Test: iOS-Flieger im PC-Weltall

Galaxy on Fire 2 Full HD Test

Steckbrief
AndroidiOSPC
Simulation
Weltraumspiel
ab 12 freigegeben
12
Fishlabs Entertainment
Fishlabs Entertainment
27.10.2010
Link
Amazon (€): 15,69 (PC), 4,99 (Android), 4,99 (Android), 7,99 (PC)
First15
Besitzern von iOS- und Android-Geräten ist Galaxy on Fire 2 bereits länger ein Begriff, es zählt zu den grafisch schönsten Apps. Nun ist die deutsche Produktion auch für PC erschienen. Kann sie dort dem darbenden Weltraumspiel-Genre neues Leben einhauchen, reichen die Überarbeitungen aus, um sich mit anderen PC-Spielen zu messen?
Christoph Vent 24. August 2012 - 23:22 — vor 4 Jahren aktualisiert
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal.

Hätten wir das nur vorher gewusst: Weil wir es nach einem Kampf gegen Weltraumpiraten mal wieder eilig hatten und den Hyperraumantrieb zünden mussten, kommt es zu einer Fehlfunktion unseres Schiffs. Wir werden bewusstlos. Als wir erwachen, sind 35 Jahre vergangen und wir müssen erst mal für den fiesen Erzhändler malochen, der uns gerettet hat. Danach beginnt die seit Elite übliche Weltraumspiel-Mischung aus Geld verdienen, Raumschiff verbessern und Gegner abschießen.
 
Gemächlicher Einstieg Die ersten 30 Minuten von Galaxy on Fire 2 Full HD erklären uns die grundlegende Situation, in der wir uns befinden. Als Keith T. Maxwell übernehmen wir die Rolle eines schroffen Söldners, der trotzdem immer einen flapsigen Spruch auf den Lippen hat. Was allerdings auf dem iPhone durchaus ungewöhnlich ist, nämlich die vollständige Vertonung der Storymissionen, ist auf PC Standard. Löblich hingegen: Statt mit englischer erlebt ihr Galaxy on Fire 2 auf PC wahlweise mit deutscher Sprachausgabe. Doch, o weh: Das Tutorial nimmt sich zu viel Zeit; langwierig lernen wir in der  Praxis simple Dinge wie Andocken an Raumstationen – und müssen dann noch Zeit überbrücken, bis die erste Hauptmission beginnt. So lange machen wir eben wenig erbauliche Nebenmissionen, zunächst eine Asteroiden-Anbohraktion nach der anderen, bis dann die eigentliche Story richtig startet.
 
Lange ReisewegeDie Galaxie wird von drei Völkern – den Midoianern, den Nivelianern und den Vossk – kontrolliert und befindet sich im Krieg. Doch von diesen Konflikten bekommen wir im Spiel nicht allzu viel mit. Allerdings mischt sich mit den Voids eine weitere Fraktion ein. Diese Alienrasse beherrscht als einzige die Wurmloch-Technologie, mit deren Hilfe sie jederzeit und überall auftauchen könnte.

Die etwas schmucklose Sternenkarte dient der Wegplanung.
Galaxy on Fire 2 Full HD besteht aus über 20 Sternensystemen, die sich wiederum in mehrere Planeten mit je einer eigenen Raumstation aufteilen. Zwischen den Planeten reisen wir, indem wir unser Ziel anvisieren und dann den Autopilot einschalten. Möchten wir das Sternensystem wechseln, sind wir auf Sprungtore angewiesen, von denen es nur jeweils eines je System gibt. Oft sind wir bis zu fünf Minuten unterwegs, bevor wir unsere Aufgabe am Zielort erledigen können – zu Zeiten eines Wing Commander war das ja okay, aber heute wirkt das doch sehr gestreckt. Im Laufe der Kampagne erhalten wir zwar einen Bauplan für den sogenannten Khador-Antrieb, der auf Alientechnik basiert und uns die Schnellreise über mehrere Sternensysteme hinweg erlaubt.  Allerdings benötigen wir dafür so viele Rohstoffe, dass wir es nicht schafften, ihn vor dem Abspann fertigzustellen. Und so wichtig war es uns dann auch nicht, deswegen weiterzuspielen...
 
