Perception Test

Durch die Augen einer Blinden

Benjamin Braun / 9. Juni 2017 - 9:00 — vor 20 Wochen aktualisiert
Im Gruselabenteuer ehemaliger Bioshock-Entwickler erkunden wir einmal mehr eine leerstehende Villa. Doch etwas ist ganz anders: Hier spielen wir eine blinde Heldin, die sich in dem Anwesen nur mithilfe ihres Gehörs orientieren kann.
Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Cassie wird bereits seit geraumer Zeit von schrecklichen Alpträumen geplagt. Sie alle drehen sich um ein Anwesen, von dem sie sicher ist, dass sie es noch nie zuvor in ihrem Leben betreten hat. Um ihren düsteren Visionen auf den Grund zu gehen, begibt sie sich zur leerstehenden Villa. Allerdings nicht mit einer Taschenlampe im Gepäck, sondern mit ihrem Taststock. Cassie, die Heldin des via Kickstarter finanzierten Egosicht-Adventures Perception, ist von Geburt an blind. Nur mittels ihres Gehörs kann sie sich in der Welt orientieren und nur unter Verwendung technischer Hilfsmittel herkömmliche Schriftstücke entziffern.

Wir haben uns mit ihr in die Gruselvilla begeben, wurden von mechanischen Puppen beschossen und haben uns über das bisweilen seltsame Checkpoint-System geärgert. Ob uns der Trip des US-Indie-Entwicklers The Deep End dennoch oder gerade wegen seiner außergewöhnlichen Bestandteile gefallen hat, erfahrt ihr im Test.
 

Mit Blindenstock und Handy

Da Cassie blind ist, kann sie sich nur mittels Gehör und Tastsinn orientieren. Anders als die blinde Rae aus dem Indie-Adventure Beyond Eyes (im Test: Note 7.0) reicht es aber nicht, durch die Gegend zu laufen, um sie sichtbar zu machen. Sie klopft also mit dem Taststock auf den Boden oder Objekte in der Umgebung und kann dann anhand der entstehenden Schallwellen die Umrisse von Umgebungsobjekten erahnen. Da die Orientierung beim Spieler vor allem auf optischer Ebene funktioniert, übersetzen die Entwickler diese Schallwellenorientierung visuell auf den Bildschirm.

Klopft ihr also mit Cassies Stock herum, seht ihr die Umgebung innerhalb eines begrenzten Umkreises in einem blassen bläulich-grauen Farbton. Und nur für einige Sekunden – meistens müsst ihr also immer wieder den Stock zücken, damit eure Umgebung aus mehr als tiefem Schwarz besteht. Das birgt aber Gefahren. Denn irgendwelche kruden Monster werden von zu viel Lärm angezogen. Den Kontakt mit ihnen zu vermeiden, ist allerdings nicht so schwierig, wie das jetzt vielleicht klingen mag.
 

Hören heißt sehen!

Cassie vollzieht Stück für Stück das Schicksal der ehemaligen Bewohner des Gruselhauses nach.
Aber es gibt noch weitere Mittel, um die Umgebung sichtbar zu machen. In einigen Räumen aktiviert ihr Radios, deren Schallwellen genauso funktionieren wie die mit dem Stock erzeugten. Auch Heizkörper, aus denen Dampf entweicht, oder auch der pfeifende Wind in den Außenbereichen, lassen uns die Umgebung dauerhaft erkennen. Um Schriftstücke in der Umgebung zu lesen oder andere Fundobjekte genauer zu untersuchen, nutzt Cassie auch Smartphone-Apps – oft reicht aber schon die Berührung, um bei Cassie eine Vision auszulösen. Da die genannten Elemente auf Dauer nicht immer ausreichen, um Schwierigkeiten beim Finden des richtigen Weges zu vermeiden, hat Cassie zudem so etwas wie einen sechsten Sinn, mit dem Zielpunkte beziehungsweise wichtige Objekte hervorgehoben werden. An einer Stelle etwa bricht in einem Durchgang im Haus plötzlich ein Feuer aus. Um die Flammen zu löschen, wird mit dem sechsten Sinn ein Feuerlöscher in der Küche hervorgehoben.

Dennoch erreicht ihr solche Zielpunkte nicht immer auf dem direkten Weg. Viele Türen bleiben künstlich verschlossen und zwingen euch zu Umwegen. Manche davon öffnen sich nie, andere, nachdem ihr bestimmte Storytrigger ausgelöst habt. Da lässt Perception oft zu sehr durchblicken, dass es sich um ein (linear angelegtes) Spiel handelt.
 

