Skyrim VR Test

Virtueller Urlaub in Himmelsrand

Jörg Langer / 18. November 2017 - 0:28 — vor 34 Wochen aktualisiert
Schon wieder Skyrim? Nicht nur, dass das 2011 erschienene Rollenspiel seit heute für die Switch zu haben ist, gleichzeitig können wir Himmelsrand auch via Playstation VR erkunden. Bewegungssteuerung, Übelkeit und Detailmängel inklusive.
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

In den kalten Wintermonaten steht für so manch einen die Urlaubsplanung an. Ab in die warmen Gefilde der Karibik oder doch lieber einen Abenteuertrip per Allrad-Gefährt durch Skandinavien? Auch der klassische Skiurlaub in Österreich klingt verlockend. Und es gibt im Winter 2017 ein neues Urlaubsziel: Himmelsrand! Fast bis in die Wolken ragende, verschneite Berge, riesige Seen mit einer Menge Grün in der Umgebung und eine lebendige (wenngleich beim Dagegenlaufen starre) Flora. Und das beste am neuen Trendziel Himmelsrand: Das Wohnzimmer muss nicht verlassen werden, eine Playstation VR in Kombination mit The Elder Scrolls 5 – Skyrim VR reicht.

Ein wenig unschön ist vielleicht die Preispolitik des Reiseveranstalters: Obwohl Skyrim VR inhaltlich genau dasselbe bietet wie das 2011 erschienene Spiel (plus Addons), gibt es kein Upgradeprogramm. Selbst diejenigen Fans, die sich erst letztes Jahr die Skyrim Special Edition gekauft haben, zahlen abermals den vollen Preis.
 

Riesiger Umfang auch in VR

Wie schon bei der Nintendo-Switch-Version von Skyrim (im Test) bekommt ihr auch auf der PSVR ein sattes Paket geschnürt. Neben dem kompletten Hauptspiel sind die drei ehemals kostenpflichtigen Erweiterungen Dawnguard (im Test), Dragonborn (im Test: Note 8.5) und Hearthfire enthalten. Auch sonst müsst ihr inhaltlich keinerlei Abstriche im Vergleich zu einer der anderen Versionen machen. Damit ist Skyrim VR ohne jede Frage das umfangreichste VR-Spiel aller Zeiten.

Somit steht es uns frei, Himmelsrand auf eigene Faust zu erkunden oder der Hauptstory rund um den ermordeten Großkönig und den deshalb aufkeimenden Bürgerkrieg ohne große Umschweife zu folgen (für weitere Story-Details und wie diese in der Serien-Zeitlinie einzuordnen sind siehe unseren Report zur Elder-Scrolls-Serie). Hier muss jeder seinen eigenen Weg finden, die Spielwelt lädt mit ihren versteckten Dungeons, lebendigen Städten, zahlreichen Nebenquests und Kämpfen auch in der virtuellen Realität dazu ein, dass ihr sie ausgiebig erkundet.
Romantische Szenen im Mondlicht wirken in VR besonders gut.
 

Immersion & grafische Details

Bereits in der normalen Version von Skyrim saugt euch die Spielwelt sehr schnell ein. Wir hätten also erwartet, dass dieser Effekt In der VR-Fassung noch viel stärker zuschlägt. Doch das funktioniert anscheinend eher bei denen, die noch keine große Erfahrung mit Virtual Reality haben. In der Tat wirkt es erst mal großartig, sich in den weiten Landschaften umzusehen, auf riesenhafte Berge zu blicken oder auch in einer der vielen Höhlen um sich zu schauen. Mittendrin statt nur davor – dieser Effekt ist großartig.

Dem einen langsamer, dem anderen schneller dürfte dann aber doch die grafische Kehrseite auffallen: Vom Gefühl her hat die Grafik die Qualität der Switch-Version, nicht die der Special Editon auf PS4 oder Xbox One (oder gar PC). Und analog dazu, wie diese davon profitiert, dass man aufgrund des kleinen Tablets eine schärfere Grafik wahrnimmt, als tatsächlich vorhanden ist, leidet Skyrim VR massiv darunter, dass man nun an allem sehr viel näher dran ist. Texturen wirken grob und verwaschen, die Füße eines Riesen (in den normalen Fassungen immer noch ein beeindruckendes Monstrum) erscheinen wie Leihgaben aus einem frühen PS3-Spiel.

Um ein flüssiges Erlebnis zu bieten – die wichtigste Disziplin bei VR überhaupt – musste offenkundig an vielen Schrauben gedreht werden. An zu vielen aus unserer Sicht: Der Detailgrad der Grafik verringert sich bereits in geschätzt 30 Meter Entfernung vom Spieler deutlich. An vielen Stellen sieht die Umgebung aus, als wäre einfach eine Bitmap über sie gelegt worden. Erst wenn wir den Wänden und Felsen näher kommen, werden sie mit detaillierten Texturen gefüllt. Die bereits aus der Switch-Version bekannten, spät aufpoppenden Sträucher und Büsche lassen sich hier sogar noch mehr Zeit, bis sie erscheinen. Dadurch sind Hochebenen und Hügel bereits auf mittlere Entfernung quasi kahl und lassen teils geometrische Tapetenmuster erkennen, wie wir sie in dieser Deutlichkeit zuletzt aus den frühen Skyrim-Konsolenfassungen oder sogar dem Vorgängerspiel Oblivion kannten.

Sieht man vom Mittendrin-Effekt ab, der uns bestimmte Größenverhältnisse besser wahrnehmen lässt, insbesondere bei vielen der beweglichen und aufnehmbaren Objekte im Spiel, gefällt uns die Grafik von Skyrim VR schlechter als bei den Special Editions von 2016 – und darunter leidet die Immersion. Es wird spannend zu sehen sein, was Bethesda bei der grob für 2018 avisierten HTC-Vive-Fassung zaubern wird, diese könnte massiv besser aussehen.

Wohlgemerkt: Auch Skyrim VR für PSVR hat seine optischen Momente. Etwa wenn wir gegen Mammuts oder Drachen antreten, oder wenn die Festung eines Jarls nun zum imposanten Bauwerk mit deutlich "spürbarer" Deckenhöhe wird. Andererseits fallen auch Unsauberheiten im Design stärker auf: Eine Hütte an einem Bergsaum, von einem Magier bewohnt, wirkt von außen relativ klein, einstöckig plus Giebeldach. Betreten wir es – wobei Elder-Scrolls-typisch ein neuer Level geladen wird –, bekommen wir es mit zwei Stockwerken zu tun und wähnen uns in einer mittelgroßen Trinkhalle. Wir glauben nicht, dass Bethesda etwas an den Größenverhältnissen geändert hat, aber in VR fallen solche Inkonsistenzen stärker auf. Und war es auch bei den anderen Versionen so, dass wir in direkter Nachbarschaft eines Riesen erkennen, dass dieser quasi über den Boden "zittert", also ständig kleine Mikro-Teleports vollführt, weil irgendwie die Füße keinen richtigen "Halt" auf der Bodentextur finden?
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Kämpfe gegen Drachen wirken in VR definitiv beeindruckender als auf diesem Screenshot.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 18. November 2017 - 0:28 #

Viel Spaß beim Lesen!

Serto 11 Forenversteher - 571 - 18. November 2017 - 1:59 #

Danke für den Test! Ich hoffe, das dann die PC-Version deutlich besser aussieht. Die Tatsache, das man solche Spiele nicht 3-4 Stunden am Stück spielen kann, find ich nicht so tragisch. Durch die VR erlebt man die Dinge viel intensiver und ist schon nach 30 Minuten 'befriedigt'. Auch gerade bei solchen Spielen mit direkter Armsteuerung.

