Horror vs. Action

Resident Evil - Revelations Test

Capcom hat es uns versprochen: Mit Resident Evil - Revelations soll im zweiten Versuch ein echtes Resident Evil für den Nintendo 3DS glänzen. Bietet das kürzlich erschienene Spiel atmosphärischen Old-School-Horror oder doch die eher auf Reaktion und Triggerfinger setztende Kost typischer Actiontitel? In diesem Test erfahrt ihr es.
Jonas Schramm 5. Februar 2012 - 16:28 — vor 4 Jahren aktualisiert
Resident Evil - Revelations (3DS) ab 29,94 € bei Amazon.de kaufen.
Alle Screenshots wurden von uns erstellt und per Pixel-Vervielfachung (bewusst ohne Interpolierung) von der Originalauflösung (3D-Screen: effektiv 400x240) hochskaliert. Auf dem Originaldisplay sehen sie durch den geringeren Pixelabstand schärfer aus.

Resident Evil 6, Resident Evil - Operation Raccoon City und Reveleations– Capcom macht 2012 genau da weiter, wo sie 2011 aufgehört hat und erschlägt die Spieler förmlich mit Spielen im Resident-Evil-Universum. Den Anfang dieses Jahr machte kürzlich der 3DS-Ableger Resident Evil - Revelations als eine Art düsteres Kontrastprogramm zu den farbenfrohen, famillienfreundlicheren Mario-Spielen. Revelations ist aber nicht das erste 3DS-Spiel der Capcom-Serie, immerhin ist im vergangenen Jahr schon Resident Evil – The Mercenaries 3D erschienen. Seitdem dürften 3DS-Besitzer nicht mehr so gut auf Resident Evil zu sprechen sein, bot das Spiel doch einfach zu wenig fürs Geld. Auch das Debakel der unlöschbaren Speicherstände dürfte den Käufern noch im Gedächtnis geblieben sein. Das alles soll aber spätestens jetzt endgültig in Vergessenheit geraten, denn Resident Evil – Revelations soll ein „richtiges Resident Evil“ sein.
 
Vorhersehbare, gut erzählte Story
Resident Evil – Revelations ist im Jahr 2005 und damit zwischen dem vierten und fünften Teil angesiedelt. Serienheldin Jill Valentine und ihr Partner Parker Luciani werden von der BSAA (Bioterrorism Security Assessment Alliance) auf das Kreuzfahrtschiff Queen Zenobia geschickt, um dort nach einem verschollenen Agenten-Duo zu suchen: Chris Redfield (Protagonist aus Resident Evil 5) und dessen neue Partnerin Jessica Sherawat. Hinter deren plötzlichen Verschwinden soll die Terrororganisation Veltro stecken, die auch schon für den terroristischen Angriff auf Terragrigia (eine Zukunftsstadt) verantwortlich war. Nun haben sie sich das Kreuzfahrtschiff unter den Nagel gerissen und die Besatzung mit dem sogenannten t-Abyss-Virus infiziert. Einfach wird die Mission so oder so nicht, doch zu allem Unbill stellt sich bald noch heraus, dass sich Chris und Jessica gar nicht auf der Queen Zenobia befinden. Zu schlechter Letzt scheint neben Veltro auch noch eine andere Organisation ihre Finger im Spiel zu haben.
 
Im Laufe von Resident Evil -Revelations schlüpft ihr somit in die Rollen unterschiedlicher Charaktere. Die meiste Zeit verbringt ihr in der Haut von Jill Valentine, ihr übernehmt aber auch die Kontrolle der drei übrigen Protagonisten. Die meiste Zeit habt ihr habt einen KI-gesteuerten Kameraden an eurer Seite. Dieser Punkt fällt nicht sonderlich ins Gewicht, da die meisten Gegner sowieso ihr selbst ausschaltet.

Was in der Story passieren wird, ist zum Großteil offensichtlich, schon früh war uns klar, wer wen am Ende betrügen wird. Die unterschiedlichen Charaktere sorgen aber immer wieder für neue Sichtweisen auf das Geschehen. Resident Evil – Revelations springt nicht nur von Charakter zu Charakter, sondern auch in der Zeit. So erfahrt ihr auch immer wieder etwas zu den Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere, was sie um einiges interessanter macht. Die ständig wechselnden Charaktere und die Sprünge in der Zeit könnten dazu führen, dass ihr schon nach kurzer Zeit keine Ahnung mehr habt, worum es eigentlich geht. Dieses Problem vermeidet Revelations, indem es die Handlung in mehrere Episoden, ihrerseits noch mal in Szenen unterteilt, aufdröselt. Einzelne Szenen beanspruchen zwischen 10 bis 15 Minuten Spielzeit, während ganze Episoden zwischen 30 und 40 Minuten dauern. Aufgrund dieser Episodenstruktur eignet sich Resident Evil – Revelations perfekt für unterwegs. Jede Episode beginnt mit einem „Bisher bei Resident Evil – Revelations“, das wie in einer Fernsehserie die Ereignisse kurz zusammenfasst und nicht nur toll inszeniert ist, sondern auch dafür sorgt, dass ihr nie die Übersicht über die Geschehnisse verliert. An eine Fernsehserie erinnert Resident Evil – Revelations aber auch deshalb, weil jede Episode in einem kleinen Cliffhanger endet, der Vorfreude aufs Weiterspielen macht.

