Kontenzwang, DLC & Online-Pass

Kampf den Gebrauchtspielen Report

Das Imperium der Spielehersteller hat beim Kampf gegen den Gebrauchtmarkt die ersten Erfolge errungen. Deshalb begeben sich immer mehr Firmen auf die dunkle Seite der Macht. Der Unmut darüber ist groß, zumindest in Spielerforen. Doch haben diese Rebellen eine Chance, die Pläne noch zu durchkreuzen? Wir versuchen eine Antwort zu geben.
Harald Fränkel 20. November 2010 - 14:10 — vor 5 Jahren aktualisiert

Die Erkenntnis, die während unserer Recherchen reifte, ist eine bittere: Die Pläne der Spielehersteller könnten aufgehen. Die Pläne nämlich, den Weiterverkauf von Spielen abzuschaffen. Vor allem, weil nur wenigen Menschen auf dem Planeten klar zu sein scheint, was in Sachen Benutzerkontenzwang, Downloadcontent (DLC) und Online-Pass momentan geschieht. Nehmen wir als Beispiel einen Würzburger Fachverkäufer, den wir angesprochen haben. Er knallte uns folgende, fast schon erschütternde Aussage vor den Latz: "Maßnahmen gegen den Gebrauchtmarkt? Das betrifft doch nur den PC!" Womit wir bei der ersten guten Nachricht für Publisher wären: Wenn schon manch kleiner Einzelhändler nicht im Bilde ist, dürfte auch das Gros der Spielekäufer kaum Probleme machen.

Dazu passt die Einschätzung von Fachjournalisten, die wir für diesen Artikel interviewt haben. Sie vertreten die Meinung, dass es zwar Verbraucher gebe, die sich entrechtet fühlen und Zeter und Mordio schreiend durchs Internet ziehen. Diese seien aber eine Minderheit. Das war bereits die zweite gute Nachricht für Spielehersteller. Fehlt die dritte: Befragt man die eben erwähnte kleine Gruppe von Vielspielern, stellt sich heraus, dass sie zwar bestens informiert und kritisch auftritt, als "Hardcoregamer" ihre Sammlerobjekte jedoch ohnehin selten wieder abgeben. Also alles okay im Lande der "User-Gängelung", wie es oft heißt, oder gibt es noch andere Aspekte?

Sammeln statt Verkaufen: Viele Coregamer hüten ihre Spielesammlung und wollen zumindest gute Spiele nie verkaufen.

Ärger über Gebrauchtmarkt

Der Handel mit Gebrauchtspielen ist Publishern bereits lange ein Dorn im Auge, weil er natürlich Neukäufer abspenstig macht. Das stellt bei stetig steigenden Entwicklungskosten aus Sicht der Hersteller ein Problem dar. Sich dem anzuschließen fällt manchen allerdings schwer, sie sagen zum Beispiel: Auch Autos sind in der Entwicklung teuer, und dennoch sind keine Weiterverkaufssperren eingebaut. Schlüssiger erscheint da das Argument, dass in den vergangenen Jahren die Serviceleistungen (vor allem Multiplayer) immer umfangreicher geworden sind -- und die müssen finanziert werden. Gleichzeitig schätzt Electronic Arts-Finanzvorstand Eric Brown, dass der Secondhand-Bereich in den vergangenen fünf Jahren um das Fünffache gewachsen ist und mittlerweile 20 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht. Insbesondere die Kette Gamestop macht einen beträchtlichen Teil ihrer Gewinne mit Gebrauchtspielen, an die sie wiederum durch Eintauschaktionen der Marke "3 alte gegen 1 neues" kommt.

Das wird zu viel, klagen die Hersteller. Für besonderen Wirbel sorgte Cory Ledesma, Kreativdirektor der THQ-Wrestling-Serie WWE, als er erklärte, dass Gebrauchtkäufer die Entwickler und Publisher "um ihren verdienten Lohn bringen". In der Folge fühlten sich etliche Spieler als Betrüger diffamiert.

Secondhand-Bereich ist ums Fünffache gewachsen.
Viele Branchenvertreter haben neben der Wirtschafts- und Finanzkrise also Secondhand als neues Feindbild auserkoren. Einer Studie der New Yorker Firma Cowen & Company zufolge verkürzt ein breites Gebrauchtangebot die Zeit der Vollpreisvermarktung deutlich. Seit 2001 seien die Verkaufszahlen im zweiten Monat nach Erscheinen eines Titels durchschnittlich um 62 Prozent zurückgegangen, so die Analysten. Als Beispiel wurde Final Fantasy 13 genannt, das zunächst ein Kassenschlager war. Im zweiten Monat gingen 93 Prozent weniger Stück des Titels über die Ladentische. Ähnlich sei es bei Operation Flashpoint - Dragon Rising oder Halo Wars gewesen, heißt es.

