Review der Solo-Kampagne

Call of Duty - Advanced Warfare Test

Moderne Kriegsführung war gestern – im neuesten Call of Duty geht es in die Zukunft. Dort bekriegen sich private Militärunternehmen und Terrororganisationen. Euer Ziel lautet mal wieder, die Welt zu retten. Ob das Spiel an die Blockbuster-Qualitäten seiner Vorgänger heran reicht, haben wir für euch herausgefunden.
Christoph Vent 3. November 2014 - 9:00 — vor 1 Jahr aktualisiert
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Call of Duty geht in die elfte Runde. Zugegeben: Das mussten wir auch erst mal gründlich nachzählen. Trotzdem ist und bleibt die Shooter-Reihe ein Phänomen, das auch nach all den Jahren immer wieder aufs Neue Verkaufsrekorde bricht. Wer kann es Activision aus unternehmerischer Sicht da schon verübeln, dass sie weiterhin am jährlichen Rhythmus festhalten? Um diesen auch in Zukunft gewährleisten zu können, greift man ab sofort sogar auf ein drittes Entwicklungsteam zurück. Neben Infinity Ward und Treyarch sind nun auch Sledgehammer Games fest im Boot, die zuvor schon bei Modern Warfare 3 (GG-Test: 9.0) mithalfen. Mit Call of Duty - Advanced Warfare steht nun ihr erster eigener Ableger an.

Mit Prothese kämpft sich's besserWährend die drei Modern Warfare-Spiele und zuletzt Call of Duty – Ghosts (GG-Test: 8.5) nur wenige Jahre in der Zukunft spielten, wird es in Advanced Warfare deutlich futuristischer. Wir befinden uns im Jahr 2054 und schlüpfen in die Haut des jungen Soldaten Jack Mitchell. Kaum ist die erste Mission gestartet, geht es auch gleich los: Nordkorea greift seinen südlichen Nachbarn an. Wir sind mittendrin – und verlieren bei einer Rettungsaktion unseren linken Unterarm. Doch dient diese Auftaktmission, übrigens eine der schwächsten des ganzen Spiels, lediglich als Vorgeplänkel. Denn unser Freund, der den Einsatz nicht überlebt, ist zufälligerweise der Sohn von Jonathan Irons (gespielt von Kevin Spacey). Der betreibt die private Militärorganisation Atlas Corporation, die es in Armeegröße und Durchschlagskraft mit den meisten Nationalstaat-Armeen mindestens aufnehmen kann, zumal sie fortschrittlichere Waffen besitzt. Irons bietet uns an, Soldat seiner Eliteeinheiten zu werden, eine technisch fortschrittliche Armprothese gibt's obendrauf.

Wer bereits vorher schon mal ein Call of Duty gespielt hat, kann es sich schon denken: Im Laufe der in 17 Missionen aufgeteilten Kampagne erwarten euch so einige Wendungen und Postkarten-Motive aus aller Welt. Aus Freund wird Feind, aus Feind wird Freund, eine weitere Terrororganisation, in diesem Fall die KVA, bedroht plötzlich das Wohl der Welt. Wirklich überraschend kommen die Storytwists nie, trotzdem konnte uns das Spiel mit seiner Geschichte für etwas mehr als sechs Stunden sehr gut unterhalten. Das liegt vor allem daran, dass es die Schreiber bei der Erzählung nie zu sehr übertreiben und der Handlungsverlauf stets verständlich bleibt – das haben wir in der Vergangenheit, besonders bei der Modern-Warfare-Reihe, auch schon anders erlebt.

Offensiv mit Doppelsprung
Das ist der von Kevin Spacey verkörperte Atlas-Chef Jonathan Irons. Und Spacey verleiht ihm tatsächlich Charakter!
Geht es nach Sledgehammer Games, tragen die Soldaten der Zukunft sogenannte Exo-Skelette, die sie stärker, schneller und widerstandsfähiger machen und auch noch ein paar Extras wie "Per Handschuhmagnet senkrechte Wände hochklettern" mitbringen. Zudem teilen sie sich in die Grundmodelle „Soldat“ und „Spezialist“ auf. Auffälligstes Merkmal von ersteren sind die erweiterten Sprungfähigkeiten. Mit einem wiederholten Tastendruck gelingt euch ohne weiteres ein Doppelsprung. Ein Gegner verschanzt sich hinter einer Brüstung auf einem Balkon? Stattet ihm einfach einen kurzen Besuch ab und lasst ihn eure Faust schmecken. Eine drei Meter hohe Mauer versperrt euch den Weg? Nicht mehr als ein Hürdenlauf. Auch der Boost-Sprung kann sich sehen lassen: Drückt ihr in der Luft den linken Stick (die Sprinttaste), macht Mitchell eine schnelle Ausweichbewegung in die von euch beabsichtigte Richtung. Das funktioniert auch auf dem Boden und verleiht den Kämpfen ein etwas schnelleres Tempo, als noch in den vorigen Serienablegern.

Vorausgesetzt, ihr vergesst im Eifer des Gefechts nicht das Vorhandensein eurer Fähigkeiten! Ganz so flüssig wie in Titanfall (GG-Test: 8.5) lässt sich der Doppelsprung nämlich nicht anwenden. Das meinen wir jetzt nicht negativ, eure Spielfigur fühlt sich einfach schwerer gepanzert und dadurch behäbiger als die Piloten aus EAs Multiplayer-Shooter an. Zu den weiteren offensiv
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en Fähigkeiten des Soldat-Exo-Skeletts gehört auch etwa der Schallangriff, den ihr im besten Fall bei größeren Gegnermassen anwendet. Einmal ausgelöst, betäubt er eure Feinde regelrecht, sodass ihr sie nur noch der Reihe nach ablaufen müsst, um ihnen den Gnadenstoß zu geben.

Das Exo-Skelett des Spezialisten ist mehr auf verhaltenes Vorgehen getrimmt. Zu seinem Repertoire gehören ein eingebauter Schild sowie der Overdrive. Der lässt sich auf Knopfdruck aktivieren und verlangsamt die Zeit für wenige Sekunden, in denen ihr in aller Ruhe eure Feinde einen nach dem anderen ausschalten dürft. Vorbei ist der Spaß nach ungefähr zehn Sekunden, wenn eure Batterie den Geist aufgibt. Erwähnenswert sind auch die Mag-Handschuhe, mit denen ihr wie Spider-Man an metallischen Oberflächen hinauf klettert. Die Tarnung macht euch unsichtbar, nur eure Geräusche sowie ein Abklingen der Energie können euch noch entlarven. Die verbraucht ihr allerdings nur, wenn ihr euch bewegt. Solange ihr ruhig in einer Ecke abwartet, braucht ihr nichts zu befürchten, zumal sie sich durch das kurze Ab- und Einschalten auch in weniger als drei Sekunden wieder aufladen lässt.
Das Gelände des Atomkraftwerks sieht bei Missionsbeginn so aus, als hätte es die Kernschmelze bereits hinter sich.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 3. November 2014 - 0:34 #

Viel Spaß beim Lesen!

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 9:29 #

Und bitte nicht die Wertung in den Kommentaren spoilern, danke :).

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 3. November 2014 - 9:37 #

Genau! Jörg, Du oller Spoilertroll!^^

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 9:44 #

Äh, das ging nicht an Jörg, sondern ergänzend an euch alle.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16663 - 3. November 2014 - 11:12 #

Hä, wat? Weiß ich doch. Mensch, nicht mal die einfachsten Kommentarwitze kann man hier morgens missverständnisfrei landen. ;)

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13871 - 3. November 2014 - 9:24 #

Mein letztes Call of Duty war Teil 2, das hier liest sich, als ob es noch eine Weile so bleiben wird.

jqy01 15 Kenner - 3274 - 3. November 2014 - 10:33 #

Jo, wenn ich das so lese, bleib ich auch beim guten alten Duty Calls.

Ardrianer 19 Megatalent - P - 18183 - 3. November 2014 - 10:50 #

hier auch ^^

Mein Name (unregistriert) 3. November 2014 - 13:35 #

Ich habe noch ein paar mehr gespielt. Aber CoD1 (+ Addon) und CoD2 sind wirklich die besten Teile der Serie. Einmal bieten sie noch die größte spielerische Freiheit (besonders CoD2) und dann sind sie einfach auch weniger auf Krachbumm getrimmt. Es ist einfach viel ruhiger, viel weniger explodiert, viel weniger Scripte werden abgespielt. Es wird einfach nicht jeder Gedanke mit Krachbumm erschlagen.

Van_Goth 09 Triple-Talent - 241 - 3. November 2014 - 9:27 #

Danke für den Test. Wie man sieht wird die Kuh munter weiter gemolken, ohne Rücksicht auf die Euter^^ Noch eine Frage am Rande: Wieso testet man sowas net aufm PC? Oder kommt da noch was? Naja, wenn ichs mir so überlege,...einen Unterschied würds ja vermutlich eh nicht mehr machen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 9:37 #

Möglichkeiten: (Noch)Fehlendes Testmuster. Dann die Freischaltung, die ja erst morgen am offoziellen Releasetag ist. Ich nehme mal an, Advanced Warfare hat auch Steamzwang. In der Regel wird ein PC-Test nachgereicht.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22479 - 3. November 2014 - 10:07 #

Day 0 wäre heute gewesen - ich nehme aber auch stark an, es liegt an Steamfreischaltung

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 3. November 2014 - 13:48 #

Für Vorbesteller ist es seit 0 Uhr freigegeben, ich hab heute Nacht die erste Stunde gespielt.

Kurzeindruck:
Grafik schwankt von sensationell (Start in der Kapsel) bis mittelmäßig (Stadt im ersten Level). Läuft mit GTX780 (3GB), 16GB RAM und schnellem Core i7 mit etwa 90fps bei fast maximalen Details (kein Supersampling, 1xSMAA). Videosequenzen während dem Laden sind wieder etwa hakelig wie in Ghosts schon. 16:10 wird bildschirmfüllend unterstützt.

