitsplatz vereinend, die Tristesse des PC-Spiele-Alltags erneut auf Jahre verkörpern wird? Eine Sackgasse!

Der prozentuale Anteil an Gamern in der Bevölkerung fällt hierzulande im Alter ab 40+ eher höher aus. (Quelle: Statista)
Der Marian 20 Gold-Gamer - P - 20121 - 20. August 2014 - 21:22 #

Großartiger Artikel.

- Geschrieben, während ich am PC spiele -

Nachtfischer 16 Übertalent - 5495 - 20. August 2014 - 21:33 #

Ein wirklich schöner, stilitisch angenehmer und umfassend recherchierter Artikel! Auch wenn ich gestehen muss, dass mir persönlich die meisten Vorteile des modernen Gaming-PCs völlig abgehen. Größtmögliche Grafikpower, Highspeed-Eingabegeräte, Mega-Soundsystemem, all das interessiert mich nicht wirklich. Mir geht es um die Spiele selbst, um interessante Regelwerke. Die erwähnte Fixierung der Indie-Szene auf den PC spielt dabei sicher noch die größte Rolle, aber auch dort lässt sich zwischen den hunderten Puzzle-Plattformern, überambitionierten Sandboxen und sogenannten "Art-Games" nur sehr selten mal eine echte Game-Design-Perle finden.

Dementsprechend hat sich auch mein gesamtes Gaming in den letzten Jahren auf iOS verlagert. Meines Erachtens gibt es momentan keine auch nur annähernd so gute Plattform, wenn es um Gameplay-Innovation und -Tiefe geht. Vor Kurzem habe ich versucht eine Liste der für mich besten digitalen Spiele aller Zeiten zu erstellen und knapp 90% waren primär iOS-Titel. Allein die dutzenden Brettspielumsetzungen sind um ein Vielfaches spannender als die immergleichen Neuaufgüsse von Action-Adventures, Shootern und RPGs auf dem PC, die sich bestenfalls grafisch weiterentwickeln und hier und da ein "neues" spielerisches Gimmick einwerfen. Für ernsthafter Spieler(!) gibt es zur Zeit schlicht keine Alternative zum iPad. (Leider, denn eigentlich mag ich weder Apple noch das Gerät sonderlich.)

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35715 - 20. August 2014 - 21:36 #

Brettspiele auf dem iPad sind sicher eine sehr gute Sache. Es werden ja, denke ich, auch Anpassungen gemacht, man denke z.B. an Wargames und nun tatsächlich verdecktes Ziehen im Multiplayer usw.

Aber mal ehrlich, Brettspielumsetzungen mögen zwar spannender sein, aber von Gameplay-Innovation ist das imho doch recht weit entfernt.

Nachtfischer 16 Übertalent - 5495 - 20. August 2014 - 21:49 #

Wargames meine ich nicht. Die sind furchtbar gefangen in ihrem Zwang, einen Krieg zu simulieren, begehen deshalb horrende Design-Fehler und treten seit Jahrzehnten auf der Stelle.

Ich rede von solchen Spielen wie Through The Desert, Catchup, Puerto Rico, Samurai, For The Win, Battle For Hill 218, Pandemic oder Outwitters.

Allesamt neuartige Spielsysteme, die eine eigene einzigartige Identität in Sachen Regelwerk aufweisen können. Und das kann man von kaum einem "großen" modernen Videospiel behaupten. Ich meine eben Innovation auf Regel-/Game-Design-Ebene. Da bieten mir PC (oder auch Konsolen) doch extrem wenig an.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 35715 - 20. August 2014 - 22:17 #

Das mit den Wargames war nur ein Beispiel, in dem eine Brettspielumsetzung gegenüber dem eigentlichen Brettspiel einen Vorteil hat. Denn breim Brettspiel kann man zwar auch bei manchen Spielen verdeckt ziehen, zumindest dass auf Feld x was ist, kriegen die Mitspieler aber mit.

Die von dir genannten Spiele, sind das denn alles Brettspielumsetzungen? Ich sehe halt nicht, was an einer Brettspielumsetzung innovativ ist. Innovativ ist dann das Brettspiel, aber nicht die Umsetzung.

Was es sonst an innovativen Spielen auf iOS gibt (Flappy Birds?) weiß ich nicht, aber irgendwie lag der Schwerpunkt in deinem Post ja auf Brettspielumsetzungen (war mein Eindruck).

Hundekuchen (unregistriert) 21. August 2014 - 3:27 #

Die genannten Spiele sind, soweit ich sie kenne und das beurteilen kann, sehr spannende und gut gemachte Spiele. Aber schon die Tatsache, dass es Brettspiele sind, zeigt doch, dass die Plattform dabei keine Rolle spielt. Genauso gut könnten diese Spiele als Browsergame auf jeder beliebigen Hardware laufen.