Harte Zwangsmaßnahmen

Aktuell sollen drei Maßnahmen das Schreckgespenst vertreiben oder die Publisher am Gebrauchthandel zumindest mitverdienen lassen. Die Schlagworte lauten Benutzerkontozwang, Online-Pass und Downloadcontent. Mit Benutzerkonten haben sich nicht wenige PC-Besitzer mittlerweile anscheinend arrangiert. Sowohl bei Rollenspielen wie World of Warcraft als auch Steam. Hier werden Spiele an einen Account gebunden – will man sie verkaufen, müsste das auch mit dem Konto geschehen, was aber aus diversen Gründen schwierig ist. Valve untersagt es unter anderem sogar für seine Vertriebsplattform – laut Bundesgerichtshof obendrein rechtmäßig. Bei einigen PC-Spielen von Ubisoft, die auf den sogenannten "Game Launcher" und damit Benutzerkonten setzen, ist es auch knifflig, sie gebraucht loszuschlagen. Das rächt sich: Die Kundenrezensionen eines Assassin's Creed 2 auf Amazon.de beschimpfen größtenteils die dauerhaft nötige Internetverbindung und damit den Kopierschutz. So kommt es, dass bei dem Klassetitel (GG-Note: 9.5) von rund 600 Bewertungen über 400mal die Höchststrafe von nur einem Stern (bei bekanntermaßen fünf möglichen) vergeben wurde.

Kein Spaß dank Online-Pass

Im Hauptmenü von Tiger Woods PGA Tour 11 gibt es einen eigenen Menüpunkt zur Aktvierung des Online-Passes.
Kommen wir zu Variante 2, dem Online-Pass von Electronic Arts: Der sei nach Aussagen der Verantwortlichen bereits vom Kunden akzeptiert. Für uns scheint das mehr als fraglich! Denkbar wäre viel eher, dass den meisten Spielern noch gar nicht bewusst ist, welche Auswirkung der Multiplayer-Code hat, der einigen EA-Spielen neuerdings beiliegt. Immerhin gilt er nur einmal. Ist der Key benutzt, muss ein Nachfolgebesitzer für die Online-Funktion zehn Euro extra berappen. Wenn er das Spiel gebraucht erwirbt, hat er in der Regel darauf zu vertrauen, dass ihn der Verkäufer nicht über den Tisch ziehen will. Meistens ist ja vor dem Bezahlen nicht prüfbar, ob der Code noch gilt. Doch ob der dann unter Umständen Geneppte dem Verkäufer grollt oder nicht eher der Firma Electronic Arts? 

Die Aussage, der Online-Pass sei vom Kunden bereits akzeptiert, ist vermutlich nur so zu verstehen, dass sich bislang kaum jemand darüber beschwert hat. Und richtig bezahlt macht sich das Modell für EA momentan nicht: Anlässlich einer Bilanzpräsentation hieß es, dass 70 von 100 Neuwarenkäufern den kostenlosen "Bonus" nutzen (der Rest spielt anscheinend schlicht nicht online). Demgegenüber liegt der Anteil derer, die nachträglich dafür bezahlen (weil sie mit einem EA-Gebrauchtspiel online spielen wollen) im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Derzeit kommt EAs Onlinepass ausschließlich in den diesjährigen Ausgaben FIFA, NHL (Bild) und Co. zum Einsatz.

Wunderheiler 19 Megatalent - 18967 - 20. November 2010 - 14:41 #

Ich ersten Satz fehlt irgendwie was :ugly:

Schöner Bericht übrigens. Mich als "nicht gebraucht Käufer", treibt besonders die DLC Strategie eher weg von Vollpreis, hinzu Nice Price/GotY. Aber wenn die Publisher lieber nur 20-30€ statt 50-60€ haben wollen, dann bitteschön :)

Christoph Hofmann Redakteur - 55130 - 20. November 2010 - 14:45 #

war ein Problem im HTML-Code. Jetzt wird der Text komplett angezeigt (und damit auch die ersten drei Absätze :) ).

