Test: Verbesserte Massenschlacht

Supreme Commander 2 Test

Wer den Namen Supreme Commander hört, der verbindet damit vor allem eines: Schlachten mit mehreren hundert Einheiten auf riesigen Maps. Supreme Commander 2 will die Stärken des Vorgängers beibehalten und gleichzeitig einsteigerfreundlicher werden. Ob den Entwicklern dieses Vorhaben gelungen ist, verrät euch unser Massenbuchstabentest.
GG-Redaktion 5. März 2010 - 11:03 — vor 3 Jahren aktualisiert
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Als der Entwickler Gas Powered Games im Jahr 2007 Supreme Commander veröffentlichte, war dies für Freunde der Echtzeitstrategie ein größeres Diskussionsthema. Die einen hielten es für seelenlose Gigantomanie, die anderen für eine Genre-Revolution. Faktisch war alles an dem Spiel gigantisch groß: Die zu beherrschenden Einheitenmassen, die Maps, der Schwierigkeitsgrad, die Zoomstufen von "einzelne Panzergruppe" bis "halber Planet", und sogar die Hardware-Anforderungen. Denn damalige Standard-Hardware zwang das Spiel gnadenlos in die Knie, unter anderem mit Features, einen zweiten Monitor nativ zu unterstützen für die Übersichtskarte. Doch hauptverantwortlich für die Performance-Hungrigkeit waren die zahllosen Truppen, die ihr während einer Partie steuern musstet. Während man in den klassischen Genre-Vertretern wie Command & Conquer bei einem Angriff vielleicht 20 Einheiten, so waren es bei Supreme Commander plötzlich Hunderte.

Ganz neu war die Idee freilich nicht: Bereits 1997 kam mit Total Annihilation ein Spiel auf den Markt, dass schon damals ähnliche Ambitionen hatte. Kein Wunder, denn Hauptverantwortlicher hinter dem Werk ist der gleiche wie hinter Supreme Commander: Chris Taylor, der mit seinem Studio Gas Powered Games zu den letzten großen unabhängigen Entwicklungsstudios gehört (sprich: seine Spiele bei mehreren Publishern unterbringt). Heute ist nun Supreme Commander 2 erschienen, das einerseits seinem Vorgänger treu bleiben möchte, andererseits aber zugänglicher für weniger erfahrene Echtzeit-Strategen sein soll -- ein Anspruch, den das Spiel nur teilweise erfüllen kann.

Supreme Commander 2 spielt 1000 Jahre in unserer Zukunft und 25 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils. Immer noch kämpfen drei (ursprünglich aus der Menschheit, wie wir sie kennen, hervorgegangene) Parteien um den Sieg in einem endlosen Krieg. Während wir die kybernetischen Cybran noch aus Teil 1 kennen und auch die United Earth Federation, hat Gas Powered Games die Aeon Illuminates durch The Illuminate ausgetauscht -- ein eher kosmetischer Schritt. Die drei Parteien unterscheiden sich weniger stark, als es optisch erst den Anschein hat, verfügen aber dennoch über genügend Eigenheiten, um auch Mehrspieler-Partien interessant zu halten. Zwar erlebt ihr dieses Mal mehr und sinnvollere Zwischensequenzen, und es gibt eine (aufgesetzt wirkende) Story um drei Freunde aus den Fraktionen. Doch im Wesentlichen geht es wieder um eine Materialschlacht epischen Ausmaßes.

Bereits im Tutorial lernt ihr, wie man fachmännisch die feindliche Basis zerbröselt. Allerdings werdet ihr später in der Kampagne oder in Multiplayergefechten mit derart wenigen (!) Einheiten kaum eine Chance gegen eure Gegner haben.

Behutsamer Einstieg erklärt Neuerungen

Bevor wir uns an die Kampagne wagen, bietet uns das Spiel zwei Tutorial-Missionen an, die nicht mit der späteren Handlung verknüpft sind, sondern ausschließlich dem Erlernen der Steuerungsmöglichkeiten dienen und uns die generellen Spielkonzepte näherbringen. Obwohl Kennern des Vorgängers sofort viele Elemente bekannt sein dürften, sollten auch die Supreme-Commander-Profis unter euch die Einstiegsmissionen absolvieren, denn in ihnen bekommt ihr schon früh die ersten Neuerungen erklärt.
In Supreme Commander 2 gibt es nur noch eine große Kampagne, in deren Verlauf ihr alle drei Völker spielt. Im Vorgänger hatte noch jedes Volk seinen eigenen Feldzug.

