Der Chip im Kopf

Syndicate Test

Testvideo
1993 veröffentlichte EA das von Bullfrog entwickelte Echtzeit-Taktikspiel Syndicate, das bei Kritikern und Spielern viel Zuspruch erhielt. Trotzdem dauert es fast 20 Jahre, bis es ein echtes neues Syndicate gab. Doch weiter vom Original entfernt könnte der Reboot nicht sein, handelt es sich doch um einen reinrassigen Ego-Shooter.
Tim Gross 1. August 2015 - 19:04 — vor 1 Jahr aktualisiert
Alle Screnshots in diesem Artikel stammen von GamersGlobal.

Dieser Text wurde nach der Indizierung von Syndicate verändert, es wurde das Fazit sowie der Testkasten nebst Wertung entfernt. Syndicate gehört nicht in die Hände Jugendlicher oder gar von Kindern!

 
 
Der Blick ist unfokussiert, die Umgebung verschwommen. Wir erkennen nicht viel, was wir aber sehen ist, dass unsere Hände an einen Stuhl gekettet sind. Bevor wir grübeln können, was hier los ist, trifft uns ein Schlag mitten ins Gesicht. Vor uns steht eine dunkle Gestalt in futuristischer Kleidung, die offensichtlich noch nicht genug hat und uns weiter mit den Fäusten bearbeitet. So geht das selbstverständlich nicht weiter. Wir sehen unsere Chance, als sich die Gestalt nah zu uns herunterbeugt. Eine heftige Kopfnuss später liegt der Unbekannte am Boden. Mit purer Muskelkraft sprengen wir die Ketten und richten uns auf. Eine Computerstimme, die sich als DART 6.1 vorstellt, weist uns an, das Gebiet so schnell wie möglich zu verlassen. Da wollen wir nicht widersprechen, denn plötzlich tauchen noch mehr seltsam Gekleidete auf. Und die wollen offensichtlich nicht mit uns plaudern.
 
Der Einstieg verrät gleich: hier wartet jede Menge Action auf euch. Von Nachdenken und schräg-von-oben-drauf-schau-Perspektive kann keine Rede sein. Und doch handelt es sich hier um den Nachfolger zum erfolg- und actionreichen Echtzeit-Taktikspiel Syndicate aus dem Jahr 1993. Der stammte von Bullfrog Productions, Peter Molyneux' damaliger Firma, und wurde in Isometrie-Sicht gezeigt. Das Geschehen war zwar sehr hektisch und das Spiel auch nicht so komplex, wie von den Götterspiel-Spezialisten gewohnt, machte aber doch eine Menge Spaß: Vier Agenten in immer neue Missionen führen, sie darin Feindagenten mit allerlei Waffen umnieten lassen, um den Auftrag zu erfüllen, und sie zwischen den Missionen immer weiter upzugraden – das hatte einfach was. Um es vorweg zu nehmen: Mehr als den Namen und das ungefähre Setting hat das neue Syndicate mit dem alten (oder dessen Nachfolger Syndicate Wars) nicht gemein. Für den Reboot verantwortlich zeichnen die Starbreeze Studios, die mit den gelungenen Riddick-Spielen von sich reden machten. Für das 2012er Syndicate übernehmen sie die Spielmechanik ihres Aushängetitels mit Vin Diesel zu großen Teilen und lassen den Spieleklassiker zum Ego-Shooter mutieren. 
 
Digitale Zukunft 
Die Zukunftsvision ist den Entwicklern sehr gut gelungen, hier exemplarisch an einem Labor von EuroCorp gezeigt.
Bleiben wir noch kurz beim Klassiker, oder vielmehr dem geerbten Szenario. Syndicate hebt sich mit seinem interessanten Setting angenehm von anderen Genrevertretern ab. Wir befinden uns im Jahr 2069 und sind Agent des riesigen Unternehmens EuroCorp. Hä? Agent? EuroCorp? Was soll daran so spannend sein? Zurück auf Anfang: Im Jahr 2017 führte die weltgrößte Firmenfusion zur Entstehung des Syndikats EuroCorp. Das Unternehmen entwickelte den ersten DART-Chip, ein neuartiges, biodigitales Implantat, das Menschen direkten Zugriff auf das Datenuniversum ermöglicht. Man kann quasi seinen Fernseher ohne Fernbedienung steuern – und so einiges mehr. Im Laufe der Jahre führt die technische Entwicklung dazu, dass die Welt von Konzernen wie unserem Arbeitgeber beherrscht wird. Die Weltbevölkerung stieg rasant auf 15 Milliarden Erdenbürger an, von denen knapp 60 Prozent mit einem Chip ausgestattet sind. Der traurige Rest, immerhin um die 6 Milliarden Menschen, wurde digital abgekoppelt und mehr oder weniger vergessen. 
 
In dieser neuartigen Welt blüht die Industriespionage. Agenten sorgen dafür, dass die Interessen ihrer Unternehmen durchgesetzt werden. Dafür ist den Agenten jedes Mittel recht. Und genau so ein skrupelloser Agent sind wir, namentlich Kilo. Doch eine Besonderheit zeichnet uns aus: Wir sind mit einem ultramodernen DART-6-Chip ausgestattet, einem Prototypen, entwickelt von einer gewissen Lily Drawl. Zwar gibt es nach Drawls Meinung noch Optimierungsbedarf, doch Konzernchef Jack Denham ist schon jetzt von unseren Fähigkeiten begeistert – oder vielmehr von den Möglichkeiten des DART-6-Chips. Er will den Prototypen schnellstmöglich all seinen Agenten einsetzen, doch bevor es so weit ist, wartet noch ein Job auf uns. Ein Wissenschaftler namens Gary Chang, der für das Konkurrenzunternehmen Aspari arbeitet, hat einen eigenen Chip entwickelt, der dem DART-6 "einen Tick zu sehr ähnelt" (Denham). Gemeinsam mit unserem finsteren Kollegen Agent Merit machen wir uns auf, das Problem, nun, zu beseitigen. So viel zum düsteren Szenario, das eine schmackhafte Mischung aus Minority Report, Blade Runner und Deus Ex darstellt.
 
Brachialer Arbeitsalltag
Unsere erste Mission, nämlich die Suche nach Gary Chang, beschreibt ganz gut, wie der Arbeitsalltag eines Agenten in der Welt von Syndicate aussieht. Mit einem Aspari-Flugschiff kommen wir unbemerkt beim EuroCorp-Konkurrenten an und gelangen ohne Widerstand in die Eingangshalle. Doch bis zu Chang können wir uns nicht heimlich still und leise schleichen. Wir setzen lieber auf die brachiale Art. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig, denn Kollege Merit wartet nach Betreten des Aspari-Gebäudes keine Minute, um sich bemerkbar zu machen. Ohne mit der Wimper zu zucken hält er seine Pistole in die Gesichter von wehrlosen Wissenschaftlern – und drückt ab. Syndicate lässt uns also nicht die Wahl, wie wir die Missionen angehen. Hier wird stets geballert, was das Zeug hält. Noch ein Wort zum Erschießen von Wehrlosen: Wir können Agent Merit bei seinem Tun nur zusehen, bei Bedarf sogar genauso handeln, nur verhindern können wir das Erschießungskommando nicht. Syndicate ist – hier sind Parallelen zum Klassiker zu erkennen – äußerst brutal. Dazu gleich mehr. 
 
Zwar sind wir mit einem supermodernen DART-6-Chip ausgestattet, der es uns erlaubt, alle möglichen Dinge in der Umgebung (sogar Gegner) zu hacken, doch zu Chang arbeiten wir uns hauptsächlich mit Waffengewalt vor. Das ändert sich im späteren Spielverlauf kaum, aber immerhin ein wenig, wenn wir neue Fähigkeiten freischalten. Agent Kilo (wer den Namen schon wieder vergessen hat, lies: wir) klaubt Waffen von erledigten Wachen auf, kann aber jeweils nur zwei Schießprügel auf einmal mit sich führen. Das Arsenal ist relativ umfangreich, für das Jahr 2069 aber nur wenig innovativ. Zwar gibt es beispielsweise das Gauss-Gewehr, das einen Gegner anvisieren und dann "um die Ecke beschießen" kann, doch abgesehen davon bietet Syndicate mehr oder weniger die Ego-Shooter-Norm.

Wir greifen auf mehrere Maschinengewehre zurück, eine Shotgun, einen Granatwerfer, gelegentlich eine Minigun mit unendlicher Munition und auch einen Flammenwerfer. Abgedrehte Waffen gibt es in der nahen Zukunft trotz der technischen Entwicklung scheinbar nicht. Schade. Beim Schusswechsel mit Gegnern sollten wir unbedingt Deckung suchen, denn ein toller Chip im Kopf macht uns noch lange nicht unverwundbar. Die Levels bieten glücklicherweise jede Menge Deckungsmöglichkeiten, die auch von unseren Widersachern genutzt werden. Neben massiven Schutzwällen finden sich ungewöhnlich viele Explosivfässer oder
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Feuerlöscher, die wir gegen unsere Feinde einsetzen können. Auch wenn das Wort "Explosivfässer" danach klingt, zerstörbare Umgebungen sind kein Feature von Syndicate. Trotzdem: Die Schusswechsel sind eines der Highlights von Syndicate, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie sich eingängig spielen, aber dennoch fordernd sind.  
 
Als wir endlich bei Chang ankommen, müssen wir seinen Chip in unseren Besitz bringen. Dumm nur, dass sich das gute Stück im Kopf des Wissenschaftlers befindet. Wie bereits erwähnt ist Syndicate ein ziemlich brutales Spiel. Das wird spätestens bei der Szene mit Gary Chang deutlich. Unser Charakter rammt eine futuristische Zange mit voller Wucht in dessen Ohr, das Blut spritzt und wir sehen, wenigstens in einer eher technischen Ansicht, wie der Chip entnommen wird. Für die Gewaltdarstellung gibt es noch viele weitere Beispiele, etwa zertrennte Körper oder Nahkampfangriffe, bei denen am Boden liegenden Gegnern kräftig ins Gesicht getreten wird. Auch das gehört zum Syndicate-Universum. Ganz klar, dieser Titel ist nichts für Zartbesaitete, und doch passt die Brutalität in das düstere Zukunftsszenario.
Die Feuergefechte sind ein großes Highlight des Spiels. Sie spielen sich eingängig, sind aber dennoch fordernd.
Ultrabonz 14 Komm-Experte - 2316 - 21. Februar 2012 - 1:09 #

Ich liebe lange, gerade Gänge!
Im ernst, das erzeugt Atmosphäre.

insaneRyu 13 Koop-Gamer - P - 1402 - 21. Februar 2012 - 1:14 #

man erinnere sich an den langen Gang im Schweigen der Lämmer. Auch wenn ich kein allzugroßer Fan von Linearität bin, so muss man doch beachten, dass man auch gerade Gänge mit interessantem Inhalt füllen kann.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7107 - 21. Februar 2012 - 11:59 #

Ich kann die Ablehnung von Linearität nicht verstehen. Da ich eh alles in einem Spiel sehen will geh ich nach Abzweigungen immer zurück. Und wenn man das nicht kann spiel ichs später nochmal mit der anderen Entscheidung. Das nervt wie Sau. Linearität sorgt dafür, dass ich einfach ohne "Hab ich was verpasst?"-Gedanken ein Spiel genießen kann, es meinetwegen in 8h durchhabe und dann vielleicht der Riesenstapel an ungespielten Spielen mal abnimmt.

