Micky Epic
Warren Spectors erster neuer Spieletitel seit Thief 3.
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17,90 (Wii)
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Wertung & Spielesammlung:
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7.5Redaktion
7.5User-Durchschnitt
-Deine Wertung
Spielesammlung:
| Micky Epic |
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Test vom 26.11.2010
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| 7.5 |
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von maximal 10 Punkten
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User-Wertung 7.5 |
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| Wertungsinfo: Keine Besonderheiten |
| Fazit: Micky Epic ist ein gutes, aber keineswegs phänomenales Spiel. Unbedingt gedaddelt haben müsst ihr es nicht. Es wird sogar viele Menschen enttäuschen! Auf hohem Niveau allerdings, denn stellenweise blitzt dann doch die Handschrift von Großmeister Warren Spector durch. Es ist ja so eine Sache mit der Erwartungshaltung: Im vorliegenden Fall dürfte sie bei manchen schlichtweg Desillusion generiert haben. Andererseits sind wir sicher, dass die Wertung des einen oder anderen Spielemagazins niedriger ausgefallen wäre, hieße der Mann hinter diesem Actionspiel nicht Warren Spector, sondern Manfred Mustermann, Otto Normal oder John Doe. Wir haben versucht, die rosa Brille abzusetzen, obwohl wir den Deus-Ex-Papa seit jeher schätzen – und es wohlgemerkt noch immer tun. Für Micky Epic schreiben wir ihm eine 3+ ins Zeugnis. |
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Einstieg/Bedienung
- Auftaktkapitel als Tutorial
- Sehr gute Steuerung, beim Zielen präzise
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- Kartenfunktion fast nutzlos
- Unausgegorenes Speicherpunktsystem
- Nur ein Schwierigkeitsgrad
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Spieltiefe/Balance
- Fantasievolle Schauplätze
- Liebenswerte Charaktere
- Reizvolles Malen & Löschen
- Origineller Storyansatz
- Massenhaft Anspielungen für Disney-Fans
- Stilvolle Cutscenes
- Launige 2D-Jump-&-Run-Abschnitte
- Knuddel- statt modernem Klugschiss-Micky
- Viel zu entdecken
- 15 Stunden Spielzeit
- Teils zwei Lösungswege
- Unterschiedliche Enden
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- Wenig Freiheit für ein Warren-Spector-Spiel
- Anfangs zu leicht
- Etliche simple Such-/Bring-Missionen
- Aufgabenstellung nicht immer zielführend
- 2D-Abschnitte als Spielzeitstrecker
- Gamedesign stellenweise unpoliert
- "Ausgemalte" Levels nach Neubetreten wieder "leer"
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Grafik/Technik
- Charmante Comic-Optik
- Für Wii-Verhältnisse schön
- Knallbunt-/Düsterkontrast
- Animationen auf Zeichentrickfilmniveau
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- Nervige Kamera
- Wii-typisches Kantenflimmern
- Hier und da triste Texturen
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Sound/Sprache
- Cartoonige Soundeffekte
- Tolle, stets passende Musikuntermalung
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- Keine gesprochenen Dialoge
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| Multiplayer Nicht vorhanden |
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| Hardware/Zubehör Nunchuck zwingend erforderlich; bei uns Erkennungsprobleme mit drahtlosem Nunchuck (vermutlich hardwarebedingt). |
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Artikel
- Test: Micky Epic
Ein Spiel blind zu kaufen, birgt immer Gefahren. Am ehesten kann man es bei Blizzard- oder Rockstar-Werken wagen, die fast eine Art Genialitätsgarantie bieten. Oder bei Titeln, die im präfrontalen Kortex eines Mr. Spector entstanden sind. Doch selbst hier bestätigen Ausnahmen (= Deus Ex 2) die Regel. Kommen wir nun zu Micky Epic...
- Interview: "Dinge, die es noch in keinem Spiel gab"
Kultdesigner Warren Spector, Chef von Junction Point, einst maßgeblich an Ultima Underworld und Deus Ex beteiligt, muss nicht gerade Pfandflaschen aus Mülleimern fischen. Kassenschlager waren seine genialen Spiele aber nie. Mit uns sprach er über seine Anfänge, Männer in dunklen Mänteln, die Zukunft reiner Solotitel und... Micky Epic.
Steckbrief erstellt von
Armin Luley
30. Juli 2009 - 18:52
— vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert