RPG-Elemente, Diplomatie-Tweaks

Shogun 2 - Total War Report

Das siebte Spiel der Total-War-Serie führt uns zurück zum ersten Teil. Prächtige Grafik soll das zehn Jahre alte Spiel kräftig aufpeppen, dazu gibt's die seit Rome gewohnte Kampagnenkarte und andere moderne Standards. Die Zahl der Truppentypen wird zwar erhöht, bleibt aber deutlich unter der von Empire. Die Devise: Klasse statt Masse.
Alex Hassel 14. September 2010 - 15:47 — vor 6 Jahren aktualisiert
PC
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Fast genau zehn Jahre ist es her, seit Creative Assembly Shogun - Total War veröffentlichte und mit der Mischung aus riesigen Echtzeitschlachten und rundenbasierter Strategiekarte ein neues Untergenre begründeten. Seitdem durften Strategiefans abwechselnd Schlachten als König im Mittelalter, römischer Feldherr, Vertreter einer Kolonialmacht oder zuletzt auch als französischer Kaiser schlagen. Nun geht es mit Shogun 2 - Total War wieder ins Reich der aufgehenden Sonne. Auf dem Sega Unfold Event in London hatten wir die Gelegenheit, einen ersten Blick auf die neue Kampagnenkarte und die neuen Rollenspielelemente der einzelnen Klassen zu werfen. Wir sprachen außerdem mit den Lead Designern Jamie Ferguson und James Russell sowie dem Lead Artist Kevin McDowell. Und zwar über neue Optionen bei der Diplomatie, die simulierten Einheiten und japanische Bäume.

Die 3D-Landkarte kennen wir seit Rome, die 2D-Variante für das nicht aufgeklärte Gebiet erinnert an Shogun 1.

Die neue Kampagnenkarte

Community Manager Kieran Brigden führte uns durch die Präsentation der Kampagnenkarte von Shogun 2. Die auffälligste Neuerung ist die Mischung aus einer zwei- und dreidimensionalen Ansicht. Während von uns erforschte Gebiete in der aus den Vorgängern bekannten, reliefartigen Darstellung präsentiert wird, erscheinen unbekannte Areale als zweidimensionale Landkarte auf dem Schirm. Erst wenn wir mit Einheiten dorthin vorstoßen, wird die Kartendarstellung zugunsten der 3D-Karte aufgehoben. Uns hat diese Mischung auf Anhieb ausgesprochen gut gefallen, da uns die Karte dadurch an japanische Zeichnungen erinnert und somit ideal zum Setting passt. Laut Brigden ist diese Art der Darstellung auch als Hommage an das erste Shogun gedacht. Primär soll sie aber dafür sorgen, dass Total-War-Neulinge nicht schon zu Beginn einer Partie von zu vielen Informationen auf der Karte erschlagen werden. Erstmals in der altehrwürdigen Serie lässt sich auch die komplette Karte beliebig drehen und rotieren. Versteckte Punkte hinter Bergen und Hügeln gibt es somit nicht mehr.

Die Spielwelt ist äußerst detailliert und umfangreich geworden. Ganz Nippon gilt es im Laufe des Spiel zu erkunden beziehungsweise zu unterwerfen. Viel Wert legten die Designer darauf, dass die Karte den echten japanischen Inseln mit all ihren geografischen Facetten nahe kommt. Mal stehen Felsen inmitten einer ansonsten flachen Ebene, an anderer Stelle verlieren Bäume ihre Kirschblüten und tauchen die Umgebung in einen rosafarbenen Schleier. In jeder der vier Jahreszeiten soll es solche typischen, ikonischen Naturereignisse geben. Angeblich hat Creative Assembly extra einen Programmierer nur damit beauftragt, typisch japanisch aussehende Bäume zu entwerfen. Anstatt also durch generische Wälder aus dem Speedtree-Middleware-Baukasten, reitet ihr in Shogun 2 durch akribisch geplante Landschaften, wo selbst Details wie die Anordnung der Baumstämme stimmen. So wachsen in der Mitte eines Waldes Bäume mit dünnen und dafür hohen Stämmen, um Sonnenlicht zu bekommen, während die Ränder von schiefen Bäumen gesäumt sind. Man könnte fast den Eindruck bekommen, Shogun 2 orientiere sich an einer Fantasy-Welt, dabei versuchen die Designer lediglich, möglichst viele charakteristische Merkmale der japanischen Fauna darzustellen.