Waren wir hier nicht schon einmal?
Die meisten Episoden von Resident Evil – Revelations verbringt ihr auf der Queen Zenobia. Das luxuriöse Kreuzfahrtschiff erkundet ihr im Großen und Ganzen linear, indem ihr der Story folgt. Von der Brücke über das Panoramadeck hin zum Maschinenraum werdet ihr alles zu sehen bekommen, was die Queen Zenobia so zu bieten hat. Der Eindruck eines riesigen Kreuzfahrtschiffes relativiert sich aber auch, je weiter ihr in der Story voranschreitet. Dann fällt nämlich auf, dass ihr immer wieder zu altbekannten Schauplätzen zurückkehrt. Beispielsweise begeben sich Jill und Parker in einer Szene in den Maschinenraum, um dort die Stromversorgung des Schiffs wiederherzustellen.
Mehrere Missionen erlebt ihr aus der Sicht von Chris Redfield.
Als wäre einmal nicht genug, besuchen die beiden wenig später denselben Raum ein weiteres Mal, diesmal, um eine Drohne zu aktivieren. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte da nicht geschadet! Ja, ihr findet im weiteren Verlauf zwar noch den ein oder anderen neuen Weg, kommt aber meist an schon bekannten Orten wieder heraus. So büßt Resident Evil – Revelations mit der Zeit deutlich an Abwechslung ein, gleichzeitig fühlt sich der Hauptschauplatz relativ real an, eben weil ihr ihn bald gut kennt.
 
Doch auch außerhalb der Queen Zenobia fehlt es uns an Abwechslung im Leveldesign. Zum einen wirken die anderen Schauplätze deutlich beengter, was die strenge Linearität der Missionen schneller zum Vorschein bringt. Zum anderen betreiben auch in den übrigen Orten die Designer Schauplatz-Recycling. Beispielsweise besucht ihr den Valkoinen-Mökki-Flughafen irgendwo in den finnischen Bergen zuerst in der Rolle von Chris und dann zwei weitere Male in der Rolle von Keith Lumley.
Action und Horror
In Resident Evil – Revelations lässt der t-Abyss-Virus alles Leben zu sogenannten Bio Organic Weapons (kurz BOWs) mutieren. Die Gegner muten deshalb nicht wie die Zomies aus Resident Evil 4 oder 5 an, sondern erinnern an grauenhaft entstellte Monster. Zu Beginn schlagt ihr euch mit immer gleich aussehenden Standardgegnern – Ooze genannt – herum, später kommen noch Ooze-Fernkämpfer, Ooze mit Klingen an ihren Armen, infizierte Wölfe und noch ein paar andere Wesen hinzu. Doch wirken die wenig innovativ, so ähnlich hat man das schon in zig anderen Spielen gesehen. Ausgesprochen gut gefiel uns dagegen das Aussehen der Bossgegner. Der fette Scagdead etwa stellt eine Mischung aus Mensch und Monster dar und schwingt eine große Kreissäge, die er anstelle seiner rechten Hand besitzt. Die Gegner verhalten sich nicht sonderlich schlau, alle schlurfen geradewegs auf euch zu. Zu Überraschungsangriffen von hinten sind die BOWs
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nicht in der Lage.
 
Wirklich erschreckt haben wir uns in Resident Evil- Revelations nie, wofür es gleich mehrere Gründe gibt. Der offensichtlichste ist wohl der kleine Bildschirm, der das Eintauchen ins Geschehen, 3D hin oder her, etwas erschwert. Aber auch der Sound wirkt nicht sonderlich atmosphäresteigernd. So bleiben auch simpelste Schreckensmomente – wie eine quietschende Tür – aus. Immerhin gelingt es Resident Evil – Revelations an manchen Stellen, eine wirklich fesselnde Atmosphäre zu erzeugen. Dies ist vor allem auf die engen Räumlichkeiten und die begrenzte Munition zurückzuführen. So werdet ihr immer wieder jeden Schuss genau abwägen müssen. Die Entwickler konnten sich anscheinend nicht so recht entscheiden, ob sie nun einen atmosphärischen oder einen actiongeladenen Shooter abliefern wollten. Deshalb haben sie sich für eine Mittelweg entschieden, der letztendlich nur Atmosphäre kostet. Ein bezeichnendes Beispiel für die regelmäßigen Action-Ausritte sind die Bosskämpfe. In diesen findet ihr mehr Munition, als ihr braucht, und müsst den jeweiligen Obermotz einfach so lange mit Blei vollpumpen, bis er umfällt.
So gefällt uns Resident Evil - Revelations am besten: In einem engen, dunklen Raum treffen  wir auf gerade mal einen Ooze-Gegner. Trotzdem muss jeder Schuss gut überlegt sein, da wir wenig Munition haben.
Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 5. Februar 2012 - 16:36 #

Ein tolles Spiel und ein 3DS-Kaufgrund!

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11365 - 5. Februar 2012 - 19:28 #

Ja ein einziges vielleicht neben Zelda Ocarina of Time. Aber noch kein Grund ihn sich wirklich zulegen zu müssen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23320 - 5. Februar 2012 - 19:32 #

Super Mario 3D Land und Mario Kart 7 sind auch nicht zu verachten.
Und im eShop des 3DS gibt es noch Perlen wie Pullblox, Mutant Mudds und Mighty Switch Force.

Sebastian Schäfer 16 Übertalent - 5545 - 5. Februar 2012 - 19:58 #

Ich werde auch in Kürze zu einem 3DS greifen. Hatte kurz überlegt, ob ich mir eine PS Vita hole, aber der 3DS scheint mir da deutlich sympathischer.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 5. Februar 2012 - 20:38 #

Und die Neuauflage von Kid Icarus nicht vergessen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23320 - 5. Februar 2012 - 16:39 #

Die Wertung ist meiner Meinung nach viel zu niedrig. Mit Resident Evil 4 kann das Spiel nicht mithalten, aber es hat mir besser als Teil 5 gefallen. Ein ganz klares Must-Have für den 3DS.

Janno 15 Kenner - 3453 - 5. Februar 2012 - 17:17 #

Auch für mich ist dieses Resident Evil eine Bombe vor dem Herrn.
Das hier ist ja noch skandalöser als die Wertung von Dark Souls ;)
Ich finde, es ist ein guter und gelungener Mix aus Resident Evil 4+5. Und die Atmosphäre find ich richtig klasse.

KoffeinJunkie (unregistriert) 5. Februar 2012 - 18:00 #

Ich stimme zu. 7 ist imo übertrieben wenig, vorallem wenn man es mit RE5 vergleicht ist das ein echter Witz!

Wenn man das Spiel mal nicht auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad durchspielt, dann macht es durchaus Sinn die Level nochmals zu durchlaufen, da es einem teilweise vor bestimmten Stellen in schauerlicher Erwartung graut.
Die Hintergrundmusik ist sehr stimmungsvoll und teilweise gibt es gruselige Soundeffekte und, dass die Soundeffekte der Waffen sich nicht gut anhören sollen ist ja wohl Geschmacksache.

Danke, dieser Test hat mich dazu bewogen, mir doch mal Dark Solls näher anzuschauen. Schiedsrichterentscheidungen sind nämlich KEINE Tatsachenentscheidungen.

McGressive 19 Megatalent - 13786 - 5. Februar 2012 - 19:50 #

Wenn die 7.0 ein Indikator für "Dark Soul-ige" Qualität ist, dann ist RE:R ja ein weiteres Must-Have ;P
Aber ich hätt's mir eh geholt...sobald ich irgendwo noch die Circle Pad-Edition finde; aber die scheint ja größtenteils ausverkauft zu sein :(

Vidar 18 Doppel-Voter - 12277 - 5. Februar 2012 - 17:22 #

Erstaunlich das ihr es schlechter bewertet als das, für mich, deutlich schwächere RE5.

Nichts desto trotz das angekündigte BtR ist es definitiv nicht geworden auch wenn es ab und an hervorblitzt

Anonymous (unregistriert) 5. Februar 2012 - 17:39 #

vielleicht gehts ausnahmsweise darum, wie gut ein spiel gemacht ist? und nicht um subjektives "minimiimimi, re5 ist doch nur action, heil" gesuggel (was nichts damit zu tun hat, ob es ein gutes spiel oder nicht ist)?
ne, ok, war ja nur nen gedanke.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 5. Februar 2012 - 18:40 #

Also ich mag Resident Evil 5 lieber als den 4er

Nesaija 13 Koop-Gamer - 1664 - 5. Februar 2012 - 17:54 #

Guter Test großteil des Spiels ist wirklich klasse aber vorallem harpert die Story ab der 2ten hälfte etwa und das finde ich echt schade.

Janno 15 Kenner - 3453 - 5. Februar 2012 - 18:16 #

Wenn wir mal ehrlich sind, hat es an der Story schon IMMER geharpert. Diese war doch im Grunde nie wirklich gut, sondern eher zweckmäßig. Das wird sich sicherlich auch nicht mehr ändern.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 7. Februar 2012 - 14:06 #

In Resident Evil 1 war die Story genial. Wenn ich ein geheimes Biowaffen Labor unter einem Anwesen hätte würde ich es auch mit Schalter Rätseln und verschiebaren Statuen sichern ^^

brundel74 14 Komm-Experte - 1975 - 5. Februar 2012 - 17:56 #

Kenn nur die Demo, aber die hat mich null angemacht. Seit Resi 4 kam in meinen Augen aber auch nur überflüssiger Durchschnittsbrei. Warum Capcom innerhalb weniger Monate 2 Resis für den 3DS bringt bleibt mir ein Geheimnis.

Wer sich den 3DS für das Spiel kauft, hat doch eh die Glocke nicht gehört. Mal gucken wie lange es dauert bis Capcom die 3DS Spiele für Vita bringt. Die quetschen die Reihe aus, bis nix mehr übrig ist.

KoffeinJunkie (unregistriert) 5. Februar 2012 - 18:02 #

Das Spiel ist deutlich besser, als die Demo. Von der Demo kann man nicht wirklich auf das Spiel schliessen.

Darvinius 13 Koop-Gamer - 1662 - 5. Februar 2012 - 17:57 #

Ein wirklich hervorragendes Resident Evil. Und ich hoffe das Teil 6 auch wieder in diese Bresche schlägt weg von Teil 5 hin zu Teil 4 oder noch besser zu Teil 2 :)

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 5. Februar 2012 - 19:01 #

Trotz der 7.0 macht es eigentlich einen sehr guten Eindruck. Werde ich mir zu legen um die Wartezeit auf RE 6 zu verkürzen ^^

Jadiger 16 Übertalent - 4892 - 5. Februar 2012 - 19:42 #

Man soll nicht viel auf Wertungen geben sie sind ein anhaltspunkt aber die eigene Wertung sieht meist ganz anders aus.

Dragvin 07 Dual-Talent - 145 - 5. Februar 2012 - 20:17 #

7,0 ist doch gut. 5,0 ist 50 % also ist 7,0 weit darüber. weiss garnicht was immer alle Haben nur weil eines ihre Spiele keine 8,0 oder so erhalten Oo

King Arthur hat hier bei Gamersglobal auch nicht so gut abgeschnitten, trotzdem hatte ich mit dem Spiel mehr Spass als mit einigen 8,0+ Spiele ^^

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Februar 2012 - 20:17 #

Wenn ihr diskutieren wollt, bringt doch bitte mehr als nur "Die Wertung ist zu niedrig". Die Wertung wird auf drei ausführlichen Testsriten hergeleitet. Welche der dort genannten Plus- und Minuspunkte seht ihr anders? Ihr tut ja so, als hätten wir die Note ausgewürfelt und ohne Begründung drunter geschrieben.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 5. Februar 2012 - 20:39 #

Also ich habe zwar nicht gegen die Wertung gemeckert, aber folgender Punkt möchte ich ansprechen:

Also ich finde jetzt den Punkt dass die bedrückenden Szenen, gleich wieder durch actionreichere zunichte gemacht werden, ein bisschen komisch. Das Spiel hat einfach beides. Ich für meinen Teil möchte nicht mehr zurück zum Spieldesign von Resident Evil 1+2 (Beides Topspiele) und mochte die mit mehr Action beinhaltenden Teile 4 und 5 (den Fünften gar lieber als den Vierten). Endlich mal eine Serie die sich weiterentwickelt hat.
Deshalb finde ich es falsch das man die beiden Punkte gegeneinander ausspielt, denn ich finde diese passen beide gut in Revelations.

