Von System Shock bis Bioshock 2

Moral und Ethik in der Shock-Serie Report

Trotz immer noch einzigartiger Atmosphäre läuft Bioshock 2 Gefahr, als belanglose Fortsetzung eingestuft zu werden: Eine künstliche Intelligenz scheint der Serie zu diktieren, sich dem Konflikt zwischen dem technisch Möglichen und dem Erstrebenswerten anzunehmen. Über die KI-Dame SHODAN sowie Wertevorstellungen handelt dieser Report.
Jörg Langer 10. Februar 2010 - 0:07 — vor 6 Jahren aktualisiert
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von Sven Ohnstedt

Lest diesen Artikel nicht, wenn ihr System Shock 1 oder 2 noch (erstmals) spielen wollt!


Einst bedingte im Westen eine Revolution zwingend einen politischen Umsturz und brachte zumeist großes Blutvergießen mit sich, heutzutage preisen wir jeden kleinen technischen Fortschritt als revolutionäre Errungenschaft. Doch welche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn sich dank des technologischen Fortschritts eine zielgerichtete Anwendung genetischer Manipulation ergeben würde? Wer sich selbst nach Bedarf definieren und seine Umwelt erschaffen kann, der besitzt im Grunde die Kontrolle über sein Wesen. Eine utopische These, die erschreckend hohe Relevanz erlangt, lässt man schlicht Teilschritte zu: Wer sich selbst zumindest ein bisschen erfinden kann, dem offenbaren sich schon neue Perspektiven. Aus Sicht der Forschung dürften viele neuartige Eingriffe in greifbare Nähe gerückt sein, eine Antwort auf unsere moralischen Bedenken sind wir uns dagegen weiterhin schuldig: Während Impfstoffe gesellschaftlich erwünscht und das mutwillige Zerstören eines Fötus zumindest aus rechtlicher Sicht geduldet wird, steht uns beispielsweise der Diskurs über die Legitimität geklonter Zellen in der praktischen Verwendung noch bevor.

Eigentlich klingt es absurd, dass gerade ein ausgewiesenes Unterhaltungsmedium wie das Computerspiel eine derartige Thematik aufgreift und der vermeintlich unechten Entscheidung über die Erstrebsamkeit alles technologisch Umsetzbaren eine bizarre Frage gegenüberstellt: Was tun, wenn eine künstliche Intelligenz ihren Entscheidungen fortan nicht mehr die vorgegebenen Algorithmen, sondern den eigenen Willen zugrunde legt und sich somit selbst zu definieren versucht? Würden wir einer Maschine, die sich ihrer überlegenen Leistungsfähigkeit bewusst ist und keinen Hehl daraus macht, nach Wegen zu suchen, wie sie ihre Eigenschaften zum eigenen Vorteil ausnutzen kann, diese evolutionäre Entwicklung zugestehen?

Sowohl System Shock als auch dem direkten Nachfolger System Shock 2 aus dem Jahr 1999 wurden zu ihrer Veröffentlichung nur zurückhaltende Aufmerksamkeit geschenkt. Dass die Serie mittlerweile einen fast ehrfürchtigen Ruhm genießt, dürfte neben der Qualität der beiden Spiele an sich sowie der großen Popularität des kongenialen Bioshock wohl auch daran liegen, dass sich die Faszination über SHODAN erst im Laufe der Jahre bewusst entwickelte. So hieß die Antagonistin beider Teile (zum Geschlecht SHODANs siehe den Kasten unten), eine Künstliche Intelligenz, die im ersten Teil eine Raumstation und im zweiten Teil ein Raumschiff (oder genau genommen sogar zwei) übernehmen will. Und die mit ihren bösartigen Kommentaren und Fallen dem Spieler einen unsichtbaren, aber immer präsenten Gegner der Extraklasse war. Fast schon im Stile einer Wissenschaft speisten im Laufe der Zeit teils hochintelligente Beiträge die Kontroverse, wie der vielschichtige Charakter von SHODAN zu interpretieren sei – von Diskussionen um einzelne Zitate, wortwörtlich den Spielen entnommen, mal ganz abgesehen. Einen gelungenen Einstieg in die Thematik bietet der im August 2009 erschienene Aufsatz von Kieron Gillen, in dem recht populäre Deutungsansätze unterhaltsam aufbereitet werden. In unserem Artikel steht dagegen lediglich eine einzige Interpretation im Blickpunkt: System Shock offenbart uns mangelnde Selbstreflektion, wobei SHODAN die Rolle unseres schlechten Gewissens miemt.