JakillSlavik 17 Shapeshifter - 7072 - 20. November 2010 - 14:50 #

Das denke ich mir mittlerweile auch. Ich kann mehr als lange genug warten und habe auch kein Problem damit nicht immer alles "aktuell" da zu haben. Dank schwachem Dollar wird aktuell sowieso importiert. Mit "Shipping" ist das auch noch günstiger, als manche Gebrauchtspiele in Amazon MP und Co.

Wahnsinn, Sics Regal abfotografiert und ausgerechnet dann hab ich nichts ausgeliehen! Sowas.

Boxer 09 Triple-Talent - 327 - 20. November 2010 - 14:52 #

Guter Bericht,
aber die CD ist trotzdem tot.
Mir fällt auf Anhieb kein neuer AAA Titel der mehr auf CD erscheint, wäre vermutlich auch schwierig 7-14 CDs in eine DVD Hülle zu packen :D

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 20. November 2010 - 15:13 #

Gemeint war in dem Zusammenhang wohl die Musik-CD, die ist nämlich trotz zunehmender MP3-Downloads noch nicht tot ;)

PFCLukas (unregistriert) 20. November 2010 - 14:54 #

Da lob ich mir doch die Methode 4 ;) die mir immernoch am liebsten ist ;)

Gute Spiele die man ewig spielen kann kaufen (zum Beispiel Starcraft 2 ;) und den rest auf dunklen wegen übers Internet saugen...

Da mir das Spiel ja nach auslegung der Hersteller nie wirklich gehört (ich es demnach auch nicht verkaufen DARF etc) wieso soll ich dann Geld dafür ausgeben...
Die Bevormundung ist einfach nicht hinnehmbar...
Es hat doch alles seine Grenzen!

HolliWood 13 Koop-Gamer - 1450 - 20. November 2010 - 19:43 #

Ich hoffe das war ironisch gemeint. Wenn nicht ist das ein wirklich selten dämlicher Kommentar.
Deine Methode 4 ist und bleibt ein Verbrechen. Wenn du die Bevormundung nicht hinnehmen möchtest sei wenigstens so konsequent und verzichte ganz auf den Konsum, anstatt geleistete Arbeit unentgeltlich zu genießen.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 20:19 #

Also ich finde es gehört zu einem freien Markt als Grundrecht für den Bürger, dass er alle gekauften Waren auch wieder selbst weiterverkaufen darf. Egal ob Autos, Musik CDs, BR Filme oder PC/Videospiele.

Und deswegen ist es für mich auch ein Verbrechen, wenn Firmen das verhindern wollen. Immerhin ist so eibe Entscheidung Geschäftsschädigend für a) die Privatperson oder b) Auktionshäuser wie EBay oder Geschäfte die sich auf den Gebrauchthandel konzentrieren.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. November 2010 - 20:30 #

Du kaufst aber kein Spiel mehr sondern nur das Nutzungsrecht es zu spielen. Sowas wie nen Abo im Fitnessstudio. Das Abo gilt für dich und kann nicht übertragen werden. Die DVD im Laden ist eigentlich eh nix Wert nur der "KEY" kostet im Grunde das Geld. Kannst dir Siedler 7 laufen und auf allen PC´s installieren wie du willst nur aktivieren darfst/kannst du es nur auf einem Account. Danach ist das was du in den Händen hältst eigentlich Abfall.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 22:49 #

Ich meine ja auch genau dieses an Account Binden ist ein Verbrechen, weil es meine Rechte als Käufer entscheidend beschneidet.

Im Gegensatz zum Fittnessstudio Abo, befindet sich das Spiel nämlich bei mir zu Hause auf meinem Rechner und ich besitze es. Und da ich Geld dafür bezahlt habe, ist es sogar mein Eigentum.

Ich bezahle auch keine Gebühr, sondern ich bezahle einmalig für das Spiel. Also gehört es faktisch mir. Ich habs nicht geliehen, sondern gekauft und da gibts doch einen gewissen Unterschied.

