Test: Ende einer Ära

Heroes 6 Test

Bunte Fantasy-Rundenstrategie mit Suchtgarantie – keine andere Serie verkörperte dieses Subgenre so lange und so gekonnt wie Heroes of Might & Magic. Der sechste Teil hat zwar den Namen, aber nichts Grundsätzliches am Spielkonzept geändert. Das ist ein Teil des Problems, das wir mit diesem reichlich prätentiösen Werk haben.
Jörg Langer 21. Oktober 2011 - 18:48 — vor 5 Jahren aktualisiert
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Die Heroes-Serie ist eine altehrwürdige. Sie begann genau genommen schon im Jahr 1990, als New World Computing King's Bounty (heute eine Konkurrenzserie) für C64 und PCs veröffentlichte; der Autor dieser Zeilen kam im Winter 1991 in den Genuss des Spiels, auf Sega Megadrive. 1995 erschien dann die Fortsetzung unter dem Namen Heroes of Might and Magic – "Macht und Magie" war eine erfolgreiche Rollenspiel-Saga von New World Computing. Mit dem vierten Teil hatte die Strategieserie, die ihren Reiz aus dem Sammeln von Schätzen und Rohstoffen und dem Heranzüchten immer stärkerer Armeen bezieht, ihren Zenith überschritten: In der 2002 veröffentlichten Inkarnation hatten sich die Designer mehrere Änderungen zum Grundprinzip getraut, das Spiel war auf der Weltkarte etwas strategischer und in den Kämpfen etwas taktischer. Doch es war auch verbuggt und mit einer miesen KI geschlagen.
 
Während der Entwicklung des fünften Heroes ging New-World-Computing-Eigner 3DO pleite, Ubisoft kaufte die Rechte aus der Konkursmasse und ließ das für unausgegorenes Balancing berüchtigte Studio Nival das grafisch schöne, zur alten Serientradition zurückkehrende, aber auch auf zu viel Trial-and-error setzende Heroes 5 entwickeln. Seit dessen Erscheinen in 2006 (die zahlreichen Addons und Spinoffs der Serie ignorieren wir eurer und unserer Lebenszeit zuliebe) war Funkstille. Nun aber ist, vom ungarischen Programmierteam Black Hole entwickelt und abermals von Ubisoft verlegt, Might&Magic Heroes 6 erschienen.
 
Viel Lärm um wenig
Auf der Strategiekarte könnt ihr stark zoomen, wobei näher nicht besser ist.
"1000 Jahre sind ein Tag", um es mit einer Wissens-Zeichentrickserie aus den 80ern zu sagen. Die 80er sind ein gutes Stichwort, denn auch Heroes 6 baut auf das Grundprinzip von King's Bounty, das Ende der 80er entstanden sein muss: Nämlich wöchentlich Monsterbehausungen beziehungsweise Städte abzugrasen, um seine Armee(n) immer stärker zu machen. Und auf dem Weg Gold und Co. einzusammeln, um sich diese Truppen auch leisten zu können. Klar, seitdem hat es unzählige Verfeinerungen dieses Prinzips gegeben (ausbaubare Städte, mehrere Helden statt nur einem, immer mehr Truppentypen und Parteien) – doch im Grunde gehorcht auch Heroes 6 immer noch dem Prinzip, das New World Computing damals ersann. Dass aber die Armee des Helden ein Truppenlimit hat, diese schlaue Regel von King's Bounty galt schon ab Teil 1 der Heroes-Serie nicht mehr. Das aber ist schade, wie wir gleich noch sehen werden, gerade Heroes 6 hätte so eine Regel gut gestanden...
Might&Magic Heroes 6 hat nämlich ein mittelgroßes Problem: All seine vielen Neuerungen, etwa die Conflux-Online-Features, all das Hochleveln eures Helden, die Auswahl eines Fraktionsvorteils vor Beginn einer Mission, das Befüllen der geradezu lächerlich vielen Inventarplätze mit Boni-versprühenden Gegenständen, die speziellen, mitlevelnden Dynastie-Waffen, Entscheidungen zwischen dem "Blut-" und "Tränenweg", all die (mäßig inszenierten und mäßig aussehenden) Cutscenes der wirren Story, sogar die fünf Kampagnen nebst Prolog und Epilog – all das ist nichts weiter als ein Haufen von Feigenblättern, die von einer einfachen Wahrheit ablenken sollen: In Heroes 6 geht es einmal mehr um nichts weiteres, als in jedem Szenario aufs Neue eure Hauptarmee so stark zu machen, dass sie andere mit so geringen Verlusten wie möglich plättet. Na ja, manchmal müsst ihr zwei starke Armeen haben.
 
"Ist das denn schlimm?", könnte sich nun der eine oder andere Leser fragen. "Schlimm" ist natürlich relativ. Aber wer von einem Strategiespiel Strategie erwartet oder von Taktikkämpfen Taktik, der könnte möglicherweise etwas enttäuscht sein, zumal dann, wenn er das simple Spielprinzip der Serie in den letzten Jahren etwas vergessen hat. Wir bestehen aber darauf, dass sich Computerspiele weiterentwickeln sollten. Wenigstens nach zehn Jahren mal. Und das ist bei Heroes 6, streicht man den ganzen RPG-Vaporware-Plunder einmal weg, schlicht nicht der Fall. 
Fünf liebliche Geschwister: Anastasya, Anton, Irina, Kiril und Sandor steuert ihr durch jeweils einen Feldzug mit je vier Maps.

Bruder gegen Schwester
Heroes 6 spielt in der Fantasywelt Ashan, und zwar in und um das Heilige Falkenimperium herum. Es gibt, nach dem Prolog, für euch die Wahl zwischen fünf Geschwistern und damit ihrer Fraktionen und Kampagnen. Anastasya von der Nekropolis-Fraktion setzt auf Untote und Spinnen, Anton ("Zuflucht") führt menschliche Ritter ins Feld, aber auch Greifen und Lichtwesen. Irina ("Sanktuarium") vertraut auf Naga-Echsenwesen als Grundstock ihrer Armee, Kiril ("Inferno") hingegen auf dämonische Helfer wie Schinder oder Folterknecht. Und zuletzt wartet noch Orkfreund Sandor ("Bastion") auf euch. Die Kampagnen könnt ihr in beliebiger Abfolge angehen, da sie aber Berührungspunkte haben und ein wenig aufeinander aufbauen, empfehlen wir euch die geschilderte Reihenfolge. Wobei ihr eine Fraktion, die ihr gar nicht mögt, problemlos auslassen könnt. Die Fraktionen in Heroes 6 verfügen alle über vier individuelle Gebäude sowie eigene Truppentypen, die ihr einmal upgraden und über allerlei Zaubersprüche temporär zusätzlich boosten könnt. Da gibt es Fernkämpfer, Infanteristen, Elite-Einheiten mit Spezialmanövern. Etwa Greife, die alle drei Runden das Spielfeld verlassen und am Ende der Runde ohne Gegenwehr einen Gegnertrupp angreifen können. Und all diese Einheiten werden prächtig auf märchenhaft bunten Schlachtfeldern platziert.
 
Die fünf Kampagnen finden teilweise überlappend statt, oben seht ihr die Zuflucht-Karte, unten die des Sanktiariums.
Tausend gegen Zehn
Soweit, so schön. Es ist bei Lichte betrachtet jedoch leider vollkommen uninteressant, wie gut ihr in den Taktikkämpfen spielt (einmal vorausgesetzt, dass ihr keine groben Fehler macht). Es geht nur darum, mit so großen Trupps anzugreifen, dass sie den Gegner schnellstmöglich weghauen, bei geringstmöglichen eigenen Verlusten. Denn in Heroes 6 kann eine Kampfeinheit, obwohl sie immer denselben Platz beansprucht (normale Einheiten ein Feld, große vier Felder) entweder aus einem Kämpfer bestehen oder auch aus 100, ach was, auch aus 1000, theoretisch auch aus 10.000 oder mehr. Und ratet mal, wie viel Chancen 10 Leute gegen 1000 haben? Genau. Wieso aber hat es in der Historie dann immer wieder Schlachten gegeben, bei denen wenige Kämpfer sehr viele abwehren, ja besiegen konnten? Der Kampf von 1.000 Griechen gegen über 100.000 Perser bei den Heißen Quellen etwa (heute vermutlich am ehesten aus dem Film 300 bekannt)? Oder die zahlreichen Siege der britischen "Thin Red Line" gegen Russen, Inder, afrikanische Stämme?