Neues Klassensystem: In dieser Siedlung befindet sich einer unserer Ninjas, der den 4. Level erreicht hat. Die Karte wirkt "stärker rangezoomt" als in den Vorgängern und erlaubt Kniffe wie das Sperren von Landzungen oder Pässen.

Charakterklassen mit Skilltrees

Bleiben wir bei Bäumen, genauer gesagt bei den Talentbäumen. Denn viel wichtiger als eine schöne Landkarte sind bei einem Strategiespiel die Einheiten, die ihr darauf bewegt. Erstmals werden eure Charaktere bei Shogun 2 sogenannte Skilltrees haben, durch die ihr festlegt, welche Eigenschaften die jeweilige Figur aufweist. Kieran Brigden hat uns dieses neue System ausführlich am Beispiel der Ninjas demonstriert. Diese Attentäter könnt ihr, wie schon im ersten Teil, auf feindliche Generäle und sogar Anführer ansetzen. Wie gewohnt, hat jeder Attentäter einen Level, der anzeigt, wie gut diese Figur ihre Aufgaben erledigen kann. So hat ein Level-4-Ninja mehr Aussicht auf Erfolg als eine Level-1-Geisha. Erfahrungspunkte bekommen die Figuren durch erfolgreiche Missionen. Gelingt ein Attentat, steigt euer Ninja im Level auf und ihr erhaltet Erfahrungspunkte. Und das ist auch der Unterschied zum bisherigen Rangsystem: Der neue ähnelt eher einem Rollenspiel, bei genügend Erfahrungspunkten steigt die Figur auf, und ihr habt die Wahl, welche Fähigkeiten sie bekommen soll -- statt diese zufällig vom Spiel zugewiesen zu bekommen.

Jeder einzelne Charakter einer Klasse, also Ninja, Geisha, General, Mönch oder Metsuke (eine Art Geheimpolizei, die Ninjas aufspüren kann) verfügt über einen eigenen Talentbaum. Ihr könnt einmal getroffene Entscheidungen nicht mehr rückgängig machen. Pro Charakter stehen euch zwei grundsätzlich verschiedene Ausrichtungen der Talente zur Auswahl. Beim Ninja bedeutet dies, dass ihr euch für den Weg des Schleichens entscheiden könnt. Das erhöht die Chance des Charakters, unentdeckt gegnerische Lager zu infiltrieren. Alternativ könnt ihr ihn aber auch zu einem besseren Krieger machen. Dadurch lernt euer Kämpfer zwar effektivere Methoden zum Töten, ist aber auch anfälliger, bei der Flucht entdeckt und eliminiert zu werden. In Shogun 2 dürft ihr jede Figur einzeln entwickeln, ihr könnt eure Ninjas also sowohl zu lautlosen Schleichern, als auch zu kampferprobten Mördern ausbilden. Eine gute Mischung aus beiden Typen erscheint uns angebracht.

