Test: Widerstand gegen die Nazis

The Saboteur Test

GTA vermischt mit Assassin’s Creed und einem leichten Hauch von Metal Gear Solid -– so lässt sich The Saboteur gut beschreiben. Akrobatische Sprungeinlagen, wilde Autofahrten und eine actionreiche Inszenierung bilden einen gelungen Mix, der The Saboteur zu einem unterhaltsamen Ballerspaß macht – aber nur für Erwachsene.
Jörg Langer 6. Dezember 2009 - 15:55 — vor 7 Jahren aktualisiert
PC 360 PS3
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Wir schreiben das Jahr 1940, Paris und die nördliche Hälfte Frankreichs sind von den Nazis besetzt. Die französische Bevölkerung wird unterdrückt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Während der größte Teil der Bevölkerung alles über sich ergehen lässt, ist der kleinere dabei, eine Revolte gegen die Besatzer zu planen.

In The Saboteur übernehmen wir die Rolle des irischen Mechanikers und Rennfahrers Sean Devlin im besetzten Paris. Im Prolog des Spiels erfahren wir erstmal, was den Iren nach Frankreich verschlägt: Angetrieben von Rachegefühlen (ein deutscher Offizier ermorderte seinen besten Freund) schließt er sich zögerlich der französischen Résistance an. Eher als Nebeneffekt seines eigentlichen Plans (den Offizier zu töten) hilft Devlin dem französischen Widerstand beträchtlich dabei, durch Sabotageakte und gezielte Tötungen die deutschen Besatzer zu beschäftigen. Was sich im ersten Moment nach einer recht bescheidenen Story anhört, wird im Laufe der Zeit durch einige mehr oder weniger große Überraschungen der Handlung ziemlich interessant und trägt dazu bei, den anfangs recht klischeebehafteten Charakteren eine gewisse Tiefe und Charakterweiterentwicklung zu verleihen.

Unser (unkommentiertes) Video zum Test zeigt eine Mission, in der wir in uns verkleiden...

Die deutsche Version von Saboteur ist "ab 18", sie ist im Gewaltgrad unverändert zu der internationalen Version, aber um sämtliche Hakenkreuze bereinigt. Die darf man als verfassungsfeindliche Symbole bekanntlich in jedem Kino- und Fernsehfilm sowie in jeder Reportage über die damalige Zeit zeigen, nicht aber in einem Computerspiel. Das nämlich – so erklären wir uns die Ungleichbehandlung – würde sicherlich  Scharen von (staatsbürgerlich wohl qua Hobby nicht gefestigten) Spielern sofort oder mittelbar in die Hände tumber Neonazis treiben...

In Saboteur geht's immer wieder auch zur Sache. Umso stärker wir verwundet sind, desto mehr Blutflecken schränken unsere Sicht ein – die Heilung erfolgt konsolentypisch in kurzen Ruhepausen von alleine.

Open-France-Spiel

The Saboteur verspricht eine große und offene Welt, wie sie beispielsweise auch GTA bietet, und dieses Versprechen können die Entwickler von Pandemic Studios auch halten. Neben dem Hauptgeschehen in der französischen Hauptstadt Paris erkundet ihr in The Saboteur auch dessen Vorstädte und einige ländliche Gegenden. Wenn ihr also einmal keine Lust auf die Hauptmissionen habt, dann könnt ihr euch auch ganz frei durch die Spielwelt bewegen. Um an ein weit entferntes Ziel zu kommen solltet ihr natürlich auf einen längeren Fußmarsch verzichten und euch lieber einen fahrbaren Untersatz besorgen. Ganz nach dem GTA-Prinzip könnt ihr ein Auto vom Straßenrand klauen oder Autofahrer aus ihren Karossen zerren, um dann mit deren Fahrzeug die Kurve zu kratzen.

