Für Hardcore-Metaller

Guitar Hero - Warriors of Rock Test

Alle Jahre wieder / kommt das Christuskind. Und außerdem ein neuer Ableger von Guitar Hero. Und so wie Weihnachten Jahr für Jahr keine wirklichen Überraschungen bietet, sucht man auch bei Guitar Hero seit Jahren mit der Lupe nach Veränderungen. Teil 6 soll nun mit einem "Story-Modus" für frischen Wind sorgen. Ob der Plan wohl aufgeht?
Alex Hassel 5. Oktober 2010 - 21:33 — vor 6 Jahren aktualisiert
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Um den Aufstieg und schleichenden Niedergang der Musikspiele zu dokumentieren, reicht ein Blick auf die verfügbaren Titel der Guitar Hero-Serie. Einst erfolgreich gestartet im Jahr 2005, folgten zahlreiche Fortsetzungen und bandbezogene Ableger, die selten größere Neuerungen boten -- ein paar neue Tracks da, ein paar Minifeatures dort, fertig war die Fortsetzung oder das Spin-off.

Entwickler Harmonix, die Guitar Hero und Guitar Hero 2 veröffentlichten, zog es zu Konkurrent EA, wo man an Rock Band arbeitete und das generelle Prinzip um Drums und Vocals erweiterte. Guitar Hero, nun in den Händen von Neversoft, zog nach, musste sich seitdem aber eher als Verfolger fühlen denn als das eigentliche Original: Immer hatte die Konkurrenz einige Innovationen mehr. Zudem ist der Markt mittlerweile offensichtlich gesättigt, die einst astronomischen Verkaufszahlen für Musikspiele sind im freien Fall. Ob Guitar Hero – Warriors of Rock endlich wieder frische Power ins Genre bringt?

Die Axt im Walde: Der God of Rock braucht ein passendes Instrument, um den Demigod zu besiegen. 

Abenteuer-Modus

Während Rock Band 3 mit Pro-Modus für echte Gitarren und einem Keyboard–Controller aufwarten wird, besann man sich bei Neversoft auf die Wurzeln der Guitar-Hero-Serie -- und legt den Fokus wieder voll auf gitarrenlastige Songs. Dazu kommt in Teil 5 eine Story, die stellenweise an Brütal Legend erinnert. Präsentiert wird diese im neuen Abenteuer-Modus, der an Stelle der genreüblichen Karriere tritt. Diese verläuft ja in fast jedem Musikspiel nach demselben Schema: Eine Band gründen, in einem Kellerloch den ersten Auftritt hinter sich bringen, neue Fans gewinnen und auf größeren Bühnen vor noch mehr Leuten auftreten. Dazwischen werden üblicherweise kurze Sequenzen eingespielt, die den Aufstieg der Band mittels Musikvideos und Plattenverträgen darstellen sollen.

Warriors of Rock hingegen wartet mit einer ebenso simplen wie schnell erzählten Hintergrundstory auf. Der Gott des Rocks hat das Duell gegen den Demigod (eine Mischung aus Transformers und Festivalbühne) verloren und fristet sein Dasein in Gefangenschaft. Es ist nun eure Aufgabe, zuerst die Gitarrenaxt des Rockgottes freizuspielen und im Finale den Demigod mit markerschütternden Riffs zu Bode zu klampfen. Unterstützung erhaltet ihr von den Kriegern, die allesamt aus bekannten Charakteren der Guitar-Hero-Reihe bestehen. Namen wie Johnny Napalm, Axel Steele oder Casey Lynch dürften Veteranen geläufig sein. Gänzlich verzichtet wurde diesmal auf den Einsatz von echten Musikern. In keinem der Modi trefft ihr, anders als in vorangegangenen Serienfolgen, auf virtuelle Abbilder von lebenden (Sting), toten (Kurt Cobain) oder scheintoten Musikern (Ozzy). Akustisch meldet sich immerhin Gene Simmons von Kiss zu Wort, der als Sprecher in der englischen Version mit markanter Stimme durch die Welt führt.

Visueller Overkill: Die Mächte der Krieger

Der wesentliche Aufbau des Abenteuer-Modus ist altbekannt. Es gibt mehrere Abschnitte, in denen ihr jeweils mehrere Songs absolvieren müsst. Habt ihr pro Abschnitt genügend Sterne erspielt, schalten sich damit weitere Bereiche auf der Weltkarte frei. Jeder Abschnitt und Charakter ist musikalisch einem Genre zugeordnet. Während ihr mit Johnny Napalm und seiner Punk-Band Songs von The Offspring und Co. zum Besten gebt, erwarten euch in Axels Metaller-Abschnitt Tracks von Anthrax oder Avenged Sevenfold.