Jedes Kapitel ein anderes Schicksal

Wir möchten über Cassies Geschichte natürlich nicht zu viel verraten. Aber die auf vier Kapitel unterteilte Handlung erzählt letztlich fünf Storys: die von Cassie selbst sowie vom Schicksal verschiedener Personen, die einst im Gruselhaus gelebt haben. Im Rahmen dessen verändert sich auch die Umgebung ständig. So spielt eines der Kapitel in der Zeit während des Ersten Weltkriegs, weshalb ihr durch Schützengraben lauft oder immer wieder von Stacheldrahtverhauen aufgehalten werdet. In einem anderen Kapitel geht es um einen deutschen Tüftler namens Bosch, der mechanische Puppen entwickelte – auch solche der seltsamen Art. Die „kleinen Mädchen“, die hier und dort auch auf Schienen durch das Haus fahren, servieren nämlich nicht bloß Kaffee oder singen deutsche Volkslieder, sondern haben auch gerne mal eine Pistole in der Hand und schießen auf alles, was sich bewegt.

Dass diese ehemaligen Bewohner irgendwie zu Tode gekommen sind – und das auch oft durch die eigene Hand oder der einer ihrer Liebsten, könnt ihr euch schon denken. Allzu viel Sinn ergibt die Story am Ende nicht, mit viel mysteriösem Flair und aufkeimenden Fragen, was da überhaupt los ist, hält das Abenteuer über den Großteil der Spielzeit hinweg bei Laune. Zum Teil ist das auch der Spielmechanik geschuldet, die mehr als ein typisches „Story-Adventure“ zu bieten hat. Übrigens: Ihr könntet auch eine schweigsame Cassie wählen. Diese Spielvariante scheint uns atmosphärisch aber eher Nach- als Vorteile zu bringen.
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Schallwellen ausstrahlende Objekte wie das Radio in der Bildmitte liefern Cassie konstant Anhaltspunkte, um die Umgebung "sehen" zu können.
Benjamin Braun Redakteur - P - 355667 - 8. Juni 2017 - 14:36 #

Viel Spaß beim Lesen!

Flitzefisch 17 Shapeshifter - P - 6026 - 9. Juni 2017 - 9:53 #

Danke, schöner Test! :o)

Old Lion 26 Spiele-Kenner - 70298 - 9. Juni 2017 - 9:01 #

Rant von wizace in 3,2,1!

guapo 18 Doppel-Voter - 10964 - 9. Juni 2017 - 9:04 #

er hat doch seine 5 Minuten Aufmerksamkeit bekommen

wizace 13 Koop-Gamer - P - 1289 - 9. Juni 2017 - 10:27 #

Ich sag nix mehr. Mein Youtubekanal wird jetzt geschlossen. (Es sei denn, ihr fleht mich an, weiter zu machen) ;)
Das der Test beinahe wieder genau so anfängt wie der von gestern, naja, das sagt sowohl etwas über die öde Fantasielosigkeit heutiger Spiele wie über die Schreibweise der Besprechungen. Spaßwertung: Keller (Untergeschoss).
Und an alle Erbsenzähler: Ich kriege mich einfach nicht dazu, mehr als den ersten Absatz zu überfliegen...

PS.: Die "Test"-wertung von [Wertungs-Spoiler entfernt ---Mod] geht meinem Gefühl nach schon einmal in die richtige Richtung.

PPS.: Bei GOG gibts momentan Vampire Bloodlines und Thimbleweed Park vergünstigt. Kleiner Geheimtip.

Ganon 23 Langzeituser - P - 39789 - 9. Juni 2017 - 11:33 #

Diesmal wird doch gar keine TV-Serie erwähnt. :P

wizace 13 Koop-Gamer - P - 1289 - 10. Juni 2017 - 6:01 #

Sorry, war keine Absicht mit dem Spoiler. Stimmt ja, man kann ja die Wertung irgendwie ausblenden. Hoffe ich hab niemandem den Spaß verdorben. Ansonsten freue ich mich, dass auch die Red. Meine Anregungen liest :)

Old Lion 26 Spiele-Kenner - 70298 - 10. Juni 2017 - 8:25 #

Eher die Mods müssen das lesen. Die Redaktion eher weniger!

Palladium 10 Kommunikator - 366 - 10. Juni 2017 - 10:29 #

Da ich hier nur die Kommentare lese, ist es schade um (fast) jeden, der keine mehr schreibt.

Ganon 23 Langzeituser - P - 39789 - 9. Juni 2017 - 9:02 #

Hier hagelt's ja Tests, auch mal von kleineren Spielen. Cool!