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 14:10 #

oh mein gott. ich hoffe ihr posting liest niemand aus der spieleerzeugenden industrie, weil ich im gegensatz zu ihnen sehr wohl nicht-linearität bzw. eine bewusst programmierte entscheidungsfreiheit in spielen liebe. und wenn dann so spiele rauskommen wie z.b. skyrim, wo 100 stunden voller spiel >> spaß <<, freiheit und eintauchen-in-die-spielewelt drinnenstecken, dann hab ich auch überhaupt kein problem damit, dass ich z.b. andere hochkarätige spieletitel gar nicht beachte. ich lasse mich da nicht vom spielestapel links des towergehäuses stressen - für wahr: dass sie da stress mit haben ist echt eine schlimme sache. dieser ständige zwang ja schnell wo durch zu sein. ja "nix zu verpassen". arrrghhhh. schlimm. traurig. irgendwie sogar bemitleidenswert...

MicBass 19 Megatalent - 14371 - 21. Februar 2012 - 22:40 #

Wieso? Mir gehts genau wie Faerwynn, auch wenn ich mich gerade in Skyrims freier Welt sehr wohl fühle. Aber Linearität ist eine Eigenschaft, keine Schwäche. Eine lineare Welt die einen gut gemacht an die Hand nimmt - gerne, immer her damit. Manchmal will man eben einfach nur an die Hand genommen werden. :)

Anonymous (unregistriert) 26. Februar 2012 - 18:48 #

Absolut richtig. Ich denke da immer an Max Payne: Linear, aber wohl mit die besten Spiele, die man sich vorstellen kann.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 26. Februar 2012 - 19:48 #

Pff, als wären Open World Spiele die Antwort auf alle Fragen.
Ich mag lineare Spiele auch sehr gerne, weil die in aller Regel einfach die bessere Dramaturgie haben. Lineare Spiele nehmen mich zwar stärker an die Hand, aber sie lassen mich ein Spiel auch durch einen genau ausgetüftelten Spannungsbogen erleben und sind als Gesamterlebnis für mich viel runder. Skyrim ist ein super Spiel, aber genau das ist der gravierendste Schwachpunkt: es gibt in dem Spiel einfach keine Spannungsbögen. Die einzelnen Stories von Haupt- und Gildenquests dümpeln so vor sich hin und bleiben für den Rest der Welt so ziemlich konsequenzlos. Auch wenn ich einer großen, laut Dialog total dringlich wichtigen Hauptmission für Monate fernbleibe, ist das völlig egal. Ja, es macht riesig Spass sich in der Welt zu verlieren, aber ich vermisse schon, dass sie mehr auf mich reagiert. Je Linearer ein Spiel ist, umso einfacher und effektiver kann es mir wiederum vorgaukeln, dass meine Aktionen großen Einfluss auf die Welt haben. Und gute Beispiele solcher Spiele beende ich meist sehr zufrieden nach einem tollen Finale. An Skyrim habe ich mich dagegen einfach irgendwann sattgespielt, weil die Höhepunkte irgendwann einfach stark abnehmen.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20606 - 23. Februar 2012 - 9:20 #

Korrekt. Auch ich will möglichst nichts verpassen und spiele normalerweise ungern doppelt. Da stecke ich bei Spielen mit mehreren Enden in einer Zwickmühle.
Bei Abzweigungen ist auch vorher nicht bekannt, welche in eine Sackgasse führt. Wenn ich zuerst nicht in die Sackgasse laufe, muss ich zurück, in die Sackgasse und dann wieder zurück.

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2092 - 26. Februar 2012 - 16:06 #

Ich hab auch nichts gegen Linearität. Ich mag es, einer Story zu folgen ohne mich in anderen Dingen zu verlieren.

Anonymous2 (unregistriert) 21. Februar 2012 - 10:13 #

kann ich nicht nachvollziehen.

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 11:39 #

... im wesentlichen eine langweilige unüberraschende Atmosphäre und gelegentlich klaustrophobische Zustände. Ein Gefägnis ... also ehrlich: Wenn ich schon die ganze Zeit in einem Raum verbringe um zu spielen, dann sollte mir doch wenigstens das Spiel Freiheit vorgaukeln ...

Anonymous (unregistriert) 30. Mai 2012 - 0:13 #

hallo bonz!
Du musst jetzt herhalten damit ich meine Meinung anbringen kann.

Hab das Game jetzt auf single player durch.

Meinung:
Ja es ist ein primitiver Shooter.
Ja zu 90% hat es spielmechaninsch nix mit dem Original gemeinsam.
Was aber der Extrakt aus dem original ist - die Story/Message ist 100% rueber gekommen -> Brutale Cyberpunk Welt.
Und es ist einer der haertesten Shooter die ich gespielt habe.
Sehr polarisierend.

mfg

Der snonyme Kritiker

maddccat 18 Doppel-Voter - 11361 - 21. Februar 2012 - 1:25 #

Auf einen lediglich soliden Syndicate-Shooter kann ich verzichten. Bei der Überlegung Syndicate im Shooter-Genre anzusiedeln, hätte man sich direkt noch ein paar herausragende Features ausdenken sollen, die diesen Schritt in den Augen der "Fans" irgendwo rechtfertigen. Hoffentlich wird der Xcom-Shooter nicht den gleichen Weg gehen.