Bisher deutlich besser als Ghosts (was ich aber auch ganz OK fand).

Etwas komisch: beim Ändern der Grafiksettings startet das ganze Spiel neu und man muss die (lange) Videosequenz beim Laden nochmal ansehen. Danach startet es aber trotzdem am letzten Checkpoint. Ohne Vsync hatte ich auch starkes Tearing in den Videos. Mit VSync hakt das Video zu Beginn und läuft dann nach ein paar Sekunden normal. Im Spiel selbst sind mir keinerlei Probleme bisher aufgefallen.

Der Hammer sind die Gesichter. Das spielt CODAW in der obersten Liga, die Nahaufnahmen in Cutscenes sind schon fast fotorealistisch was das angeht.

Jadiger 16 Übertalent - 4874 - 4. November 2014 - 0:14 #

Die nahaufnahmen sind ja nicht in echtzeit und der die ganz tollen sind Cgi. Die Spielgrafik ist fast so wie in Ghost ein klein wenig besser. Ich fand Ghost schon richtig langweilig aber das ist nochmals langweiliger. Das alter der Engine merkt man einfach zu oft und die Ki ist wirklich dumm.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 4. November 2014 - 7:30 #

Ich meine schon die in Spielegrafik, nicht die Videos (die sind ja eine Kombi aus CGI und realen Videos).

Und die sind sehr wohl in Echtzeit. Z.B. gleich die erste Szene in der Kapsel, wo man die Gesichter der anderen Soldaten in Nahaufnahme sieht. Da lässt sich die Maus leicht bewegen, das ist kein Video. Oder die Szene, wo man weggeschleift wird und der Soldat sich über einen beugt - auch das ist Echtzeit-3D-Grafik und kein Video. Und sieht sehr beeindruckend aus.

Was die KI angeht - die ist auf dem Level, auf dem sie in ca. 99% aller Shooter ist. Spiele mit richtig guter KI wie in FarCry 1 und F.E.A.R. sind große Ausnahmen und nicht die Regel. Und mittlerweile auch fast ausgestorben.
Ich frage mich auch, ob eine KI wie die in F.E.A.R. in einem COD überhaupt funktionieren würde. Ich denke die sorgt dort eher für Frust, in COD sind die Gegner ja sehr bewusst eher als Kanonenfutter ausgelegt, das ist kein Taktikshooter, sondern ein spielbarer Actionfilm.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23149 - 3. November 2014 - 10:41 #

Gab wahrscheinlich kein Testmuster, das dürfte auch für die PS3- und 360-Version gelten. Sicher keine böse Absicht der Redaktion.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12853 - 3. November 2014 - 9:30 #

Ich habe das Spiel seit Freitag bin halb durch den Singleplayer und habe schon ein paar Runden online gespielt. Ich finde den Teil sehr gelungen. Gerade im MP kommen die neuen Spielemechniken wie das Jetpack gut rüber und führen zu einem noch schnelleren Spielablauf. Wer aber schon vorher nichts mit CoD anfangen kann wird auch jetzt wohl nicht warm damit. So wie mich die immer wieder aufgewärmten Nintendo Titel nicht hinterm Ofen her holen.

memphis 12 Trollwächter - 866 - 3. November 2014 - 9:33 #

Mein letztes CoD war MW3, danach hatte ich keine lust mehr auf eine neue, doch wieder gleiche, Story.
Aber hab mir AW doch gerade spontan bestellt um die Zeit bis zum GTA V release auf der PS4 zu überbrücken. Hab mal wieder lust auf ein bisschen 0815 ballerei

Namen (unregistriert) 3. November 2014 - 9:34 #

Bis dato ist der Teil deutlich besser als Ghosts.

bsinned 17 Shapeshifter - 6828 - 3. November 2014 - 9:36 #

In 3-4 Jahren nehm ich das mal für einen 10er vom Grabbeltisch.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 3. November 2014 - 13:49 #

Das glaube ich nicht, wenn ich die heutigen Preise der 3-4 Jahre alten Teile so ansehe... :-)

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 14:58 #

Er hat sich verschrieben. Eigentlich wollte er statt Jahre Jahrhundert schreiben.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 3. November 2014 - 16:19 #

Naja ... http://www.keyforsteam.de/call-of-duty-ghosts-key-kaufen-preisvergleich/

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32401 - 3. November 2014 - 9:36 #

Ich bin echt gespannt.
Wobei mich bei CoD ja immer eher der Multiplayer interessiert.
Werd mir AW aber wohl mal weder zulegen.

MrWhite 12 Trollwächter - 922 - 3. November 2014 - 9:48 #

Und wieder ein Teil, den ich überspring. Ist einfach die Luft raus, aber Kevin Spacey gefällt mir.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 3. November 2014 - 9:55 #

Dann schau lieber House of Cards ;-)

eksirf 15 Kenner - P - 2725 - 3. November 2014 - 18:27 #

Und nur wegen Herrn Spacey würde ich mir den Teil vielleicht anschaffen.

Marulez 15 Kenner - 2734 - 3. November 2014 - 9:58 #

Okay denn warte ich doch mal weiter auf Battlefield 5

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 3. November 2014 - 9:59 #

Du erwartest darin einen besseren Solomodus?

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12853 - 3. November 2014 - 10:19 #

Frage ich mich auch gerade. Und die MP Modi sind sehr verschieden.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23149 - 3. November 2014 - 12:05 #

Stammt immerhin von den Dead Space-Machern, oder meint er nicht Hardline? Bis Battlefied 5 erschienen ist, erscheinen ja noch zwei CoD.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6901 - 3. November 2014 - 10:11 #

Mal von der Grafik her abgesehen weiterhin mehr vom gleichen, schade.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 4. November 2014 - 10:49 #

Hatte Modern Warfare Jetpacks? Muss ich übersehen haben...

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 4. November 2014 - 13:41 #

Ach komm, als ob das jetzt *die* gigantische Neuerung wäre...
Da war ja der Hund in Ghosts innovativer...

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 4. November 2014 - 16:01 #

Wenn der Hund in Ghosts dich aufs Dach katapultiert, sicher :) hängt natürlich ab wie es umgesetzt wurde, aber prinzipiell würde die Möglichkeit wie ein Super Mario auf Steroiden rumhüpfen zu können schon was am Gameplay ändern.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 4. November 2014 - 17:57 #

Dummerweise bringt das aber nicht wirklich was, weil die Level wohl alle sehr sehr stark linear sind. Wird ja auch im Test-Video genannt. Also ob ich dann mal damit über eine Deckung hüpfe, die statt 1m nun 3m hoch ist, macht eigentlich keinen Unterschied. Der Jetpack eröffnet keinerlei neue Spielweisen.

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 4. November 2014 - 18:07 #

Das kann ich nicht beurteilen da ich es nicht gespielt hab. In anderen Spielen wo man mit Jetpack rumrennt ändert sich nämlich so einiges (Space Marine z.B.).

stylopath 16 Übertalent - 4052 - 3. November 2014 - 10:13 #

Danke für den Test, wird wohl irgendwann gekauft, ich mochte diese Popcorn-Action eigentlich immer gern als "Freizeitlich Zerstreuung" ;) SP durch und gut is...

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58764 - 3. November 2014 - 10:14 #

Weiß nicht ob das an meinem Browser liegt oder an der Seite, aber im Infokasten auf der ersten Seite überlappt sich der Testvideo-Schriftzug mit den Links für die Gamecards auf Gamesrocket.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 3. November 2014 - 10:19 #

Ist bei mir auch der Fall.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 10:33 #

Interessanterweise hat sogar SPON heute den eigenen Test veröffentlicht. Meist sind die doch selten zeitlich nah am Releasedatum dran. Deren Fazit würde man wohl bei 6-7 einordnen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 3. November 2014 - 10:38 #

Für mich sind weder CoD noch Battlefield noch ernstzunehmende Singleplayer-Spiele. Der Fokus liegt auf dem Multiplayermodus. Und das merkt man als Spieler ganz deutlich, wer den MP ignoriert, hat nach dem (zügigen) Abschluss der SP-Kampagne in der Regel nicht das Gefühl, das Spiel "komplett" erlebt zu haben.

Auf der anderen Seite macht mir aber das Multiplayerspiel einfach keinen Spaß. Nach zig Generationen CoD hat sich eine Szene entwickelt, mit eigenem Sprachcode und lange antrainierten Fähigkeiten. Ich habe einfach keine Muße, mir diese Fähigkeiten anzueignen und mich mit dem Spiel so tiefgehend zu beschäftigen, dass ich mit den 12jährigen Kids da mithalten kann.

In meiner Jugend habe ich mit einem festen Freundeskreis auf LAN-Parties BF1942 und CS gezockt, später mit den gleichen Freunden in den WoW-Anfangsjahren gemeinsam Charaktere auf Maximum gelevelt.

Jegliche Multiplayerbemühungen die danach kamen, haben mir einfach nicht mehr den selben Spaß bereitet. Selbst FF14, das ich nach langer MMO-Abstinenz mal wieder probiert habe, hat mir nur so lange Spaß gemacht, wie ich mein eigenes Ding machen konnte. Mit den ersten Instanzen und Partysuche sank meine Lust am Spiel schlagartig ab...

Von daher gönne ich allen, die sich CoD als Multiplayer-Fans kaufen, ihren Spaß daran. Wer nach all den jährlichen Updaten immer noch hofft, die Serie könnte noch mal zu den epischen Singleplayer-Anfängen zurückkehren, der sollte es so wie ich machen: Die Landung in der Normandie und die Panzerschlachten gegen Rommels Afrikacorps in guter Erinnerung halten und die Titel einfach ignorieren. So hat man auch mehr Zeit (und Budget) für die
richtig guten Solospiele.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 3. November 2014 - 10:52 #

Öhm, CoD hatte eigentlich schon immer einen ziemlich guten Singleplayer. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber vom Niveau her, würde ich es wie die Michael Bay-Filme einordnen. Werden keinen Oscar gewinnen, es gibt aber dennoch gute Action.