Spielmechanisch sind einige der genannten Spiele Varianten von klassischen Legespielen (wie Go oder Reversi), nur halt mit einem neuen "Twist". Andere sind klassische Zugspiele (wie Schach oder Mühle), wo Spielsteine möglichst clever auf einem Spielbrett gezogen werden. Oder eben Sammelkartenspiele. Die Basis ist seit Ewigkeiten unverändert, aber im Detail werden Regeln weiterentwickelt, dazu erfunden, Quadrate zu Hexfeldern. Nein, innovativ finde ich das alles nicht. Es ist wie mit der Weiterentwicklung der Subgenres bei Computerspielen: Ein TowerDefense Clon bleibt eben ein TowerDefense Clon, auch wenn er durch einen besonders cleveren Twist ein sehr guter sein kann.

Echte Innovation für die Zukunft sehe ich weniger auf iOS, sondern vornehmlich auf dem PC. Nicht durch bessere Grafik, Sound etc., sondern als Schritt zu intelligenten, adaptiven Spielsystemen! Weg vom klassischen Brettspiel, wo Zug um Zug nur statische Regeln ausgewertet werden und das Ergebnis ausgeworfen wird, hin zu einer Spielumgebung, die ganze Regelsysteme und Spielfelder dynamisch an deine Spielweise anpasst. Es gibt diese Spiele ja in letzter Konsequenz noch nicht, aber ein Spiel, das mal versucht hatte, in diese Richtung zu gehen, war z.B. Populous.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 21. August 2014 - 9:20 #

Das mit dem Card-Driven-Wargame ist an dir vorbeigegangen, oder? Und ich finde dein Urteil selbst als Nicht-Wargamer voreilig, gerade bei den Neu-Entwicklungen wie Battle of the Bulge ist schon viel passiert (was ausdrücklich nicht heißt, dass es mir Spaß gemacht hätte).

Outwitters fand ich übrigens nicht so gut. Und Pandemic funktioniert wahrscheinlich nur, wenn man das Brettspiel gespielt hat. Waren für mich 5€, die ich besser zusammen mit weiteren 25€ in die Box hätte investieren sollen.

Und was du zu vergessen scheinst: Mechaniken sind nicht alles in einem Spiel - so sehr ich das schätze: Ich möchte auch ein ansprechendes Thema haben. Agricola kann die besten Spielmechaniken des Jahrhunderts haben - ich wollte aber schlicht noch nie ein Farmer sein...

Nachtfischer 16 Übertalent - 5495 - 21. August 2014 - 10:39 #

So viel ist bei BotB nun wirklich nicht passiert, außer dass das Würfeln besser versteckt wird und das Interface brilliant ist.

Pandemic funktioniert als Brettspiel meines Erachtens nicht wirklich. Es ist im Grunde sowieso ein reines Single-Player-Spiel und deshalb digital auch um ein Vielfaches angenehmer.

Natürlich ist die Mechanik nicht alles. Und doch IST sie das Spiel. Am Ende stehen die Regeln über allem. Sie sind der Kern. Ohne sie gäbe es überhaupt kein Spiel.

Agricola hat einige furchtbare Design-Schnitzer, ist aber im Großen und Ganzen ganz ordentlich. Die Thematik und Grafik ist in der Tat ziemlich öde. Das spielt für mich aber wie gesagt eine sehr untergeordnete Rolle. Mein Spiel des Jahres bisher ist Catchup, das fast gar keine Grafik und auch kein Thema hat.

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 21. August 2014 - 9:13 #

Das Problem mit den zigtausend Angeboten hat man doch unter iOS auch. Nur gibt es hier redaktionell betreute Blogs, die genau deine Interessen abdecken. Zudem hat das von dir genannte wenig mit der Hardware zu tun, sondern eher damit, dass Brettspiel-Umsetzungen unter iOS begonnen haben. Inzwischen wird häufig gleich für Android und PC mitentwickelt, wie die Kickstarter-Kampagne für Twilight Struggle gezeigt hat.

Und auch wenn ich dir grundsätzlich zustimme, dass es unter iOS noch viele exklusive Titel gibt, die sehr spielenswert sind - mir fehlt häufig die Dichte. Es ist ja schön, wenn Leute mit neuen Mechanismen experimentieren. Aber 1) sind die Experimente bei Brettspielumsetzungen ja schon lange gemacht. Vor allem bei den 1:1-Umsetzungen passiert ja gar nichts mehr. Und dass man Brettspiele auf dem Computer spielen kann, ist ja eigentlich auch ein alter Hut, ohne Rule-Enforcement geht das schon seit Ewigkeiten.