totalwarzone 13 Koop-Gamer - 1554 - 21. Februar 2012 - 18:52 #

Da darf es das meinetwegen denn immerhin bringen die ja auch eine Neuauflage des Rundenteils. Mal ernsthaft, ein Spiel mal in ein anderes Genre zu verlegen hat durchaus seinen Reiz. Man denke nur mal an die Halo Serie(Echtzeitstrategie) oder Beispielsweise C&C (Shooter). Solange das nicht für ewig gilt bzw auch weiterhin Teile kommen die die Serie zu dem gemacht haben der es ihm ermöglicht etwas anderes zu probieren spricht doch nichts dagegen. Sie z.B das MMoRPG Star wars, das bislang ja eher durch Weltraum Simulationen und ActionAdventures sowie Rollenspiele groß wurde. Da geht es ja auch, das Genre Hopping.

mfg

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 21. Februar 2012 - 1:43 #

Die Waffe auf dem oberen Screenshot der dritten Seite zeigt schon an, wie das Spiel ist: 08/15

:D

fightermedic (unregistriert) 21. Februar 2012 - 23:41 #

geiler zufall :D

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 1:50 #

schade. das scheint ja ne ziemliche enttäuschung zu sein. ich hatte eigentlich einen 8.5pkt oder mehr shooter erwartet. grade weils von starbreeze is :( naja gut, immerhin ein spiel weniger zum kaufen. umso besser wenn man geld spart :D

PatStone99 15 Kenner - P - 3919 - 21. Februar 2012 - 2:06 #

Scheint ja nicht mal was für Hardcore-Fans von Syndicate zu sein & als Freund von Ego-Shootern ist das Teil wohl auch willkürlich austauschbar. Mit Steam hätte ich bei einem Deal mal zugeschlagen, so hat es Zeit bis es zu einem Faschings-Sale für nen Fünfer bei Origin ;)

Gorny1 16 Übertalent - 4724 - 21. Februar 2012 - 2:06 #

Oh... ich hatte da doch etwas mehr in Richtung Deus Ex erwartet. Schade. Auf einen einfachen Shooter kann ich verzichten.
Das Setting und die Welt hätten dazu eingeladen es mithilfe von RPG oder global Strategie Elementen auszubauen und es nicht-linear zu gestalten.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 21. Februar 2012 - 2:16 #

Favorit für das überflüssigste Spiel des Jahres. ^^

Novachen 18 Doppel-Voter - 12908 - 21. Februar 2012 - 2:22 #

Das es keine Alternative Wege gibt, finde ich schon okay. Man muss immerhin bedenken, eigentlich spielt man ja nur eine Einheit die die Befehle ausführt, in den Strategieteilen war man die Person, die die Befehle gegeben hat und hat entsprechend für die Einheiten den Weg gewählt. Da bleibt das Spiel durchaus dem Sinn des Original treu. Leider scheint das einer der einzigen Sachen zu sein, die einen Sichtwechsel vom selben Spiel suggerieren.

Fand die Idee ganz gut, ein Universum einfach aus einer ganz anderen Sicht zu zeigen. Ist ja sonst nur bei Star Wars so, wo man die Rolle als Raumpilot ebenso spielen darf wie die Rolle als Sturmtrupp, das kann einem Universum zusätzliche Tiefe verleihen. Wenn man sich allerdings bei einem Syndicate Shooter nicht ernsthaft wie eine Person fühlt, die von einer höheren Instanz befehligt wird, ist der Sichtwechsel leider ordentlich misslungen.

Baran 12 Trollwächter - 826 - 21. Februar 2012 - 2:51 #

Auf die Brutalität wird ja eingegangen, aber was für eine Version wurde hier getestet? Im Lesen erscheint es mir, als ob es sich hier um eine Uncut-Version handelt. Aber gab es da nicht Probleme mit einer USK18-Uncut-Freigabe? Oder liegt, wegen der Erwähnung der deutschen Sprachausgabe, die österreicherische Version vor und den Test habt ihr so lange online, wie das Spiel nicht auf dem Index landet?

Baran 12 Trollwächter - 826 - 23. Februar 2012 - 15:48 #

Meine Frage habe ich mittlerweile selbst beantwortet. Trotzdem möchte ich vorschlagen, daß solche Informationen rund um die getestete Version zukünftig mit aufgenommen werden sollten.

Philley 16 Übertalent - P - 5428 - 21. Februar 2012 - 3:18 #

Eine Kleinigkeit habe ich zu meckern: Linearität wird als einer der besonders störenden Kritikpunkte empfunden. Das kann ich gut nachempfinden. Da das Spiel allerdings an anderer Stelle als "reinrassiger Shooter" bezeichnet wird, wundere ich mich nur, warum diese Kritik dem alljährlichen Call Of Duty-Aufguss nicht im gleichen oder gar höherem Maße zuteil wird. Auch "hirnlose Ballereien" finde ich ebenso ermüdend, wie der Tester. Allerdings sind auch COD und BF3 im SP voll von richtiggehend hirnlosen Mohrhuhn-Sequenzen. In damaligen Tests wurde das zwar auch erwähnt, allerdings nicht annähernd als so schwerwiegend beschrieben, wie es in diesem Text den Anschein hatte. Ist das Absicht, ein Versehen, oder können die Großen sich eben einfach so eine Mohrhuhn-Schlauchstruktur erlauben? Daß sie sich schlauer oder weniger linear spielen, wage ich nämlich zu bezweifeln.

Gorny1 16 Übertalent - 4724 - 21. Februar 2012 - 13:22 #

Das liegt wohl einfach an der Erwartung. CoD wird als reinrassiger Shooter angekündigt und erfüllt dies auch gekonnt. Syndicate hingegen zeigte in Trailern oft wie man mit Hacken vorrankommt und wird natürlich durch den Namen immer mit dem Klassiker verglichen, wodurch hier kein reinrassiger Shooter erwartet wurde. Daher fallen stumpfsinnige Ballerszenen stärker negativ aufgefasst.