Und gerade im Ego-Shooter-Genre kann man vergleichbar gute SP-Spiele mit der Lupe suchen.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 11:00 #

Eigentlich kann ich deinen Text 1:1 auf mich ummünzen. Mir geht es auch so. Wobei ich hier noch Medal of Honor dazunehmen würde oder Brothers in Arms. Inzwischen habe ich kein Interesse mehr daran, mich noch irgendwo in organisierten Clans mit festen Zeiten zu organisieren. Mir reicht als MP WoT aktuell aus und bin dort nur als Randomspieler unterwegs. Und ich habe wieder mehr die Solospiele für mich entdeckt. Im Moment sind es Child of Light, Darksiders, Company of Heroes, Dawn of War und andere, die per Rotation immer wieder auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23149 - 3. November 2014 - 10:44 #

Für ein Wochenende aus der Videothek taugen die CoD-Spiele immer. Aber mittlerweile 10 CoD-Spiele für die Xbox 360, sind schon viel. Sowas gibts sonst nur bei Sportspielen.

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 3. November 2014 - 10:55 #

Puh, lässt mich vollkommen kalt. Sieht genau so aus wie Cod6, was mein letzter COD Titel war.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 3. November 2014 - 10:59 #

Spiele das Game bereits seit Freitag auf der PS4 und bin wirklich begeistert! Im Gegensatz zu Ghost macht AW nen riesen Schritt nach vorne (wobei aber noch Luft bleibt). Kevin Spacey ist einfach fantastisch! Die Qualität der Gesichter & Mimik ist herovorragend und so noch nie dagewesen! Unfassbar gut!

Auch das Spiel macht super viel Spass. Spitzen Spielgefühl und hervorragende Action! Ich mag das!

Wer sich bei einem Call of Duty mal wieder über zu wenig Spielzeit beklagt wird sicher auch hier wieder meckern können, aber mal ehrlich: Wer will schon nen 10-15 Stunden langes Call of Duty spielen? Das wäre echt zuviel des Guten. Ich mag die komprimierten 5-6 Stunden Achterbahn jedes Jahr aufs Neue und AW macht hier wirklich alles richtig!

9 / 10
Zugreifen!

Sturmrabe85 13 Koop-Gamer - 1321 - 3. November 2014 - 11:05 #

Hieß es nicht noch vor einigen Wochen, dass die Spieldauer erheblicher länger dauern soll und jetzt lese ich, dass es wieder nur 6 Stunden dauern soll. Ich finde es auch erstaunlich, wie diese Serie trotz drei Entwicklern seit Jahren auf der Stelle tritt. Da verstehe ich nicht, wer dafür 60 € ausgibt. Nun werden einige sagen, dass der Singleplayer an sich unwichtig ist, was ja auch okay ist und man sich CoD wegen dem Multiplayer kauft. Nur dann frage ich mich, was den Multiplayer-Modus von diesem Jahr von dem des letzten Jahres so gravierend unterscheidet, dass es den Vollpreis rechtfertigt.

So ein Popcorn-Shooter ist ja nichts Schlimmes. Wer Spaß daran hat, soll es sich gerne kaufen, aber ich verstehe nicht, dass sich diese Reihe jedes Jahr wie geschnitten Brot verkauft.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 3. November 2014 - 11:46 #

Ist so ein bisschen das Adobe-Konzept:
Im Grunde ist der MP-Modus (bis auf etwas Kosmetik und ein paar Alibi-Änderungen) identisch, aber da die Community auf AW umsteigt, muss man halt folgen, sonst spielt man bald auf "leeren" Servern, oder zumindest nicht mehr mit den Szene-Leadern zusammen.

Und während alte SNES-Module auch 2014 noch einen Heidenspaß bereiten, ist nichts so unaktuell wie der Multiplayertitel aus dem Vorjahr.

Auch ein Nachteil von solch kompetitiven MP-Titeln, man ist immer irgendwie in der Szene organisiert, und muss deren Schlagzahl folgen. Wenn Du 2 Wochen nach Erscheinen eines Titels durch Zeitmangel nicht mithalten konntest, haben die Powerzocker schon wieder alle Maps auswendig gelernt und alle Perks und sonstwas ergründet.

Major_Panno 15 Kenner - 2883 - 4. November 2014 - 9:54 #

Es ist doch eigentlich recht simpel: Der Großteil der Leute mag einfach Dinge, die man kennt und durch die man leicht zu begeistern ist.
Call Of Duty sieht gut aus, wird einem durch Marketing ständig unter die Nase gerieben und ist durch seine Vorgänger den meisten vertraut. Der Single Player ist wie ein Michael Bay Film ("Explosions!") und somit sehr massentauglich, der Multiplayer ist leicht zu erlernen und durch die ganzen Perks und Waffen und Skins gibt es genug Motivation für einige, hier immer weiter zu spielen.
Somit erreicht man mit diesem Spiel einfach immer wieder eine große Masse, die zwar oft unkritisch ist, aber die eben dieses Spiel kauft. Das sind auch oft Leute, die sonst kaum Spiele kaufen im Jahr. Fifa zum Beispiel ist ja ein ähnliches Phänomen. Dazu kommt noch, dass sowohl in Fifa als auch in Call of Duty immer wieder leichte Gameplay-Veränderungen vorgenommen werden und so werden auch einschlägige Fans bedient, sich erneut den Nachfolger zu kaufen. Zudem gilt auch das, was mein Vorredner erwähnt hat, dass eben die Community zum Folgetitel abwandert und die Multiplayer-Server dadurch leerer werden.

Und die kritischeren Spieler kaufen diese Titel auch oft, da sie wie von einigen erwähnt den Single Player mögen, obwohl er nur so kurz ist, weil er eben sehr gut unterhält. Ähnlich wie eben ein Michael Bay Film :-) Ich nehme mir zB bei diesen Filmen auch immer vor, diesmal nicht reinzugehen aber im Endeffekt sitze ich dann doch im Kino und sehe mir die Explosions an :-) Ähnlich ist es eben auch mit Call of Duty.

So holen sich viele Spieler dieses Spiel Jahr für Jahr. Und dadurch verkauft es sich wie von dir erwähnt wie geschnitten Brot.

TheEdge 14 Komm-Experte - 2378 - 3. November 2014 - 11:08 #

So ein schrott verkauft sie jedes mal aufs neue und bekommt hier 4 seiten test. Ein bayonetta 2 meisterwerk wird hier nicht mal erwähnt.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 11:09 #

Ach herrje, noch so einer. Ich empfehle auch dir, in den letzten Montagmorgen-Podcast reinzuhören.

TheEdge 14 Komm-Experte - 2378 - 3. November 2014 - 12:18 #

Ich sag dir wie der Podcast geht. Xbox hier, Xbox da. Das sind nur noch 20 min Fanboy gebrabbel.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 12:21 #

Ich weiß zwar nicht woher du das hast, aber falsch.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 3. November 2014 - 12:44 #

Was ein Stuss. Jörg erklärt ganz genau warum es so ist, wie es aktuell ist.

TheEdge 14 Komm-Experte - 2378 - 3. November 2014 - 17:25 #

Ja kann sein das die mit jörg besser sind aber mit den anderen konnte ich mit die leider nicht mehr anhören.

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 3. November 2014 - 22:22 #

Warum das denn?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 22:46 #

Vergiß es, er sucht nur nach Ausreden, wieder etwas schlecht zu reden, weil er sich eingangs schon disqualifiziert hat ;).

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 4. November 2014 - 0:45 #

Ach Menno, in letzter Zeit nimmst du mir aber oft den Spaß daran ;)

Anathema 14 Komm-Experte - 2458 - 3. November 2014 - 14:22 #

Von heute, oder letzter Woche?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 14:54 #

Letzte Woche. Der von heute war ja erst nach meinem Kommentar online.

Namen (unregistriert) 3. November 2014 - 11:38 #

Ich empfinde die Kritik an Neuerungen irgendwie n bissle an den Haaren herbeigezogen. Leider schreibt der Tester auch nicht, welche "Neuerungen" er sich denn wünscht.

Ich finde Exo-Fähigkeiten, neue Granaten und Gadgets schon relativ viel, immerhin handelt es sich hier um ein CoD, welches vom Gameplay her läuft und in den Grundzügen kaum geändert werden sollte.

Das ist ähnlich wie Fußball, FIFA 16 wird da auch nicht neue Abseitsregeln erfinden, wobei man natürlich nicht jedes Jahr ein neues Spiel raus bringen muss..

Die Kritik an die Railmechanik ist so lala. Immerhin ist das eine Erzähltechnik bei der man ziemlich genau das erlebt, was der Entwickler möchte. Sofern das erlebte gut ist, gibt es für mich keinen Grund da rum zu kritteln. Im Gleichen Zuge müsste man GTA oder Skyrim für Open-World kritisieren, weil man sich verlaufen könnte... Oder will GG damit mir suggerieren, dass wir noch mehr Open World Spiele brauchen?

Christoph Vent Redakteur - P - 123674 - 3. November 2014 - 13:29 #

Die neuen Exo-Fähigkeiten, Granaten und so weiter machen sich auch positiv bemerkbar. Was ich daran kritisiere ist lediglich, dass man noch mehr aus ihnen hätte herausholen können, indem man mir zum Beispiel vor einer Mission die Wahl überlässt, welche Fähigkeiten ich ausrüsten möchte. So wie jetzt ist das doch total konstruiert. Die Exo-Skelette haben nur begrenzt Slots, und ich nehme zufällig immer die richtigen mit. Einige davon, etwa den Schallangriff, hätte ich gerne öfter genutzt im Spiel.

An der "Railmechanik" habe ich lediglich zu bemängeln, dass sie mir wirklich null Freiheiten lässt. Der Punkt überschneidet sich auch mit den nicht voll genutzten Fähigkeiten. Die Entwickler könnten mir auch die Wahl überlassen, ob ich die Handschuhe oder den Greifhaken mitnehme. Dann könnte ich die Häuserfassade entweder raufklettern, oder mich per Greifhaken hochziehen lassen. Das würde mir zumindest vorgaukeln, dass ich etwas mehr Freiheit habe.

