Champion 2013

FIFA 14 Test

PES 2014 hat vor wenigen Tagen überzeugend vorgelegt, nun ist auch Konkurrent FIFA am Zug. Mit einer aufpolierten Vorjahresversion möchte EA die Zeit bis zum Launch der Next-Gen-Fassungen überbrücken – doch haben sich die Entwickler neben kleinen Detailveränderungen und Kaderupdates auch etwas Neues einfallen lassen?
Christoph Vent 25. September 2013 - 21:13 — vor 3 Jahren aktualisiert
FIFA 14 ab 0,99 € bei Amazon.de kaufen.
Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Nicht nur am Wochenende im Stadion oder vor dem TV-Gerät gehen viele Fußballverrückte ihrem Hobby nach, auch virtuell verhelfen sie ihrem Lieblingsteam zum Sieg. Seit 1993 erscheint jährlich mindestens ein Ableger der beliebten FIFA-Serie – auf der Seite der Konkurrenz ist mittlerweile nur noch die PES-Reihe von Konami übergeblieben. Jährlich liefern sich die beiden Spiele ein Duell um die Krone der besten Fußballsimulation, das diesjährige Derby hat bereits vergangene Woche begonnen. Dank Mut zur Veränderung, neuer Fox Engine und den daraus resultierenden spürbaren Verbesserungen konnte PES 2014 (GG-Test: 9.0, Vorjahr: 8.5) sehr gut vorlegen. Nun geht auch FIFA 14 an den Start, das mit FIFA 13 (GG-Test: 9.5) einen hervorragenden Vorgänger vorzuweisen hat. Ob es auch in diesem Jahr für den Sieg reicht?

Nicht nur Konami spendiert PES 2014 in diesem Jahr eine gänzlich neue Engine, auch der Platzhirsch auf dem Markt der Fußballspiele kommt mit neuer Technik daher. Allerdings gilt das ausschließlich für die erst im November kommenden Next-Gen-Versionen von FIFA 14. Die Fassungen für die aktuellen Konsolen sowie den PC basieren stattdessen auf der Vorjahresversion. Dass Fans sich nun sorgen, es würde sich bei der neuesten Auflage der Fußballserie um ein simples Kaderupdate ohne nennenswerte Neuerungen handeln, liegt nahe. Ob diese Befürchtungen begründet sind, erfahrt ihr in unserem Test der Xbox-360-Version.

Mehr Zeit für den SpielaufbauDie erste Änderung von FIFA 14 zu seinem Vorgänger macht sich gleich zu Beginn der ersten Partie bemerkbar: EA Canada hat das Tempo der Fußballsimulation um ein gutes Stück gedrosselt, was sich insbesondere im Spielaufbau positiv auswirkt. Habt ihr in der Vergangenheit des Öfteren Bälle verloren weil ihr im Angriff zu schnell in einen Defensivspieler gelaufen seid, bleibt euch nun mehr Zeit, eure Mannschaft zu sortieren und euren Spielzug zu überdenken. Durch die geringere Spielgeschwindigkeit, die sich im Menü weiterhin um eine Stufe in jede Richtung anpassen lässt, gewinnt die Kicksimulation an Realismus und ist näher dran am echten Fußball.

Doch obwohl das Aufbauspiel nun langsamer vonstatten geht und ihr dadurch besser planen könnt, dürft ihr keine leicht überwindbaren Abwehrreihen seitens eurer Gegner erwarten. Wie auch in FIFA 13 liegt der Schlüssel im Mittelfeldspiel: Wer achtlos nach vorne stürmt, kommt zwar meist bis zum Strafraum, wird aber spätestens dort gestoppt. Entweder hält euch nämlich ein Gegner auf, oder eure Mitspieler sind schlicht noch nicht mitgelaufen – Glücksmomente wie bei PES 2014, wo ihr den Ball durch die Abwehrspieler stochert, sind in FIFA die absolute Ausnahme. Stattdessen lohnt es sich hier umso mehr, über die Außen zu gehen und auf eine Anspielstation in der Mitte zu hoffen. Gerade bei den Topmannschaften wird diese Hoffnung immer wieder erfüllt, da sie sowohl in der Offensive als auch in der Defensive sehr gut im Stellungsspiel agieren.