Apropos Revelations ist im ersten Abschnitt falsch geschrieben. Hat sich ein e hinter dem l versteckt. :-)

Anonymous (unregistriert) 5. Februar 2012 - 23:06 #

Die Wertung ist Teil des Artikels, also darf sie auch kritisiert werden.
Ganz ehrlich gesagt ist mir meine Zeit zu schade mich ausführlich mit diesem [wahrscheinlich von einem Praktikanten] hingerotzten Test zu beschäftigen.
Die gamesTM hat das Spiel auch niedrig bewertet und dies trotzdem schlüssig begründet. Dass Abwechslunsgreichtum die Atmosphäre der vorhergegangenen ruhigen Abschnitte zerstört, ist doch reichlich an den Haaren herbeigezogen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Februar 2012 - 23:33 #

Du hast also keine Lust, dich mit dem Artikel näher zu beschäftigen, beschimpfst ihn aber als "hingerotzt". Alle Achtung, du fällst ja offensichtlich äußerst objektive, analytische Urteile. Weißt du überhaupt, wieviele Stunden Arbeit allein in den selbstgemachten Screenshots dieses Artikels stecken? Ich denke nicht, sonst würdest du dich mit solchen Sprüchen zurückhalten.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 5. Februar 2012 - 23:53 #

Vermutlich musste der Ano noch nie arbeiten für sein Geld und kennt daher den Wert von Arbeit nicht.

Anonymous (unregistriert) 6. Februar 2012 - 0:14 #

Auf diese verpixelten Screenshots, die an frühe Playstation Zeiten erinnern, wär ich jetzt nicht stolz. Wahrscheinlich liegt es an meinen Augen, dass das Spiel auf meinem 3DS deutlich besser aussieht.
Ich habe keine Lust mich mit dem Test näher zu beschäftigen, weil er schlecht ist. Was ist an dieser Logik nicht verständlich? Ich kann doch auch eine Amazon-Rezension schlecht finden, ohne mich objektiv und analytisch mit ihr auseinanderzusetzen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 6. Februar 2012 - 0:37 #

Auf diese Screenshots sollten sie aber stolz sein, denn nur auf die Art wie sie hier gezeigt werden, sind sie unverfälscht. Selbstverständlich sieht die Grafik auf dem 3DS schärfer aus, das steht doch auch in der Präambel zu den Screenshots. Das liegt aber ausschließlich daran, dass dort ein kleineres Display mit geringerem Pixelabstand vorliegt. Das lässt sich auf einem großen Monitor nicht anders wiedergeben, als es hier gemacht wird.

Wenn Du Dich mit dem Test nicht näher beschäftigt hast, kannst Du auch nicht beurteilen, ob er schlecht oder gut ist.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 6. Februar 2012 - 1:24 #

"Auf diese verpixelten Screenshots, die an frühe Playstation Zeiten erinnern, wär ich jetzt nicht stolz. Wahrscheinlich liegt es an meinen Augen, dass das Spiel auf meinem 3DS deutlich besser aussieht."

Da hat mal wieder jemand den kursiven Einleitungssatz nicht gelesen. Und ich dachte YouTuber sind chronisch lesefaul und lesen keine Videobeschreibung ;).

"Ich habe keine Lust mich mit dem Test näher zu beschäftigen, weil er schlecht ist."

Ja und warum bitte in deinen Augen? Kannst du das wenigstens begründen?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 6. Februar 2012 - 7:32 #

Die "verpixelten Screenshots" sind digital mit der dazu gedachten speziellen Nintendo-Hardware abgegriffen und dann exakt aus Gründen der Nichtverfälschung durch Pixelverdopplung statt Interpolierung auf Artikelformat vergrößert. Wenn du noch nicht mal die ersten Sätze des Tests gelesen hast, was hast du dann gelesen? Lass mich raten: den Wertungskasten, und sonst nichts.

Anonymous (unregistriert) 9. Februar 2012 - 14:57 #

Warum sollte eine Pixelverdopplung das Nichtverfälschen verhindern?

KoffeinJunkie (unregistriert) 5. Februar 2012 - 23:24 #

Jörg, ich kenne und schätze dich als Spieleredakteur schon aus PC-Player Zeiten daher war ich schon ziemlich über die Wertung überrascht. Aber ich werfe euch auch keinen bösen Willen vor.

Ich konzentriere mich mal auf die aufgeführten Negativpunkte:

1. Waffenauswahl über Touch-Screen funktioniert nicht immer
- Die Waffenauswahl funktioniert sehr wohl, nur nicht zu jeder Zeit. Man kann keine Waffen wechseln, während man eine andere Aktion ausführt. Wenn man das weiss, ist es kein Problem. Anfangs dachte ich auch es wäre ein Bug.

2. Hektische Szenen (zum Beispiel Bosskämpfe) ohne Cicle Pad Pro deutlich schwerer zu meistern
- Zustimmung. (Hinweis: kauft euch ein Circle Pad Pro!)

3. Manche Szenen glänzen durch eine sehr bedrückende Atmosphäre ... die durch actionorientierte Szenen wieder zunichte gemacht wird.
- Es gibt auch Level, in denen man überhaupt keinen Gegner zu Gesicht bekommt. Generell kann man die Aussage so nicht stehen lassen, denn die Abwechslung überwiegt hier einfach.