Zunächst einmal fällt uns das komplett überarbeitete Ressourcenmanagement auf. Anders als noch in Supreme Commander, wo ihr -- relativ realistisch -- stets einen Rohstoffüberschuss produzieren musstet, um Gebäude, Einheiten und Technologien erwerben zu können, nähert sich Supreme Commander 2 jetzt den klassischen Strategiespielen an: Ab sofort sind sämtliche Ausgaben wieder Fixkosten, das heißt, ihr bezahlt ein Gebäude beim Baubeginn vollständig, und der erforderliche Ressoucenbetrag wird auch direkt von eurem Guthaben abgezogen. Das Gleiche gilt für den Einheitenkauf. Sollten euch noch nicht ausreichend Rohstoffe zur Verfügung stehen, könnt ihr euer Vorhaben auch noch nicht beginnen. So wird verhindert, dass Einsteiger in Ressourcen-Verschuldung geraten, also zu viele Projekte gleichzeitig starten -- und keines von ihnen jemals beendet wird, weil sie ein konstantes Rohstoffminus haben. Die Art der Rohstoffgewinnung hat sich indes nicht geändert: Noch immer müsst ihr Masseextraktoren und Energiegeneratoren bauen.

Allen produzierenden Bauwerken könnt ihr jetzt zusätzliche Extras spendieren. Neben Schildgeneratoren oder Radaranlagen gibt es auch einige Verteidigungstürme, sodass sich vor allem frühe Angreifer leichter abwehren lassen. Fabriken sind ab sofort also nicht mehr völlig wehrlos. Die klassischen Abwehrtürme und auch die Schildgeneratoren sind aber natürlich immer noch mit von der Partie -- und auch dringend erforderlich, denn sie stellen nach wie vor die erste Wahl zur Basisverteidigung dar. Energie verbrauchen eure Gebäude jetzt nicht mehr, sodass ihr im Verlauf einer Partie problemlos zig Schildgeneratoren über euren Stützpunkt verteilen könnt. Dafür ist es euch im Gegenzug nicht  mehr möglich, die Effektivität von Bauwerken durch das direkte Anbauen von Energiegeneratoren zu erhöhen.

Davon abgesehen haben die Entwickler von Supreme Commander 2 zugunsten eines komfortableren Spielerlebnisses zahlreiche kleinere Änderungen vorgenommen, die sich erst auf den zweiten Blick bemerkbar machen. So fiel etwa der im Vorgänger noch nervige Treibstoffverbrauch bei Lufteinheiten dem Rotstift zum Opfer. Außerdem landen Lufteinheiten jetzt nicht mehr, sondern verfügen allesamt über einen "Schwebemodus", der sie konstant in der Luft hält. So passiert es nicht mehr, dass sie von ein paar Bodeneinheiten aufgerieben werden, nur weil ihr gerade nicht darauf geachtet habt, dass ihnen der Sprit ausgeht. (Außer natürlich, es handelt sich bei den "Bodeneinheiten" um mobile Flakpanzer...)

Die taktische Übersichtskarte wurde ebenfalls verbessert: Stehen mehrere Einheiten des gleichen Typs nahe beieinander, bildet sich nun ein Gruppensymbol, das euch die Auswahl eurer Truppen mit nur einem Klick erlaubt. So wird verhindert, dass ihr beim Rahmenziehen mit der Maus ständig Einheiten anwählt, die ihr in Wahrheit gar nicht selektieren wolltet. Und dank eines leichten Grauschleiers, der sich über die weit herausgezoomte Übersichtskarte legt, heben sich die Einheitensymbole ab sofort besser vom Untergrund ab.

Nur optisch unterscheiden sich die drei Fraktionen in Supreme Commander 2 deutlich voneinander.
Dr. Garry 11 Forenversteher - 595 - 5. März 2010 - 11:18 #

Ich find es super, in letzter Zeit kommen hier immer mehr Tests.

zeiteisen 11 Forenversteher - 705 - 5. März 2010 - 11:55 #

Dem schließe ich mich an!

floppi 22 AAA-Gamer - - 32775 - 5. März 2010 - 12:01 #

Ich bin gespannt auf das Multiplayer-Video Carsten vs. Jörg. Da kannst du dich dann gegen die Niederlage in Napoleon TW rächen. ;)

Schöner Test!