Jeder Charakter verfügt über spezielle Mächte, die ihn laut Storyline unabdingbar im Kampf gegen den Demigod machen. Und von denen ihr als Spieler profitiert. Ein Charakter lädt beispielsweise nach zehn getroffenen Noten automatisch einen Teil der Starpower auf, ein anderer hat fünf Rettungsanker im Gepäck, die euch beim Scheitern sofort wieder ins Spiel holen. Für Freunde der Punktejagd sorgen die Mächte, die den Multiplikator erhöhen. Habt ihr genügend Sterne in einem Abschnitt frei
Mein Schwein kreischt: Als Warrior ist es nicht nur schöner anzusehen, sondern hat auch einen höheren Multiplikator. 
gespielt, folgt eine Zugabe, und der entsprechende Charakter erhält seine sogenannte Warrior-Macht, die seine Boni verdoppelt.

Nachdem ihr die ersten vier Saitenkünstler freigespielt habt, folgt eine gut 30minütige musikalische Reise durch die Welt der Band Rush, deren Konzeptalbum 2112 ihr am Stück durchspielt. Zwischendurch flüstern die echten Bandmitglieder düstere Geschichten ins Mikrofon. Hier erfahrt ihr zum ersten Mal, was es bedeutet, wenn mehrere Warrior-Mächte gemeinsam in einer Band aktiviert werden. Der Sternzähler – normale Punkte werden im Abenteuer-Modus nicht mehr vergeben – rotiert am laufenden Band, überall auf dem Bildschirm blitzen Sonderpunkte und funkeln Boni auf. Ein US-amerikanischer Protz-Weihnachtsbaum unter Starkstrom ist nichts dagegen! Warriors of Rock mutiert damit zu einem optischen Effekt-Overkill, der in der Verbindung mit der nicht immer beruhigenden Musik schnell zu Hektik führen kann.

Habt ihr den Demigod schließlich besiegt, schreitet ihr fortan mit allen acht Warrior-Mächten gleichzeitig über die Karte. Euer neues, finales Ziel ist es dann, jeden Song mit dem Maximum an 40 Sternen abzuschließen.

Dank der "Mächte" können gleich mehrere Boni gleichzeitig aktiviert werden: Hier zum Beispiel ein Multiplikator, Rettungsanker sowie Schilde, die Notenserien trotz eines Fehlers aufrecht erhalten. 
Wargod 11 Forenversteher - 779 - 5. Oktober 2010 - 22:18 #

Schön geschriebener Bericht.

Das die Musik nicht abwechslungsreich ist, würde ich aber so nicht behaupten.

Klar ist die Gangart ist (endlich :D) deutlich härter als bei Vorgängern und vergleichbaren Spielen, ABER liest man sich die Setliste mal durch, findet man Stücke aus den unterschiedlichsten Sparten des Rock. Von Classic Rock über Blues und Southern Rock, von Punk über Alternative, bis hin zu Trash und Death Metal ist für jeden Rock-Freund etwas dabei und mit einer sehr gelungenen Mischung wie ich finde.

Das Spiel macht also dem alle Ehre, was es ja schon im Namen verspricht: Warriors of ROCK ... in den verschiedensten Stilrichtungen.

Mir gefällts und endlich sind mal von Hause aus ein mehr harte Sachen mit drauf ... es ist ja schließlich kein Warriors of Pop. ;)

(Ach ja: Horray for Arch Enemy! ^^)

Anonymous (unregistriert) 5. Oktober 2010 - 22:37 #

Echt ey, was ist das denn fürn Kritikpunkt "Sehr einseitiger Musikstil in der Setlist (Metal).", kritisierst du bei F1 2010 auch das es nur Formel 1 Wagen gibt und dir der Rally Part zu kurz kommt?

Alex Hassel 19 Megatalent - 17895 - 5. Oktober 2010 - 22:51 #

Wenn es ein bandbezogenes Spiel wäre, würde dies nicht als Kritikpunkt erwähnt werden. Aber da es sich um den sechsten Teil der Hauptreihe handelt, sollte es schon erwähnt werden. Weder bei einem Rock Band noch einem der jüngeren Guitar Hero Spiele war die Mischung so Metal-lastig, insbesondere im 2. Teil des Abenteuermodus.