Frühe Balleroberung und ein geordnetes Mittelfeldspiel sind das A und O. Stumpf nach vorne zu laufen, führt nicht zum Ziel.
Erneut sticht das bereits in den letzten zwei Teilen bewährte Tactical Defending heraus. Dieses sorgt gerade in Kombination mit der Player-Impact-Engine für dynamische Spielsituationen. So reagieren Spieler bei Körperberührungen realistisch aufeinander und bringen sich gegenseitig ins Straucheln. Auch kann es sein, dass ihr mit dem Ball in euren eigenen Mitspieler hineinlauft und ihn so vertändelt. In FIFA 14 wurde dieses System nur in Details verbessert. Weiterhin behindert ihr Gegner nicht nur über Tacklings, sondern haltet sie auch im vollen Lauf auf, wenn sie bereits einen kleinen Vorsprung haben. Das funktioniert wie gehabt über wiederholtes Drücken der Zweikampftaste, mit der ihr eurem Gegenspieler am Trikot zupft. Allerdings war es in der 13er Version so, dass ein durchgebrochener Stürmer kaum mehr eingeholt werden konnte. Nun haben die Verteidiger einen klaren Geschwindigkeitsvorteil, der hier und dort etwas zu deutlich ausfällt. Anders als in FIFA 13 wird das Ziehen am Hemd wohl auch deshalb seltener und erst um einiges später von den Referees zurückgepfiffen. So schaffen wir es zum Beispiel, selbst einen flotten Spieler wie Franck Ribéry bei einem Flankenlauf einzuholen, sobald wir erst mal in Greifweite kommen. Unterstützung dürft ihr von der KI anfordern, die auf Knopfdruck einen Mitspieler auf den Ball hetzt. Allerdings wurde dieser Effekt im Vergleich zu FIFA 13 angenehm entschärft.

Mann gegen Mann
Die Zwei
Anzeige
kämpfe spielen sich durch die Physikengine schön dynamisch, sind aber zumindest auf dem mittleren der fünf Schwierigkeitsgrade zu einfach. Statistiken, in denen wir mehr als 75 Prozent aller Direktduelle gegen die KI gewinnen, sind in FIFA 14 an der Tagesordnung – bei den meisten anderen Statistiken sind die Ergebnisse jedoch meist ausgeglichen. Auf den höheren Stufen rückt das Kräfteverhältnis auch bei den Zweikämpfen wieder gerade, allerdings wird das Spiel dann auch insgesamt schwieriger – hier hätte EA etwas mehr an der Balance schrauben dürfen.

Positiv fallen uns die Laufwege auf. In FIFA 13 sind Pässe oft im Nirgendwo der gegnerischen Abwehr versauert, weil unser Mitspieler zwar den Sprint andeutete, dann aber plötzlich stehen blieb. Im aktuellsten Ableger kommt das nun viel seltener vor. Perfekt sind die von der KI ausgewählten Routen zwar noch nicht, doch hat EA hier noch mal klar nachgelegt. Insbesondere die Steilpässe funktionieren intuitiver als bisher. Der Spielerwechsel wurde ebenfalls im Positiven verbessert. Fünf- bis sechsmal die entsprechende Taste drücken, um den gewünschten Spieler auszuwählen, muss man nun nicht mehr.
Schafft ihr es, die Abwehr auszuspielen und allein auf das Tor zuzulaufen, solltet ihr euch die Chance nicht entgehen lassen. Zu viel Zeit dürft ihr euch aber nicht lassen, die Abwehrspieler holen euch nun deutlich schneller als noch im Vorjahr ein.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 341584 - 25. September 2013 - 21:28 #

Viel Spaß beim Lesen!

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11184 - 25. September 2013 - 21:29 #

Die Kommentatoren machen einen guten Job? Das wäre irgendwie das erste Mal. So schlimm wie das Duos fand ich wirklich noch keins. Da sind mir die zwei Engländer, die akteull bei der FIFA 14 Demo kommentieren viel lieber. Die reden zwar auch oft genug falschen Kram und wiederholen sich auch, aber denen kann man deutlich angenehmer zu hören.