Auch der Talentbaum von Generälen basiert auf demselben Prinzip. Da Generälen aber bei Total War standesgemäß eine viel größere Bedeutung zukommt, ist auch ihr Talentbaum umfangreicher. Ihr habt die Wahl, ob euer Befehlshaber eher den Weg des Kriegers oder eines Poeten beschreitet. Was es bringen soll, eure Feldherren in der Kunst der Lyrik oder anderen intellektuellen Fähigkeiten zu schulen? Ein entsprechend kultivierter General erweist sich als effektiverer Statthalter in einer Provinz als ein grobschlächtiger Haudrauf-Heerführer, der sich bislang nur mit militärischen Taktiken befasst hat. Um euren Regionen also sozialen und zivilisatorischen Fortschritt zu bringen, solltet ihr überlegen, ob ihr euren Generälen nicht hin und wieder auch ein paar friedfertige Eigenschaften beibringt. Aber hier gibt es Einschränkungen: ein General, der sich auf die Einnahme gegnerischer Festungen spezialisiert hat, kann später nicht mehr in die höchsten Weihen der Dichtkunst eingeweiht werden. Generell sollen Generäle wesentlich stärker in die Story des Spiels integriert werden und mehr Einfluss auf die Geschehnisse haben. Wie das im Detail aussieht, hat Creative Assembly uns allerdings noch nicht verraten.

Qual der Wahl: Macht ihr einen General zum taktisch versierten Anführer einer Armee oder bildet ihn in der Dichtkunst aus, damit er ein idealer Statthalter wird? Diese neuen Rollenspielelemente sollen Shogun 2 vielschichtiger machen.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 15:56 #

Bei Empire gab es ohne DLC auch nicht viele unterschiedliche Einheiten.
Die sahen wenn dann nur etwas anders aus (wenn mal was anders was als die Rockfarbe) und hatten einen anderen Namen (die ganzen Scharfschützen mit 125er Reichweite...)
Die über 100 die angepriesen waren, waren auf jeden Fall ein guter Witz.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 14. September 2010 - 15:59 #

Ich habe nicht gelacht.

Anonymous (unregistriert) 14. September 2010 - 20:19 #

Habs nicht gekauft. Daher konnte ich gut lachen als dann auch noch die EinheitenDLCs kamen.

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 14. September 2010 - 23:52 #

Doch, doch, die hatten neben den Klamotten auch noch teils marginal unterschiedliche Werte.

Olphas 24 Trolljäger - - 47561 - 14. September 2010 - 16:01 #

Sollte es im ersten Absatz nicht "Die Devise: Klasse statt Masse" heißen? Es geht doch darum, dass der Einheitensumpf von Empire (zig Varianten von Linieninfanteristen, die sich minimal unterscheiden) wieder zurückgeführt werden soll hin zu weniger Einheitentypen, die aber alle ihre Funktion haben.

Schöner Artikel, ich freu mich riesig drauf!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 337858 - 14. September 2010 - 16:15 #

Ja, das sollte es. War ein freudscher Verschreiber meinerseits.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 59660 - 14. September 2010 - 16:08 #

Sehr schöner Artikel. Zwar interessiert mich das Japan-Setting nur sehr bedingt bis überhaupt nicht... aber mein Gott, es ist Total War. Wenn es wieder ein gutes Spiel, die Diplomatie endlich etwas realistischer und die Schlachten-KI noch einen Tick besser wird, dann ist es gekauft. Als Fan der Reihe kommt man ja eigentlich eh nicht drumherum.

Togi 11 Forenversteher - 567 - 14. September 2010 - 16:49 #

Hmmmm, hört sich wie immer nicht schlecht an und wird wohl auch nicht schlecht werden.
Nur dieses neue Talentbaum-System stört mich. Dadurch, dass sich jeder General, anders und unabhängig entwickelt hat wirkte das ganze sehr authentisch. Es war auch realistischer, der eine ist halt eher gewalttätig, der andere mehr friedlich. Das ich das jetzt bestimmen kann wirkt doch sehr gekünstelt. Zudem fallen dann Sachen wie 'unglaublich paranoid' weg? Oder kann ich dem jetzt sagen er soll paranoid werden? Oder kommen die zufällig und ruinieren meinen Statthalter am Ende?
Schade Schade, das gezielte hochzüchten einzelner vielversprechender Generäle hat Spaß gemacht und das Ignorieren bzw. gezielte unterordnen einzelner nicht loyaler Generäle war anspruchsvoll. Zudem wiegt ein Verlust so deutlich mehr, weil ich nicht einfach sagen kann ach komm lvl ich halt General XY genauso.

