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Bejeweled 3 User-Artikel

Razyl 23. Dezember 2010 - 0:04 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Seit diesem Monat ist Bejeweled 3 erhältlich. Lange hat der Entwickler PopCap Games mit einem Nachfolger gewartet und sich auf Facebook und andere Märkte konzentriert. Im Vorfeld der Veröffentlichung versprach man kleine Verbesserungen und neue Spielmodi, was dazu führt, dass man sich erneut auf die Jagd nach Highscores begibt.
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Mit Bejeweled haben die Mannen von PopCap Games ein Spiel erschaffen, dass sich im Grunde an die Casual-Spieler richtete. Heute ist die gesamte Serie ein weltweiter Erfolg und ist auch bei Vielspielern durchaus beliebt. Vor allem die Facebook-Version Bejeweled Blitz ist ein Spielermagnet, aber auch auf anderen Plattformen, wie z.B. auf dem iOS, konnte das Puzzle-Spiel überzeugen. Mit Bejeweled 3 kehrt der Entwickler nun zurück auf dem PC, bzw. auch auf dem MAC. Als Fan des Vorgängers, des Ablegers für Blizzards Online-Rollenspiel World of Warcraft und des iOS-Spieles habe ich mir ohne Bedenken den dritten Teil gekauft. Und eines sei zuvor gesagt: PopCap hat es geschafft, dass der neuste Titel noch mal ein Stück besser ist als der zweite Teil.

Muss… Highscore… knacken…
 
Auch im dritten Bejeweled geht es immer noch darum gleichfarbige Juwelen zu verbinden, aufzuwerten und zu zerstören um somit an Punkte zu kommen. Punkte ist auch das passende Stichwort, denn dadurch kommen wir direkt zu den Highscores. Wie schon in den Vorgängern können wir uns in der Highscore-Liste verewigen und das macht den Reiz von Bejeweled aus. Wir wollen einen immer höheren Highscore erreichen und spielen und spielen und spielen… Natürlich spielt auch ein wenig das Glück mit, denn nicht immer bekommt man die Juwelen so, dass man daraus viele Punkte ergattern kann. Hybercubes, welche durch fünf Juwelen der gleichen Farbe in einer Reihe entstehen, sind demnach also weiterhin schwer zu bekommen, sorgen aber für einiges an Punkten.

Neue Spielmodi

Neben den klassischen Spielmodi bietet Bejeweled 3 einige neue Spielmodi an. Am besten hat mir dabei der Poker-Modus gefallen. Mithilfe der Juwelen stellt man sich ein Kartenblatt, bestehend aus fünf Karten, zusammen, welches möglichst Paare, Drillinge oder gar einen Flush beinhalten sollte. Wenn man nun ein erfolgreiches Blatt hat bekommt man Punkte, aber das wäre natürlich viel zu einfach. Nach einiger Zeit kommen Totenköpfe hinzu, welche z.B. auf dem Paar-Feld landen. Dann sollte man es möglichst vermeiden nur ein Paar auf die Hand zu spielen, denn ansonsten entscheidet die Münze ob man weiterspielen darf oder den Schriftzug „Game Over“ sehen muss

Der Poker-Modus ist einer der besten neuen Spielmodi, welcher durchgehend motiviert.

Der nächste Modus ist der sogenannte Falter. In diesem Modus muss man Juwelen-Schmetterlinge „ernten“, indem man sie mit gleichfarbigen Juwelen verbindet. Pro Spielzug rücken die Schmetterlinge auf dem Spielfeld ein Stückchen weiter nach vorne und das ist kontraproduktiv, denn oben wartet die Spinne auf die Schmetterlinge. Sollte also ein Schmetterling in das Netz der Spinne gehen ist das Spiel verloren. Zum Glück kommt der Modus ohne Zeitdruck aus, so dass man auch mal kurz überlegen kann was man als nächstes tut.
 
Im Modus Blitzschlag geht es hingegen wieder gegen die Zeit und grundsätzlich kann dieser Modus als Bejeweled Blitz 2.0 bezeichnet werden. Zu Beginn hat man 1:30 Minuten Zeit um die Juwelen miteinander zu verbinden und so an Punkte zu kommen. Nebenbei muss man Zeitjuwelen sammeln, um in der zweiten Runde erneut etwas Zeit zu haben um an Punkte und an neue Zeitjuwelen zu kommen. Der Zeitdruck ist demnach enorm, ebenso wie im Modus Diamantmine. Hier arbeitet man sich mithilfe der Juwelen in einer Mine immer weiter nach unten. Durch geschicktes Verbinden der Juwelen zerstört man die Erde und erkämpft sich die Goldklumpen und andere Schätze und erhält so Punkte. Sobald wir eine Stufe geschafft ist erhalten wir weitere 30 Sekunden Spielzeit obendrauf, denn zu Beginn hat man ebenfalls nur 1:30 Minute Zeit. Sobald die gesamte Zeit vorüber ist landet man beim Game-Over.
 
Ein weiterer neuer Modus heißt Eissturm, welcher indirekt Zeitabhängig ist. In diesem Modus muss man die Eissäulen aufhalten, die vom Spielfeld her von unten nach oben wachsen. Durch geschicktes verschieben der Juewelen stoßen wir die Säulen ein wenig zurück oder zerstören sie ganz, wobei sie nach nur wenigen Sekunden erneut auftauchen. Sobald eine Eissäule das obere Spielfeld erreicht hat gefriert sie und nur wenige Sekunden später ist das Spiel vorüber. Eine direkte Zeitbegrenzung gibt es also nicht, aber die Säulen wachsen sehr schnell, weshalb wir zügig sein sollten. Nebenbei füllen wir noch eine Liste auf, die, sobald sie vollständig aufgeladen ist, heißen Dampf abgibt, der die Säulen kurzfristig zerstört.
 
Im Eissturm-Modus stehen wir indirekt unter Zeitdruck. Die Eissäulen wachsen rasant an und zerstören unser Spielfeld.
Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9958 - 23. Dezember 2010 - 15:26 #

Guter Test, wirklich gut geschrieben!

mihawk 19 Megatalent - P - 13340 - 23. Dezember 2010 - 19:06 #

Sehr schöner Test ! Zum Spiel an sich muss ich sagen, dass das Spielprinzip wirklich extrem suchterzeugend ist. Erinnert mich ein bisschen an das klassische Tetris, da wollte man auch immer weiter kommen bzw. immer neue High-Scores erreichen. Das Spielprinzip ist kinderleicht zu erlernen und die verschiedenen Spezial-Modi laden zum experimentieren ein. Ein rundum gelungenes Casual-Game !

Gronffkraft 09 Triple-Talent - 271 - 23. November 2014 - 2:39 #

Toller Test, tolles Spiel. Das Beste Gratisspiel aller Zeiten, (danke Origin!)

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