Aladan 23 Langzeituser - - 39678 - 9. Juni 2017 - 9:06 #

Hatte schon was dazu gesehen. Empfand da schon das System bescheuert, dass man Blind ist, sich aber anzeigen lassen kann, was benötigt wird.. ;-)

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 9. Juni 2017 - 9:46 #

Will ich auch spielen, aber aktuell 22€ finde ich zu viel. Warte mal auf ein gutes Angebot und bis dahin ist es sicher auch gepatcht.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 278789 - 9. Juni 2017 - 12:49 #

Da hört sich das vor kurzem besprochene The Town of Light doch interessanter an. ;)

Zudem würde ich es wirklich begrüßen, wenn solche nervigen Checkpoint-Save-Systeme so langsam mal aus den Spielen gänzlich verschwinden würden.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 25024 - 10. Juni 2017 - 3:10 #

Genau, der wahre Hardcore-Gamer zockt seine Spiele im Stück durch, ohne zu sterben^^

Ganon 23 Langzeituser - P - 39789 - 10. Juni 2017 - 8:29 #

Was spricht gegen freies Speichern?

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 10. Juni 2017 - 9:11 #

Immersion. Ich will mit sowas nicht belastet werden, gute Spiele speichern gut und fair im Hintergrund.

Tr1nity 28 Endgamer - 101241 - 10. Juni 2017 - 10:37 #

Andererseits, wenn ich ein Spiel beenden will, ergo an der Stelle wo ich gerade bin und somit speichern möchte, will ich das entscheiden und nicht das Spiel, anstatt mich an irgendeine Stelle zurückzuwerfen, wo ich ggf. 15 Minuten wiederholen darf. Mit Immersion hat das gar nichts zu tun. Und seien wir mal ehrlich, das Checkpoint-System ist doch eigentlich eine (ver)alte(te) Konsolen-Krankheit. Auf einem PC hat das erst recht nichts zu suchen.

Ganon 23 Langzeituser - P - 39789 - 10. Juni 2017 - 14:52 #

Was spricht gegen beides?
Ein gutes Spiel hat ordentliche Checkpoints, erlaubt mir zusätzlich aber auch beliebig selbst zu speichern.
Und zeigt mir beim Beenden an, wann zuletzt gespeichert wurde. Ich verstehe nicht, warum so wenige Spiele dieses Feature haben.

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 10. Juni 2017 - 18:08 #

Viele Spiele würden sich durch quicksave Orgien austricksen lassen und machen dann weniger spaß. Denke nur mal an horrorspiele oder sowas wie die souls reihe.

Harry67 16 Übertalent - P - 4617 - 10. Juni 2017 - 18:34 #

Na ja, und selbst wenn? Wieso dürfen die Spieler nicht selbst entscheiden, wie ihnen ein Spiel Spaß macht?

HAL9000 12 Trollwächter - P - 1102 - 11. Juni 2017 - 0:49 #

Könnte mir das höchstens in einem optionalen Casualmode vorstellen. Ein Dark Souls so zu balancen, dass es sowohl für den F5-Spammer als auch einen reinen Checkpointspieler herausfordernd und fair ist, halte ich für halbwegs unmöglich. Laden/Speichern macht ja von sich aus keinen Spaß, sondern fügt eine taktische Ebene hinzu, die für mich ebenfalls eher negativ ist. Das überlasse ich gerne dem Entwickler und halte freies Speichern keinesfalls für eine PC-Tugend.

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 10931 - 11. Juni 2017 - 8:29 #

DS ist ja nun eine Mischung aus freien Speichern und Checkpoint. Außer bei den Bossarenen kann man ja immer sicher zurücklaufen und hat trotzdem einen Fortschritt. Es geht da also einen sehr guten Mittelweg.
Bei Alien - Isolation ist es zwar ähnlich, aber durch das erratische Alien ist man da nie in Sicherheit. Es kann also gut sein, daß man für den Rückweg noch einmal eine halbe Stunde braucht, weil das Alien einen irgendwo festnagelt. Für mich führt jenes zu einem wesentlich größeren Bruch des Geschehens, weil ich mir beim Speichern überlegen muss, ob ich jetzt noch eine Stunde weiterspielen möchte / kann.

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 11. Juni 2017 - 15:51 #

Spieler neigen zur Optimierung, auch zu Lasten des Spielspaßes.

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 10931 - 11. Juni 2017 - 16:18 #

Diese Aussage halte ich für streitbar. Mehr an der Spielweise optimieren als ein Speedrunner kann man ja nicht und auch jene tun es zum Spaß.

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 11. Juni 2017 - 16:40 #

Vielleicht Spaß auf einer Metaebene ähnlich Highscores oder YouTube Klicks, aber mit Sicherheit nicht aus Spielspaß.