Shatter 09 Triple-Talent - 273 - 14. September 2010 - 17:03 #

Also man hat einen Mitarbeiter für Bäume, wie viele hat man für die KI? Irgendwie setzen die Entwickler da falsche Prioritäten.

Eiswolf_cool 06 Bewerter - 51 - 14. September 2010 - 18:36 #

Sagt die Masse etwas über die Qualität aus? ;).
Ich glaube die wissen ganz gut das ihre KI eher schlecht als recht funktioniert, jedoch schonmal überlegt das so eine KI (wie hier bei Total war) verdammt schwer ist?

Ich freue mich auf Shogun 2 und werde es auf jeden Fall im Auge behalten. (Hoffentlich hat es kein DRM)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 59660 - 14. September 2010 - 19:30 #

Ich weiß natürlich wie du noch nichts, aber ich vermute mal, dass wieder Steam herhalten wird. Wurde bei Empire und Napoleon ja auch schon so gemacht und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie da wieder umsteigen werden.

Ketzerfreund 16 Übertalent - 5978 - 15. September 2010 - 12:19 #

Das erinnert auch wieder an Empire, wo ein einzelner Mitarbeiter zwei Jahre lang am Wasser gesessen hatte. :D

Limper 16 Übertalent - P - 5260 - 14. September 2010 - 17:08 #

Hört sich wirklich sehr gut an. Könnte nach dem original Shogun das nächste Total War sein das ich mir hole, wobei ich selbst dieses quasi nur Mittels automatisch ausgetragener Schlachten gespielt habe.

bsinned 17 Shapeshifter - 6983 - 14. September 2010 - 17:39 #

Ich hab bisher jeden Teil der Total War-Serie gespielt, aber bei Shogun interessiert mich das Szenario/die Epoche einfach Null.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2326 - 14. September 2010 - 19:22 #

mich interessiert das szenario bzw die epoche besoders weil ich bisher zu viel imperialismus und hallo amerika szenarien gesehen habe. fern östlich hat auch seinen reiz.

Wäre schön wenn die mal die diplomatie und ki verbessern das hat mich bei empire total war ziemlich genervt :D

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10784 - 14. September 2010 - 20:35 #

Für mich steht und fällt mein Interesse als Serienfan seit Medieval 1 klar mit der KI. Gibts hier keine klaren Verbesserungen, dann habe ich noch genug Total Wars, die ich aus Zeitgründen nicht länger als eine Kampagne spielen konnte. Es wird Zeit, dass Total War sich den inneren Werten zuwendet. Die Grafik hat ein tolles Level erreicht. Was bringt mir das, wenn die KI in der Vanilla-Version zu blöd ist, um bspw. in Empire ihre Truppen von einem Kartenteil zum nächsten zu verschiffen?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 337858 - 14. September 2010 - 21:34 #

Ich habe ja vor ein paar Monaten Napoleon getestet und da bereits merkliche Verbesserungen zu Empire festgestellt -- wobei Napoleon natürlich auch einen viel begrenzteren Rahmen hatte, und wohl auch einiges geskriptet war. Eben das könnte aber auch Shogun 2 helfen -- wo es gar keine Möglichkeit gibt, fremde Länder zu kolonialisieren, sondern sich die KI "nur" darum kümmern muss, zum Beispiel eine Seelandung zu organisieren, um einem Feind in den schlecht verteidigten Rücken zu fallen, könnte sie sich wesentlich schlauer anstellen. Und gegen Skripte habe ich auch nichts, die machen beispielsweise Strategic Command Global Conflict so interessant. Ich bin da eigentlich ganz guter Dinge.

bsinned 17 Shapeshifter - 6983 - 14. September 2010 - 22:32 #

Ich hab in Napoleon nicht wirklich als Fortschritt in Sachen KI im Vergleich zu Empire erkennen können (habe Napoleon 'vor' Empire gespielt).
Auf dem Schlachtfeld hat man etwas mehr auf seine Artillerie achten müssen, aber auf der Weltkarte war der Computer in beiden Spielen doch sehr dumm. Wie schonmal zum Napoleon-Video kommentiert: eine Seelandung hab ich im ganzen Spiel ein einziges Mal erlebt (in Afrika - und ich glaub fast die war gescriptet) und dazu konnte ich Wien mit dem gleichen "Trick" erobern, wie im Video gezeigt - die KI teilt ihre Streitmacht auf und zieht gegen meine kleinere Streitmacht im Westen auf der Brücke, während Napoleon gleich im Norden steht.

