Test: Battlefield 1455

War of the Roses Test

Das Mittelalter ist in Multiplayer-Actionspielen ein unverbrauchtes Szenario. Das erkannte auch Fatshark und springt in die Bresche: Mit einem fordernden Kampfsystem und unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten (zum Beispiel Klingenschliff und Metallsorte) sollen die Ritter-Massenschlachten aus der Multiplayer-Masse herausstechen.
Christoph Vent 4. Oktober 2012 - 17:06 — vor 4 Jahren aktualisiert
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Mit unserer Armbrust im Anschlag kauern wir hinter einer brüchigen Mauer. In weniger als 100 Metern Entfernung nehmen die räudigen Lancasters einen Flaggenpunkt ein. Das ist die ideale Situation, einen von ihnen mit einem Bolzen niederzustrecken! Wir halten die Luft an, konzentrieren uns und ziehen den Abzug. Nur Sekundenbruchteile später geht unser Ziel in die Knie. Volltreffer! Dummerweise haben wir unsere Gegner jetzt aufgeschreckt. Schnell haben uns zwei Langschwert-Schwinger hinter unserer Deckung ausgemacht und stürmen auf uns zu. Im Nahkampf eins gegen zwei und nur schwach gepanzert tendieren unsere Überlebenschancen gegen Null. Jetzt heißt es, die Beine in die Hand zu nehmen! Zum Glück rückt hinter uns schon die Verstärkung an, sodass sich der Vorteil der gegnerischen Überzahl schnell ins Gegenteil umkehrt. Über eine Leiter erklimmen wir ein Dach. Endlich kommen wir dazu, unsere Armbrust nachzuladen, was gut und gerne acht Sekunden dauert. Wohlgemerkt, für einen einzigen Bolzen. In der Ferne machen wir einen neuen Gegner aus, dieses Mal einen Bogenschützen. Der wäre uns bei geringerer Distanz und längerem Schusswechsel überlegen, da er sehr viel öfter feuern kann. Doch da wir in Ruhe auf ihn anlegen, bevor er uns überhaupt erspäht, ist das Problem ein stählernes Geschoss später erledigt.

Ungewöhnliches SettingMitte des 15. Jahrhunderts befindet sich England im Krieg. Sowohl das Haus York als auch das Haus Lancaster, die beiden vorherrschenden Adelsfamilien, erheben Anspruch auf die englische Königskrone. So kommt es zwischen 1455 und 1485 immer wieder zu blutigen Schlachten, die als die Rosenkriege in die Geschichte eingehen werden. Der Name lässt sich auf die Wappen der beiden Häuser zurückführen, die beide eine Rosenblüte zeigen, eine rote für die Lancasters und eine weiße für die Yorks. In War of the Roses der Fatshark Studios spielen wir diese Kriege nach, allerdings nicht als dröge Strategie, sondern in wilden Multiplayer-Actionschlachten.

Doch auch wenn das Setting des späten Mittelalters ein grundlegend anderes als die Moderne oder der Zweite Weltkrieg ist, hat War of the Roses viele Parallelen zu typischen Egosicht- und Third-Person-Online-Shootern. Euren Ritter steuert ihr in der Schulterperspektive über die Schlachtfelder. Mittels Mausrad lässt sich der Abstand der Kamera erhöhen, was wir euch aus Gründen der Übersicht auch empfehlen. Sonst steckt euch vermutlich schneller ein Schwert im Rücken, als es euch lieb ist.

Womit wir auch schon beim größten Unterschied zu anderen Multiplayer-Actiontiteln wären: War of the Roses legt seinen Schwerpunkt nicht auf Kämpfe über mittlere bis große Distanzen, sondern auf den Nahkampf mit Schwertern oder Äxten sowie auf Fernkampf mit Bogen und Armbrust. Das hat Folgen: Obwohl viele Mitbewerber 64 Spieler gleichzeitig bieten, verteilen die sich meist auf Fernwaffendistanz über die Schlachtfelder. Nicht so beim Rosenkrieg: Fünf Dutzend wild aufeinander eindreschende Ritter fühlen sich definitiv mehr nach "Massenschlacht" an, als es die reine Zahl vermuten ließe. Dummerweise verlieren wir fast zwangsläufig die Übersicht dabei, daran ändert auch die Farbe des Namens über dem Kämpfer nichts.

Komplexes Hauen und Stechen
Bei Waffen mit Holzstiel müssen wir etwas Abstand halten.
Die Benutzung der Hieb- und Stichwaffen ist komplex: Erstens bestimmt ihr durch das Gedrückthalten der linken Maustaste die Schlagstärke – lasst ihr sie zu früh los, zeigt euer Hieb kaum Wirkung. Wenn er denn, zweitens, überhaupt sein Ziel trifft: Vier Angriffsrichtungen stehen zur Wahl, und ihr müsst die richtige wählen. Studiert dazu vor dem Schlag euren Gegner: Schützt er sich mit einem Schild? Trägt er einen schweren Helm? Abhängig davon entscheidet ihr euch für eine Schlagrichtung. Bewegt ihr die Maus beim Klick ein wenig nach links beziehungsweise rechts, holt ihr von der entsprechenden Seite aus. Dieser Schlagtyp eignet sich besonders, wenn euer Gegenüber gut an Kopf oder Vorderseite geschützt ist. Ist sein Haupt allerdings ungeschützt, solltet ihr die Maus beim Klick nach oben ziehen und von oben herab zuhauen. Ist sein Rumpf nur schwach gepanzert, empfiehlt sich ein einfacher Stich (Maus nach unten). Drittens spielt die per Fadenkreuz anvisierte Körperhöhe eine wichtige Rolle. Und das Timing des Angriffs. Und, so vermuten wir zumindest, die relative Geschwindigkeit der beiden Kontrahenten.

Was in der Theorie alles spannend und fordernd klingt, führt gerade in den ersten Spielstunden zu einer Menge Frust. Im Eifer des Gefechts ist es nicht immer einfach, den richtigen Schlag auszuführen. Zumal ihr euch auch noch um die Verteidigung kümmern solltet. Mit dem Schild ist diese noch recht einfach, da ihr damit lediglich die Waffe eures Gegners abwehren müsst. Jedoch halten Schilde – wie auch bestimmte Waffenarten – nicht ewig. Zerbricht er, müsst ihr auf das Parieren mit eurer Hauptwaffe ausweichen. Wie beim Angriff bestimmt ihr die Verteidigungsrichtung aus der Kombination von rechter Maustaste und Bewegungsrichtung. Holt euer Feind sein Schwert von links aus, solltet ihr schleunigst genau diese Seite decken.
 

Als Armbrustschütze bevorzugen wir höhere Positionen.

Auch der Typ eurer Nahkampfwaffe macht einen Unterschied. Wo ihr mit der Klinge eines Schwerts praktisch nur mit ausreichend Schwung einen Treffer landen müsst, um Schaden anzurichten, müsst ihr bei Waffen mit Stiel – zum Beispiel einer Axt – den richtigen Abstand zum Gegner einhalten. Steht ihr nämlich zu nah am Feind und trefft ihn nur mit dem Heft der Waffe, bleibt euer Angriff wirkungslos. Wie sich in den Onlinepartien vor und nach Veröffentlichung von War of the Roses zeigt, sind viele Spieler mit dem Kampfsystem überfordert. Immer wieder begegnen uns Mitspieler, die wild und ohne Orientierung ihre Waffen schwingen. Bevor ihr uns aber falsch versteht: Einmal verinnerlicht, ist das Kampfsystem sehr motivierend. Doch bis dahin können einige Stunden Spielzeit vergehen, in denen ihr Geduld beweisen müsst. Haltet ihr aber durch, merkt ihr spürbar, wie ihr besser werdet und auch gegen sichtbar geübte Schwertkämpfer  immer länger auf den Beinen bleibt. Das Erfolgserlebnis, wenn ihr einen von ihnen dann locker flockig in die Knie zwingt, ist die Mühe des Trainings jedenfalls mehr als wert.
 