McGressive 19 Megatalent - 13872 - 25. September 2013 - 21:48 #

Eigentlich bin ich dieses Jahr, nach der großen Kritik im Vorfeld ob des vermeintlichen Kader-Updates, fest davon ausgegangen seit langer Zeit mal wieder zu PES zu greifen. Nachdem die ersten Spielerstimmen jedoch vielfach sehr negativ ausfielen und FIFA mir auch in diesem Jahr im direkten Demo-Vergleich besser gefällt und sich tatsächlich gänzlich anders anfühlte, werde ich über kurz oder lang wohl doch wieder beim EA-Ableger landen. Fussi-Games machen mir einfach zu viel und zu lange Spaß, als dass ich ein Jahr lang komplett drauf verzichten könnte x]

Old Lion 26 Spiele-Kenner - P - 69002 - 25. September 2013 - 22:55 #

Hier ebenso. Spielen Liga einmal im Monat. Haben letzten Samstag PES getestet. Werden definitiv auch zu Fifa greifen. Selten so oft geflucht!

Fabes 14 Komm-Experte - 2418 - 25. September 2013 - 23:11 #

Same here. Mir weiterhin unbegreiflich wie PES 14 eine Traumwertung wie eine 9 einheimsen konnte.

Fifa spielt sich gut und für 20€ zum Release kann man auch nicht wirklich meckern.

El Cid 13 Koop-Gamer - 1684 - 26. September 2013 - 6:55 #

20€? Wo? :D

John of Gaunt Community-Moderator - P - 63294 - 25. September 2013 - 23:39 #

Ich muss die Demo jetzt dann doch mal probieren, aber wenn ich den Test hier so lese wirds bei mir wohl auch wieder auf einen Kauf rauslaufen, obwohl ich eigentlich nicht wollte dieses Jahr.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24569 - 25. September 2013 - 23:37 #

Schade, dass es für Playstation Vita und Nintendo 3DS nur eine Legacy-Edition gibt, bei der bis auf die Kader nichts verändert wurde. Selbiges gilt übrigens auch für die PS2- (!), Wii- und PSP-Versionen. Immerhin steht es dies mal auf der Packung, dass nix verändert wurde am eigentlichen Spiel.

Sniizy 14 Komm-Experte - 2640 - 26. September 2013 - 0:22 #

Im Bezug auf die Spielergesichter (da unter dem einen Bild von "gut" die Rede war): https://www.youtube.com/watch?v=epmtP0RrtIc

Von den bekanntesten Teams der Welt (was meist europäisch heißt) wurden aufwendig die Spielergesichter abfotografiert und ins Spiel transferiert. Finde ich, gerade als BVB-Fan, natürlich super und bringt nochmal eine ganze Ecke mehr Realismus und Authentizität "ins Spiel" :)

Azzi (unregistriert) 26. September 2013 - 10:43 #

Wärs net sinnvoller hier die Wertung nach Plattformen zu vergeben? Immerhin erhält man am PC quasi die minderwertige Fassung der ollen Konsolen wo meine Brotschneidemaschine bald schneller ist. Bei manchen Konsolen wie Vita, PSP oder so sinds sogar nur Kaderrefreshs ohne spielerischen Mehrwert.

KMbLGbj (unregistriert) 26. September 2013 - 12:44 #

Wenn du auf Wertungen wert legst geh zu 4players - die nutzen ihre Wertungsrange voll aus und vergeben je nach System unterschiedliche Wertungen.

Sebbe_1991 14 Komm-Experte - 2144 - 26. September 2013 - 10:51 #

Ich hab das Spiel gestern abend gekauft und auch gleich mit einem Kumpel ausprobiert ung getestet. Ich bin richtig überrascht von den Neuerungen, die zwar nicht sonderlich zahlreich sind, aber dafür sofort auffalen. Dazu zählen z.B. wie in dem GG-Test schon erwähnt, die Spielgeschwindigkeit an die es sich erstmal zu gewöhnen gilt oder die neuen Laufwege, wobei es auch anfänglichs öfter vorkam das zu Spielern gepasst wurde, auf die gar nicht gespielt werden wollte. Aber das wird wohl eine Gewöhnungssache sein. Trotz allem gibt es für dieses Spiel eine absolute Kaufempfehlung für alle Fußballbegeisterten.

Fritz (unregistriert) 26. September 2013 - 11:54 #

Ich lese da: "Karriere-Modus sowohl als Trainer als auch als Einzelspieler". Ist es also möglich FIFA 14 ausschließlich als Trainer zu spielen, in etwa wie einen Fußballmanager?
Habe nämlich langsam die altbackenen Spielszenen im 3D-Modus des FM 12 bzw. 13 von EA satt.