Wenn ich ein Spiel aus der Videothek ausleihe oder ein Onlinespiel spiele, wo auf einem Server gehostet wird - OK, da gehört das Spiel nicht mir, weil ich nicht die Daten die ich zum Spielen benötige besitze. Bei WOW isses ja einleuchtend. Bei einem SINGLEPLAYER Spiel, wo ich mir die DVD mit allen Spieldaten (jaja Kopierschutzserver wo Spieldaten on the fly nachgeladen werden...) KAUFE und auf meinem Rechner installiere, da kann der Hersteller noch so viel von "Nutzungsrecht" palabern. Das interessiert mich genauso wenig wie Microsoft meint, dass man OEM Betriebsystem Medien nicht ohne Rechner verkaufen darf... if you know what I mean...=)

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 14:46 #

Kopieren sollte man wirklich nicht da ungesetzlich und schädigend. Einfach nicht kaufen ...... ODER jemand klagt endlich. Denn in einem hast du Recht: Lizensierung im Privatkundenmarkt für z.B. Spiele ist wirklich rechtlich nicht haltbar. Aber solange niemand klagt .....

thurius (unregistriert) 21. November 2010 - 16:49 #

der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte schon gegen steam geklagt und der Bundesgerichtshof entschied für steam http://www.golem.de/1002/73135.html

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 21. September 2011 - 14:58 #

Nein, man erwirbt doch nur die Lizenz zu spielen. Gehören tut dir das Spiel nicht - ist alles in der AGB/EULA vor der Installation eines Spieles zu lesen.

thurius (unregistriert) 20. November 2010 - 23:05 #

"Ich meine ja auch genau dieses an Account Binden ist ein Verbrechen, weil es meine Rechte als Käufer entscheidend beschneidet."
"Also ich finde es gehört zu einem freien Markt als Grundrecht für den Bürger, dass er alle gekauften Waren auch wieder selbst weiterverkaufen darf. "
wenn du der meinug bist es ein "grundrecht" ist ,bitt schön ,hier mal ein link wo du gern kostenlos eine klage einreichen darfs
http://www.bundesverfassungsgericht.de/aktuell.html

und was in diesen land ein "Verbrechen" ist oder nicht ,entscheiden in diesen land immer noch gesetze und richter und nicht ein "forentroll"

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 12:45 #

Ganz genau. Und wenn ich etwas kaufe, gehört es MIR. Punkt. Ob das ein Buch ist, oder eine Musik CD oder ein Videospiel ist unerheblich. Wenn ich ein Spiel kaufe ist das kein Abo. Natürlich gehört das Spiel an sich, also der Quellcode, nicht mir. Ich kann nicht diesen verändern und neu veröffentlichen. Ich kann auch nicht ein Buch umschreiben und unter meinem Namen veröffentlichen. Oder Lieder von einer CD löschen und eine neue Version des Albums rausbringen. Oder einen Film schneiden und diesen neu unter meinem Namen rausbringen. Aber ich kann das eine Buch, die eine CD, die eine Blu Ray Disc UND das eine Spiel an jemand anderen weiterverkaufen. Denn selbst wenn ich "nur" das "Nutzungsrecht" erworben habe, kann ich mit dem Nutzungsrecht machen was ich will. Denn nochmal: Kaufen ist nicht leihen/mieten und umgekehrt.

KeldorKatarn 06 Bewerter - 58 - 21. November 2010 - 14:29 #

Es geht hier aber u.a. um solche Sachen wie das Nutzen von Multiplayer. Dafür stellen die Publisher Server zur Verfügung die du nutzen darfst. Das ist sehr wohl so etwas wie Miete. Und wenn die nun sagen, das Spiel darfst du verkaufen aber der neue spielt bei uns ohne Mitgliedsbeitrag nicht aufm Server... tja. Deren gutes Recht.
Da mag man halten von was man will, aber das ist keine Straftat und du hast nie einen Server gekauft.

Software != Regal. Heute ist mit Software eine Menge Serviceleistung verbunden und die Publisher dürfen immer noch selbst entscheiden ob das Recht auf diese übertragbar ist oder nicht.

Ich halte von der Gebrauchtmarktpanik auch nicht allzu viel, nur muss man sehen, dass in den USA GameStop (oder wie sie heißen) ziemlich offensiv agieren und dass dies nicht nur einem Hersteller bitter aufstößt.

Also immer auf dem Boden bleiben. Und wer hier sagt, die Publisher seien Verbrecher, deshalb wird nur noch gesaugt, dem sage ich klipp und klar: Hau ab, verschwinde, mach dich dünn. Genau wegen solcher Typen bekommen nämlich die Publisher in ihren Kopierschutzbemühungen immer wieder Recht.