Fernkampf: Bolzen oder PfeilWem gerade der Sinn nach einem defensiveren Spielstil steht, steigt auf eine der beiden Fernkampf-Klassen um (dem Musketenschützen als drittem Fernkämpfer sind wir, anders als in einer frühen Betaversion, nicht begegnet). Um eine extrem mächtige Waffe handelt es sich bei der Armbrust, die insbesondere für große Distanzen gedacht ist und selbst dicke Rüstungen durchbohrt – oder bei Kopftreffern fast immer tödlich wirkt. Dennoch hat die Waffe einen großen Nachteil, denn ihr müsst nach jedem Schuss nachladen, was mit gut acht Sekunden eine gefühlte Ewigkeit dauert. Das Nachladen lässt sich zwar mit einem Minispiel auf etwa vier bis fünf Sekunden abkürzen, trotzdem seid ihr währenddessen komplett ungeschützt. Das ist meist genug Zeit für den Gegner, um euch zu erreichen – ihr braucht Deckung oder Schutz von einem Kameraden.

Der Bogenschütze kann seine Waffe schneller mit einem neuen Pfeil bestücken, doch im Gegenzug müsst ihr Nachteile beim Zielen in Kauf nehmen: Der Bogen muss beim Anvisieren zunächst gespannt werden und hält seine maximale Spannkraft dann nur kurze Zeit. Da heißt es mit gutem Timing anlegen und dann recht zügig loslassen. Zudem besitzen die Pfeile eine realistische Flugkurve und sind langsamer unterwegs als die Bolzen der Armbrust. Auf größere Entfernungen müsst ihr also immer etwas höher ansetzen und vorhalten.

Spezialfähigkeiten wie in einem Battlefield besitzen die Klassen in War of the Roses nicht. Gefallene wiederzubeleben, ist nicht auf eine Klasse begrenzt, sondern für jeden möglich – allerdings nur, solange unser Kamerad von seinem Feind noch nicht den finalen Gnadenstoß in Form eines anschaulich dargestellten Dolchstoßes zwischen die Augen erhalten hat. Die meisten Toten respawnen aber eh sofort, was nach wenigen Sekunden geht, anstatt dass sie auf Rettung durch ihre Kameraden warten: Denen bringt das zwar EXP, nicht aber dem geretteten Spieler.

Im Nahkampf entscheidet die richtige Kombination aus Verteidigung und Angriff über Leben und Tod.
Christoph Vent Redakteur - P - 123931 - 4. Oktober 2012 - 17:07 #

Viel Spaß beim Lesen!

Tand 16 Übertalent - 4321 - 4. Oktober 2012 - 18:40 #

Mau snach unten

"Stattdessen flankieren wir unsere Gegner, unterstützt von mehreren KI-Kameraden." - flankieren bedeutet nicht, die Flanke des Gegners anzugreifen

Grimmwolf 09 Triple-Talent - 290 - 4. Oktober 2012 - 18:58 #

Darauf habe ich auch mal hingewiesen, da es ein Anglizismus ist, die Korrektur wurde aber zurückgewiesen. :)

Philley 16 Übertalent - 5356 - 5. Oktober 2012 - 10:43 #

Sonst bin ich eigentlich der, der Mitmenschen sagt, daß z.B. "realisieren" nicht "erkennen/einsehsehen" heißt, aber flankieren hat mich wirklich überrascht:
http://www.duden.de/rechtschreibung/flankieren
Wieder was gelernt.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 7. Oktober 2012 - 8:48 #

Das ist nur teilweise richtig: Das schöne deutsche Verb ausflankieren hat exakt die Bedeutung, jemandem in die Flanke zu fallen oder ihn zu umgehen; dies auf flankieren zu verkürzen, scheint mir gängiger Sprachgebrauch zu sein im sportlichen/militärischen Sprachumfeld. Flankieren in der Bedeutung von jemanden decken habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gelesen oder gehört, das Wort kommt eigentlich nur noch bei flankierenden Maßnahmen o.ä. vor, überwiegend partizipial verwendet. Dass es sich beim Flankieren des Feindes um eine andere Tätigkeit als beim Flankieren des Freundes handelt, wird durch das Objekt selbst zweifelsfrei geklärt.

Imbazilla 15 Kenner - 2964 - 4. Oktober 2012 - 17:30 #

Kann jemand mal das von der Qualität mit Lead and Gold vergleichen? Ich hatte sehr viel Spaß mit Lead and Gold, wird mir dieses Spiel hier auch gefallen, obwohl ich das Setting deutlich schwächer finde?

fightermedic (unregistriert) 4. Oktober 2012 - 19:29 #

genau das gleiche frag ich mich auch grad, lead and gold war toll, das hier spricht mich vom setting her an, aber irgendwie so der letzte funke springt noch nicht über

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22503 - 4. Oktober 2012 - 17:50 #

Für den Preis bin ich mit dem Resultat zufrieden und werde es mir wohl holen. Ist vom Szenario wirklich eine schöne alternative zu den aktuellen und kommenden Shootern.

Danke für den Test :-)

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50612 - 5. Oktober 2012 - 4:28 #

der meinung bin ich auch, mir hat die beta schon spaß gemacht.

Skor 07 Dual-Talent - 105 - 4. Oktober 2012 - 19:37 #

Auch wenn ich selber keine Erfahrungen mit dem Spiel gemacht habe, finde ich es komisch, dass das Kampf- und Rangsystem anscheinend für eine starke Abwertung gesorgt haben.

Wenn man ein Multiplayer-Action Spiel mit Schusswaffen hat, braucht man nunmal nur drei Tasten fürs Feuern, Nachladen und Waffe wechseln.
Das kann man aber ja unmöglich auf dieses Setting übertragen und muss deshalb eine Alternative entwickeln, die es ermöglicht einen Kampf mit mittelalterlichen Waffen eben nicht nur in eine sinnlose Klickorgie zu verwandeln.
Vielleicht hätte man die Interaktionen zu einem Gegner durch eine Tastaturauswahl für die einzelenen Angriffsvarianten vereinfachen können. Andererseits gibt es ja auch weniger Spielraum, denn die meisten anderen Szenarien wo solche Waffen eine Rolle spielen, sind meistens im Fantasy-Rahmen angesiedelt wo man aufgrund von Magie und Spezialfertigkeiten, den Kampf mit bloßer Waffe nicht derart in den Vordergrund rücken muss.

Das Rang- bzw. Upgradesystem klang irgendwie im Test selbst recht interessant und wird dann aber bei der Wertung teilweise als negativ dargestellt. Ich finde es eig auch besser wenn man nach jedem Fortschritt auch gleich die Veränderungen richtig spüren kann, aber für ein Spiel was vom Multiplayer leben soll ist es doch angebrachter langfristige Motivationen zu bieten. Was ja eigentlich bedeutet, dass nicht jeder nach ein paar Tagen sofort alles freigeschalter hat.

