Skylanders Superchargers Test+

Mit Vollgas durch die Skylands

Florian Pfeffer / 29. September 2015 - 19:03 — vor 1 Jahr aktualisiert
Premium-Streams: 1080p HQ (mp4, 530 MB)
Steckbrief
3DSiOSPS3PS4WiiWiiU360Xbox One
Action
Action-Adventure
7
Vicarious Visions
Activision
25.09.2015
Amazon (€): 14,99 (360), 14,79 (Xbox One), 16,08 (PS3), 14,99 (PlayStation 4), 9,95 (PC & Mac)
Einsteigen, bitte! Im neuesten Ableger der Toys-to-Life-Reihe von Activision dürft ihr Obermotz Kaos und seinen Schergen nicht nur zu Fuß, sondern auch in zahlreichen Fahrzeugen zu Leibe rücken. Ob das frischen Wind in die Spieleserie bringt oder dem Versuch auf der Strecke der Sprit ausgeht, lest ihr in unserem Test.
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Wie schon im letzten Jahr mit der Fallenmechanik von Skylanders Trap Tream hat sich Activision auch heuer etwas Neues für seinen Verkaufsschlager einfallen lassen: Ihr hüpft und lauft nicht nur, sondern steigt in Fahrzeuge ein und rast durch die Levels über vorgegebene Rennstrecken. Außerdem gibt es spezielle Arenen, die ihr nur fahrend, aber nicht zu Fuß betreten dürft und in denen meist ein kleines Rätsel gelöst oder ein Boss besiegt werden muss, um weiterzukommen. Die Fahrzeuge stellt ihr genau wie die Skylander selbst auf das per USB-Kabel an die Konsole angeschlossene Portal.

Voll aufgeladen durchs Portal

Der Inhalt des X1-Starterpacks: Spitfire und das Fahrzeug Hot Streak auf dem neuen Portal, die Stealth-Elfin nebenan.
Im Starterpack findet ihr nicht nur das neue Portal, sondern auch die beiden Plastikfiguren Spitfire und Stealth Elf sowie ein Poster mit allen möglichen Kombinationen von Charakteren und Fahrzeugen, die euch einen der namensgebenden Supercharger bescheren. Prinzipiell dürft ihr jede Figur in jedes Fahrzeug setzen (oder genauer gesagt daneben auf das Portal stellen), doch nur bestimmte Kombinationen ergeben einen Supercharger und machen zusätzliche Kräfte und stärkere Fähigkeiten für das Fahrzeug verfügbar.

Damit auch wirklich eines der Plastikgefährte und ein Skylander nebeneinander auf das Portal passen, ist dieses im Vergleich zu den Vorgängertiteln ein wenig größer ausgefallen. Nicht nur aus Platzgründen stellt ihr übrigens im lokalen Multiplayer auch nur je ein Fahrzeug und einen Charakter auf das Portal: Ihr fahrt die Rennen nämlich als Koop-Partner, wobei einer die Lenkung übernimmt, während der andere Spieler sich um das Abballern der Feinde und Streckenhindernisse kümmert.

Im Story-Modus könnt ihr zwischen vier Schwierigkeitsgraden wählen, die nicht nur den Gegnern mehr Hitpoints, sondern euch auch mehr Belohnungen verschaffen. Wir raten euch auf alle Fälle zu einer der höheren Stufen, da überhaupt erst dort von einer tatsächlichen Herausforderung die Rede sein kann. Den obersten Schwierigkeitsgrad „Albtraum“ solltet ihr wählen, wenn ihr aus jedem der zwölf Elementbereiche mindestens einen Skylander habt, da es immer wieder Passagen in den Levels gibt, in denen bestimmte Elemente stärker sind und Vorteile bieten. So müsst ihr die Figuren tatsächlich auch gelegentlich austauschen. In den unteren Härtegraden ist es hingegen letztlich egal, mit welcher Figur ihr durch die Levels hüpft – das bleibt einzig und allein eurem persönlichen Geschmack und Geldbeutel überlassen.

An dieser Stelle kommt ihr nur mit einem Wasserfahrzeug weiter. Hierbei handelt es sich immer um Nebenquests, die rein optional und zum Fortschreiten in der Story nicht nötig sind. Das Wasserfahrzeug müsst ihr separat kaufen.


Herr der Elemente

Im Wolkenkönigreich müsst ihr diverse Sprungeinlagen im Nebel absolvieren.
Generell gilt: Je mehr Figuren ihr euer Eigen nennt, desto mehr Chancen werdet ihr auf bessere Belohnungen haben. Durchspielen könnt ihr Superchargers aber auch allein mit den Starter-Charakteren. Bevor ihr aber auf die Idee kommt, euch die Spielfiguren aus dem 3D-Drucker zu lassen: Der eingebaute RFID-Chip verhindert dies effizient. So schlägt der Hersteller zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich den Drang zum Erwerb zusätzlicher Figuren und das Verhindern von Raubkopien: Ganz ohne die Plastikcharaktere geht bei Skylanders nämlich gar nichts. Immerhin sind alle in den früheren Serienteilen erschienenen Figuren kompatibel und können auf das Portal gestellt, allerdings nicht zu Superchargern verbunden werden. Das geht nur mit den 20 neuen Figuren.