Straftäter ist, wer gegen Gesetze verstößt und das ist man als Raubkopierer, nicht als Publisher mit Online-Key. Ich ballere auch keinen Politiker über den Haufen weil mir dessen Politik verbrecherisch erscheint oder Klaue mir meine Betten in Zukunft weil die IKEA Preise ja so verbrecherisch hoch sind. Geht's noch?
Damit schadet man aktiv der Gamer-Community und ich kann solche Leute echt nicht mehr hören.

Widerstand leistet man im Rahmen der Gesetze und unseres Rechtsstaates oder gar nicht. Raubkopieren ist ein asoziales, rechtswidriges Verhalten und keine idealistische
Edeltat.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 16:01 #

Ich will auch garnicht Raubkopien rechtfertigen, aber man sollte sich auch nicht alles widerstandslos hinnehmen, was einem die Publisher so bieten, weil die sind auch nicht immer im Recht. Man kann mit dem Kunden nicht alles machen und man sollte sich auch nicht alles gefallen lassen. Letztendlich wollen die UNS was verkaufen und nicht wir werden gezwungen von denen was zu kaufen. Der Kunde ist König. Ein Spiel verkauft sich doch nicht pötzlich besser, nur weil man dem Kunden den weiterverkauf verbietet.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 21. November 2010 - 16:30 #

Natürlich kann man das boykottieren, eben durch Verzicht auf der Spiel. Ich begehe doch keine Urheberrechtsverletzung, weil mir ein Produkt bzw. dessen Nutzungsbedingung nicht gefällt.

thurius (unregistriert) 21. November 2010 - 16:46 #

konsumiere das spiel dann einfach nicht
wenn dir so was aber schwer fällt wäre dies hier die richtige anlaufstelle für dich http://www.beratung-caritas.de/suchtberatung.html

Computerspielsucht, auch Videospielsucht genannt, gilt als Unterform der Verhaltenssüchte, und die aus der zwanghaften Nutzung von Computer- und Videospielen besteht.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 18:28 #

Witzichkeit, kennt keine Grenzen.... Witzichkeit kennt kein Pardon...=)

Wie könnt ihr es nur hinnehmen, dass man als Spieler immer mehr gegängelt wird? Und das hat nichts mit Sucht zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.

vicbrother (unregistriert) 20. November 2010 - 21:02 #

Er ist so dumm, seine Meinung in einem Forum zu posten, welches auch von den Herstellern gelesen wird. Sollte jemand seinen Kommentar ernst nehmen, so ist es ein leichtes auf den Forenbetreiber zuzugehen und die IP/Realnamen zu fordern, um den Aufruf zur Straftat und die zugegeben Straftaten bestrafen zu lassen.
Und nun lasst uns beten: "Herr, lass Hirn vom Himmel regnen, so dass auch die Unverbesserlichen....

Peter (unregistriert) 21. November 2010 - 10:58 #

etwas Paranoid ? ;)

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 23:58 #

Es ist bestenfalls ein Vergehen, kein Verbrechen

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 20. November 2010 - 14:58 #

Immer mehr Serviceleistungen im MP? Ach so, man nimmt uns dedizierte Server weg, nennt dies Serviceleistung und jammert hinterher über die Kosten. Die haben den Knall doch nicht gehört.

Ob die Gruppe der Kaufverweigerer immer noch SO klein ist (bzw. bleiben wird), wird sich zeigen. Aber es stimmt schon, der Großteil der Kunden wird weiterhin jeden Mist mitmachen. Aber bevor ich einen DRM-Titel erwerbe, gebe ich eher das Hobby auf.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 15:04 #

Die, die sich nicht aktiv informieren und nur konsumieren (was erstmal nicht verwerflich ist bei Unterhaltungsgütern) machen alles so lange mit, so lange sie damit nicht der Länge nach auf die Schnauze fliegen.

Falls jetzt mal einem das Internet abraucht, dann überlegt er sich Steam oder gar Ubikäufe später sehr genau (selbst mit großer Verwunderung erlebt) oder wenn was mit den DLCs nicht so klappt wie es sollte.
Oder aber ebend wenn das Kontingent an Aktivierungen ausgeschöpft wurde und auf einmal ich angerufen werden...

Die Chance, dass sowas passiert wird dabei immer größer.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. November 2010 - 19:05 #

Was ich mich mittlerweile frage, wie ist die Rechtslage z.b. bei steam games oder besser noch Ubisoft Launcher Games.