Man kann zur Beantwortung dieser Frage eigentlich sämtliche Faktoren wie Bewaffnung, Ausbildung, Disziplin oder Moral weglassen, weil sie alle ohne eine simple Wahrheit nichts bringen würden. Diese Wahrheit lautet: Weil 100.000 Perser nicht im selben Moment auf 1.000 Griechen einhauen können. Nicht genug Platz dafür da. Geht nicht. Tut uns leid. In Heroes 6 funktioniert aber genau das, und entsprechend witzlos ist es, mit einer kleinen, hochgezüchteten Elitearmee gegen deutlich zahlreichere Standardtruppen anzutreten. Selbst wenn ihr gewinnen solltet, sind eure Verluste nicht mehr gutzumachen.
 
Die Eroberungen in der Frühphase jeder Map sind oft schwer.
Knapper Sieg? Neu laden!
In Spielen wie Shogun 2 eine Schlacht gegen einen überlegenen Gegner knapp zu gewinnen, gehört zu den schönsten Spielerfahrungen für einen Strategen überhaupt. Man hat dann aufgrund taktischer Finesse eine überlegene Streitkraft besiegt und sammelt auf strategischer Ebene die Früchte ein, stockt langsam die Verluste wieder auf, freut sich über den Erfahrungsgewinn seiner überlebenden Truppen. Bei Heroes 6 ist es schlicht nicht möglich, mit einer unterlegenen Armee eine deutlich stärkere zu schlagen – außer, man hat einen extrem hochstufigen Helden, aber dann ist ja die eigene Armee auch nicht mehr als unterlegen zu werten.

Treffen hingegen zwei ungefähr gleichstarke, große Streitkräfte aufeinander, und gewinnt man eine solche Schlacht – freut man sich nicht als Heroes-6-Spieler, sondern lädt einen früheren Spielstand. Wieso? Weil die Verluste zwischen ungefähr glei
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chstarken Armeen auch für den Gewinner immer hoch sind. Zu hoch: Entweder ist er danach so angeschlagen, dass er nicht mehr gewinnen kann. Oder aber das neuerliche Aufrüsten würde so lange dauern, dass zumindest dem Autor dieser Zeilen die Lebenszeit dafür viel zu schade ist. Das große Spieldesign-Problem von Heroes 6 ist also: Trotz all der Faktoren, die um die Taktikkämpfe herum gebaut wurden (ein Großteil der Heldenentwicklung und des Heldenmanagements dreht sich direkt oder indirekt um die Kämpfe), werden sie gar nicht auf dem Schlachtfeld entschieden, sondern schon vorher auf der Weltkarte. Sie sind weitgehend sinnlose Zeitfresser, wir müssen das einfach so klar schreiben.

Ähnlich fällt unser Urteil auch über das so groß angekündigte Feature des Weges des Blutes oder der Tränen aus: Mogelpackung. Entscheidet euch einfach, ob ihr lieber die paar Spezialfähigkeiten der einen oder der anderen Richtung haben wollt, und agiert dann entsprechend. So bringt das Laufenlassen unterlegener Monstertrupps oder das Verschonen von NPCs in Skriptereignissen Tränenpunkte, das Verfolgen beziehungsweise Bestrafen derselben Blutpunkte. Viel mehr ist da nicht. 
Masse geht vor Klasse: Wo unsere 812 Prätorianer hinschlagen, wächst kein Gras (beziehungsweise kein Brüter) mehr.
Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 5838 - 21. Oktober 2011 - 19:17 #

komisch, bei mir ists genau umgekehrt. Heroes 5 war irgendwie nicht meins, auch wegen des Grafikstils. Teil 6 erzeugt durch die geschickt eingesetzte Farbpalette ein ganz eigenes Flair, das mich immer wieder motviviert weiterzumachen, trotz des mittlerweile reichlich angestaubten Spielprinzips. So verschieden können die Geschmäcker sein...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 21. Oktober 2011 - 19:25 #

Heroes 6 sieht viel besser aus als Heroes 5, gar keine Frage. Und es ist nicht ganz so "trial&error"-mäßig drauf -- in Heroes 5 konntest du schon nach ein paar Runden deine Hauptstadt verlieren, wenn du nicht wusstest, dass da ein Gegner fest geskriptet angeritten kommt.

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 5838 - 21. Oktober 2011 - 19:39 #

ich stehe halt auf dieses märchenhafte Ambiente. Und der Rest ist eben grundsolide Rundenstrategie, ganz wie du auch geschrieben hast.

falc410 14 Komm-Experte - 2356 - 21. Oktober 2011 - 20:27 #

Vielleicht habe ich Heroes 5 nicht mehr so gut im Gedächtnis aber so groß kommt mir der Grafiksprung zu Teil 6 jetzt nicht vor.
Auch wenn Mick die Farben besser gefallen, das Interface finde ich deutlich unübersichtlicher.

Mit Heroes 5 habe ich sehr viel Zeit verbracht aber beim 6. Teil wollte der Funke noch nicht so ganz überspringen, was aber grossteils an der Bedienung liegt (liebloser Städtebau, komplizierter Skilltree für den Anfang).

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 5838 - 21. Oktober 2011 - 23:46 #

vielleicht liegst dran, dass ich Teil 5 nicht so lange gespielt habe. Aber ich habe mit dem Interface keine Probleme. Das mit dem Portraitanklicken hatte ich sofort intus.
Bei der Grafik sind es wirklich in erster Linie die unglaublich stimmungsvollen Settings und vor allem die Animationen der Einheiten in den Kämpfen.

prefersteatocoffee (unregistriert) 5. Mai 2013 - 22:44 #

... komisch, ich fand beide Teile mies und das liegt wie immer an der bescheidenen KI, auch wenn diese bei Teil V besser sein kann als bei Teil VI, was aber zu beweisen wäre;

... außerdem, das Spielelement der Schlacht bei HoMM wird oft mit Schach gleichgesetzt oder in Verbindung gebracht, aber bitte, ich sollte mal einen User-Artikel schreiben, der aufzeigt, wie armselig diese so genannten Rundenstrategiespiele ggü. einer sauber programmierten Schachengine abschneiden, die eine unendliche Tiefe bei einer Schlacht erzeugt, bei der gerade jeweils 8 Bauern, 2 Türme, 2 Springer, 2 Läufer sowie eine Dame und ein König auf einem überschaubaren Schlachtfeld gegeneinander antreten!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 21. Oktober 2011 - 19:23 #

Jetzt war der Mick schneller, aber hier schnell noch ein Comment von mir als Anker für eure Fehler-Scoutberichte :-)

Narmorah 13 Koop-Gamer - 1478 - 23. Oktober 2011 - 1:27 #

"Wir halten diese Faszination zwar für in erster Linie in der menschlichen Hirnverdrahtung begründet..."
Nach so einem Satz fehlt mir ein "dennoch" oder "aber", auf das das "zwar" mich warten lässt.
Nur als Anmerkung, ansonsten habe ich nichts zu beanstanden. =)
Schöner, ehrlicher Test, der das widerspiegelt, was ich gerade beim Durchspielen von Teil 5 erlebe (und erleide ^^).

senzeo 10 Kommunikator - 452 - 21. Oktober 2011 - 19:26 #

Ich fand die Story leider richtig langweilig. Vielleicht kann man nicht bei jedem Spiel erwarten ab der ersten Minute mitgerissen zu werden aber bei MMH6 wurde es auch später nicht besser... leider

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 21. Oktober 2011 - 19:30 #

naja, storymässig war ja auch Teil 5 schon recht gruselig.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 21. Oktober 2011 - 19:32 #

Also bleibe ich weiterhin bei Disciples 2. Das hat mir auch von dessen finsterer Stimmung in der Präsentation bislang immer am meisten behagt.

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 21. Oktober 2011 - 19:54 #

Ja mach ich auch...

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 21. Oktober 2011 - 21:29 #

Genau! Eines meiner liebsten Spieleperlen! :)

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 22. Oktober 2011 - 15:48 #

Dito. Ich habe vor kurzem nochmal alle Addons von D2 durchgespielt - das ist und bleibt einfach das beste, was es in dem Bereich gibt.

Und danach kam dann D3 dran - ein Jammer...

motherlode (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 19:36 #

Wie kam es eigentlich zu dieser übermäßigen Zeitverzögerung des Tests?
Nach diesem Test würde man Heroes 6 imho nicht mehr so einfach kaufen, zumal Onlineverbindung sauer macht (wer hatte die Idee für die Chat-Funktion im Hauptmenü?).

