Alle Screenshots im Artikel wurden von uns selbst erstellt, wie bei fast allen Tests und vielen Previews.
In unserem
First15-Video seht ihr die erste Viertelstunde von Die Sims Mittelalter in bis zu 1920x1080.
Achtung, Achtung: Recyclingalarm. Electronic Arts verwurstet die hauseigene Lebenssimulation
Die Sims 3 zu einem (selbstablaufenden) Ableger. Und für den will man auch noch den vollen Spielpreis haben. Ist das ein Anflug von dreistem Größenwahn? Oder bekommt man für sein Geld mit
Die Sims Mittelalter ein eigenständiges Spiel, das es mit dem großen Bruder aufnehmen kann? Wir haben uns mit den nach wie vor völlig unverständlich brabbelnden Festplattenbewohnern ins Mittelalter gewagt und können die beiden Fragen oben mit Ja und Nein beantworten. Wo jedoch das Ja hinkommt, und wo das Nein, das müsst ihr euch schon selber erlesen -- seht es als eure gerade zu Sims-Mittelalter-typische Quest...
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| Sieht deutlich spannender aus, als es sich spielt. Die Kämpfe laufen wertebasiert, aber komplett automatisch ab. |
Aller Anfang ist leicht
»Es ist toll, König zu sein« erscheint in einer Textblase am rechten Bildschirmrand. Damit drückt der von uns gesteuerte Herrscher seine Zufriedenheit darüber aus, dass er völlig ungestraft Leute an den Pranger stellen lassen kann und den armen Tropf danach sogar noch mit Eiern und Tomaten bewirft. Und gerade erst hat er eine flotte Jungfer gefragt, ob sie nicht den königlichen Erben austragen will. Den ganzen Tag Bären jagen und böse Buben verdreschen. Ja, es ist toll dieses mittelalterliche Königreich zu regieren. Denn wir können eigentlich gar nichts falsch machen. Nach der ausführlichen, von Thomas Fritsch exzellent vertonten Einleitung befinden wir uns in der allerersten Quest, die gleichzeitig auch als sehr ausführliches Tutorial dient.
Sims-Veteranen finden sich gleich zurecht. Statt einer Siedlung befinden wir uns in der heimischen Burg, die schon vollständig eingerichtet ist. Sofort bekommen wir die erste von unzähligen Missionen, die uns gleich mächtig in der Spielwelt herumkommen lässt. So geht es in den Wald, wo Holz gesammelt wird und gleich der erste Kampf mit einem Strolch auf uns wartet. Keine Panik: Niemand muss selber das Schwert führen. Auch in Sims Mittelalter geht alles über die indirekte Befehlssteuerung. Schnell die richtige Aktion aus dem Radialmenü ausgewählt, und schon greift unser König den dreisten Burschen an und trägt wenige Sekunden später den Sieg davon.
Weniger ist… weniger
Schnell lernt man so die Unterschiede zwischen dem gewohnten Sims 3 und der neuen mittelalterlichen Welt. Denn Electronic Arts hat ein wenig am Spielkonzept herumgeschraubt. Herausgekommen ist eine Art Sims-light mit ein paar spielerischen Erweiterungen. So hat unser König, später auch die von uns gesteuerten Helden, nur zwei Bedürfnisse. Essen und Energie, die sich durch Nahrungsaufnahme beziehungsweise Schlafen wieder in den grünen Bereich schieben lassen. Wünsche haben die Sims keine mehr, dafür müssen/sollen sie pro Tag zwei Aufgaben erfüllen. Denn ansonsten geht der Motivationsbalken in den Keller. Das sind sich schnell wiederholende Tätigkeiten, wie auf Bärenjagd gehen, neue Edikte erlassen oder Bittsteller empfangen. Werden diese Aufgaben innerhalb eines großzügigen Zeitlimits erfüllt, steigt die Motivation des Sims, wodurch die Wahrscheinlichkeit, die Questen zu lösen, deutlich steigt.
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| Sämtliche Aktionen werden wie gewohnt über das altbekannte Radialmenü ausgelöst |
Der Pluspunkt "G" klingt interessant - ist der ab 18?
Ansonsten habe ich bei der Ankündigung des Spieles schon alles gesagt. Zur Erinnerung: Meine Frau, mag Mittelalter aber keine Sims, hätte Interesse wenn denn der Mittelalterpart ausgeprägt genug wäre und gewisse Freiheiten bestehen würden. Meine Nachbarin, liebt Sims und Mittelalter, würde das Spiel vergöttern - wenn man denn Häuser und Burgen bauen könnte. Ich, mag Sims ab und zu, Mittelalter recht oft - zähle einfach mal nicht, Frauensache, sorry ;) .