Und das ein Multiplayer-Spiel wegen fehlender Story Wertungsabzug bekommt, kann ich nicht verstehen. Selbst wenn es so etwas wie Story-Szenarien für den Multiplayer gegeben hätte, geht einem sowas doch ehrlich gesagt nach kurzer Zeit ziemlich am ***** vorbei. Letztendlich wird es dann doch immer nur auf den PvP hinauslaufen, egal wie toll man die Rosenkriege mit eingebunden hätte. (Meine Meinung)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 4. Oktober 2012 - 20:09 #

Wieso glaubst du, dass WotR Punktabzüge für Kampfsystem, Rangstufen und fehlende Story bekommen hat? So funktioniert unser Wertungssystem nicht.

Skor 07 Dual-Talent - 105 - 4. Oktober 2012 - 22:05 #

Ich habe mich nachdem gerichtet was im Test, Meinungskästen und bei der Wertung an Kritik geäußert wurde, bzw. was ich als solche verstanden habe.

Ich habe dabei vielleicht einen falschen Ausdruck benutzt, meinte letztendlich jedoch nur die Faktoren die zur finalen Wertungsnote geführt haben.

Natürlich kann ich dabei nicht wissen, wie jetzt genau gewichtet wurde, aber ich konnte mir über die anderen Punkte die negativ aufgefallen waren, keine Wertung von 7.0 zusammenreimen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 4. Oktober 2012 - 22:45 #

Das Kampfsystem kritisieren wir nicht per se, im Gegenteil. Wir kritisieren aber die Balance zwischen den Nahkamofwaffen, wo offensichtlich die Allrounder (v.a. Schwert) am beliebtedten/effektivsten sind. Dass es schwer zu lernen ist, gehört aber natürlich auf die Contraseite bei Bedienung.

Die 7.0 sind der Spielspaß aus unserer Sicht, und übrigens ist das keine schlechte Note, sondern eine gute. Die kritischen und positiven Dinge, die wir benennen, stecken sicher alle irgendwie in dieser Note. Aber eben nicht nach dem Prinzip des Wertungsabzugs oder -zuschlags.

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 6. Oktober 2012 - 17:09 #

Das Empfinden, dass das Schwert als Lieblingswaffe gilt habe ich nicht. Das schwere Erlernen des Kampfsystems als Kontrapunkt zu werten finde ich nicht richtig.
Komplexe Kampfsysteme haben nunmal einen gewissen Anspruch an die Lernkurve.
Dadurch fällt der Belohnungseffekt wie in eurem Test beschrieben aber umso höher aus. Denn tatsächlich spürt man hier wenn man besser geworden ist.
Würde das, gerade in der heutigen Zeit, wo die meisten Spiele nur mit einem einfachen rechtsklick einfach alles von alleine machen, als sehr postitiv werten. Eventuell ist man als Spieler etwas zu träge geworden um sich in ein Spiel hinein zu fuchsen. Leider spiegeln dass jedenfalls viele andere Spiele wider.

TwentY3 14 Komm-Experte - P - 2406 - 4. Oktober 2012 - 20:13 #

Es macht mir schon seit der Beta recht viel Spaß. Man merkt leider, daß es eine kleine Entwicklerschmiede ist. Nvidia-Karten machen nach einer Stunde Artifakte, wenn man nicht unter 2.80er Treiber hat und bei mir führt die Zielmarkieren-Taste regelmäßig zu Desktop zurück.

Aber nach ein paar Stunden, so ab Level 20 bekommt man den Dreh raus, und kann sich seine Klassen nach belieben bauen. Btw, habe ich alle vier Custom-Klassen mit Level 20 gehabt, einmal Armbrust panzerbrechend, einmal Bogen panzerbrechend, ein Schwerer Ritter mit Schottischen Zweihänder und mein Liebling, leichte Rüstung und Streitkolben zum um die Gegner-herum-sprinten.

Ich sehe viele Leute aus anderen kleinen Community zu diesem Spiel wechseln, wie Red Orchestra oder Mount & Blade.

Es lohnt sich reinzuschauen, auch für unentschlossene bei dem Preis.

RICK- (unregistriert) 4. Oktober 2012 - 20:14 #

Hallo Gamersglobal-Team,

Ihr könntet doch noch auf diesen Titel eingehen
(h ttp://ww w.age-of-chivalry. com).

Thematisch und generemäßig passend.

Lalalu (unregistriert) 4. Oktober 2012 - 20:57 #

Am 16. Oktober kommt endlich Chivalry raus, yay.

Trax 14 Komm-Experte - 2505 - 4. Oktober 2012 - 21:23 #

Das ist mal wieder ein schöner Test. Ich werde aber lieber auf Mount and Blade 2 warten. So vollkommen ohne Solomodus oder Story ist das Spiel leider nichts für mich.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11222 - 4. Oktober 2012 - 22:57 #

Danke für den Test. Den Alternativenkasten finde ich vom Inhalt her allerdings etwas merkwürdig. Warbands MP kann man ja noch als Alternative sehen, der Rest ist jedoch so weit entfernt, dass es mMn nicht mehr als solche gelten kann. Wirkt auf mich so, als hätte man den Kasten irgendwie füllen müssen/wollen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 4. Oktober 2012 - 23:31 #

"spielen wir diese Kriege nach, allerdings nicht als dröge Strategie"

Muss so ein blöder Kommentar wirklich sein in einem "pro­fes­si­o­nellen" Test? Ob Strategie dröge ist oder nicht, hängt immer noch extrem vom Geschmack des Re­zi­pi­enten und von der Umsetzung ab, genauso wie bei drögen :P Action-Multiplayer-Spielen. Hier wird völlig grundlos so getan, als könnten Strategieumsetzungen nur dröge sein. Völlig daneben.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 5. Oktober 2012 - 4:51 #

Das hat mich auch geärgert. Ein geradezu exemplarisches Beispiel dafür, dass manch Versuch, witzig zu sein, einfach nur dümmlich rüberkommt.

Ganesh 16 Übertalent - 4870 - 5. Oktober 2012 - 6:28 #

Als "dröge Strategie" wäre das Spiel wenigstens kein dumpfes Reaktionsspiel... *duck*

Im Ernst: Ich finde das etwas daneben. Als wäre es nicht schon blöd genug, dass Strategie so einen Nischenplatz hat...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Oktober 2012 - 7:40 #

Das habe ich dazu geschrieben, bekanntlich bin ich ein erklärter Strategiespiel-Verächter. Vielleicht ein wenig das Selbstironie-Ventil aufdrehen?

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 6. Oktober 2012 - 0:08 #

Das ging dann aber in die Hose. Leider ist ja nicht sichtbar, dass dieser Teil von dir ist, sonst wäre die Ironie erkennbar gewesen, für jeden, der deine Vorlieben kennt. Von Christoph ist aber schlicht nicht so bekannt, wie er zu Strategie steht und es klingt, so wie es formuliert ist, schlicht Ernst gemeint.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 6. Oktober 2012 - 8:49 #

Ich meine damit eher, eine gewisse ironische Distanz zu den eigenen Genrevorlieben zu entwickeln, und sich von einem "dröge Strategie" in einem Actionspieltest nicht gleich persönlich angegriffen zu fühlen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 6. Oktober 2012 - 15:32 #

Verstehe, interessanterweise bin ich aber gar nicht der größte Strategiefan, vielmehr gibt es so einige Genres, die ich lieber spiele und deswegen habe ich mich von dem Kommentar auch gar nicht persönlich angegriffen gefühlt. Ich finde ihn nur schlicht total dämlich und daher unpassend in einem professionellen Review. Da hilft dann auch keine ironische Distanz, die ich selbst entwickeln könnte.