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 21. Oktober 2011 - 20:07 #

1. Testen kostet Zeit
2. Rundenstrategie testen kostet sehr viel Zeit
3. Testschreiben dauert dann auch noch Zeit
4. GamersGlobal hat sehr begrenzte Ressourcen

Das ist alles :-)

Hatte aber schon im Podcast letzte Woche auf gewisse Probleme mit dem Spiel hingedeutet.

motherlode (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 22:19 #

Alles klar :)

Sciron 19 Megatalent - P - 15780 - 21. Oktober 2011 - 19:50 #

Ne, das is wieder nix für mich. Im Prinzip haben mich die Heroes-Teile ja schon seit Teil 1 irgendwie gefesselt, aber ich bin wohl zu sehr der "Turtler", als dass ich in dem Spiel sonderlich erfolgreich sein könnte.

Da baut man schön in Ruhe seine Stadt auf und denkt man hätte eine respektable Armee aufgebaut, nur um 2 Züge später von einem gegnerischen Held zermalmt zu werden, der mit ca. 5 Quadrilliarden Knochendrachen und sonstigem garstigem Zeug angeritten kommt. Das is jetzt echt nicht mein Ding.

Heroes 5 hab ich zwar noch als Gold-Version hier rumfliegen, aber wenn das dann auch noch auf Trial&Error aufbaut, werd' ich da erst mal lange nen Bogen drum machen.

anonymer Onkel (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:10 #

Was das angeht, kann ich dir HoMM 5 empfehlen. Der Schwierigkeitsgrad wurde, zumindest auf "normal", im Vergleich zu Teil 2, 3 und 4 massiv gesenkt. Mit Ausnahme des 2. Addons wirst du kaum auf Gegenwehr treffen. Zu beachten ist, dass man (wie in jedem HoMM-Spiel) die Fähigkeit Logistik möglichst schnell komplett ausbauen sollte.
Im Gegensatz dazu habe ich auf "hart" ab der zweiten Kampagne des Hauptspiels keine Sonne mehr gesehen. Gut ausbalancierte Schwierigkeitsgrade sehen anders aus.

Sciron 19 Megatalent - P - 15780 - 24. Oktober 2011 - 12:59 #

Danke für die Infos. Werd ich's eventuell doch mal probieren. Notfalls kann ich immer noch zu Teil 3 zurückkehren und etwas offensiver an die ganze Sache rangehen.

justFaked 16 Übertalent - 4266 - 21. Oktober 2011 - 20:46 #

Danke für den guten Test, kommt mir relativ stichhaltig vor.

Disturbed 10 Kommunikator - 442 - 21. Oktober 2011 - 20:26 #

Eine passende Bewertung wie ich finde. Von der Stadtansicht bin ich persönlich am meisten enttäuscht aber sei´s drum.

Ein anspruchsvolles rundenbasiertes Strategiespiel habe ich ehrlich gesagt noch nicht gespielt. Vielleicht Civ 4 und das auch nur in den letzten drei Schwierigkeitsstufen. Heroes ist eben Heroes, was willst du da großartig verändern ?

Ich finde übrigens "Kings Bounty", wesentlich besser als Heroes oder Disciples.

anonymer Onkel (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:13 #

Dito. Vor allem Armored Princess ist klasse.

vicbrother (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:29 #

Probiers mal mit Schach, das ist ein wirklich schweres rundenbasiertes Strategiespiel.

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 22:10 #

Wenn man nichts zu sagen hat... -.-

LordJoh 09 Triple-Talent - 345 - 21. Oktober 2011 - 20:39 #

Auch wenn ich sehr honoriere wie ehrlich und offen dieser Test geschrieben ist, es tut als Fan der Serie schon irgendwo weh die harten Fakten mal so um die Ohren gehauen zu bekommen.

Lobenswert das es mal jemand getan hat (zumal jemand der der Rundenstrategie zugetan ist) aber es beraubt einem doch etwas der Magie gerade mit Blick auf Teil 3 (der mich über Jahre dazu gebracht hat riesige Armeen aufzubauen und den Gegner verlustfrei zu verhauen...)

Kudos Herr Langer, auch wenn es schmerzt.

Johannes

vicbrother (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:34 #

Ja, endlich mal jemand der diese Serie auf das zurechtstutzt was sie ist: Langweilig.

Ich habe hier einige Strategiespiele herumliegen, aber HoMM (und auch Deciples) ist die mit Abstand schlechteste Serie, eben weil die Schlachten nur um Masse und ohne Berücksichtigung von Gelände etc ablaufen.

Dagegen sind AoW:SM und MoM unschlagbar. Leider sind diese Spiele grafisch etwas veraltet. Insbesondere das Gamedesign von MoM ist m.E. einfach genial...

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 22. Oktober 2011 - 17:36 #

Von Masse kann in Disciples 2 (der einzige Teil, den ich kenne; 1 hab ich verpasst, 3 aufgrund der Berichterstattung vermieden) wohl kaum die Rede sein. Auch das Problem des regelmäßigen Truppenabgrasens hat Disciples 2 nicht.
Dass Schlachten auf 2x6 Feldern in einem Maße abstrahiert sind, dass so etwas wie Gelände nicht mehr drin vorkommt, kannst Du dem Spiel wohl kaum vorwerfen. Die Disciples-2-Schlachten sind mehr so etwas wie Puzzles.

magnuskn 10 Kommunikator - 413 - 21. Oktober 2011 - 23:46 #

Hach, ich spiel's trotzdem gern. Ist einfach eine der ältesten Strategiespielreihen, die ich schon seit Heroes 2 verfolge.

Aber Jörg hat mit der Fleissarbeit komplett recht. Ich hab's zuerst mit den Animationen auf ganz langsam gespielt ( wegen der doofen piepsende Mausschreie ) und jetzt einfach gnadenlos auf maximale Beschleunigung geschaltet. Manchmal gibt es ja noch die Nahansichten, da wird dann der Soundeffekt in der richtigen Geschwindigkeit gespielt.

Was mich momentan massiv stört, ist das einige dämliche Bugs im Spiel sind, alleine bei der Zuflucht zwei wichtige mit Eliteeinheiten. Da ich gerade diese Kampagne am spielen bin, ist das natürlich extrem lästig.

Werd ich halt demnächst die Untotenkampagne anfangen bis mal ein paar Bugfixes raus sind, mal sehen wie die arme Anastasya zurechtkommt.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21504 - 21. Oktober 2011 - 20:51 #

Schon bedrückend, das es keinen Fortschritt in der Reihe gibt. Eigentlich auch bezeichnend für etliche Spielereihen. Eigentlich ist die Total-War-Serie auch immer vpn Grundprinzip gleich, jedoch verändert sich immer was. Ich hatte eigentlich nicht mit solchen schlechten Einschätzungen gerechnet. HoMM 6 sollte wieder gekauft werden, jedoch wollte ich das erst nach etlichen Patches tun.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 22. Oktober 2011 - 7:33 #

Tja, die Milliönchen gehen heutzutage für die PR- und Grafikabteilung drauf. Wen interessiert Spieldesign?

volcatius (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 13:24 #

Wäre ja schon ausreichend, wenn man zumindest bewährte alte Sachen drinlassen würde.
Die kastrierte Stadtansicht zeigt eigentlich, dass die Leute null Ahnung von der Serie haben.

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 21. Oktober 2011 - 22:19 #

Danke für den ausführlichen Test !

Ich bin ein Fan der Serie, dementsprechend werde ich mir auch diesen Teil wieder zulegen. Gerade weil der Test zeigt, dass sich am Spielprinzip nicht viel getan hat :)

Politician 12 Trollwächter - 1106 - 21. Oktober 2011 - 22:52 #

Ich finde den Test schon etwas schockierend. Mir haben die Heroes Titel immer Spass gemacht.....bin gespannt ob ich wenn ich dazu komme mir das Spiel zu kaufen eure Kritik nachvollziehen kann.
Ich habe das Gefühl, dass Shooter oder typische Action Adventure hinsichtlich der immer gleichen Spielmechaniken besser wegkommen als komplexe Strategie.
Ich bin jedenfalls über jedes Rundenstrategiespiel dankbar!

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 26. Oktober 2011 - 21:28 #

Einen ähnlichen Eindruck zu den Shooter habe ich auch. Und warum wird bei bewährten Spielprinzipien Änderung gefordert? Bin mir sicher, dass große Änderungen ebenfalls scharf kritisiert werden würden.

Lokis667 11 Forenversteher - 607 - 22. Oktober 2011 - 0:00 #

Nach jetzt ca 20h Spielzeit muss ich sagen, dass es mir wesentlich besser als Teil 5 gefällt. Allein die Konzentration aufs Wesentliche (Belagerungen, weniger Rohstoffe, Konvertieren der Stadt) sind so geniale Verbesserungen, dass ich sie nicht mehr missen möchte. Das Stadtfenster ist zwar schlicht, aber funktional. Einzig die etwas zu passive KI nervt etwas. Aber ich bin von meinem Heroes-Geschmack wohl sowieso kein Mainstream, da ich schon damals den 4. Teil besser als den 3. fand (was unter Fans wohl der Ketzerei gleichkommt).