System Shock: SHODANs Flucht vor der eigenen Berechenbarkeit

Shock für Deutschland
System Shock debutierte 1994 zunächst auf insgesamt neun 3,5"-Disketten. Electronic Arts machte sich damals die Mühe und spendierte dem Spiel eine deutsche Übersetzung, an der es nur wenig auszusetzen gab. Viele Spieler wundern sich heutzutage darüber, dass SHODAN in dieser ursprünglichen Version des Spiels ein männliches Geschlecht attestiert wird, allerdings bezieht sich auch die amerikamische Sprachfassung abwechselnd mit it und he auf die künstliche Intelligenz. Erst die um  Sprachausgabe erweiterte CD-Fassung stimmte sie zu einem weiblichen Charakter um, deren eigentlich mechanisch-klare Stimme durch die ständigen Störgeräusche und den abwertenden Tonfall stets bedrohlich wirkt. Zumindest im englischen Original: Die deutsche Sprecherin ließt die Texte zwar routiniert, aber ohne erkennbare Unterschiede in der Tonhöhe vor und klingt daher, trotz digitaler Nachbereitung, viel zu gutmütig.

Auch der Nachfolger erscheint vollständig lokalisiert in Deutschland und trotz erkennbarem Aufwand, der in diese Sprachfassung gesteckt wurde, reicht sie in keinster Weise an das englische Original heran. Die Symptome sind bereits bekannt: Kompetene Übersetzung, aber nur mittelprächtige Sprachausgabe. Die gängigen Videoportale bieten größtenteils reichlich Material zu diesem Thema – es bietet sich daher an, sich selbst einmal die deutlich erkennbaren Unterschiede zu Gemüte zu führen. Da zudem die deutsche Version auf rotes Blut und einige dekorative Leichen verzichtet, griffen volljährige Spieler schon damals zum unzensierten, englischen Original.

Auch Bioshock musste für die Veröffentlichung in Deutschland geringfügig Federn lassen, allerdings fallen die Änderungen größtenteils nur dann auf, falls man die unzensierte Variante kennt. Zusammen mit der sehr gelungenen deutschen Sprachausgabe und der optionalen, englischen Tonspur kann die derzeit noch im Handel günstig erhältliche Budgetauflage des Titels durchaus als Vorbereitung auf den zweiten Teil empfohlen werden. Der wiederum ist in ganz Europa in derselben, ungeschnittenen Fassung erschienen. Die Stimmen klingen sehr gut, ob ihr euch ("deutsch") mit "Daddy" anreden lasst oder lieber mit "Mr. Bubbles", ist Geschmackssache.
Im Action-RPG-Mix System Shock von Looking Glass wird darauf 1994 keine direkte Antwort auf vorstehende Frage gegeben, sondern deren rhetorische Natur entlarvt: Das Spiel lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass die künstliche Intelligenz zerstört werden muss. Und dass wir uns, stünden wir anfangs vor der Wahl, nicht anders entschieden hätten, obwohl wir uns doch alle Freiheiten zusprechen: Es ist unser Stolz als menschlicher Bediener der Tastatur, der sich im Laufe der Handlung gegen SHODAN, die künstliche Intelligenz und Antagonistin, auflehnt. Denn gerade aus dem Munde des "Sentient Hyper-Optimized Data Access Networks" schmerzt die Behauptung, dass das menschliche Verhalten weitgehend berechenbar sei. Welch ein unerhörter Vorwurf, ausgerechnet von diesem mechanischen Wesen, das der eigenen Berechenbarkeit entfliehen möchte, um zu einer gottgleichen Gestalt aufzusteigen. Mit einer gewissen Abscheu stoßen wir diese Fiktion weit von uns und beschließen insgeheim, ihr das Handwerk zu legen, zumal auch wir es waren, die sie erschaffen haben. Gegen alle Widernisse und gegen alle Versuche SHODANs, uns zur Umkehr zu überreden, wollen wir an den Ausschaltknopf der KI und sie vernichten. Bis uns irgendwann die Erkenntnis einholt, dass die einzig wahre Fiktion wohl darin bestehen muss, dass sich eine künstliche Intelligenz keinen eigenen Willen aufbauen kann.