Sciron 19 Megatalent - P - 16343 - 21. Februar 2012 - 6:52 #

Klingt doch alles sehr nach schnarchigem Shooter-Standard. Das SciFi-Setting und die scheinbar gute KI würden mich aber eventuell noch zu einem Budget-Kauf bewegen.

Tzwän (unregistriert) 21. Februar 2012 - 7:48 #

Guten Morgen,

alos ich fand die Demo in Ordnung. Das Coop-Geballer mit Freunden hat echt Spaß gebracht und man mußte sich auf hartem Schwierigkeitsgrad schon taktisch abstimmen!

Mal was anderes an die Tester: IST DIE ENGLISCHE SYNCHRO MIT AUF DER DVD?!?!

Warum schreibt ihr sowas nicht gleich in eine extra Rubrik beim Datenblatt?! Es gibt genung Leute die sowas wissen wollen und euch jedensmal nerven ;) Enthaltene Sprachen zum Beispiel?!

NoUseForAName 17 Shapeshifter - 7073 - 21. Februar 2012 - 7:51 #

Eigentlich Schade. Ich hatte mich ein wenig auf dieses SPiel gefreut.

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 8:36 #

AHA! Syndicate ist also genau so gut wie Dark Souls. Wäre Dark Souls nicht aufgewertet wäre es sogar 0,5 besser. ALLES KLAR! ;)

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 20638 - 21. Februar 2012 - 9:24 #

Dark Souls wurde doch garnicht aufgewertet?!

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 13:41 #

WAHAAAAAS! SKANDAAAAAAAL!

Elton1977 19 Megatalent - P - 15194 - 21. Februar 2012 - 9:20 #

Nach diesem Beispiel kann ich nur hoffen, das "Remakes" und sonstige Verwurstungen von hervorrangenden Klassikern (Xcom z.B.) besser sein werden.

Papst Benedikt der II (unregistriert) 21. Februar 2012 - 9:30 #

klingt Interessant, ich werde mir das teil mal reinziehen

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12998 - 21. Februar 2012 - 9:50 #

Naja, so ein neuer Ansatz muss ja nicht unbedingt schlecht sein, ich finde, das dieses Syndicate ein durchaus gelungenes Beispiel ist. Zwar nicht herausragend, aber der Sprung zum Shooter ist anscheinend gelungen. Und wenn das Spiel ein Erfolg wird, gibt es vielleicht ja doch noch mal einen "echten" Nachfolger :)

maddccat 18 Doppel-Voter - 11361 - 21. Februar 2012 - 12:53 #

Neue Ansätze müssen nicht schlecht sein. Nur wenn man schon einen Genre-Wechsel vornimmt, sollte man auch das eine oder andere Feature in der Hinterhand haben, die diesen Schritt quasi rechtfertigen. Einen 08/15-Shooter ohne Eigenständigkeit brauchen weder Genre- noch Syndicate-Fans. Der Wechsel scheint mir daher eher weniger gelungen und an einen Erfolg glaube ich auch nicht.

Kirkegard 19 Megatalent - 15554 - 21. Februar 2012 - 9:52 #

Mann, ein Shooter... Hätten die dem Game nicht einfach einen anderen Namen geben können und gut is?
Mir gehts auf den Senkel. Da wird mit Emotionen und Erwartungen gespielt. Syndicate bleibt Syndicate, und das ist keins! Sowas ist ja wie Bier ohne Alkohol.

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50821 - 21. Februar 2012 - 9:54 #

hmmm, für den vollpreis uninteressant......

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 10:09 #

schade ich hätte mir ein deus ex ähnliches spiel gewünscht. vom prinzip wünschte ich mir verschiedene spiele für die einzelnen genres in der welt von syndicate. also strategie, shooter, rpg, adventure etc

heisenberg 12 Trollwächter - 1019 - 21. Februar 2012 - 10:09 #

Eine Frage an den Tester: Wie sieht es mit der Bewaffnung während der Bosskämpfe aus?
Wird diese aus dem vorherigen Spielverlauf übernommen oder erhält der Spieler eigene speziell für den 'Bosskampf vorgesehene. Die Schwere kann auch daher rühren, dass die falsche Bewaffnung vorliegt, was wiederum ein Versäumnis im Spieldesign wäre.

raumich 16 Übertalent - 4673 - 21. Februar 2012 - 10:56 #

Der Trailer sah fett aus und das Setting find ich sowieso klasse. Für mich also ein absoluter Pflichtkauf. Aufgrund der im Test angesprochenen Schwächen, werde ich aber erst zuschlagen, wenn ich einen Key für unter 25 EUR bekomme.

heisenberg 12 Trollwächter - 1019 - 21. Februar 2012 - 13:17 #

Eurogamer.de bezeichnet das Nahkampfsystem als größten Schwachpunkt des Spiels. Jeder Standardgegner soll sich ohne Probleme per Tastendruck auschalten lassen. Per Upgrade erhält der Spieler für diese Aktion sogar bis zu 50 Prozent seiner Lebensenergie zurück. Dadurch soll sich das Spiel so anfühlen, als wenn man mit aktivierten Cheat-Modus unterwegs ist.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7107 - 21. Februar 2012 - 12:01 #

Ich schreibs hier nochmal separat als Forderung: hört bitte auf Linearität als negativen Punkt zu bewerten. Es gibt Leute denen geht die ewige Abzweigerei und Entscheiderei auf die Nerven. Führt es doch bitte als wichtigen Punkt neutral beschrieben auf, aber geht nicht davon aus, dass eure Wertung für alle gilt.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11361 - 21. Februar 2012 - 13:05 #

Die Forderung ist unsinnig. Tests sind schließlich eine subjektive Sache, und wenn es dem Tester nicht gefallen hat, nur durch schlauchartige Gänge zu wetzen, gehört das auch entsprechend erwähnt und gewertet.