Neben der zentralen Handlung rund um die Rachegelüste unseres irischen Helden, könnt ihr auch zahlreiche Nebenmissionen erfüllen, um euch so Vertrauen und Respekt beim jeweiligen Auftraggeber zu sichern. Durch das Erfüllen von Nebenmissionen könnt ihr euch auf einem schnellen Weg neue Waffen und Fahrzeuge frei schalten, die ihr euch anschließend auf dem Schwarzmarkt besorgen könnt – dazu aber später mehr.

Abgesehen von Haupt- und Nebenmissionen gibt es auch noch eine Menge Wachtürme und sonstige Punkte, die ihr einfach von euch aus in die Luft sprengen könnt. Das bringt euch – wie die Nebenmissionen – neue Waffen und Fahrzeuge. Außerdem bleibt ihr bei euren Sabotageaktionen desto länger unentdeckt, je weniger Wachtürme die Besatzer kontrollieren. Und auch die Händler auf dem Schwarzmarkt geben euch zusätzliche Discounts.

Auch solche Einlagen gibt es: Mit einer Zwillingsflak feuern wir auf einen Zeppelin der Nazis.

Bäumchen wechsle dich

Eine Besonderheit in Bezug auf die offene Welt stellt das wechselnde Farbschema in den Levelabschnitten dar. Dieses reicht von bunt zu monochrom und zeigt euch an, wie sehr die Nazis in diesem Gebiet vertreten sind. Sollte das Gebiet in Farbe sein, so ist es entweder komplett von den Nazis befreit oder es sind nur einige wenige Nazis in diesem Abschnitt zu finden. Ist das Gebiet hingegen überwiegend schwarzweiß, dann wimmelt es dort nur so von Nazis. Der monochrome Stil ähnelt dem aus Sin City und somit gibt es immer einige knallige Grundfarben (etwa Rot und Blau) zwischen den ganzen Grautönen. Dadurch könnt ihr Feinde leichter identifizieren, denn diese haben dann eine rote Aura um sich. Vor allem aber sieht es sehr stylisch aus.

In Verkleidung können wir u.a. Sperr-gebiete infiltrieren (oben), einen Laster in die Luft sprengen (Mitte), einen Gefangenen befreien (unten).
Ein Unterschied von The Saboteur gegenüber Spielen wie GTA liegt darin, dass ihr auf Stealth-Fähigkeiten zurückzugreifen könnt, die euch ein Interagieren im Verborgenen ermöglichen – so zumindest die Theorie. Ihr könnt euch die Uniform eines Nazis besorgen und mit dieser Verkleidung in Sperrgebiete der Deutschen vordringen, in denen ihr in normaler Kluft ohne Umschweife erschossen werden würdet. Damit eure Tarnung nicht auffliegt, müsst ihr gewisse Regeln einhalten, wie beispielsweise nicht auf Dächer zu klettern oder zu rennen. Solltet ihr euch nicht daran halten, dann würdet ihr Misstrauen bei den Nazis erzeugen, was unweigerlich zum Aufliegen eurer Tarnung führen würde. Um das ganze Regelwerk noch etwas schwieriger zu gestalten müsst ihr auch noch darauf acht geben, dass ihr euch nicht allzu lange im Verdachtsradius eines Nazis aufhaltet, ansonsten wird das Misstrauen euch gegenüber so groß, dass dieser zur Pfeife greift und eure Tarnung dadurch ebenfalls auffliegen lässt.

Solltet ihr dann wirklich einmal von den Feinden entdeckt worden sein, so folgt eine Verfolgungsjagd à la GTA. Falls ihr in dieser Alarmphase feindliche Einheiten ausschaltet steigt euer Fahndungslevel immer weiter an bis euch letztendlich, so scheint es zumindest, sämtliche Nazis folgen, die sich in Paris aufhalten. Um diesen Verfolgungsjagden zu entkommen habt ihr mehrere Möglichkeiten. Auf den ersten Fahndungslevels ist es am besten, das Verfolgungsgebiet (auf der Minimap als rote Kreise dargestellt) zügig zu verlassen. Dann verfolgen euch die Nazis nicht mehr, selbst wenn sich in der Nähe noch eine Straßensperre befindet. Als nächste Möglichkeit stehen euch Verstecke zur Verfügung, in denen ihr unterschlüpfen könnt, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Allerdings ist dabei Vorsicht geboten: Sollten euch nämlich Soldaten folgen und sehen, wo ihr euch versteckt, dann wird dieses Versteck solange deaktiviert, bis alle in der Nähe befindlichen Feinde ausgeschaltet worden sind. Dazu zählen auch Wachtürme. Solltet ihr es mal nicht schaffen, in irgendein Versteck zu flüchten, dann könnt ihr euch immer noch Unterstützung von den Résistance-Kämpfern geben lassen, um die Nazis mit Waffengewalt zurückzuschlagen.