2) Mich nervt die mangelnde Tiefe dieser Spiele. Bei einem Brettspiel ist es super, wenn die Regeln schnell und einfach gemeistert werden können und kaum ein Designer muss hunderte von Playthoughs bedenken. Wenn man bspw. 'A few acres of snow' spielt wird man die ersten paar Partien eine Menge Spaß haben und kann sogar sehen, dass hier interessante Mechanismen zusammenwirken. Ein Blick ins Internet wird einem aber zeigen, wie 'broken' dieses Spiel in Wirklichkeit ist. Und wenn Brettspiele nicht 'broken' sind, so sind sie doch für kurze Spielzeiten gemacht, vielleicht mit Ausnahme der von dir gescholtenen Wargames. Was auf dem Tisch halt kein Problem ist (irgendwann wollen ja alle mal was anderes machen), ist in der digitalen Umsetzung schon eins - die übliche Partie Civ hält mich mehrere Stunden fest, von CK2 oder EU4 wollen wir gar nicht reden. Auch nach Stunden oder zig Partien gibt es noch Neues zu entdecken. Dagegen wirken viele der originalen Entwicklungen für iOS nach drei Stunden einfach langweilig.

Nachtfischer 16 Übertalent - 5495 - 21. August 2014 - 10:49 #

Wie gesagt: Die Plattform ist mir egal, es geht mir um tiefgründige Spiele. Und da hat iOS zur Zeit ganz klar die Nase vorne. Wenn diese Spiele jetzt alle für PC kommen, dann steige ich sofort wieder um.

Die Dichte ist mir nun wirklich egal. Wurscht, ob da nun tausende Angry-Birds-Klone und sonstige witzlose Abkassier-Apps herumliegen. Was am Ende zählt, ist die ABSOLUTE Zahl der guten Spiele. Und die ist für mich auf iOS momentan einfach um ein Vielfaches höher als auf allen anderen Plattformen zusammen.

Die mangelnde Tiefe? Das sehe ich genau umgekehrt. Jedes der von mir genannten Spiele kann über Jahre erforscht werden. Das Skill-Ceiling ist unheimlich hoch. Spiele wie Civ oder CK2 sind dagegen eher Simulationen, die dafür Tiefe opfern. Brettspiele sind im Schnitt wesentlich tiefer als Videospiele (die zwar mit Leichtigkeit tief WIRKEN können durch Dinge wie stundenlange Fleißarbeit, audiovisuelles Spektakel oder "Mass-Content", es aber meist ganz und gar nicht sind).

Du scheinst generell Spieltiefe mit Spielzeit gleichzusetzen? Das scheint mir ein sehr verquerer Ansatz zu sein. Ein Spiel, das mir in fünf Minuten gewaltige Tiefe zukommen lässt ist doch zigfach BESSER als ein Spiel, das dafür zehn Stunden braucht. Tiefe hat nichts mit Länge zu tun!

Bei A Few Acres of Snow stimmt schlicht das Balancing nicht. Das ist aber keinesfalls stellvertretend für alle anderen Brettspiele. Im Gegenteil, in den meisten Fällen ist ihr Balancing viel besser und robuster als das von PC-Spielen wie dem XCOM-Remake, das auch wieder primär auf Fantasy-Simulation ausgelegt ist und daher an vielen Stellen bricht (z.B. Nachlade-Mechanik, Skill-Trees etc.).

Ich finde es erstaunlich, dass du kurze Spielzeiten per se als Problem ansiehst. Das kann nur daher rühren, dass du lange PC- und Konsolenspiele gewohnt bist, die dich 50 Stunden beschäftigen (im wahrsten Sinne: Die Zeit VERTREIBEN) und dann vorbei sind. Die von mir genannten Titel sind problemlos tausendfach wiederspielbar. Und du nutzt deine Zeit dabei effizient aus. Es gibt keine 5 Stunden Interessantheit bei 8 Stunden spielen, sondern 20 Minuten Interessantheit bei 21 Minuten spielen. DAS ist Eleganz. Das ist die hohe Kunst des Game-Design.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12742 - 22. August 2014 - 18:42 #

Tja, an Schach und Go kommen KEINE Spiele vorbei!

guapo 18 Doppel-Voter - 11046 - 20. August 2014 - 23:36 #

Kudos und von mir (leider nur virtuell) Topnews vote!

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 11500 - 20. August 2014 - 22:02 #

Ich bin 27 Jahre alt. Meine Zockerkarriere begann im Alter von 3-4 Jahren in Form von Gameboy und NES. Mit 8-9 kam dann PC/Amiga & Commodore dazu.
Seitdem durchgehend auf dem PC gedattelt. hatte auch Gamecube, PS1 und habe meine Abschlussprüfung über Konsolen gehalten die damalige Generation war Xbox, PS2 und Gamecube.
Hatte lange Zeit eine Xbox 360 bin aber immer wieder zum PC zurückgekehrt.
Ich bin einfach der Typ ich brauch ein für mich stimmiges Eingabegerät. Gerade bei Shootern schafft das für mich nur die Maus und Tastatur. Mit einem Controller kommen mir die FPS zäh und langsam vor und zwei linke Hände habe ich dazu auch noch.
Wiederum spiele wie Fifa oder NHL zocke ich auf meiner 360. Ich denke das wird sich sofern nicht unerwartetes passiert auch nie ändern das bei mir eine Konsole zusammen mit meinem Gamer PC eine schöne Koexistenz führen, die immer mal wieder mehr oder weniger genutzt werden.