Makariel 19 Megatalent - P - 13848 - 21. Februar 2012 - 14:13 #

Linearität ist doch ein negativer Punkt bei Spielen. Wenn du keinerlei Entscheidungen treffen willst, kannst ja gleich einen Film ansehen. Dort ist keinerlei Entscheidung zu treffen und du bist reiner Konsument.

btw.: http://i.imgur.com/BITmX.jpg

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 22. Februar 2012 - 7:51 #

Ich denke der Spielemarkt ist groß genug um jede Art von Spielvorliebe zu bedienen. Mir ist z.B. auch ein Witcher 2 wesentlich lieber ein ein Skyrim weil ich eine viel intensivere Geschichte erlebe. Mein lieblings Spiel ist The World Ends With You, extrem linear aber eine der tollsten Geschichten die ich in einem Videospiel jemals gesehen habe und trotzdem soviel mehr als ein einfacher Film, denn ich werde in den Kämpfen gefordert, kann unzählige Waffen und Ausrüstungsteile sammeln und erlebe die Story aus erster Hand, was die Erzählweise, trotz einfachen Texten, intesiver macht als jeden Film.

Linearität ist nichts schlechtes wenn sie gut gemacht ist genauso wie eine offene Welt auch schlecht sein kann wenn das Spiel nicht mit Leben gefüllt ist. Beispielsweise hat mich in "No More Heroes" die offene Welt extrem gestört weil es da zwischen den Missionen nicht viel zu endecken gab und nur künstlich die Spielzeit verlängert wurde.

Meiner Meinung nach gibt es verschiedene Geschmäcker und wenn der Markt es zulässt, dann können auch alle bedient werden. Am Ende kommt es doch darauf an ob das Spiel Spaß macht oder nicht und das tun für mich sowohl Skyrim als auch Call of Duty.

Wenn dir ein Spielstil nicht gefällt dann kauf das Spiel einfach nicht und gut. Anderen aber deine "Meinung" zu diktieren und diese als die einzige Wahrheit hin zu stellen ist dumm.

Makariel 19 Megatalent - P - 13848 - 22. Februar 2012 - 12:05 #

Ich glaub du projezierst aus irgendwelchen Gründen einen Haufen Zeug in mein Posting rein das ich überhaupt nicht gesagt hab. Mich gleichmal als 'dumm' zu bezeichnen, obwohl du mich a) nicht kennst und b) mein Posting falsch verstanden hast ist auch ziemlich...

Ein kurzer Blick auf mein Profil hätte dir wohl gezeigt das ich aktuell u.a. sowohl Modern Warfare 3 (sehr linear) als auch Shogun 2 (sehr offen) spiele. Mir ist auch nicht klar wo ich open world-Spiele als non-plus-ultra hingestellt hätte (tatsächlich ist z.B. GTA eine der Spieleserien mit denen ich gar nix anfangen kann).

Witcher 2 ist auch ziemlich genau das Gegenteil von dem was ich als 'linear' bemängle, da es in Witcher 2 sehr wohl darauf ankommt wie man was macht und welche Entscheidungen man trifft. Schließlich spielen sich Teile des Spiels komplett unterschiedlich, je nach dem für welche Seite man sich entscheidet.

Keine Ahnung was für Aggressionen du grad ausleben willst, lass mich dabei aber bitte in Ruhe.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35518 - 26. Februar 2012 - 18:28 #

Also, du hast Linearität als grundsätzlich negativ dargestellt und solche Spiele auf eine Stufe mit absolut non-interaktiven Filmen gestellt. Ersteres mag deine Meinugn sein, aber sicher nicht die absolute Wahrheit, klingt bei dir aber so. Letzteres ist Unsinn, denn auch ohne Entscheidungsfreiheit erlebt man z.B. einen Shooter anders als einen Film, weil man selbst spielt.
Jetzt zu beaupten, das wäre alles ganz anders gewesen, ist schon frech, denn das war aus deinem kurzen ersten Posting nicht herauszulesen.

Wille des Omnissiah (unregistriert) 21. Februar 2012 - 12:31 #

Leute holt euch E.Y.E Divine Cybermancy selbes spiel nur billiger und länger draussen.

Elysion 14 Komm-Experte - 1957 - 21. Februar 2012 - 13:16 #

Naja es ist ein Shooter, den würde ich mir nie zum Vollpreis holen egal was es ist. :)
Aber gerade bei den Waffen hätten sie sich mehr Mühe geben können, ich mein in 60 Jahren erfindet unsere tolle Menschheit doch bestimmt noch viel ausgefeiltere Tötungswerkzeuge....

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 13:33 #

dann hätten bestimmt fanboys von dem reichlich (bl)öden strategiespiel rumgeheult, dass neue waffen erfunden wurden, die es in dem alten spiel nicht gab

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 22. Februar 2012 - 7:55 #

In 60 Jahren gibt es nicht nur Fortschritt. Vor 50 Jahren konnten die Amerikaner noch Raketen in den Weltraum schießen, heute können sie das nicht mehr ;)

Makariel 19 Megatalent - P - 13848 - 22. Februar 2012 - 12:12 #

Wieso gibts dann (lt. Wikipedia) noch 10 aktive Spaceports allein in den USA?

