Action hoch zwei

Assault on Dark Athena Test

Als Chronicles of Riddick vor fünf Jahren erschien, glänzte es mit toller Optik, gelungenen Charakteren, einzigartiger Atmosphäre und dem coolen Helden Riddick. Es hob die Messlatte für Lizenzspiele ordentlich an. Ob das dem Nachfolger (im Doppelpack mit Teil 1) ebenfalls gelingt, haben wir im Test auf die Probe gestellt.
Tim Gross 14. Mai 2009 - 13:12 — vor 8 Jahren aktualisiert
PC 360 PS3
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Update 17.5.: 3 redaktionelle Videos eingefügt.

Eine Information vorweg: Assault on Dark Athena wird zusammen mit dem Vorgängerspiel Escape from Butcher Bay ausgeliefert, im Hauptmenü wählt ihr, ob ihr das neue oder das alte Spiel erleben wollt. Letzteres wurde grafisch generalüberholt und mit einem Multiplayer-Modus ausgestattet, der eigentliche Inhalt aber ist gleich geblieben. Und auch nach fünf Jahren macht die Mischung aus Schleichen und (Faust-) Kämpfen noch viel her. Doch obwohl die Grafik um moderne Effekte bereichert wurde, kann sie mit aktuellen Titeln nicht mithalten. Das ist aber nicht weiter tragisch, Escape from Butcher Bay fesselt euch mit anderen Qualitäten vor den Bildschirm!  In diesem Test konzentrieren wir uns ganz auf das Sequel, da Butcher Bay im Kern das gleiche, wenn auch etwas kurze Spiel ist und keine neue Wertung (bei uns: 8.5) nötig hat.


Eure Gegenspieler sind euch nicht freundlich gesinnt. Hier: Ein echter Söldner, keine Drohne

Eine kleine Geschichte von Riddick

Die Figur Riddick (und mit ihr Vin Diesel) ist mit dem Film „Pitch Black“ bekannt geworden, einem Medium-Budget-Streifen auf einem desolaten Planeten. Dort war Riddick ein Gefangener, der nur mit einer extrem starken „Sonnenbrille“ überhaupt etwas sehen kann, weil seine Augen unnatürlich lichtempfindlich sind. Eine gute Gabe, wenn sich der desolate Planet als Heimsatt fürchterlicher Flugmonster entpuppt, die bei den alle paar Jahrzehnten anstehenden kompletten Sonnenfinsternis auf dem Planeten ihre Höhlen und Winkel verlasssen...

Im Spiel Chronicles of Riddick erfuhr man unter anderem, wie Riddick überhaupt zu seinen superlichtempfindlichen Augen gekommen ist. Assault on Dark Athena schließt direkt an den Ausbruch aus Butcher Bay an. Richard B. Riddick schwebt mit seinem Fluchtschiff durchs All, nur um von einem riesigen Raumkreuzer aufgebracht zu werden. Dabei handelt es sich um die namengebende Dark Athena. Deren Kapitän, die rücksichtslose Kopfgeldjägerin Revas, verwandelt mit Vorliebe ihre Gefangenen durch grausame Experimente in willenlose Drohne. Riddick hat an diesem Schicksal ein eher gering ausgeprägtes Interesse, versteckt sich vor Revas und ihren Klonen und sorgt im Anschluss für ein ordentliches Chaos in „Stirb Langsam“- Manier. Aber bevor ihr überhaupt auf das Schiff kommt, gilt es, wie schon im Vorgänger, eine Traumsequenz nachzuspielen. Auf der Athena selbst habt ihr dann einige dunkle Gänge und viele Gegner vor euch.

Bei diesen Gegebenheiten erwartet ihr keine verzweigte Geschichte mit überraschenden Wendungen? Zu Recht, denn das Ziel, die Dark Athena wieder zu verlassen, wird weder durch tiefe Charaktere noch interessante Nebenaufträge aufgewertet. Zwar trefft ihr Gefangene, auf deren Mithilfe ihr angewiesen seid, werdet aber nur mit wenig spaßigen 08/15-Aufgaben beauftragt. So müsst ihr einen Söldner ausschalten um einen Schraubenzieher zu erhalten und Teile für ein Luftschachtwerkzeug finden.

Wenn ihr euren Gegnern so nah kommt, ist das richtige Timing essentiell für euer Weiterleben

Eine kleine Nebengeschichte gibt es dann doch noch: Ein kleines Mädchen namens Lynn ist mitsamt seiner Mutter auf der Dark Athena gelandet. Lynn konnte sich befreien und versteckt sich seit dem vor den Drohnen. Am Ende kommt sie euch sogar zu Hilfe, ihre Mutter verabschiedet sich jedoch schon früh im Spiel. Die Nebenhandlung ist leider zu uninspiriert, als das ihr euch wirklich für das Schicksal der beiden interessieren werdet, besonders da ihr Lynn nur sehr selten zu Gesicht bekommt.

Aber nicht nur die Nebengeschichte ist ideenlos, sondern auch die Haupthandlung. Getreu dem Motto "vom Regen in die Traufe" strandet ihr nach eurer Flucht von der Dark Athena auf einem trostlosen Planeten. Um hier wieder wegzukommen, benötigt ihr eine Mitfahrgelegenheit. Glücklicherweise legt die Athena gerade in einem nahen Hangar an. Und so gilt es, zurück auf das Schiff zu kommen, dass ihr nur Minuten vorher mühevoll verlassen habt.