Die Missionen bestehen meist aus einfachen Kämpfen gegen wenige Piraten oder Voids. Manchmal liefern wir aber auch nur einige Gegenstände bei einem Verbündeten ab und treten sofort danach wieder die Heimreise an. Spannender sind Kämpfe gegen ganze Gegnerflotten. Und wenn wir in Großschlachten auch noch von alliierten Parteien unterstützt werden, ist richtig was los im All.

Gegen zwei bis drei Gegner bestehen wir noch problemlos. Als einfache und gleichzeitig effiziente Taktik hat es sich herausgestellt, die Gegner mit einer EMP-Bombe für kurze Zeit kampfunfähig zu machen und sie in der Zwischenzeit mit unserem Laser zu bearbeiten. Müssen wir es aber mit mehreren Feinden gleichzeitig aufnehmen, sieht das Ganze schon anders aus. Wenn wir von mehreren Seiten beschossen werden, sind unsere Ausweichkünste gefragt. Hier hilft es, wenn wir einen Boost eingebaut haben und unsere Verfolger zumindest kurzfristig abschütteln können. Die Gegner-KI erweist sich als durchaus fähig: In einer der Missionen müssen wir drei Voidschiffe davon abhalten, alliierte Transporter zu zerstören. Während zwei von ihnen stur weiter ihr primäres Ziel verfolgen, löst sich das dritte aus der Formation und versucht uns abzulenken. In Formation mit Verbündeten kann es sogar passieren, dass uns die Gegner eine Weile völlig ignorieren. Negativ fielen uns allerdings die übergroßen Trefferboxen auf. Obwohl manche Schüsse optisch deutlich daneben gehen, treffen sie uns – beziehungsweise unsere Schüsse die Gegner.
 Sternentore ermöglichen uns die Schnellreise zwischen Planetensystemen.

Ausrüstungslust und -frust
Vor einer Mission müssen wir stets gut abwägen, mit welchen Ausrüstungsgegenständen wir unser Schiff bestücken. Der hierfür vorhandene Platz hängt vom Schiff ab und ist meist stark begrenzt. Nehmen wir nun einen Schild mit oder doch lieber den Boost? Einige unserer Aufgaben erfordern zudem bestimmte Gegenstände wie einen Scanner oder einen Traktorstrahl. Schade finden wir allerdings, dass uns das Spiel nicht darauf hinweist, falls wir in eine Mission starten und zwingend benötigte Ausrüstung nicht montiert haben. So vergingen kostbare Minuten, bis wir am Einsatzort merkten, dass wir die Aufgabe so nicht abschließen konnten. Zudem empfehlen wir euch, kurz vor eurem Ziel noch mal eine Raumstation anzufliegen und dort zu speichern, da das im Falle einer Niederlage viel Zeit spart.
 
Die Shops sind stets prall gefüllt.
Die Raumstationen dienen auch sonst als zentrale Anlaufstelle. In der Space Lounge treffen wir finstere Gesellen, die uns Nebenmissionen, Baupläne oder allerlei Gegenstände zum Sonderpreis anbieten. Nur auf Stationen dürfen wir speichern oder eine Übersicht der Missionen aufrufen. Und natürlich erwerben wir in den Stationen (die unterschiedliche Tech-Level und damit Angebote haben) auch neue Waffen, Ausrüstung oder komplett neue Schiffe. Dummerweise müssen wir hin und herschalten, wenn wir vorhandene Ausrüstung mit der im Shop vergleichen
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wollen – Mouseover-Vergleiche wie in jedem modernen MMO oder RPG wären doch auf PC kein Problem gewesen… Hin und wieder bekommen wir in den Raumstationen auch komplette Baupläne angeboten, die uns den Bau von neuen Waffen oder Ausrüstungsgegenständen ermöglichen. Da das Abarbeiten der „Zutatenliste“ aber zeitaufwendig ist und die sonstige Auswahl in den Shops immens ist, spielen die Baupläne eigentlich keine Rolle.
 