ArcNomac (unregistriert) 3. November 2014 - 12:03 #

Ich bin nun wirklich kein fan von linearen "fünf-Stunden-Shootern" und deshalb, habe ich so einige Teile der Call of Duty Serie nicht gespielt.
Wenn ich mir dann aber doch mal eines geholt habe (vor MW war es Black ops 2), war ich immer wieder fasziniert von der überaus gekonnten Inszenierung und der spektakulären Action.

Das ist eine unbestreitbare Stärke, die man den Spielen mittlerweile aber schon nicht mal mehr neutral anrechnen darf, ohne das man in Kommentarsektionen dafür zerpflückt wird.

Call of Duty ist so ein Spiel, dass man als Spieler einfach nicht gut finden DARF.
Da bringt es auch nichts, wenn man mit unterschiedlichen Geschmäckern argumentiert und nur ein bisschen Toleranz erwartet.
Call of Duty zu mögen oder auch nur zu akzeptieren, ist in den Augen Vieler gleichbedeutend mit dem favorisieren von RTL Trash-Formaten oder einem Faible für Justin Bieber.

Man spricht sich damit selbst sämtliche Kompetenz in Sachen Videospielen ab und wird zu einem Teil der dummen Schafherde erklärt, die sich für den kommenden Untergang der (anspruchs und niveauvollen) Videospiele mitverantwortlich zeigt.

Es ist ein regelrechter Kult darum entstanden. Ein Spieler der was auf sich hält, feiert ein Dark Souls als Offenbarung und verachtet Call of Duty.

Mittlerweile ist dieser anti Hype derart ausgeartet, dass ich mir die Frage stelle, ob die Leute sich nicht allmählich selbst dumm dabei vorkommen, jede News zu dem Thema anzuklicken und die immer gleichen Negativkommentare zu schreiben. Widersprechen wird denen da sowieso keiner, denn eine COD Abneigung, ist der ultimative Mainstream.

Ich selbst habe ein ganz entspanntes Verhältnis zu der Serie.
Einmal im Jahr, kann man sich das durchaus geben. Die Action ist wirklich weit überdurchschnittlich gut inszeniert (Ja...ich weiß, Explosionen und Geballere unterhaltsam finden, ist was für anspruchslose Minderjährige) und der Abwechslungsreichtum in der Präsentation der Missionen, die vielen unterschiedliche Locations, bringen mich immer wieder ein bisschen zum staunen.

Das Spiel mag für Viele der Inbegriff von uninspiriertem und jährlich wiedergekäuten simpel-Spieldesign sein...und trotzdem kommt mir die schiere Intensität des Krach-Bumm Spektakels, jedes Jahr wie ein kleines Highlight vor, welches man in DER Qualität eben doch nicht ständig sieht.

Ab und an auch mal mit simpler, aber gut gemachten Action seinen Spass zu haben, ist keine charakterliche Bankrotterklärung.
Aber ich habe sowieso das Gefühl, dass das Phänomen des CoD Hasses hauptsächlich bei jüngeren Spielern vorzufinden ist, die sich eindeutig als gehobener und reifer Hardcoregamer positionieren wollen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 3. November 2014 - 12:07 #

Sechs Stunden :-)

Deinen sonstigen Ausführungen kann ich nur zustimmen, lege aber Wert darauf, dennoch vom aktuellen CoD nicht restlos begeistert zu sein.

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1568 - 3. November 2014 - 12:31 #

Das klingt echt nach Frust. Ich kann es aber nachvollziehen. So gut ich Dark Souls finde, so blöd ist es, sich dadurch aufwerten zu wollen, dass man so ein hartes Spiel gespielt hat. So blöd ich die COD Serie mittlerweile finde (MW fand ich toll, MW2 schon eher zäh und MW3 liegt auf meinem Pile of shame), hat dies gar nichts mit der Qualität des Spiels zu tun. Ich kann die Mechanik, das Gegner unendlich spawnen bis ich vorrücke nicht mehr sehen. Zusammen mit den sehr platten Handlungen entsteht so für mich wirklich keine echte Atmosphäre - ich bemerke die gesamte Zeit die Absurdität dessen, was passiert. Der Multiplayer ist mir mittlerweile zu schnell und zu anstrengend. Letztlich ist das aber mein Erleben und mein Geschmack. Das Produkt ist echt poliert und gutes Popcorn. BF4 hat mir da besser geschmeckt, aber auch nicht so lang. Ich könnte früher auch besser doofe Actionfilme sehen als heute. Stirb Langsam 3 fand ich noch total super, Teil 4 hat mich mit den teilweise arg übertriebenen Szenen schon genervt, Teil 5 hab ich nicht mehr gesehen. Vielleicht werde ich echt alt. Obwohl - es gibt noch genug doofe Filme, die mich gut unterhalten haben dieses Jahr ;)

BigBS 15 Kenner - P - 2758 - 3. November 2014 - 13:00 #

Guter Kommentar, trifft die Sache schön auf den Punkt.

Hnargh (unregistriert) 3. November 2014 - 13:52 #

Es gibt junge wie alte Leute, die gerne hip sein wollen. Da kommt ein gemeinsames Feindbild immer gelegen. In der Gruppe fühlen sie sich stark, fast wie Rebellen die für eine gute Sache kämpfen. Mangels kognitiver Fähigkeiten wird dann oft nicht erkannt, das "Anti COD" schon wieder Mainstream ist...

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 3. November 2014 - 16:21 #

Ich würde nie jemanden kritisieren, der mit CoD seinen Spaß hat! Was ich jedoch schade finde, sind Spieler, deren Horizont dann auch nur bis Call of Duty reicht, und die sich aus Prinzip nicht an Spiele heranwagen würden, die ihnen vielleicht die narrativen Möglichkeiten des Mediums gekonnter aufzeigen.

Viele Dinge - das gilt auch für gute Filme, guten Wein oder klassische Musik - entfalten ihren Reiz eben nur, wenn man sich mal bewusst von der "Bleib wech damit"-Haltung löst und sich darauf einlässt.

Ich habe im Freundeskreis viele Spieler, die sich z.B. nie an eine von mir empfohlene Visual Novel oder an einen schönen Arthouse-Film wagen würden, und stets abfällig abwinken. Und solche Leute sind es dann auch gern, die anderen den Stempel "...elitärer Schnösel" aufdrücken, weil man eben dankend eine Einladung in den neuesten Michael Bay-Film ausschlägt.

Diese Seite gibt es halt auch. Wenn man beides kennt und dann sagt: ich bleibe doch beim Mainstream - dann ist das absolut OK und soll auch so sein!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. November 2014 - 23:40 #

Schöner Kommentar, dem kann ich mich nur anschließen!

Svenc (unregistriert) 4. November 2014 - 14:34 #

Ja, diese Spieler gibt es. Aus meiner Erfahrung: Das erste CoD, damals im Studentenwohnheim über Netzwerk, war übrigens noch recht lustig, und ich denke, man kann Infinity Ward nicht absprechen, technisch recht saubere bis routiniert durchgeplante Hollywood-Kriegsfilme zum Mitspielen entwickeln zu können. Ganz ohne Realismusanspruch. Jetzt ohne irgendeine Moralkeule zu schwingen. Oder die Skript-Schleifen zu erwähnen, die hier gerne mal eine KI ersetzen. Sicher gibt es Spieler, die die Reihe Für das Böse halten. Aber wenn man ehrlich ist: Inhaltlich ist sie einfach ein bisschen Guilty Pleasure, ohne Frage. Deshalb fand ich es eher bemerkenswert, dass von Presseseite bis neulich praktisch durchgängig gefeiert wurde.

Denn Call Of Duty ist ein bisschen das für Spiele, was Transformers und Michael Bay für Filme sind. Rein inhaltlich, und der Inhalt ist eine Ebene, auf die die sehr technik- und mechanikbezogene Spielepresse erst nach und nach für sich entdeckt. Nein CoD, nicht alleine, da gehören noch ganz andere dazu. Aber als Monster-Franchise der Branche ist es sinnbildlich für solche Spiele: Knallt laut, ist bunt, tut keinem weh, weil am Marketingreißbrett geschickt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Für die einen ist es die jährliche Portion Guilty Pleasure, für die echten Fans die wahrscheinlich explosivste Ballerbude der Welt. Doch während die Transformers-Filme von der Kritik abgewatscht werden, werden die CoD-Spiele regelmäßig durchgewunken und als Premiumprodukt des Mediums gefeiert -- auch von Leuten, die fordern, dass das Medium endlich ernstgenommen gehört.

Aber in der Tat: Der Kelch gebührt Call Of Duty nicht alleine. Und der Untergang von Super-Mario-Spiele-Land ist es auch nicht.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 4. November 2014 - 14:56 #

Sehr schöner Kommentar!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 4. November 2014 - 17:22 #

Schönes Beispiel mit den Filmen. Genau wegen u.a. dem dir genannten Punkt kann ich (solche) Filmkritiken nicht ernst nehmen.

Ein Unterhaltungsprodukt dient der Unterhaltung. Wenn es diese Mission für einen Großteil des Publikums erfüllt, dann haben Kritiker schlicht und ergreifend falsch kritisiert.

Svenc (unregistriert) 4. November 2014 - 17:58 #

Das wiederum sehe ich komplett anders. Ein richtig und ein falsch gibt es hier nicht. Persönlich ordne ich die CoD-Reihe bewusst eher unter Michael Bay als unter James Cameron ein. Beide machen Mainstream. Bei beiden krachts in der Regel ordentlich. Allerdings behandelt Bay sein Publikum für meine Begriffe, vorsichtig ausgedrückt, mit Samthandschuhen. Deshalb finde ich es sehr befremdlich, dass CoD durch die Bank, trotz seiner technischen Qualitäten, gut wegkam. Das gilt aber generell für fast jedes Spiel, zu welchen es jeweils sehr unterschiedliche Meinungen geben kann.

