Need for Speed - Payback Test

Nur fliegen ist schöner

Benjamin Braun / 7. November 2017 - 23:06 — vor 3 Tagen aktualisiert
Der Arcade-Racer von Electronic Arts meldet sich in guter Form zurück. Warum das Spiel Spaß macht, weshalb diesmal sogar die Story etwas taugt und welche Mikrotransaktionen drinstecken – all das und mehr erfahrt ihr im Test.
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Zwei Teile der Need for Speed-Reihe hat das Göteborger Studio Ghost Games bereits entwickelt. Schlecht waren weder Need for Speed - Rivals (im Test: Note 7.5) noch der schlicht Need for Speed (im Test: Note 7.5) genannte Teil aus dem Jahr 2015. Gänzlich glücklich waren die Fans aber mit beiden Spielen nicht. Schwächen im Spieldesign, bei Steuerung und Fahrmodell verhinderten die Rückkehr in die erste Liga der Arcade-Racer – vom ärgerlichen Always-On-Zwang im letzten Teil wollen wir erst gar nicht anfangen. Always-On gibt es im neuen Serienteil Need for Speed - Payback nicht mehr. Ob dem Spiel nach einjähriger Serienpause ein einwandfreies Comeback gelingt oder nicht, haben wir für euch herausgefunden.
 

Die Rache der Raser

Need for Speed - Payback schickt euch nicht bloß in Straßenrennen, sondern inszeniert nebenher auch eine Geschichte. Die dreht sich um die Raser-Crew von Tyler Morgan, zu der auch Jessica Miller und Sean McAlister gehören. Die wollen eigentlich bloß Rennen fahren, aber am liebsten ihre Stadt Silver Rock aus den Fängen des „House“ befreien. Als Tyler sich dann doch für die kartellartige Organisation hinters Steuer klemmt, soll er das manipulierte Rennen eigentlich verlieren. Doch er sichert sich den Sieg und das House jagt ihn und seine Freunde aus der Stadt. Natürlich wollen sie wieder zurück und das House entmachten.
Gegen Echtgeld könnt ihr Speed-Points kaufen.

Dafür allerdings brauchen sie die Unterstützung anderer Rennligen aus dem Umland – und dazu müssen die drei zunächst deren Bosse besiegen, um schließlich am sogenannten „Outlaw's Rush“ teilnehmen zu können. So platt diese Handlung klingen mag, die Umsetzung gelingt Ghost Games ziemlich gut. Das verdankt Payback insbesondere den vielen hochwertigen, oft sehr actionlastigen Cutscenes, aber auch den teils witzigen, erstklassig vertonten Dialogen. Am sympathischsten waren uns eindeutig Jessica mit ihrer trockenen Art und der großmäulige Brite Sean, genannt Mac, der immer für einen flotten Spruch gut ist. Tyler hingegen bleibt vergleichsweise blass. Andererseits war Paul Walker im erzählerisch ähnlich flachen, aber ebenfalls unterhaltsamen The Fast and Furious auch nicht gerade der Inbegriff von Charisma.
 

Große Welt, viel zu tun

Mikrotransaktionen

In Need for Speed - Payback gibt es Echtgeldoptionen. Konkret könnt ihr sogenannte Speed-Points (SP) erwerben, wobei sechs Paketgrößen von 250 Punkten (2,49 Euro) bis 5.850 Punkten (49,99 Euro) angeboten werden. Mit den SP könnt ihr im Spiel „Lieferungen“ genannte Bonuspakete kaufen. Die gibt es als Basis- (auch im Spiel durch Stufenaufstiege freischaltbar) und als Premium-Variante (nur gegen SP). Sie existieren einzeln, als Fünfer- oder Zehnerpaket (Basis: 100/450/800 SP, Premium: 150/675/1200 SP). Jedes Paket umfasst Ingame-Credits, eine Individualisierung (zum Beispiel Hupe) sowie ein Teilepaket für eine sogenannte Speed-Roll (auswürfeln einer Speed-Card). In der Premium-Variante sind zusätzlich zwei „Wildcards“ enthalten, mit denen ihr zwei weitere, zufällige Belohnungen aus den drei genannten Bereichen erhaltet.

Notwendig sind diese Investitionen nicht, können aber Einnahmen und im Falle der Premium-Pakete auch den eigentlichen Spielfortschritt massiv beschleunigen. Das würden wir eigentlich neuerdings bestrafen, allerdings: Einsteiger können, statt zu kaufen, ohne Nachteil jederzeit auf „leicht“ umstellen, für erfahrenere Spieler ist auch "normal" gut machbar. Auch Achievement-Jäger haben auf "leicht" keinen Nachteil, da es keine Schwierigkeits-Erfolge gibt.

Die Spielwelt von Need for Speed - Payback nennt sich Fortune Valley und besteht neben der Stadt Silver Rock aus klimatisch sehr unterschiedlichen Gegenden wie Wüste, Wäldern und Bergen. Schneebedeckte Gipfel gibt es zwar nicht, allerdings deutet eine große Aussparung im Norden der Karte an, dass etwas in der Richtung in Zukunft noch kommen könnte. Die Wüste nimmt dabei den größten Raum ein. Erwartet dort allerdings keine Tristesse. Mit alten Bergbauanlagen, kleineren Gemeinden oder einem großen Feld von Solaranlagen gibt es dort weit mehr zu sehen als trockenen Wüstensand. Es gibt jedoch einen guten Grund dafür, weshalb die Wüste so viel Platz einnimmt. Mit Payback halten nämlich erstmals Offroad-Rennen Einzug in die Reihe, die natürlich überwiegend abseits befestigter Straßen stattfinden müssen.

Neben den einzelnen Rennveranstaltungen findet ihr in der Welt von Payback bedeutend mehr als in früheren Serienteilen. Überall auf den Straßen gibt es kleine Challenges in Form von Blitzern, Tempo- oder Driftzonen, so wie ihr das auch aus Spielen wie Forza Horizon 3 (im Test: Note 9.0) kennt. Zudem erwarten euch in der Welt diverse Sammelaufgaben. Neben versteckten Poker-Chips und zerstörbaren Plakatwänden wie in Burnout gibt es auch die sogenannten Wracks, die entfernt an die Scheunenfunde in Forza Horizon erinnern. In Payback müsst ihr allerdings mehr tun, als sie aufzufinden. So müsst ihr jeweils gleich fünf Komponenten in der Welt aufspüren, auf deren Fundorte euch das Spiel nur relativ dezente Hinweise gibt.

Solltet ihr allerdings zufällig in der Nähe sein, erhaltet ihr einen akustischen Hinweis und eine Markierung auf der Minimap und direkt in der Spielwelt. Während die Karte im späteren Verlauf regelrecht überquillt vor Kartenmarkierungen (die ihr nach einzelnen Kategorien anzeigen könnt) hält sich Need for Speed - Payback anfangs zurück. Rennen, die ihr noch nicht erledigt habt, erkennt ihr aber anhand eines hüpfenden Kartensymbols stets auf einen Blick, das spielinterne Navi sorgt dafür, dass ihr den Startpunkt auch findet.
Die Offroad-Rennen sind ganz neu in Need for Speed. Vor allem darin gibt es auch immer wieder gewagte Sprünge wie diesen.
 

Abwechslungsreiche Missionen

Wirkt unübersichtlich, aber wenn man was Bestimmtes sucht, findet man es fix.
Die Karriere-Events in Need for Speed - Payback fallen vielfältiger aus als in den meisten Vorgängern. Besonders heraus stechen die Runner-Events mit Jessica, die sich undercover beim House einschleicht. Nur in Missionen mit ihr bekommt ihr es mit der Polizei tun (dazu später mehr), zudem ist bei ihr oft die Zeit der größte Gegner. So kutschiert ihr immer wieder mal Fahrgäste durch die Stadt oder müsst innerhalb eines Zeitlimits mehrere Kontakte treffen, um Schmiergelder auszuzahlen. Da euch Payback von Beginn an grundsätzlich mindestens zwei alternative Missionszweige anbietet (nach dem Prolog sind das zunächst die erste Straßenrenn- und die erste Offroad-Liga), habt ihr immer die Möglichkeit, zu wechseln, wenn ihr auf bestimmte Events gerade keine Lust habt.

Zu den Highlights des Spiels zählen insbesondere die sogenannten „Blockbuster“-Missionen. Darin spielt ihr im Wechsel grundsätzlich alle drei Fahrer (ansonsten wechselt ihr die Rolle abhängig von der Fahrzeugklasse), verfolgt LKWs, legt euch mit der Polizei an oder holt gar einen Hubschrauber aus der Luft. Spaß machen diese Missionen aber nicht zuletzt aufgrund der erheblich aufwendigeren Inszenierung. Denn in diesen Storymissionen gibt es immer wieder actiongeladene Zwischensequenzen, die Payback dann endgültig zu einer interaktiven Version von The Fast and Furious machen.

Allzu viele dieser Missionen gibt es allerdings nicht. In den Rennligen und Runner-Events wird meist anders Storytelling betrieben. So bestehen einzelne Stufen häufiger aus mehreren direkt aufeinanderfolgenden Einheiten, wobei wir manchmal auch nur ohne Zeitdruck ein Zielgebiet erreichen müssen. Ein bisschen wie in GTA lauschen wir während der Fahrt Gesprächen zwischen den Mitgliedern der Crew oder auch mit dem zwielichtigen Wettkönig Marcus Weir, bei dem lange unklar bleibt, ob er Freund oder Feind ist. Solche Gespräche gibt es im jeweiligen Liga-Finale aber auch während des Rennens, bei denen sich der Fahrer und der jeweilige Boss gegenseitig necken oder in Erinnerungen schwelgen.
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Eine Szene aus einer der "Blockbuster"-Missionen. Darin spielt ihr im fliegenden Wechsel mit Tyler, Jessica und (wie hier) Mac.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 7. November 2017 - 23:07 #

Viel Spaß beim Lesen!

Mantarus 16 Übertalent - P - 5509 - 7. November 2017 - 23:19 #

Danke für den Test :-) Freu mich darauf ihn morgen zu lesen und bin gespannt ob die Qualitätskurve nach oben gebt. Die letzten Teile waren eher mau diesbezüglich.