Wir fliehen gerade vor den Deutschen – die graue Grafik zeigt an, dass sie in dieser Region das Sagen haben.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 6. Dezember 2009 - 18:19 #

Sehr schöner Test! Schade das es davon noch keine Demo gibt. Würde mir das Spiel auf der PS3 gerne erstmal ansehen auch wenn dieser Test meine Meinung bestärkt dem Spiel doch auf Anhieb eine Chance zu geben.

07713 09 Triple-Talent - 295 - 6. Dezember 2009 - 18:21 #

habe es gestern bekommen und kann es nur empfehlen (uk-version)

CrEEp3r 10 Kommunikator - 407 - 6. Dezember 2009 - 18:31 #

Nach dem 4Players-Test hab ich das Spiel schon abgeschrieben. Dann hab ich den Gamestar-Test und diesen hier gelesen. Jetzt bin ich verwirrt ^^.

Ich denke ich werde mir das Spiel in ein paar Monaten kaufen. Billig auf Ebay oder mit etwas Glück auf Amazon.

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2203 - 7. Dezember 2009 - 14:36 #

4players nimmt sich zu ernst. wenn man die tests der seite liest bekommt man den eindruck dass sie nichtmal mehr spaß am spiel haben...

Nano 07 Dual-Talent - 107 - 6. Dezember 2009 - 18:43 #

Spiele das Game seit Freitag und bin trotz Mängel ( KI und Steuerung ) begeistert.Der Sin-City-Stil von Saboteur ist mal was neues und am Ende zählt halt nur der Spielspaß.

Ike 14 Komm-Experte - P - 1860 - 6. Dezember 2009 - 18:53 #

Ich bin auch am Überlegen... Könnte man sich für die PC-Version denn eine bessere Wertung denken, da bessere Steuerung? Das Setting klingt für mich auf jeden Fall sehr interessant.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11353 - 6. Dezember 2009 - 19:05 #

Das Setting und der Stil sagen mir leider überhaupt nicht zu. Am schlimmsten finde ich aber den Look der Autos. Die sehen nach amerikanischen Hot Rods aus, aber doch nicht nach den Klapperkisten der 40er Jahre.

Außerdem stört mich, dass das Spiel auf DLC setzt. Ein Code um einige Inhalte runterzuladen (Nacktheit, Mitternachtsshow, VIP Raum, neue Verstecke) die dann bei der Zweitinstallation wohl nicht mehr gehen. So etwas sollte in der Wertung bestraft werden! Dieser Trend ist nämlich absolut dämlich und entwertet Spiele genauso wie die, die auf Onlineaktivierung setzen.

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 7. Dezember 2009 - 11:35 #

Diesen Trend gibt es, allerdings geht Saboteur einen recht guten Weg dabei. Es sind wirklich Sachen, die für das Spiel absolut unwichtig sind. Mir ist sowas dann auch lieber als eine Onlineaktivierung.

Zu den Autos:

Es gibt ein paar Sportwagen, aber die meisten Autos sind aus den 40er, hat mich an manchen Stellen an 'Mafia' erinnert. Nur das Handling ist hier actionlastiger.