TheDude (unregistriert) 5. Oktober 2012 - 0:10 #

Mir machts erheblich mehr Spass als alle Battlefield und CoD´s.

Kampfsystem braucht n bischen Übung, aber wenn man es beherrscht, kommt man mit JEDER Waffe in die Top 5, dafür bürge ich ;)

Kanns nur empfehlen!

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 5. Oktober 2012 - 5:00 #

Seitenhiebe mit dem Schwert gegen gepanzerte Gegner? Viel Glück. Wenn man nicht gerade ein Gelenk trifft, rutscht die Klinge fröhlich über den Harnisch. Das Visier klappt man nur wegen der gegnerischen Schützen runter? Eine Klinge im Gesicht ist wohl nicht überzeugend genug. Und während es mal Schusswaffen im Spiel gegeben haben mag, waren es mit Sicherheit keine Musketen! :P

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Oktober 2012 - 7:44 #

Ich war der Meinung, Arkebusier wäre für viele unverständlich gewesen. Musketen sind ebenso Vorderlader, das kommt schon halbwegs hin. Zumal Vorderladerschütze o.ä. nicht als Soldatentyp funktionieren würde.

Das Visier klappt man generell selten runter, unserer Erfahrung nach, darum ging es in der Aussage; aber wir hätten auf die Verwendung im Nahkampf eingehen können, stimmt.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 6. Oktober 2012 - 11:55 #

Arkebuse unverständlich? :O
edit: Ok, die Rechtschreibkontrolle meckert bei dem Wort. Hast wohl doch Recht ..

Burny 11 Forenversteher - 565 - 5. Oktober 2012 - 14:13 #

Das mit dem Visier ist so ne Sache. Man sieht wirklich selten jemanden, der sein Visier runter klappt. Aber das liegt im großen und ganzen daran, dass sie nicht wissen, dass man es runter klappen kann. Glück für mich, denn ein Stich ins ungeschützte Gesicht ist oftmals tödlich, fügt zummindest großen Schaden zu.
Selber runterklappen tu ich aber auch selten. Nur wenn ich merke, dass mir ein geübter Spieler gegenüber steht, der nicht nur wild durch die gegend schwingt, klappe ich es auch runter.

Der gute Anonymous (unregistriert) 5. Oktober 2012 - 6:47 #

Das sah von Anfang an nach nichts aus.. es wurde hier irgendwie nur recht gehyped :/ (Genau wie damals Jagged Alliance) Vielleicht mal bei Vor-Ort-Terminen die rosarote Brille absetzen und mit eher normalen Augen das Ganze betrachten, sonst seid ihr doch auch kritischer! Auch wenn man gerade in diesen Moment Watte als Journalist in den Arsch geblasen bekommt.

Oder wie kommts das von "SEHR GUT" auf "7" gewertet wurde?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Oktober 2012 - 7:52 #

Weil es einen Unterschied macht, ob man ein Spiel zwei Stunden oder zwei Wochen ansieht. Im Gegensatz zu dir sind wir nicht in der Lage, im Mai bereits die finale Qualität eines Titels zu erkennen, der im Oktober erscheint. Deinen Worten entnehme ich zudem, du würdest zufriedener mit unserer Arbeit sein, hätten wir erst ein Befriedigend gegeben und nun eine 8.0? Dann wären wir kritischer?

Drakhgard 12 Trollwächter - 996 - 5. Oktober 2012 - 7:56 #

Schöner Test!

Ich spiele das Spiel seit gestern. Nach ca. 3 Stunden Spielzeit bislang folgendes erstes Fazit:

- Bis zur ersten Custom-Klasse mit allen erdenklichen Upgrades dauert es seine Zeit. Ich habe nach 3 Stunden Intensivspielen mit teilweise erstaunlicher Score für einen Anfänger gerade mal ein Viertel aller Sachen freigeschaltet, die ich für eine einzige Klasse benötige. Nicht zu erwähnen, was man noch alles an Münzen benötigt, um schließlich mal eine "spielbare" Klasse erstellt zu haben. Ich hätte mir an dieser Stelle zumindest gewünscht, wenn ein paar Sachen schon freigeschaltet gewesen wären, ohne wirklich ALLES kaufen zu müssen. Aber die vorgefertigten Klassen sind bis dahin relativ gut spielbar.

- Das Balancing ist STARK verbesserungswürdig. Spieler, die schon alles erdenkliche freigeschaltet haben, sind sich in ihrer Waffenwahl alle einig: Sie nehmen Streitkolben. Die Dinger metzeln selbst einen Plattenträger mit Leichtigkeit nieder. Das kann es doch nicht sein.

- Manchmal scheint mir das Treffen mit Armbrust oder Bogen etwas 'verbuggt' zu sein. Ich sehe, wie der Pfeil/Bolzen direkt das Ziel trifft, es aber keinen Schaden bekommt. Ich sehe auch keinen abprallenden Pfeil oder irgendein Indiz, dass das Projektil geblockt wurde. Ob nun tatsächlich das Treffen selber verbuggt ist, oder das 'Feedback', ist mir jedoch unklar.

- Ab und zu lässt die Nahkampfsteuerung echt verzweifeln. Deswegen greife ich zum Bogen. Der Fernkampf hat mir am meisten Spaß bereitet, wenn auch Armbrüste (verständlicherweise) ewig zum Nachladen benötigen. Was mich bei Armbrüsten z.B. stört ist, dass ich erstmal direkt nach dem Spawnen kurbeln darf. Ich hätte mir zumindest beim Spawn gewünscht, dass sie bereits geladen ist.

- Schwere Platten zu tragen lohnt sich wohl weniger. Die meisten laufen maximal in mittelschwerer Rüstung um und massakrieren damit alle schwer gepanzerten ohne Probleme.

Kurzum: Das Spiel muss definitiv noch gebalanced werden. Trotzdem ist es richtig unterhaltsam und wird denke ich noch einige Abende ausfüllen. Und für diesen Preis (24,99 Preorder auf Steam, wenn's mich nicht täuscht) bekommt man dennoch viel geboten.

Gadreel 11 Forenversteher - 747 - 5. Oktober 2012 - 10:30 #

Ich find die Balance jetzt nicht so schlecht, gegen Streitkolben hilft immer eine schöne lange 2Handwaffe, dann einfach aus der Reichweite bleiben. Und Plattenrüstungen haben durchaus ihren Sinn, nur viele glauben nur weil sie Platte tragen können sie hirnlos in die Menge stürmen, meistens reicht dann ein gezielter Stoß ins Gesicht.
Also 100% passt die Balance noch nicht, aber ich würde sagen die Richtung stimmt, jede Kombination, hat seinen Counter, wobei Skill immer noch das Entscheidende ist.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 5. Oktober 2012 - 10:53 #

Das Streitkolben so effektiv sind, ist halt schon realistisch. Gegen schwere Platte waren Schwerter im späten Mittelalter relativ nutzlos, wenn man nicht gerade geschickt(oder zufällig) die Stellen an den Gelenken trifft. Stumpfe Waffen wie Streitkolben führen nicht nur zu Dellen sondern halt eben auch zu Knochenbrüchen und/oder anderen inneren Verletzungen(in aller Regel tödlich, ob unmittelbar oder mit Verzögerung). /Klugschissende

Burny 11 Forenversteher - 565 - 5. Oktober 2012 - 14:17 #

Gegen die Streitkolben: Renn einfach so nah wie möglich an die hin. Viele Waffen, außer Schwerter im allgemeinen, haben eine minimale Reichweite. Wenn du zu nah am Gegner bist kann er dich nicht mehr mit dem Kopf treffen und macht keinen Schaden mehr.