Shawn 12 Trollwächter - 1059 - 10. November 2017 - 6:17 #

Auch von mir ein Dankeschön. - Erfreulich, dass es scheinbar wirklich ein gutes Spiel geworden ist und meine Befürchtungen nicht eingetreten sind. Beste Grüße

Green Yoshi 21 Motivator - 25367 - 7. November 2017 - 23:38 #

Schick sieht es ja schon aus, aber dieses ”Speedkarten”-System erinnert mich zu sehr an Free2Play-Spiele. Andere Tests bemängeln vor allem das Grinding, sprich dass man Rennen oft wiederholen und Gutscheine bei einer Kartenlotterie eintauschen muss, weil nie klar ist was für Karten man bekommt. Wobei natürlich auch der Einsatz von echtem Geld nicht garantiert, dass man auf einen Schlag ein Superteil bekommt, das alles weghaut.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 7. November 2017 - 23:32 #

Klingt ja ziemlich gut und um einiges positiver als die Einschätzung der Gamepro. Naja, hab grad erst den Vorgänger gespielt, Payback wird darum ein Budgetkauf, wenn ich wieder Lust auf einen Arcade-Racer verspüre.

Wie siehts eigentlich mit dem Fahrzeugwechsel aus? Kann man den on the fly in der Spielwelt machen oder muss man erst in die Garage zurück? Hat mich im Vorgänger ziemlich genervt, da die Ladezeiten nicht grad kurz waren.

Ach und hat sich das eigentlich gelohnt, letzte Woche Zeit für ne Preview zum Spiel zu verwenden, wenn nicht mal eine Woche später eh der Test kommt? Soll jetzt nicht negativ gemeint sein, interessiert mich ehrlich, da ja beides nun sehr nah beieinander liegt.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 7. November 2017 - 23:59 #

Die Preview ist tatsächlich schon ein wenig llänger her (2 Wochen), das Embargo lief so spät ab. Aber ich finde das auch suboptimal.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 11338 - 8. November 2017 - 0:12 #

Die Preview ging am 01.11. online also genau eine Woche vor dem Test. Das Embargo lief ja bis 31.10.

Was hat sich EA dabei nur gedacht, ist das mittlerweile normal bei EA mit den Embargos?

Noxx 16 Übertalent - P - 4670 - 8. November 2017 - 0:04 #

Kein Wort zum unnötigen Grind und den gegen Echtgeld kaufbaren Loot-Boxen im Spiel um schneller voran zu kommen? Ich hab das Spiel aus dem Grund von meiner Liste gestrichen.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10865 - 8. November 2017 - 1:15 #

Der graue Kasten auf der ersten Seite hat dir nicht zugesagt?

Noxx 16 Übertalent - P - 4670 - 8. November 2017 - 1:30 #

Danke für den Hinweis. Hab nur den Text gelesen und den unscheinbaren grauen Kasten dabei tatsächlich übersehen.

Das was in dem Kasten steht ist für mich in der Form ein Grund für einen Nicht-Kauf. Hab keine Lust auf einen anspruchslosen Easy-Mode oder alternativ Loot-Boxen / Grind. Für mich persönlich ein K.O.-Kriterium.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 7:44 #

Ich glaube eher, du hast dein Urteil längst gefällt (was natürlich dein Recht ist) und rückst dir nun die Argumentation zurecht. Ich wüsste nicht, wo wir den Easy Mode als anspruchslos bezeichnen. Außerdem empfehlen wir ihn als Alternative für weniger gute Racer-Fahrer – die sonst versucht sein könnten, zu zahlen. Für normale Rennspiel-Fans, so die Aussage des Tests, gibt es keinen Anreiz, den Geldbeutel zu zücken. Dass man sich die Spielzeit massiv verkürzen kann, ist kein Anreiz; wer will sich bei einem Spiel, das Spaß macht, die Spielzeit massiv verkürzen?

knusperzwieback 11 Forenversteher - 750 - 8. November 2017 - 17:12 #

Hatte den grauen Kasten auch übersehen.

Aber gut, wieder Geld gespart. So was unterstütze ich nicht, meine Glaskugel weiß wohin so was führt. ;-)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12581 - 8. November 2017 - 0:10 #

Ui, tatsächlich mal eine der höheren Wertungen hier, der Großteil sogar im Ami-Raum sieht das Spiel erheblich kritischer. Muss man wohl doch (irgendwann) wieder selbst Hand anlegen.

Aladan 23 Langzeituser - - 39630 - 8. November 2017 - 9:10 #

Danke für den Test, Benjamin. Der steht aber wirklich in großen Teil im Widerspruch zu den sonstigen Tests, die ich bisher zu NfS Payback gelesen habe.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 8. November 2017 - 7:08 #

Im letzten Langer lästert hieß es, dass F2P-Mechaniken in Vollpreis-Spielen stärker kritisiert und ggf. bestraft werden sollen. Wäre das hier nicht ein Beispiel? Habe es nicht gespielt, aber es soll wohl erheblichen Glücksspiel-Grind enthalten und wäre wohl ein besseres Spiel mit Balancing abseits der Upgrades. Die Begründung "geht auch so irgendwie oder halt auf leicht" finde ich grenzwertig, man kann auch jedes F2P Spiel mit Zeitaufwand ohne Echtgeld spielen, ich sehe hier einfach keinen Unterschied mehr außer, dass EA Vollpreis abruft.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 7:37 #

Benjamin wusste um die neue Regelung und hat sich dagegen entschieden, abzuwerten. Ich habe keine Anhaltspunkte gesehen, ihn zu überstimmen.

Wir machen hier nichts des Effekts wegen und beteiligen uns auch nicht an modernen Hexenjagden. Wer alle Spiele, die Mikrotransaktionen enthalten, meiden möchte, kann das gerne tun.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12914 - 8. November 2017 - 9:02 #

Also weiß nicht, wann will man denn überhaupt etwas abwerten?
Wenn ein Rennspiel, wo man Verbesserungen eben nur durch diese zufälligen Karten bekommt und deshalb zwangsweise Grinden muss um weiterzukommen,schon nicht abgewertet wird.

Mein wenn ich so etwas lese schaudert es mich: (ausm IGN Test)
"It’s a cold, convoluted, and random system dredged up from the sloppy shores of the free-to-play mobile swamp. How is this a fun upgrade system? It doesn’t care what parts you want or how much time you have to play the game. Any time I was awarded a worthless Speed Card I felt nothing but resentment. Surely not an emotion most developers want their games to elicit?

It just turns getting your head under the hood and purchasing bespoke parts for your favourite car into a wearisome grind."

Gibt da auch noch andre Englische Tests die das aufgreifen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 9:31 #

Klingt seht mutig und cool, der zitierte Absatz. Können halt einfach dufte schreiben, die US-Kollegen. Aber sind ja alles Gefühle, und über die lässt sich nicht streiten, habe ich mal gehört.

Wir testen hier Spiele und fassen zusammen, wie viel Spaß das Spiel aus unserer Sicht macht. Das Kartensystem ist detailliert erklärt in Benjamins Test und wird teilweise auch von ihm kritisiert. Aber er scheint keine Abneigung empfunden zu haben oder jede Speed Card für wertlos.

Wann wir überhaupt abwerten wollen? Das habe ich doch in einem ganzen Podcast eben erst erklärt: Wenn wir den berechtigten Verdacht haben, dass ein Spielmechanismus daraus ausgelegt ist, dass man sich Dinge zusätzlich kaufen muss. Es reicht der Verdacht, wohlgemerkt. Benjamin hat diesen Verdacht im vorliegenden Fall nicht, und von dem, was er schreibt, sah und sehe ich keinen Grund, hier nun eine Abwertung vorzunehmen. "Berechtigter Verdacht" ist eben nicht "Generalverdacht".

Unsere Aussage ist: Need for Speed Payback ist ein Arcade-Racer, der großen Spaß macht. Dies stellt eine klare Kaufempfehlung für Fans von Arcade-Rennspielen dar.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 8. November 2017 - 14:18 #

"Wenn wir den berechtigten Verdacht haben, dass ein Spielmechanismus daraus ausgelegt ist, dass man sich Dinge zusätzlich kaufen muss. Es reicht der Verdacht, wohlgemerkt. "
Ich finde es sollte reichen, wenn überhaupt eine Kern-Spielmechanik existiert, die MS interessant machen soll und sonst das Spielerlebnis nur verschlechtert. Warum Zufalls-Upgrades, die zudem für den Fortschritt nötig sind? Das System gibt es nur, um die MS attraktiv zu machen. Die verbessern dann ggf das Spielerlebnis, weil man schneller an den Quality Content kommt und Rennen nicht wiederholen muss. Da läuten doch alle Alarmglocken.

Benjamin Braun Redakteur - P - 355667 - 8. November 2017 - 11:05 #

Es stimmt einfach nicht, dass man grinden müsste, um weiterzukommen. Wer das behauptet, lügt.

falc410 14 Komm-Experte - 2559 - 8. November 2017 - 11:21 #

Was macht man mit JRPGs in denen man grinden muss ohne Mikrotransaktionen-Option - das ist ja noch schlimmer :p Alles abwerten!

Green Yoshi 21 Motivator - 25367 - 8. November 2017 - 13:31 #

Ulrich Steppberger von der M!Games, der jedes Need for Speed der letzten 15 Jahre getestet hat, schreibt:

"Payback ist genau mein Ding: Die arcadelastige Fahrphysik fühlt sich prima an, die Grafik gefällt mir richtig gut (und läuft auch flüssig) und an Abwechslung mangelt es nicht – selbst die Driftrennen machen mir hier Spaß. Dass die Story dünn ausfällt, lässt sich verkraften. Und dass die Polizei mit wenigen Ausnahmen eher zahm agiert, finde ich okay – das hält den Frust in Grenzen. Den gibt es dafür an anderer Stelle beim Tuning-System: Die Grundidee mit den Karten ist eigentlich nicht schlecht und das Zufallselement bei deren Erwerb wäre zu verkraften. Allerdings muss man spätestens ab Mitte der Kampagne seine Boliden so sehr aufmotzen, um bei den Missionen eine Chance zu haben, dass der dafür notwendige Zeit- und Grinding-Aufwand doch an der Motivation zu nagen beginnt. Dieser Kratzer im virtuellen Lack nervt, aber zum Glück ist der Rest so gelungen, dass man ihn noch in Kauf nehmen kann."