MaverickM 17 Shapeshifter - 7453 - 22. Oktober 2011 - 0:22 #

Ich hab die Demo angespielt und fand es eigentlich recht ansprechend. Der Test liest sich ja nicht ganz so berauschend.

Andererseits: Ihr hab auch Disciples 3 nicht toll bewertet und mir hats jede Menge Spass gemacht.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86503 - 22. Oktober 2011 - 4:03 #

Schön siehts schon aus :)

Momsenek 13 Koop-Gamer - P - 1558 - 22. Oktober 2011 - 5:19 #

Aber !
Das Intro rockt :-)
Sehr schöne Rüstungs-details im Vorspann, wie ich finde ( und tolle Musik )

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 6:19 #

Nach gut 50 Spielstunden muss ich sagen, dass der Test mit seiner Kritik sehr fuer auf Non-Fans der Heroes Reihe passt.
Nach heutigen Massstaeben ist H6 veraltet und das Spielsystem hat sich nur in einigen Details veraendert.

Allerdings fuer einen Fan wie mich, war das ein Kauf, den ich absolut nicht bereue.
Das Spiel ist schneller geworden und die KI reagiert deutlich agressiver, als in HOMM 5.
HOMM 5 war fuer mich persoenlich der Tiefpunkt der Serie und es freut mich zumindest, dass mit dem 6. Teil es wieder bergauf geht.
(Aber wie gesagt, ich werde auch ein Sakrileg begehen und behaupten, dass der 4. Teil der Beste der Serie war)

- Die Staedteansicht ist meiner Meinung nach endlich gewichen. Mich hat sie in HOMM 5 sehr genervt und zwar haette man natuerlich zu der klassischen Aufbauansicht zurueckkehren koennen, aber das ist kein Muss.

- Skillsystem? Sicher ist erstmal kompliziert sich da durchzukaempfen und erstmal herauszufinden, was nun wirklich nuetzlich ist, da es ungemein viele nutzlose Talente gibt.
Aber nachdem man den Cookie-Cutter-Build gefunden hat, ist es sehr gut, dass man nicht auf das Glueck angewiesen ist, wie in vorherigen Teilen.

- Story. Sie war sicher in HOMM 3 / 4 deutlich besser, aber nach dem absoluten Tiefpunkt im 5. Teil ist man wieder etwas froh, dsas sie besser wird.
Allerdings ist es zwischen den einzelnden Kampagnen sehr leicht den roten Faden zu verlieren, wegen den Erzaehlspruengen, aber im Gesamten ist die Story fesselnd.

Fuer mich als Fan ist der 6. Teil ein guter Kauf gewesen und den werde ich noch ne Weile spielen.

Lokis667 11 Forenversteher - 607 - 22. Oktober 2011 - 10:58 #

Richtig, Teil 4 ist der Beste. Alleine die Story war super! Weiß jetzt nicht mehr wie die Kampagne hieß, aber man spielte einen Elf der seine Geliebte suchte. Das ganze war so zu Herzen gehend erzählt....einfach wunderbar :)

Darth Spengler (unregistriert) 24. Oktober 2011 - 12:03 #

Es ist das beste wenn der Kampf beginnt und dein Held von 200 Archern totgeschossen wird bevor er drankommt, weil man in Teil 4 den Helden angreifen kann? Müsstest du mir erklären ^^

Heroes 3 > Heroes 5 > Heroes 2 > Heroes 4

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 14:43 #

seh ich genauso. für mich als heroes veteran und fan ist das schon eine kleine offenbarung. teil 5 war zwar auch ganz gut, aber teil 6 hier ist deutlich besser als teil 5 meiner meinung nach. 4 fand ich ganz spaßig, aber teil 4 war meiner meinung nach schlechter als 6 und vllt als 5. 3 war natürlich der beste.. teil 6 kommt direkt hinter dem dritten. wenn nochn paar patches kommen und die (wirklich vielen) bugs gefixed werden, wird sich das game seinen stand direkt hinter oder neben teil 3 schon verdienen :) den kauf hab ich auch nichtmal ansatzweise bereuht. um genau zu sein wars seit jahren sogar der lohnenswerteste spielekauf

manacor 10 Kommunikator - P - 509 - 22. Oktober 2011 - 9:45 #

vielen dank für den test, jörg ! das warten hat sich gelohnt.

seite 1
"Fünf liebliche Geschwister"
meintest wohl leibliche ...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 14:09 #

Nee, da ist schon lieblich gemeint (sieh dir doch mal die Gestalten an, wie grimmig sie alle aussehen...). "leibliche" Geschwister hingegen wären redundant.

manacor 10 Kommunikator - P - 509 - 24. Oktober 2011 - 17:13 #

gibt ja noch halbgeschwister, stiefgeschwister und adoptivgeschwister ... was vergessen ? ^^

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 22. Oktober 2011 - 10:29 #

Habe mir Heroes 6 praktisch "blind" gekauft, da ich schon immer diese Battlechess Thematik irgendwie mochte. Die ist sozusagen mein Einstieg in diese Serie.

Zum ausgiebig spielen hatte ich jedoch noch keine Zeit.

Nun lese ich, dass Taktik in den Hintergrund rückt und es im Grunde nur auf die Menge der Einheiten ankommt. Genau das habe ich eigentlich nicht erwartet und gehe nun mit gemischten Gefühlen an das Spiel heran.

Was mich aber direkt vom Start weg nach der Installation gestört hat, waren die Online Pflichten die mir auferlegt wurden um in den kompletten Genuss des Produkts zu kommen. Gleich bei der ersten "Anspiel Partie" wurde meine Verbindung zum Server kurz getrennt und ich landete trocken ohne viele Worte im Hauptmenü. Hatte nicht gespeichert und musste einen eben gewonnenen Kampf nochmals spielen.

Bin mal gespannt, wie ich über das Spiel nach ausgiebigerem Genuss denke.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 26. Oktober 2011 - 21:33 #

@Nokrahs: Lass dir das Spiel nicht vom Test verderben. Andere Magazine haben anders gewertet (etwa GameStar: 85%, PC Games 81%). Manche Aspekte werden von einem Tester nun mal anders gesehen, zudem wenn du das Spiel schon gekauft hast, teste es am Besten selbst ausgiebig.

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:12 #

scheinbar gehört es zur heroes- tradition jedes zweite spiel zu verhunzen. schade eigentlich.

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 14:28 #

ich frag mich nur wie ihr auf 60 stunden kommt für die gesamte kampagne ? das is schlicht und ergreifend unmöglich. verdoppelt das mal, dann ists realistischer ;) ich hab nun 9 missionen der 24 durchgespielt (prolog, necro komplett und haven bin ich mission 3) und hab um die 30-40 stunden gespielt. alleine haven mission 2 hat 11 stunden gedauert o_O

dabei hab ich ausnahmslos jede mission auf normal so gerockt das es langweilig war. meistens zero casualties, manchmal wo es nich anders ging ein minimum an verlusten. also ich nehme schon an ich spiele ziemlich gut. zumal ich meistens am ende auch champion oder hero rank erreiche

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 14:36 #

ich füge nocheinmal was hinzu. das game ansich ist aber super mMn. 7.0 halte ich für zu wenig. 8.0 bis maximal 8.5 wäre verdient gewesen ;) ich hab mich in den letzten jahren nicht ein einziges mal dabei ertappt wirklich mal 5 stunden oder 8 stunden am stück zu spielen. dies war bei heroes 6 wieder der fall xD (wobei ich noch dazu sagen muss, das ich die necro kampagne sowie die fraktion fantastisch fand/finde, während haven ein bissl nervt da es dort paar ziemlich miese ungereimtheiten gibt wie z.b. die lächerliche fraktion ability, die nur in seltenen fällen sinnvoll einsetzbar ist. entgegen der fraktion ability von necropolis, die der hammer war. haven im allgemeinen halte ich für nicht sooo gelungen wie erwartet. necro ist zwar imba, aber alles in allem spielt sich necro sehr flüssig und wunderbar)

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 22. Oktober 2011 - 15:50 #

"dabei hab ich ausnahmslos jede mission auf normal so gerockt das es langweilig war."

Ich habe lange versucht, einen Sinn in dem Satz zu finden. Aber egal, wie ich die einzelnen Worte interpretiere, es mag mir einfach nicht gelingen...