Wenn der Entwickler auf der Weltkarte ordentlich eingebundene Scripte hinbekäme, wäre das sicher ein Fortschritt. Auf dieser Ebene aber mit einer 'guten' KI zu rechnen, habe ich aufgegeben.

fightermedic (unregistriert) 14. September 2010 - 22:48 #

leider nur zu wahr :(

SunTsu (unregistriert) 15. September 2010 - 12:36 #

Ich habe durchaus Verbesserungen festgestellt, aber ja, mit einem menschlichen Gegenspieler ist die KI auf der Weltkarte überhaupt nicht zu vergleichen. Man muss da aber unterscheiden, finde ich, zwischen dem, was Total War bietet, dem, was wohl möglich sein müsste, und dem, was man sich wünschen würde, nämlich eine schlaue (aber bitte nicht zu schlaue, man will ja gewinnen, wenn auch nicht zu leicht) KI etc.

Ich mach mal den Versuch, Ist und Möglich (meine Schätzung als langjähriger Strategiespieler) für Empire und Napoleon aufzulisten:

KI-Strategiekarte
Ist: E:40%, N:45%
Möglich: 80% eines normal begabten Spielers

KI-Schlacht
Ist: E:55%, N:60%
Möglich: 90% eines normal begabten Spielers

Diplomatie
Ist: E:20%, N:21%
Möglich: 66% eines normal begabten Spielers

Ja, das Verhalten in der Schlacht schätze ich relativ besser ein als auf der Weltkarte, und finde es weit weniger störend, als die Strategische Vorgehensweise. Und bei der Diplomatie stimme ich dem Artikel voll und ganz zu!

SunTsu (unregistriert) 15. September 2010 - 12:38 #

Bei der KI-Karte bei Napoleon vielleicht auch 50% -- leider kann ich meinen Post nicht mehr ändern.

bsinned 17 Shapeshifter - 6983 - 15. September 2010 - 15:19 #

Ich will die Serie ja nun auch nicht schlecht machen, denn das ist sie ja beileibe nicht - sonst hätte ich auch kaum jeden Teil im Schrank.

Eine gute, 'global' agierende KI zu programmieren ist sicher auch ein schwieriges Unterfangen, nur gab es zuletzt einige Situationen, in denen ich dachte: "[beliebige gegnerische Nation], willst du DAS jetzt wirklich tun?"
Ich ziehe wieder die genannte Seelandung in Nordafrika als Beispiel heran: Der Gegner hätte _überall_ in meinem Hinterland landen und richtig Schaden austeilen können, da selbiges nur behelfsmäßig geschütz war und meine Hauptstreitmacht nahe des Nildeltas stand. Oder er hätte "vor mir" landen können um seine dortigen Truppen zu verstärken... aber nein, er landet genau bei meiner Armee und findet sich mit dem Gesicht im Dreck wieder.
Es hätte mich sicher 3-4 Runden gekostet, wieder Richtung Westen zu ziehen und den Gegner zu vertreiben und darum hab ich mich damals wahrscheinlich eher gefreut. Mit etwas Abstand denk ich darüber aber eher... /facepalm.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11147 - 14. September 2010 - 22:54 #

Könnte nach dem, für mich total enttäuschendem, Empire und deshalb auch vom Szenario uninteressaten Napoleon wieder ein TW nach meinem Geschmack werden. Ohne primär mit Schwert und Schild und Pfeil und Bogen macht es mir mehr Spaß.
Für die KI werden wir wohl alle die Daumen drücken müssen. :)

Wiking 12 Trollwächter - 842 - 15. September 2010 - 11:34 #

Endlich wieder TOTALER KRIEG!