Mag sein, dass es im einfachsten Schwierigkeitsgrad anders aussieht, aber die meisten Spielen dürften auf "Normal" spielen.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10865 - 8. November 2017 - 13:38 #

Hab irgendwie meine Zweifel das Benjamin auf "leicht" spielt.

Benjamin Braun Redakteur - P - 355667 - 8. November 2017 - 13:48 #

>>Mag sein, dass es im einfachsten Schwierigkeitsgrad anders aussieht, aber die meisten Spielen dürften auf "Normal" spielen.

Erstens SIEHT es auf "leicht" anders aus (denn wer halbwegs weiß, was er tut, gewinnt dort die Events bei einem empfohlenen Leistungswert von um die 300 mit einem Wagen mit einem Wert von etwa 200), und ohne Ulrich da zu nahe treten zu wollen, auch auf "normal" gibt es kein wirkliches Grinding. Hinzu kommt, dass man alternativ zu den Speed-Cards auch in ein anderes Fahrzeug beim Händler wechseln kann, die übrigens nicht solche (ja, Grinding-Preise!) haben wie in Gran Turismo Sport, sondern überaus erschwinglich sind und eben auf Anhieb einen höheren Leistungswert haben als die "Gurken", die man am Anfang erhält. Vielleicht hat Ulrich das nie getan und wollte lieber seinen ersten Racer oder das erste Fahrzeug welcher Klasse auch immer, auf Biegen und Brechen per Speed-Cards auf ein entsprechendes Leistungsniveau bringen.

Aber davon abgesehen ist es natürlich auch eine Frage der Auslegung und des Empfindens, was Grinding bedeutet bzw. wann man diesen Begriff mit negativer Konnotation verwenden kann/soll/muss. Ich jedenfalls sehe da kein Grinding in Payback. Denn wie ich schrieb, egal ob durch Kauf, Auswürfelung oder durch per Rennsiegen freigespielten Karten haben halbwegs solide Spieler auch auf normal keine Probleme. Wenn Grinding bedeutet, ein Event zu verlieren, einmal zu Tuning-Shop zu fahren und dann das Rennen zu gewinnen (auf normal, um es noch mal zu wiederholen), dann kann ich nicht mal nachvollziehen, weshalb es jemand als Grinding empfindet.

Ich habe da gerade bei den US-Reviews teilweise sehr den Eindruck, dass wenn Miktrotransaktionen im Spiel nicht vorhanden wären, ansonten aber alles andere gleich wäre, niemand den Vorwurf des Grindings erheben würde. Und genau das ist der Punkt, der mich stört. Seriöser Journalismus hat andere Aufgaben als sich "Dinge zurecht zu legen".

Smutje 16 Übertalent - P - 4330 - 8. November 2017 - 18:04 #

Das klingt sehr nachvollziehbar: Damit und vor allem mit dem Hinweis auf die "ausgeleierte" Gummiband-KI bin ich (für mich selbst) überranschender Weise wieder interessiert. Ein NfS, das Spaß macht wie anno 2005... yeah, das wär mal wieder was.

Green Yoshi 21 Motivator - 25367 - 12. November 2017 - 14:40 #

Das Auto zu wechseln soll die Problematik doch sogar noch verschärfen.

"Spätestens, wenn ihr im Laufe des Spiels öfter das Auto wechseln möchtet, wird das erneue Sammeln der Karten zu einer eher mühsamen Geschichte, die euch oftmals auch einfach Missionen wiederholen lässt. So packend die Inszenierung, so gelungen das Fahrverhalten auch ist, das Grinding nervt.
...
Der Sammelkarten-Wahnsinn hat auch hier zugeschlagen und so verkommt das Spiel schnell zum nervtötenden Grindfest. "

http://mag.shock2.info/review-need-for-speed-payback/

Die Website zeichnet sich sonst nicht gerade durch ihre besonders kritischen Tests aus.

guapo 18 Doppel-Voter - 10948 - 8. November 2017 - 8:15 #

Also Forza Horizon (3) bleibt immer noch Referenz (nur leider ohne Cops)?

speedy-a 07 Dual-Talent - 113 - 8. November 2017 - 8:53 #

Staune eigentlich nur über die hohe Wertung. International sieht es ganz mau für das Spiel aus. Da landen alle bisher bei 5 oder 6 von 10. Ich finde es schon naja wenn ich die Gameplay Videos sehe. Schade was aus einer einst guten Arcade Rennspiel Reihe heute geworden ist.

Forza Horizon 3 ist sicher besser war auch nicht anders zu erwarten. Kommen ja noch weitere Arcade Racer demnächst u.a. von Milestone und Codemasters. Auch die Project Cars Macher denken über ein Arcade Rennspiel nach.

Wenn EA sagt die Lootboxen müssten sein um das Spiel zu finanzieren da meine ich sollte man mal besser wieder ein Spiel machen was mehr Leuten gefällt und was sich auch so besser verkauft.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 8:57 #

Lies vielleicht mal den Text (solltest du das nicht getan haben), er arbeitet gut heraus, weshalb wir eine hohe Wertung vergeben.

Keschun 13 Koop-Gamer - 1258 - 8. November 2017 - 9:09 #

Habt ihr auch die Xbox One X version mal getestet? Bzw. Vieleicht gibt es ja auch eine bessere PS4 Pro Version. Wäre cool wenn man bei der technick noch 1-2 Worte darüber verlieren könnte. Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern viel mehr eine Anregung.

-Stephan- 13 Koop-Gamer - P - 1231 - 8. November 2017 - 9:22 #

Ich glaube ich werde es mir mal im EA Access auf der One laden. Schön finde ich, dass wohl die Gummiband KI merklich runtergesetzt wurde, daher ist ein Antesten wohl nicht verkehrt. Wobei die One mit Horizon 3 ja schon einen verdammt guten Racer im Angebot hat.

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 8. November 2017 - 11:07 #

Hat EA nicht gesagt, dass sie das Geld aus den Verkäufen der Lootboxen brauchen, um ein modernes NFS überhaupt finanzieren zu können?
Irgendwie machen die was falsch, wenn man die Lootboxen so gar nicht braucht. Dann war das wohl leider das letzte NFS ...

Benjamin Braun Redakteur - P - 355667 - 8. November 2017 - 11:21 #

Die Frage ist doch, ob das der "normale" Spieler braucht bzw. er zur Nutzung genötigt wird. Das ist nicht der Fall. Aber bedeutet das, dass keiner zu den Echtgeldoptionen greift? Nö. Wie viele Leute geben in GTA oder MMORPGs wie Guild Wars 2 Geld für kosmetische Extras aus? Auch die "braucht" niemand, manche Leute aber wollen sie. Natürlich darf man Mikrotransaktionen in Vollpreis-Spielen hinterfragen und kritisieren und muss sie bestrafen, wenn sie nötigenden Charakter haben. Aber Tatsachen bewusst falsch darzustellen, egal, ob man sich nun an "Anwalt der Spieler" darstellen möchte oder sich mit den Shitstorm-Leuten gutstellen will, ist aus meiner Sicht schändlich.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 11:22 #

Du meinst, die NfS-Fans kaufen die Tickets oder wie sie hier heißen jetzt aus Mitleid und Angst vor Serieneinstellung? :-)

Warum kaufen manche Leute Lootboxen und CO.? Weil sie ungeduldig sind und schneller vorankommen wollen (womit sie ihre Spielzeit verringern und ihren Euro-pro-Spielstunde-Wert zusätzlich verringern). Weil sie sie brauchen. Weil sie "besser" aussehen wollen als andere. Weil es geht. Es gibt viele Gründe.

Wenn EA nicht davon ausginge, dass ein Prozentsatz der Käufer das Angebot annimmt, würden sie das Zeug bestimmt nicht einbauen. Für uns ist aber entscheidend, ob man das Kaufzeug wirklich braucht oder ob EA im Spiel den Eindruck erweckt, man müsse es kaufen, um weiterzukommen, etwa indem dafür ständig Werbung gemacht wird (was zudem noch eine Nerv-Komponente hätte).

Wenn Benjamin schreibt, man braucht als "normaler" Spieler die Premium-Tickets nicht, dann vertraue ich ihm da – statt zu versuchen, mit Dialektik nachzuweisen, dass man Lootboxen generell braucht, nur weil sie eingebaut sind. Schau, wir machen schon immer einen auffälligen Mikrotransaktionen-Kasten auf die 1. Artikelseite bei diesen Dingern – wer grundsätzlich nicht mag, dass es so etwas gibt, kann dann aufhören zu lesen und das Ding von der Liste nehmen. Aber für alle anderen werden wir auch weiterhin differenziert an die Sache herangehen, wenngleich seit Sonntag strenger als bisher.

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 8. November 2017 - 13:19 #

Schaut man sich Achievements und Trophäen an, so lebt(e) die klassische Videospielindustrie von der großen Mehrheit an Spielern, die sich Spiele kaufen, aber höchstens mal nach dem Kauf kurz anspielen und dann beiseite legen. Also von (Impuls-)Käufern, die ihr Produkt eigentlich gar nicht nutzen ( und mit immer größerem Marketing-Aufwand eingefangen werden müssen). An diesen Leuten gehen die Lootboxen völlig vorbei.
Bleibt also die Minderheit der "richtigen" Spieler, die ein Spiel wirklich ernsthaft spielen und bei denen die aktuelle Machart der Lootboxen in Singleplayer-Spielen verpönt ist.
Wo ist jetzt also die Zielgruppe für die Lootboxen hin?
Versteckt sich in der Minderheit doch noch eine weitere
lootbereite Minderheit, die die NFS-Serie retten wird?

PS: Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man bei NFS genug Umsatz mit dieser Art von Loot macht, um alleine die fehlenden (Impuls-)Käufer aubzufedern, die gerade schon deshalb keine Zeit und Lust auf NFS haben, weil sie ihre komplette Freizeit seit ein paar Wochen im kostenlosen Fortnite Battle Royale verbringen.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10865 - 8. November 2017 - 13:40 #

Bei Fortnite BR wars für einige schrecklich als sie jetzt eingeführt haben das man Skins kaufen kann, kann ja nicht angehen, dass das Spiel nicht komplett kostenlos ist.

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 8. November 2017 - 14:07 #

Am Wochenende hat mich einer gekillt, der hatte graue Kleidung und eine graue Mütze an. Das ist für mich kein kosmetisches Item mehr, sondern Tarnkleidung für die städtischen Umgebungen.