CoD ist der Spiel gewordene Blockbuster Marke "Independence Day", der Spiel gewordene Helene-Fischer-Hit, das seichte Sommer- und Großraumdiskospektakel fernab der Logik, das in der Film- oder Musikkritik zurecht spaltet; ein Kumpel von mir fand Independence damals selbst im Kino zunehmend hohler, je länger er dauerte; und da waren wir 15, 16. Und da gab es gerechtfertigte Gründe dazu. Aber wie gesagt, so weit ist die sehr auf Technik und Mechanik fokussierte Spielekritik noch nicht. Obwohl Spiele sich längst auch durch den Inhalt unterscheiden und aus dieser Form der Kritik lange herausgewachsen sind.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 5. November 2014 - 23:49 #

Dein Freund hat einfach keine Fantasie! ^^
Bei mir ist es so, ich liebe hohle, belanglose Unterhaltung. Logiklöcher? Pfeife ich drauf, solange der Rest Spaß macht!

Anders jedoch bei "Anspruchsfilmen". Ein Großteil des "intellektuellen Kinos" fällt bei mir schon deswegen durch, weil ich deren Psychologie für Laienhaft halte, die angebliche und von vielen dann gefeierte Tiefgründigkeit für oberflächliche Selbstverständlichkeit. Und Logiklöcher oder Charaktere die dort unlogisch handeln fallen mir sofort und in dem Fall dann tatsächlich extrem störend auf. Deswegen ist es schwer für mich einen "Anspruchsfilm" zu finden, der meinen Ansprüchen auch genügt. Dabei bin ich durchaus dabei gerade Lars von Trier für mich zu entdecken.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 6. November 2014 - 9:00 #

Es ist ja auch völlig gleichwertig, ob Deine Entdeckungen dich am Ende zu Transformers oder zu Melancholia führen.
Das Entdecken an sich ist ja das Schöne.

Ich finde den langjährigen Popcornkino-Fan, der Lars von Trier für sich entdeckt genauso spannend wie den Arthouse-Gucker, der plötzlich merkt, dass Battleships ihn ja doch ganz gut unterhalten hat.

Leider gilt für beide Seiten: Man sollte die Filme/Spiele/Musik selbst einmal erleben, bevor man sich eine wertende Meinung bildet. Dann ist auch jede Meinung OK!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. November 2014 - 13:12 #

Schön gesagt. Wobei ich immer schon gerne beides gesehen habe. Als Kind mochte ich z.B. schon Alfred Hitchcock's Marnie oder etwas älter dann Ekel von Roman Polanski. Vor ca. 15 Jahren habe ich dann mit Kim Ki-Duk angefangen.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 3. November 2014 - 12:26 #

Kann diese ewige Diskussion über Spielzeiten nicht so wirklich nachvollziehen.

Finde jetzt 6 Stunden für einen Shooter eigentlich vollkommen in Ordnung.

Irgendwie habe ich bei solchen Diskussionen immer das Gefühl, dass man da die Vergangenheit etwas verklärt. Der Großteil der Shooter hatte schon immer eine effektive Spielzeit von 4-8 Stunden. Egal ob sie Half-Life, Unreal, Quake, Duke Nukem 3D, Bioshock oder Doom hießen.

Ausreißer in beiden Richtungen gab es da auch schon immer. Aber im Grunde hält sich Call of Duty absolut in der normalen Spielzeit eines Shooters.
Vielleicht saßen die Leute damals nur länger dran, weil sie vielleicht mehrere Passagen wiederholen mussten aus Schwierigkeitsgradgründen. Also einfach die höchste Schwierigkeitsstufe auswählen und ihr verlängert euch die Spieldauer entsprechend... wie es eben schon immer so ist. Wer mittlerweile jahrzehnte Shootererfahrung hat und dann auf Normal spielt, braucht sich ja eigentlich auch nicht wundern, wenn das Spiel an einem vorbeizieht...

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1568 - 3. November 2014 - 12:40 #

Also es ist jetzt echt nicht mein Spiel, aber ich spiele auch lieber 6 Stunden ein echt spaßiges Spiel, als ein schlechteres wohlmöglich nach 8-10 Stunden abzubrechen. Aber ohne Multiplayer finde ich den Gegenwert dann im Prinzip dennoch totalen Müll. COD stellt für mich schon den absoluten unteren Rand der Spielzeit dar. Was da ein Ausreißer nach unten sein sollte, ist mir unklar. Welcher Vollpreisshooter ist denn bitte noch kürzer???

Ich würde insgesamt schon etwas schauen, wie lang mich sowas unterhält. Für Forza Horizon 2 hab ich die Megaultradownloadversion für fast 100€ gekauft. Ich hatte die Demo gespielt, bin ein totaler Fan der Serie und werde das Spiel bestimmt extrem lang spielen. Da kommt für mich dann eben am Ende doch ein besseres Preis/Leistungsverhältnis heraus.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 12:42 #

Also ich bin ja immer noch dafür, den SP und den MP separat zu verkaufen ;). 5 Euro für den SP und 35 Euro für den MP.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20615 - 3. November 2014 - 17:12 #

Klasse! Dann würde ich mir die SP-Modi auch mal gönnen :D

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 3. November 2014 - 17:44 #

Dito. Den miserablen CoD MP brauch ich eh nicht. Aber den SP würde ich mir gerne mal gönnen.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 5. November 2014 - 0:23 #

Ich hole mir seit Modern Warfare 3 jedes CoD genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Nachfolger raus kommt. Gerade eben Ghosts für 12 € gekauft. Mehr als 15 € habe ich da nie bezahlt. Spiele dann auch nur den Singleplayer und hab jedes mal aufs Neue ein paar Stündchen Spaß dran.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 5. November 2014 - 2:25 #

Nur würde ich dafür zu dem Zeitpunkt nicht mehr als 5€ zahlen. Und auf dem PC hat man erst gar nicht die Möglichkeit, dass irgendwo so günstig abzugreifen...

Novachen 18 Doppel-Voter - 12747 - 3. November 2014 - 12:53 #

Das erste Call of Duty ging nur ca. 3 Stunden.

Half-Life: Blue Shift ging seinerzeit nicht einmal 2 Stunden. (gut, war auch zugegeben im höheren AddOn Preisssegment angesiedelt)

Das erste Quake ging auch nur 4 Stunden lang

Doom 3 war auch nur an die 6 Stunden.

Alles Spielzeiten aus No Death Playthroughs... also effektive Spielzeit.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 13:02 #

Und dann meckern alle über die wenigen Stunden von Homefront, was ich an WE gemütlich an einem Nachmittag durch gespielt habe. Und 2 Stunden für ein Addon finde ich völlig in Ordnung.

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1568 - 3. November 2014 - 23:13 #

naja - also ein no death playthrough hat so wenig mit meinem skill oder dem bei mir normalen Schwierigkeitsgrad zu tun, dass das ein für mich eher nutzloser Wert ist... Mit geht es da ja eher um Spielspaßzeit / € z.B.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 5. November 2014 - 0:31 #

Effektive Spielzeit ist halt Unsinn, kein Mensch misst so die Spielzeit, deswegen ist da auch keine Vergleichbarkeit gewährleistet (zwischen früher und heute).

Doom 3 hat halt 15 Stunden Spielzeit gehabt, Half Life 2 13-14, Half Life 1 hatte 12 Stunden, Far Cry 1 15 Stunden, und selbst CoD 1 noch 7.

Ich weiß, du skill0rst dich durch die Spiele immer in göttlichster Art und Weise durch, weshalb bei dir jedes Spiel höchstens halb so lang anhält wie bei normalen Menschen, aber stell das doch bitte nicht als allgemeingültige Spielzeit hin.

www.howlongtobeat.com

Hnargh (unregistriert) 3. November 2014 - 13:54 #

Half Life 2 ging ziemlich lange ( gefühlte 20h für mich)

Sturmrabe85 13 Koop-Gamer - 1321 - 3. November 2014 - 14:36 #

Die Spieldauer ist an und für sich für mich nicht das Problem, ich habe nur ein Problem damit, wenn die Entwickler auf die Frage wie lang die Spieldauer ist, antworten, dass sie länger dauern wird als die vorangegangenen Teile und sich dann herausstellt, dass es im Endeffekt doch nur wieder fünf bis sechs Stunden sind.

Ich meine mich zu erinnern, dass ich an Unreal und Half-Life 2 deutlich länger als nur acht Stunden gesessen habe. Ich meine, mich zu Erinnern, dass es 15 bis 20 Stunden waren.

Noodles 21 Motivator - P - 30107 - 3. November 2014 - 15:21 #

Steam sagt mir, dass ich 16 Stunden gebraucht habe. :)

oojope 15 Kenner - 3028 - 3. November 2014 - 12:22 #

Mehr habe ich auch nicht erwartet, wird die nächsten Monate mal irgendwo günstig abgegriffen. Bin kein unglaublicher Fan der Reihe aber Spaß macht es dann trotzdem immer wieder.

BigBS 15 Kenner - P - 2758 - 3. November 2014 - 12:35 #

Habe das Spiel jetzt fast durch, und eines ist mir wirklich übelst aufgestossen:

Warum, WARUM ZUR HÖLLE muss ich immer und immer wieder herumkommandiert werden???

"Mitchel mach das, MITCHELL mach das!!! MITCHELLLLLLL mach es endlich!"

Jungs, jetzt mal ehrlich, was soll das? Ich weiss, dass ich zum Beispiel ne Sprengladung am Klosett anbringen muss. Das muss man mir nicht alle 5 Sekunden ins Ohr brüllen. Einmal reicht, wirklich. Geht mir nicht aufn Sack, man, man, man.

Gott, das ging mir schon bei BF4 tierisch auf die Eier.