Anonymous (unregistriert) 15. September 2010 - 13:02 #

War ebend in den letzten Jahrtausenden die normale Form der menschlichen Existens.

Anonymous (unregistriert) 19. September 2010 - 17:13 #

Und ist Sie noch so schön, wenn sie blöde ist wird sie dennoch keiner heiraten. Auf TW 2 umgemünzt: Wenn die KI nicht mindestens 100000000000000000000000000000000000000000 mal besser ist als in allen Vorgängern, dann frage ich mich warum ich meine Zeit, wieder mal, damit verschenden soll, gegen nen grenzdebilen Betrüger (KI) zu spielen ?

Entwickler u. Publisher sollten endlich mal erkennen, daß die Qualität des Gegners, ESSENTIELL ist, für ein Strategiespiel. KI ist das WICHTIGSTE überhaupt. Ausser man ist ein "ich bin der Beste u. muss mit wenig Aufwand immer gewinnen" Teenie ohne Anspruch.

Angry Customer (unregistriert) 19. Dezember 2010 - 20:54 #

So wie Creative Assembly Kundenverarsche betreibt kaufe ich nichts mehr von dem Verein, obwohl ich die TW-Serie eigentlich liebe.
Warum ????
Ich habe lange Pause bei Empire gemacht da es mir zu verbugt war u. die "KI" zu mies.
Nun habe ich einen neuen Anlauf gestartet mit dem neuesten Patch 1.6 was wohl auch der letzte sein dürfte u. was muß ich feststellen ?
Etliches wurde zwar verbessert, aber leider wurde auch ein neuer Bug (als "Fort Bug" bekannt) mit eingebaut der das Game unbrauchbar macht.
Greift man nun ein Fort der "KI" an u. bringt einen Abschnitt der Mauer mit den Kanonen zum Einsturz fängt das Game an zur Diashow zu werden, was immer schlimmer wird je länger der Kampf dauert.
Angeblich wird das ganze dadruch verursacht weil die "KI" den Durchbruch verteidigen möchte u. die Truppen die dort positioniert werden sich nicht entscheiden können was sie tun sollen, was sehr plausibel scheint da bei optisch stehenden Einheiten "rennen" angegeben wird u. die Sprachausgabe ständig "vorwärts" od. "stop" signalisiert, SUPER BUG CA, habt ihr das Game überhaupt mal gespielt mit dem 1.6er ??

Aus genau diesem Grund gibt es sogar diverse "No Fort Mods" die selbige vollständig entfernen, der einzige momentan bekannte Lösungsansatz, toll !

CA wagt es DLC´s anzubieten, Napoleon rauszubringen u. demnächst auch noch Shogun 2, aber Empire (welches ich noch gekauft habe) nicht fertig zu patchen, das nenne ich Betrug am Kunden.
Erinnert mich irgendwie stark an Gothic 3 od. Stalker, nicht mit mir, solange kein Patch 1.7 rauskommt der die Fortkämpfe wieder spielbar macht kauf ich von dem Verein nichts mehr, nur abcashen aber das Produkt nie halbwegs Fehlerfrei machen dagegen muß man sich wehren wenn man will das sich was ändert.

Ich frage mich ob man als Kunde die Firmen eigentlich verklagen kann wenn sie mit ihrem letzten Patch einen neuen Bug einbauen der das Spiel unbrauchbar macht.
Der Bug ist absolut reproduzierbar u. tritt bei fast allen Fortkämpfen immer wieder auf, selbst nach unzähligen reloads.

shehzad (unregistriert) 25. Januar 2011 - 14:58 #

es sieht ja sehhhrrrr schön aus!

Keksus 21 Motivator - 25101 - 19. Oktober 2011 - 21:19 #

Bei den Total War Spielen ist leider die Diplomatie immer so unausgereift. Da lob ich mir immer die Möglichkeiten von solch SPielen wie Sengoku.

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