Galaxy on Fire 2 Full HD überlässt uns bei der Wahl unseres Schiffes und unserer Ausrüstung enorm viele Möglichkeiten. So stehen in den Shops insgesamt über 30 Schiffe zur Auswahl bereit, die wir mit vielen verschiedenen Primär- und Sekundär-Waffensystemen in unterschiedlichen Stufen unserem eigenen Geschmack anpassen dürfen. Wenn es unser Schiff zulässt, koppeln wir sogar mehrere Waffen des gleichen Typs, sodass wir beispielsweise unseren Gegnern sowohl mit einem Laser als auch einer handelsüblichen Kanone einheizen können. Für das Grobe haben wir dann immer noch Raketen im Gepäck. Waffen können wir nicht nur ausrüsten, sondern einfach auf Reserve mitnehmen, das geht aber auf Kosten unserer Ladekapazität.
Eine typische Mission: Während die Voids befreundete Frachter angreifen, versuchen wir, sie daran zu hindern.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 337796 - 24. August 2012 - 23:29 #

Viel Spaß beim Lesen!

Kriesing 19 Megatalent - - 14092 - 27. August 2012 - 18:47 #

"Die Galaxie wird von drei Völkern – den Midoianern, den Nivelianern und den Vossk – kontrolliert" und "Am Ende waren wir zudem etwas ratlos, weil der Konflikt der drei Völker nicht wirklich eine Rolle spielt"

Müsste es hier nicht vier Völker heißen: Terraner, Midoianer, Nivelianer und Vossk. Oder zählen Terraner nicht als eigenes Volk.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21025 - 24. August 2012 - 23:36 #

5-6 Std Gameplay ist grad mal 1-2 Std weniger als Transformers und das kostet 50 Euro (60 mit dem ersten DLC auf PC). Hier vertrau ich den Jörg da er damals auch meine andern Weltraumklassiker gespielt und gut getestet hat. Für 15 Euro kann man also ja nix falsch machen und hoffen das mehr Nachahmer kommen und es wieder mehr Weltraumaction oder Handelsspiele geben wird.

Desotho 15 Kenner - 3707 - 24. August 2012 - 23:55 #

Hey, ich werde langsam echt schnell beim schliessen des Darksiders 2 Werbevideos :)

goschi 13 Koop-Gamer - 1203 - 25. August 2012 - 0:00 #

Wie gut ist das Fluggefühl und das allgemeine Feeling?
Ich spielte wohl, ähnlich wie Jörg, fast jedes Weltraumspiel seit 1995 und meine Alltime Best-Of sind Freespace 2 und Privateer2, auch weil das Feeling einfach bis heute unglaublich gut ist, die Kämpfe fühlen sich richtig an, alles danach war irgendwie nur noch schlecht, Feelancer war zu anspruchslos, X1+2 hatten eine grauenhaft miese KI für die Kämpfe (stures im Kreis fliegen) und DarkStarOne und wie sie alle heissen fühlen sich einfach ... schlecht an.
Ich kann es nicht in genaue Worte fassen, was da fehlt, aber die Kämpfe fühlen sich einfach zu simpel und schlecht an (wer die Klassiker spielte wird wissen, was ich meine), das Feeling fehlt eben.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 337796 - 25. August 2012 - 0:34 #

Naja, mir fehlt die Cockpitperspektive, du bist halt die ganze Zeit hinter deinem Raumschiff. Insoweit hast du bei den Kämpfen kein anderes Feeling als bei anderen Cockpit-losen Spielen an, auf einer Skala von 1 pure Action und 10 Simulation ordnet sich Galaxy on Fire bei ca. 3 ein. Allerdings sorgen lustigerweise gerade die langen Flugphasen über zwei, drei Planetensysteme bis zum Ziel für eine gewisse "Authentizität".

Anonymous (unregistriert) 25. August 2012 - 15:58 #

Naja X war auch nie für seine herausragenden Kämpfe berühmt. Aber wenn man sein erstes Großkampfschiff samt Jagdstaffeln von dem Ertrag seiner Fabriken gekauft hat, weiß man, was X kann: sehr sehr groß sein.

mihawk 19 Megatalent - P - 13130 - 25. August 2012 - 0:16 #

Ok, für den Preis finde ich den Umfang auch durchaus ok. Hab seit X-Wing kein Weltraumspiel mehr gespielt (das dafür ausgiebig, hab sogar noch meinen MS Sidewinder Joystick :) ), werde ich vielleicht mal ausprobieren.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12521 - 25. August 2012 - 7:10 #

Finde den Umfang für den Preis auch soweit in Ordnung, in anbetracht das es in dem Genre der Weltraumshooter so gut wie keine Auswahl gibt kann man wohl zugreifen.