Eigentlich kann ich doch eine Siedler 7 DVD auf der ganzen Welt verschenken nur der Crack wäre illegal. ist halt nur eine Überlegung, ob sich die Firmen mit ihren Konzepten nicht selber irgendwie ins Fleisch schneiden.

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 20. November 2010 - 15:09 #

Mal wieder ein sehr schöner Artikel! Ich kaufe Spiele mit langer Nutzbarkeit wie Bad Company 2 oder Starcraft 2 zu günstigen Preisen, entweder bei Release in UK oder später günstig in DE. Nur bei Mafia 2 hab ich den Fehler gemacht es bei Release für 42 Euro zu kaufen, in Zukunft warte ich bei solchen Spielen mit kurzer Spielzeit lieber ein oder zwei Monate (Inzwischen kostet es nur noch 28 Euro im Leipziger Saturn). Ans Weiterverkaufen hab ich noch nie gedacht, dazu sind mir meine Spiele im Regal zu lieb geworden. Bei Bedarf einfach mal raus holen und wieder installieren. Steam benutze ich nur für Independent-Games und die Aktivierung von Steam-Acc-gebundenen Spielen, die ich mir aber in jedem Fall als Retail hole.

KikYu0 (unregistriert) 20. November 2010 - 15:14 #

Schöner Report.

Age 19 Megatalent - P - 13971 - 20. November 2010 - 15:21 #

Lass mich raten, du hast meine beiden User-Artikel zu dem Themenbereich gelesen und warst davon so begeistert, dass du jetzt diese Artikel verfasst hast, oder? ;)

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 20. November 2010 - 16:10 #

Würden die Hersteller weniger Kosten für Bombast und mehr Zeit in Spiele-Entwicklung selbst stecken, dann wären die Probleme zwingend große Umsätze mit jedem Titel einzufahren auch nicht vorhanden.

Als Beispiel nenne ich die X-Serie. Jeder Zusatz in Form von neuen Missionen, Schiffen oder Features ist grundsätzlich kostenfrei und das Produkt wird sehr lange nach Erscheinen weiterhin gepflegt (Patches).

Der Titel hat abgesehen vom üblichen CD-Key keinen Kopierschutz und selbst dieser wird nur als Option genutzt um das Spiel zu registrieren und Patches herunterladen zu können.

Die Fangemeinde ist sehr aktiv im Bereich Mods und arbeitet teilweise sogar eng mit dem Entwicklerteam zusammen. Diverse Mods werden von Egosoft für das Spiel zertifiziert und stehen als offizielle (kostenfreie) Erweiterungen zur Verfügung.

X3-TC verfügt nicht über Filmaufnahmen für 100 Mio Euros und die Spielzeit ist auch nicht auf 6 Stunden festgenagelt um danach in einen cheatbaren Multiplayer Modus überzugehen.

Hier bekommt man mindestens 100 Stunden Unterhaltung geboten und wer sich richtig festbeisst kann im Grunde endlos zocken.

Was ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen wollte:

Social Networks, Online Pässe, DLC Shops, DRM sind nicht wirklich notwendig um Spiele zu verkaufen. Es reicht auch vollkommen aus, wenn Qualität abgeliefert wird und kein Popcorn Schund der kurz ein Feuerwerk abbrennt und nach spätestens 2 Monaten vergessen ist.

Solange jedoch ein Markt für die überteuerten Produktionen vorhanden ist, wird sich auch kaum etwas ändern und die wirtschaftlich mehr oder weniger sinnvollen Entscheidungen des Vertriebs sollten dann aber auch nicht kritisiert werden. Letztenendes müssen ja neue Filmchen gedreht werden um die Cutscenes in diversen Schlauchlevels zu füllen.

Wird nicht genug Umsatz erzielt, werden wie im Falle von EA mal eben wieder 100 (!) Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Es gibt ja noch genug weitere.

Rückblickend halte ich persönlich 2010 für ein schlechtes Spielejahr. Die Produkte, welche mich tatsächlich "begeistert" haben, kann ich an einer Hand abzählen.

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2201 - 20. November 2010 - 16:29 #

Es interessiert aber, sorry für die Ausdrucksweise, keine Sau ob ein Spiel nach erscheinen von den Leuten weitergespielt wird oder nicht. Das Spiel ist verkauft. Ob es nach 15 Minuten durch ist oder nach 3 Jahren noch Spaß macht. Den Publisher oder ggf. den Entwickler interessiert dieser Aspekt nicht, nur uns Spieler.