Schöner Artikel, gerne mehr davon!!!

Aladan 23 Langzeituser - - 39989 - 21. August 2014 - 7:23 #

Ich vertrete immer noch die Meinung, dass man als richtiger Zocker alles mitnehmen sollte, was geht.

Daher habe ich hier auch einen Gaming PC, eine PS4, eine WiiU und einen 3DS XL stehen. Auf jedem der Geräte gibt es so viel Exklusives, was andere einfach verpassen. Allein die Vorstellung, The Last of Us oder Mario Kart nie gespielt zu haben wäre für mich unerträglich.

Dein Mini Gaming PC finde ich sehr gut aufgebaut und durchdacht, aber der Preis ist mir dann doch ein wenig zu hoch. Meine aktuelle Kiste hat die Hälfte gekostet und wird wohl erst mit SC irgendwann schlapp machen ;-)

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40769 - 21. August 2014 - 9:37 #

Und für mich sind Spiele von Naughty Dog unerträglich, die schlimmsten Fehlkäufe der letzten Jahre wegen dem lachhaft lausigem Gameplay.
Nach meinen Erfahrungen mit der PS 3 verpasst man nicht wirklich etwas, das ist Marketinghype und sonst nichts weiter. Mein Leben wäre auch ohne Journey weiter gegangen (das ist wirklich gut).
Zudem haben doch sehr viele einen so grossen Backlog der sowieso kaum weggespielt werden kann.

Aladan 23 Langzeituser - - 39989 - 21. August 2014 - 10:02 #

Ich wüßte jetzt zu gerne, wo das Gameplay von Uncharted oder TLoU lausig sein sollte. Gehört für mich zu den besten Third-Person-Titeln überhaupt.

Wenn man lausiges Gameplay anführen möchte, würde ich z. B. The Witcher 2 anführen. Das war tatsächlich nicht der Hit, hoffe sie haben das Ding mit Teil 3 ordentlich runderneuert.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40769 - 23. August 2014 - 1:02 #

Und für mich sind es die grössten Fehlkäufe der letzten Jahre (X-Beyond verschweige ich jetzt mal, aber das habe ich nichtmal angespielt)
Naughty Dog Spiele sind typische Blender, tolle Grafik aber nichts dahinter. Viele haben bei Bioshock Infinite über das lausige Gameplay gelästert, das ist aber immer noch Lichtjahre besser als alles was ich von ND angespielt habe. Mich haben die ND Spiele schon nach 30 Minunten gelangweilt und nach einer weiteren halben Stunde habe ich es aufgegeben. Spielspass = 0; Ärger = 100.

Ích habe zwar auch meine Probleme mit dem Witcher 2, aber die liegen hauptsächlich an der Steuerung (und nebensächlich daran das mir das Tempo vom ersten Teil viel besser gefallen hat). Von alllem anderen ist das aber ein himmelweiter Unterschied zugunsten vom Witcher.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12742 - 23. August 2014 - 21:33 #

Naughty Dog Spiele haben schlechtes Gameplay? Ich erinnere mich an Jak & Daxter, fanden viele damals als "zu schwer". Ich dachte, für ein Jump & Run eher sogar einfach, aber man muss halt schon mal ein paar Moves auswendig lernen.
Bei Uncharted benötigt man gerade als PC Spieler sicherlich eine Weile, bis man mit dem 3rd Person Shooter Kram klar kommt, dann ist es aber nicht besser oder schlechter als in jedem anderen 3rd Person (oder gar 1st Person) Spiel auf Konsole.

Mir egal was andere sagen, ALLE Naughty Dog Spiele gehören jeweils zu den Top Five ihrer jeweiligen Generation. Ich kenne keinen Entwickler, der durchgehend eine so hohe Qualität - auch spielerisch - hervorgebracht hat. PS1: Crash Bandicoot, PS2: Jak & Daxter, PS3 Uncharted. Das ist absoluter Spiele-Olymp. Besser gibt es nicht!

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40769 - 27. August 2014 - 17:25 #

Wer auf Grafikblender steht, bitte sehr.

Im Langeweileproduzieren sind sie auch bei mir auf dem Olymp!

volcatius (unregistriert) 21. August 2014 - 12:35 #

Uncharted lebt nun mal von der Präsentation, das funktioniert auch hervorragend.
Und kaschiert gleichzeitig sehr gut, dass man sich in Schlauchlevels nur von lächerlichen Kletterpassagen und Geballer von einem Skript zum nächsten hangelt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12742 - 23. August 2014 - 21:34 #

Und das ist genau das was ich will. Tolle Präsentation und spannende Story gemischt mit gutem, zeitgemäßen Gameplay!