Für die Bewegungsmöglichkeit hoff ich noch auf die Armschwinger-Methode wie in VR Dungeon Knight (man schwingt die Arme wie beim Laufen und der Charakter bewegt sich nach vorn). Das hat bei mir fast alle Probleme der Motion Sickness bei der Bewegung genommen.

direx 16 Übertalent - P - 5975 - 18. November 2017 - 2:53 #

Also ich hab jetzt ca. 5h Skyrim VR hinter mir und bin nach wie vor begeistert. Trotz der abgespeckten Grafik ist dieses Gefühl wirklich dort zu sein einfach zu gut. Skyrim am Monitor spielen? Nie wieder. Wer einmal mit seinem Begleiter Seite an Seite eine riesige Höhle in VR durchkämpft hat, der will das nicht mehr auf dem "kleinen" Monitor sehen, auch wenn das dort wesentlich besser aussieht.
Bei meiner ersten Spielsession, letzte Nacht, da beendete ich die Session im Inn von Whiterun. Ich hab mir das Zimmer gemietet, das in der zweiten Etage ist. Dort oben gibt es einen Balkon, von dem man in die Haupthalle mit dem großen Feuerplatz hinunterschauen kann. Ich stand dort oben und schaute runter auf die feiernden Bewohner von Whiterun und das war ein magischer Moment. Ich bin wirklich da. Einfach nur toll ...

DarthTK 14 Komm-Experte - P - 1992 - 18. November 2017 - 3:42 #

Das mag schon sein. Aber ich hab Skyrim auf dem PC gehabt und dann auf der PS4. Und nochmal den Vollpreis für die VR-Version zahlen? Ne ne

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 18. November 2017 - 9:08 #

Da kann ich nur zustimmen. Es ist einfach fantastisch, mitten in dieser Welt zu sein.

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 9760 - 18. November 2017 - 19:29 #

So wie du es beschreibst, muss man es sich zumindest mal selbst anschauen. Ich bin neugierig!

Pro4you 19 Megatalent - 13985 - 19. November 2017 - 3:51 #

Ich denke für viele Switch Besitzer sird das Gefühl, Skyrim überall mitzunehmen genau so toll sein.

Jac 17 Shapeshifter - P - 7356 - 18. November 2017 - 7:00 #

Ich finde es klasse, dass eine solche Spielwelt in ihrer Größe in VR erkundbar ist. Das ist schon irre, wer hätte das vor 7-8 Jahren gedacht?
Gleichzeitig ist es leider nichts für meinen Magen. Für wen es passt und sich darauf einlässt, für den wird die Immersion bestimmt gewaltig.

thoros 11 Forenversteher - 667 - 18. November 2017 - 12:56 #

Es gab mal eine interessante Diskussion in einem VR-bezogenen Forum wo ich mich rumtreibe. Es ging darum, dass Leute, wenn ihnen durch VR schlecht wird, sofort aufgeben und sagen das ist nichts für mich. Wenn sie jedoch am Wochenende in der Disko einen Heben gehen und sich dann die Seele rauskotzen, sind sie direkt in der nächsten Woche wie selbstverständlich wieder am Start. Wie kann das sein?

Ich kann dich nur ermutigen es langsam angehen zu lassen, erstmal mit Spielen wo man sich gar nicht bewegt und dann kann man immer mutiger werden. Ich hatte ganz am Anfang auch mit EVE Valkyrie angefangen und große Probleme gehabt. Auch bei Robinson The Journey mit freier Bewegung und Drehung. Dann habe ich mir Komfortfunktionen angeschaltet (Drehung in Gradschritten, etc.) und mit der Zeit dann immer weiter abgeschaltet. Robinson konnte ich dann nach 2-3 Sessions bereits wieder ohne alle Hilfsfunktionen spielen und kurze Zeit später auch alle anderen Spiele. Mittlerweile habe ich mit Motion Sickness absolut nichts mehr am Hut. Wichtig ist einfach dass man mit harmlosen Sachen anfängt und sich dann mit der Zeit steigert. Klar zugegeben, bei manchen Leuten bessert es sich wirklich nie, aber bei vielen ist es einfach Gewöhnungssache, sogenannte "VR Legs". Wenn man bedenkt was man dabei zu gewinnen hat (mittlerweile spiele ich auschliesslich VR, normale Spiele interessieren mich nicht mehr), dann ist es meiner Meinung nach auf jeden Fall einen (ausgedehnten) Versuch wert.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 18. November 2017 - 12:59 #

Einen Unterschied kann ich dir nennen im Vergleich zur Disko: Es fehlt der Sexdrive.,,

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 18. November 2017 - 16:27 #

Sorry, dann hast du nur die falschen VR-Programme ausprobiert :P .

steever 17 Shapeshifter - P - 7848 - 18. November 2017 - 13:18 #

"Es gab mal eine interessante Diskussion in einem VR-bezogenen Forum wo ich mich rumtreibe. Es ging darum, dass Leute, wenn ihnen durch VR schlecht wird, sofort aufgeben und sagen das ist nichts für mich. Wenn sie jedoch am Wochenende in der Disko einen Heben gehen und sich dann die Seele rauskotzen, sind sie direkt in der nächsten Woche wie selbstverständlich wieder am Start. Wie kann das sein?"

Keine Ahnung wie das sein kann, dass Leute alle gerne über einen Kamm scheren, aber das ist in Foren oftmals so. ;)

Ich hatte auch mal Alkohol probiert, damals als Jugendlicher, schmeckte mir nicht, ... lasse es seitdem sein und trinke keinen Tropfen Alkohol (auch aus Prinzip).
Hab ne PSVR und mir wird auch recht schnell schlecht. Kurze VR Erlebnisse gehen. Warum soll ich jetzt langsam und immer wieder in VR spielen, bis mir irgendwann nicht mehr schlecht wird? Es ist es mir ganz einfach nicht wert. VR ist für mich (!) lediglich ne zusätzliche nette, kleine Spielerei, mehr nicht. Anders als bei Alkohol, verzichte ich aber nicht zu 100% drauf.

Und somit wäre deine Frage, welche sich auf eine bestimmte Gruppe von Menschen bezieht (saufen bis ihnen schlecht wird, aber spielen kein VR da ihnen schlecht wird) auch beantwortet: Das eine ist ihnen Wert, das andere nicht. Muss eben jeder für sich entscheiden, wie weit er geht, welche Kompromisse er eingehen möchte, was einem etwas Wert ist. Gibt dabei kein Richtig oder Falsch.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 13:31 #

Bei Alkohol hat man ja eine Weile Spaß und die Bestrafung kommt erst später. Bei VR kommt sie hingegen gleichzeitig und killt den Spaß. Das ist der Unterschied.

Aber ich finde die Übelkeits-Diskussion bei VR auch immer etwas fehl am Platz. Sicher gibt es Leute, denen dabei sofort und immer schlecht wird, ähnlich wie bei den Leuten, die bei Egoshootern Motion Sickness empfinden. Aber VR geht auch komplett ohne Übelkeit. Skyrim VR bekommt das sehr gut hin, wer nicht generell bei VR Probleme hat, hat bei Skyrim keine Motion Sickness.

steever 17 Shapeshifter - P - 7848 - 18. November 2017 - 13:39 #

"Bei Alkohol hat man ja eine Weile Spaß und die Bestrafung kommt erst später. Bei VR kommt sie hingegen gleichzeitig und killt den Spaß. Das ist der Unterschied."