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 20. November 2010 - 16:52 #

das ist hier aber ein Portal für Spieler oder?

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2201 - 20. November 2010 - 18:33 #

Ja sicher, ich widerspreche dir ja garnicht in deiner Ansicht - es würde mich sehr freuen wenn alle so denken würden. Nur werden wir halt leider so nichts ändern können. Den meisten ist ein Boykott ja dann auch wieder zu blöd und es wird doch gekauft...

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 21. November 2010 - 0:24 #

Natürlich interessiert das die Publisher.
Wer das Spiel behält, verkauft es keinem potentiellen Neukäufer.
Wer das Spiel behält, ist ein potentieller Käufer von DLC.
Daher haben auch so viele Spiele einen Multiplayer-Modus, weil der in der Regel langfristiger unterhält als der Singleplayer-Part.

Wohlwollen 14 Komm-Experte - 2092 - 21. September 2011 - 15:07 #

Bei Multiplayer-Spielen ist die Bestärkung durch andere Spieler vorhanden und animiert zu längerem/mehr Spielen. Damit wird die Bindung an die Marke gestärkt und ein möglicher Nachfolger des Spiels verkauft sich damit auch besser.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 16:30 #

Momentan (!) kann ich eigentlich auch nicht verstehen, wie man sich Gebrauchtspiele kaufen kann. Die UK-Versionen bekommt man mittlerweile so schnell hinterhergeschmissen, da der Kauf von gebrauchten Spielen meistens gar nicht lohnenswert ist.
DLC mag ich auch nicht und meide ich auch weitesgehend.

Generell nervt mich das aber auch schon alles, was im Artikel angesprochen wurde. Aber als Kunde hat man ja die Chance solche Sachen einfach zu meiden und damit dann zu hoffen, dass das wieder abgeschafft wird.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 20. November 2010 - 16:34 #

Stellt sich nur die Frage, wie lange der Import noch ohne Probleme möglich sein wird. Black Ops macht es vor und Ubisoft, EA, Blizzard und ähnliches könnten mit ihrer Accountbindung problemlos nachziehen und dann wäre da auch der Deckel drauf.

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2201 - 20. November 2010 - 16:40 #

Tja dann muss man irgendwann halt Raubkopien spielen und den Entwicklern per Spende das Geld zukommen lassen ^^

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6437 - 20. November 2010 - 17:47 #

@Anonym: Warum kannst du es nicht verstehen, wenn sich jemand ein Gebrauchtspiel kaufen möchte? Die UK-Fassungen haben für viele einen entscheidenden Nachteil: Sie sind auf Englisch.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 20. November 2010 - 17:47 #

Jedenfalls oft nur auf Englisch. :D Mal vom Handbuch und des Covers abgesehen. *Korinthen mampf*

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6437 - 20. November 2010 - 17:49 #

So lange du sie nur mampfst ... ;)

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6527 - 20. November 2010 - 17:03 #

Ich seh das Ganze locker. Gute Spiele, z.B. die von Blizzard, verkaufe ich eh nie und schlechte Spiele landen erst als Budgettitel bei mir und sowas verkauft man auch nicht mehr. Von daher habe ich im Bereich Gebraucht markt nie viel zu tun gehabt. Unterm Strich führt die aktuelle Aktion der Publisher bei mir eher dazu, dass ich mir bei Release noch weniger Spiele kaufe und dann mehr Budgettitel besorge.

skybird 13 Koop-Gamer - P - 1346 - 20. November 2010 - 17:05 #

Super Artikel!

Bei Dragon Age 2 werde ich entweder 'ne Gebrauchtversion ohne DLCs günstig erwerben oder auf eine Game of the Year Edition zum Halbpreis warten.
Außer Bioware würde doch noch eine Collectors Edition rausbringen, die ich zu meiner ersten dazustellen kann *träum*

Ich sehe die Entwicklung eher so: die Publisher gehen mit einem abgespeckten Game früher in den Markt (-> sinkende Preise) und wenn es gut ankommt dann gibts Erweiterungen.

Sh4p3r 14 Komm-Experte - P - 2373 - 20. November 2010 - 18:14 #

Ich war ja mal ein leidenschaftlicher Pc-Spieler. Als dann HL2 mit Steamzwang kam, war das allerdings so gut wie das Ende vom Spielen am PC: HL2 war das Erste und Letzte PC-Spiel mit so einer Aktivierung/Accountbindung. Ich war damals schon so konsequent :)

Und wenn ich mir das PC-Lager Heute anschaue, seh ich mich in meiner frühreren Entscheidung mehr als bestätigt!