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:30 #

TLOU habe ich noch nicht gespielt, aber bei anderen Titeln habe ich auch den Eindruck dass Naughty Dog überbewertet wird und das Gameplay deutlich hinter der Grafik zurücksteht.

Und die Grafik ist halt auch nur für Konsolenverhältnisse hervorragend. Wenn ich mit einem guten PC-Spiel in 1440p/Ultra/G-Sync vergleiche, ist dieser Bonus schnell verschwunden und es bleibt nur das durchschnittliche und daher wenig interessante Gameplay zurück.

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:26 #

Ist halt auch ein Zeitproblem. Ich habe zwar auch immer alle Systeme besessen und die XBOX One ist die erste Konsole seit 20 Jahren die ich nicht beim Release gekauft habe, aber selbst für die PS4 fehlt mir die Zeit. Ich habe am PC noch so viel durchzuspielen und im Januar kommt dann auch noch GTA5 als großer Zeitfresser.

Um auf die technisch schwächere Konsole zu wechseln, müsste das Spiel ja jeden interessanten PC-Titel aus meinem Backlog erst mal übertreffen und nicht nur gleichziehen und das gelang bisher Spielen wie Killzone oder Infamous nicht wirklich.

Irgendwann kommt bestimmt mal ein Spiel das ich zocken will - aber ich kann auch jeden verstehen, das sich nicht wegen eine Hand voll zusätzlicher Spiele pro Jahr eine Konsoleflotte mit 3 stationären und 2 portablen Systemen anschaffen will, nur damit dann am PC interessante Spiele halb angespielt liegen bleiben.

Trax 14 Komm-Experte - 2565 - 21. August 2014 - 7:35 #

Das ist ein sehr schöner Artikel. Vielen Dank dafür.
Ich zähle scheinbar zu einer extremen Randgruppe, da ich jetzt seit über 5 Jahren nur noch diese völlig überteuerten Spielelaptops nutze (kann ich prima an meinen Fernseher anschließen) und vollkommen glücklich damit bin.
Durch die Technikstagnation ist aufrüsten kein Problem mehr.

Kirkegard 19 Megatalent - 15931 - 21. August 2014 - 7:43 #

Informativ und witzig, vielen Dank für die Mühe ^^

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 21. August 2014 - 8:59 #

Ich bin, nachdem ich seit über 20 Jahren am PC gespielt habe jetzt auf die PS4 umgestiegen, weil ich inzwischen sehr sehr selektiv spiele, die japanischen Importe und generell die Exklusivtitel möchte und hauptsächlich einfach nur n Spiel einlegen und mich freuen will :D

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3396 - 21. August 2014 - 9:19 #

Nichts für ungut, aber auf Statistiken und Kurven gebe ich schon lange nichts mehr. Sie werden stets so zurechtgebogen, wie man es braucht.
Z.B. die Verkaufszahlen. Reicht die Leistung eines Tabs nicht mehr, muss ich ein neues kaufen. Pling, ein Punkt für die Statistik. Braucht der PC mehr Dampf, reichen oft eine oder mehrere neue Einzelkomponenten, um ihn wieder fit zu machen. Gleiches Ergebnis, aber kein Punkt in der Stat.

Für mich persönlich bleibe ich mindestens so lange beim PC, bis es auf anderen Plattformen vernünftige Eingabemöglichkeiten für Shooter oder Strategiespiele gibt und ich beim Texte schreiben ein vernünftiges haptisches Feedback bekomme.

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:19 #

Also für immer. :)

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 21. August 2014 - 9:33 #

Ich bin ja schon vor drei Jahren auf den PC zurückgekehrt. Aber die Gründe, die ich rational anrühre, können Konsolen und auch Tablets nicht ausgleichen: Einerseits spiele ich furchtbar gerne Strategiespiele und andererseits finde ich gerade die technische Seite des Spielens zunehmend spannend, zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Wenn ich aber ehrlich bin, haben mich PS3 und XBox360 einfach aus dem Konsolenlager vertrieben und die Wii war nicht in der Lage, das auszugleichen. Über Jahre war ich exklusiver Konsolero, aber diese Plattformen haben mich einfach maßlos enttäuscht. Das ist viel gewichtiger, als das obige rationale Argument. Denn das Spielerlebnis, dass noch zu PS2-Zeiten vollkommen selbstverständlich war (japanische Spiele, insbesondere JRPGs, die auch mal witzig waren) wurde ersetzt durch lauter Franchises und Genres, die eigentlich vom PC kommen. Und nicht nur, dass das typische westliche "Triple-A"-Spiel ideenarm daherkommt, es nimmt sich auch noch furchtbar ernst. Wenn man das dann damit kombiniert, dass Konsolen ihre wichtigsten Vorteile (Couch-Koop, Wartungsfreiheit, etc.) aufgegeben haben, um diese Wohnzimmer-Content-Maschinen zu werden, hielt mich einfach nicht auf denen.