Wir haben es als Kritikpunkt aufgeführt, weil viele andere Spiele dieses Genres zeigen, dass mehr Abwechslung möglich ist, ohne dass es sich um ein "weichgespültes" Pop Produkt handelt. Die Setliste hat auch keinen Einfluss auf die Wertung, da Musikgeschmack eben rein subjektiv ist.

Wargod 11 Forenversteher - 779 - 6. Oktober 2010 - 1:01 #

Naja ... ich bleib dabei, dass man schon am Titel ziemlich gut ablesen kann, was einen erwartet.

Und wie auch schon gesagt, die Mischung ist imho sehr ausgewogen, was die Musikrichtungen / Stile angeht.
Direkt zu Anfang Punk, im zweiten "Helden-Set" Blues- und Southern-Rock mit dabei und auch gegen Ende noch schönen Hard Rock.
Dass der Bosskampf und das Halbgott-Level dann sehr Metal-lastig sind bestreite ich nicht, aber irgendwo muss die Richtung ja auch ihren Platz haben.

Hier mal ein Link zur Set-Liste:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_songs_in_Guitar_Hero:_Warriors_of_Rock

Die Richtungen halten sich ziemlich die Waage.
Von einer Metal-lastigkeit ist eigentlich nicht zu sprechen, außer man versteht unter Metal auch noch alle Arten von Rock.

Und nein, ich will hier nich über die diversen Subgenres klugscheißen, aber dass in dem Spiel viele deutlich unterschiedliche Stilrichtungen enthalten sind kann man einfach nicht abstreiten.

Mein Fazit bleibt:
Guter Testbericht, aber der Kritikpunkt ist unberechtigt.
Bei Guitar Hero Metallica würde man ja auch nicht auf die Idee kommen und sagen, dass dort zuviel Metallica im Spiel sei. Und Warriors of Rock ist eben ein GH mit Schwerpunkt Rock und Metal, just as its name says.

Wer hier Anderes erwartet ist mit völlig falschen Erwartungen an das Spiel herangegangen. Es ist eben kein GH World Tour oder Rock Band 3.

Denis Brown 16 Übertalent - 4925 - 6. Oktober 2010 - 21:38 #

Genau, es ist kein GH World Tour oder Rock Band 3 - beides Spiele mit ausgeglichener Songliste. Das Spiel heißt Guitar Hero, nicht Metal Hero. Ich hab das Spiel nach einem Tag durchgehabt und kann bestätigen, dass fast die Hälfte der Disc aus Metal, Nu-Metal oder Emo-Metal besteht. Und zwar beabsichtigt, weil Neversoft möglichst viele Noten auf dem Highway verteilen wollte.

Klar, es ist nicht "Nur" Metal drauf, aber deutlich mehr als alles andere. Von einer ausgeglichenen Songliste kann somit kaum die Rede sein.

Wargod 11 Forenversteher - 779 - 7. Oktober 2010 - 10:04 #

Ich weiß ja nicht weilches Spiel du gespeilt hast, aber ich habe in meinem Spiel deutlich mehr Rock Songs, als Metal Songs. Mit viel "Good Will" kommt man auf ungefähr 25 Metal-Titel (eigentlich sind es weniger, wenn man strikt nach Genregrenzen gehen würde).

Bei insgesamt 93 Songs (85 wenn man mal die Konzepttitel von 2112 außen vor lässt) kann mit ~25 Metal-Titeln wahrlich nicht von einem Metalüberschuss die Rede sein.
Es sind nicht mal ein Drittel der Songs aus dem Metal Genre!

Schau dir doch einfach mal die Trackliste im Spiel genau an (zur Not bei Wiki). Wenn du mir dann immer noch erzählen willst, dass andere Sparten des Rock neben Metal zu kurz kommen, dann musst du irgendwie ein anderes Spiel vorliegen haben als ich.

LoL (unregistriert) 6. Oktober 2010 - 10:06 #

Das ist aber ein komisches beispiel ^^

in F1 2010 ist dein hauptinstrument ein Formel 1 wagen

in Guitar Hero ist es die Gitarre

Es gibt nun mal leute die nicht nur Metal hören wollen?

Das doch genauso wie wenn du in F1 2010 nur eine Strecke hast mit 90 verschiedenen möglichkeiten sie zu befahren ^^ ob kurz, lang , rückwärts oder forwärts. Das ist schon eintönig ;)

Imperitum 18 Doppel-Voter - 9391 - 5. Oktober 2010 - 22:43 #

Der Bericht ist wirklich klasse.