Ich finde ein X könnte ihr nicht als Alternative Listen, das hier ist wie Freelancer auf Kampf ausgerichtet mit nem oberflächlichen Handelssystem und das andre eher auf Simulation (dynamische Wirtschaft ect) ausgerichtet.
Anstatt das zu nennen könnte man neben Freelancer noch Darkstar One erwähnen.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12936 - 25. August 2012 - 19:23 #

Oder Evochron: Mercenaries... dieses Spiel wird irgendwie total übersehen und getrost ignoriert. Das hat einen starken Wirtschaftsteil ist aber auch ziemlich auf Kampf ausgerichtet. Aber gut... kennt ja niemand.

BFBeast666 14 Komm-Experte - 2062 - 26. August 2012 - 2:36 #

Doch, ich! :) Ich mag den Schiffsbaukasten bei EM, das Erzminern allerdings gar nicht... irgendwie sind 1,6 km Abstand zum Steinchen ein bißchen wenig. Einmal Kaffee aus der Bordküche und ... kaputt :(

Freilanzer (unregistriert) 27. August 2012 - 17:52 #

DarkStar One hat doch auch ein dynamisches Handelssystem. Das was Freelancer gebraucht hätte um perfekt zu sein. Die Welt in Ersterem gefällt mir aber nicht so gut. Wirkt auf mich etwas generisch. Die X-Serie habe ich noch auf Steam rumliegen. Ich wollte da schon ein paar mal mit Teil 1 anfangen, kam aber nicht wirklich ins Spiel rein. Vll. wage ich mich ja demnächst mal an den Zweiten.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21671 - 25. August 2012 - 7:51 #

Muss mal wieder Starlancer und Privateeer2 rauskramen. Freelancer war nach der Hauptstory nur noch öde, das trifft auch auf Darkstar1 zu. Muß noch irgendwie an Wing Commander Armada rankommen. Das hat mir früher ne Menge Spaß bereitet.

Anonymous (unregistriert) 25. August 2012 - 10:47 #

Frevler! Die tollste Zeit in Freelancer, fand ich das erkunden der Galaxie, nach der Hauptstory. Die meisten Systeme hatte man in der ja gar nicht bereist. Und vor allem die "versteckten" Systeme waren alle einzigertig im Aussehen und Aufbau und haben oft noch was über die Hintergudngeschichte der Freelancer-Welt erzählt. Das Entdeckergefühl, das dabei aufkam, hatte ich bisher so noch nicht erlebt. Wenn man dann alles gefunden hatte und einen Titan (oder wie auch immer der stärkste Jäger hieß) mit Nomadenwaffen besaß, war tatsächlich nicht mehr soviel zu tun.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9234 - 25. August 2012 - 13:34 #

Ja Freelancer war sehr geil. Vor allem da es auch einen Multiplayer gab, das war schon frühes Eve für mich^^

goschi 13 Koop-Gamer - 1203 - 25. August 2012 - 13:58 #

Das stimmt, die Welt von Freelancer war grandios, leider waren es die Kämpfe nicht, und die Missionen auch nicht.
Man reiste von A nach B, rotzte schnell drei Gegner weg, die einfach nur blöd im Kreis rumflogen und flog wieder heim.

Privateer 2 hatte da einfach alles, grandiose Story (mit übrigens noch grandioserem Handbuch, eines der wenigen Spiele-Handbücher die ich wirklich gelesen habe), eine grosse Welt, tolle Kämpfe, viele verschiedene, spannende Nebenmissionen (wo ist mein Taschenrechner? ich muss die Koordinaten des Entführers berechnen!) und wer mal mitgefiebert hat, wie er seinen Mammut-Transporter voller teurer illegaler Waren gegen ein dutzend Piraten verteidigte und zwar schnell genug, dass die ankommenden Polizisten ihn nicht scannen können vor dem Weiterflug, weiss was Spannung ist. :D

Freespace 1+2 hatten da als Gegenstück zwar eine lineare Story, dafür genial gute Kämpfe, eine Physik im richtigen Arcademass, dass sie aber noch nachvollziehbar ist und eine bitterbös gute KI, die gegner haben einem fies zusetzen können und schon ein 1:1 konnte zT schwer werden.