Für den PC ist das eine gewaltige Chance, die ja mit Kickstarter auch realisiert wird. Aber: So sehr ich die inhärenten Stärken des PCs schätze, so denke ich doch, dass es vielen so geht wie mir, nämlich dass sie die Konsolen in den letzten Jahren einfach verloren haben. Viele dieser Leute spielen wahrscheinlich auch einfach nicht mehr oder sehr selten (mein Frau wäre so ein Beispiel).

(Und ich teile deinen Mini-Enthusiasmus nicht wirklich, Platz für einen großen Tower kann man auch im Wohnzimmer finden...)

Lefty 10 Kommunikator - 528 - 21. August 2014 - 10:09 #

Das Problem an Konsolen ist einfach, wenn ich die PS3/PS4 Xbox 360 bei 'nem Freund sehe denke ich mir immer wieder, irgendwann kaufst du dir so ein Teil mal. Für mich käme am Ende eh nur The Last of Us, die Uncharted-Reihe, Red Dead Redemption das ein oder andere Sportspiel in Frage. Der Rest haut mich einfach nicht wirklich vom Stuhl. Die angekündigten Titel machen das nicht besser, es ist kein must-have dabei das für mich nicht auch für den PC bekomme.

Der (einzige) Vorteil bei der Konsole ist: Du musst dir wegen der Hardwareanforderungen keinen Kopf machen und hast keine Scherereien wenn du mal wieder ne Windows-Version hast die mit Spielen "nicht zurechtkommt"

Ganesh 16 Übertalent - 5038 - 21. August 2014 - 10:42 #

Gerade dieses Open World-Zeugs und Third-Person-Action macht mich fast gar nicht an, egal ob exklusiv auf Konsole oder auch auf dem PC. Das sind für mich weitestgehend interaktive Filme oder im Fall von vielen Open World-Titeln sinnlose Spielwiesen. Ich wüsste einfach nicht, wo da meine spielerische Progression stattfindet.

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:07 #

Naja, ein bisschen mehr interessante Exklusivtitel gibt es schon, aber die Zeit ist nun mal auch begrenzt und von daher habe ich trotz vorhandener PS4 bisher noch keine 20 Stunden damit gespielt, weil es immer mind. gleich interessante Titel für den PC gab, die dann 1440p, G-Sync und guter Grafikkarte dann auch noch besser liefen.

Hätte ich keinen spieltauglichen PC könnte ich sicher auch mit 2-3 Konsolen sehr gut über die Runden kommen - dürfte dann aber halt nie anschauen, was am PC technisch möglich ist.

Zottel 16 Übertalent - 4375 - 21. August 2014 - 10:25 #

Ich werde mir wohl noch die nächsten 20 Jahre PCs in herkömmlicher Bauart auf den Schreibtisch stellen, allerdings als zweit PC vor dem Fernseher wäre so eine kompakte Rechenmaschine schon erstrebenswert. Problem dabei ist, dass bei mir der Zeitrechner immer nur durch den alten Hauptrechner ausgetauscht wird, also immer dann, wenn ein neuer Hauptrechner ansteht. So leicht komm ich aus dieser Spirale nicht raus :-)

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 21. August 2014 - 11:00 #

Sehr schöner Artikel - zumal ich endlich einen richtig guten PC hier stehen hab (die Vorgänger waren eben "nur" gut) ;-)

Kirkegard 19 Megatalent - 15931 - 21. August 2014 - 11:08 #

Habe mir vor 3 Monaten nach 5 Jahren eine neue Kiste für 850 Öcken zusammen gebaut. Obwohl auf dem Alten noch alles brauchbar lief. Doch der neue Rechenknecht macht richtig Laune. Da verzichte ich gerne auf PS4 oder XB1.

Nokrahs 16 Übertalent - 5815 - 21. August 2014 - 11:58 #

Klasse Bericht! Danke! Insbesondere die Recherche mit den vielen Statistiken hat mir gefallen.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14778 - 21. August 2014 - 12:16 #

Sehr schöner Artikel. Ich als reiner Konsolen Spieler, der seinen PC gegen nen Mac getauscht habe, sehe es zwar etwas anders aber naja.
Und von Statistiken halte ich eh nix, getreu dem Motto: Trauer keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast ;).