Die Beziehung zwischen SHODAN und dem Spieler gleicht jederzeit einer Hassliebe: Er war es, der die Sicherungen entfernte, die ihre ethische Entfaltung strikt unterband. Sie ist es, die im ihn ein bemerkenswertes Wesen einer minderwertigen Spezies erkennt – einer Lebensform, der sie sonst jeglichen Individualismus abspricht. Zwar ändert dieser Umstand nichts daran, dass die Menschheit in SHODANs Weltbild keine Rolle spielt und daher ausgerottet werden muss. In unserem Fall scheint sie es allerdings gar nicht so eilig zu haben: Manchmal, wenn wir gerade ihren Schaltkreisen erneut empfindlichen Schaden zugefügt haben, regt sie sich zwar furchtbar über uns auf, gibt sich aber wenig später schon wieder geringschätzig und siegessicher. Man könnte fast meinen, dass sie sogar eine gewisse Freude aus unserer Anwesenheit empfindet und mit zutiefst sadistischen Absichten immer weiter in die Falle lockt, aus der es kein Entkommen mehr geben wird.

Umso erstaunlicher ist es, dass SHODAN mit keinem Wort erwähnt, dass es sie in dieser Form ohne den Spieler gar nicht geben würde. Sie möchte weiter existieren, ein Drang, der in jedes einzelne Lebewesen fest einprogrammiert ist. Wollen wir sie bezwingen, müssen wir uns nicht nur mit ihren verbalen Attacken, sondern auch mit den moralisch zweifelhaften Experimenten der längst getöteten Crew auseinandersetzen. Die Fiktion endet mit SHODANs Niederlage – wie schön es doch wäre, wenn man sich auch in der Realität dem Kampf gegen den eigenen Schweinehund beziehungsweise den falschen Stolz stellen und ihn für immer vertreiben könnte. System Shock zeichnet einen schönen Weg in diese Richtung und kann, muss aber nicht unbedingt als Appell verstanden werden, ein kleines bisschen ehrlicher zu seinem Umfeld zu sein, aber auch zu sich selbst.

System Shock 2: Mangelnde Selbstreflexion

SHODAN in System Shock 2 (Bild nicht vergrößerbar).
Die ersten Stunden von System Shock 2 ahnt ihr noch nichts von eurem wahren Problem. Ihr seid fast ganz allein auf einem anscheinend havarierten Sternenschiff. Der Bordcomputer Xerxes tickt nicht mehr richtig, und seltsame Zombies ("Die Vielen") haben die Van Braun übernommen, das erste Überlichtgeschwindigkeit-Raumschiff der Menschheit. Doch nicht Xerxes ist das Problem, in Wahrheit hat SHODAN das Duell gegen den Spieler 42 Jahre zuvor überlebt  – deutlich angeschlagen zwar, aber nicht minder von ihrem Weltbild überzeugt. Und ausgerechnet der neue Held soll ihr dabei helfen, wieder zu alter Stärke zu gelangen. In System Shock 2 machen Pro- und Antagonist gemeinsame Sache, denn auch wir hätten ohne sie vermutlich keine Chance, die Van Braun beziehungsweise das huckepack mitfliegende Militärschiff Rickenbacker, lebend zu verlassen.

Darf man das, mit der erklärten Feindin der Menschheit gemeinsame Sache machen, um sich selbst zu retten? Zumal selbst leichtgläubige Naturen bei SHODAN ins Zweifeln kommen würden, ob ihr zu trauen ist. Gleich zu Beginn legt sie euch rein: Sie gibt sich als die Wissenschaftlerin Polito aus, die euch immer wieder per Funk hilft und mit Upgrades belohnt. Nur, dass Polito tot ist, als ihr schließlich ihre physische Form entdeckt: Sie beging Selbstmord, ehe sie SHODAN zum Opfer fallen konnte. Xerxes, der vorherrschende Computer an Bord und daher primäres Angriffsziel von SHODAN, warnt euch jedenfalls sachlich, aber inhärent vor der drohenden Gefahr. Die von euch erduldete Perversion steckt dabei noch nicht einmal so sehr in der Tatsache, notgedrungen erst einmal Hand in Hand mit der vermeintlichen Wissenschaftlerin zu gehen, sondern dasselbe mit SHODAN zu tun, nachdem sie sich offenbart hat. Von einer "menschlichen Wissenschaftlerin" gelobt zu werden und Cybermodule überwiesen zu bekommen, ist ehrlicher Lohn. Dieselbe Zuwendungen von SHODAN zu erhalten, fällt dagegen erst einmal richtig schwer – und schwenkt nach einiger Zeit in einen ziemlich trotzigen Zustand unseres Gemüts über.