PS: Leider kann man Spieler nicht mehr nach dem Match "verpetzen". Ich denke gestern hat mich einer erledigt, der hatte mindestens zwei Cheats installiert. Eine Hilfsanzeige zum Finden von Gegnern und einen Aim-Bot. Als ich mir sicher war, war das Spiel aber vorbei ...

falc410 14 Komm-Experte - 2559 - 8. November 2017 - 13:47 #

Ich stimme dir vollkommen zu - die meisten Spieler spielen heutzutage ein Spiel höchstens ein paar Stunden und legen es dann wieder zur Seite. Die Spieler sind Erwachsen geworden, haben weniger Freizeit und deutlich mehr Spiele zur Auswahl. Aber die lassen sich durch Lootboxen nicht abschrecken - die Masse kauft es dennoch. Und sicher nur ein sehr kleiner Teil gibt zusätzlich Geld für Lootboxen aus - aber wenn dann richtig.

Es gab genug Studien die gezeigt haben, dass F2P Spiele deutlich mehr Umsatz bringen als klassische Spiele mit einer Einmalzahlung (Kauf) oder Monatsabo bei MMORPGs. Es geben zwar nur (ich glaube es waren unter) ca. 10% der Spieler überhaupt Geld für optionale Inhalte aus, aber dafür lassen die es dann richtig krachen und investieren deutlich mehr als den Kaufpreis. Somit macht der Hersteller immer Gewinn - so viele Käufer kann er gar nicht verschrecken als das sich das nicht mehr lohnen würde. Die Leute die hier aufschreien hätten sich das Spiel sowieso nicht gekauft und 95% der Käufer weiß vorher nichts über Lootboxen oder interessiert sich dafür einfach nicht. Nur weil wir uns lautstark beschweren, bedeutet das noch lange nicht, dass wir auch in der Überzahl sind.

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 8. November 2017 - 14:00 #

Den goldenen Packesel kaufe ich mir vielleicht in WoW, wo es auch ein sozialer Gegenstand ist, aber doch nicht in Kingdoms of Amalur, wo nur ich ihn sehe. Kosmetisches Tuning bei NFS würde ich doch höchstens machen, wenn ich öffentlich auf Twitch spiele und das werbefördernd für den Kanal ist ...

Green Yoshi 21 Motivator - 25367 - 8. November 2017 - 14:06 #

Ich glaube Du schätzt die Masse der Spieler falsch ein. Aktuelle Zahlen von Ubisoft und Take 2:

"But what's especially interesting about the company's digital dealings this time around is that, for the first time, microtransactions brought in more revenue than digital game sales alone. "

https://www.gamasutra.com/view/news/309155/For_the_first_time_Ubisofts_microtransactions_outearned_digital_game_sales.php

"Notably, one of its top highlights for the quarter was a 66 percent year-over-year increase in net revenue from "recurrent consumer spending" -- that is, purchases of DLC, in-game currency, and other microtransactions.

Such transactions accounted for nearly half (48 percent) of Take-Two's net revenue for the quarter, led by microtransactions in games like NBA 2K17, Grand Theft Auto V and its online component Grand Theft Auto Online."

https://www.gamasutra.com/view/news/309177/Microtransactions_now_account_for_nearly_half_of_TakeTwos_revenue.php

Green Yoshi 21 Motivator - 25367 - 8. November 2017 - 13:44 #

Es würde mich schwer wundern, wenn sich das Spiel noch durchspielen lässt, falls man die Speedkarten komplett links liegen lässt.

Zwar gibt einem das Spiel etliche davon "gratis" (die 70€, die das Spiel kostet, ausgeklammert), aber dadurch wird man ja trotzdem an die Mechanik gewöhnt und es werden subtil und nicht mit dem Holzhammer Kaufimpulse getriggert.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12581 - 8. November 2017 - 19:37 #

Mir sind Mikrotransaktionen egal, solange sie wirklich optional sind, also nicht(!) in das Gameplay eingreifen. Also etwa optische Verzierungen.

Wer meint, die Lootboxen und Co. hätten keinen Einfluss auf das Balancing egal of bei Middle-Earth: Shadow of War oder Need for Speed, der lügt sich in die eigene Tasche. NATÜRLICH haben sie einen Einfluss, sonst hätten die Hersteller sie ja nicht so eingebaut. Das ganze Level- und Skillsystem ist an diese angepasst und verändert.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 8. November 2017 - 11:56 #

Die Map erinnert mich an The Crew. :)
Ich werd mir das Spiel kaufen, ich hab kein Problem mit MT wenn sie nicht benötigt werden.

Player1 (unregistriert) 8. November 2017 - 14:29 #

> "Das würden wir eigentlich neuerdings bestrafen, allerdings: Einsteiger können, statt zu kaufen, ohne Nachteil jederzeit auf „leicht“ umstellen, für erfahrenere Spieler ist auch "normal" gut machbar. Auch Achievement-Jäger haben auf "leicht" keinen Nachteil, dass es keine Schwierigkeits-Erfolge gibt."

Wird bei "Leicht" nicht auch der Schwierigkeit der KI-Gegner "Leicht"?? Gewinnt man dann jedes Rennen ohne jegliche Herausforderung??

Bestätigt meine Befürchtung, das dieses Jahr erst mal kein Triple-A Spiel abgewertet wird. Typische vorauseilende Gehorsamkeit. Ist GamersGlobal so finanziell abhängig von Publisher-Werbung, das sie so kritiklos bewerten? GamePro traut sich mehr.

Inzwischen bin ich ein Fan von Metacritic geworden. Bildet euch selber ein Bild, andere Medien bewerten das Spiel anders und bestrafen das F2P aka Pay2Win auch ab. Sorry.

metacritic.com/game/playstation-4/need-for-speed-payback

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 16:50 #

Gähn. Entscheide dich außerdem mal, ob du unter Player1 postest oder unter anderem Namen.

StoneHearth (unregistriert) 8. November 2017 - 15:09 #

Ist immer wieder lustig wenn ein und das selbe Spiel konträr beurteilt wird. Den Tester der Vorab-Version könnt ihr ja nicht mehr fragen, da der Test vor einiger Zeit gemacht wurde. Aber interessieren würde es mich schon wie er und GamePro so zu einem unterschiedlichen Urteil kommen...

Gamer Global bewertet diese Punkte positiv:
+ Unterhaltsame Story
+ Cleveres Upgrade-System
+ Jede Menge optionale Challenges, Sammelaufgaben und sonstige Events

GamePro bewertet diese Punkte negativ:
- obercoole, unsympathische Hauptcharaktere, Zwischensequenzen sehr holprig inszeniert, peinliche Dialoge
- überschaubares Optik-Tuning
- Grinding für Speedcards und Geld

Welches Magazin hat nun Recht?

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 8. November 2017 - 16:42 #

GG natürlich! :D

Benjamin Braun Redakteur - P - 355667 - 8. November 2017 - 16:49 #

Spiel das Spiel und Du wirst Deine Antwort finden. Aber dabei will ich es natürlich nicht belassen, gerade was die angeblich unsympatischen Charaktere angeht. Die Testerin (ich will damit nichts aussagen, sondern weise lediglich darauf hin, dass es sich um eine weibliche Testerin handelt) bringt im Test ein Zitat von Mac, in dem er von seinen "Eiern" spricht und aussagt, dass jeder in Paris jeder seine Leber kenne (oder so ähnlich). Ja, auch mir ist diese Aussage übel aufgestoßen, da sie peinlich ist. Aber sie ist 1. meines Erachtens nicht repräsentativ fürs Spiel und 2. schau Dir bitte mal im Vergleich quasi jeden halbwegs aktuellen Ubisoft-Titel an – und dabei klammere ich das neue South Park explizit aus! Wie oft in Wildlands und Co. "fuck" und anderes gesagt wird, ist wesentlich peinlicher. Hallo Watch Dogs 2!

Aber das Beispiel, das die Testerin nennt, trifft zwar ihre Aussage, aber es ist eben ein Zitat, das ihre Einschätzung belegt (wobei ich mich schon frage, weshalb ein Autofahrer nicht saufen darf, so lange er sich in betrunkenem Zustand nicht hinters Steuer setzt), aber keines, das repräsentativ fürs Spiel wäre. Was das angebliche Grinding betrifft, habe ich an anderer Stelle schon mehr gesagt. Und das "überschaubre Optik-Tuning" ist in Anbetracht von Lackierungen, unzähligen Teilen für jedes Fahrzeug wie Spoiler, Radkappen, Bremsen, Front- oder Heckstoßsstange, zig Folien, Bodenbeleuchtungen, verschiedenen Frontscheinwerfern usw. wenigstens Meckern auf hohem Niveau....

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 8. November 2017 - 17:17 #

"Die Testerin (ich will damit nichts aussagen, sondern weise lediglich darauf hin, dass es sich um eine weibliche Testerin handelt)"
Warum weist du darauf hin, wenn du damit nichts aussagen willst? Kapier ich jetzt nicht.
Ansonsten ist es wohl Geschmackssache, ob, was oder wen man unsympathisch findet. Wenn, dann finde ich da die Kritik von IGN noch am einleuchtendsten, die die enorme Künstlichkeit und Realitätsferne der Dialoge/Figuren kritisieren, was für sie zum Fremdschämen ist. Aber sympathisch kann man das wohl trotzdem finden.
Deine Relativierung "ist in Spiel xy auch nicht besser" finde ich aber ein sehr schwaches Argument. Unter den Blinden ist vielleicht der Einäugige König, aber immer noch sehbehindert.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 8. November 2017 - 17:28 #

Soll er „der Tester“ schreiben? „Die testende Person“? Meine Güte, deine Sticheleien werden immer belangloser.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 8. November 2017 - 17:44 #

Es ging um das in der Klammer, was überflüssig ist, wenn es nur um die neutrale Feststellung geht. Ihr schreibt ja auch nicht "der Tester (Ein Mann, nur mal so gesagt)" Und eine Nachfrage ist doch keine "Stichelei".

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 9. November 2017 - 12:27 #

Das sagst du. Ich vermute, dass du der Erste gewesen wärst, der bei Fehlen der Klammer scheinheilig gefragt hätte: Wieso steht da explizit "Testerin", was willst du damit andeuten?