Johannes Mario Simmel 13 Koop-Gamer - 1600 - 8. Dezember 2009 - 20:57 #

Nacktheit? Unwichtig?! Darauf warten doch alle Computergeeks seid JAHREN! Wenn ich schon sehe, wie die "Liebesszenen" bei Dragon Age in Unterwäsche dargestellt werden, da könnt ich *"§$$?"§§"

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Entschuldigt, mein Unterbewusstsein war beim schreiben schneller als das Großhirn.. ;)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3197 - 8. Dezember 2009 - 11:33 #

Was heisst denn das mit Codes für z.B. Nackheit? Rennt man dann nackt herum? Und zusätzliche Verstecke? Also das fände ich schon grenzwertig, wenn man ohne DLC ein schwereres Speilerlebnis hat, weil wichtige Verstecke nur per Code freigeschaltet werden...

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 8. Dezember 2009 - 12:21 #

Nacktheit heißt nur, dass in dem Cabaret, in dem man startet, die Damen des Hauses oben ohne rumlaufen.

Die zusätzlichen Verstecke wirken sich auch nicht wirklich aus (ich habe beide Versionen gespielt, mit und ohne DLC), es waren auch ohne DLC immer genügend Verstecke in der Nähe.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3197 - 8. Dezember 2009 - 13:55 #

Na gut, Danke für die Aufklärung... Hatte schon befürchtet, ein zweites Cities XL-Modell würde den Spielspaß trüben...

Nano 07 Dual-Talent - 107 - 6. Dezember 2009 - 19:08 #

@Ike Ich fand die Menüführung im Spiel (z.b Karte öffnen) etwas umständlich. Die Kämpfe und das Klettern mit Maus und Tastatur (PC) sind i.o.

VikingBK1981 19 Megatalent - P - 13932 - 6. Dezember 2009 - 19:24 #

Ich bin wirklich übersättigt von den ganzen Open World Games. Ich finde bei den meisten Game wird so einfach Ideenarmut versucht auszugleichen. Open World ist für mich nicht das Richtige aber jedem das Seine.

bam 15 Kenner - 2757 - 6. Dezember 2009 - 20:04 #

Das Problem ist ja an sich nicht das "Open World"-Konzept selbst, sondern das was die Entwickler draus machen. Mir kommt es so vor als würden man Open World nur einsetzen um die Spielzeit durch lahme Nebenmissionen zu strecken.

Viele lineare Spiele bieten Action und richtig gut designte Missionen von Anfang bis Ende. "Open World"-Spiele hingegen bieten eine sehr gute Storymissionsreihe, darüberhinaus aber nur sich wiederholenden Nebenmissionen, die dazu dienen den Spieler von Punkt X zu Punkt Y über die Karte zu scheuchen. Damit dient die Open World nicht als spielerische Bereicherung, sondern als konzeptionelle Rechtfertigung für öde Missionen.

Als Einwand kann man natürlich sagen: "Wie soll mans denn anders machen?". Bei dieser Arealgröße wahrscheinlich gar nicht. "Open World"-Spiele sollten sich wohl mehr darauf konzentrieren ein kleines Gebiet darzustellen, dafür dieses mit so vielen Interaktionsmöglichkeiten wie möglich auszustatten. Prinzipiell könnte man dafür eine Kleinstadt nehmen, welche Flächenmäßig nicht unbedingt viel kleiner sein muss, aber die Interaktionsorte zahlenmäßig viel geringer ausfallen als in einer Stadt wie Liberty City.

Nur wenn "Open World"-Spiele wirklich an jeder Ecke und zu jeder Zeit mindestens so interessant sind wie lineare Spiele und eben darüber hinaus den Aspekt der freien Erkundung bieten, erst dann kann das Genre wirklich überzeugen und einen klaren Mehrwert zu linearen Titeln bieten.

CrEEp3r 10 Kommunikator - 407 - 6. Dezember 2009 - 19:47 #

Kann jemand sagen wie sich das Game auf der 360 spielt? Grob die Mängel auflisten bzw. die guten Seiten des Spiels?