Harry67 16 Übertalent - P - 4617 - 11. Juni 2017 - 17:11 #

Es gibt so viele Arten Spaß oder von mir aus Erfolgsgefühle aus einem Siel zu ziehen. Vor längerer Zeit gabs doch mal eine oder mehrere Studien zu Spielertypen und ihren Beweggründen. Wenn ich mich recht erinnere ging es da um Achiever, Socializer, Killer und Collectors, was natürlich den MP Bereich mitberührt, aber dennoch ganz interessant war

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 10931 - 11. Juni 2017 - 22:49 #

Es gibt schon einen Unterschied zwischen Stolz und Geltungssucht.^^ Wenn man irgendeinen Schrott spielt, weil man damit sehr leicht Gamerscore oder Platin abgreifen kann. Aber es soll auch Menschen geben, die Spielspaß daran hatten, alle Feder in AC2 zu finden.
Der Endboss in Halflife war mir zum Beispiel zu schwer, obwohl ich wusste was zu tun war und macht mir keinen Spaß. Godmode - Cheat und dann die Granaten in den offenen Kopf geschossen. Sehr befriedigend, aber nichts was mich mit Stolz erfüllt.

Harry67 16 Übertalent - P - 4617 - 12. Juni 2017 - 7:39 #

Ab in die Hall of Shame :)

Ich habe die Endgegner bei Portal 1 und 2 von meiner kleinen Tochter spielen lassen. Und den Zwischenboss beim Witcher 2 hatte sich meine Frau vorgenommen - alte Konsolenschule: "Schau zu und lerne!" ^^

Elfant 18 Doppel-Voter - P - 10931 - 12. Juni 2017 - 9:23 #

Das ist ja noch schlimmer, weil da jede Eigenleistung fehlt.^^
Aktuell hätte ich allerdings gerne einen Cheat damit das Alien in Alien - Isolation sterblich wird.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 25024 - 10. Juni 2017 - 15:51 #

Gar nichts :)
War zu spät bzw. zu früh am Morgen, ans freie Speichern habe ich nicht gedacht :D

TheRaffer 16 Übertalent - - 5240 - 9. Juni 2017 - 13:45 #

Als ich verstanden hatte, dass man nicht nur vor einem schwarzen Bildschirm sitzt, sondern sich die Umwelt wirklich "ertasten" kann, fand ich die Idee super. Wenn die Bugs da rausgefischt werden, bin ich für einen Durchlauf durchaus zu haben. Klingt nach einem interessanten Zeitvertreib.

gamalala2017 (unregistriert) 9. Juni 2017 - 17:17 #

Hoffentlich ist die depth of field beim Tasten gut gewählt. Sonst muss man sich immer gähnend die Umgebung ertasten. Außer das Ertasten ist mit besonderen Ereignissen verknüpft (z.B. Objekte erscheinen, etwas fällt hinunter, treppe endet weil Kaputt und man wäre fast sehr tief gefallen usw. usw.).
Ich lasse mich da zunächst erstmal überraschen weil solche Spiele sind dann doch sehr Gefühlsabhängig und da tun sich da die Geister scheitern. :)

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4895 - 9. Juni 2017 - 17:53 #

Ein Spiel wirklich nur mit schwarzem Bildschirm fände ich interessanter als dann diese blasse Grafik. Aber so oder so ist das hier nicht wirklich mein Genre.

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 10. Juni 2017 - 8:26 #

Man kann ja einfach beim Zocken den TV auslassen, dann wird das Spiel auch realistischer.

guapo 18 Doppel-Voter - 10964 - 10. Juni 2017 - 8:45 #

[x] diese Anwendung erfordert keinen Bildschirm

wizace 13 Koop-Gamer - P - 1289 - 11. Juni 2017 - 13:03 #

Und hat ultrarealistische Grafik... Ideal erreicht. Realistischer geht nicht.

TheRaffer 16 Übertalent - - 5240 - 10. Juni 2017 - 9:34 #

Ich bin dann auf die VR-Umsetzung gespannt :)

rammmses 19 Megatalent - P - 13332 - 11. Juni 2017 - 15:54 #

Günstiges VR Erlebnis mit Schlafbrille.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 25024 - 10. Juni 2017 - 3:13 #

Das ist überhaupt nicht meins. Alleine die grafische Umsetzung finde ich schon fürchterlich.

Azrael0815 14 Komm-Experte - P - 1947 - 19. Juni 2017 - 8:47 #

Schönen Dank für den Test. An sich mag ich ja so Story Adventures, bei diesem hier werd ich aber wohl wenn überhaupt erst bei einem Sale zuschlagen.

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