Benjamin Braun Redakteur - P - 355667 - 8. November 2017 - 17:31 #

>>>>"Die Testerin (ich will damit nichts aussagen, sondern weise lediglich darauf hin, dass es sich um eine weibliche Testerin handelt)"
>>Warum weist du darauf hin, wenn du damit nichts aussagen willst? Kapier ich jetzt nicht.

Ich weise darauf hin, da jeder selbst seine Schlüsse aus dieser Tatsache ziehen mag. Mir wäre es neu, dass es keinen besonderen Unterschied machen würde, ob eine Frau oder ein Mann ein Spiel erlebt (ja, wir sind alle gleich, aber irgendwo werden Mädchen und Jungs, auch wenn die Ursache sexistischer Natur sein mag, unterschiedlich erzogen und behandelt). Dieser Umstand ändert indes nichts daran, dass dieses Zitat aus meiner Sicht bewusst herausgegriffen wurde und eben keineswegs repräsentativ fürs Spiel ist.

Zudem relativiere ich überhaupt nichts. Wenn Du Dir aber diese teils bewusst "wir wollen edgy sein"-Kommentae in den Ubisoft-Spielen anhörst, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen Titeln wie Watch Dogs 2 und Payback. Auf mehr als das wollte ich auch nicht hinaus.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 8. November 2017 - 17:40 #

Das macht Sinn, ja, wobei Watch Dogs 2 auch wirklich hart ist und das kam glaube auch nirgendwo gut an.

StoneHearth (unregistriert) 8. November 2017 - 18:37 #

Okay danke.

Was bedeutet das mit "Einfach" vs "Mittel"?

Bedeutet das mit "Einfach" muss man wenig grinding machen, aber die Gegner fahren so langsam das es überhaupt keine Herausforderung ist. Oder ist "Einfach" das neue "Mittel" bei diesem Spiel? Zu Einfach soll es auch nicht sein, soll sich ja nicht von selbst die Mission spielen - ist ja kein Die Sims.

NfS The Run war mein letztes NfS das mir gefallen hat. Ansonsten nur NfS 1-4 + Porsche. Und The Crew und Test Drive Unlimited 1+2. Das ewige grinding nervt mich aber bei The Crew. Ich hätte lieber etwas Story wie bei NfS The Run, die bei The Crew war sehr gestreckt wg grinding.

Watch Dogs 2 hat mir sehr gefallen, das Spiel nimmt sich selbst nicht so ernst und veräppelt gekonnt. Und die Grafik ist sehr gut. (Nur die Auto-Fahrphysik ist schlecht, Autos haben überhaupt keine Masse.) Für mich persönlich eine 9.0.

Wenn die Story so wie bei NfS The Run oder Fast & Furious ähnlich ist, dann passt das schon. Nur grinding hasse ich wie die Pest.

X1X LIVE 10 Kommunikator - P - 462 - 11. November 2017 - 15:58 #

The Run hat mir auch sehr gut gefallen. Auf diese hätte ich bei Payback gehofft.

Die Frage mit dem Easy-Schwierigkeitsgrad interessiert mich auch: Easy ist keine Herausforderung, weil man nicht auf die Upgrades angewiesen ist oder sind die Rennen schlicht nur verzeihender bei Fahrfehlern?

Punisher 19 Megatalent - P - 16167 - 8. November 2017 - 15:18 #

Klingt gut. Wenn das Grinding wirklich nicht so schlimm ausfällt wie teilweise anderswo behauptet könnte das wirklich Spaß machen.

... was ihr mit dem armen S2000 auf dem letzten Screenshot angestellt habt ist allerdings nicht zu entschuldigen.

Christian S 11 Forenversteher - P - 564 - 8. November 2017 - 19:03 #

Was mich interessieren würde, gibt's einen lokalen Multiplayer-Modus (Splitscreen)?
Mein Sohn und ich suchen schon länger nach
einem geeigneten Titel, möchten dazu aber nicht unbedingt online gehen....

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12581 - 8. November 2017 - 19:33 #

Vielleicht dafür dann doch die PS2 wieder rauskramen ...

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10865 - 8. November 2017 - 22:38 #

Der Kommentar war aber nötig.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 8. November 2017 - 21:27 #

Probier's mit Trackmania, Whipeout oder dem neuen Gran Turismo. Bei NFS gibt's keinen Splitscreen.

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 8. November 2017 - 23:09 #

Für die Antwort auf solche und ähnliche Fragen nutze ich die Suchmaske bei http://www.co-optimus.com/games.php

yankman 14 Komm-Experte - P - 2405 - 9. November 2017 - 7:04 #

Meine NFS Favoriten sind nach wir vor das erste NFS, NFS SE und NFS Porsche Unleashed, die waren zwar viel reduzierter, aber auch anspruchsvoller.
Trotzdem klingt Payback interessant ... aber zum Vollpreis werde ich es wohl nicht kaufen.

DieLegende 12 Trollwächter - 843 - 9. November 2017 - 10:05 #

Warum wird hier eigentlich so wenig auf diese ganz bescheidene Gummiband-KI hingewiesen? In jedem test(außer hier..) wird das extrem abgewatscht.
Gerade das es bei normalem Schwierigkeitsgrad einige Rennen gibt die man nur gewinnen kann wenn man weit über den Anforderungen des jeweiligen rennens liegt ist nicht so prickelnd.

Trollschoppe 08 Versteher - P - 172 - 9. November 2017 - 10:50 #

Gute Ansätze sind vorhanden (designte Missionen, Rivalen, Tuning und Lackieren, Nitro Boost und Polizeiverfolgung), aber als Alleinstellungsmerkmal nicht fokussiert genug. Der Sammelkram und die Openworld (Offroad) hindern mich daran, gleich mit einem Ferrari gegen einen Lamborghini durchzustarten. Minutenlang die Küstenstraße mit Höchstboost bei Sonnenuntergang auf eine Stadt zuzurasen; dabei von der Polizei mit Hubschraubereinsatz von der Straße gedrängt zu werden. In letzter Sekunde die Seitenstraße runter zum Strand zu nehmen, anschließend die Stadt in Schutt und Asche zu legen, noch mehr Polizei; um nach minutenlanger Verfolgungsjagd mit geschwitzten Händen schließlich doch noch das Rennen zu gewinnen und der Polizei zu entkommen, während der oberfiese Rivale unter höhnischem Lachen in die Polizeisperre heizt.

Triforce (unregistriert) 9. November 2017 - 19:08 #

Das Spiel kopiert Forza Horizon teils unglaublich dreist. Blitzer, Speedzonen, Kombozähler für waghalsige Manöver. Alles drin was man von Horizon kennt. Aber es ist in allen Belangen schlechter als Horizon. Alleine wie plump und abrupt die unterschiedlichen Gegenden ineinander übergehen auf der Karte. Es fährt sich auch nicht gut wie das Vorbild. Und dann diese absolut beschissen inszenierte Story. Hat der letzte Teil wegen seiner Peinlichkeit auf den Sack bekommen, führen sie den Scheiß hier weiter. Und das Spiel ist teils ganz schön verbugt auch noch.

Um eine Chance zu haben muss man aufrüsten. Das kostet Geld (14.000 Credits für ein Teil, es gibt sechs in ich glaube je zehn Stärken, ein Standardrennen bringt 7.000 Credits), und damit ist die Gameplayloop auch schon ruiniert. Entweder man gibt Geld für Mikrotransaktionen aus oder man fährt bereits erledigte Rennen wieder und wieder.

Was ja nicht schlimm wäre wenn sie Spaß machten. Es sind aber stupide Checkpointrennen. Warum dieses Spiel eine frei befahrbare Welt hat ist mir schleierhaft, sie wird nicht genutzt. Der Ablauf ist immer streng linear. An Punkt A erscheinen Cops, an Punkt B geben sie auf. Verkehr ist hier nur Kulisse, in manchen Rennen sieht man ihn still auf der Strecke stehen, wohl um ein höheres Geschwindigkeitsgefühl zu erzeugen. An anderen Stellen sind Autos fixiert in der Entfernung zu sehen, bis sie dann durch den Spieler getriggert werden und losfahren. Das ist so dermaßen banal und schlecht gemacht, dass es fast schon gut ist, so schlecht ist es.

Man kann Payback getrost ignorieren. Das letzte NfS war schon schlecht, dieses hier hat das Potenzial, die IP für immer zu begraben. Finger weg.

X1X LIVE 10 Kommunikator - P - 462 - 10. November 2017 - 7:29 #

Oh je. Findet nun künftig unter jedem Titel mit OPTIONALEN Kaufanreizen diese Diskussion statt? Wem es nicht passt, der soll es nicht kaufen und gut ist's. Damit und nur damit merkt ein Publisher, ob er den Weg weitergehen sollte oder nicht. Ich möchte jedenfalls nicht, dass gute Spiele nun aus politischen Gründen generell abgewertet werden. Solange kein Zwang besteht, sollte das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit gelten.

Zum Spiel: Eigentlich ein Sofortkauf. ABER: Jedes Rennen gewinnen um weiterzukommen? Da sehe ich beim ersten Drift-Unsinn kein Land mehr. Ich verstehe es seit Einführung in keinem Spiel, wie das funktioniert und habe entsprechend auch keinen Spass daran. Sowas sollte optional sein.
Frage an Benjamin: komme ich als absoluter Null-Checker (Drift gelingt 1/10) auf "einfach" dennoch weiter?

StoneHearth (unregistriert) 10. November 2017 - 8:45 #

Glückspiel kann und darf nicht toleriert werden. Die FSK versagt hier komplett, und die Rechtsprechung in D ist viel zu langsam. (In D gilt eine Lotterie bei der es keine Niete gibt, sondern einen Gewinn von 1 cent als kein Glücksspiel!?)

Wir sprechen hier von Vollpreisspielen (€50 - €70). Nur die unschuldigen Lämmchen finden das neuerdings dargebotene Pay2Win mit Glückspiel bei Vollpreisspielen noch gut.

Wirklich jeder Spieler (und alle Redakteure in Deutschland) sollte sich den relevanten "Auf ein Bier" Podcast anhören:

soundcloud.com/andre-peschke/runde-116-lootboxen-sind

"Warum Lootboxen zumindest nach unserem persönlichen Empfinden eine Form von Glücksspiel sind und die Hersteller den entsprechenden staatlichen Kontrollen unterliegen sollten. Außerdem: Warum uns "Es sind ja nur kosmetische Items" als Argument nicht überzeugt und wo die Grenze zum Pay-to-Win denn wirklich verläuft."