Deswegen ein gut gemeinter Tipp: Einfach etwas mehr Mühe beim Schreiben geben, dann verstehen andere auch, worum es dir überhaupt geht.

Anonymous (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 16:20 #

nagut, dann nochmal für dich einzeln :)

ich habe ausnahmslos jede mission auf normal gespielt.

bis jetzt war jede mission lächerlich einfach.

es gab bis jetzt keine einzige stelle, die man schwer nennen könnte.

es gab lediglich 2 oder 3 stellen, welche anspruchsvoller waren.

ausserhalb dessen war alles mit geschlossenen augen machbar (ernsthaft)

ausserhalb dessen musste man sich schon ziemlich stupide anstellen um wirkliche verluste zu machen bei allen kämpfen. (ausgenommen die kleineren verluste manchmal, die nicht vermeidbar sind)

folge daraus ist, es ist in jeder mission schnell langweilig geworden, da viel zu einfach.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 22. Oktober 2011 - 17:20 #

Danke, jetzt habe ich es auch verstanden ;-)

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 22. Oktober 2011 - 16:29 #

Werde mir den GG-Test noch genau durchlesen, vom Fazit war ich allerdings schon überrascht. 7.0? Andere (bekannte deutsche) Spielemagazine vergaben zumindest 81% der 85%. Die Demo hat mir als Heroes-Fan sehr gut gefallen. Die Atmosphäre fand ich super (tolle Musik, die Anleihen an die anderen Heroes-Teile aufgenommen hat, nette Hintergründe der einzelnen Fraktionen). Leider läuft das Spiel selbst, das ich seit Releasetag am Schreibtisch liegen habe, nicht und der Kundenservice von Ubisoft ist sehr langsam und in meinem Fall wenig kompetent. Dabei würde ich so gerne mehr als bloß das Demo spielen.

vicbrother (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 20:11 #

Der Artikel ist in der Tat etwas verworren geschrieben, denn Jörg beginnt mit dem Fazit und erklärt dann warum er dazu kommt.

Das Urteil mag hart klingen, basiert aber darauf, dass sich das Spiel nicht groß verändert und der Kunde es kauft weil eine "VI" draufsteht. Das ist ihm zuwenig, da die Schwächen des Strategieteils (immer größere Stacks gewinnen - knapp gewonnene Schlachten erfordern einen Reload) in einem Strategiespiel den Spielspaß senkt.

Anonymous (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 0:31 #

das seh ich aber nicht als fair an. manches stimmt zwar ( das was du hier anführst z.b. stimmt, das immer größere stacks gewinnen und so), aber das is halt nunmal heroes.

wurde heroes folglich jetzt mit einer 7.0 bestraft weil es sich treu geblieben ist ?? ziemlich kontraproduktiv, da grade das gelobt werden sollte. sowohl die positiven als auch die negativen sachen, die nunmal immer mit den positiven zusammen kommen ! hätten sie die schwächen ausgemerzt, hätten sie mindestens größere veränderungen am spielprinzip vornehmen müssen. denn das spielprinzip ist nunmal so undurchdacht, wenn man es mal so sagen will. grade weil es sich nich groß verändert hat und grade weil es wieder mehr in richtung teil 3 gegangen ist als teil 4 und 5, sollte es ne höhere wertung bekommen. dies sollte gelobt werden anstatt kritisiert, da dies heutzutage sogut wie nie mehr der fall ist ;)

auf der anderen seite darf man aber selbstv. die negativen aspekte des spiels nicht vergessen, die da wären.. BUGS.. :( grenzenlose bugs (und noch nen paar kleinigkeiten). ich hab mit dem game nun um die 40 stunden verbracht und ich würde dem spiel derzeit rein neutral betrachtet eine 8.0-8.5 geben.. rein subjektiv betrachtet mit dem fanbonus usw hinzugezählt würd ich dem derzeit ne 8.5-9.0 geben, denn soviel spaß macht es. vermutlich wäre ne 8.5 die fairste bewertung, denn ne 9.0 wäre sicher wenn alle bugs gefixed sind und noch paar andere kleinigkeiten mit dem ui usw verbessert werden xD

Darth Spengler (unregistriert) 24. Oktober 2011 - 12:10 #

Wenn deine Einheiten tot sind baust du neue in der Burg oO

Wieso ist man Gameover wenn man einen knappen Kampf gewinnt xD Man bekommt alle Artefakte des Gegners und endlos Exp. Der Char des Helden ist weg, der seinen Truppen heftige Armor und Angriff gab, und der Gegner kann langsam erobert werden. Ich will niemanden diskreditieren aber bissl anstrengen sollte man sich schon beim spielen.

Lokis667 11 Forenversteher - 607 - 22. Oktober 2011 - 17:00 #

Hätte noch zu dem Satz eine Anmerkung:
"das Befüllen der geradezu lächerlich vielen Inventarplätze mit Boni-versprühenden Gegenständen"

Heroes 5 hatte glaube ich 10 und jetzt sind es 13 Inventarplätze. Finde ich jetzt nicht so extrem.
Das Inventar wirkt meiner Meinung nach nur so groß, weil die Tasche (also die unbenutzten Items)direkt unter der Ausrüstung angezeigt werden. Dachte auch erst "omg, soviel zum Anlegen".

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 14:26 #

Das ist missverständlich von mir formuliert im Test: Ich meine das Inventar, also wie viel jeder Held an Plunder mitschleppen kann. Durch das "Boni-versprühenden" kann man es so lesen, als würden Gegenstände im Inventar Boni versprühen.

13 aktive Gegenstände finde ich übrigens auch nicht gerade wenig, aber das ist nicht gemeint.

Maddino 16 Übertalent - P - 4986 - 22. Oktober 2011 - 23:41 #

Ziemlich viel Kritik, die aber fundiert begründet ist.

Um eurer Hirnverdrahtungstheorie Beizupflichten: Ich habe das Spiel blind gekauft, werde es demnächst spielen und bereue den Kauf auch nach eurem Test nicht (den ich trotzdem sehr gut finde. Lieber viel und gut begründete Kritik, als ein Testergebnis, das nach Sponsoring aus der Industrie riecht).

Mit diesen Schwächen war fast zu rechnen, weil HoM&M schon immer darunter litt. Ich nehme sie einfach in Kauf und freue mich über ein designtechnisch schon leicht angegrautes Spiel, deren Vorgänger mir aber immer recht viel Spaß gemacht haben.

Kleines OT: Bitte bitte bringt die Website wieder vernünftig zum laufen. Alles was von der Hauptseite weg führt, macht seit ca. 2 Tagen zu bestimmten Zeiten massive Probleme (heute Nachmittag z.B.: Haupseite ging, Click auf den Test ging auch, die Weiterleitung "hier gehts zum Test" ergab dann aber nur ne leere Seite. Jetzt macht er den Test zwar auf, trödelt aber immer noch)

vicbrother (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 9:23 #

Zusammenfassend: Du bereust den Kauf trotz des Tests nicht, hast das Spiel aber noch nicht gespielt? Woher weisst du dann, dass du den Kauf nicht bereuen wirst?

Maddino 16 Übertalent - P - 4986 - 26. Oktober 2011 - 1:35 #

Zusammenfassend: Ich könnte es für dich nochmal in Kurzform zusammenfassen, da du mit mehr als 3 Wörtern am Stück offenbar überfordert bist.

Andererseits: Ich könnts auch einfach lassen und zum Beispiel die Anzahl der Fasern des Teppichs im Wohnzimmer zählen, was mit Sicherheit sinnvoller ist :)

vicbrother (unregistriert) 27. Oktober 2011 - 10:12 #

Die Kurzform lautet:

Ich habe Heroes gekauft.
Ich habe Heroes aber noch nicht gespielt.
Ich habe den GG-Test gelesen.
=> Ich ignoriere den Test, steht ja Heroes auf der Schachtel.
=> Ich bin ein Heroes-Fanboy.

Wo ist mein denkfehler?

prefersteatocoffee (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 11:00 #

... also, gut, dass ich mein Abo nicht verlängert habe; Herr Langer lässt offensichlich alle Gepflogenheiten der Journalistik bei diesem Test außen vor; hier werden Meinung und Objektivität derart vermischt, dass ich kurz davor war, mich zu übergeben ...

... aber, nun mal Spaß beiseite, der Artikel und die Bewertung sind eine Unverschämtheit ...

... ich hatte noch die Hoffnung, da der Test sehr spät erscheint, dass Herr Langer das Produkt auf Herz und Nieren ausführlich testet; nun zeigt sich aber ganz klar, dass hier jemand überhaupt keinen Bock hatte, sich zu kümmern; stilistisch ebenfalls wieder eine Katastrophe und schlussendlich; lasst es endlich bleiben, die Leser darum zu bitten, Eure Fehler zu finden; habt ihr kein Lektorat?