Übrigens vergessen geht leider bis heute eines der genialsten Spiele aller Zeiten, das eigentlich eine Hardcore-Sim ist, I-War, auch eine spannende Story und eine sehr glaubwürdige Welt mit unglaublich bockschweren Kämpfen und einer Flugphysik die ihresgleichen sucht, Teil 2 war auch sehr gut, ging etwas Richtung Privateer und sieht auch heute noch ok aus.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 21025 - 25. August 2012 - 18:03 #

Stimmt. In einem System war auch das Wrack vom letzten Sleeper-Schiff die "Hispania" zusammengeschossen in einer Nebelbank :) Die andern 4 waren ja in den 4 Hauptsystemen.

Zottel 16 Übertalent - 4270 - 25. August 2012 - 10:38 #

Naja auf iPad macht dieses Spiel vielleicht noch Sinn, weil es da faktisch nichts Vergleichbares gibt, aber auf dem PC braucht man es nicht wirklich, zumal ich eher der X-Fan bin, der in so einem Spiel eine Art Wirtschaftssimulation haben möchte und die ist bei GoF2 ja nur rudimentärer Handel vorhanden ist.

Claus 29 Meinungsführer - - 114440 - 25. August 2012 - 11:26 #

Danke für den Test.
Ist zwar der Test der PC-Version, aber so kann man doch auch einen Rückschluss auf die iOS Version ziehen, die hier leider nicht getestet wurde (wie sehr viele andere iOS Spiele auch )
Hinweis am Rande: alte Säcke werden häufig zu Gelegenheitsspieler, die dann durchaus den einen oder anderen iOS Titel kaufen und spielen, hier aber dazu nur selten einen Test finden können.

KaiserJohannes 15 Kenner - 3651 - 25. August 2012 - 13:56 #

Das Spiel unterstützt Joysticks, ich habe es komplett mit meinem Saitek Cyborg durchgespielt. -> http://www.gamersglobal.de/video/galaxy-on-fire-2-full-hd-test Mein Test; das Video ist nicht nur angeblich mit dem Joystick aufgenommen, ich garantiere zu 100% das ich mit Joystick gespielt habe.

TheSushiFly 13 Koop-Gamer - P - 1773 - 25. August 2012 - 16:17 #

Die 5-6 Studen Spielzeit finde ich für den Preis durchaus angemessen, viele Vollpreisspiele bieten da auch nur 7-8h an. Ansonsten schöner Test, werd mir das Spiel mal bei Gelegenheit anschauen.

Arno Nühm 15 Kenner - - 2803 - 25. August 2012 - 16:28 #

Schöner Test :-)
Das Spiel ist auf jeden Fall für ein verregnetes Wochenende vorgemerkt.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10388 - 26. August 2012 - 1:45 #

Spiel wird sich gemerkt, danke für den Test!

calleg 14 Komm-Experte - 2414 - 26. August 2012 - 11:21 #

Ich habe es auf iphone und ipad gespielt, fands gut, aber die touch-steuerung ist auf dauer mist. Donnerstag hab ichs mir dann bei gamesrocket im angebot und mit 15% gg-abo-rabatt fuer ca. 10€ gekauft. das spiel mag keine ultra-simulation sein, sieht aber gut aus und ich hatte so lange nicht mehr so viel spass im weltraum. man merkt wirklich wie lange man schon nicht mehr vernuenftig an seiner weltraumpiloten-karriere feilen konnte. bei gof2 stellt sich fuer viele stunden dieses "ich-muss-meine-rakete-pimpen"-feeling wieder ein. einziger minuspunkt ist tatsaechlich die balance auf dauer und das man den schwierigkeitsgrad nicht nachtraeglich veraendern kann. trotzdem klare kaufempfehlung!

JTKitzel 08 Versteher - 187 - 26. August 2012 - 12:31 #

Da wird gewartet, bis zum nächsten Steam-Sale. Für nen 5er wirds gekauft.