Ansonsten, ganz nettes Spiel (ich spiel fast nur Singleplayer), Grafik ist halt nicht so dolle und die Synchro...naja, gehst so.

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1568 - 3. November 2014 - 12:42 #

Also ich versuch es mal simpel: Du bist doch da Soldat, oder? Da fallen mir halt so Sachen wie Befehlskette und sowas ein... ;)

BigBS 15 Kenner - P - 2758 - 3. November 2014 - 13:04 #

Hey, Befehlskette, kein Problem damit.

Aber, ich hab mich da evtl. nicht so gut ausgedrückt. Mir geht das permanente Wiederholen eines Befehls aufn Sack. Muss nicht sein, jeder der einen Controller wagerecht halten kann, sollte es auch so schaffen ne Sprengladung an der dafür vorgesehenen Stelle anzubringen.

Also, darum gings mir.

Namen (unregistriert) 3. November 2014 - 14:12 #

Wenn Sie dir mehrmals die Anweisung geben, dann bist du spielerisch zu langsam.

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1568 - 3. November 2014 - 23:15 #

Das kann man auch so sehen: Die sind halt alle total panisch und Du machst alles mit der dem Actionhelden nötigen coolness. Da können sie eben nicht ruhig bleiben. Gehört zum rpg-element ;)

ArcNomac (unregistriert) 3. November 2014 - 12:53 #

Der Aspekt des "rumkommandiert werdens" scheint mir im neusten Teil tatsächlich noch ausgeprägter als in den Vorgängern und anderen Spielen dieser Art.

Vorallem in der Mission, wo man mit diesem Mini-Boot unterwegs ist und ich wirklich ALLE zwei Sekunden von der Russin angeschrien wurde, nur um mir dann kurz darauf jeden einzelnen Einsatz des grapling hook ansagen zu lassen, obwohl die Einblendungen an sich schon überdeutlich in der Spielwelt zu sehen waren.

Warum die NPCs dem Spieler wirklich JEDEN Schritt ins Gesicht brüllen müssen, ist mir auch ein Rätsel.

Nach einer ausführlichen Einführung in die Mechanik der Granaten, brüllen mir meine Kumpels trotzdem noch bei jeder Drohnen Gruppe entgegen, dass ich eine EMP Granate werfen soll.

Und nein, auch die Zielgruppe ist nicht so dumm, dass sie ohne diese "Hilfen" aufgeschmissen wäre. Es ist einfach nur nervig.

Ich möchte auch nicht falsch verstanden werden.
Wenn ich nun alle CoD Aspekte aufzählen würde die ich als negativ erachte, würde ich aus dem Schreiben nicht mehr rauskommen.

Ändert nur nichts daran, dass die Spiele auch ihre Stärken haben und der propagierte Hass übertrieben ist.

BigBS 15 Kenner - P - 2758 - 3. November 2014 - 13:07 #

Ah, die Russin....DIE RUSSIN!!!!

Gott, is die unsympthisch...himmel. Wer denkt sich solche Charaktere aus?

Einmal hab ich aus Wut mich umgedreht und ein volles Magazin mit ihr verschmolzen.

Tut gut, so ab und an...:-)))

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4468 - 3. November 2014 - 13:58 #

Kleiner Spoiler: am Ende kommt Andrew Ryan und erklärt dir das... ;-)

BigBS 15 Kenner - P - 2758 - 3. November 2014 - 15:16 #

Hm, hat Mitchell ein defektes Hörgerät?

Daran könnte es liegen....SAPPERLOTT...was für ein Geniestreich!

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11637 - 3. November 2014 - 12:41 #

Dann so wie jedes Jahr: Aus der Videothek ausleihen, an 2 Abenden Kampagne spielen, zurück und fertig. Das ist mir der Spaß allemal Wert.

Namen (unregistriert) 3. November 2014 - 13:42 #

Es gibt noch Videotheken? :D

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166038 - 3. November 2014 - 14:32 #

So werde ich das auch machen, für das Zocken des SP-Part und ohne wirkliches Interesse am MP-Part ist das Ausleihen aus der Videothek die beste Alternative. :)

ArcNomac (unregistriert) 3. November 2014 - 14:08 #

Die Haltung, dass die ganzen Käufer von CoDs oder Ubi-soft Titeln wirklich dumm sind, halte ich für arrogant und reichlich unrealistisch.

Natürlich sind die Spiele über die Jahre simpler geworden, hauptsächlich, weil man die Zielgruppe für Spiele erweitern wollte.
Alles und jeden als dumm zu bezeichnen, ist auch zu so einem Trend geworden, der oft weniger auf tatsächlicher Überzeugung basiert, als auf dem Wunsch sich abzugrenzen.

Da aber nun (wie immer) wieder Thesen bezüglich des Geisteszustandes der modernen Spielerschaft gemacht werden, möchte ich auch mal eine anführen.

Ich mag es nicht, wenn sich die Leute im Netz über andere erheben und sich einbilden, jeden User anhand von oberflächlichen Beobachtungen unfehlbar psychologisch einordnen zu können.

Da ich mich jetzt nicht selbst in diese Rolle begeben will (es nun aber wohl trotzdem tue), sage ich erstmal ganz deutlich, dass Folgendes nur eine Einschätzung darstellt, die auch sicher nicht für jeden CoD Kritiker gilt.

Call of Duty hat es in der Gamerschaft hauptsächlich aus zwei Gründen schwer:

1. Haben wir da den großen finanziellen Erfolg der Serie. Erfolg ist in dem Fall gleichbedeutend damit, dass eine große Masse von Spielern jedes Jahr in die Läden rennt, um den neusten Serienteil zu erstehen.

Masse ist ein Begriff, der gerne negativ aufgenommen wird. Im Kopf haben wir da immer gleich das Bild von den Fliegen, die sich auf einen Haufen setzen. Die Masse ist immer dumm, durch leichteste Mittel beeinflussbar und weiß Schrott grundsätzlich nicht von Hochwertigem zu unterscheiden. Da keiner zu dieser Masse gehören will bzw. glaubt dazu zu gehören, spricht man sich gerne gegen das aus, was diese konsumiert.

Der zweite Punkt ist, dass Call of Duty wenig spielerischen Anspruch bietet und sich gleichzeitig durch gewaltige, ausufernde Action auszeichnet. LETZTERES ist der entscheidende Punkt!
Sich von spektakulären Feuergefechten und massig Explosionen beeindrucken zu lassen, ist eben etwas, was nur bei der dummen Masse ankommt.

Gerade junge Gamer sind mitunter stolz darauf zu verlauten bzw. bei sich zu erkennen, dass sie mittlerweile alt und reif genug sind, nicht mehr "boar geil" zu kreischen, wenn die dicken Ballermänner ausgepackt werden und eine Großstadt im Bombenregen zusammenfällt.

Genau das hebt sie ja nämlich mittlerweile von der oberflächlichen Masse und auch von sich selbst in noch jüngeren/dümmeren Jahren ab.

Der Groll auf CoD könnte aber niemals so gut als Visitenkarte funktionieren, würde das Spiel nicht TATSÄCHLICH ein bombastisches Feuerwerk abliefern, welches die "over the top" Action mit hohem
Produktionsniveau auf den Bildschirm zaubert.

DAS sehen die "Hater" nämlich selbst und dadurch wird es gleich dreimal so schick, wenn man sich davon trotzdem unbeeindruckt zeigt.
Wenn man älter wird, verliert man irgendwann die Motivation dafür, sich auf diese Weise abzugrenzen.

Dann kann man mit einem CoD entweder was anfangen, oder eben nicht...aber man muss keine Religion mehr daraus machen.
Mit nun 31 Jahren, fühle ich mich nicht schlecht dabei zu sagen, dass mich gut gemachte Action unterhalten kann. Und ich habe bei der Formulierung jetzt extra auf das relativierende "ab und an" verzichtet.

Relativieren werd ich aber jetzt trotzdem indem ich sage, dass mein Spielerherz Spielen wie Jagged Alliance 2, dem alten und neuen Xcom, Fire emblem, Arma 3, Wasteland usw. gehört. Call of Duty ist in dessen>> besten Disziplinen<< trotzdem NOCH "mächtig cool" WENN man bereit ist zu akzptieren, was es ist.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 3. November 2014 - 14:31 #

Bist du es, verlorener Zwillingsbruder...?

ArcNomac (unregistriert) 3. November 2014 - 16:14 #

Ich werde gerade an meine eigene Jugend erinnert.
Damals, waren die Leute von der Gamestar noch so eine Art Helden für mich, von denen ich gern ein Autogramm gehabt hätte. Reichlich nerdig, auch für damalige Zeiten.

Heute fühle ich mich da rausgewachsen, aber schätzen tu ich die alten Haudegen immer noch. *g*

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 16:18 #

Damit hast du wohl die gleiche Erfahrung, wie 3/4 der hier Anwesenden gemacht. Bei mir waren es jedoch die Powerplay-Recken.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12853 - 3. November 2014 - 18:42 #

Sehr schöner Beitrag. Dem bleibt nichts mehr zu sagen.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 3. November 2014 - 19:14 #

TL;DR.

Aber so Allgemein: Wieso sollte man etwas dagegen haben, dass es solch Massenware gibt? Soll ja spielen, wer es will. Aber man muss es schließlich auch nicht gut finden. (Und ist es in meinen Augen nicht.)
Aber diese hohen Wertungen wirken einfach deplatziert. Es wirkt so, als habe ein CoD (oder auch ein Crysis, etc.) immer einen gwissen Bonus. Als würden Dinge, die woanders angekreidet werden, hier ignoriert, oder wären zumindest nicht so wichtig.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9232 - 3. November 2014 - 19:18 #

Haben es nicht. Sie sind einfach nur besser.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 22:48 #

Oder machen den Testern halt dennoch Spaß. Aber das kennt Falcon nicht bzw. akzeptiert es nicht.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 3. November 2014 - 22:59 #

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12853 - 3. November 2014 - 21:07 #

Das ist ja vielleicht subjektiv so, man könnte aber auch fragen warum ein New Super Mario Bros noch so hohe Wertungen bekommt oder ein Zelda was fast immer die gleiche Spielmechanik bietet. Jeder hat eine anderen Geschmack.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 3. November 2014 - 23:06 #

Ich sehe aber nicht unbedingt das gleiche Spielprinzip als das große Problem bei CoD. Sondern, dass dieses halt irgendwie auf dem Stand von vor zig Jahren ist, und sich nichts dran ändert. Sprich, Dinge, die wirklich nerven. Bspw. die dümmliche KI, Checkpoint-Gegner-Spawns etc. Um diese Probleme zu beheben, müsste man ja das Gameplay gar nicht über den Haufen schmeißen, sondern einfach nur etwas Hirnschmalz in den Code stecken. Und vielleicht ein klein bisschen weniger auf Skripte setzen.