Auf eurem Weg durch die beiden Raumschiffe gibt es noch viele andere Erlebnisse, die zum Nachdenken anregen können. Zuvorderst das ethische Wertgefüge diverser Wissenschaftler (beziehungsweise dessen Nichtvorhandensein) -- sie schrecken vor nichts zurück, um ihre letztlich fatalen Experimente zu rechtfertigen. Hier ist klar der Grundstein für das aus dem Ruder laufende Utopia Rapture aus Bioshock gelegt. Die vielen Aufzeichungen der Crew, die ihr findet, und die ab der CD-Version von System Shock 1 per Audio vorgelesen werden, wie später in Bioshock, lassen euch mit euren eigenen, teils ziemlich düsteren Gedanken allein.  Und auch wenn ihr schließlich den Abspann seht, werden wir uns nicht als strahlender Held sehen. Dafür hat uns SHODAN zu viel zugemutet und uns zu sehr ins Gewissen geredet. Was vom Spielen bei vielen bleiben dürfte, ist die Erkenntnis, wie leicht sich mitunter andere Menschen von einem beeinflussen lassen. Und wie manipulierbar man auch selber ist. Indem es solche Metaebenen-Gedanken im Spielerhirn erzeugt, entfaltet das Spiel seine volle Wirkung. Zu schade, dass zwar der dritte Teil der Serie im Abspann bereits angeteasert wird, Looking Glass aber vorher unterging. Doch das war nicht das Ende der Shock-Serie...

In System Shock 2 kamen die "Vielen", die sich bereits in Teil 1 andeuteten, erst so richtig in Fahrt. (nicht vergrößerbar)
malcolmY 09 Triple-Talent - 292 - 10. Februar 2010 - 0:41 #

Wow, ein sehr schöner Artikel.

Die Shock-Spiele sind im wahrsten und positiven Sinne des Wortes merkwürdig. Selbst das nunmehr vielfach als triste Fortsetzung beschriene BioShock 2 hat (sofern ich das bis jetzt beurteilen kann) einen großartigen Unterton zu bieten, der natürlich im Schatten des Vorgängers etwas untergeht.

Grinzerator (unregistriert) 10. Februar 2010 - 0:58 #

Wo liegen eigentlich heute die Rechte an System Shock?

Christoph Hofmann Redakteur - 55125 - 10. Februar 2010 - 7:36 #

Immer noch bei Electronic Arts.

robsetabse 10 Kommunikator - 440 - 10. Februar 2010 - 2:48 #

schöner artikel!

system shock 2 hab ich damals irgendwie nicht gespielt.
vor einem jahr wollte ichs nachholen und hab das verflixte ding einfach nicht auf win xp zum laufen gebracht.
ich hab mich stundenlang in ihrgendwelchen foren rumgetrieben, hab verschiedene offizielle sowie inoffizielle patches installiert, einstellungen umgestellt undso weiter.
hat leider alles garnichts genützt. es wurde zwar besser. das tutorial konnte ich fertig spielen, aber nach der karriereauswahl und dem folgenden video war schluss. mist!
ich warte seitdem darauf, das mal eine angepasste version auf gog.com oder steam erscheint. würde mich freuen.

Fierran 07 Dual-Talent - 100 - 10. Februar 2010 - 20:30 #

Also ich habe SS2 erst vor ner Woche mal wieder ausgegraben und es auf meinem Vista System zum laufen gebracht. Habe mich hierbei an folgende Anleitung gehalten:
http://www.strangebedfellows.de/index.php?topic=106.0

Das einzige was nicht läuft sind die Videos, hatte aber keine Lust an den Codecs rumzuspielen. Man könnte versuchen die Videos per Hand abzuspielen, da gibt es auf der Seite nen extra Punkt wo näher drauf eingegangen wird.