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 5. März 2010 - 12:06 #

Hab die Demo gespielt und kämpf jetzt noch mehr mit mir, ob ich mir das Spiel kaufen soll... Toller Test und macht echt Laune auf das Spiel :)

Justin Sane 12 Trollwächter - - 1133 - 5. März 2010 - 12:21 #

kauf es dir :) so wahnsinnig viel RTS Spiele (mit Basisbau!) wirst du in nächster Zeit nicht bekommen...

Olphas 24 Trolljäger - - 47005 - 5. März 2010 - 12:37 #

Guter Test, aber kein Spiel für mich. Bin so schon kein Freund der Echtzeitstrategie (Die Warcraft-Titel sind die einzigen, die ich tatsächlich alle durchgespielt hab) und auch wenn das hier nicht mehr ganz so wild aussieht wie beim ersten Teil, überfordert mich ja schon das anschauen ;) Werd mir auf jeden Fall auch mal Euer Video anschauen und dann seh ich ja, ob ich da mehr erkenne als Farbkleckse.

fitzefatzeaze 08 Versteher - 197 - 5. März 2010 - 13:20 #

Mal ne Frage... braucht das Spiel viel Micromanagement? Wenn ja stell ich mir das doch bisschen zu stressig vor bei der Masse an Units...

Carsten Justenhoven (unregistriert) 5. März 2010 - 13:54 #

Kommt darauf an, in welchem Bereich: Bei den Upgrades und dem Basisaufbau ist Micromanagement nicht groß erforderlich. Wenn du aber Schlachten führst, solltest du schon sehr genau wissen, was deine Truppen gerade machen und natürlich auch immer mal wieder Korrekturen vornehmen, also die Angriffe optimieren. Da ist stets relativ viel Geklicke notwendig.

Vanguard 13 Koop-Gamer - 1264 - 5. März 2010 - 14:55 #

Durch die Masse an Einheiten wird das Micromanagement doch gerade verringert, anders als bei StarCraft (2) oder WarCraft 3 wo es nur 'wenige' Einheiten gibt.
Das Macromanagement ist bei SupCom2 wesentlich wichtiger.

Carsten Justenhoven (unregistriert) 5. März 2010 - 16:03 #

Das sehe ich anders. Natürlich kannst du deine 300+ Einheiten einfach stur gen Feind schicken (gegen die Singleplayer-KI führt das auch zum Erfolg), aber richtig gut bist du nur, wenn du dann innerhalb dieser Truppenmasse ständig Detailverbesserungen vornimmst, also gezielt Luft-, Land- und Wassereinheiten koordinierst.

Anonymous (unregistriert) 5. März 2010 - 13:22 #

Toller Test und freut mich auch das hier echt was los ist!

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 - 5. März 2010 - 13:48 #

Danke für den tollen Test, Carsten. Die Demo von Supreme Commander 2 hat mich schon gereizt. Das Spiel landetet definitv auf meine "Wenn du das im Laden siehst, bleib 10 Minuten davor stehen und ringe Lautstark mit deinem Gewissen ob du es mitnimmst oder nicht"-Liste^^

Metalaz0 10 Kommunikator - 386 - 5. März 2010 - 14:53 #

Toller Test
Schon schade wie ein Hardcore Titel (besonders Forced Alliance) so doll massentauglich gemacht wurde.
Nach anspielen der Demo hätt ich fast dem "angry videogame nerd" konkurrenz machen können. Die Upgrades sind leider kein Ersatz für die Techlvls und die Verteidigungstürme sind nen witz.
Im Vorgänger konnte man wenigstens auch die Reichweite der Einheiten sehen nun muss ich schätzen ob der Raketenlauncher die Artellerie packt.
Ich werd mir teil 1 + addon wieder installieren und warten bis das hier hoffentlich paar mods bekommt die es wieder zu dem machen was es mal war.

Carsten Justenhoven (unregistriert) 5. März 2010 - 16:06 #

Ich finde die Upgrades schon okay, ist halt was ganz anderes.

Die weniger ausgeprägten Defensivmöglichkeiten werte ich als Bereicherung. So ist Einigeln stets die eher schlechtere Wahl.

Die Waffen- und Aufklärungsreichweite kannst du im Optionsmenü anwählen. Sie wird dir dann wieder ganz normal angezeigt.