Christoph Vent Redakteur - P - 134068 - 26. September 2013 - 12:36 #

Nein. Du kannst die Spiele simulieren und dir die wichtigsten Ereignisse einer Partie im Textmodus anzeigen lassen. Oder aber du spielst das Match selber. Es ist auch nicht möglich, den Controller in der Mitte stehen zu lassen und das Spiel im 3D-Modus komplett anzuschauen. Mit der Tiefe eines Fussball Manager ist der Trainermodus in FIFA aber ohnehin nicht zu vergleichen.

Fritz (unregistriert) 26. September 2013 - 12:51 #

Danke für die schnelle Antwort! :)

Endamon 15 Kenner - 3900 - 26. September 2013 - 13:54 #

Heute zwei Stunden angetestet und vom Spielgefühl eine glatte 10 von 10.

Benni2206 12 Trollwächter - P - 989 - 26. September 2013 - 14:01 #

Lade es gerade via. Origin.....mal sehen was da auf mich zukommt....die Demo war schon mal nicht schlecht :)

Darkfire (unregistriert) 2. Oktober 2013 - 0:11 #

Dieses Produkt (ich wähle hier bewusst nicht das Wort „Spiel“) ist eine Ohrfeige für jeden,der bereits mal einen Ball am Fuß hatte oder zumindest einen aus der Nähe gesehen hat.
Was die Damen und Herren aus Kanada dem Kunden da zu 60 € verkaufen möchten
und es leider auch wieder millionenfach geschafft haben, bricht jedem Fan dieserso wunderschönen Sportart „Fußball“ das Herz.

Ich habe dieses Produkt nun ein paar Tage lang immer mal wieder getestet,
mir verschiedene Spielmodi angeschaut und natürlich dem Gameplay
(oder wie auch immer man dies bei FIFA14 nennen möchte) große Beachtung geschenkt.

Das Ergebnis: Ohne umfassenden Patch, der sämtliche Probleme (die gröbsten werde ich gleich noch aufzählen)restlos beseitigt, wird dieses Produkt bei mir nie wieder eine Konsole von innen sehen.Stattdessen schnüre ich nun wieder bei FIFA13 die Fußballschuhe oder gehe einfach raus und trete selbst gegen den Ball.

Dies ist auch bitter nötig, da man bei FIFA14 sonst nach einiger Zeit Gefahr läuft,das richtige Fußballspielen zu verlernen.

Im Folgenden nun einmal die gröbsten Schnitzer dieses Produkts:

EA verspricht: Precision Movement:

Realitätsgetreue Bewegungen der Spieler – mit aller Agilität und Explosivität.
Spieler sollen sich beweglicher sowie athletischer „anfühlen“ und wirklichkeitsgetreuer steuern lassen.

Die Realität zeigt: Sackhüpfen:
Spieler bewegen sich bestenfalls allesamt auf Kreisklassen-Niveau, können kaum Bälle annehmen,behaupten oder gar verteilen.
Der Wendekreis eines jeden Spielers (ob mit Stärke 50 oder 90, ob Abwehrhühne oder Flügelflitzer)gleicht dem eines Kreuzfahrtschiffes mit defektem Ruder.
Passstafetten über mehrere Stationen oder gar ein ruhiger Spielaufbau gelingen nur selten.

Die Steuerung gestaltet sich äußerst schwammig. Controller-Befehle werden mit viel zu großerVerzögerung von den virtuellen Kickern ausgeführt.

An realitätsgetreuen Fußball mit all seiner Taktik, Raffinesse und Emotion ist hier nicht zu denken.Das unfassbar langsame Spieltempo (herbeigeführt durch die oben genannten Probleme)lässt zu keinem Zeitpunkt Spielfreude aufkommen – sei es online oder offline.

EA verspricht: Pure Shot:
Optimiertes Schusssystem, welches spektakuläre Tore zur Folgen haben kann.
Nun kann auch aus Winkeln getroffen werden, die bei FIFA vorher undenkbar waren.

Die Realität zeigt: Dosenwerfen
Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Gewinne, gewinne, gewinne!

Dass nun spektakuläre Tore erzielt werden können, stimmt tatsächlich.
Wer nun aber gedacht hat, dies sei nur Spielern mit entsprechender Schusstechnik vorbehalten der irrt.Praktisch jeder Spieler ab einer Gesamtstärke von 55 ist in der Lage,regelmäßig aus 30 Metern die Kugel zu versenken – unabhängig davon, welcher Keeper im Kasten steht.
Ähnliche Szenerie zeigt bei den Schlenzern.