Wobei es bei VR im Prinzip ähnlich ist. Gleichzeitg kommt es bei mir nicht. Hab nicht gleich diese Übelkeit, sondern erst meinen Spaß und nach einer gewissen Zeit (je nach Spiel), wird mir schlecht. Nur dass die Zeit bis zur Übelkeit bei VR meist kürzer ist (je nachdem wie man es mit dem Alk so handelt).

Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 18. November 2017 - 13:36 #

>>Skyrim VR bekommt das sehr gut hin, wer nicht generell bei VR Probleme hat, hat bei Skyrim keine Motion Sickness.<<

Diese Aussage basiert auf wie vielen Testpersonen, die Skyrim VR wie lange gespielt haben?

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 14:13 #

Natürlich nur auf meiner eigenen Erfahrung damit. Ich komme mit VR ganz gut klar, aber es gibt Spiele, die auch bei mir starke Motion Sickness erzeugen. Bei Skyrim hab ich bisher praktisch gar nichts der Art gemerkt. Mit so Dingen wie stufenweiser Drehung und Vignette bei schnellen Bewegungen tut es ja auch einiges dafür. Andere Spiele wie z.B. Dirt Rallye oder Lucky's Tale machen nichts in der Hinsicht und sind entsprechend auch deutlich anstrengender.

Ich verstehe schon, dass es eine sehr individuelle Sache ist, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass jemand mit den meisten VR-Spielen gar kein Problem hat und dann bei Skyrim unter Motion Sickness leidet.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 18. November 2017 - 14:30 #

Dachte ich auch, aber ein Kampf gegen einen Drachen wurde mir dann zuviel, und danach habe ich eine gute halve Stunde Pause gebraucht. Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass es wirklich individuell ist.

Jac 17 Shapeshifter - P - 7356 - 19. November 2017 - 13:45 #

Das letzte Mal war ich in einer richtigen Diskothek so vor etwa 15 Jahren, mit Ü40 lockt mich das einfach nicht mehr. Mit dem "Saufen" ist es dasselbe.
Wir sind nicht alle gleich, da hast Du absolut recht!

thoros 11 Forenversteher - 667 - 19. November 2017 - 14:19 #

Klar es ging auch nicht darum alle über einen Kamm zu scheren. Vielmehr um die Frage warum die meisten Leute bei VR sofort aufgeben und es kategorisch ablehnen wenn ihnen einmal übel geworden ist, und warum das bei z.B. Alkohol einfach als gegeben hingenommen wird aber niemanden (oder nur die wenigsten) davon abhält es nochmal zu tun.
Dabei gibt es bei VR, glaube ich, eine wesentlich größere Chance nach mehrmaligen Versuchen gegen die Übelkeit immun zu werden als beim Alkohol. Wie gesagt, natürlich gilt das nicht für jeden.

Player One 13 Koop-Gamer - P - 1756 - 19. November 2017 - 16:28 #

Ich habe mal so eine VR App auf dem Handy ausprobiert, irgendwas von Samsung. Die Motion Sickness finde ich schon ziemlich eklig, hält auch lange an bei mir. Da hab ich keinen Bock drauf.
Wenn ich mir vorstelle, ich gebe für Oculus Rift einige hundert Euro aus und dann wird mir dauernd übel, nein danke.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 19. November 2017 - 16:46 #

Ist nicht vergleichbar, absolut nicht. Und genau deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass Cardboard und co VR absolut schaden. Cardboard macht schon aufgrund des mangelhaften Trackings fast automatisch Übel. Je besser das Positionstracking ist (und je umfangreicher), desto weniger Übelkeitsprobleme (zumindest wenn sich die Entwickler an grobe Standards halten).

Pro4you 19 Megatalent - 13985 - 19. November 2017 - 20:20 #

Gear VR ist alles andere als ein Schaden!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 19. November 2017 - 20:51 #

Es ist aber halt nicht repräsentativ für das was VR als Erlebnis bieten kann. Ich habe GearVR seit dem Releasetag, PSVR ebenso, die Vive kam dann auch dazu. Jüngst hatte ich das Pixel2 XL mit Daydream zum Test hier. Ich würde also behaupten, dass ich die VR-Lösungen miteinander vergleichen kann.

GearVR ist deutlich besser als Cardboard, ok. Und vom Tracking sogar leicht besser als Daydream. Aber von VR ohne Motionsicknessgefahr ist es halt leider trotzdem recht weit entfernt.

thoros 11 Forenversteher - 667 - 19. November 2017 - 17:27 #

Ich geb auf.

X1X LIVE 10 Kommunikator - 478 - 18. November 2017 - 8:27 #

Ich habe es zum Release 2x durchgespielt. Die ganzen Neuauflagen brauche ich nicht. Bereits die Enhanced Edition hat mich grafisch sehr enttäuscht.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das rudimentäre Kampfsystem mit den Fuchtelstäbchen besser ist, als am Controller. (Nach Dark Souls geht so was garnicht mehr.)

Aladan 23 Langzeituser - - 45405 - 18. November 2017 - 9:16 #

Die meisten Probleme der PSVR Version könnten auf dem PC tatsächlich gelöst werden. Bin gespannt und danke für den Test.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 18. November 2017 - 16:35 #

Meine Erfahrung ist, dass Übelkeit auch ein großes Problem von schlechtem Tracking ist. Es gibt für die Vive sehr viele Programme, mit denen meine Frau beispielsweise perfekt klar kommt und andere bei denen sie nach wenigen Minuten das HMD weglegt und den Kopf schüttelt. Mit geschlossenem Mund ;) . Sie ist schon extrem empfindlich was VR-Übelkeit angeht, wirklich extrem. Und trotzdem würde sie nicht sagen, VR löst generell Übelkeit aus.

Ich befürchte ja, dass durch die ersten Berichte über die DKs der Rift und deren durch fehlendes Tracking und mangelnde Erfahrung im Softwarebereich, ein großes Problem geschaffen haben. Viele, die damals begeistert die Berichte gelesen haben, denken aufgrund der Berichte immer noch, VR und Übelkeit gehöre zusammen und ließe sich nicht lösen.

Das ist aber grundlegend falsch. Sicher wird es immer Leute geben, die deutlich sensibler reagieren und denen bei VR immer übel werden wird. Aber ich bezweifle sehr stark, dass das dauerhaft ein wirklich nennenswerter Teil der Menschen sein muss. In den letzten Jahren hat sich verdammt viel bei der Entwicklung getan, nicht nur bei der Hardware, auch bei der Software. Ein perfektes Tracking und volles Roomscale wie bei der Vive in Verbindung mit sinnvoll optimierten Programmen und das wars mit der Übelkeit bei den meisten Leuten, versprochen.

PSVR ist leider prädestiniert für Übelkeit: Das Tracking ist mehr als nur mies, schon kleines "Zittern" im Tracking verwirrt das Gehirn leider sehr. Gilt auch für Cardboard, Daydream und GearVR: Auch hier wird Leuten deutlich schneller übel als bei Rift und Vive.

Und dann sind da natürlich noch die Spaßvögel, die sich beklagen, dass ihnen nach vier Loopings mit Überschallgeschwindigkeit flau im Magen wurde. Als wenn das einem echten Piloten unbedingt anders geht bei den Flugmanövern :P .