Die bombastischen Elemente und geskriptete Ereignisse können sie gerne behalten. MW3 bspw. fand ich auf der 360 eigentlich ganz spassig. Auch das Leveldesign war - spätestens ab der Mission in dem deutschen Schloss - recht ansprechend. Aber solange man irgendwann einfach hängen bleibt, die KI Kameraden nur noch rumstehen, nur weil irgendwo am Levelanfang noch irgendein Gegner annem Blumentopf festhängt... Zusätzlich hat man dann auch noch die Probleme mit der veralteten Engine. So wirklich toll sieht auch Advanced Warfare nicht aus...

Ich hab zwar - mangels passender Plattform - weder ein aktuelles Mario noch Zelda gespielt, aber ich denke nicht, dass diese derartige gravierende Probleme haben.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 3. November 2014 - 22:15 #

Amen !

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. November 2014 - 23:50 #

Jupp, geht mir genauso. Ich werde auch immer dumm angeschaut wenn ich sage, ich mag die Transformers Filme. Sie sind technisch beeindruckend gemacht und in der Regel einfach nur unterhaltsam. Und genau solche Filme will ich, wenn ich einfach nur abschalten und entspannen will.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 4. November 2014 - 8:56 #

Ich schrieb es weiter oben schon mal ähnlich, aber hier passt es so gut:

Ich werde genauso dumm angeschaut, wenn ich sage, ich mag die Transformers-Filme nicht, sondern schaue lieber Erzählkino. Ähnlich ist es mit den Spielen. Wenn ich meinen Zockerfreunden erzähle, dass ich GTA 5 auslasse, weil es mich nicht anspricht, und weil ich meine Zock-Abende gerade lieber mit einem Klassiker aus meiner Sammlung z.B. der Visual Novel/Adventure Broken Sword auf dem GameBoy Advance, verbringe, ernte ich in der Regel abfälliges Augenrollen und blöde Kommentare...

So gibt's das halt auf beiden Seiten. Dabei bietet doch gerade die 40jährige Videospielhistorie eine Fülle an Spielen für wirklich nahezu JEDEN Geschmack. Soll sich doch jeder das herauspicken, was ihm persönlich für sein knappes Gut "Freizeit" die optimale Unterhaltung bietet!

Was ich nur schade finde, ist die Tatsache, dass viele Leute sich gerade unbekannteren Genres oder Spielen aus Prinzip verschließen, weil sie meinen, als 2014er-Zocker muss man halt die Spiele mitnehmen, die von der herrschenden Meinung 2014 als "Must Have's" bezeichnet werden. Was einem da alles entgeht, ist schon schade...

("Broken Sword - Shadow of the Templars" ist übrigens ein Anspieltip für Genrefans, kostet <10,-€ bei ebay... und den passenden GBA, falls nicht vorhanden, kann man für den gleichen Preis direkt mitersteigern. Somit liegt man immer noch deutlich unter dem Preis eines 6-Stunden-AAA-Titels ;-) - und hat direkt das passende System zur Hand, um weitere Klassiker zu zocken)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 4. November 2014 - 10:33 #

Das Problem dabei ist schlicht, die große Masse kennt sich schlicht nicht so gut mit Spielen aus. Nicht jeder hat Zeit und Lust sich allumfassend zu informieren und dann kriegt man entsprechend auch nur die bekanntesten Titel mit.

Und nicht jeder spielt zig Spiele. Meine Schwester z.B. spielt vielleicht fünf Spiele im Jahr und holt sich dann, ihrem Interesse entsprechend, in erster Linie Anime / Manga Versoftungen, etwa Dragon Ball oder .Hack bzw. generell japanophile Games wie etwa Ni no kuni.

Bei mir ist es so, wie bei Filmen übrigens auch, ich mag fast alle Genres (außer Sport und Hardcore-Strategie) und spiele (oder schaue) abhängig von meiner Stimmung.
Entsprechend muss ich sieben, denn ich kann einfach nicht alles zocken. GTA oder Batman sind bei mir deswegen z.B. unten durch gefallen. Trotzdem habe ich einen "Pile of Shame" von einigen hundert(!) Titeln hier liegen. Ich bräuchte eigentlich gar keine neuen Games mehr kaufen und wäre dennoch auf Jahre versorgt. Und ja, ich persönlich zocke auch sehr gerne Spiele abseits des Mainstreams (kann allerdings mit der Retrowelle nichts anfangen, Retrospiele aus der 8 und 16 Bit Zeit besitze ich schließlich eh seit Jahrzehnten zu Hunderten oder Tausenden, da brauche ich nun wirklich keine neuen ähnlichen Titel).

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 4. November 2014 - 11:06 #

Als erstes: Du machst es ja so ziemlich genau wie ich, deshalb passt Du gar nicht als Beispiel für meine obige Aussage ;-)

Aber in Deinem Post stecken gleich mehrere interessante Gedanken. Die Information über Spiele. Genau hier liegt ein großes Problem. Die gesamte (Spiele-)Medienlandschaft ist quasi per Definition gezwungen, über den Mainstream zu berichten, denn sie muss sich schließlich rentieren, und das geht nur, wenn man die größtmögliche Zielgruppe bedient.
Letztere findet also auch genau die Erwartungen in all den Top-Charts und Megatests bestätigt, und wird im Grunde mit Informationen zu den Themen versorgt, die sie bereits grob kennt und erwartet.
So lohnt es sich nicht, Nischenthemen zu bringen, weil die Interessentengruppe zu klein ist. Die wird jedoch auch nicht größer, weil ihnen keiner die vielen interessanten Facetten eines nicht so bekannten Themas nahebringt. Die großen Medien sind sicherlich auch heute noch gewissermaßen "meinungsbildend", was hier stattfindet, ist wichtig, was ignoriert wird, interessiert nicht. Ein Teufelskreis.

Zu Deinem Spielverhalten. Ich kenne viele Zocker, und viele von denen kennen schon meine leichte Verschrobenheit, konsequent nur das zu spielen, was mich wirklich interessiert, unabhängig von Plattform, Lokalisation oder Erscheinungsjahr. Für mich sind 40 Jahre Spielegeschichte ein riesiger Selbstbedienungsladen voll mit bisher unentdeckten und verpassten Geschichten.
Als 14-Jähriger musste ich z.B. wählen zwischen SNES oder Mega Drive. Mit der Entscheidung für das SNES entgingen mir in den Folgejahren zig Titel, die man heute mit dem nötigen Abstand als richtungsweisend und genreprägend bezeichnen würde. Geschichten, die zum ersten Mal so erzählt wurden, schlummern in Schätzen aus den 90ern. Liebevolle Retro-Pixelgrafik ist heute bei Kickstarter "in" - Originale gibt's bei ebay. Selbst Hardcore-Zocker unserer Generation (und damit gerade bei GG der "typische User") haben als Jugendliche schon allein aus Geldgründen vieles verpasst. Damals war der Import noch etwas ungeheuer Aufwändiges - heute liefert mir DHL International innerhalb von einer Woche mein Wunschspiel aus Kalifornien an meine deutsche Haustür.

Mal wieder ein Filmbeispiel: Wenn mich ein Genreneuling nach einer Empfehlung für einen guten Science-Fiction-Film fragt, dann beschränke ich mich doch nicht auf die Erscheinungslisten des aktuellen Jahres. Ich empfehle einen Film, den ich für einen Meilenstein halte, völlig egal ob er 20 Jahre alt ist oder aktuell im Kino läuft.

Durch die gängige Aufstellung der Branche und jährliche Aufgüsse des Altbewährten entsteht wirklich eine absurde Situation: sobald ein "Fifa 15" erscheint, ist "Fifa 14" nichts mehr wert. Das quittieren ihm auch Sammler und Gebrauchthändler, denn in den Preisführern zu beinahe jeder Plattform sind die billigsten und unbeliebtesten Module/CDs stets die Sportspiel-Serien. Fast-Food in DVD-Form. Warum Call of Duty MW2 spielen? Es gibt doch MW3! Schade, wenn ein Spiel so wenig bietet, dass der Nachfolger es quasi obsolet macht.

Dabei haben die letzten Jahrzehnte wirklich Spiele herausgebracht, die eine ganze Generation von Nachfolgern beeinflusst haben, und die heute noch Spaß machen, und vor allem: eine eigene Identität besitzen. Ich wünsche mir, dass mehr Spieler einfach mal den Mut haben, einen aktuellen AAA-Titel zu ignorieren und mal völlig unabhängig von der Massenmeinung überlegen, was sie einmal ausprobieren könnten. Ich behaupte, der eine oder andere würde dabei eine Leidenschaft für Genres finden, von denen er zuvor überhaupt nichts wusste. Sich dann damit befassen, recherchieren, vielleicht Module mit Fan-Übersetzungen zocken, gebrauchte Originalhardware aufstöbern, Tests in alten Magazin-Scans lesen - da wird Spielen zu einem Hobby, welches einem ungeheuer viel zu bieten hat!