Limper 16 Übertalent - P - 5147 - 5. März 2010 - 15:10 #

Schöner Test, ist ein Pflichtkauf für mich und freu mich auch darüber dass es spielerisch flotter geworden ist als der Vorgänger.

der-fisch 04 Talent - 27 - 5. März 2010 - 15:30 #

"Lediglich die 2 GB RAM aus der Hersteller-Empfehlung reichen für Nutzer von Vista oder Windows 7 nicht aus: Hier sind 4 GB RAM nötig, um auch Schlachten mit mehreren hundert Einheiten ruckelfrei darstellen zu können."

Das ist bitter... aber ich benutze zum Glück keines der neueren Win-Systeme.
Sonst halten sich die Vorraussetzungen wirklich in Grenzen, hätte ich bei den Grafiküberarbeitungen nicht gedacht.

Das neue Rohstoffsystem finde ich persönlich aber etwas zu "normal", da hätte man beim alten bleiben sollen.

PS : Super Test, weckt Vorfreude aufs Spielen ;-)

hoetz 10 Kommunikator - 485 - 5. März 2010 - 20:25 #

Mein Exemplar kommt bereits morgen von Amazon UK :)
Den Negativ-Punkt wegen schlechter Wegfindung finde ich seltsam. Gerade hier hatte GPG doch gepunktet mit diesem neuen Algorithmus der die Einheiten nicht mehr aneinanderstoßen lässt.

Carsten Justenhoven (unregistriert) 5. März 2010 - 20:40 #

Wenn du eine größere Truppe steuerst, weichen sich die Einheiten überwiegend aus, das stimmt. Aber leider blockieren sie dann die jeweiligen Nachbareinheiten, sodass mitunter ein merkwürdiges Hin- und Herstapfen die Folge ist.

Grausam ist es aber vor allem, wenn du Befehle über die gesamte Karte hinweg gibst und sich deine Bodeneinheiten an einem Felsen regelrecht festfahren. Das ist im Test mehrfach passiert.

hoetz 10 Kommunikator - 485 - 5. März 2010 - 22:27 #

Ok, nach dem Video mit dem Algorithmus dachte ich schon, es hat endlich mal jemand den heiligen Grahl der Wegfindung .. äh.. ja.. gefunden ;)

Thorsten76 (unregistriert) 8. März 2010 - 19:07 #

Also sorry, aber das Fazit ist wohl sehr irreführend, wenn man Teil 1 gemocht hat und jetzt überlegt ob Teil 2 auch das Richtige ist.

Die ganzen Kritikpunkte an Teil 1 sind doch letztendlich das, was Teil 1 so besonders gemacht hat. Ja, es gab eine (vergleichsweise starke Verteidigung), die Karten waren gross (und es gab eben in aller Regel nicht nach 10 Minuten erste entscheidende Kämpfe). Das Wirtschaftssystem war "trickreich", aber wenn man "epische" Massenschlachten wollte, gab es nicht besseres (schade, dass SupCom:FA nie vernünftig zu Ende gepatcht wurde, sonst wäre das auch heute noch die klare Nummer 1).

Teil 2 fühlt sich dagegen genau wie das an, was es ist: ein Konsolenport, der auf die Hardware einer Konsole Rücksicht nimmt und die entsprechende Kompromisse eingeht. Die Karten sind (für SupCom-Verhältnisse) VIEL zu klein, die experimentellen Einheiten VIEL zu günstig (und nichts besonders mehr - man schaue sich nur die Bauzeiten an). Natürlich wird SupCom 2 allen Leuten gefallen, die bisher "klassische" RTS gespielt haben und SupCom 1 eher nicht mochten, und wahrscheinlich macht sich das letzten Endes auch kommerziell besser, aber es ist schade, dass ein Spiel, das sich wirklich von anderen Vertretern des Genres unterschieden hat, zu einem gewöhnlichen Geplänkel, das spätestens mit dem Erscheinen von StarCraft 2 keine Zukunft mehr hat.

Und das bemängele ich am Test, man hätte deutlich davor warnen können, dass die Spielmechanik grundlegend geändert wurde, und (fast) gar nichts mehr von dem besonderen SupCom-Flair hat.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324252 - 8. März 2010 - 23:53 #

Ich kann mit dir jetzt keine Expertendiskussion führen, da ich Supreme Commander 1 weder sonderlich lange gespielt noch sonderlich stark gemocht habe, aber ich finde, du übertreibst in Bezug auf SC2 ein wenig. Die schieren Einheitenmassen hast du immer noch, Bauzeiten von 12 Minuten findest du in keinem anderen Echtzeitspiel, und auch die Kartengröße übersteigt immer noch die gesamte Konkurrenz.