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 19. November 2017 - 12:42 #

Ich habe noch nie ein Zittern im Tracking der PSVR festgestellt? Außerdem halte ich das PSVR Tracking für alles andere als mies. Selbst bei fehlerhafter Erkennung, z.B. Lampen die sich in einer Scheibe spiegeln, zittert das Tracking nicht. Es kann ehr passieren, das eine Fehlermeldung eingeblendet wird, mit der bitte das System neu auszurichten.

Ich will damit nicht sagen, das die PC Systeme auch Vorteile gegenüber PSVR haben. Die Sony Lösung ist aber technisch schon sehr toll gemacht und in keiner Weise vergleichbar mit Cardboard oder den anderen genannten Lösungen.

Was man dem Sony system aber ankreiden kann, sind die Move Controller, welche endlich mal einen Nachfolger inklusive analog Sticks brauchen. Roomscale Lösungen kämen für mich eh nicht in Frage, da ich das ganze im Wohnzimmer betreiben will. Rumlaufen käme da für mich nicht in Frage.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 19. November 2017 - 14:10 #

Probier mal ein System mit wirklich gutem Tracking. Dann wirst du das der PSVR nie wieder als sauber bezeichnen ;) . Wenn dir noch nie die Anzeige des Move-Controllers in der VR gezittert hat dann hast du entweder sehr sehr wenig PSVR gespielt oder bemerkst es einfach nicht. Oder du bist einer der beiden, bei denen die Physik dieses Jahr nicht so richtig funktioniert, kann auch sein.

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 19. November 2017 - 15:14 #

Die Move Controller erwähnte ich ja bereits, siehe oben. Ich sprach von der Brille die keine Probleme hat und deren tracking spitze ist. Oben hast du ja auch die Brille kritisiert, ansonsten würde dein Vergleich oben mit Cardboard und Co ja keinen Sinn machen, da es auf diesen Systemen ja keine Controller gibt.

Mächtige PC Hardware vorausgesetzt, zaubert eine Oculus natürlich eine bessere Grafik auf die Augen, leider reißt mich dann aber das Fliegengitter ganz schön raus. Ich finde das PSVR Bild schon sehr schön und ich habe sehr viele Stunden VR Erfahrung.

thoros 11 Forenversteher - 667 - 19. November 2017 - 16:11 #

Also bei meiner PSVR musste ich alle 30-60 Sekunden das Bild neu zentrieren wegen dem extremen Drift. Selbst bei abgedunkeltem Raum hat sich daran nichts geändert. Das Tracking selber also die Umsetzung der Bewegungen bei der Brille war ok, das der Controller schlecht bis mässig. Aber der Drift ruiniert echt alles.

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 19. November 2017 - 16:19 #

Ich denke die ist defekt, die würde ich echt umtauschen. Ich kenne das Problem nicht. Oder vielleicht ein spiegelndes Fenster im Kamerabild?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 19. November 2017 - 16:24 #

Hier driftet auch das Headset mitunter. Sind oft nur kleine Ungenauigkeiten, die sich mit einer Kameralösung wie bei der PS4 nicht vermeiden lassen. Da steht schlicht die Physik zwischen. Aber eben diese Kleinigkeiten sind es, die, sofern man den Unterschied kennt, eben auffallen.

Für Daydream und GearVR gibt es übrigend 3dof-Controller, bei denen zumindest drei statt sechs Freiheitsgraden realisiert wurden. Die zittern aber ebenso wie die Move-Controller, sehr nervig.

eksirf 16 Übertalent - P - 4440 - 18. November 2017 - 9:48 #

Interessant - verleitet mich aber noch immer nicht ein VR System zu kaufen.

hex00 17 Shapeshifter - 7084 - 18. November 2017 - 10:44 #

Trotz einigen Einschränkungen wäre das wieder ein weiterer Grund für mich eine Playstation 4 zu kaufen. Für mich derzeit immer noch die günstigste Variante, um vernünftig VR genießen zu können. Aber noch bin ich stark und kann mich zurückhalten. ;-)

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 2272 - 18. November 2017 - 11:01 #

da ich teleportsteuerung nicht mag(da kann ich auch ein uralt rpg spielen) und freie bewegung extreme folgen für mich hat (nach 15 minuten minecraft war mir 3h richtig schlecht), warte ich immer noch auf eine vernünftige methode, mich im vr zu bewegen :/ bethesda hat es mit ihren resdourcen anscheinend auch nicht geschafft. schade.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 12:55 #

Skyrim ist in der Hinsicht um Welten besser als Minecraft.

Bethesda hat einige Dinge dafür getan. Z.B. ist die Drehung standardmäßig nicht flüssig, sondern stufenweise. Und bei sowas wie Strafing und schneller Bewegung wird eine Vignette eingeblendet, die die Ränder abdunkelt. Die meiste Zeit hat man auch ein Fadenkreuz ein paar Meter vor einem, was auch hilft.

Ich hab das Spiel gerade begonnen und 90 Minuten am Stück gespielt, was bei mir mit VR wirklich ungewöhnlich lang ist. Motion Sickness hatte ich so gut wie nie, höchstens mal für wenige Sekunden bei extremen Stellen.

Minecraft erzeugt bei mir hingegen auch schnell Motion Sickness. Das ist einfach eher schlecht gemacht, was das angeht und nicht stellvertretend für alle Spiele mit freier Bewegung. Auch Resident Evil 7 ist um Welten besser.

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 2272 - 18. November 2017 - 14:20 #

danke für die ausführliche antwort!
mc habe ich auch als bsp. benutzt, weil es wohl die stärkste motionsicknessreaktion bei mir hrvorgerufen hatte.
leider bin ich anscheinend ziemlich empfindlich was dieses "phänomen" angeht, was mir den spass an VR doch sehr genommen hat. tja, und die alternative der teleportsteuerung ist für mich einfach spielspass- und immersionsraubend.

viell. gibt's mal eine demo zu skyrim vr; habe schon genug fehlkäufe in dem segment hinter mir.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 18. November 2017 - 16:38 #

Teleport kann verdammt viel Spaß bringen. Wenn das Spiel entsprechend darum herum gebaut wurde und nicht anders herum :D . Tetris steuert ja auch kaum jemand mit einem Racing-Wheel. Für Vive und Rift gibts Sairento VR, das zeigt eine perfekte Teleportsteuerung. Aber bei Skyrim halte ich Teleportieren auch für unpassend.

SirVival 17 Shapeshifter - P - 6353 - 18. November 2017 - 11:17 #

Ich frage mich ob die VR-Version für den PC sich dann modden lassen wird ? Wenn ja, kommen da bestimmt tolle Mods für den VR-Modus raus :D

Golmo 16 Übertalent - 5820 - 18. November 2017 - 12:17 #

Die hätten das Ding als DLC / Addon für 20-30 Euro veröffentlichen sollen! Aber ein komplett eigenständiges Spiel draus zu machen ist doch total affig!

Es hätte wie bei Resident Evil 7 alles in einem Spiel vereint werden sollen. So wie sie es auf PS4 rausgebracht haben, ist das ganz großer Quatch.

Ich glaube nichtmal die Spielstände sind kompatibel oder? Also ich kann nicht einfach meine SE Edition einlegen und normal spielen - dann die Disc wechseln und in VR weiterspielen?

Despair 16 Übertalent - 5827 - 18. November 2017 - 12:51 #

So, jetzt noch 'ne Holodeck-Version, und dann ist's hoffentlich langsam mal gut mit "Skyrim"... ;)

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 12:56 #

Auf Smartphones wird's das in Kürze bestimmt auch noch geben. :-) Die aktuellen Flaggschiff-Modelle dürften an die Power einer Switch ja gut herankommen.