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12296 - 6. Dezember 2009 - 22:20 #

Ich finde das Spiel ok, da es inovativ ist zu sagen, wir machen die Teile mit den Nazis ersts chwarzweiß und wen sie weck sind kommt langsamm wieder leben in die Stadt. Aber bitte bei aller ehre, das Spiel hat zu viele Tastenbefehle und es gibt sogar einen womit man "wie ein Deutscher" läuft. Also ich finde dieses vorurteil geht etwas zu weit. Bei GameOne (GG sry wegen der kurzen werbung)zeigten sie auch den unssinigsten Satz der Spielegeschichte.

jaspajones 11 Forenversteher - 593 - 6. Dezember 2009 - 23:14 #

finde das spiel hat nem nege gute ansätze, aber grafisch und spielerisch bleibt es manchmal hinter den erwartungen zurück... gerade die steuerung beim schiessen oder das "verkleiden" hätte man besser wie bei bspw. hitman inszenieren können...alles im allem aber ein netter zeitvertreib

bananenboot256 13 Koop-Gamer - 1241 - 7. Dezember 2009 - 0:19 #

Also ich habe es angespielt, allerdings war mir die Steuerung auf der Xbox 360 so schwammig, dass ich es mir nicht kaufen werde.

Bin allerdings auch ein Steuerungsfanatiker, das heißt, dass die Stimmung, Grafik und Sound noch so gut sein können: Wenn ich nicht die Kontrolle hab (oder nicht meine sie zu haben) ist es kein Spiel für mich.

Wie gesagt, wenn die Steuerung besser wäre hätte es ein starkes Spiel werden können. (über sich wiederholende Aufträge kann ich nichts sagen, habs nicht so lang gespielt :-) )

kj

Clickmaster (unregistriert) 7. Dezember 2009 - 2:55 #

Wo ist das Video?

Porter 05 Spieler - 2981 - 7. Dezember 2009 - 10:55 #

Bitte schön: http://www.gametrailers.com/video/review-hd-the-saboteur/59727

Nesaija 13 Koop-Gamer - 1664 - 7. Dezember 2009 - 3:37 #

Auffen Pc ist die Steuerung sehr gut nur suckt es sehr das fast keine ati graka im moment unterstützt wird -.-

Tenshidoru 05 Spieler - 53 - 7. Dezember 2009 - 10:21 #

Halt jetzt nicht wirklich innovativ, aber gut geklaut ist halb gewonnen, nur bei manchen kreativen Dialogen, da sollte man lieber weghören, grins...

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 7. Dezember 2009 - 14:09 #

Weiß jemand, ob Savegames (PS3) von der deutschen Version mit der UK-Version kompatibel sind?

Joehnsson 13 Koop-Gamer - 1407 - 7. Dezember 2009 - 15:57 #

Icch würde mir das Spiel ja auch gerne zulegen, aber mit meiner Radeon werde ich wohl noch bis zum ersten Patch warten müssen...

CrEEp3r 10 Kommunikator - 407 - 7. Dezember 2009 - 17:30 #

Kann mir jemand verraten warum das Spiel auf Amazon.de 75 Euro kostet? xD Isn Witz, oder?

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 7. Dezember 2009 - 17:59 #

Ich denke, Amazon selbst hat im Moment keine 360-Versionen, der Preis stammt nicht von Amazon selbst sondern von dem Händler, der das Spiel über amazon.de anbietet. Wenn man sich alle Angebote anzeigen lässt ist amazon.de auch dabei mit dem Hinweis 'Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!' für EUR 62,45.

TheWitcher (unregistriert) 7. Dezember 2009 - 21:29 #

Hmmm, klingt ja eigentlich alles nicht schlecht. Trotzdem würde ich vorher gerne eine Demo ausprobieren.
Weiß jemand, ob eine Demo geplant ist?

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7100 - 8. Dezember 2009 - 10:06 #

Irgendwie mal wieder nicht mein Typ eines Spiels, ich glaube ich würde das Spiel lieber als kompakten Kurzfilm mit der ingame Grafik sehen und das würd mir schon reichen.

Rondidon 15 Kenner - 2899 - 9. Dezember 2009 - 0:41 #

Das Spiel sieht für mich mehr nach Mafia denn nach GTA aus. Ist es vom Spielgefühl her damit vergleichbar? GTA mag ich nämlich nicht besondes, während Mafia eines meiner absoluten Lieblingsspiele ist...