Llares (unregistriert) 5. Oktober 2012 - 10:22 #

Hab das Spiel noch nicht, überlege aber stark, ob ich es mir zulege. Was mich jedenfalls stört, neben den allgemeinen Balancing- Problemen, ist die Einstufung von Bogen und Armburst: Armbrüste haben eine wesentlich geringere effektive Reichweite als Bögen. Das ist ja gerade der Vorteil von Bögen (zusammen mit der höheren Kadenz).

Das hochstufige Spieler mit mittlerer Rüstung und Kolben rumlaufen macht Sinn, da Schwerter eigentlich nur effektiv sind, wenn man die Schwachstellen der Panzerung mit Stößen trifft. Kolben wurden ja entwickelt, um Panzerungen zu negieren. Passt also!

Wiolant 10 Kommunikator - 494 - 5. Oktober 2012 - 12:06 #

Hat hier zufällig irgendjemand schon die Retail Version in Händen?
Bei Amazon sind es ja zurzeit 7-10 Wochen Lieferzeit und auch bei lokalen Händlern war - bei mir jedenfalls - nichts verfügbar.

TheDude (unregistriert) 5. Oktober 2012 - 13:21 #

Bei dem günstigen Preis würde ich nicht lange fackeln, das Spiel ist jeden Cent wert.

Gehört zu meinen 3 Lieblingsspielen.

Irgend ein Haar in der Suppe findet man immer, aber man kann auch einfach mal damit jede Menge Spass haben und es nicht dauernd angheblich fehlender Balance zuschreiben, wenn man aufgrund eigener Unfähigkeit umgenatzt wird.

Endlich mal etwas, was sich in vielerlei Hinsicht positiv aus dem Call of Duty- und mittlerweile leider auch Battlefield-Einheitsbrei abhebt.

Den Reflex mancher Leute, sowas "Neues" dann ungewöhnlich kritisch zu sehen kann ich zwar nachvollziehen, ist aber nach ausgiebigem Spielen und Testen meinerseits (ich behaupte mal, dass ich wesentlich mehr gezockt habe als jeder einzelne Spieletester diverser Zeitschriften) nicht unbedingt begründbar. Die Balance kann keiner von denen wirklich beurteilen, dazu sind sie mit hoher Sicherheit noch zu schlecht. ^^

Echte Kerle trainieren halt wie die alten Römer, bevor sie sich ins Gefecht stürzen ;) Für mich ist die Komplexität ein großartiger Pluspunkt. Man muss ja nicht nur für anspruchslose Kiddys testen.

See you in the War of Roses!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Oktober 2012 - 19:55 #

See you in our Dark Souls thread...

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 6. Oktober 2012 - 9:59 #

Die alten Römer hatten Kurzschwerter. Die dazu benötigte Kraft war um einiges Geringer, als die Kraft für ein Langschwert und im Kettenhemd. ;)

Burny 11 Forenversteher - 565 - 5. Oktober 2012 - 14:37 #

Also von der nicht ausgenutzten Waffenvielfalt kann ich anderes berichten. Besonders Zweihandäxte sind sehr weit verbreitet. Bis vor ein paar Tagen war auch noch alles überrannt von Hippenträgern weshalb die Hippen durch den letzten Patch verschlechtert wurden. In der Beta war der Speer noch sehr beliebt aber wie bei der Hippe wurde auch der Speer verschlechtert und ist jetzt zu fast nichts mehr zu gebrauchen.
Jetzt, vorallem, da die Masse der Nicht-Preorder-Leute da ist, ist der Claymore ziemlich verbreitet aber einfach aus dem Grund, weil man mit dem richtigen Stahl einfach wie ein irrer schwingen kann und sich kaum sorgen machen muss, nicht zu treffen. Da kann man sogar durch 4 Typen gleichzeitig durchschwingen, Schwachsinn wie ich finde.

Es gibt im Moment drei Dinge die mich am Spiel stören:
1. Das Spawnsystem. Wie oben schon beschrieben, hat man ein Duell mit einem Gegner, hat ihn fast geplättet und dann... Tja, dann spawnen 4 Leute um ihn rum und schon gibts einen Rudelf*** aus dem man sich nicht befreien kann.

2. Claymores und andere Waffen mit Toledostahl. Diese Stahlsorte ist meiner Meinung nach ziemlich unfair/unrealistisch/unnötig.

3. Waffen, die zu schnell geschwungen werden können und dabei Schaden austeilen während der Gegner nicht einmal mehr dazu kommt den Schwertarm nur einen millimeter zu heben.
Um durch eine Plattenrüstung durchzukommen oder auch nur eine Delle rein zu hauen, brauch man Kraft, die man aber einfach nicht aufbringen kann, wenn man mit der Waffe hin und her fuchtelt.
Entweder sollte durch einen Block die Angriffsserie etwas länger unterbrochen werden können oder ein Ausdauersystem sollte eingeführt werden, damit diese Leute einen nicht endlos vollspammen können.

Findet sonst noch jemand, dass Stangenwaffen, vorallem beim Schwingen, sich irgendwie zu kurz anfühlen?

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 5. Oktober 2012 - 20:43 #

Das Spawnsystem wurde sehr ausgiebig im Forum diskutiert; da gab es die Pro-Seite, die argumentierte, dass es einfach nur eine weitere Spielmechanik sei, die ja immerhin beiden Fraktionen zur Verfügung stehe. Meiner Erfahrung nach finden sich da sozusagen "technokratische" Spieler, die sich lediglich um Spielmechaniken scheren und denen das Szenario und die Atmosphäre relativ egal sind. Die Contra-Seite hingegen sprach Dinge wie Immersion und Sinnhaftigkeit an. Spieler von der Sorte, die sich vor Release in diversen Foren- und Kommentarthreads im Netz etwa darauf freuten, den "damned Yorkists/Lancastrians" eins auszuwischen.
.
Das Problem: Beide Seiten argumentieren für das, was sie von dem Spiel erwarten, stichhaltig. Die Lösung: Server-Optionen für die Admins. Mal schauen, welche Server den größeren Zulauf haben - die mit Squad-Spawning oder die ohne. Zumindest bekam ich auf diesen Vorschlag im Beta-Forum hin die Antwort von einem Entwickler, man sei für Server-Optionen dieser Art "sehr offen". Nur leider werde man lediglich auf Default-Servern Erfahrung sammeln können. Ich habe das Spiel (noch?) nicht, kann mir jemand sagen, wie es damit aussieht? Gibt es denn schon Server, die aufs Squad-Spawning verzichten, sofern diese Option den Admins denn tatsächlich zur Verfügung steht?