... ach, noch was; wenn ich in MM6 ein Kampagne abschließe, dann denke ich ganz einfach, na ja, das Produkt ist auf einem guten Weg und deshalb sollte man es unterstützen; auf keinen Fall die GG-Wertung auch nur ansatzweise als Richtschnur ansehen

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2011 - 11:25 #

Ich weiß nicht.. Der Test sagt aus, dass Fans der letzten beiden Teile genau das bekommen, was sie sich gewünscht haben. Wer Neuerungen erwartet, einen Fortschritt für Genre und Serie, dürfte enttäuscht sein. Jörg hat offenbar Neuerungen erwartet und ist enttäuscht, begründet das aber auch sehr gut.

Und noch etwas: Wenn man in einem Spiel eine Kampagne abschließt und denkt, dass da ein Produkt auf einem guten Weg ist, dann hat es offenbar keine höhere Wertung verdient. "Auf einem guten Weg" klingt immer wie "naja, immerhin haben sie es versucht". Eine 7 bedeutet eben auch, dass Fans der Serie und des Spielprinzipes durchaus zuschlagen können ohne enttäuscht zu werden. Genreübergreifend dürfte das Spiel aber nur wenig Freunde finden. Und das ist auch meine Meinung nach inzwischen gut 20 Stunden im Spiel. Ist nett, spricht mich als Freund des fünften Teils auch wirklich an, erzeugt jetzt aber keinen "Wow, beeindruckend"-Schauer.

magnuskn 10 Kommunikator - 413 - 23. Oktober 2011 - 12:56 #

Ich seh jetzt auch nicht, das Jörg das Spiel unnötig verrissen hat. Seine Beschwerden gehen größtenteils gegen das Grundprinzip, welches sich letzten Endes überhaupt nicht geändert hat. Er hat definitiv recht damit, das man einfach ab einem gewissen Zeitpunkt alles niederwalzt und davor halt, in der Anfangsphase, das Spiel am spannendsten ist.

thegoodfellow (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 13:06 #

"Jörg hat offenbar Neuerungen erwartet und ist enttäuscht, begründet das aber auch sehr gut."

=> gehört aber eher in einen Meinungskasten; der Artikel bzw Test ist zu sehr von seiner persönlichen Enttäuschung geprägt und da sollte er wirklich drüber stehen!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 13:51 #

Du verwechselst da vorn und hinten: Ich habe das Ding ausführlich gespielt, und dann war ich davon enttäuscht, was am Ende übrig bleibt. Schwer zu verstehen, ich weiß.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 13:50 #

Okay, ich fasse zusammen: Dir passt die Wertung nicht, du fühlst dich persönlich davon beleidigt (wieso eigentlich, wenn du dir deiner Sache sicher bist?), und deshalb habe ich meinen Job nicht gemacht, und du wirfst mit Beschimpfungen um dich.

Stehen inhaltliche Fehler im Test? Habe ich das Spielprinzip nicht verstanden? Das könntest du dem Test ja gerne ankreiden. Aber verschone mich doch mit diesem Fanboy-Geblubbere samt Strafbescheid ("Abo nicht verlängert").

prefersteatocoffee offline (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 15:54 #

... tja, da sind einige Leute meiner Meinung und außerdem hatte ich das Abo vorher schon nicht verlängert, weil es sich vorher auch schon nicht wirklich lohnte und ich weiß wovon ich schreibe!

Anonymous (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 15:20 #

ich muss sogar dazu sagen, das ich die kampagnen sehr nice finde. die geschichten sind toll, wenn auch kurz. es kommt sogar nen schönes gefühl auf. man gewöhnt sich innerhalb der kampagne an die jeweiligen hauptcharaktere. aber naja bei 60 stunden, die die kampagne laut test lang sein soll, wurde hier entweder die kampagne nichteinmal annähernd durchgezockt, oder es wurde strikt nur nach quests gespielt ohne auch nur einen einzigen gegner zu töten, der nicht im weg steht -.- ich hab haven und necro kampagne durch und bin bei rund 50-55 stunden !! ich hab aber auch ausnahmslos auf jeder mal ausnahmslos alles gemacht was möglich war :)

die wertung ist meiner meinung nach jedoch auch viel zu niedrig. normalerweise finde ich die gamersglobal tests ziemlich hochwertig und gut und auch die wertungen entsprechen meistens mehr oder weniger dem was ein spiel wirklich wert ist.

das hier jedoch is ein griff ins klo. das game wurde unverdient verrissen, denn es ist weitaus besser als ne 7.0. es ist eine 8.0-8.5

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 23. Oktober 2011 - 21:57 #

Verstehe die Aufregung nicht. 7.0 ist doch in Ordnung. Das Problem ist offensichtlich, dass die Leute schon gar nichts mehr unter 5.0 aktzeptierern. Entsprechend sind Wertungen mit 1-4 kaum zu finden.

Zum Test kann ich nur sagen : Ja, ist seine persönliche Meinung zu dem Produkt und es wurde ausgiebig, wenn auch nicht bis ins letzte Detail gespielt. Aber Redakteure haben einfach auch gar nicht die Zeit komplexere Spiele komplett zu analysieren.

Mir persönlich gefällt Heroes 6 bis jetzt. Zumindest habe ich mein komplettes Wochenende damit verbracht und nach der etwas langatmigen Einführungs Kampagne nun richtig Spaß mit den Nekros.

Das einzige was mich immer noch stört und wirklich verboten gehört ist dieser "always online" Kram für Dynastie Features. Spielabbruch nur weil kurz der Router die Verbindung neu aufbaut ist nicht aktzeptabel. Hier sollte sich Ubisoft etwas besseres ausdenken.

Anonymous (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 23:18 #

das mit den wertungen war aber schon seit jeher so. ich kann mich noch an 1998 und 1999 erinnern wo das noch viel schlimmer war. meisnt du da hat jemand nen spiel das 70% bekommen hat gekauft und gut gefunden ? im gegenteil.

um genau zu sagen ist das wertungsverhalten mithin der jahre jetzt deutlich besser geworden. viel mehr leute kaufen und zocken games die "nur" 70% bekommen. 1999 war sowas kaum denkbar. da haben die meisten games gekauft wenn sie 90% bekommen haben. zumal es damals viel mehr games gab die höhere wertungen erhielten

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 24. Oktober 2011 - 6:10 #

Wohl wahr. Na ich habe nie nach Wertungen gekauft und Tests immer nur als Zusammenfassung der Spielinhalte verstanden. Würde ich nur AAA Titel kaufen die in der Presse gelobt werden, dann wäre mir über die vielen Jahre schon so viel Spaß entgangen.

Spitter 12 Trollwächter - 1180 - 23. Oktober 2011 - 14:00 #

Ich finde den Textabschnitt mit den Kämpfen etwas seltsam. So war es doch seid Jeher in Heroes so , hasst du 400 Armbrustschützen helfen dir auch 4 Erzengel nicht mehr weiter. Das war bislang in jedem der Teile so. Trotz Spezialfähigkeiten , Zauber usw. Wobei z.b. (aktuell mit Puppenspieler) damals mit Zaubern mann solche Massen auch dazu überreden konnte die Nachbarseinheit anzugreifen sprich die eigenen.

Ein Spezielles problem ist von Teil 6 ist dies nun nicht. Das einzigste was hier gefühlt anders ist , ist das die Verluste einfach zu hoch sind und die Truppen zu langsam nachkommen , normale KI z.b. hatt irgendwie immer Truppen die Zahlenmäßig höher sind , egal wie viele Helden , bei nur einer Stadt.

Wie gesagt das Kampfsystem MAsse -> Klasse ist schon immer in Heroes verwurzelt , also verteufelt mann das Spiel im Prinzip seid Teil 1

Zitiere hier auch das Fazit : Unsere einstige Liebe zur Heroes-Serie ist mit diesem Teil endgültig erkaltet ....
... aber die Kämpfe sind uns zu anspruchslos, weil sie nicht wirklich Taktiken erlauben oder "gutes Spielen"

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 14:05 #

Ich sage ja nicht, dass diese Regelung neu in Heroes 6 wäre, vielmehr bemängele ich im Test dieses Prinzip ausdrücklich rückwirkend bis Heroes 1. Man kann nun natürlich sagen: Wieso sich daran stören, wenn's schon immer so war. Aber eben diese Freiheit habe ich mir rausgenommen bei diesem Test: 5 Jahre nach dem letzten Heroes das Spiel einfach mal frisch anzusehen, ohne Nostalgiebonus.