EA verspricht: Teamintelligenz:
Cleveres Deckungsverhalten und kluge Laufwege sollen bei FIFA14 nun noch stärker integriert worden sein.

Die Realität zeigt: Hühnerhaufen
Deckungsverhalten und Laufwege sind sowohl im eigenen als auch im gegnerischen Team eine Katastrophe.Abwehrspieler bleiben stehen oder rennen sich gegenseitig über den Haufen;Stürmer torkeln permanent im Abseits herum.

Natürlich haben sich dies online auch schon etliche Spieler zunutze gemacht und
simple Techniken entwickelt, zu einem sicheren Torerfolg zu kommen.
Da diese Techniken jedoch in der realen Fußballwelt nie langfristig zum Erfolg führen werden undsomit nichts mit der eigentlichen Sportart zu tun haben, bin ich nicht bereit dazu, mir diese ebenfalls anzueignen.
Ich möchte Fußballspielen und kein Bugusing betreiben.

Gleiches versteht sich für die Problematik bei Ecken oder Flanken.
Nahezu jede Flanke in den Strafraum erreicht den betreffenden Spieler und wird nicht selten(genauer gesagt fast immer) auch verwertet. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der betreffende Spieler ist oder über welche Kopfballfähigkeiten er verfügt. Ecken und Flanken sind die neuen Elfmeter bei FIFA14.

Dies also die drei wohl wichtigsten Gameplay-Features, die EA angekündigt hat undwas aus diesen im Endprodukt in meinen Augen geworden ist.
Die Fehlerliste in diesem Produkt ist noch um einiges länger (bsp das mangelhafte Scoutingsystem im Karrieremodus, hängende Karten bei UltimateTeam oder hakende Menüs)...dies würde aber nun wirklich den Rahmen sprengen.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7783 - 4. Oktober 2013 - 21:32 #

Und bei FIFA 13 war das alles deutlich besser? Auf welchem System hast du FIFA 14 gespielt?

Jarrconn (unregistriert) 8. Oktober 2013 - 13:00 #

Ich kann mich den meisten Sachen eigentlich nur anschließen und kann absolut nicht nachvollziehen wie dieses Spiel wieder überall sehr gute Bewertungen einsacken konnte.

Sorry aber jeder Tester müsste nach ein paar Stunden merken, dass dies mit realistischem Fußball nicht wirklich was gemein hat. Und noch viel schlimmer, es zum jetzigen Zeitpunkt, vor allem gegen den PC keinen Spaß macht.

Ich fange normal immer mit der Karriere auf Profi an. Und selten hat mich Fifa so gelangweilt und gefrustet wie bei der Ausgabe 2014. Es spielt sich im Aufbau so träge. Man spielt sich 80 von 90 Minuten den Ball nur hin und her und es ergeben sich nur selten gute Spielzüge. Mein einzige Highlight ein 4:3 in der 2. Bundesliga. Weiß bis heute nicht, was ich in diesem Spiel großartig anders gemacht habe. Ansonsten hagelt es Unentschieden, mal einen 1:0 Erfolg.

Zunächst, in der Demo, dachte ich, uiuiui die KI scheint besser, die Außenverteidiger laufen schön mit. Ja leider ist das auch der einzige Fortschritt. Ansonsten laufen sich die Mitspieler über den Haufen, hören auf zu laufen, bewegen sich vom Ball weg weil natürlich ein falscher Spieler angewählt wurde. Das sich die Spieler selbst wie LKWs steuern brauche ich wohl nicht erwähnen.

Und wieso es EA bis heute nicht schafft bei einem Hochball den Torwart zum Ball rennen zu lassen, ist mir ein Rätsel. Selten so etwas unrealistisches gesehen. Aber das ist ja schon seit zig Jahren so. Aber hey, sie werben ja nur jedes Jahr mit realistischstes Fußballspiel aller Zeiten.

Ach ich könnte noch ewig weitermachen. Entscheidungen des Schiris, Momentum und und und.....

Fifa hatte immer einer gewissen Frustfaktor, aber es machte doch irgendwie Spaß. Bei Fifa 14 kann ich das bisher nicht bestätigen.

Leider ist PES 14 für mich keine Alternative.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)