Wenn ich im Restaurant sitze und im Magen nur Platz für ein Gericht - dann wähle ich doch das was mir schmeckt, nicht das was zufällig gerade fertig ist...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 4. November 2014 - 17:35 #

Das klingt ja wie Briefmarkensammeln ... ^^

aber vorweg als kleine Anmerkung, CoD, wird ja hier oben fleißig drüber "gemeckert", ist lustigerweise eine der Serien, wo die alten Teile eben gerade nicht verramscht werden sondern sehr preisstabil bleiben, genau genommen gibt es außer bei Nintendo Spielen wohl keine andere Marke, wo die "ollen Kamellen" noch nach Jahren extrem teuer sind, selbst Blizzard Spiele sind nicht ganz so preisstabil.

Das andere was du schreibst über das Stöbern, Sammeln, die Leidenschaft: Alles schön und gut - für Leute wie uns! Aber, wer damals nicht damit aufgewachsen ist, dem fehlt der Bezug. Ich kann mit Popmusik der 60er Jahre schließlich auch nichts anfangen. Und Punkt 2, das was du beschreibst gilt für den Hardcore-Zocker. Wer mal am Wochenende ein paar Stündchen mit Spielen verbringt, der hat weder Lust noch Zeit auf das gesamte Drumherum.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 5. November 2014 - 8:01 #

Das "Drumherum" ist ja optional...

Und bei Amazon bekomme ich Modern Warfare 1, 2 und 3 jeweils für zwischen 3,26 € und 4,99. Ghosts gibt's für 11,99 €. Wer also 4 x 6 Stunden Ballervergnügen haben will, bekommt diese schon für knapp 20,-€.
Lediglich das neue Advanced Warfare kostet stolze 56,-€.

Und die GamersGlobal-Umfrage vor kurzem hat ergeben, dass sich gerade hier _nicht_ die Wochendend-Stündchen-Zocker tummeln, sondern vorwiegend Spieler, die in den 90ern schon Jugendliche waren und über 20 Std./Woche zocken.

Aber das alles ist ja gar nicht Kern meiner Anmerkung gewesen, sondern einfach, dass ich es schade finde, dass es so viele Genres und Nischenspiele mit wirklich tollen, hochwertigen Geschichten gibt, und dennoch viele Spieler wie selbstverständlich ausschließlich zu den "bekannten Marken" greifen.

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30731 - 5. November 2014 - 10:38 #

Huah!

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1224 - 3. November 2014 - 14:26 #

Am bemerkenswertesten an diesem Serienteil fand ich, dass der Hype darum in Relation kaum spürbar war und das trotz Kevin Spacey. Da ich absolut kein Shooter-Freund bin, empfand ich das schon als regelrecht angenehm und hatte nicht einmal auf dem Schirm, dass das Spiel überhaupt in diesem Jahr erscheint. Ich frage mich, ob die Marketinganstrengungen diesmal wirklich eher zurückhaltend waren und ob das mit der Qualität des Titels zu tun hat.

Sciron 19 Megatalent - P - 15741 - 3. November 2014 - 15:21 #

Lass ma, ich muss immer noch die beiden BLOPSe nachholen. Dafür, dass die Serie jährlich erscheint, könnte immerhin der Preisverfall etwas schneller eintreten, pfff.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 15:33 #

Komischerweise ist der Preisverfall (auch auf PC) bei den CoD-Teilen kaum vorhanden. Schade eigentlich, für die Kampagne würde ich sogar 7,50 Euro springen lassen ;).

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 15:42 #

Ich biete 7,49! Tatsächlich wäre es mir wie bei Homefront lieber, das ich jetzt für 3€ gekauft habe. Es ist also 1€ pro Spielstunde. Ein fairer Preis.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 15:45 #

Wir Schwaben sind halt großzügig und runden auf. Ha! ^^

Maik 20 Gold-Gamer - - 21480 - 3. November 2014 - 15:49 #

Das passt ja gar nicht zu euch. Zumindest die Badenser wollen sparen, erlauscht zumindest mein Ohr an der Tür des örtlichen Finanzamtes.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73381 - 3. November 2014 - 15:51 #

Wenn man viel einspart, kann man auch hin und wieder in Maßen großzügig sein. Übertreiben tun wir dabei allerdings auch nicht ;).

Toxe 21 Motivator - P - 26035 - 3. November 2014 - 16:42 #

Geht mir auch so. Ich würde ja gerne mal Black Ops 1 & 2 spielen, und ich bin mir auch sicher, daß ich meinen Spaß hätte, mich einmal durch die Kampagne zu ballern. Nur sind mir die Spiele dafür einfach zu teuer, selbst 20 Euro bin ich nicht bereit dafür auszugeben. Und so warte ich nun auf günstige Angebote, die es dank Activision aber nicht gibt.

Tja, dann müssen sie halt bis auf weiteres auf mein Geld verzichten.

diepferdheißth0rst (unregistriert) 3. November 2014 - 20:24 #

Also die PC-Version hat es nicht am Landwirtschaftssimulator vorbei geschafft bei Amazon. Lediglich die PS4 Fassung hat den 3(!)x in den Top20 vertretenen LWS15 (PC) auf Platz 1 überholt. Platz 2&3 LWS PC. Und die PS4 Version verkauft sich vermutlich nur so gut weil es auf Sony Konsole nix zu zocken gibt.

Avrii (unregistriert) 3. November 2014 - 23:25 #

Als Minuspunkt würde ich noch mit aufführen das die Zwischensequenzen NICHT lippensynchron sind. Hat das Problem noch jemand? Kann ja auch sein das es wieder an meiner Soundblaster liegt.. Aber für ne AAA-Produktion ist das echt mies. ^^

Nighthero (unregistriert) 4. November 2014 - 18:26 #

Das Problem habe ich auch ... habe eine Soundblaster Recon 3Di onBoard ... habe trotz mehrerer Einstellversuche keine Lippen-Synchronität hinbekommen ... sehr schade und ein MINUS!!

MaverickM 17 Shapeshifter - 7448 - 4. November 2014 - 22:58 #

Ihr habt beide SoundBlaster Karten/Chips... Zufall?

Makariel 19 Megatalent - P - 13436 - 4. November 2014 - 11:33 #

"Für mich befindet sich die Serie (solo) seit Modern Warfare 3 im langsam-steten Niedergang."

Ich fand der Tiefpunkt war schon mit Modern Warfare 2 erreicht, der 3. Teil bäumte sich nochmal auf und Black Ops versuchte auch ein bisschen was neues, aber die Luft war zu dem Zeitpunkt schon draußen.

Nomade (unregistriert) 4. November 2014 - 12:42 #

reut mich zu lesen, dass hier viele noch Wert auf eine gut inszenierte und umfangreiche Solo-Kampagne legen. In letzter Zeit vernachlässigen viele Entwickler die Kampagne, insbesondere bei First-Person-Shootern, weil sie das Hauptaugenmerk auf den Multiplayer-Part legen.

Ich selber bin im Berufs- und Privatleben Multiplayer genug und wenn ich dann mal für 1-2 Stunden Zeit habe um mich abzukapseln, schalte ich in den Ego-Modus um. Nur bei diesem Genre wird es immer schwieriger ein geeignetes Spiel zu finden.

Zurzeit spiel ich den Story-Modus von Destiny. Unglaublich mit welcher Dreistigkeit hier der Solo-Part ausgefüllt wird. Es verläuft ungefähr so...

Gehe zu Checkpoint, der Geist scannt ein Gebiet oder Terminal, bekämpfe eine Horde von feindlichen Gegnern und weiter zum nächsten Checkpoint, der Geist scannt ein Gebiet oder Terminal, bekämpfe eine Horde von feindlichen Gegner und weiter zum nächsten....

Man hatte mich zwar vorgewarnt aber von dieser grenzdebilen Art, einem einen Story-Modus vorzugauckeln, war ich ehrlich gesagt, mehr als überrascht.

Da ist jede Call of Duty Kampagne ein inszenatorisches Meisterwerk dagegen.

keimax 04 Talent - 365 - 4. November 2014 - 14:09 #

Hmm, ich kaufe es weil es kurzweilige Action + guten MP bietet. Mehr sollte man nicht erwarten.?

Ich freu mich darauf wie auf jeden neuen Kino Blockbuster alá Iron Man oder X-Men. Gucken(Spielen)und Spaß haben, ... weitermachen.

Momsenek 13 Koop-Gamer - P - 1558 - 4. November 2014 - 21:38 #

Hab es nun für ps4 durch und fand es ok. Gute Inszenierung, schöne animierte Gesichter und angenehme Zukunftsstory aber sonst war es halt all das, was man schon kennt ;-) persönliche 7 von 10

wolverine 16 Übertalent - P - 4218 - 6. November 2014 - 15:20 #

Solide Popcorn-Kost, also... Kann ich durchaus mit leben. :-)

ganga Community-Moderator - P - 15573 - 10. November 2014 - 14:39 #

Werde warten bis der Preis zumindest ein bisschen runtergeht. Wenn man den MP nicht spielt ist es einfach zu teuer sonst

Hellequin 12 Trollwächter - 1127 - 12. November 2014 - 15:47 #

Ich habe mittlerweile die Kampagne auf der X1 durch und bin schwer begeistert. Die Story gefällt mir sehr gut - ich mag ATLAS *duck*...

Die Neuerungen im Spiel, bedingt durch das futuristischere Setting geben mir deutlich mehr Freiheiten als in früheren CODs. Die Grafik empfinde ich (habe Ghosts auf dem PC gespielt) als deutlichen Sprung nach vorne.
In MP-Matches mache ich, wie immer, kaum einen Stich. Dafür habe ich mich jetzt an dem SP-Wellenmodus festgefressen... und ich werde nicht eher ruhen, bis ich alle Areale freigespielt habe.

Mit den früheren CODs konnte ich nie was anfangen, durchgespielt habe ich sie erst ab Modern Warfare 2. Am besten hat mir der dritte Teil gefallen (auch da bin ich beim Wellen-Modus hängen geblieben) - Call of Duty: Advanced Warfare ist allerdings ganz klar mein neuer COD-, und auch Shooter-Favorit.

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