Zu der Masse-statt-Klasse-Diskussion kommt ja noch, dass man 400 Armbrustschützen wieder schneller aufgefüllt bekommt als z.B. 40 Greife. Denn die Armbrustschützen kannst du quasi von Anfang an rekrutieren und auch schnell in den eingenommenen Städten, bis zu den Greifen (oder welchem "höheren" Truppentyp auch immer) brauchst du in der Regel länger. Also sind auch bei den Verlusten -- im Rahmen des Möglichen -- die der billigen Kampfeinheiten schneller wieder ausgeglichen.

Disturbed 10 Kommunikator - 442 - 23. Oktober 2011 - 15:55 #

"Aber eben diese Freiheit habe ich mir rausgenommen bei diesem Test"

Wer bin ich schon um das zu kritisieren, aber ich wünsche mir zu meinem baldigen Geburtstag, dass ihr euch öfter diese Freiheit nehmt. Es kann nicht sein, dass für Spiel A andere Maßstäbe gelten als für Spiel B. Nein ich rede nicht von Äpfeln und Birnen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 16:27 #

Oh, so war es nicht gemeint, also dass das jetzt bei genau diesem Test so war: Wir versuchen grundsätzlich bei jedem Test, das Spiel an sich zu bewerten, und nicht seinen Mythos (ob nun positiv oder negativ). Und auch nucht nach der Erwartungshaltung der Fans oder Hasser.

Spitter 12 Trollwächter - 1180 - 23. Oktober 2011 - 18:04 #

Und das ist ja auch gut so , evtl hatte ich bei dem Text das ganze falsch verstanden :) . Wie gesagt das Kampfprinzip ist es eben seid 1 und hatt evtl auch ein wenig dieses Charmes ausgemacht.

Ich habs mir ja gekauft und kann ebenfalls nur beipflichten das es das ende einer Ära ist. Seid Ubisoft die Zügel in der Hand hatt ist es nicht wirklich besser geworden. Und ich will Black Hole nichts unterstellen aber das Spiel ist Bug verseucht und die Performance ist mieserabel , die Ruckler Teilweise beim Reinladen in Kämpfe oder bei sonstigen sachen nerven.

Darth Spengler (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 8:34 #

Wenn man das Spielsystem ändert ist es nichtmehr Heroes. Da kann man nix ändern.

Hast ja gesehen was aus FF geworden ist, von der ehemals Japano Rpg Referenz zum gestürzten Berg.

Neue Karten, andere Einheiten, andere Zufallsorte und Effekte, und bisschen neuer Stadtaufbau, das reicht um ein heroes zu erneuern.

vicbrother (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 14:45 #

Jeder wird älter und damit ändert sich auch der Blick auf die Spiele. Das Heroes-Prinzip ist nun wirklich überkommen, da es weder strategisch noch taktisch große Herausforderungen (zumindest an geübte Strategen) stellt.

Vielleicht legt Triumph Studios ja demnächst mal wieder ein schönes Fantasy-Strategiespiel auf, die sollen ja bereits an einem neuen Projekt arbeiten.

Sheldon (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 17:35 #

Der Test ist wirklich lachhaft. Die Redakteure haben sich definitiv nicht richtig mit dem Spiel befasst. Die Kritik einiger Fans an dem Spiel geht ja dahin, dass ZU VIEL geändert wurde. Hier heißt es nun es ist zu wenig.

Die Kämpfe erlauben keine Taktiken - LOL. Gerade die Kämpfe sind anspruchsvoller geworden, so dass man jetzt wirklich Taktiken braucht und nicht nur den besten Spell.

A propos anspruchsvoll: zu leicht ist denen das Spiel auch. Wo sich doch zumindest in der Sache die meisten einig sind, dass es ziemlich schwer ist.

prefersteatocoffee offline (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 18:37 #

... gebongt!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 23. Oktober 2011 - 18:48 #

Ach, Jung'. Wieso kommentierst du einen Test, den du nicht gelesen hast? Wieso benutzt du das Wort Taktik, wenn du nicht weißt, was es bedeutet?

Darth Spengler (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 8:36 #

Nehm doch vielleicht die Kritik mal ernst Jörg. Musst ihm ja nicht jedes populistische Wort glauben, aber den Grund Tenor sollte man sich schon zu Herzen nehmen

vicbrother (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 15:23 #

Heroes und Taktik? Rückzug, Manöver, Geschwindigkeit, Reichweite, usw spielen doch gar keine Rolle in den Einzelschlachten. Wo ist da Taktik anzuwenden?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 23. Oktober 2011 - 19:40 #

Bazinga? Hast du das Spiel überhaupt gespielt? Viel wurde im Vergleich zu Teil V nicht geändert, ZU viel nun gar nicht (sehen wir einmal von den bescheuerten Stadtansichten ab).

Anonymous (unregistriert) 23. Oktober 2011 - 22:55 #

das game ist aber viel zu leicht. für leute die ein klein bissl ihren kopf anstrengen (und viel muss mans ja bei heroes net) ist das game nen witz wenns um die schwierigkeit geht. ich hab bis jetzt jede mission in der kampagne so dominiert wie man nur kann. ich liebe das game, aber es ist zu leicht.

leute denen das game zu schwer oder schwer ist, sollten das genre wechseln, denn anscheinend ist rundenstrategie nichts für sie ;)

man muss sich nämlich wirklich unendlich dumm anstellen um bei dem spiel auf 'normal' probleme zu bekommen..

Darth Spengler (unregistriert) 24. Oktober 2011 - 11:54 #

"Wir halten Heroes 6 für nicht sonderlich Multiplayer-geeignet, wie auch die früheren Serienteile nicht."

Ok da hat mal jemand garkeinen Plan von Heroes ^^

Der Hot seat ist das Kernstück des Spiels, immer gewesen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 24. Oktober 2011 - 12:15 #

Ich kenne den Hotseatmodus sehr gut und seit vielen Jahren. Die Begründung für die Aussage und dass man den Multiplayerpart auch anders sehen kann, steht ausdrücklich im Test.

Auch nur schnell den Wertungskasten überflogen?

Darth Spengler (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 8:39 #

Gelesen natürlich, auch wenn es natürlich die Standart Ausrede eines Autors ist nicht auf die Kritik einzugehen, das ich es nicht gelesen habe.

Hot Seat ist die Quelle der Freude bei Heroes, jedenfalls für jeden den ich kenne. Ich kenne niemanden der jemals Heroe wegen der Kampagne gespielt hat. Eher Single Scenario oder Hot seat.

Fühl dich bitte nicht angegriffen Jörg. Wir lesen ja deine Tests alle sehr gerne. Aber wenn es schon ein Offenes Magazin ist, block nicht alle Kritiken mit deinem dicken Redakteurfell ab ^^ Manche kann man auch ruhig ernst nehmen.

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 25. Oktober 2011 - 8:47 #

Also ich habe bei Heroes immer ausschließlich die Kampagnen gespielt und ich kenne auch sehr viele, bei denen das genauso ist. Einzelszenarien interessieren mich dagegen überhaupt nicht.

Und ich würde mal behaupten wollen, dass das bei der großen Masse genauso ist. Klar, der harte Kern der Heroes-Fans spielt das gerne im MP, aber dieser harte Kern ist halt vergleichsweise klein...

Darth Spengler (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 11:34 #

Das mag stimmen. Leider gibt es heute keine Hotseats games mehr. Das ist ein altes Relikt aus den 90igern :(

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 25. Oktober 2011 - 10:17 #

Ich nehme Kritik in soweit schon mal ernst, dass ich drauf antworte. Und da ich im Text begründe, wieso Heroes aus meiner Sicht kein gutes MP-Spiel ist, war meine Vermutung, dass du den Part nicht gelesen hast.

Wie dem auch sei: Du solltest mir schon zugestehen, dass ich mir überlegt habe, was ich schreibe, und dafür eintrete -- statt das mit "dickem Redakteursfell" abzutun. Ich habe früher alles mögliche im Multiplayer-Modus gespielt, Warlords, Empire, Heroes. Und als ich noch viel Zeit hatte und es auch nichts besseres / effizienteres gab, hat mir das auch großen Spaß gemacht. Aber heute macht mich Heroes im Multiplayer-Modus einfach nicht mehr an, aus den genannten, aus meiner Sicht objektiven und auf viele andere Spieler übertragbaren Gründen.

Darth Spengler (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 11:35 #

Das ist nachvollziehbar. Tja wär man doch nochmal jung ^^

GeneralGonzo 12 Trollwächter - 1176 - 24. Oktober 2011 - 14:11 #

Schade, ich finde den Test zwar zum Teil gerechtfertigt, aber bin froh, dass wir überhaupt noch Publisher sehen, die klassische Rundenkost bietet und dass in durchaus ansehnlichem Kostüm.