Die beiden großen Screenshots auf Seite drei erinnern mich spontan an King´s Quest. Das waren noch Zeiten ^^
Schöner Test, leider wird wohl allein der Name Sims einige uninformierte dazu verleiten 40€ abzudrücken. Wenn ich den "Test" auf CBS lese wird mir schon fast schlecht :D
Leider ein recht treffender Testbericht. Die spielerischen Möglichkeiten sind gegenüber Sims 3 doch arg begrenzt. klar, es ist nett anzusehen und macht anfangs Spaß. Aber eigentlich ist es halt doch ein Sims 3 light mit linear vorgegebenem Handlungsablauf. Sehr schade.
Alter Falter.....da war der gute Mick wohl ein bisschen übernächtigt beim schreibseln.
Wenn ich nur mal das Fazit lese, fallen mir direkt zwei Kleinigkeiten ins Auge.
"Questen" => "Quests"
Einzig aktive Puppenstubeneinrichter werden auch dauerhaft Spaß [haben].
Geh ich noch was höher, kommt noch ein "Questen" im Abschnitt "Testfazit Sims Mittelalter" und "monsterversuchten Höhle" im zweiten Abschnitt von "Gähnend auf Bärenjagd".
Zum Spiel: Schade, dass der Titel nur ein besseres Addon ist. Mein Freundin hat sich sehr auf die Sims Mittelalter gefreut und wird jetzt wohl warten, bis der Titel günstiger angeboten wird.
Der Plural von Quest ist im Deutschen Questen. "Quests" ist die angelsächsische Variante.
Mhm....höre ich zum ersten Mal und ich hab schon einige Artikel gelesen und geschrieben, in denen Quests eine Rolle spielten. Aber da du einige Jahre mehr Erfahrung auf dem Buckel hast, glaub ich dir einfach mal :-)
"Questen" - da dreht sich bei mir im Magen alles um :-P Ich bevorzuge weiterhin "Quests" oder eben die Umschreibung "Aufgaben" .....^^
kommt eben drauf an, ob man lieber Deutsch oder Englisch spricht. Wobei ich meiner schönen Muttersprache stets den Vorzug gebe. "Aufgabe" als Synonym passt nicht. Eher "Suche". In der mittelhochdeutschen Literatur bezeichnet eine Quest oder Queste stets eine Suche (gern im Zusammenhang mit dem heiligen Gral.) Der Ursprung liegt im Lateinischen, und über den Umweg Frankreich mit kompleter Sinnverschiebung landete es dann auch bei uns. Zudem wird im Deutschen der Plural praktisch nie mit einem "s" am Wortende gestaltet.
Da war wohl jemand auf nem Semantik-Quest.
Aber ja, von Sims Mittelalter war ich auch ordentlich enttäuscht. Sims hielt mich zwar noch nie arg lang bei der Stange, aber ca. 1h ist ein neuer Rekord.
Ich stimme für Abenteuer als Questersatz. ^^
In einem Punkt muss ich dir leider widerprechen: Im heutigen Deutsch ist das Plural-s eine ganz normale Pluralform, die meist bei Fremdwörtern benutzt wird.
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Plural#Der_s-Plural
Ob es nun "Questen" oder "Quests" heißt, sei dahingestellt. Bei eingedeutschten Fremdwörtern lässt sich die Frage nach dem Plural nicht immer eindeutig beantworten. Auch "Pizza" hat laut Duden mehrere Plurale (Pizzas und Pizzen), da sollte man tolerant sein :-)
Questen gibt es tatsächlich, ich kenne es aber vor allem als Plural von Queste - eine Queste, mehrere Questen, eine Quest, mehrere Quests.
Erstere Varianten findet man vor allem im traditionellen Rollenspielbereich, also bei Papier&Stift-Spielen oder ähnlichen.
Zweitere Varianten sind eher üblich im Bereich der Videospiele, das ist wohl der Grund, warum du die andere noch nicht kennst - mag gut sein, dass diese Varianten den Umweg über das Englische zu uns genommen haben. In dem Bereich sprechen wir ja quasi nur noch englisch.
Gibt wohl Achievements dafür. Wie, 'Erfolge' wäre viel kürzer? Ja, hää, das ist doch sonst immer das Argument für englische Schreibeweise?!
Du musst mal Drakensang/Das Schwarze Auge, oder generell deutsche Rollenspiele spielen. Questen (Plural) ist dort generell das Wort dafür bzw. jedem der sowas schon mal gespielt hat, ist das ein fester Begriff.
Vor 20 Jahren hab ich sogar DSA gespielt...aber das ist schon so lange her......und MMOs wie WoW, HdRO, AoC und Co hatten viel zu lange Zeit mich zu versauen :-P
Hmm, krass. Liest sich woe so ein achtziger Jahre Textadvendure vom Grad der Dramatik.
Die sind -ernst gemeint- abwechslungsreicher und meist anspruchsvoller, als das Spiel, das da oben von Mick beschrieben wird.