4. Viele Orte werden recycelt
- Nunja, man befindet sich ja an Board eines Schiffes, und man muss dann ein paar Orte zwei/dreimal aufsuchen - das kommt insgesamt nicht oft vor. Und es nimmt auch die Ausmasse von Dragon Age 2 an. Ausserdem ist man auch mit anderen Charaktären bzw. unter anderen Umständen dort.

5. Wendungen der Story vorhersehbar
- Also, dass die Story so vorhersehbar ist wage ich zu bezweifeln… (Zur Info: Ich habe RE5 nicht durchgespielt.) Dass man die eine oder andere Vermutung bez. einer Person hat ist imo auch klar gewollt. Das kann im besten Krimi vorkommen. Die Story fand ich nicht Preisverdächtig, aber sie hat den Spielfluss unterstützt und schlecht war sie nun wirklich nicht. (Im Gegensatz zu DA2 z.B.)

6. Bio-Scanner Genesis nimmt dem Spiel etwas an Dynamik
- Ja, stimmt. Aber mit etwas Übung weiss man recht schnell, wo man scannen muss und wie weit das Ding reicht, und kann die Zeit auf ein Minimum reduzieren. Zumal man doch das eine oder andere mal verzweifelt mit dem Ding nach Munition sucht...

7. Subtiler Horror kommt zu kurz
Das stimmt. Vorallem am Anfang beschleicht einen das Gefühl des Horrors, wenn man durch das Schiff schleicht. Später, wenn man weiss was an Bord abgeht ist es eher ein erledigen von Aufgaben, wobei es dort immer noch zu Überraschungen kommen kann z.B. in Form von besonderen Gegnern. Aber der Schwerpunkt liegt (in der Hauptstory) der zweiten Hälfte eher auf Action.

8. Logikfehler bei Rätseln und der Item-Neubefüllung bekannter Räume
- Ich hatte mal darauf geachtet und es sind _sehr_wenige_ Räume wo das so ist. Man muss auch darauf achten, (um einen Spoiler zu vermeiden) wo genau man sich befindet!

9. Ladezeiten etwas lang
- Korrekt. Teilweise fragt man sich schon, was da eigentlich passiert, wenn man eine halbe Minute auf den Screen starrt!

10. Gelegentliche kleinere Ruckler
- Das passiert soweit ich mich erinnern kann sehr selten.

Also mal ganz im Ernst, wenn das die negativen Aspekte dieses Spiels sind, dann kann ich ernsthaft nicht nachvollziehen, warum da eine 7.0 rauskommt. Es gibt imo einfach keine krassen elementaren Schwächen von RE-R, die diese Wertung rechtfertigen. Schaut euch bitte Dragon Age 2 an und Resident Evil 5 und dann erklärt mir mal, warum hier so eine Wertung gerechtfertigt sein soll.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324509 - 5. Februar 2012 - 23:38 #

Danke für die ausführliche Stellungnahme.

Ich habe den Test übrigens nicht geschrieben, wie du anzunehmen scheinst, sondern redigiert. Das heißt aber trotzdem, dass ich hinter Test und Note stehe. Wir sprechen dennoch zur Sicherheit deine Punkte intern noch mal durch.

Einen deiner Punkte kann ich schon mal entkräften ("kauft euch ein Circle Pad Pro"): Der Test entstand natürlich mit Circle Pad Pro. Dennoch bleibt es ein Kritikpunkt, dass es ohne deutlich schlechter zu steuern ist.

Zudem nennst du nicht alle Kritikpunkte aus unserem Test, etwa das Eher stumpfe Dauerballern auf Bosse ohne Munitionssorgen.

Kommentarshadowwarrior 08 Versteher - 152 - 5. Februar 2012 - 23:44 #

Es ist ein 3DS Spiel, da gibt es nicht mehr als 7 ;) Ausser für Mario ;P

Jonas Schramm Redakteur - 11329 - 6. Februar 2012 - 14:43 #

@ KoffeinJunkie und @Athavariel
Ich glaube ihr rechnet RER die Mischung aus Action und Atmosphärischen-Momenten zu sehr als „Abwechslung“ an. Im Grunde habe ich mit einem variantenreichen Gameplay kein Problem. Was mich stört ist der qualitative Unterschied zwischen den unterschiedlichen Sequenzen. Die Survival-Horror-Segmente in denen wirklich jeder Schuss überdacht werden muss, sind toll. Warum werfen die Entwickler diese Atmosphäre dann aber mit mittelmäßigen Action-Einlagen über Bord, in denen du nur stupide auf einen Gegner ballerst und dir sonst keine anderen Sorgen machen musst? Meiner Meinung nach beißt sich das merklich.

@ KoffeinJunkie
Um auf den Kritikpunkt des Level-Reyclings zu sprechen zu kommen: Ja, es handelt sich bei der Queen Zenobia um ein Schiff und ja, daraus folgt, dass es nicht unendlich viel zu entdecken gibt. Genau so steht es aber auch im Test („...gleichzeitig fühlt sich der Hauptschauplatz relativ real an, eben weil ihr ihn bald gut kennt.“). Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass RER durch die sich wiederholenden Schauplätze an Atmosphäre eingebüßt. Wenn du zum zweiten (oder dritten) Mal den selben Raum betrittst weißt du auch, woher ein Gegner kommen könnte. Außerdem lässt sich dieses Problem eins zu eins auf die anderen Levels außerhalb der Queen Zenobia übertragen. Du hast recht, dass sich die Charaktere und Umstände mit der Zeit ändern, es ändert aber doch nichts daran, dass ich schon wieder zum Maschinenraum zurücklaufen muss, nur um diesmal eine Drohne zu aktivieren.