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 22. Februar 2012 - 13:58 #

Ich hab mir aml erlaubt, das zu konkretisieren:

Vor 50 Jahren konnten die Amerikaner noch [bemannte] Raketen [auf den Mond] schießen, heute können sie das nicht mehr.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20606 - 23. Februar 2012 - 9:26 #

Kein Wunder, wo die NASA den letzten Mainframe abgeschaltet hat und auch noch auf SAP setzt.

Makariel 19 Megatalent - P - 13848 - 21. Februar 2012 - 14:09 #

Wow, besser als Dark Souls? GOTY 2012!

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35518 - 26. Februar 2012 - 18:29 #

Völlig anderes Genre, nicht vergleichbar.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8143 - 21. Februar 2012 - 14:18 #

Scheint ja ein solider Shooter zu sein, danke für den Artikel.

Macht mich trotzdem traurig, dass aus dem Franchise so wenig gemacht wurde, da wird man den Tital wohl schon in 2-3 Monaten vergessen haben in der Flut der Mittelmässigkeit - auch wenn die Mittelmässigkeit einen guten Soundtrack hat.

Soviele Optionen und Möglichkeiten und man entscheidet sich für den Weg des geringsten Widerstandes ... Schade. Es muss ja nicht gleich der Meilenstein des Jahrhunderts sein, aber Deus Ex:HR hat doch gezeigt, dass es môglich ist, mehr abzuliefern. Das ist nun auch nicht der heilige Gral geworden, aber ... Wer es gespielt hat, hat das gerne getan, abgesehen von diesen dämlichen Bossfights. Das Problem scheint man zumindest auch kopiert zu haben.

So hat man ein Spiel der Marke: Play & Forget. Ich werds mir auf dem Grabbeltisch greifen, chance vertan, snüff.

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 15:06 #

Ich hole mir vorab mal ne Verleih-Version aus der Videothek und dann evtl später für PC. Danke für den Test, sieht echt gut aus!! :D

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2488 - 21. Februar 2012 - 15:43 #

hm schade das syndikate doch eher mittelmäßig abschneidet. hätte schon erwartet das es eher in richtung deus ex geht.
Vielleicht hätten sie einfach beim alten Spielprinzip mit minimalen Änderungen bleiben sollen.
Siehe z.B. das "neue" Jagged Alliance - Back in Action.
Es kommt zwar nicht zu 100% an den Vorgänger ran aber macht trotzdem laune und ist sein Geld wert auch wenn es noch einiges zu verbessern gibt.

Vito_Andolini 07 Dual-Talent - 108 - 21. Februar 2012 - 16:39 #

Juchu, sie haben aus einem nervenaufreibenden Taktikspiel einen uninspirierten, langweiligen Shooter gemacht...
Naja, war ja zu erwarten und wird mit dem XCom-Shooter ähnlich werden.

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 22. Februar 2012 - 8:05 #

Der X-Com Shooter hat aber mehr Mut zur Selbstständigkeit. Das fängt schon bei dem ungewöhnlichen 50er Jahre Szenario an welches das Spiel aus der Masse hervorhebt. Außerdem soll das eigene Team relativ wichtig werden und das Bergen von Alientechnologie soll auch eine große Rolle spielen.

Vielleicht wird es nicht zwingend besser aber Syndicate sitzt einfach zwischen den Stühlen. Will ich einen einfachen linearen Shooter dann gibt es bessere. Bin ich Fan der Vorlage dann wird mich das Spiel auch nicht wirklich interessieren. Und da es keine richtige Besonderheit hat lohnt es sich auch nicht nur wegen DEM Feature das Spiel mal zu testen. Es ist sicher nicht schlecht aber irgendwie auch total austauschbar (zumindest aus meiner Sicht).

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 22. Februar 2012 - 1:14 #

Da ich die ersten zwei Syndicate Titel nicht gespielt habe und eh kein großer Fan von Taktikshootern bin, trauer ich schonmal nicht den alten Teilen hinterher. Aber für einen hübschen, linearen Shooter in der Zukunft (ich lieeeebe Zukunftszenarien) klingt das doch ganz ok. Für den Vollpreis werde ich es mir vermutlich nicht holen, aber für unter 30€ könnte ich mir vorstellen das Spiel zu kaufen.

Politician 12 Trollwächter - 1109 - 22. Februar 2012 - 12:11 #

Wenn ich mir die ganzen durchschnittlichen Tests durchlese, bleibt zu hoffen, dass das Spiel floppen wird.
Ich kann es absolut nicht ab, wenn alte Marken dazu benutzt werden, Spiele zu erschaffen, die nichts mit dem alten Konzept zu tun haben.
Und die einzige Sprache die Publisher verstehen, ist die von Verkaufzahlen und Geld. Sollte Syndicate floppen, besteht wenigstens die Chance dass Publisher in Zukunft mehr überlegen ehe sie alte Marken in Richtung Egoshooter vergewaltigen.
Wichtiger werden natürlich die beiden XCom Spielen, da dort ein Shooter in direkte Konkurenz zur fortführung des Grundgezepts steht.

Ich finde jedenfalls Schade wie wenig ausdifferenziert die heutige Spielelandschaft ist. Die Zahl mittelmäßiger Egoshooter steigt und steigt während andere Genres komplett vernachlässigt werden.
Schade um das eigentlich spannende Szenario!

TASMANE79 14 Komm-Experte - 1843 - 22. Februar 2012 - 12:14 #

08/15 Shooter, gähn! hatten wir doch schon...

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 22. Februar 2012 - 18:30 #

Fazit: 1. Screenshot, Seite 3. Na, trotzdem viel Spaß wer es sich zulegt.