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 5. Oktober 2012 - 17:25 #

Nichts für mich scheint aber spassig zu sein :)

Azzi (unregistriert) 6. Oktober 2012 - 9:52 #

Habs gestern für 18 Euros gekauft, ist schon okay für den Preis. Folgende Sachen nerven aber immer noch seit der Beta:

- das Rennsystem in dem man langsam beschleunigt wie ne Dampflock um irgendwann ne Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, die aber bei jeder Richtungsänderung sofort wieder weg ist.

- alt+tab auf Windows geht, leider hat man danach permanent die Fenstermodusleisten von Windows im Bild und das trotz im Spiel eingestellten Vollbildmodus

- das Spawnsystem: Ein echtes Ärgernis, bestraft es doch das Sterben kaum und man kann das eine Team nicht mit allmählichem Landgewinn von bestimmten Punkten wegdrängen.

- Technische Probleme: Hatte schon 3x Crashes auf Windows, an meinem PC liegts net der läuft super stabil

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 6. Oktober 2012 - 9:52 #

Beim Bogen wird von einer realistischen Flugkurve des Pfeils gesprochen, trifft das auf den Bolzen der Armbrust nicht zu?

Müsste der Bogen nicht eigentlich auch mehr Reichweite und Schaden als die Armbrust haben?

TheDude (unregistriert) 6. Oktober 2012 - 13:16 #

Armbrüste haben potentiell eine höhere Zugkraft als ein Bogen. Das ist ja der Vorteil der Tatsache, dass man die Sehne arretieren kann und nicht lange halten muss. Die Bögen einer Armbrust sind aus Stahl und werden mit technischer Hilfe gespannt (oder mit 2 Händen und dem Rücken, je nach Bauweise)

Ingame macht ein Kriegsbogen (schwerster Bogen) in etwa soviel Schaden wie eine leichte Armbrust, nach ca. 2 Treffern ist der Gegner tot, wenn man mitten ins Gesicht trifft auch schon mal nach einem ^^

Die schwere Windenarmbrust ist was den Schaden angeht unschlagbar, braucht aber auch irre lange zum Nachladen. Ein Treffer macht aber auch 80-100 % der Gesundheit weg. Durch Plattenrüstungen. ^^

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 6. Oktober 2012 - 13:54 #

Irgendwie bezweifel ich, dass ein Langbogen weniger Durchschlagskraft als so eine poplige Armbrust haben sollen. O.o Also laut Wiki hatte so ein Langbogen damals schon beachtliche Durchschlagskräfte:
"Kettenrüstungen, Plattenrüstungen oder Eichenplatten von etwa 2,5 cm Dicke können Berichten zufolge von Langbogenpfeilen durchschlagen werden. So berichtet Gerald de Barri von der Schlacht um das Abergavenny Castle 1182, bei der zwei flüchtende Soldaten von Walisischen Bogenschützen beschossen wurden, dass deren Pfeile das 10 cm dicke Schlosstor aus massiver Eiche soweit durchdrangen, dass die Pfeilspitzen auf der anderen Seite herausragten."
Also das mit dem Tor sei mal dahin gestellt, aber eine Rüstung war für gewöhnlich keine 10cm dick. :D

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 6. Oktober 2012 - 14:08 #

Also bei Stronghold sind die Armbrustschützen viel stärker als die Bogenschützen und bei AoE auch! :D

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 6. Oktober 2012 - 14:18 #

Die haben keine Ahnung. Der Bogen war nicht umsonst so beliebt über Tausende von Jahren querbeet über die Regionen. Hunnen, Indianer, Römer, im Mittelalter und soweiter. :>

TheDude (unregistriert) 6. Oktober 2012 - 17:26 #

Versuch doch einfach mal logisch an die Sache heranzugehen. Ein Bogen hat ne schnelle Schussfolge und ist relativ einfach herzustellen. Allerdings braucht man ne Menge Übung, um damit effektiv zu sein.
Ein starker Bogen ist eine gefährliche Waffe. Aber niemals kann ein solcher eine Schussstärke erreichen wie eine mit einer Winde gespannte Armbrust, das ist physikalisch nicht möglich. Warum sonst braucht man wohl eine Winde? Desweiteren kann die Armbrust von jedem Bauern bedient werden. Aber eine Armbrust ist wiederum recht teuer, mit der ganzen Mechanik etc. pp. und schon allein weil soviel Stahl verbaut ist, der auch sorgsam geschmiedet werden muss, weil er sonst brechen würde beim Spannen.

Somit ist zumindest die schwere Armbrust für die massenhafte Ausstattung einer Truppe ungeeignet, da sind Langbögen besser, sofern man über ausreichend geübte Schützen verfügt. (In England wurde im Mittelalter zeitweilig jeder Sport ausser Bogenschiessen verboten, so gehts halt auch ^^)

Als Armbrustschützen verdingten sich hingegen oftmals bezahlte Söldner, die sich fürstlich entlohnen liessen, aber aufgrund ihrer Wirksamkeit sehr gefragt waren im Mittelalter.

Der Papst höchstelbst wollte zur Zeit der Kreuzzüge die Armbrust verbieten lassen, da damit jeder Bauer einen gepanzerten Ritter vom Pferd schiessen konnte. Hat sich nicht durchgesetzt, wie man weiss. (Gegen Heiden sollte sie dennoch erlaubt sein, was natürlich etwas inkonsequent ist)

Ihr solltet mal von "In Spiel X ist das aber so und so" Abstand nehmen, sowas hat für denkende Menschen keine echte Aussagekraft.

Desweiteren würde euch ein Blick in Wikipedia und/oder andere kompetente (!) Quellen schnell alle Antworten liefern ;)

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 6. Oktober 2012 - 17:37 #

Der Bogen von einer Armbrust ist deutlich kleiner, das spielt beim spannen afaik eine wichtige Rolle. Das man einfacher auf einen Hebel drücken kann, um einen Bolzen zu feuern, als einen Pfeil per Bogen ist jetzt kein Geheimnis. Aber das hat mit Reichweite und Durchschlagskraft aber auch gar nichts zu tun.
Du kannst du mir gerne einen schöne Quelle liefern, wo die jeweiligen Zukräfte und Durchschlagskräfte ausgelistet sind. ;)

PS: Den vorletzten Satz kannst du dir sparen. Die Aussage ist in der Form unangebracht, vor allem da Larnak das sichtbar nicht ganz ernst meinte. ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 6. Oktober 2012 - 17:45 #

Wo steht, dass mein "In Spiel X ist das aber so und so" von mir als Satz mit echter Aussagekraft geplant war? War er jedenfalls nicht ;)
Und da ich der einzige war, der das gemacht hat, passt das "ihr" irgendwie auch nicht.
(edit: Oh, Crizzo hats auch schon gesagt. Na egal.)

Davon abgesehen habe ich vorhin, nachdem ich zunächst die gleichen Gedanken wie du hatte, gelesen, dass ein Bogen die Spannkraft wohl viel besser auf den Pfeil übertragen könne als die Armbrust auf den Bolzen, wodurch die höhere Spannkraft natürlich wieder etwas relativiert würde. Wie sehr, kann ich aber so ohne Detailwissen nicht abschätzen.