@ KoffeinJunkie
Und zu guter Letzt noch die Story. Die Vermutungen bezüglich bestimmter Personen und Organisationen, die RER hervorruft, sind sicherlich gewollt. Wie RER die Wendungen letztendlich umsetzt gefällt mir aber nicht. Meiner Meinung nach waren die Wendungen einfach zu offensichtlich und so dachte ich mir immer wieder „Natürlich hat Organisation A ihr Finger im Spiel“ oder „Natürlich betrügt Person B nun seinen Kollegen“. Ich stimme dir zu, dass die Story den Spielfluss unterstützt und auch per se nicht schlecht ist, dafür aber – wie ich finde - vorhersehbar. Meiner Meinung nach hat die Erzählweise (Episodenstruktur, unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Zeitpunkte) aber einen weitaus größeren Anteil am Spielfluss.

Ich frage mich, warum diese Aspekte keine elementaren Kritikpunkte am Spiel sein sollen. Hinzu kommen auch noch andere Punkte, wie das Dynamik-Problem mit dem Bio-Scanner oder die Logikfehler. Beides scheinst du (KoffeinJunkie) etwas zu locker unter den Tisch fallen zu lassen.

KoffeinJunkie (unregistriert) 6. Februar 2012 - 15:39 #

Ich lasse nichts unter den Tisch fallen. Dass das Spiel an Atmosphäre verliert durch die Ballereinlagen stimmt.
Es fällt mir aber auf, dass hier übertrieben auf diesen Punkten herumgeritten wird, wogegen Spiele, die nicht nur aus meiner Sicht in diesen Punkten klar schlechter sind, eine deutlich bessere Bewertung erhalten.
Und ich bleibe ebenfalls dabei: DA2, der König des Level Recyclings und Ladebildschirmbetrachtens mit einer richtig platten Story hat eine 8.5 erhalten, Wolfenstein: 7.5(!), Resident Evil 5: 8.0. Sorry da passen 7.0 einfach nicht bei RER, das sieht man auch an den Leserbewertungen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23320 - 6. Februar 2012 - 16:37 #

Ich find die Action-Einlagen eigentlich ganz spaßig, vor allem weil man dadurch auch andere Schauplätze kennenlernt. Und muss man in modernen Shootern nicht auch bloß stupide auf Gegner ballern?

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 7. Februar 2012 - 13:06 #

Ok danke für die Schilderung deiner Sichtweise.

Anonymous (unregistriert) 6. Februar 2012 - 11:32 #

die grafik sieht total hässlich aus. liegt das an aufgeblasener pixelgröße oder hat das 3ds nicht mehr aufm kasten?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 6. Februar 2012 - 11:51 #

Lies doch erstmal den kursiven Einleitungssatz...

Anonymous (unregistriert) 6. Februar 2012 - 11:59 #

danke, hab ich glatt übersehen

Anonymous (unregistriert) 6. Februar 2012 - 13:15 #

Man hat absichtlich auf die Interpolierung verzichtet um das Spiel schlechter aussehen zu lassen und die niedrige Wertung zu rechtfertigen.
Oder es gibt niemanden in der Redaktion, der sich mit Bildbearbeitungsprogrammen auskennt.

Dragvin 07 Dual-Talent - 145 - 6. Februar 2012 - 18:54 #

wie lustig das die größten Meckerer und Klugscheisser die Leute sind die zu feige sind sich mit einem richtigen Namen hier einzutragen und lieber anonym im Netz bleiben um sich zu verstecken.

hach, solche Leute finde ich extrem lustig und einfach nur lächerlich und nehme solche posts nie ernst.

Da aber hier nun 3,4 mal MR Anonym hier sehr aggresiv und persönlich wird musste ich mal was dazu schreiben.

ich weiss jetzt schon das MR Anonym mich wahrschenlich flamen wird oder so. Solche Leute sind vorhersehbar.

Peter Strabow (unregistriert) 6. Februar 2012 - 20:07 #

Die einzigen User in den Kommentaren hier mit richtigen Namen sind Jörg Langer und Jonas Schramm.

Am Besten wäre es die Kommentarfunktion an Facebook zu koppeln, dann ist es vorbei mit der Meckerei. Versteh sowieso nicht, warum manche Menschen sich im Internet hinter Nicknames verstecken müssen. Einfach nur kindisch und lächerlich, Posts solcher Leute nehme ich auch nie ernst. Ob sich hier einer Anonymous, Trinity, Age oder Samus Aran nennt, ist doch egal, mit der richtigen Identität hat das nur wenig gemein.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 6. Februar 2012 - 23:40 #

So ein völliger Blödsinn. Alles andere als Bilder in Originalgröße wiederzugeben oder sie eben nur durch Pixelvervielfachung zu vergrößern, wäre eine Verfälschung der Screenshots und würde die Wirklichkeit auf dem 3DS nicht wiedergeben, sondern irgendeine beliebige Wirklichkeit gewählt vom Vergrößerungsverfahren. Ich weiß schon, wer sich hier nicht auskennt...

Anonymous (unregistriert) 7. Februar 2012 - 1:32 #

Das Spiel sieht auf dem 3DS hübsch aus und auf den Screenshots hier potthässlich. Ergo wird die Wirklichkeit auf dem 3DS nicht wiedergegeben. Erinnert mich an die Bullshots in PS3/360 Previews, in denen die Spiele auf einmal saubere Kanten und eine tolle Auflösung haben, die Realität auf dem heimischen HDTV aber eine ganz andere ist. Vertrauen kann man eigentlich nur PC-Screenshots, da hier nirgends getrickst wird von den Herstellern.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 7. Februar 2012 - 14:13 #

Man hat erklärt warum man die Screenshots hochskaliert hat. Wenn du 1:1-Screenshots anschauen willst, schau in die Galerie.

Anonymous (unregistriert) 9. Februar 2012 - 9:38 #

Wo hat man das erklärt?

Herr Hartz 11 Forenversteher - 789 - 6. Februar 2012 - 14:13 #

Finde es sehr seltsam, dass die größten Kritiker und Maulaffen immer "anonym" sind......