Golmo 16 Übertalent - 5820 - 18. November 2017 - 13:08 #

Technisch könnte Skyrim locker auf nem iPhone 8 / X laufen! Aber wird sich halt nie vernünftig steuern lassen wenn du nur nen Touchscreen hast als Eingabegerät.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 13:34 #

Das gilt für GTA San Andreas auch und es gibt eine Smartphone-Version davon. Das hält die Publisher nicht ab.

Davon abgesehen gibt es für Smartphones ja auch vom OS offiziell unterstützte Controller, in die man das Smartphone einsteckt, dann ist man bei Phablets wie dem iPhone 8 Plus schon recht nah an einer Switch.

Und jetzt, wo sie Skyrim auf die Switch portiert haben, ist der Port auf iOS und Android ziemlich simpel. Ich wette, das kommt noch 2018.

Hyperbolic 17 Shapeshifter - P - 6338 - 18. November 2017 - 17:50 #

Über Bluetooth kannst du ja ganz gute Controller mit den Teilen verbinden. Mit dem iPhone macht das natürlich nicht so viel Sinn, aber bei einem iPad das man vor sich aufstellt ist das garnicht mal so schlecht.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 13:15 #

Ich hab's jetzt 90 Minuten (am Stück!) gespielt und bin etwas zwiegespalten. Die Grafik und Technik war bei Skyrim ja schon zum Launch 2011 nicht die frischeste, aber in VR wirkt alles nochmal deutlich schlechter.

Alle Mängel, wie dass die Animation beim Treppensteigen nicht zu den Stufen passt, dass manche NPCs riesige Hände haben, dass Animationen total veraltet wirken oder dass die Beleuchtung nicht "physical based rendering" verwendet und dadurch sowas wie metallene Schwerter nicht korrekt aussehen, fällt in VR ganz massiv viel stärker auf. Es wirkt so, als wäre man in einer Jahrmarktsgeisterbahn, wo alles aus Pappmaché gebaut wurde. Popups sind auch extrem, nur wenige Meter vor einem faden Menschen ein, Vegetation wächst direkt vor einem aus dem Boden und sowas. Alles auf der PS4 Pro wohlgemerkt. Immerhin hat man wenig Kantenflimmern, das ist für PSVR sehr gut gelungen. Trotzdem wünscht man sich aufgrund der groben Auflösung oft ein Fernglas, weil man weiter entfernte Dinge nicht erkennen kann (Kiste oder Baumstumpf?).

Auf der anderen Seite ist es einfach faszinierend, wirklich in dieser Welt drin zu sein und sich frei bewegen zu können. Besonders wenn man Skyrim kennt, das ist eine Art Neuentdecken. Die Größenverhältnisse wirken oft komplett anders: die Drachen sind riesig, die Thronhalle in Whiterun wirkt wie eine Kathedrale, der größte Berg ist erstaunlich klein usw.. Auch fallen mir laufend Details auf, die mir in 2D nie aufgefallen sind, z.B. eine Ameisenstraße auf dem Baumstumpf in der Nähe der Mühle von Riverrun und bei Nieselregen Regentropfen, die ganz dezente Wellen im Wasser erzeugen. Generell kann ich mich spürbar besser in der Welt orientieren, hab ein besseres Gefühl für die Lage von Locations und wie Wege verlaufen.

Ich glaube, dass wird das VR-Spiel, mit dem ich mit Abstand die meiste Zeit verbringen werde. Das Motion-Sickness-Problem hat Bethesda auch sehr gut im Griff, man kann es problemlos eine Stunde am Stück spielen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3509 - 18. November 2017 - 14:18 #

Zum Thema Immersion:
Persönlich finde ich es sehr wichtig, wenn ich in der VR (m)einen Körper sehe. Wenn man seine Arme und Schulter sieht, wie sie sich bewegen. Das macht enorm viel aus. Diese schwebenden Hände auf dem Screenshot nehmen mir viel des Mittendrin-Gefühls.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 18. November 2017 - 16:42 #

Du beziehst dich aber ausschließlich auf "Monitor-Games" und greifst nicht auf VR-Erfahrung zurück oder? Du kannst den Körper bislang noch nicht tracken, Armbewegungen, Körperbewegungen udn vor allem auch Beinbewegungen müssten also von der Software geschätzt und hochgerechnet werden. Das klappt einfach nicht vernünftig. Und: Ein sich falsch bewegender Arm fällt auf dem Monitor (beispielsweise in 3rd-Person) nicht auf, in VR zieht es dich instant aus der Immersion und kann sogar zu Übelkeit führen. Daher siehst du kein einziges VR-Spiel mit realistisch wirkenden Spielerkörpern.

thoros 11 Forenversteher - 667 - 18. November 2017 - 19:04 #

Und was ist mit Lone Echo? Farpoint? Die zeigen alle den Körper bzw. Arme und das funktioniert sogar sehr gut. Es gibt ja nicht viele verschiedene mögliche Armstellungen wenn man die Position der Hände und des Kopfes kennt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3509 - 19. November 2017 - 12:15 #

Doch, eigene VR-Erfahrung (Lone Echo auf Oculus Rift) und zumindest die Armbewegungen funktionieren dort hervorragend und fühlen sich extrem real an. Man kann Bedienelemente am Unterarm drücken und mit Armbewegungen steuert man seine Schubdüse. Die Einbindung der Arme ist also sogar ein zentrales Spielelement.
Körper und Beide werden zumindest dargestellt. Ob diese sich bewegen weiß ich nicht, da man sie in der Schwerelosigkeit nicht benötigt und ich nicht drauf geachtet habe.

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 19. November 2017 - 17:20 #

farpoint zeigt, das es in keiner Weise die Immersion zerstört. Es funktioniert super

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 19. November 2017 - 18:57 #

Wobei Farpoint eine Sonderstellung einnimmt, da man dort die Waffe immer mit zwei Händen hält - da reicht es, die Arme als "Schlauch" zwischen Spielerposition und Handposition zu berechnen.

Lone Echo habe ich tatsächlich noch nicht gespielt, das steht erst für kommende Woche auf dem Plan.

rammmses 19 Megatalent - P - 14992 - 18. November 2017 - 14:33 #

Würde es ja ausprobieren, wenn wenigstens die Spielstände kompatibel wären, aber ich fange das garantiert nicht nochmal ganz von vorne an.

Goldfinger72 15 Kenner - 3177 - 18. November 2017 - 18:40 #

Ach was! Ich habe auch mit einem neuen Charakter von neu angefangen und spiele auch das "normale" Skyrim weiter. Das geht schon. :-)

rammmses 19 Megatalent - P - 14992 - 18. November 2017 - 18:43 #

Hatte es auf der ps3 und dann bei special Edition ps4 schon nochmal angefangen, nun reicht es aber ;)

Sonyboy 12 Trollwächter - 926 - 18. November 2017 - 15:26 #

Ist schon witzig und ich mußte kurz schmunzeln, das 4Players die VR Version besser bewertet als die Switch Version.
Da geht der Geschmack doch in die andere Richtung.
Was mir bei beiden Tests auf GamersGlobal fehlt unter Spieltiefe/Balance:
"Spiel ist ein alter Hut" wir reden von einen Spiel, das am 11.11.11 auf dem Markt erschien.

Harry67 16 Übertalent - P - 5949 - 18. November 2017 - 17:11 #

Was soll denn "Spiel ist ein alter Hut" in Bezug auf Spieltiefe und Balance ausdrücken?