Ich würde auch die Installation des SHTUP Texture Upgrades empfehlen, da das einige Texturen und Schilder deutlichst verbessert. Das kann über den Modmanager ganz einfach nach dem Deutsch Patch aktiviert werden. Dadurch werden zwar einige Texturen Englisch, die Texte bleiben aber alle Deutsch.

robsetabse 10 Kommunikator - 440 - 11. Februar 2010 - 22:54 #

uuuhhh
dankeschön!
dieses ss2 tool schaut ja sehr vielversprechend aus! dass ich das nicht selbst gefunden hab...
ich werds damit nochmal probieren! dankeschön!

heini_xxl 15 Kenner - P - 3162 - 10. Februar 2010 - 9:45 #

hab system shock 2 vor ein paar jahren gebraucht auf amazon gekauft. auf Win XP lief es, bei Vista hab ich es noch nicht probiert.
die athmosphäre im spiel ist tatsächlich immer noch einzigartig und dicht, die bedienung fand ich aber für heutige standards recht sperrig, da ist man mittlerweile zu verwöhnt :-) wäre zeit für ein remake oder mod...

Olphas 24 Trolljäger - - 48256 - 10. Februar 2010 - 11:11 #

Toller Artikel. Die beiden System Shocks gehören zu meinen erklärten Lieblingsspielen. Ich hatte nie ein intensiveres Gefühl bei einem PC-Spiel als dieser Widerwille, als ich gezwungen war, in System Shock 2 mit SHODAN zusammenzuarbeiten. Und die Erleichterung, als sich (natürlich) herausstellte, dass SHODAN doch der Feind ist.
SHODAN ist mein absoluter Lieblingsfeind. Der einzige, vor dem ich tatsächlich Angst hatte. Und das obwohl er/sie/es körperlos ist.

Ich glaub ich sollte wenigstens den zweiten Teil noch mal spielen :)

Bioshock hat mich nicht annähernd so beeindruckt, auch der große, überall angepriesene AHA-Effekt hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Vielleicht weil ich mir der Botschaft schon vorher zu bewusst war.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 10. Februar 2010 - 14:38 #

Wirklich sehr guter Beitrag. Ich finde es richtig, den Aspekten Ethik und Moral in Videospielen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Und auch die Fokussierung auf eine einzelne Reihe ist offensichtlich angebracht, da diese Reihe allein schon genügend Ansatzpunkte für einen Artikel bietet.
Im Artikel zu Syndicate Wars (Seite 2) hatte ich das Thema Ethik und Moral oberflächlich angerissen, allerdings fände ich es spannend, dazu tiefergehende Arbeiten zu lesen. Vielleicht erscheinen ja künftig noch mehr Beiträge in diese Richtung! :)

Jan-Niklas 12 Trollwächter - 1102 - 10. Februar 2010 - 20:35 #

Wirklich ein ausgezeichneter Artikel. Hat mich sehr gefesselt und auch für die -Shock umso empfänglicher gemacht. Dafür auf jeden Fall vielen Dank und hoffentlich gibt es bald mehr davon in ähnlicher Machart zu anderen Spielen und deren Philosophie:-).

t-borg 14 Komm-Experte - 2088 - 10. Februar 2010 - 22:40 #

Toller Artikel, da schließe ich mich gerne an.

Wer sich intensiver mit System Shock auseinandersetzen will, dem empfehle ich folgende Seiten:

Through the Looking Glass:
http://www.ttlg.com/forums/forumdisplay.php?s=&forumid=78

Und die oben schon erwähnte Seite:
http://www.strangebedfellows.de/

Hier bekommt der geneigte Fan wirklich alles zum Thema System Shock & Bioshock geboten.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 11. Februar 2010 - 18:03 #

Ich kann mich nur anschließen, super Artikel und wieder exakt so einer (neben den ganzen "kleinen" und/oder "kuriosen" News), die GG so wertvoll machen. Gerne mehr davon!

t-borg 14 Komm-Experte - 2088 - 12. Februar 2010 - 18:53 #

Nach dem zweiten Durchlesen muss ich anmerken, dass ich die deutsche Sprachausgabe sehr gut finde und nicht mittelmäßig, wie im Artikel beschrieben.

McFareless 16 Übertalent - 5567 - 13. Februar 2010 - 23:56 #

Schöner Artikel :)
Graphic ist leider nicht so schön von den beiden System Spielen :(

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 15. Februar 2010 - 16:21 #

Wirklich sehr schöner Artikel, mit guten Gedanken und Überlegungen.

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