In diesem Video seht ihr dieselbe Szene einmal auf Xbox 360 (links, linker Audiokanal) und PS3.


GingerGraveCat (unregistriert) 15. Mai 2009 - 20:39 #

Ich habe das Spiel vor kurzem gekauft und beide Episoden durchgespielt und ich bin sehr glücklich mit Spiel. Assault on Dark Athena ist zwar kurz, aber grad der Anfang auf dem Raumschiff ist genial und meiner Meinung nicht schlechter als der Vorgänger. Das Ende auf der Planeten Oberfläche ist aber leider nur Shooter Standard was bei dem schönen Anfang sehr enttäuschend ist.

Ich persönlich würde dem Titel eine 7.5 geben.

S64 (unregistriert) 16. Mai 2009 - 0:35 #

Leider ist das Game auf dem PC zu stark als Konvertierung zu erkennen. Entgegen dem XBox360 "Fieber", macht der PC damit was er will. Texturen sehr matschig, wobei der Sound goldig erscheint. Macht Spass auf PC, aber der Charme von Butcher Bay ist kaum gegeben. Story stimmt, aber ich werd es wohl auf die 360 beschränken.

Tim Gross Freier Redakteur - 23836 - 16. Mai 2009 - 13:57 #

Die Texturen sind auch auf Konsole mit HD Fernseher matschig^^

Maverick 30 Pro-Gamer - - 222012 - 16. Mai 2009 - 1:18 #

Guter Test !

Hab den Vorgänger damals auf der Xbox gespielt, war zwar von der Spielzeit relativ kurz, aber hat doch ziemlich gerockt. Den neuen Riddick werde ich auf jeden Fall auch noch zocken, auch wenn die Wertung/Meinungen zum Spiel nicht auf den erhofften Hit schliessen lassen.

Tom 15 Kenner - 2998 - 17. Mai 2009 - 12:49 #

Sagt mal das Titelvideo auf der Hauptseite spoilert ein wenig das Ende von dem Spiel, ohne Abfrage, oder?

Name 17. Mai 2009 - 13:00 #

lol, danke für den spoiler....

Jörg Langer Chefredakteur - P - 343121 - 17. Mai 2009 - 13:22 #

Ja, keine gute Idee. Ändern wir!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 343121 - 17. Mai 2009 - 13:41 #

Geändert.

Philipp Spilker 20 Gold-Gamer - P - 22470 - 17. Mai 2009 - 13:53 #

Ich vermisse im Test eine Begründung dazu, wieso der Multiplayermodus nicht getestet wurde. Der gehört ja auch zu den neu hinzugekommenen Features, die Assault on Dark Athena vom Original Butcher Bay abgrenzen, und daher finde ich ein bloßes "Nicht getestet" ohne weitere Begründung nicht unbedingt zufriedenstellend.

Stefan Schmitt 12 Trollwächter - 984 - 17. Mai 2009 - 14:46 #

Stimmt! Außerdem hätte man auf die Dame aus dem Titelbild auf der Page eingehen können. Wenn sie so wichtig ist, dass sie da auftaucht, dann bitte auch was zu erzählen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 343121 - 17. Mai 2009 - 15:05 #

Die wird doch ausführlich erwähnt.

Stefan Schmitt 12 Trollwächter - 984 - 17. Mai 2009 - 17:15 #

Hä? Ich habs doch gelesen. Nun gut, ich glaub dir mal. Ist das nicht diese Böse sondern die gute, deren Schicksal uns nicht interessiert, da sie nicht oft genug auftaucht?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 343121 - 17. Mai 2009 - 18:57 #

Nein, das ist Revas, die Böse. Wird ja nun wirklich deutlich erwähnt.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 343121 - 17. Mai 2009 - 15:12 #

Ehrliche Antwort: Uns fehlte die Zeit. Und 30 Minuten online spielen und dann so tun als hätten wir Multiplayer getestet, machen wir nicht. Das Spiel ist mittlerweile erschienen, da stecken wir lieber Zeit in die kommenden Tests.

jonas 10 Kommunikator - 437 - 17. Mai 2009 - 14:56 #

Der Anfang des Spieles machte mir großen Spaß. Danach verliert es aber an Spannung und erreicht auf dem Planeten den Tiefpunkt des Spannungsbogens. Das ist einfach nicht mehr motivierend, vor allem, wenn man die Waffe mit unendlich Munition hat^^

Maettes 15 Kenner - 2776 - 18. Mai 2009 - 0:15 #

Also ich für meinen Teil finde es nicht besonders postiv den Endkampf und dan Aspann in den Test zu posten. Videos zu dem Game, immer her damit. Da kann man sich meist ein viel besseres Bild zu dem Spiel machen. Aber das Ende, trotz spoiler warnung, hier zu Zeigen finde ich nicht besonders gut. :(

Das erinnert mich an den Test zu Doom 3 in der Gamestar in dem in einem Bildchen das Ende zu sehen war. :)

Stefan Schmitt 12 Trollwächter - 984 - 18. Mai 2009 - 10:15 #

Was ist denn eigentlich aus der Fehlerliste geworden? Also entweder bin ich blind, oder die sind alle noch im Text versteckt ô_O

Name 19. Mai 2009 - 12:53 #

Fand die Demo schon nicht so interessant... Ich denke für Fans toll, für den Rest Durchschnitt

Reverend 12 Trollwächter - 1049 - 27. Dezember 2011 - 13:08 #

Wer Riddick mag ist toll bedient !!!

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