Tja, das hatte sich ja schon angedeutet. Ich mag die Sims-Spiele eigentlich. Sims 1 hatte ich damals bis zum umfallen gespielt, in Teil 2 und 3 trotz viel mehr Möglichkeiten deutlich weniger Zeit gesteckt, aber das lag wohl auch an meinem geschrumpften Freizeitangebot. Sims Mittelalter klang anfangs richtig gut. Anstatt immer das Gleiche Szenario mit noch mehr Möglichkeiten, mal was anderes, neue Einrichtungsgegenstände, ganz andere Berufe (Stadtwache, Henker, Barde, Gaukler, etc.) hatte ich vor Augen. Und dann sowas. Ein Light-Rollenspiel bei dem man immer nur Optionen anklickt und zuschaut. In allen Tests klingt es so, als würde man im Prinzip nur eine ewige Liste von Optionen nacheinander anklicken um dann wieder eine neue Quest freischalten zu können und wieder von vorne zu beginnen. Schade eigentlich.
Also nach mehrtägigem Spielen im Urlaub habe ich immer noch Spaß und die Motiviation reisst nicht ab.
Im Regal stehen auch Sims 3 + alle Add-Ons und ja, der Umfang ist natürlich nicht vergleichbar aber wir sprechen hier von einem selbstständig ablaufenden Spiel für 39,-- Euro und nicht von Sims 3 mit allen Erweiterungen für über 150 Euro.
Wie auch immer, der Taktik Teil ist spassig, gerade wenn man alle Länder nach und nach seinem Königreich einverleibt und dann dafür sorgen muss, dass die Loyalität bestehen bleibt.
Dies geht nur mit den entsprechenden Helden. Die richtige Quest Auswahl ist genauso entscheidend wie der Tagesablauf des Sims.
Hinzu kommt, dass die große Menge an Quests zum einen auf verschiedene Art und Weise lösen kann und je nach Sim Eigenschaften ebenfalls noch beeinflusst werden.
Sims Medieval ist in diesem Test bei allem Respekt vor Mick (dem Simulations-Test Guru) wirklich schlechter weggekommen als es das Programm verdient hat.
Wer mit Sims 3 etwas anfangen kann, wird Medieval sicher gerne spielen. Für Gamer denen Sims 3 eh am Poppo vorbeigeht ist das Spiel ohnehin nicht zu empfehlen.
Wuhuu, ich habe eine Wette gewonnen. Ich habe mit einem Freund gewettet, das GamersGlobal niemals mehr als 7 Punkte für das Spiel vergibt, er sagte ihr gebt 10. Aber ich hatte vollkommen Recht, pruhahaha.
Finde ich aber irgendwie doch etwas Schade. Eigentlich kann ich mit SIms garnichts anfangen und hatte viel Hoffnung in den Titel gesteckt. Naja, was solls.
Mit deinem Freund möchte ich auch mal Wetten abschließen :-)
Egal, was man von "Die Sims" hält, das Spiel verdient nicht, was EA hier damit anstellt.
@Mick
Schöner Test - kleine Korrektur: Vor den Auslassungspunkten auf der
1. Seite fehlt ein Leerschritt.
PS: Wirst du als nächstes "IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover" testen? Das wäre klasse! *Bettelblick üb*
Naja, bei sooo einem Bettelblick... Oder, Mick?
Kenne keinen, der das besser könnte :-)
Da gibts schon Experten
http://forum.finanzen.net/board/anonymize/attachment.m?aid=216940
Creep meinte wohl eher Micks Faible für Flugsimulationen - denn
"Mick darf alles testen, was Flügel hat." :-D
Bereit für eine Reise durch Zeit + Raum?
https://www.youtube.com/watch?v=0_srCMh8ZEA
Jörg, Mick, Heinrich, Martin, Toni.....da waren sie alle :-) Und ja...meinte ich :-)
Der Sturmovik-Test geht leider zeitlich nicht bei mir. Aber ich habe euch adäquaten Ersatz besorgt. Lasst euch überraschen.
Im Bewertungskasten: Simlish im Mittelalter - vermutlich Simlight?
Seite 2 2tes Bild: Ursprungsprogeamm ;)
Schöner Artikel! Werde ich definitiv nicht spielen. :)
"Simlish" ist die Sprache der Sims, das stimmt schon so.
Sims die wievielte eigentlich?
Na ja, vielleicht von der Pyramide - in ein paar Monaten.
Hört sich nett an, aber auch nicht mehr. Auf keinen Fall ein Vollpreis-Spiel.
Heute soll der Patch 1.3 erscheinen, bei dem sehr stark auf die Wünsche der Spieler eingegangen wird.
So können zum Beispiel die Kinder der Helden, falls sie denn welche haben, die neuen Helden werden, wenn der bestehende stirbt anstatt wie bisher einen völlig neuen zu erstellen. Weiters gibt es kein Puppenhausfeeling mehr, da man eine 360° Drehung in den Häusern machen dürfe. Und schliesslich darf man nach dem Beenden der eigentlichen Aufgabe weiters Questen und Erfahrungen sammeln.
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