TheDude (unregistriert) 6. Oktober 2012 - 18:08 #

Ach Kinder, könnts denn nicht selber googeln?

htt p://w w w.medievalsteel.d e/Seite n/Waf fen/Armbr ueste. htm

ht tps://d e.wiki pedia.or g/wi ki/Lan gbogen

Ein Langbogen hatte bis ca. 60kg Zugkraft. Eine schwere Armbrust hatte bis zu knapp einer 3/4 Tonne (!) Zugkraft. Und jetzt kommt mir nicht mit Kraftentfaltung etc. Eine leichte hand-oder hebelgespannte Armbrust mag einem guten Langbogen evtl. durchaus etwas unterlegen sein, aber so ein Ding sicherlich nicht.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 6. Oktober 2012 - 18:19 #

Klar kann ich, aber ich hab eben auch noch was anderes zu tun ;)
Also: Danke fürs Raussuchen :p

Crizzos Information mit dem 10-cm-Eichentor von weiter oben stammt übrigens aus eben dem Artikel, den du gerade verlinkt hast.

Du kannst den Link auch normal posten, das würde die Nutzerfreundlichkeit noch weiter erhöhen.

TheDude (unregistriert) 6. Oktober 2012 - 18:20 #

Wenn ich es könnte, würd ich es machen.

Aber um hier zu schreiben und zu lesen, dafür haste genug Zeit? ^^ Dann sollte man auch erwarten, dass du "Armbrust" oder "Langbogen" in Google eintippen kannst.

Naja, ich helfe immer gern, keine Ursache ^^

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 6. Oktober 2012 - 18:28 #

Alle halbe Stunde mal kurz ins Tracking schauen und 1-2 Kommentare lesen braucht nicht viel Zeit. Bei Google würde es beim Eintippen ja nicht bleiben, ich müsste die Texte auch noch lesen :p
Und vor allem finde ich das dann am Ende wieder so interessant, dass ich mich ne ganze Stunde durch die Weltgeschichte klicke :D

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11026 - 6. Oktober 2012 - 18:21 #

40sec zum Nachladen und Co...das Ding im Spiel ist scheinbar kleiner. Ergo müsste der Bogen in dem Spiel auch mehr Dampf haben.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 6. Oktober 2012 - 18:28 #

"Das Spannen einer leichten Armbrust erfordert ca. 15 Sekunden. Die Abzugskraft liegt bei ca. 80 bis 180 Kilogramm."
Das ist aber immer noch mehr :)
Oder ist die im Spiel *noch* kleiner?

Fafhrd (unregistriert) 7. Oktober 2012 - 11:29 #

Die wenigsten im Krieg eingesetzten Armbrüste waren mit Stahlbögen ausgestattet, sondern mit schweren Holzbögen oder Kompositbögen. Auch diese konnten aber schon mehr Energie speichern als ein Bogen - waren im Gegensatz zu Stahlbögen aber auch stark witterungsanfällig.

Insgesammt waren die Kosten für Truppenausstattung und Training mit Armbrüsten aber geringer als z.B. mit Langbögen, da dort das Training heftig zu Buche schlug. Effektiv waren Armbrüste, trotz der hohen Durschlagskraft, aber nur in Belagerungskämpfen, während Bögen mit bis zu 10-facher Kadenz in Feldschlachten bis zur Verbreitung der Arkebuse nicht durch Armbrüste abgelöst wurden.

Der Papst (genauer: Das 2. Lateranische Konzil) verbot übrigens tatsächlich nicht nur Armbrüste sondern auch Bögen in Kämpfen zwischen Christen. Dran gehalten haben sich aber die Wenigsten.

"Ihr solltet mal von "In Spiel X ist das aber so und so" Abstand nehmen, sowas hat für denkende Menschen keine echte Aussagekraft.

Desweiteren würde euch ein Blick in Wikipedia und/oder andere kompetente (!) Quellen schnell alle Antworten liefern ;)"

Lass doch bitte solche überheblichen Aussagen. Erst recht wenn du selbst nich alle Fakten beieinander hast. ;)

TheDude (unregistriert) 7. Oktober 2012 - 14:24 #

Daran ist nichts Überhebliches, es ist ein durchaus angemessener Rat. Desweiteren hast du auch nicht alle Fakten korrekt widergegeben, aber das zu korrigieren überlasse ich mal dir, du scheinst ja wenigstens google bedienen zu können ;)

Fafhrd (unregistriert) 7. Oktober 2012 - 14:37 #

"Daran ist nichts Überhebliches, es ist ein durchaus angemessener Rat."

Den man auch höflicher rüberbringen kann.

"Desweiteren hast du auch nicht alle Fakten korrekt widergegeben, aber das zu korrigieren überlasse ich mal dir, du scheinst ja wenigstens google bedienen zu können ;)"

Google habe ich dafür nicht direkt bedient, sondern schlicht in meinen Erinnerungen an so manches Buch, den Geschichtsunterricht und womöglich auch versch. Internetseiten gekramt. Du darfst mich übrigens gerne belehren, falls ich einen groben Fehler begangen habe. Ich bin an der Thematik interessiert.

Iceblueeye 14 Komm-Experte - P - 2546 - 6. Oktober 2012 - 11:53 #

Ist es eigentlich möglich einem Reiter sein Pferd unter dem Hintern wegzuschießen?

TheDude (unregistriert) 6. Oktober 2012 - 13:11 #

Und ob es das ist! ;)

Kampfsemmel (unregistriert) 8. Oktober 2012 - 21:07 #

Guten Tag,

der Test steht stellvertretend für einer der Gründe, warum Spielzeitschriften heute mit Absatzproblemen zu kämpfen haben. Er kommentiert oberflächlich ein Spiel, stellt irrsinnige Produktvergleiche an und die Pro - u. Contrabetrachtung ist an Wertlosigkeit kaum zu übertreffen.

Ob man in dieser Form noch mit Erfahrungsberichten aus einer Beta konkurrieren kann, dass darf anhand der (teils nicht) nachvollziehbaren Wertungen, Pro - u. Contrabewertung usw. auch angezweifelt werden. Ich bin mir allerdings sicher, dass sich die werte Redaktion wesendlich intensiver mit der Problematik beschäftigt hat als ich ...

Warum man dann dennoch solche Tests abliefert ?

Bei dem Gemüt mancher Tester darf es dann auch nicht wundern, wenn alle Ansätze von komplexeren Spielmechaniken (früher eben auch Simulationen) sich heute nicht mehr durchsetzten. Wenn bereits erfahrene Spieler das Kampfsystem von War of Roses als chaotisch bezeichnen, obwohl es intuitiver doch gar nicht sein kann, dann sieht man wie weit wir gekommen sind.

Am besten einfach nur noch klicken ... das hätte die werte Redaktion aber auch nicht befriedigt, denn dann hätte sie, sofern sie noch einen Contra-Punkt benötigte, einfach geschrieben, dass die Kämpfe zu simplen Klickorgien verkommen.

Auch damit hätten sie freilich recht ... und so schließt sich der Kreis. Mit dem derzeitigen Wertungssystem lässt sich jede Wertung begründen, ohne das der Leser daraus schlau wird oder allein aufgrund dieses Tests eine Kaufentscheidung treffen sollte.

Das ist das Problem der heutigen Spielzeitschrift und damit auch das Problem von GamersGlobal.

Ich wünsch euch trotzdem das beste und würde mich freuen, wenn ihr womöglich wieder zu euren alten Ansprüchen zurückkehrt.

War of Roses mit Rang 20 zu bewerten, dass ist einfach völlig inakzeptabel ...