Ich bin zwar bisher auch der Meinung (ich habe Revelations noch nicht ganz durch), dass 7,0 etwas wenig ist, aber manche Kommentare hier sind echt unverschämt. Im Endeffekt muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Herr Hartz 11 Forenversteher - 789 - 9. Februar 2012 - 17:18 #

Da ich Revelations jetzt einmal durch habe, möchte ich auch noch etwas dazu schreiben. Generell muss ich mich aber auch vielen hier anschließen, ich finde persönlich 7,0 auch etwas niedrig. Aber ich gehe davon aus, dass ihr ein System und somit einen Grund für diese Bewertung habt.

Generell finde ich NICHT, dass die atmosphärischen Abschnitt durch die actionreicheren zunichte gemacht werden. Ich empfand das Gameplay gerade dadurch als sehr abwechslungsreich. Auch die Passage, in welcher man ohne Sorgen um seine Munition ballern kann, empfinde ich nicht als negativ. Gerade weil man im gesamten Spiel so sehr auf seine Munition achten muss, ist solch eine Passage mal ein wenig erholsam. Und es kommt ja auch nur einmal im ganzen Spiel vor.

Das Recycling von Orten kennt man eigentlich von den ersten beiden Teilen der Serie zu gut, von daher ist es mir auch nicht negativ aufgefallen. Was ich eher als negativ empfinde, ist das Recycling von speziellen Gegnern. Das Gegner generell wiederholt auftauchen ist ja nicht schlimm, aber spezielle Zwischengegner, welchen eine spezielle Person in der Story zugrunde liegt, sollten auch nur einmal in der Kampagne auftauchen.

Generell ist der Test hier aber völligst in Ordnung und stimmig. Es wurde ja nicht behauptet, dass das Spiel grottig wäre.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 6. Februar 2012 - 15:22 #

Klingt doch (trotz der Wertung blabla...) alles recht ordentlich. Ein definitiver Kaufgrund für den 3DS ist es für mich aber immer noch nicht. Klingt mir trotz allem "nur" nach einem kleinen Resi-Zwischensnack, bis es mit Teil 6 auf den großen Konsolen wieder richtig weiter geht. Auch wenn spielerisch sicher mehr Substanz vorhanden ist, als beim rein arcadigen Mercenaries.

Icarus (unregistriert) 6. Februar 2012 - 20:15 #

Michael Herde, einer meiner Lieblingsredakteure, hat dem Spiel in der M!Games 90% gegeben. Ich versteh ehrlich gesagt nicht warum das Spiel, obwohl sich das Review nicht total negativ liest, die gleiche Wertung wie ein Spiel bekommt, das ihr unfair findet und euch auf ganzer Linie enttäuscht hat. Selbst Lizenzschrott wie das vorletzte Spider-Man Spiel hat hier eine 7.5 kassiert.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 7. Februar 2012 - 21:21 #

Das letzte Spidey Game ist mit Sicherheit kein Lizenzschrott

samm 12 Trollwächter - P - 965 - 6. Februar 2012 - 20:55 #

"schlürfen" im letzten Absatz sollte wohl "schlurfen" heissen ;)

Was die Wertung und die Vergleichbarkeit zu anderen GG-Tests angeht: Ein klares Beispiel dafür, dass es sich lohnt, die Tests zu lesen statt nur die Note zu betrachten. Für mich *klingt* der Test auch nicht mehr als nach einer 7: Spiel ist ganz ok, mit Einigem, was dafür spricht, und anderem, was verhindert, dass es ein grosser Wurf ist. Das Spiel selbst gespielt habe ich allerdings nicht...

Was Real-Name-Zwang von Kommentierenden angeht: Never. Ich bin auch nur registriert, weil ich GG eine unterstützenswerte Seite finde. Dass Gäste sich äussern können, und dass registrierte User einen Nick benutzen können, halte ich für essentiell. Nicht nur hier, sondern grundlegend im Internet.

Anonymous (unregistriert) 6. Februar 2012 - 21:12 #

Schade, dass so viele auf der Wertung rumhacken, aber das beweist mir wieder, dass man Tests mit Noten nicht ernst nehmen kann. Sowas sollte man lieber der Stiftung Warentest überlassen. Es käme doch niemand die Idee Bücher wie Faust, Homo Faber oder Freiheit auf den Prozentpunkt genau zu bewerten.
Nur weil die jugendliche Zielgruppe nach Wertungen verlangt (damit sie was zum flamen hat), muss man dem doch nicht nachgeben. Die extreme Diskrepanz im Diskussionniveau zwischen News/Previews/User-Artikeln und Tests wäre dann auch endlich Vergangenheit.

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1414 - 7. Februar 2012 - 7:39 #

Ich mag eure Wertungen.
Wenn alles immer mindestens ne 8,5 kriegt, wie ja anscheinend jeder immer will und auch braucht, denn alles unter 8,5 wird immer von irgendjemandem angefeindet, dann kann ich mir Tests auch komplett schenken.

Diese Wertung im speziellen finde ich ganz persönlich sogar schon allein deswegen höchst gerechtfertigt, da man für dieses Spiel ja quasi zwingend dieses Zusatz-Pad-Ding benötigt, da es sich ohne nicht perfekt steuern lässt. Indiskutabel. Meine Meinung.

Der Imperator 06 Bewerter - 76 - 7. Februar 2012 - 10:56 #

Eins vorweg, ich bin RE-Fan der ersten Stunde und betrachte Teil 5 als Tiefpunkt der Kern-Serie (wohlgemerkt kein schlechtes Spiel, aber ein schlechtes RE). Revelations war für mich daher ein wahre Offenbarung. Ich finde die Test ehrlich gesagt grenzwertig und kann mit der Wertung nicht konform gehen. Selbst wenn ich die rosarote Fanbrille ansatzweise abnehme, finde ich Punkte die mir übel aufstoßen.