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 18. November 2017 - 17:27 #

Ich hab die Versionen für Switch und PSVR und würde - aus meiner 2017-Sicht - auch die PSVR-Version als die bessere ansehen.

Die Switch-Version spielt sich genauso wie die Version von 2011 und ist in vielerlei Hinsicht ziemlich veraltet heute. Das Spiel ist immer noch toll, keine Frage, aber die Zeit hat schon etwas an ihm genagt. Und es kann auch nicht mehr ganz die Faszination wie früher vermitteln, wenn man das Spiel damals schon gespielt hat.

Die PSVR-Version hingegen wirkt viel frischer. Zwar wirkt sie technisch durch VR noch älter, aber das Spielerlebnis ist anders und sehr viel intensiver, das kompensiert die Macken einwandfrei. Bei mir wird die Switch-Version bis zur Weihnachtszeit wohl zu Gunsten der PSVR-Version liegenbleiben.

zfpru 16 Übertalent - P - 4862 - 18. November 2017 - 16:39 #

Wenn das nicht der Durchbruch von VR ist, was sonst.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 18. November 2017 - 16:43 #

Skyrim VR wird von den VR-Skeptikern (also nicht denen die wirklich Argumente vorbringen sondern die Meckerer, die es nie ausprobieren würden aber gerne drüber schimpfen wie schlecht alles ist) unter Garantie schlecht geredet oder ignoriert. ;)

Deadly Engineer (unregistriert) 18. November 2017 - 16:48 #

Hm, ich bin da völlig anderer Meinung.

Für mich wird da ein Kindheitstraum war mich in so einer gigantischen Fantasy-Welt bewegen zu können. Das letzte Mal hatte ich diesen Wow Effect wo ich so komplett in eine Welt eintauchen konnte in diesem Zusammenhang bei Ultima Underworld 1. Was mir besonders gefällt: Das Kampfsystem fand ich in der normalen Fassung immer extrem schwach, mit Move Controllern Schwert oder Act zu schwingen macht da ungleich viel mehr Spaß, ich würde daher im Leben nicht mit dem Gamepad spielen, zumal Bethesda die Steurung perfekt hinbekommen hat, hätte nicht gedacht dass es mit den eingeschränkten Möglichkeiten so gut funktioniert. Schade eigentlich dass Sony den Navigation Controller von Move falllen gelassen hat, da hätte man dann zwar nur eine frei bewegliche Hand aber dafür einen Analogstick gehabt.
Das mit den Menüs ist mir gar nicht aufgefallen. Kann das sein dass sich Skyrim hier an den Einstellungen für die Bildschirmgröße von VR orientiert? Solltet ihr vielleicht mal testen. Ich fand die Menügröße genau richtig und habe den Bildschirm für VR auf "Mittel" eingestellt.

Zugegeben: Die Grafik ist wirklich teilweise sehr grob und für heutige Verhältnisse schwach, aber das juckt mich nicht. Ob die Vive Fassung besser wird? Mag sein, aber das Vive hat dafür ein extremes Fliegengitter, wundert mich warum das immer verschwiegen wird, in dieser Hinsicht ist PSVR wirklich Benchmark, bei Skyrim nimmt man da gar nichts wahr.

Ich bin jedenfalls absolut fasziniert von Skyrim VR, und da fällt mir wieder die Begeisterung von Jörg zur Welt von AC Unity ein: Das Spiel bekam eine Höllenwertung obwohl,es doch eher ein schwaches AC war, kann es sein dass ihr da halt doch irgendwie mit unterschiedlichem Maß an Bewerungen rangeht?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 18. November 2017 - 17:21 #

Ist doch schön, dass es dir gefällt. Und ja, so eine Art Kindheitstraum wird wahr -- für mich mit zu vielen negativen Aspekten. Bethesda kann nichts dafür, dass PSVR nur relativ schwache technische Fähigkeiten bietet oder dass dem Move Controller ein Analogstick bitterlich fehlt. Wo sie aber schon etwas dafür kann, ist das Interface. Deinen Tipp (Bildschirmgröße für VR, also du meinst sicher die Einstellung für die "2D-Darstellung" des Menüs?) werde ich mal ausprobieren. Aber auch so ist das Interface umständlich, gerade beim Inventar und bei den Quests.

Jedenfalls sind das halt Punkte, die mich stören, und die bei mir den Kindheitstraum dann doch nicht wahrmachen. Wünsche dir viel Spaß!

Deadly Engineer (unregistriert) 20. November 2017 - 10:38 #

Ja, ist nicht optimal, wobei ich finde dass Bethesda mit der Steuerung einen wirklich guten Job gemacht hat, den fehlenden Analogstick vermisse ich inzwischen fast nicht mehr.
Bei den Menüs gebe ich Dir recht, das wäre vermutlich mit einer Pointerfunktion besser gewesen, gerade mit Move.

Meine Lösung: Ich sammle nicht mehr alles ein, das war schon im normalen Skyrim eher nicht die beste Taktik.

Schade dass es Dich so stört, du bist doch auch schon ewig Spieler, wenn man bedenkt mit was für Widrigkeiten man sich früher rumschlagen musste um manch ein einzigartiges Spiel zu genießen ist das doch alles erträglich.

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 19. November 2017 - 12:51 #

Ich kann da nur zustimmen, obwohl ich Skyrim schon zu genüge gespielt habe, reizt mich die freie Erkungung im virtuellen Raum enorm.

Goldfinger72 15 Kenner - 3177 - 18. November 2017 - 18:41 #

Bis jetzt gefällt mir Skyrim VR, trotz der grafischen Abstriche, ebenfalls extrem gut. Dass ich jetzt tatsächlich in einem meiner Lieblings-RPGs mittendrin sein kann, hat wirklich schon was! :-) Ich spiele mit dem normalen Controller und komme damit gut zurecht. Komischerweise machen mir hier auch längere Spielesessions im Gegensatz zu anderen VR Games nichts aus. Jedenfalls habe ich bisher in noch keinem anderen VR Game so viel Zeit am Stück verbracht.

Was ich nur vermisse (oder gibt diese Funktion irgendwo?) ist seine Spielfigur irgendwo, z. B. im Menü, betrachten zu können.

So und jetzt fehlt nur noch The Witcher 3 VR. :-)

thoros 11 Forenversteher - 667 - 18. November 2017 - 19:48 #

Ein bisschen bereue ich dass ich meine PSVR zu Gunsten einer Rift verkauft habe. Für Skyrim VR würde ich jetzt gerne ACO zur Seite legen. Zumindest bis zum 12.12. (Fallout4 VR).

Die letzten Preview Builds von Skyrim VR von den diesjährigen grossen Messen wurden ja regelrecht verrissen. Wenn man sieht wie viel sich da bis zur Release Version noch getan und verbessert hat, macht mir das auch für Fallout 4 VR Mut.

Golmo 16 Übertalent - 5820 - 18. November 2017 - 23:31 #

Es gibt immer noch Verisse, auch für die Release Fassung.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 18. November 2017 - 23:53 #

Wobei es auch 8,5 von 4Players gibt, die Testerschaft scheint gespalten.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 19. November 2017 - 1:34 #

Das Warten auf die Rift-Version dürfte immerhin mit besserer Technik belohnt werden. So immersiv und toll Skyrim VR auch ist - es ist auch mit Abstand das häßlichste Skyrim, spürbar unter der Qualität der Versionen für Xbox 360 und PS3. Manche Gegenden erkennt man kaum wieder, weil auf eine gewisse Distanz fast alle Objekte fehlen. Z.B. die Sumpfgegend vor Solitude, da ist alles leer, wenn man es von etwas weiter weg betrachtet.