Nightred 08 Versteher - 192 - 26. August 2012 - 20:14 #

Finde die Wertung viel zu niedrig.
Auf dem iPhone habe ich das Teil über 50 Stunden gespielt aud auf dem PC bin ich jetzt schon bei 20 und es werden sicher noch viel mehr.
Ich finde dieses Game einfach nur Hammer. Das hat so ne fiese Suchtspirale. ^^

Lencer 14 Komm-Experte - P - 2557 - 5. Dezember 2016 - 8:29 #

Dem kann ich mich nur anschließen, ich spiele relativ gemächlich und habe für die 100% Achievements so um die 25 Stunden gebraucht. Mir hat das Teil auch am PC viel Spass gemacht. Fand es nur etwas schade, dass die DLC und Erweiterungen der mobilen Variante am PC nicht verfügbar waren.

saxz 14 Komm-Experte - P - 1809 - 5. Dezember 2016 - 14:11 #

Oh, da gab es noch Erweiterungen? Wäre mal interessant gewesen, ob das Spiel dadurch merklich besser geworden wäre. Denn so richtig hat mich GoF2 leider nicht begeistern können. Zu seicht in der Darbietung + geringe Spieltiefe. Gegen mein Alltime-Favorit Freelancer hat es zumindest eindeutig den Kürzeren gezogen.

Lencer 14 Komm-Experte - P - 2557 - 5. Dezember 2016 - 15:15 #

Kann das mit der geringen Spieltiefe nicht unbedingt nachvollziehen. Das man irgendwann mal alle Arten von Mission durch hat (ca. 10) ist wohl klar. Da hatte aber auch Freelancer nicht mehr zu bieten ... Und auch in Freelancer musste man sich erstmal Geld erarbeiten, bevor es in den Missionen weiterging. Hab ein wenig dass Gefühl, als wenn ältere Spiele gerne gloryfiziert werden, obwohl sie nicht wirklich mehr boten.

Die Addons scheinen tatsächlich ordentlich Input zu liefern
http://de.galaxyonfire.wikia.com/wiki/Supernova_Add-On
http://de.galaxyonfire.wikia.com/wiki/Valkyrie_Add-On
Extra-Storymodus und Schwarzmarktmissionen etc.

saxz 14 Komm-Experte - P - 1809 - 6. Dezember 2016 - 9:12 #

Danke für die Links! Kann natürlich sein, dass mich da auch mein Gedächtnis etwas täuscht. Vielleicht geb ich dem Titel über Weihnachten noch mal eine Chance.

Lencer 14 Komm-Experte - P - 2557 - 6. Dezember 2016 - 9:55 #

Ich würde gern mit meinem PC Spielstand auf dem Android-Tablet mit allen DLC weiterspielen. Aber das geht natürlich nicht *heul*

Daddelkopp 10 Kommunikator - 417 - 27. August 2012 - 18:36 #

Wie wäre es wenn ihr mal nen Mod Special machen würdet, gerade bei solchen Spielen kommt der Vergleich mit Kultklassikern wie Freelancer immer auf, und Freelancer hatt eine noch sehr Aktive Community. Die Modder haben für Freelancer Extrem grosse und umfangreiche Mods über die Jahre geschrieben, diese laufen auf ihren Servern wo mann kostenlos umglaublich viel Spass haben kann, sogar Engine Updates wie DX9 wurden schon eingefügt, so das Freelancer in Teilen besser aussieht als dieses Spiel hier. Einer der bekanntesten Mods für Freelancer dürfte wohl Crossfire sein sowie Freeworlds Tides of War.

saxz 14 Komm-Experte - P - 1809 - 15. November 2013 - 13:11 #

Dann empfehle ich an der Stelle aber auch unbedingt die "Discovery"-Mod. http://www.moddb.com/mods/discovery-freelancer
Erweitert das Spiel um RPG-Elemente, in dem an bestimmte Rollen schlüpfen kann, ergänzt die Map imo sehr im eigentlichen Stile von Freelancer. Und die eingebauten Schiffe sind auch sehr angepasst an das Original. Dann noch die Erhöhung der Slotzahlen pro Server u.v.m. Für alle Freelancer-Fans ein Muss imo!

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