Roland_D11 15 Kenner - 3685 - 10. Dezember 2009 - 13:16 #

Nein, das ist eigentlich nicht vergleichbar. Saboteur geht mehr Richtung GTA, die Welt ist deutlich offener als in Mafia. Wenn Dir GTA nicht besonders gefällt, solltest Du Saboteur aber zumindest einmal ausprobieren, das Design und der Grafikstil haben schon was für sich.

Anonymous (unregistriert) 14. Dezember 2009 - 12:59 #

Saboteur ist wirklich ein ziemlich geniales Spiel . Allein schon die riesige Umgebung , die man frei befahren / beklettern kann , macht einen guten Eindruck . Neben Paris gibt es Nebenorte , Landschaften - Wiesen , vereinzelne Farmen , Häuser und überall gibt es etwas zu zerstören/sabotieren .

Missionstechnisch gesehen finde ich es eigentlich auch ganz abwechslungsreich , neben den Hauptmissionen gibt es Nebenmissionen und allgemeine Equip Verbesserungsmöglichkeiten .

Am besten gefällt mir das Klettern , was sehr realistisch wirkt und die freie Welt .

gr
Guest/ Anynonmous

Rondidon 15 Kenner - 2899 - 18. Dezember 2009 - 7:32 #

(gelöscht)

EDIT: Ich hab meine Meinung inzwischen geändert. Das Spiel ist in den ersten 20 Spielminuten wirklich nicht so toll, aber danach wirds klasse.

Anonymous (unregistriert) 18. Dezember 2009 - 4:19 #

Du hast 2 Tage gespielt? Hast du absichtlich nichts von der Qualität der eigentlichen Story erzählt und nur von den wenigen Dialogen des Tutorials/Prologs? Oder hast du's tatsächlich nicht weiter gespielt?

Rondidon 15 Kenner - 2899 - 18. Dezember 2009 - 7:32 #

Also zunächst einmal: Ich hatte es tatsächlich nur die ersten 20 Minuten gespielt und habe mit dem Beginn des Prologs abgebrochen.
Inzwischen bin nun jedoch etwas weiter und mit etwa 2 1/2 Stunden dabei. Mir kommt meine Meinung oben nun tatsächlich ein wenig fehl am Platz vor, weil das Spiel nach den ersten 20 Minuten mit dem Beginn des Prologs tatsächlich richtig gut wird. Die Geschichte wird toll präsentiert und die Grafik ist in den Landstrichen wirklich mehr als stimmungsvoll und atmosphärisch. Hab nun richtig Freude am Spielen.
Allerdings bleib ich dabei, dass der Anfang nicht besonders gut gemacht ist. Mehr kann ich momentan noch nicht sagen.
Auf jeden Fall war es kein Fehlkauf :-)

TheWitcher (unregistriert) 26. Dezember 2009 - 18:23 #

Ich werd es mir kaufen, wenn es etwas günstiger wird.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 3. Januar 2010 - 9:55 #

Habe Saboteur gerade eben erfolgreich durchgespielt, hat mir viel Spass gemacht, kann mich dem Fazit im Test aber nur anschließen, "für Fans von Open World Spielen ein Muss", die Hauptstory ist konsequent erzählt, ich denke so nach 10-15 Stunden kann man damit durch sein, ich hab allerdings knapp 40 Stunden mit dem Spiel verbracht, Autos sammeln, Monumente erklimmen, alles wunderbar.

Meine einzige Kritik ist das es für die Story reicht am Missionsort 2-3 Snipertürme auszuschalten um sich das Leben leichter zu machen, wenn man sich die Arbeit macht in einem Bezirk wirklich jede letzte Stellung auszuheben gibt es dafür keine extra Belohnung mehr, es wäre schön gewesen wenn es hierzu noch einen Anreiz gegeben hätte, da es in der PC Version nichtmal Achievements gibt, finde ich kann dies kritisiert werden.

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Schleich-Action
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04.12.2009
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7.8
PCPS3360
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