Trotzdem hab ich es vorhin drei Stunden am Stück gespielt, das hat bisher kein VR-Spiel geschafft. :-)

Erazerhead77 12 Trollwächter - 1059 - 19. November 2017 - 18:54 #

Hab die letzten Tage mit mir gerungen es zu kaufen oder nicht, letztendlich bin ich gestern schwach geworden und hab in den sauren Apfel gebissen, 70 Euro aus dem PSN-Store ist schon eine Ansage, aber ich habs nicht mehr ausgehalten! Wollte es mir ursprünglich für Weihnachten "aufsparen", aber seit der Ankündigung diesen Sommer fiebere ich darauf hin und nach den größtenteils sehr euphorischen Berichten im Netz musste es also her.

Und was soll ich sagen:
gestern Abend um 0.00 Uhr begonnen und die Brille erst um 4 Uhr morgens wieder abgenommen, es war einfach zu vereinnahmend. Das Ganze noch dazu im Stehen! Ich wollte aufgrund der späten Stunde eigentlich nur kurz reintesten, bin aber dann doch hängengeblieben. Die Steuerung ist am Anfang noch etwas verwirrend, beide Move-Controller sind natürlich komplett belegt und bis man alle Tasten blind verinnerlicht hat dauerts einfach seine Zeit. Dann natürlich die Charaktererstellung gleich zu Beginn (schade dass man die Spielstände der Legendary-Edition nicht übernehmen kann!) und mit Move-Controller auch entsprechend hakelig, aber wenn das Spiel dann Fahrt aufnimmt kommt man nicht mehr los, zumindest geht es mir so.
Als VR-Einstellung hab ich übrigens die fließende Bewegung gewählt, Teleportation finde ich fuchtbar. Und erstaunlicherweise keine Spur von Motion Sickness, konnte noch nie ein VR-Spiel so lange am Stück genießen.

Auch die Move-Steuerung wurde erstaunlich gut umgesetzt, man kann sich nach o.g. Eingewöhnung recht geschmeidig durch Himmelsrand bewegen. Nur das Rückwärtsgehen ist oftmals etwas anstrengend und kann im Kampf hektisch werden, aber auch damit kommt man klar.
An anderer Stelle wurde das schrittweise umsehen mit der X- und O-Taste kritisiert, was ich anfangs auch etwas kritisch sah, andererseits scheint es tatsächlich die Übelkeit zu mindern, da ja gerade die seitlichen Drehungen oft problematisch sind. Ich finde da hat sich Bethesda schon was dabei gedacht und die Steuerung für Move bestmöglich (mangels Analog-Stick) umgesetzt.
Das Bogenschießen ohne Fadenkreuz ist natürlich ein Glücksspiel, aber im echten Leben hat man ja auch kein Fadenkreuz vor sich ;-)
Zauber hingegen sind richtig klasse und man fühlt sich tatsächlich wie ein Kampfmagier!
Apropos Waffen, eine Sache ist mir noch aufgefallen, vielleicht ein Bug oder falsche Bedienung meinerseits: es kam vermehrt dazu, dass die weggesteckten Waffen gezückt wurden, und zwar absolut automatisch und sporadisch. Das hat mich anfangs ziemlich genervt, da im Sekundentakt die Waffen automatisch gezogen und von mir wieder weggesteckt wurden. Im späteren Spielverlauf schien es dann besser zu werden, keine Ahnung was das war. Vielleicht ein Trackingproblem?

Grafisch reisst es logischweise keine Bäume aus, da spielt wohl das Alter und die schwächere VR-Hardware eine große Rolle aber auch das stört, zumindest mich, irgendwann nicht mehr großartig. Und auch wenn die Charaktermodelle nicht allzu detailliert erscheinen mögen, fühlt es sich doch viel beeindruckender an einem Bewohner Himmelsrands direkt gegenüber zu stehen als nur auf dem Bildschirm. In Gesprächen folgen sie einem übrigens mit ihrem Blick, was auch ein nettes Detail ist. Zudem sprechen NPC's ihre Dialoge sehr lippensynchron.

Soweit mal meine ersten Eindrücke, ich hoffe ich hab euch kein Ohr abgekaut!
Für mich als Skyrim-Fan jedenfalls eine tolle Erfahrung und endlich ein erster Schritt hin zu ernsthaften Triple-AAA-Vollpreisspielen für VR. Fallout 4 VR für PSVR kann von mir aus gerne, am besten mit Aim-Controller-Unterstützung, doch noch kommen!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 19. November 2017 - 20:27 #

Danke für die ausführliche Schilderung! Und ja, das 30-Grad-weise (schätze ich jetzt mal) Umdrehen hat den einzigen Sinn, Übelkeitsgefühle zu reduzieren. Aufgrund des Analogsticks finde ich das bei der Gamepad-Steuerung besser gelöst, obwohl es natürlich dieselben Drehungen sind wie per Move Controller mit den beiden Buttons.

Erazerhead77 12 Trollwächter - 1059 - 19. November 2017 - 23:12 #

Gern geschehen! Musste die ersten Eindrücke meines virtuellen Abstechers nach Himmelsrand einfach loswerden und wo ginge das besser als hier? ;-)

estevan2 14 Komm-Experte - 2059 - 19. November 2017 - 23:44 #

Das Problem, das Waffe und Schild ständig gezogen werden habe ich auch. Das nervt ganz schön. Ich hab immer Angst jemanden anzugreifen, wenn ich mich unterhalte. Ich hoffe das wird noch gepatcht.

Erazerhead77 12 Trollwächter - 1059 - 19. November 2017 - 23:53 #

Na dann bin ich wenigstens nicht der Einzige mit dem Problem. Gerade in Städten und Dialogen ist das extrem nervig, ich wurde zum Teil mit dem Wegstecken der Waffen gar nicht mehr fertig. Nach einiger Zeit wurds besser, aber das darf trotzdem nicht sein. Hoffen wir mal auf einen Patch.

Akki 16 Übertalent - P - 5155 - 19. November 2017 - 22:55 #

Oh Mann, ich bin ja so gespannt auf die PC-Version!

Labolg Sremag 13 Koop-Gamer - 1633 - 20. November 2017 - 11:13 #

räumliche tiefe wirklich zu erleben macht alles viel realer!

klar sieht an einem ordentlichen 4k Schirm ein Skyrim auf dem PC rein objektiv viel besser aus aber es wirkt einfach FLACH, da können noch so viel bumpmappings und shader auf der Textur bzw. dem Polygon draufliegen!

mit einem VR Helm auf ist man einfach drin in der 3D Welt und glotzt nicht nur auf nen zweidimensionalen Schirm.

aber schade, dass sich gerade in der Sache des Interfaces nicht viel getan hat.

Sancta 15 Kenner - 3295 - 20. November 2017 - 19:46 #

Wenn ich solche Sätze hier lese, dann weiß ich, wieso ich als ehemaliger Abonnent Gamersglobal den Rücken gekehrt habe und nach Monaten mal wieder hier reingeschaut habe, um nun wieder zu verschwinden: "Sehr gepannt bin ich auf die sicherlich deutlich schönere HTC-Vive-Fassung."
Ihr kapiert es nicht. Spieler wollen zwar einen ehrlichen Test lesen aber KEINEN Diss ihres bevorzugten Systems lesen. Und da Skyrim VR nunmal zur Zeit nur auf der PSVR läuft, liest man eben diesen PC Masterrace Kram ungern. Und dabei geht es mir nicht hier als Sony Fanboy zu stehen. Würde mich auch nerven, wenn ich sowas zu einem XBOX Artikel lese oder bei der Switch oder sonstwo.