Die USPs abgeschwächt, verkleinert oder massenkompatibler gemacht im Vergleich zu Teil 1? Ja. Fast nichts mehr vom Supreme-Commander-Flair übrig? Finde ich nicht.

TECC (unregistriert) 15. März 2010 - 20:22 #

Da muss ich Thorsten75 recht geben, wer SupCom1 gespielt und lieben gelernt hat, dem wird SupCom2 warscheinlich nicht gefallen.

Aus den einfachen Gründen:
Es fühlt sich wie eine 0815 RTS-Serie von EA an, was ich personlich immer memägelt habe und ich diese Mainstreamproduktion schon nicht mehr sehen kann.
Die ersten Teile sind immer 1A, dann kommen die großen Publisher und machen daraus nurnoch Müll. Einfacher, für jeder mann - auch für den letzen menschen auf dem Planeten begreifbar und nicht im geringsten fordernd, Weil anscheinend Denken = Frust = überfordert.

Schade um Supreme Commander, der erste Teil hat mich wirklich an Total Anihilation und den Tiefgang erinnert, der zweite Teil dann eher an die Langweiligen Mainstreamprodukte.

Nächste Spieleserie die man Abhaken kann... traurig was mit der Spieleindustrie passiert. 0% Denken, 100% Grafik = verkaufshit ? nein danke. Alles was fordernd ist wird irgendwann Zum EinheitsEinfachheitsBrei gepatcht/geupdatet/released. Was auch logisch ist, denn was die Menge will, das bekommt sie auch.

Solche Tests sind doch meistens für'n Popo... weil man nicht ansatzweise eine Gewichtung bei den einzelnen Punkten hat und auch den Tiefgang abseits der Story nicht berücksichtigt. Persönlich würde ich dem Spiel 65% geben.

<3 SupCom1

Meine bescheidene Meinung.
So long

Azizan 17 Shapeshifter - 7303 - 13. März 2010 - 17:12 #

Also ich finde das Spiel sieht interessant aus. Ich habe Teil 1 nicht gespielt und kenne es auch garnicht, aber ich denke es lohnt sich es zu kaufen.

tiefensucht (unregistriert) 16. März 2010 - 2:58 #

sup2 verfolgt gute ansätze - spielt sich sehr intuitiv, scheitert meiner meinung nach letztlich aber daran, dass es einfach zu simpel ist. das forschen geht so zügig, dass man es eigentlich hätte weglassen können. eine komplexe einheitensteuerung sucht man vergebens. einheitenverhalten (passiv, aktiv) gibt es soweit ich das in der demo sehen konnte, nur in bezug auf zielpunkte. formationen gibt es nicht mehr. gibt keine gebäudeupgrades. ebenso wenig lassen sie sich abschalten um strom zu sparen. die umgebung ist öde.
vielleicht gings nur mir so, aber ich wußte nicht, was ich in der demo machen sollte. das lief fast automatisch ab. der gegner war eine randerscheinung. basis und einheiten viel zu schnell aufgebaut. forschungen geforscht. einheiten waren nur ein paar wenige wirklich sinnvoll.
die story wirkte wie schon im test beschrieben in der tat total aufgesetzt. kinderkanalkompatibel und absolut nervig. ich brauch im spiel keine unterbrechung.
wenn ich dagegen total annihilation sehe. es war einfach seiner zeit weit voraus. sogar seinen nachfolgern. wer hätte das gedacht. frag mich was aus der lizenz geworden ist. sollte doch rückkaufbar sein.

und das tutorial.. was hat die herren nur geritten. selbst als absoluter neuling brauche ich kein tutorial, welches mir nach und nach beibringt wie ich meine ansicht drehe. wenn man sowas machen muss, dann hat man vermutlich ein problem mit dem interface- und das sehe ich nicht. man kann auch tutorials machen ohne den spieler vorsätzlich zu quälen. zum glück ließ es sich abbrechen irgendwann.

Anonymous (unregistriert) 29. Mai 2010 - 12:03 #

Ich finde nur nervig das er jerzt wo ich mir das spiel gekauft habe erstmal 18 stunden updates runterladen muss bis ich es spielen kann oder weiß jemand wie ich trotzdem spielen kann während er runterläd

Carsten Justenhoven (unregistriert) 31. Mai 2010 - 0:02 #

Die Update-Installation muss du wohl oder übel über dich ergehen lassen...

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