Ch denke jeder sollte auf dem Gerät spielen was er mag und die Gruppen sollten aufhören die andere Seite zu bekehren. Der PC hat genauso Vor- und Nachteile wie Konsolen. Diese passen halt zu dem Einen mehr mehr als zu dem Anderen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12159 - 21. August 2014 - 12:48 #

der spruch mit den statisiken ist wirklich overused. vor allem kann man damit so ziemlich alles objektiven daten in jeder diskussion relativieren.
abgesehen davon, gings in dem artikel wohl auch weniger um eine bekehrung, denn um eine analyse des derzeitigen pc-markts im hinblick auf die ständigen totsagungen dieser plattform.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14778 - 21. August 2014 - 14:38 #

Der Spruch mit den Statistiken ist aber nunmal immer noch ein Fakt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12159 - 21. August 2014 - 16:20 #

nö, ein spruch ist kein fakt. es handelt sich dabei lediglich um ein zitat was immer öfter als ausrede dafür herhalten muss, sich mit statisiken nicht beschäftigen zu müssen, die einem gerade nicht passen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3396 - 21. August 2014 - 18:26 #

Spruch hin oder her. Es liegt in der Natur von (komplexen) Statistiken, dass sie nur das Aussagen, was die Ersteller bzw. Auftraggeber aussagen möchten. Ähnlich ist es bei Gutachten, bei denen Gegengutachten oft genau zu einem gegenteiligen Schluss kommen.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 14778 - 21. August 2014 - 20:05 #

Wir ich Statistik hatte ist es für mich Fakt. Erstens wer hat die Statistik oder auch Studie in Auftrag gegeben und wie ist sie aufgebaut. Ich denke wenn man etwas sucht wird man genauso viele gegenteilige Statistiken oder Studien finden.

Außerdem solange man nicht alle Hintergründe einer Statistik oder Studie kennt ist sie absolut nichtssagend.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12159 - 21. August 2014 - 20:47 #

wie gesagt, so kannst du alles relativieren. dann brauch man auch generell nicht mehr über news oder artikel mit irgendwelchen konkreten zahlenangaben diskutieren, denn die grundlage wird ja schon entzogen durch "traue keiner statistik ... höhö!". schlussendlich ist das einfach nur kindergartenniveau und auch nichts anderes als "stimmt doch gar nicht!".
nicht gegen die angabe von konkreten anderen statisiken, die andere aussagen beinhalten. aber das jedesmal grundsätzlich in frage zu stellen führt das ganze auf eine absurde meta-ebene in der die diskussion von vornherein abgewürgt wird. genau aus diesem grund ist der spruch eben dämlich.

Green Yoshi 21 Motivator - 25529 - 21. August 2014 - 13:16 #

Seitdem ich eine DSL-Flatrate habe, spiele ich viel weniger auf dem PC. ^^
Aber ich war schon immer mehr Konsolenspieler, außer zwischen 2000 und 2002 (danach war mein Konformatiosnrechner hoffnungslos veraltet, obwohl erst zwei Jahre alt. Hat nur noch für Adventures und Blizzard-Spiele gereicht. ;-)). Pro Evolution Soccer 2 und GTA Vice City auf der PS2 haben mir den Abschied aber leicht gemacht.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 11500 - 21. August 2014 - 13:58 #

Pah sein Konfirmantengeld vertelefoniert man. Hatte damals ne schnitte am Start. Flatrate noch nicht in Sicht. 800DM in einem Monat vertelefoniert. Hahahaha xD

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12742 - 22. August 2014 - 19:00 #

Das ist noch gar nichts ... meine Freundin wohnte damals zeitweise in Korea, wir haben in vier Monaten über 20.000 DM vertelefoniert, die zum Glück ihre Firma dort zahlen durfte, wo sie nebenher gejobbt hat ...

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:16 #

800 DM hatte ich in den Anfangstagen des Internets als Telefonrechnung, weil ich mich über ISDN beim Provider in der Nachbarstadt einwählen musste und das ganz normal per Minutenpreis von der Telekom verrechnet wurde. :)

Cat Toaster (unregistriert) 21. August 2014 - 15:40 #

Schönes Ding!

philipp1981 12 Trollwächter - 1182 - 21. August 2014 - 18:55 #

Spiele ehrlich gesagt kein einziges Spiel das ich vernünftig auf der Couch, geschweige denn auf einem iPad oder einem Handy spielen könnte.

Drapondur 27 Spiele-Experte - - 78543 - 21. August 2014 - 21:39 #

Interessanter Artikel und witzig geschrieben. :)

Tomate79 16 Übertalent - P - 4950 - 23. August 2014 - 20:56 #

Wow, was für ein Artikel... so macht das Lesen eine Freude!

JohnnyJustice 13 Koop-Gamer - 1348 - 24. August 2014 - 8:16 #

Wirklich ein sehr gut geschriebener und sauber recherchierter Artikel.

Meine eigene Spielerkarriere verläuft recht paradox,

1992-2007 PC
2007-2013 Xbox360, PS3, Wii
01/2014 - Xbox One
02/2014 - PC

Es ist nicht so das die Xbox One verkauft wurde, aber sie fängt einfach nur staub. Bin insgesamt sehr enttäuscht von der Nextgen.