Aber mir muss bitte jemand mal die Faszination hinter diesen Spielen erklären.
Ich persönlich spiele nun seit mehr als 10 Jahren Schlagzeug und gebe seit ein paar Jahren auch Unterricht.
Mich persönlich haben diese Spiele nie gereizt und ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich mich eine Weile über die Leute lustig gemacht habe, die sich aufgrund dieser Spiele für die absoluten Musiker gehalten haben. ;-)

Jedenfalls würde ich ein richtiges Musikinstrument einem solchen Spiel immer vorziehen, auch wenn die Lernkurve bei richtigen Instrumenten definitiv ausgedehnter ist( Man lernt ja bekanntlich nie aus).
Den Langzeitspaß und richtige Erfolgsgefühle, kann auf Dauer meiner Meinung nach nur ein richtiges Instrument vermitteln.

Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. ;-)

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 5. Oktober 2010 - 23:11 #

Genauso geht es mir. Ich hatte knapp 10 Jahre meine Gitarrenzeit und sehe in Spielen wie Guitar Hero kein Land, da mir die Taktart, die Instrumenthaltung (vorallem natürlich beim Plastik-Pendant) derart widerstrebt und dass ich bei aller Mühe und allem Fleiß. Die Faszination selbst kann ich nachvollziehen, begeistert bin ich auch, wenn ich anderen zuschaue dabei, aber selber empfinden und dementsprechend auch zeigen kann ich nicht.

Außerdem komme ich mir immer äußerst ungebildet vor, wenn ich selbst von der Mainstream-Songliste, vom Titel her nur 5% der Lieder kenne, von der Melodie her knapp 30% und vom Anspielen die Redundanz erkenne vielleicht noch gerade so die 50% "Aha!" erreiche. Dabei bin ich gerade was Musik angeht sehr tolerant, da ich alles hören kann und eigentlich recht aufgeschlossen bin. Schlimmer noch: Ich kann mich für alles sogar noch begeistern... dennoch kriege ich keinen Zugang zu den Spielen.

Blair 10 Kommunikator - 356 - 6. Oktober 2010 - 9:24 #

Der Reiz der Spiele liegt eben nunmal darin, dass selbst Leute, die nie in ihrem Leben ein Instrument angefasst haben, sehr schnell Musik "nachspielen" "können", die ihnen selber gefällt. Klar, ne echte Gitarre/echtes Schlagzeug hat einen ganz anderen Lerneffekt, aber das dauert halt, und soviel Zeit können und wollen viele Leute halt nicht investieren. Zumal man da ja auch sagen muss, dass man natürlich Gitarren-Solis bis zum abwinken üben könnte, im Endeffekt fehlt einem dann doch der Frontman, der Bassist sowie der Schlagzeuger, damit es dann endlich so klingt wie bei der Lieblingsband. Und bei den GH-Spielen steckt man nur den Controller an, stellt die Schwierigkeit auf Profi und schon hat man gut zu tun und kann nebenbei noch Musik hören :>

Michl Popichl 24 Trolljäger - 50611 - 10. Dezember 2010 - 13:49 #

ich hab mir mein erstes guitar hero für schlappe 30€ inklusive gitarre gekauft und jetzt könnt ihr mir mal zeigen wo ich für so viel euronen eine echte gitarre bekomm, von den stunden für einen der mir das spielen beibringt ganz zu schweigen denn ein echtes instrument zu spielen mag vieleicht 1000 mal cooler sein ist aber auch 1000 mal schwerer und teuerer :-p

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 5. Oktober 2010 - 22:39 #

Ha, erst wettert Kotick über Schaefer und Brütal Legend, dann bringt er ein paar Tage später ein Spiel in Anlehnung an ersteres heraus. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

bam 15 Kenner - 2757 - 7. Oktober 2010 - 1:51 #

Warriors of Rock hätte sicherlich eine tolle Kombination aus Brütal Legend und Guitar Hero werden können, wenn die Entwicklung denn so stattgefunden hätte, wie dies angedeutet wurde.

Da muss man nichts böses bei denken, die Idee zu dieser Kombination stammte von Activision, nur hat da Double Fine eben (aus gutem Grund) nicht mitgemacht. Dass das Produkt nun eher enttäuschend hinsichtlich der Story usw. ist, ist ganz einfach dem eher geringen Aufwand dahingehend geschuldet.