Ebenso viele Fahrzeuge gibt es im Spiel, die genau wie die Skylanders in Elemente aufgeteilt sind und sich in drei Bereichen bewegen lassen: auf der Erde, in der Luft oder im Wasser. Die Unterschiede sind hierbei allerdings viel deutlicher ausgeprägt, denn es gibt viele Abschnitte im Spiel, die ihr ohne das passende Fahrzeug gar nicht erst betreten (lies: befahren) könnt, allen voran natürlich die diversen Rennstrecken. Im Starterpack der von uns getesteten Xbox-One-Fassung liegt nur ein Landfahrzeug bei, so dass ihr für die Nebenquests, die für Luft- oder Wassergefährte gedacht sind, erst einmal die passenden Fahrzeuge separat erwerben müsst. Diese Missionen sind jedoch allesamt optional und wir hatten nicht das Gefühl, allzu viel verpasst zu haben.

Die Inhalte der Starterpacks für die diversen Plattformen variieren leicht. So liegt der Wii- und der 3DS-Fassung etwa kein Land-, sondern ein Luftfahrzeug bei und in der WiiU-Version feiert ein altbekannter Kollege aus dem Mario-Universum einen Gastauftritt: Turbo Charge Donkey Kong. Ihr könnt ihn, genauso wie Hammer Slam Bowser, als hybriden Charakter wahlweise als Skylanders- oder als Amiibo-Figur in den jeweiligen kompatiblen Spielen nutzen. Zu erwerben sind die beiden aber erstmal nur über die Starterpacks von Superchargers, so dass auch Amiibo-Komplettisten zum Skylanders-Franchise, sagen wir, gestupst werden.  Ein Schelm, wer hier an Cross Marketing denkt…
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Im Land der Gespenster wird viel mit der Perspektive gespielt. Immer wieder müsst ihr Abschnitte kopfüber oder aus der Draufsicht meistern. Außerdem gilt es, innerhalb eines engen Zeitlimits Tore mit den Dynamitfässern aufzusprengen.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 343131 - 29. September 2015 - 19:19 #

Viel Spaß beim Lesen!

Wolfen 14 Komm-Experte - P - 2214 - 29. September 2015 - 21:31 #

Schöner Videotest! Ich mag ja Skylanders wirklich gerne, aber dieses Mal muss das noch etwas warten, da mit Lego Dimensions ein interessanter Konkurrent vor der Tür steht. :D

EDIT: BtW könnte man noch erwähnen, das die Wii und 3DS Version von Superchargers nicht ohne Grund den Zusatz "Racing" im Titel haben, denn diese kommen komplett ohne den Story-Modus daher, man kann nur die Rennen fahren!

Triforce (unregistriert) 29. September 2015 - 22:12 #

Irgendwie witzig diesen Test zu lesen nach Anhören des aktuellen Podcasts. Wenn nicht alles getestet werden kann, warum wird dann so ein Spiel wie Skylanders getestet? Da wäre Disney Infinity 3.0 wegen Star Wars interessanter gewesen. Falls man überhaupt diese Spielzeuge mit Alibi-Videospielen testen muss. Reine Geldmacherei in meinen Augen.

Wolfen 14 Komm-Experte - P - 2214 - 1. Oktober 2015 - 10:49 #

Dass die Zusatzfiguren bei diesen Toys2Life Spielen klarerweise nur auf Geldmacherei abzielen ist eh ziemlich offensichtlich. Nur muss man, finde ich, auch hinzufügen, dass die Hauptspiele an sich immer sehr schön gemacht sind und viel Spaß machen.

Vorallem kann man das Hauptspiel (also die Hauptstory) eigentlich immer ohne zusätzliche Figuren durchspielen, so gesehen kosten die Spiele dann eigentlich genau so viel, wie die meisten anderen Vollversionen.

Das einem die Entwickler dann an jeder Ecke an die ganz vielen tollen anderen Figuren/Zusätze erinnert, die man noch kaufen könnte, kann man ihnen ja nicht wirklich vorwerfen, sie wollen ja damit Geld verdienen.

Mir machen diese Spiele auf jeden Fall immer viel Spaß und kann sie jedem Action/Jump&Run-Fan empfehlen, vorallem natürlich wenn man auch noch auf so Sammelfiguren steht.

BtW gegen einen Test vom neuen Disney Infity hätte ich auch nichts einzuwenden! :)

AlexCartman 15 Kenner - P - 3208 - 3. Oktober 2015 - 9:50 #

Sehe ich ähnlich, ich habe mir ein Skylanders-Spiel immer erst gekauft, nachdem das jeweils nächste rausgekommen ist, dann ist das Hauptspiel meist deutlich günstiger, und auch ältere Figuren kann man dann günstiger erwerben. So habe ich inzwischen drei Spiele und ca. 10 Figuren (eine aus jedem Element) und kann fast alles in den Spielen auch spielen.
Das absolut unschlagbarste Argument für Skylanders ist jedoch, dass meine Kinder drauf stehen, und denen kann ich fast nix abschlagen, wenn es preislich einigermaßen im Rahmen liegt (siehe oben).

AlexCartman 15 Kenner - P - 3208 - 1. Oktober 2015 - 9:06 #

Und wie immer leider kein Test der 3DS-Version, die ja meist anders funktioniert als die stationären.

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