Azzi (unregistriert) 9. Oktober 2012 - 10:00 #

Die Wertung ist alleine schon okay weil es im Augenblick masssive technische Schwierigkeiten gibt. Ständige Disconnects von Servern, das Spiel stürzt im Durchschnitt jede Stunde ab, massive Probleme mit Nvidia-Grafikkarten. Sowas zu releasen ist imo ne Frechheit.

Dazu kommen Balancing Probleme: 2Handschwert-Gespamme ist aktuell viel zu stark, vor allem im Vergleich mit andern 2Handwaffen.

Denke wenn das alels behoben ist kann man ne 8,0 geben, weils dochn spassiges spiel ist.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 9. Oktober 2012 - 10:49 #

Also verstehe ich das richtig: Dir passt der Test nicht, und darum ist er a) komplett inkompetent, b) das Gemüt der Tester schlicht und c) die Gattung der Spiele-"Zeitschriften" überholt. Drei, vier Nummern kleiner geht's nicht? Zum Beispiel könntest du derjenige sein, der das Spiel nicht in seiner Gänze neutral überblickt -- was mit Fanbrille meist schwierig ist. Oder einzelne Punkte könnten von uns anders gewichtet werden als von dir. Unseren Test scheinst du zumindest nicht komplett ergründet zu haben: Das Kampfsystem ist, trotz nicht perfekter Balance, der eine große Pluspunkt des Spiels, nicht etwa der große Kritikpunkt. Allerdings ist es ein Kritikpunkt, dass es schwer zu erlernen ist -- diese Art der Abwägung scheint dir jedoch fremd zu sein?

"mit Rang 20 zu bewerten... völlig inakzeptabel": Mal abgesehen davon, dass wir in der Beta über die EXP-Verzehnfachung auch die oberen Ränge bzw. Waffen/Perks kennengelernt haben: Es ist nicht der Anspruch, ein Online-Spiel erst dann zu bewerten, wenn man es ein Jahr gespielt hat. Das können dann die Fans des Spiels in ihren Foren machen, wo sie sich über die weltbewegenden Unterschiede des einen Schwertschliffs gegenüber eines anderen in die Haare bekommen. Wir liefern professionelle Kaufempfehlungen für fortgeschrittene Spieler, die gerne vorher wissen, was auf sie zukommt. Wir halten WotR für eine Riesenleistung eines kleinen, engagierten Teams, zumindest ansatzweise mit den ganz Großen mithalten zu können. Und wir halten es für möglich, dass es sich noch verbessert, wenn zum Beispiel die Belagerungen kommen und an der Balance gefeilt wird. Aktuell ist die Wertung genau die richtige: eine gute, aber keine sehr gute.

Kampfsemmel (unregistriert) 9. Oktober 2012 - 18:50 #

Hallo Herr Langer,

es freut mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben meinen Beitrag zu lesen. Ihnen sind die überspitzen Formulierungen ja glücklicherweise aufgefallen.

Lassen Sie mich auf Ihre Punkte eingehen:

1. Ich bin kein Fan Des Spiels.
2. Das mit der Gewichtung trifft sicherlich zu, weshalb das Testpersonal ja auch umfangreich sein sollte. Ist das bei Ihnen der Fall ?
3. Die Beliebtheit der Schwerter war ein Phänomen (welches jetzt bereits abgenommen hat). Balancing-Probleme, mit einem anfänglich von der Masse verursachten Phänomen zu begründen, ist einfach nicht sehr gelungen. Sachlicher, dafür ausführlicher und nicht in ihr Pro - u. Kontrakonzept passend, wäre eine korrekte Darstellung, in der Form:

Schwert ist sehr einfach zu führen. Die Beachtung der Reichweite ist im geringen Umfang erforderlich. Der Schaden ist, je stärker gepanzert das Ziel, desto geringer. Aufgrund der einfachen Handhabung wird das Schwert derzeit gern genutzt, obwohl andere Waffen situationsbedingt und bei entsprechender Erfahrung (z.B. Bogen, Armbrust, alle Einhandwaffen, Hammer, Mordaxt) konkurrenzfähig oder größtenteils besser sind.
Man könnte dieses auch anhand der Geschwindigkeit, Schaden oder Sichtbarkeit der Schläge erklären (den Unterhieb des Hammers sieht man z.B. kaum kommen)

Das Sie solch eine Ausführung nicht machen können, dass ist mir selbstverständlich klar. Nur Sie sehen hoffendlich den Unterschied ? Ich könnte kompetent wirken, wärend Sie sich auf die Meinung ANDERER berufen (Phänomen der Masse). Ich erwarte da einfach mehr.

Damit möchte ich jetzt nicht Ihren (völlig richtigen Eindruck) kritisieren, sondern lediglich Ihre Schlussfolgerung u. Begründung.

4. Je komplexer das Spiel, desto mehr Zeit muss investiert werden, um die Balance des Spiels überschauen zu können. Demnach spielt Ihr Rang, Ihre Erfahrung bei der Bewertung dieses Punktes eine entscheidende Rolle. Das können Sie wohl kaum leugnen. Im Test zu Guild Wars 2 schreiben sie zum Beispiel, dass die Klassen-Balance im Augenblick nicht überschaubar ist. Ehrlich. In War of Roses muten Sie es sich zu ...
Bei der ganzen Betrachtung spielt es überhaupt keine Rolle, wie das nun ein Anfänger empfindet. Es sei denn, dass das Spiel nur Inhalte bietet, die einen Spieler nur bis zu diesem Status an das Spiel binden. Das darf aber wohl bei Multiplayer-Spielen nicht vorrausgesetzt werden und das tun Sie ja auch nicht.

5. Der Niedergang der Spielezeitschriften lässt sich spielend an den Verkaufszahlen ablesen. Woran das nun liegt, dass hat sicherlich zahlreiche Gründe. Einer ist aber sicherlich, dass man nicht versucht hat sich mit tiefgründigeren, detailierteren Tests von den kostenlosen Angeboten abzugrenzen.

Vielleicht lässt sich der Niedergang auch mit den Pro - und Kontragedöns begründen (*augenzwinkern*), wo Gamestar in dem Test zu Guild Wars 2 schrieb (mitlerweile abgeändert):

Erfahrene Spieler sind im Vorteil.

Dafür braucht kein Mensch eine Zeitschrift.

Ich hoffe, dass bei Ihnen nicht der Eindruck ensteht, dass ich nun alles schlecht finden würde. Genau das ist nicht der Fall. Vielmehr habe ich die Punkte rausgesucht die mich stören. Das sind, wie Sie sehen, sehr wenige.

Mein Anliegen lässt sich eigendlich ganz einfach zusammenfassen:

Ich würde mir detailierter u. kritischere Tests wünschen, die eher einen sachlichen Stil haben.

Entschuldigen Sie bitte meinen langen Beitrag. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, dass Sie den Kern meines Anliegens verstehen können. Ich schreib normal nich so gern und habe es wohl auch etwas verbockt.

Gruß

Kampfsemmel

Triton 16 Übertalent - P - 5290 - 31. Mai 2013 - 18:45 #

War of the Rose habe ich hier auch liegen. Finde ich sehr spaßig weil es mal eine andere Thematik aufgreift. Man muss sich schon ein wenig reinfuchsen aber als Bogenschütze hat man schon sein Spaß.

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