Grundsätzlich ist die Kombination aber eine nette Idee, nur tritt man spielerisch leider auf der Stelle und wird wohl von Rock Band 3 mehr als nur deklassiert werden. Mich würde es aber wundern, wenn die Guitar Hero Reihe nicht in eine ähnliche Richtung gehen wird (eventuell aber thematisch fokussierter) wie die Rock Band-Reihe.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 5. Oktober 2010 - 23:25 #

Ich glaub ich warte lieber auf RockBand 3 und den Keyboard Controller, GH: WoR ist nicht so ganz mein Fall.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 6. Oktober 2010 - 12:18 #

Mit dem Multiplayer Part bei GH (als auch RB) ist das sowieso immer ein Graus. Egal ob ich in der Woche oder am WE nach Spielern suche, ist das Ergebnis sehr überschaubar. Ich suche auf Schwer - meist 5 bis 10 Minuten und muss dann entweder auf Experte wechseln (was heisst das man nur gegen echte Plastik-Profis antritt) oder auf Medium, wo der Gegner nach 2 Songs keinen Bock mehr hat - weil er natürlich keine Chance hat gegen einen versierten Schwer Zocker.

Es wäre schön wenn GH & RB mit allen Titel einen Cross-Over Multiplayer entwickeln würden, das würde der Branche echt helfen.

Ich glaube, GH 6 wird eines der Titel die ich mir nicht am Release gönne... Dann lieber RB 3.

Dowafu 10 Kommunikator - 426 - 6. Oktober 2010 - 17:06 #

wie sieht das game für die Wii denn aus?
exakt gleiche songs mit den gleichen noten und nur schlechtere grafik?
Als metal-fan würde ich mir warriors of rock gern holen. Da ich noch überhaupt kein guitar hero spiel besitze: kann man wii-gitarren zusätzlich kaufen?
wieviele gitarren werden unterstützt?

Oliver (unregistriert) 6. Oktober 2010 - 17:47 #

Also ich muss ganz ehrlich sagen "Warriors of Rock" ist eines der besten Guitar Hero teile die je rausgekommen sind, die Setliste ist der hammer, Megadeth, Slipknot usw alles mögliche dabei sogar Rammstein hat es geschafft was will man mehr das absolute partygame schlecht hin

von mir bekommt Warriors of Rock 10 von 10 punkten

Denis Brown 16 Übertalent - 4925 - 6. Oktober 2010 - 21:32 #

Nur, dass man unter einem Party Game etwas anderes versteht. Eben ein Spiel, an dem alle Freude haben können, nicht nur Metal-Fans.

Die Setliste ist übrigens nicht all zu spektakulär. Mehr als ein Viertel der Songliste findest du schon seit Ewigkeiten bei Rock Band, nur dass du bei RB für jeden Künstler noch deutlich mehr Songs findest. Megadeth, Slipknot usw haben bei der Konkurrenz ganze Alben ... ;)
Und an Neuzugängen gibt es in GH Warriors of Rock kaum etwas. Alles nur Bands, die schon mehrfach in Musikspielen vertreten waren. Gepaart mit dem ausgelutschten Spielsystem ist die Wertung von 7.5 mehr als gerechtfertigt. GH 6 ist ein Fließbandprodukt.

Worth2die4 13 Koop-Gamer - 1434 - 7. Oktober 2010 - 15:26 #

Für mich das beste GH seit einer ganzen Weile !!!

Und der neue Gitarren-Kontroller ist ebenfalls echt klasse !

Denis Brown 16 Übertalent - 4925 - 7. Oktober 2010 - 17:11 #

...und sinnlos wie ein Kropf... Wozu zur Hölle sollte man das Plastik seiner Gitarre abnehmen, um es durch anderes Plastik zu ersetzen? Zu viel Geld? Wenn ja: Ich nehm dein Geld gerne ;)

Die neue GH Gitarre ist wirklich die sinnloseste Hardware der letzten fünf Jahre. Hat nix neues, kein neues Feature, das irgendwas wert wäre, nix!

Es fehlt sogar der alte Slider, was jede vorherige Gitarre automatisch besser macht. Da braucht man nicht einmal den Geschmacks-Joker ziehen. Aber zumindest eines kann die neue GH-Gitarre ganz toll: Es gibt keine Hardware, für die mehr sinnloses Hong Kong-Plastik produziert werden muss, damit die Umwelt auch schön sinnlos verpestet wird- Bravo!

McFareless 16 Übertalent - 5556 - 9. Oktober 2010 - 15:10 #

Kauf ich mir vllt., mal sehen ob ich noch das Geld habe für etwas eher sinnloses :)

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