Ich meine die folgenden Sätze ganz ernst als Tipp an die Redaktion, wie sie mehr Leser finden kann. Überlegt euch mal, wieso sich unglaublich viele Youtube Kanäle auf eine Platform konzentrieren und notfalls sogar mehrere Kanäle betreiben jeweils für eine Platform? Weil fast jeder eine Lieblingsplatform hat und zwar Negatives zu einem Spiel lesen will aber nicht grundsätzlich seine Platform kritisiert sehen möchte. Ich selbst habe zwar (bis auf die Switch) jede Platform (auch einen Gamer PC), nutze aber trotzdem fast ausschließlich meine Lieblingsplatform (die PS4 mit der PSVR). Es macht mir wirklich schlechte Laune, wenn ich in einem Test so unglaublich oft solche Kommentare wie oben von Jörg Langer lese. Leute wollen sich auf einer Seite WOHLFÜHLEN. Das kann man hier aber nicht, wenn man kein Multi-Platform Gamer ist, der immer nur auf der Platform spielt, auf die ein bestimmtes Spiel optimal läuft.

Eigentlich könnte ich die Klappe halten und einfach gehen aber ich mochte Gamersglobal total gerne, ich mag - bis heute - die gut formulierten Tests. Aber dieses Unwohlfühlen und diese negativen Spitzen diverser Platformen gegenüber nervt einfach nur. Dann wandere ich halt zu pushsquare und lese nur Tests über Spiele und keine Kommentare zu Systemen. Nennt mich Fanboy oder Mimose. Ich bin nur ehrlich und schreibe wie ich mich hier fühle. Bin da sicher nicht alleine (die, die so denken wie ich, werden das hier allerdings nicht lesen, weil sie die Seite schon lange verlassen haben).

Jörg Langer Chefredakteur - P - 369157 - 20. November 2017 - 21:50 #

Das mag ja alles sein, aber ich sehe mich nicht als Sklave einer Fanboy-Unterfraktion. Dein Tipp passt gut in die heutige Zeit, wo jeder nur noch in seiner Blase leben möchte. So ist GamersGlobal aber nicht, wir berichten übergreifend und für Leute, die in der Lage sind, auch mal Dinge zu lesen, die sie vielleicht nicht lesen wollen.

PSVR hat bei Resident Evil 7 Anfang des Jahres richtig gut geklappt, und das haben wir (und auch ich) auch so gesagt und geschrieben. Bei Skyrim klappt es nun aus unserer Sicht nicht so gut. Darum ist es doch keine negative Spitze, das zu schreiben, sondern schlicht die von uns so empfundene Wahrheit.

Ganz ehrlich: Ich sehe den konstruktiven Gedanken hinter deinem Post und dass du dir die Zeit genommen hast, ihn zu schreiben. Aber genau genommen ist dein Gedanke ein Armutszeugnis für dich und alle, die nur noch hören wollen, was sie eh schon wissen, und nur akzeptieren wollen, was sie selbst empfinden.

Green Yoshi 21 Motivator - 26782 - 21. November 2017 - 15:48 #

Skyrim ist ein sechs Jahre altes Spiel und war damals schon keine Schönheit. Die Schwächen der Grafik werden auch auf der HTC Vive deutlich sichtbar sein. Von daher halte ich nix davon über ungelegte Eier zu spekulieren.

Diese Fanboy-Paranoia hier ist ziemlich lächerlich, keine Ahnung wie das zur Userschaft passt, die in der Regel nicht nur auf einer Plattform spielt.

rammmses 19 Megatalent - P - 14992 - 21. November 2017 - 17:39 #

Im Grunde sagst du ja, dass man am besten den Leuten nach dem Mund redet und möglichst deren Meinungen bestätigen soll, selbst wenn das faktisch nicht hinhaut (VR sieht auf Vive/Highend-PC meist besser aus). Das finde ich sehr bedenklich und hat mit Journalismus nicht das Geringste zu tun. Also man sollte sicher niemanden absichtlich vor den Kopf stoßen, aber wenn man anfängt so heranzugehen "was könnten die Leute denn hören wollen?", insbesondere bei einem Review, ist doch alles verloren.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 21. November 2017 - 17:58 #

Passiert da draußen leider trotzdem oft genug. Scheint aber auch eher eine Mode der jüngeren Generation zu sein, mein Sohn steht auch nur auf Jubelarien.

Green Yoshi 21 Motivator - 26782 - 21. November 2017 - 20:06 #

War bei dem Gaming-Magazinen damals aber nicht anders. Wer kauft schon ein Heft, in dem nur schlechte Spiele besprochen werden? Wobei das bei den Heften zu nur einer Plattform sicher ausgeprägter war als bei den Multiplattformmagazinen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 30220 - 21. November 2017 - 22:00 #

Ich erinnere mich an zahlreiche Leserbriefe, die sich vor allem über die Gurken-Tests gefreut haben. Und die gabs damals auch schon ;) .

Ganon 23 Langzeituser - P - 44782 - 22. November 2017 - 17:19 #

Die gab's damal sogar häufiger als heute, weil die Gurken meist gar nicht mehr getestet werden. Wenn ein guter Autor dran saß, waren das echt die unterhaltsamsten Texte. :-)

Despair 16 Übertalent - 5827 - 22. November 2017 - 19:59 #

Der "Flop des Monats" in der ASM war immer ein literarischer Höhepunkt. :D

Karsten Scholz Freier Redakteur - 12663 - 24. November 2017 - 19:41 #

Hab gestern reinspielen können - mein Ersteindruck ist irgendwas zwischen WOW und Shit ... WOW, ist das ein Erlebnis, wirklich durch Himmelsrand zu laufen. Shit, ist die Grafik in die Jahre gekommen. WOW, wie viel Spaß macht das Kämpfen mit den Motion-Controllern. Shit, noch ein paar Meter freie Bewegungssteuerung und mein Gleichgewichtssinn ist Mus. An das ruckartige Umschauen gewöhnt man sich zum Glück recht fix. Mir graust es nur etwas vor den 100+ Stunden, die stehenderweise gemeistert werden wollen.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 30. November 2017 - 7:37 #

Ich hatte jetzt in Skyrim VR das erste mal eine Nacht mit Polarlichtern. Das ist in VR wirklich umwerfend! Ich stand ein paar Minuten nur herum und hab den Himmel von allen Seiten bewundert.

Tasmanius 19 Megatalent - - 16905 - 30. November 2017 - 13:19 #

*Kopfkratz. Man kann den Himmel nur von einer Seite bewundern. Nämlich von unten.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 7159 - 1. Dezember 2017 - 0:28 #

Du musst nur einen Giant angreifen, dann kannst du kurz danach den Himmel auch von oben bewundern! ;-)

Tasmanius 19 Megatalent - - 16905 - 1. Dezember 2017 - 6:42 #

:-D

Green Yoshi 21 Motivator - 26782 - 1. Dezember 2017 - 11:24 #

Mich hat Skyrim bisher nicht gereizt, aber in VR ist es echt nochmal ein ganz anderers Erlebnis. Mit der Move-Steuerung komme ich nicht klar, aber mit dem DualShock 4 lässt sich das Spiel problemlos steuern.

Akki 16 Übertalent - P - 5155 - 7. April 2018 - 20:54 #

Kann wer ein Update zum aktuellen Patch-Stand posten?

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