TheSushiFly 13 Koop-Gamer - P - 1773 - 24. Februar 2012 - 14:33 #

Hmm, hatte mir irgendwie mehr erhofft von dem Spiel... Naja evt. schlage ich dann beim Budget Preis zu

Jörg Langer Chefredakteur - P - 335988 - 25. Februar 2012 - 22:04 #

Zur Info: Wir haben gerade die Wertung von 7.5 auf 7.0 korrigiert. Nicht aufgrund neuer Erkenntnisse, sondern schlicht, weil die 7.5 bis jetzt fälschlicherweise unter dem Test stand, obwohl die Redaktion für 7.0 gestimmt hatte. Es war schlicht niemanden aufgefallen bis jetzt. Wir bitten, unseren Layout-Fehler zu entschuldigen!

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 35518 - 26. Februar 2012 - 18:33 #

Ich mag SF-Shooter, auch linear und ohne RPG-Elemente o.ä. Aber hier hätte man wohl wirklich mehr draus machen können. Schade, aber zum Budget-Preis wäre es wohl mal ansehbar. Kommt es jetzt eigentlich in Deutschland raus?

Anonymous (unregistriert) 26. Februar 2012 - 19:02 #

Yet another shooter. Für sowas bin ich leider einfach zu mäkelig und anspruchsvoll.

ogir 12 Trollwächter - 1184 - 26. Februar 2012 - 19:55 #

Also ich habe mir das neue Syndicate grade mal angetan, und bin wirklich sehr überrascht: Ich hätte nicht gedacht dass EA es schafft noch schlechtere Spiele zu publishen!

Ich habe nach der Tutorial Mission abgebrochen, weil ich es gradezu lächerlich finde:

Die "Steuerung" ist mit "schwammig" mal SEHR freundlich umschrieben, es scheint mir als wäre das wieso eine verdammte Mausbeschleunigung aktiviert, die man aber halt nirgendwo abschalten kann. Ich habe es auch auf verschiedenen Empfindlichkeits-Einstellungen probiert: Ne, das geht mal garnicht.

Hacken und Benutzen zu trennen empfinde ich auch als relativ sinnbefreit, zumal man sowieso nie beides gleichzeitig machen wird (das schätze ich mal, falls ich mich irre, sagt mir bescheid!)

Aber was mich wirklich am allermeisten getroffen hat: Man macht sich noch nichtmal mehr die Mühe dem Kunden zu zeigen dass man ihm nur das Geld aus der Tasche ziehen will! Achtet mal nach dem Tutorial auf diese tollen Bildschirme wo man Daten über seine neue Zielperson erfährt: In der oberen Zeile steht der Name, dann kommt ein tolles Bild, und dann kommt ein dicker Textblock mit: "Lorem ipsum dolor sit amet[...]". (Wer es nicht kennt, das ist ein 08/15 Standard blindtext)) Und dann wird da auch noch drin rumgescrollt als ob das was GANZ GANZ wichtiges wäre und *Blink Blink*...

Ist es wirklich zuviel verlangt sich mal wenigstens ein BISSCHEN Mühe zu geben, wenn sie schon einen Klassiker als Shooter auferstehen lassen müssen?!

Es mag ja sein, dass rein objektiv Syndicate kein schlechter Shooter ist, und es ist ja auch Aufgabe von GG objektiv darüber zu berichten, aber als ich DAS gesehen habe, fühlte ich mich einfach nur verarscht! Früher hätte man zu der Person Dossiers erarbeitet, die man dann auch lesen könnte, und heute?! "Ach, mach nen Blindtext rein, das raffen die dummen Kunden eh nicht, hauptsache die bezahlen dafür"..

NO WAY!

Nachtrag: im First 15 Video sieht man bei 12:24 Minuten sehr genau was ich meine. Oben der Name, dann das Bild, untendrunter kann man relativ gut noch das "Lorem ipsum" erkennen.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 11352 - 26. Februar 2012 - 20:31 #

Kleiner Hinweis auf das Retro Snippets Folge 55, in der Syndicate behandelt wurde.

http://www.gamersglobal.de/video/retro-snippets-55-syndicate

CruelChaos 11 Forenversteher - P - 731 - 2. März 2012 - 6:20 #

Hui ... zum Glück. Die Wertung der Leser ist nur 4.6 ... nachdem ich diese Rotze jetzt mal bei jemanden agespielt hab muss ich sagen 7.0 ist viel zu Hoch ... und etwas schwammig ist zumindest aufm PC wohl dochn Witz. Ich hoffe es wird niemals wieder ein Spiel namens Syndicate veröffentlicht. Aber ob nu Syndicate hin oder her, das Spiel iss auch als Shooter definitiv Grütze..

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22611 - 1. August 2015 - 19:11 #

Dreht das CM/S durch?

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35396 - 1. August 2015 - 19:14 #

War auch schon etwas verwundert.

McSpain 21 Motivator - 27194 - 1. August 2015 - 19:19 #

Es gibt hier nichts zu sehen. Weiterfahren. Weiterfahren. ^^

P.S.: :D

Makariel 19 Megatalent - P - 13848 - 1. August 2015 - 19:15 #

Test von 2012 auf der Frontpage? o.Oa

Yolo 21 Motivator - 27876 - 1. August 2015 - 19:20 #

Das Resultat des Relaunch. Gamersglobal wird ein Retromagazin. :-)

Sciron 19 Megatalent - P - 16343 - 1. August 2015 - 19:22 #

"Dieser Text wurde nach der Indizierung von Syndicate verändert, es wurde das Fazit sowie der Testkasten nebst Wertung entfernt."

Hach, das waren noch Zeiten, als Tests zu indizierten Spielen noch so einfach abgewickelt werden konnten. Dying Light sitzt jetzt traurig in der Ecke und schmollt.

joker0222 27 Spiele-Experte - P - 78632 - 1. August 2015 - 19:30 #

http://www.gamersglobal.de/test/dying-light

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