Und Gamestar befragte sich bei einem Anwalt, der Spielefirmen hilft das System an den lokalen Gesetzenlücken in D anzupassen:

gamestar.de/artikel/lootboxen-als-gluecksspiel-das-sagt-der-anwalt,3321951.html#top

Robbokopp (unregistriert) 10. November 2017 - 9:07 #

Die OPTINALEN Mikrotransaktionen sind aber so ins Spielgeschehen eingebettet, dass sie nerven und den spielspaß beeinträchtigen können.
Es ist ja nicht so, dass man da einfach für irgendwas Geld ausgeben könnte was man nicht bräuchte und der Spielablauf bleibt exakt gleich. Nein, hier wird das Weiterkommen künstlich gestreckt und zwar in dem Maße, dass es definitiv den Spielspaß und flow beeinträchtigt.

Von daher ist die Diskussion berechtigt.

X1X LIVE 10 Kommunikator - P - 462 - 11. November 2017 - 16:02 #

Ob man auf die Käufe angewiesen ist oder nicht scheint aber exakt die Frage zu sein, die mehrheitlich diskutiert wird. Benjamin sagt, dass man sie nicht braucht...Für mich stellt sich die Frage: Kommt man in einem der diversen Schwierigkeitsgrade ohne sie aus?

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 11. November 2017 - 18:15 #

Laut Test sind sie auf easy komplett unnötig und auf normal nur nötig wenn du Rennspieltechnisch nix gebacken kriegst.

StoneHearth (unregistriert) 10. November 2017 - 9:08 #

Laut Video-Test von Gamestar muss man wirklich alle Rennen als erster abschließen um weiter zu kommen, auch alle Drift-Rennen mit höherer Punktezahl als die KI-Konkurrenz. Das ist scheinbar nur mit Pay2Win ohne Grinding zu schaffen.

gamestar.de/videos/need-for-speed-payback-im-test-es-tut-in-der-seele-weh-video,94904.html

GS Chef-Redakteur Heiko Klinge sagte "es gab drift-Rennen an denen ich mir die Zähne ausgebissen habe, ohne zu wissen warum es nicht so wirklich klappt, es gab wirklich eines das musste ich 20 Mal anfangen und das nervt dann einfach nur". Auch von schwankender Framerate und LOD-Problemen auf allen Platformen (X1, PS4, PC) spricht er.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 10. November 2017 - 14:35 #

Stell dir vor, das war auch schon früher in einige NFS Teilen so. Da gab es aber noch keine Lootboxen . Und nu?

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 10. November 2017 - 15:22 #

Ehrlich gesagt find ich es gut, dass man gewinnen muss, um weiterzukommen und nicht auch auf den hinteren Plätzen weiterkommt. Mein Ehrgeiz ist sowieso, immer zu gewinnen. :D Und versteh auch nicht die Aufregung, wenn man manche Rennen öfters fahren muss, entweder, weil man sie nicht schafft oder um noch etwas Geld zu verdienen. In den alten Rennspielen, wo es einfach nur ne Strecken- und Autoauswahl gab, ist man 100mal die gleichen Rennen gefahren, weil es Spaß macht. Hier ist es jetzt gleich totaler Grind und voll der Mist, wenn man 5. wird und deswegen nicht trotzdem weiterkommt und ein Rennen wiederholt. Naja, ich glaub Benjamin, dass man auch ohne die Mikrotransaktionen Spaß hat. Ich konzentrier mich eh auf wenige Autos, die mir gefallen und rüste die hoch und muss nicht jede Karre des Fuhrparks besitzen.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 10. November 2017 - 16:35 #

Frage mich gerade warum es Leute gibt die Dirt Rally mögen. Da ist es Usus dass du hundert Mal denselben Kurs fährst um eventuell zu gewinnen. :)

StoneHearth (unregistriert) 10. November 2017 - 16:39 #

Weil ja JEDER das driften so mag. Früher gabs einfach keinen so einen Mist wie "driften".

Ich war bisher bei jedem Rennspiel froh wenn es entweder keine Drift-Events gab oder man diese Events überspringen konnte. Dieses Driften zog erst so 2005 bei Rennspielen ein um schwappte von Japan rüber. Ich verstehe hier einen teil der Community nicht - den Teil der sich nur Die Stunde der Kritiker ansieht aber selbst die Spiele gar nie spielt, und dann von oben herab über die Spieler herzieht die die Spiele auch selbst spielen möchten, aber nun den Pay2Win von Anfang-an bei Vollpreisspielen aufgezwungen bekommen. Dann kommen die Zuschauer Fraktion und sagt "ist doch eh alles egal".

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 10. November 2017 - 20:26 #

"Dieses Driften zog erst so 2005 bei Rennspielen ein um schwappte von Japan rüber."
Bullshit, driften konntest du selbst in Super Mario Kart von 1993. Oder Gran Tourismo, diversen Rallyspielen auf PSX etc. Und hoppla, in NFS Underground 1 von 2003. Driften ist übrigens keine Kunst, das kriegt mit ein wenig üben jeder hin.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 10. November 2017 - 20:54 #

Und woran erkennst du diese Zuschauer-Fraktion? Du weißt hier bei jedem, der kommentiert, was er spielt? Ich hab so gut wie jedes Need for Speed gespielt, das es gibt (hab nur die ganz miesen wie Undercover ausgelassen) und auch dieses werde ich spielen. Ist halt dann dein Pech, dass du Driften nicht magst und die Entwickler es aber trotzdem einbauen. Andere haben am Driften Spaß. Ist allgemein so bei Spielen, dass die es nicht jedem Recht machen können. Gibt auch in anderen Genres mal Spielelemente, die dann mir vielleicht nicht total liegen, aber dann verlang ich auch nicht, dass die überspringbar sein sollen. Entweder ich beiß mich dann durch oder spiels halt nicht.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 11. November 2017 - 7:42 #

Jetzt verlang doch nicht sowas simples wie Verzicht. Es geht hier ums Recht haben!

X1X LIVE 10 Kommunikator - P - 462 - 11. November 2017 - 16:05 #

Nicht in jedem Spiel ist dieser Unsinn Pflicht. Bei Forza zb. Kommt man auch ohne weiter, da optional.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 11. November 2017 - 16:08 #

Und wo behaupte ich, dass es in jedem Spiel Pflicht ist?

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15707 - 10. November 2017 - 16:06 #

Üben Heiko, üben! ;)

Green Yoshi 21 Motivator - 25367 - 10. November 2017 - 11:38 #

Hat die Eigenverantwortlichkeit der Konsumenten dazu geführt, dass Massentierhaltung, ungesunde Lebensmittel und Billigkleidung eimgedämmt wurden? Nein, die sind erfolgreicher denn je.

Ich werde Need for Speed: Payback nicht kaufen, aber ich weiß auch dass ich nicht repräsentativ bin. Bei Amazon war die PS4-Version vor einigen Tagen auf Platz 1. Von daher sehe ich es schon als Aufgabe der Fachpresse deutlich auf die Mikrotransaktionen hinzuweisen, auch wenn diese nur optional sind. Denn der Faktor Glück spielt auch eine Rolle, wenn man diese ignoriert. Ohne Mikrotransaktionen hätte das Spiel ein besseres, motivierenderes und transparenteres Tuning-System.

X1X LIVE 10 Kommunikator - P - 462 - 11. November 2017 - 16:12 #

Und darauf hinweisen tun sie. Ich kritisiere nur das Abwerten. Zum Thema Eigenverantwortlichkeit: Und nur weil manche Leute nicht fähig sind für sich selbst Entscheidungen zu treffen soll wieder irgend ein Verbot eingeführt werden? DA halte ich noch weniger davon als von MTs oder Billigfleisch - niemand wird gezwungen es zu kaufen. Wer es tut? Aus meiner Sicht selbst schuld und muss eben mit den Konsequenzen (Geldbeutel/Gesundheit) leben.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 10. November 2017 - 13:46 #

Du kannst übrigens per MS den Sofortsieg (Wildcards) kaufen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Tr1nity 28 Endgamer - 101238 - 10. November 2017 - 14:20 #

Sie sind ja Bestandteil des Spiels bzw. darin enthalten. Als potentieller Käufer möchte ich in einem Test darauf hingewiesen werden. GG macht das. Daß wiederum Leser in den Kommentaren darüber diskutieren wird ja wohl noch erlaubt sein. Denn offenbar besteht darüber Diskussionsbedarf unter ihnen.

Zudem wäre eine Abwertung nicht politisch. Für mich wäre das eher eine Kaufwarnung. Die sind auch nicht politisch. Wenn Entwickler/Publisher ihre Käufer nicht mehr belohnen, sondern eher bestrafen, indem sie sie "draufzahlen" lassen - egal was jetzt als MTAs angeboten wird - läuft was falsch. Früher, jaja, ich weiß ;), wurde - jetzt mal als Beispiel - eine popelige Lackierung oder eine Klamotte oder ein Fahrzeug in einem Spielfortschritt oder durch Erfüllen von (Neben-)Missionen etc. einfach freigeschaltet. Da hat man sich vielleicht noch drüber gefreut. Heute? Heute sieht das eher so aus: Waaass? Dafür wollen die jetzt 1,50 Euro? Spinnen die? :) Und auch das macht ein gutes Spiel aus bzw. den Spielspaß.

Grundsätzlich bin ich aber bei dir, wer MTAs nicht will, muß aber auch wirklich auf den Kauf verzichten, um überhaupt ein Signal zu senden. Mit Kauf und MTAs nicht nutzen hat der Entwickler/Publisher sein Basisziel allerdings schon erreicht. Signal ob MTA im Spiel genutzt werden oder nicht juckt da nicht (mehr).

Jedenfalls ich finde diesen immer stärker werdenden Trend der MTAs sehr bedenklich und weiche da von meiner Vorstellung nicht ab, daß MTAs in einem Vollpreistitel nichts zu suchen haben.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12581 - 10. November 2017 - 18:08 #

Es sind KEINE optionalen Kaufanreize, da das Balancing dieser Spiele selbstverständlich zu Gunsten der Mikrotransaktionen geändert wurde. Und somit haben sie einen direkten Einfluss auf den Spielspaß.

X1X LIVE 10 Kommunikator - P - 462 - 11. November 2017 - 16:14 #

Kannst du das irgendwie nachweisen?