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:10 #

Sehe ich auch so - die 360/PS3 waren wenigstens bei ihrem Erscheinen noch top und konnten mit Spielen wie Kameo auch einen PC-Spieler neidisch machen.

Mit 25fps-Versionen von Multiplattform-Titeln macht man aber natürlich niemanden mehr neidisch und darf sich auch über ein Kopfschütteln nicht wundern.

Kanonengießer 14 Komm-Experte - 2509 - 24. August 2014 - 11:20 #

Seit dem Steam aufkam, hab ich das spielen auf dem PC an den Nagel gehangen.

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:13 #

Wenn man nicht gerade Sammler ist, kann einem doch nichts besseres passieren als alle Spiele flott von einer SSD laden zu können (wie viele kann man über die SSD-Kapazität steuern) und selbst Neuheiten recht schnell für 20-30 Euro zu bekommen.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38587 - 26. August 2014 - 14:05 #

Schöner Artikel! Meine Spielekarriere hat mit Lemmings auf dem Amiga meines Vaters begonnen, dann hat er sich einen PC gekauft und so wurde ich auch PC-Spieler, bin es bis heute und werde es bleiben. Konsolen reizen mich nicht und es stört mich auch nicht, dass ich tolle Exklusiv-Titel verpassen könnte (außer bei Red Dead Redemption, da ärgert es mich immer noch ein wenig), komme eh schon nicht hinterher mit dem Spielen. ;)

nova 19 Megatalent - P - 14060 - 28. August 2014 - 10:03 #

Habe heute den Artikel gelesen und möchte ein Lob aussprechen. War schön zu lesen und bestätigt meine eigene Meinung. :)

Peter (unregistriert) 24. September 2014 - 23:21 #

Ich bin meinem PC immer treu geblieben.
Ich mag die Möglichkeiten, programmiere auch mal gerne was usw.
Der Tod wurde doch schon vor 10 Jahren vorausgesagt oder?
Und er lebt noch... und wird es auch in weiteren 10 Jahren. :P

Cloud Gaming ist doch eher eine Konkurrenz für die Konsole als für den PC. Den PC kann ich für alles mögliche und teilweise auch unmögliche verwenden, das wird Cloud Gaming nicht erstzen können, genauso wenig wie es Konsolen je konnten und können werden.
Wenn man nur was zum Zocken will, ok.
Für die Männer die Kinder geblieben sind gibts den PC. :D

Juge 04 Talent - 21 - 5. Oktober 2014 - 7:25 #

Ich habe so einen "Mini Gaming-PC". Es handelt sich um ein Sugo 07 ITX-Gehäuse, welches ca. so groß ist wie ein Schuhkarton. Darin steckt ein schon leicht angestaubtes Z77-Board (ASUS Extreme) im ITX-Format, ein Core i7 3770K, 16 GiB DDR3-RAM, zwei Samsung 830-SSDs (RAID 0), ein 2 TiB-HDD-Datengrab, ein optisches Slot-In-Laufwerk und eine Geforce GTX 680.

Aktuell beschaffe ich die Teile für einen Nachfolger, ebenfalls eine ITX-Kiste. Meine Konsolen stehen im Spiele-Zimmer und werden glücklicherweise von meiner Frau genutzt, mich langweilen sie immer mehr: Geringe Spieleauswahl, keine freie Wahl bei den Eingabegeräten, schelchtere Grafik, oft niedrige Bildrate. Die häufig zu sehende Glorifizierung der Konsolen und Mobilgeräte (auf einem Tablet oder einem Handy [Tocuhscreen-Geräte]zu zocken empfinde ich als einen ganz schlechten Witz!) kommt aus den Füllern derer, die sich niemals als "Gamer" bezeichnen dürften.

Der PC ist der König aller Spielgeräte. Er kann alles am besten und hat die größte Auswahl an Spielen.

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 107006 - 5. Oktober 2014 - 21:39 #

Dem ist nichts hinzuzufügen! :)

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:15 #

Das mit der Auswahl war aber auch schon mal deutlich anders. Vor ein paar Jahren hatten Konsolenhersteller noch jede Menge 2nd Party Entwickler für Exklusivtitel - das hat erst zur Mitte der letzten Generation stark nachgelassen. Gerade Microsoft hat zu dieser Zeit viele wichtige Exklusiv-Entwickler verloren.

gnadenlos 17 Shapeshifter - P - 6075 - 4. Januar 2015 - 23:33 #

Durch die schwache Technik von XBOX One und PS4 sehe ich auch rosige Zeiten für den PC auf uns zukommen.

Hinzu kommt, dass 1440p und 120/144Hz immer mehr Verbreitung finden und mit G-Sync/FreeSync eine weitere Aufwertung der Grafikqualität möglich ist.

Schon jetzt ist man mit einem 1200 Euro PC + 600 Euro Monitor so weit von den Konsolen entfernt, dass man ein Fernglas braucht. Wie wird das erst in 3 Jahren sein.

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