Mir persönlich gefällt H6 sehr gut und muß diesmal eher dem GS Test zustimmen als GG - eine Ausnahme ;-)

Z 12 Trollwächter - 1009 - 24. Oktober 2011 - 17:02 #

Ich habe jedes HoMM samt Addon gespielt, Teil 3 und 4 mehrmals. Beim ersten Lesen dachte ich "wieso testet er HoMM, wenn er keinen Bock auf HoMM hat?". Aber jetzt mit ein paar Tagen Abstand und einigem Nachdenken komme ich zu dem Schluss, dass Jörg hier absolut richtig liegt. Die anderen bewerten den Mythos, Jörg bewertet das Spiel.

Seit Armoured Princess weiß ich wieviel taktischen Tiefgang heutige(!)(von den Age of Wonders Teilen will ich gar nicht erst anfangen, der Wahnsinn) Fantasy-Rundentaktik noch besitzen kann. So viele taktische Möglichkeiten (Begrenzung der Truppen, unterschiedliches Terrain, Möglichkeit selbst das Terrain zu beeinflussen), so viel mächtige Synergieeffekte durch die richtige Kombination von Zaubern, Truppentypen, Gegenständen und Skills. Rückblickend war Heroes wie im Test geschrieben schon immer nur am Anfang spannend - was baue ich zuerst aus, wie investiere ich mein Gold am sinnvollsten? - Sobald man aber x % der Karte erobert hat, geht das Gegrinde los. Man füllt seine Armee so lange auf, bis man alles niederwalzt. Wenigstens eine Rundenbegrenzung hätte hier den Anspruch deutlich erhöhen können (siehe Fantasy Wars, Fantasy General). Aber so?

Ich finde die 7.0 absolut in Ordnung. Als Fan einer Serie oder eines Spielprinzips packe ich automatisch nochmal ne Note drauf. Macht für mich dann eine 8.0. Nach dem Spielen der Demo empfinde ich die Wertung als vollkommen gerechtfertigt.

Olphas 24 Trolljäger - - 46995 - 24. Oktober 2011 - 17:16 #

Weise Worte. Ich verstehe auch nicht, warum hier in letzter Zeit so dermaßen an jeder Wertung rumgenörgelt wird.
Ich für mich als Heroes-Fan, dem auch 5 sehr viel Spaß gemacht hat, lese für mich aus dem Test und der Note, dass ich auch mit diesem Teil viel Spaß haben werde, aber gleichzeitig kann ich die Kritikpunkte anerkennen und nachvollziehen. Nur ist meine persönliche Gewichtung vielleicht etwas anders gelagert, so dass für mich am Ende vermutlich eine etwas höhere Wertung rauskäme.
Und mal ehrlich - hier wird von manchen so getan, als hätte Jörg keine Ahnung, wovon er hier schreibt. Was Strategiespiele anbetrifft gibt es wohl keinen anderen deutschen Redakteur, dem ich auf diesem Gebiet mehr vertraue.

Darth Spengler (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 11:41 #

Is schon richtig irgendwie, der Anfang ist das beste am Game. Und aus meiner Sicht eben das beschäftigen mit der Materie während man zu 2 oder 3 am Rechner sitzt und plant was man die nächste Runde tut. Wie man sich um Minen und Schätze kloppt, wem die jetz wohl rein Geographisch gehören etc. Das helfen der anderen, wenn ein starker Cpu einen eigentlich besiegen würde. Das finde ich is schon sehr wichtig an einer Multiplayervariante. Im Single habe ich persönlich niemals viel Spaß gehabt. Hin und wieder mal, aber das ist wohl Geschmackssache. Aber Agree deinem Kommentar.

vicbrother (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 15:37 #

Im Fantasystrategiebereich kommt zum Thema GameDesign kein Spiel an den "Urvater" MoM heran: Alle Spielphasen machen einfach Spaß! Zu Beginn erwehrt man sich vagabundierenden Truppen, in Mittelspiel geht es mehr um den Ausbau der Macht durch Eroberung von Städten und Dungeons und im Endspiel geht es dann ums eingemachte und man muss als erster den Zauberspruch der Weltenbeherrschung sprechen. Dabei sieht jeder wer diesen Spruch spricht, ergo gibts einen fetten Endkrieg. Einfach super gemacht.

vicbrother (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 15:33 #

Ja, AoW:SM ist zu krass. 200 Fähigkeiten? Selbst der "unbesiegbarste" Held kann noch von Kreaturen verschlungen werden und kann sich nur gegen drei Angriffe pro Runde verteidigen. Also AoW:SM ist das Nonplusultra im (Fantasy-)Strategiespielbereich. Nur grafisch hält es einfach nicht mehr mit.

SNAKE 13 Koop-Gamer - 1324 - 24. Oktober 2011 - 17:40 #

Hmm ich würde mir ja nach diesem Test von GG ein Review zu Desciples 3 Resuerrection wünschen, da mir die Reihe einfach eher liegt und ich die Tests anderer Seiten nicht so gut auf mein eigenes "Verlangen" reflektieren kann wie bei GG.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 25. Oktober 2011 - 6:25 #

Was ist denn an Resurrection anders als an Renaissance? Ich bin verwirrt durch die soviel höhere User-Wertung hier für Resurrection. Dem Namen nach ist es immer noch das als so mittelmäßig abgestrafte Disciples 3...

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 25. Oktober 2011 - 9:03 #

Die User-Wertung? Das war wahrscheinlich nur eine einzige Person, die halt mit einer 8 gestimmt hat...

Nachdem, was ich gehört habe, gibt es leichte Verbesserungen gegenüber Renaissance, man hat ein paar der Fehler ausgebügelt und ist wieder einen Schritt in Richtung D2 gegangen. Im Großen und Ganzen ist es aber nach wie vor das Gleiche. Wenn man Renaissance mochte, wird man hiermit noch mehr Spaß haben, wenn man es nicht mochte, wird man auch mit Resurrection nicht glücklich werden.

In Russland bekommt man einen Doppelpack mit Renaissance, bei dem die Verbesserungen im Gameplay auch noch eingefügt wurden. Bei uns gibts das leider nicht.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 25. Oktober 2011 - 9:49 #

Na, dann hab ich wohl nichts verpasst. Das so stark abstrahierte Militärsystem mit seinen minimalistischen Schlachten in Disc.2 ist eine der Stärken dieses Teils. Dass Disc.3 gerade dies aufgab, machte das Spiel schon nach irgendeiner Preview, die mir dazu untergekommen war, für mich weitgehend uninteressant.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324146 - 25. Oktober 2011 - 10:20 #

Zumal es dann Disciples 3 auch nicht konsequent macht, sondern stark in die Heroes-Ecke geht. Wobei eines immer noch besser ist: Dass die Figuren nicht einfach "Sammelicons" für riesige Heerscharen sind, sondern jede für einen einzelnen Kämpfeer steht, die Hitpoints also wirklich Hitpoints sind und nicht "Soldaten". Dadurch hast du nicht dieses extreme "Viel schlägt wenig, unabhängig von der Qualität".

Cloud 17 Shapeshifter - 7698 - 25. Oktober 2011 - 10:42 #

Nein, da hast du echt nichts verpasst. Es gibt nur eine Sache, die D2 auszeichnete und die einigermaßen gut in D3 übertragen wurde: Die Grafik und die Atmosphäre (auch wenn die Einheiten gerne noch etwas übertriebener hätten dargestellt werden können). Ansonsten wurde schlicht und einfach alles, was geändert wurde, schlechter.

SNAKE 13 Koop-Gamer - 1324 - 27. Oktober 2011 - 16:45 #

schade -.- dann will ich halt ein gutes D4 ^^

Anonymous (unregistriert) 26. Oktober 2011 - 19:12 #

Seit Heroes 3 fordere ich mehr Komplexität u. Spieltiefe. Die strateg. KI ist immer noch ein Idealfall für strohdoofe KI.

Rundenbasierte Strat. wird vom Mainstream ignoriert u. dieser Titel tut ALLES, um von Profis, welche meist rundenb. Strategie schätzten, ignoriert zu werden.

Fazit: "Kluges" Marketing Konzept, UBI Schrott ! Weiter so u. ihr geht in die Pleite.

Chahkamnit (unregistriert) 27. Mai 2013 - 13:06 #

hi ich fand tall 4 das war das beste alle anderen waren schlecht z.B könnte man nur mit denn helden laufen one die einheiten oder ander rum. Wenn man denn helden auf dir richtige stuffe hat war der schwarze drache auch kein problem

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