StoneHearth (unregistriert) 10. November 2017 - 11:58 #

Als unregistrierter werden meine Kommentare nun zensiert?

vor 5 Stunden geantwortet und immer noch nicht sichtbar..

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15707 - 10. November 2017 - 12:23 #

Nicht zensiert, nur von Hand freigeschaltet, manchmal geht es schnell, manchmal dauert es etwas, nicht zu jeder Tageszeit ist ein Moderator online und die Redaktion geht ihrem Kerngeschäft nach, da bleibt wenig Zeit um freizuschalten. Wir bemühen uns Kommentare zeitnah freizuschalten, manchmal klappt es nicht, Sorry.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 10. November 2017 - 13:43 #

Brauchst du dich doch nicht zu entschuldigen. Dass ihr euch überhaupt den Aufwand macht, auf den meisten Seiten geht gar kein Kommentieren ohne Registrierung. Er könnte sich ja auch einfach mal anmelden.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 10. November 2017 - 12:10 #

Ich darf einfach mal Folgendes sagen: Freut euch auf die SdK heute abend, mit Anatol und mir. Das Spiel hat wirklich Emotionen bei uns beiden geweckt :-)

Anatol Locker Freier Redakteur - 472 - 10. November 2017 - 20:29 #

Ich bin jetzt noch ganz wuschig von dem Spiel.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40487 - 10. November 2017 - 20:59 #

Jetzt steigert ihr aber die Vorfreude doch gewaltig. ;

Dank Nachtschicht werde ich aber erst morgen reinschauen.

StoneHearth (unregistriert) 11. November 2017 - 18:19 #

3, 2, 1 ... Need for Speed abwerten, jetzt!

Wird es passieren? nope Ist ja egal wenn es beide SDK-Spieler nicht durchspielen können, nicht mal die erste Stunde. Ist ja egal das man es nur mit Pay2Win auf normalen Schwierigkeit durchspielen kann. Und auf Einfach getestet wurde!?

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10865 - 12. November 2017 - 9:30 #

Es wurde nicht auf "einfach" getestet....

StoneHearth (unregistriert) 12. November 2017 - 12:08 #

> Es wurde nicht auf "einfach" getestet....

Wer weiß das schon, der Tester arbeitet nicht mehr hier. Und Tester bekommen vom Hersteller Komplettlösungsbücher, diverse Spielstände, Fotos und Videos, DLCs, etc überreicht als Presse-Kit zugesendet oder per Download vom speziellen Presse-Server.

Recht kritisch ist der Test und die Wertung jedenfalls nicht, im Nachhinein fühle mich meinen Eindruck bestätigt, jedenfalls was man vom Misserfolg der SDK so hört.

TheRaffer 16 Übertalent - - 5222 - 12. November 2017 - 13:36 #

Was steht in einem Komplettlösungsbuch zu einem Rennspiel?

Rennen 1: Gewinnen!
Rennen 2: Gewinnen!
Rennen 3: Achtung Kurven! Gewinnen!
usw.

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 12. November 2017 - 14:06 #

Und ICH werde hier als Aluhutträger bezeichnet :(

John of Gaunt Community-Moderator - P - 66013 - 12. November 2017 - 19:14 #

Ich glaub der Kollege hat seine Portion auch schon abbekommen.

TheRaffer 16 Übertalent - - 5222 - 12. November 2017 - 20:55 #

Du meinst er trägt den Aluhut jetzt, damit nichts aus seinem Gehirn entkommt?

John of Gaunt Community-Moderator - P - 66013 - 12. November 2017 - 19:14 #

Bei dir stimmt was nicht.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 12. November 2017 - 19:58 #

Warum nur lassen die Mods solche spinnerten Kommentare zu? :(

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 12. November 2017 - 20:00 #

Weil es amüsant ist. :D

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 13. November 2017 - 10:39 #

Wenn Benjamin schreibt, er hat auf Normal getestet, hat er das, dafür würde ich jederzeit meine Hand ins Feuer legen. Benjamins "Problem" ist, wenn überhaupt, dass er zu gut spielt, aber sicher nicht, dass er sich irgendwie durchmogelt oder falsche Angaben macht.

Du hast jetzt erst mal Sendepause. Du musst auch nicht unter jeden NfS-Payback-Inhalt deine Mikrotransaktions-Vorwürfe posten. Beruhige dich erst mal – wenn du mehr zu unserer Community beizutragen hast als Verschwörungstheorien, kommst du danach wieder, und bist willkommen.

S3r3n1ty 15 Kenner - P - 2863 - 11. November 2017 - 18:42 #

Aber Jörg, jetzt mal ehrlich: Wenn das in deinem Teil der SDK Gezeigte kein Grind war (wenn auch nicht für die ollen Karten) was war es denn dann? Und eine Spieldesignentscheidung die da lautet: "Ihr müsst Platz 1 belegen, sonst kommt ihr nicht voran!", unterstreicht die nicht eine gewisse Grundausrichtung des Spiels?

rammmses 19 Megatalent - P - 13322 - 12. November 2017 - 13:25 #

Genau genommen war das kein Grind, es gab ja keine Belohnung fürs Wiederholen des Rennens. Das war einfach nur Zeitverschwendung.

sue181 06 Bewerter - 52 - 12. November 2017 - 8:59 #

also ich finde ihr geht mir der neuen mode "lootboxen" viel zu harmlos ins gericht - jedes spiel dass es damit übertreibt und entscheidende inhalte kastriert gehört 1,5-2,5 abgewertet!

defndrs Game Designer - - 1172 - 12. November 2017 - 16:31 #

Es hat KEIN WETTER. Absolut abwechslungsarm. Und warum? Weil sich Spieler beim letzten NFS über den Regen beschwert haben. Unglaublich. EA ist nicht so mies wegen EA, sondern weil sie absolut ALLES dem Willen der Community nach machen. Regen zu wild? Nehmen wir raus. Mako in Mass Effect zu LANGWEILIG für die dämliche Masse? Nehmen wir raus. Die Leute kaufen Lootboxen? Bauen wir mehr ein - und die sind nichtmal schlimm in dem Game, der "Grind" hier ist überkritisiert aber wer meint. Die eigentlichen Shortcomings wie KEINE WETTEREFFEKTE at all, fallen da natürlich flach, weil jeder wie eine Herde Schafe hinter dem Lootbox-Aufreger herrennt.

Ich mag NFS und habe nach den Vergleichen zum Ur-Most Wanted und dank Offline-Gameplay direkt zugegriffen. Die Serie spiele ich in den letzten Jahren wegen der Open-Disney-Racing-World und wegen der Grafik, Effekten und dem Gameplay. Das Gameplay stimmt auch in diesem, aber das Setting (Fake Las Vegas) ist ultra langweilig und es gibt kaum Abwechslung. Kein Schnee, kein Regen, kein Nebel wie in Rivals oder eigentlich fast allen Teilen davor in irgendeiner Form. Toll. Warum soll ich das spielen? Wegen der tollen "Story"? Die ist lustig und trashig aber da kann ich auch Most Wanted spielen und die Grafik ist zwar schön aber auch nicht gerade ein Driveclub, GT, Project Cars oder ähnliches in der Art. Die Takedowns wie in Burnout? Die sind super aber auch das gibt's schon lange. Die "Open World", Wetter und die Effekte währen es für mich gewesen. Ich spiele dann eben weiter Rivals, Burnout oder sogar GTA V. Kein Wetter... ts... angeblich realistisch weil's ja in Nevada ist... toll. Ganz super.

Tr1nity 28 Endgamer - 101238 - 12. November 2017 - 16:52 #

Naja, andererseits es ist Fake Las Vegas und auch da dürfte es, wie im echten Las Vegas, vorwiegend die Sonne scheinen und kaum regnen, spärlich mal Neben haben, geschweige denn daß es da jemals schneit ;).

defndrs Game Designer - - 1172 - 12. November 2017 - 18:52 #

Ja, das steht im Prinzip in meinem vorletzten Satz. Ist ganz toll, dass man da jetzt so realistisch sein will. Realismus ist ja nun der absolute Selling Point von jedem NFS, ganz fantastisch Ghost Games. Die haben das nur gemacht, weil die Leute sich beschwert haben, eindeutig. Findet man zig Diskussionen im Netz. Weil da wird sich nur nach der Community gerichtet, was sich am besten verkauft und welche Nerv-Faktoren man möglichst eliminieren kann. Bis halt bei nem Spiel keine Ecke und Kante mehr dran ist und alles super "perfekt" durchschnittlich "sehr gut". Wie Overwatch, Splatoon oder Arms: so perfekt, glatt, ideal spielbar für jeden Spielertypen, dass man am liebsten sofort Dark Souls oder Hotline Miami raussuchen will.

Jedenfalls hatte ich mich so drauf gefreut und dann hat es "nur" dieses Setting statt sagen wir mal diesem Disney-Miniatur-mäßigem Pseudo-Amerika von Rivals oder dem Hot Pursuit Remake. Klar, ich hätte mir da vorher natürlich mal ein paar Reviews durchlesen können oder genau HINSCHAUEN, aber ich bin an sich gar nicht davon ausgegangen, dass es das nicht hat. Weil, wieso sollte man das so machen, wie das Ding jetzt ist? Kann man machen, muss man aber nicht. Hach ich wünschte The Crew könnte man offline spielen oder das TDU 2 bei mir nicht Kompatibilitätsprobleme hätte. Evtl. krame ich das einfach nochmal raus. Toll wäre auch, wenn das neuere Hot Pursuit ein paar mehr Optionen, Tuning oder Unlockables hätte. Die Grafik von dem sieht immer noch super aus übrigens. Vor allem, wer kauft mir jetzt ein NFS für 60€ ab, ich hab 64,99 bezahlt ich Depp. Ein neues NFS ohne Online-Zwang wie das letzte war's mir tatsächlich wert. Bin ich besonders "picky" weil mir dieses "eine" Feature nun alles vermiest? NEIN, bin ich nicht, wieso sollte ich das anders sehen. Wie auch immer, hätte mich eben besser informieren sollen. Ich würd das übrigens noch in das Review mit reinpacken, also ein unwichtiger Punkt ist es wirklich nicht und auch wenn es wohl vielen egal sein wird (was ich nicht verstehen kann, aber Geschmäcker halt).