Im Detail:
Stumpfes Dauerballern auf Bosse? Haben wir das selbe Spiel im selben Schwierigkeistgrad gespielt?
Also zumindest Boss Nummer 1 und Nummer 3 sind deutlich anspruchsvoller und durch stupides Ballern nicht zu besiegen. Wer da nur stupide draufhällt ist entweder sehr schnell tot oder steht bald ohne Munition da? Es gilt auszuweichen, die Umgebung und Schwachstellen auszunutzen. Wer in den Kämpfen sein ganzes Pulver verschießt ist bei Resident Evil Revelations definitiv falsch aufgehoben. ;) Außerdem sind die Bosskämpfe klasse inzeniert und tragen viel zur Atmosphäre bei. Ich sage nur "Mayday" oder "It hurts". Klar das die Viehcher viel Muniton fressen, es sind schließlich typische RE-Bosse. Das als Negativpunkt aufzuführen grenzt schon fast an Blasphemie. Und Horror stellt sich zumindest bei Bossgegner(in) Nummer 2 ein. Wem da kein Schauer durchläuft, der frisst auch kleine Kinder zum Frühstück. ;)

Ich finde den Bio Genesis Scanner übrigens klasse und überhaupt nicht störend. Das ist meiner Meinung nach aber eine rein subjektive Wahrnehmung und hat damit auch nichts in der Positiv/Negativ Rubrik zu suchen. Man sollte sich vor Augen halten was man hier spielt, nämlich ein Survival Action Adventure und keinen Fail-of-Duty-Shooter. Die Umgebung will erforscht und nicht durchrannt werden. Mir stößt es schon übel auf das RE 6 anteilig in Richtung GoW gehen wird. Aber das ist natürlich alles rein subjektiv. ;)

Zum Thema Backtracking verweise ich nur auf die Wurzeln der Serie. Es war von Vornherein klar, das Revelations zurück zu den Wurzeln gehen sollte. Mich hat es gefreut. Bei einem Castelvania oder Metroid regt sich ja auch keiner über Backtracking auf. Es gehört einfach dazu. ;)

Ruckler im Spielfluß sind mir übrigens keine aufgefallen. Der 3DS verschluckt sich nur wenn man Spielabschnitte wechselt (über Fahrstuhl und Schleusen), dann allerdings richtig heftig. Das ist mir allerdings lieber als ein langweiliger Ladebildschirm.

Bzgl. Steuerrung mit Circlepad kann man geteilter Meinung sein. Das Laufen während des Zielens geht mit dem CP deutlich leichter von der Hand allerdings wird dann die Bedienung der Tasten A,B,X,Y sowie des Touchpads erschwert. Ohne CP büßt man zwar die Beweglichkeit ein, aber ansonsten steuert sich das Spiel so tadellos. Wer The Mercenaries 3D gespielt hat, kommt auch ohne CP zurecht. Beide Varianten haben halt ihre Vor- und Nachteile.

Unlogische Rätsel? Leicht ja, aber unlogisch? Tut mir leid aber die Szene im Casino ist schlicht falsch wiedergegeben. /SPOILER/ Die Münze liegt unerreichbar im Zufluß des Brunnens welcher aktiviert werden muss, damit sie ins Wasser fällt. Das das zufließende Wasser verseucht ist weiß man im vorherein nicht./SPOILER ENDE/ Auf das eigentliche 107g Rätsel seid ihr nur am Rande eingegangen. Das man die richtigen Münzen plazieren muss wurde gar nicht erwähnt. Sehr proffessionel! ^^

Der Wechsel zwischen bedrohlichen und actionreichen Szenen hat mir persönlich gut gefallen. Es ist halt ein Unterschied, ob ich gerade eingesperrt ohne Waffen in einem Raum aufwache und weiß, überall lauern schleimige Monster oder innerhalb kürzester Zeit eine Schaltpult erreichen muss weil es sonst Boom macht.
Zugegeben die Action steigt ab der Mitte des Spiels ziemlich an und auch von Munitionsknappheit ist im späteren Verlauf selbst auf Normal kaum noch etwas zu spüren vorausgesetz man hat im Vorfeld seine Ressourcen sinnvoll eingesetzt. Aber das ist einfach ein Kompromiss um auch Serienneulingen ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. "Randgruppenspiele" verkaufen sich einfach nicht mehr gut genug.

Revelations ist auf alle Fälle wieder ein richtiger Schritt in Richtung Resident Evil. Von mir hätte es daher eine 8,0 gegeben, Fans schlagen eh noch 1-2 Zähler oben auf. :)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 7. Februar 2012 - 14:04 #

Die Tests sind ja nicht von Hardcorefans für Hardcorefans. Sondern für die breite Masse. Und die kann sich das Spiel besser erklären wenn der Text allgemein gehalten ist. Vielleicht ändert der Autor noch 1-2 Punkte, aber im großen ganzen ist der Test schon zugänglich. Bin jetzt aber auch kein RE Crack.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 7. Februar 2012 - 14:01 #

Auch wenn die Story mittlerweile total abgedreht ist und verschiedene Teile immer wieder die gleichen Leute verfolgen hat Resident Evil noch einen Reiz. Wer mal cool wenn sie einen Teil zeigen würden wie es in den 60igern im Racoon Anwesen abging.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 16. Februar 2012 - 19:25 #

Der Test ist irgendwie genauso daneben geraten wie die Screenshots ... ^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 16. Februar 2012 - 19:35 #

Weil?

Wunderheiler 19 Megatalent - 19077 - 28. Februar 2012 - 9:36 #

Die Screenshots das Spiel deutlich schlechter aussehen lassen, als es in Wirklichkeit aussieht. Genauso wie das Spiel deutlich kritischer bewertet wurde, als es die Mehrheit (siehe Userwertungen) wohl sieht.

SaRaHk 16 Übertalent - 4368 - 29. Oktober 2016 - 20:39 #

...und die Fehler im Text springen einem ins Auge. Wurde hier nicht redigiert?

Na ja.

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