Tr1nity 28 Endgamer - 101238 - 12. November 2017 - 18:55 #

Die NfS-Reihe war schon immer ein Arcade-Fun-Racer und nie eine Simulation. Das hat jetzt auch weniger mit Realismus zu tun, sondern mit Logik, daß es nunmal in Nevada nicht schneit oder viel regnet. Das sollte man nun wirklich nicht erwarten und dem Spiel jetzt "vorwerfen".

defndrs Game Designer - - 1172 - 12. November 2017 - 18:58 #

Mir geht's auch nicht um die Simulation oder die Logik, ich habe mir eine Art neue Version vom neueren Hot Pursuit oder Rivals gewünscht und mich nicht ausreichend informiert. Ist doch super dass es logisch ist, fehlt halt dann aber der Spaß, den zumindest ich persönlich an Wetter-Effekten oder rutschigen Straßen habe. Toll dass man nun bei NFS so auf Logik achtet. Logisch auch, dass man in jedem Auto den Polizeifunk abhören kann oder ein Saleen Twin Turbo einfach mal einen Sprung aus 15 Metern höhe unbeschadet übersteht. Wie gesagt, ich bin ja selbst Schuld, dass ich nicht vorher geschaut habe. Wie's aussieht interessiert das außer mir eh keinen. Das Spiel an sich ist ja auch gut, Gameplay macht Spaß und die Grafik passt. Mir fehlt halt jetzt was elementares, kann ja auch nicht jedem so gehen und man hat ja nach wie vor Rivals als Option.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 12. November 2017 - 19:30 #

Was hatten die Spieler denn am Regen auszusetzen?

defndrs Game Designer - - 1172 - 12. November 2017 - 22:19 #

Das frag mich mich auch! :D Nein im Ernst, hier ist zB. ein Thread wo's drum geht: https://www.reddit.com/r/needforspeed/comments/72svyq/is_there_any_weather_like_rain_in_nfsp/ oder hier: https://www.reddit.com/r/needforspeed/comments/3nmo0i/is_it_always_raining_in_nfs_2015/

Im Prinzip gab es im letzten NFS wohl sehr viel Regen, Nässe/nasse Straßen. Wie im richtigen Leben manchmal auch, meckern die Leute wenn es regnet oder schneit auf der Straße, weil sie's nicht können, Angst haben von der Straße abzukommen, irgendwie immer rasen wollen, oder was auch immer. Es gibt Leute, denen machen solche speziellen Bedingungen in Spielen Spaß (weil sich das Gameplay ändert und es interessant und spanned ist, schön aussieht und auch oftmals gut klingt etc.). Dann gibt es Leute, die das gar nicht mögen. Die sind beim letzten Spiel vielleicht sehr lautstark gewesen, wer weiß. Wie viele große Publisher/Entwickler halt so sind, wird dann eben nachgegeben, der Kunde ist König usw. nur damit dann bei diesem NFS die nächste Gruppe schreit (das wäre dann wohl u.a. ich, aber ich belasse es bei einem Kommentar hier und starte jetzt keine Vendetta auf Reddit). Man sieht hier ja auch schon sehr gut, dass es genau 0.1% der Spieler überhaupt interessiert und ich will nun auch nicht als die "lautstarke" Minderheit enden, daher hier meine Kommentare dazu, vielleicht sieht es ja noch wer ähnlich ;)

Wovon ich ausgegangen war, war eine Welt wie hier, von Wüste bis Wald, alles dabei bei jedem Wetter: https://www.youtube.com/watch?v=Ks4BKWKHfuY

Auf so etwas zu verzichten und nun auf "realistisches" Nevada umzuschwenken ist halt für mich eben weder logisch noch sinnvoll, sondern einfach nur ein Rückschritt und einfach etwas, was ich vorher hätte prüfen sollen. Wirklich verteidigen (kann man zwar aber) muss man diese Entscheidung von Ghost Games und EA aber nicht. Da war Gemecker, es war außerdem teuer, niemanden interessiert's groß also warum Kohle in abwechslungsreiches Fahrverhalten und Straßenverhältnisse stecken, wenn es auch ohne geht. Ich könnte jetzt sagen "so einfach ist das nicht" und die Welt ist da komplexer aber aus Erfahrung sag ich Euch, doch, so einfach ist das. Wie man aus anderen Kommentaren von mir evtl. merkt, bin ich zB. kein EA-Gegner oder hänge da sonst irgendwelchen Prinzipien nach. Mir geht's hier nur um den Fakt, dass das einfach lame ist. Find ich zB. viel wichtiger als die Lootbox-Debatte. Kann und muss man ja auch irgendwo führen aber sowas geht dann unter. Naja gut, interessiert halt ja auch nur eine handvoll Spieler.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 12. November 2017 - 23:09 #

Kann die Probleme nicht nachvollziehen. Hab das letzte Need for Speed vor 3 Wochen durchgespielt und den Regen nicht als störend empfunden. Und ich fand auch nicht, dass er das Fahrverhalten jetzt großartig beeinflusst hat, so dass man sich darüber aufregen müsste.

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2677 - 14. November 2017 - 6:40 #

Also ohne das Spiel gespielt zu haben sieht das für mich nach einer der wenigen GG-Fehleinschätzungen aus. Die Sdk ist vernichtend, die Wertungen im Netz sind meisten zwischen 65-70% und ihr gebt ne 8.0.? Wie gesagt ich habs nicht selbst gespielt, hab also keine qualifizierte Meinung aber das was ich an Kritikpunkten lese und was ich in der Sdk gesehen habe lässt mich auch eher an ein Spiel in der 60er Region glauben.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 352202 - 14. November 2017 - 10:45 #

Ich crossposte schnell einen Post, den ich eben bei der SdK als Antwort auf eine ähnliche Meinung schrieb. Ich hoffe, als Inhaber darf ich das :-)

>>Wieso? Wir lassen auch keine Rundenstrategie-Noobs ein Rundenstrategiespiel testen. Ich frage mich ehrlicherweise schon, ob der Tester (Benny) nicht zu gut war, um die eine oder andere Nickeligkeit zu bemerken – Stichwort Schwierigkeitsgradänderung. Und wenn ich gut spiele, werde ich vermutlich auch das Stichwort Mikrotransaktionen anders einschätzen als jemand, der nicht gut spielt.

Aber unsere Tests richten sich an Genre-Kenner, und da habe ich keinen Zweifel, dass die Note im Vergleich zu anderen aktuellen und etwas älteren Rennspielen passt. Auch wenn sie mir, abermals ganz frei weg von der Leber gesprochen, subjektiv nach meiner Erfahrung zu hoch zu sein scheint.
<<

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 14. November 2017 - 22:52 #

Von Angry Joe gibt es ein Wut-Video zum Spiel (2/10).
Gut finde ich seinen Slogan "Gamer not Gambler", sollte man als Protestlogo nutzen.
Am Spiel kritisiert er das langweilige Speed Card Tuning, dem jede Form einer vernünftigen Präsentation für Autonarren fehlt.
https://www.youtube.com/watch?v=wFAG2MLVjAY

Auf Gamespot wird kritisiert, das ihr Auto an gewissen Stellen nicht stark genug war, so dass sie langweilige Rennen wiederholen mussten, um die notwendigen Speed Cards zu er-glücks-spielen.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 15. November 2017 - 7:39 #

Voll schlimm. Und ohne Lootboxen würde es keine Sau interessieren, weil Rennspiele schon immer so waren. Spiel mal eine Rennsim, da ist sowas Usus. Und Angry Joe ist imo ein kompletter Vollhonk den man schwer ernst nehmen kann.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38069 - 15. November 2017 - 13:24 #

Heutzutage ist ein Rennspiel halt Mist, wenn man ein Rennen nochmal machen muss. Wenn man ein Rennen nicht schafft, weil es nicht so leicht ist, ist es Mist und wenn man Rennen wiederholt, weil man sein Auto noch verbessern muss, ist es auch Mist. Am besten man gewinnt jedes Rennen automatisch. :)

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 15. November 2017 - 15:49 #

Am besten man kauft ein Rennspiel welches alleine fährt. Dann schaut man halt dem Pc beim spielen zu.
:D
Hab grad mal ein wenig Trackmania gespielt. Oh Mann ich musste eine Strecke für Gold ganze 35 Mal spielen. Da wollte Ubi doch bestimmt Lootboxen einbauen.

Extrapanzer 14 Komm-Experte - P - 2037 - 15. November 2017 - 17:34 #

Es ist aber schon ein Unterschied, ob Du gegen den inneren Schweinehund fährst, damit Du in Trackmania endlich die 2 verhassten Kurven in einem Durchgang richtig hinbekommt, oder ob Du gezwungen wirst, ein langweiliges 5-Minuten-Rennen 10 Mal zu spielen, um die dauernd falschen Siegkarten dann überteuert gegen die einzige fehlende Tuning-Karte zu tauschen, um endlich die Story weiterspielen zu können. Es ist eine Sache, meine Siegprämien vernünftig in neue Autos und Tuning zu investieren, eine ganze andere, wenn die Glücksspielmechanik mir diesen Aspekt des Spiels total versaut.

Meine Lieblingsspiele sind tatsächlich eher Sachen ohne Story (wie Trackmania), weil es bessere Medien gibt, um Geschichten zu erzählen.
Spieler, denen es primär um die Story geht, gehen vielleicht wirklich ganz anders an Spiele heran und für die muss ein Spiel leicht und kurz sein und der Story dürfen keine wahren Hinternisse im Weg stehen.
Für eine gute Story lege ich einen Film ein, kein Spiel, oder gehe ins Kino und eigentlich möchte ich nicht, dass der Film dauernd für irgendwelche Minigames unterbrochen wird.
(Noch schlimmer ist nur Gamification in der Arbeitswelt, ich weiß gute Spiele zu schätzen und brauche keine schlechten Spielmechaniken im Beruf).

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 67341 - 15. November 2017 - 20:40 #

"Spieler, denen es primär um die Story geht, gehen vielleicht wirklich ganz anders an Spiele heran und für die muss ein Spiel leicht und kurz sein und der Story dürfen keine wahren Hinternisse im Weg stehen."
Und ebend das ist Quatsch. Ich hab zb sehr gerne "The Crew" gespielt. Um da in der Story weiterzukommen durfte man oft und viel grinden.Und bekam auch oft das falsche Tuningteil. Trotzdem schlug das nicht auf meine Motivation. Imo spielt jemand der eine gute Story haben will auch keine Rennspiele. ;)

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