Zum Thema Online-Pass: Das was EA macht, ist ja teilweise nachvollziehbar; Server kosten Geld, über die Zeit hinweg natürlicherweise immer mehr. Allerdings sind sie auch selber Schuld. Sollen sie halt wieder Features anbieten wie eigene Game-Server aufzusetzen oder zu mieten, speziell im Konsolenbereich. Aber deren vollständige Kontrolle lässt es ja nicht zu. Denn ich merke selbst wie EA bei den Game-Servern mehr und mehr einspart, gerade bei älteren Spielen die eigentlich noch viel Spass machen, der aber durch miese Pings (weil nur noch Auslandserver) einen teilweise stark benachteiligen.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 18:22 #

EA-Spiele müssen schon lange an Onlineaccounts gebunden werden.
Ein Account ein Spieler. Ein Spiel ein Spieler der den Server belastet.
Keine Mehrkosten an Servern aber Mehreinnahmen durch verkäufte Onlinepässe...

Und warum muss EA die Server stellen. Die meisten EA Sports-Titel kann ich nach einem Jahr nicht mehr online spielen weil EA seine Server abschaltet.
Versuche ich ein 15 Jahre altes Spiel mit Nutzerbasierter Serverstruktur zu spielen geht das aber noch. Weil nicht der Konzern die Server stellt sondern die Spieler.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6527 - 20. November 2010 - 18:35 #

Spielst du Konsole? Wenn ja, dann bindest du dich ja schon beim Einschalten der selbigen.

Sh4p3r 14 Komm-Experte - P - 2373 - 20. November 2010 - 19:15 #

Das ich eine Konsole brauche um Spiele auf Konsole spielen zu können ist ja klar; habe auch nicht vor diese zu verkaufen, wobei diese wiederum an keinen Besitzer gebunden ist ;)

Bei den Spielen ist es genauso, die bei der Konsole (PS3) nicht an eine Konsole gebunden sind. Kann sie verkaufen bzw vertauschen. Der Online-Pass bei neueren EA-Spielen jetzt mal ohne Berücksichtigung, da pass ich seit Bad Company 2 sehr gut auf, das es kein Fehlkauf wird, und den Multiplayer vor Einlösung des Codes vorher teste...so geschehen bei MoH; Fehlkauf; Multiplayer getestet; für schlecht befunden; noch zu einem guten Kurs wieder verkauft :)

bkosko 10 Kommunikator - 461 - 20. November 2010 - 18:23 #

Seitdem Publisher ihre Spiele als "Dienstleistung" verstehen und nicht mehr als reelle Ware, habe ich mein Kaufverhalten genauso angepasst. Das Spiel zum Vollpreis kaufen (ins Kino gehen) nur noch bei AAA-Titeln. Die Budget-Version (Film auf DVD) bei Spielen die knapp den AAA-Satus verpasst haben und für den interessanten Rest die Heft-Vollversion (Fernseh-Auswertung).

So streut sich auch der Medienkonsum auf das gesamte Jahr auf und man spart Geld.

vicbrother (unregistriert) 20. November 2010 - 19:27 #

Also der Artikel ist soweit gut. Ich denke, dass mit dem "hobbymäßigem verklagen in den USA" solltest du erläutern, das liegt nämlich u.a. im fehlenden Verbraucherschutz begründet.

Ich bin auch etwas verwirrt, wo das Problem mit dem Gebrauchtspielemarkt liegt, denn schließlich lesen wir hier oft genug News, von massigem Erstverkauf im dreitstelligen Mio-Bereich. Daher sehe ich da wenig Schaden, gemessen an den Produktionskosten.

Es gibt aber eine GANZ einfache Methode, den Gebrauchtspielemarkt "auszutrocken": Den Wiederspielwert wesentlich erhöhen und die Modder-Szene ins Boot holen!

Wenn ein Spiel einen hohen Widerspielwert hat, empfehle ich das Spiel lieber einem Freund, als dass ich es ihm leihe oder schenke - eben weil es immer wieder Spaß macht. Dank der Modder-Szene bleiben Spiele auch lange aktuell (z.B. im Bezug auf die Grafik) und das Spiel wird mit neue Inhalten gefüttert.

Liebe Hersteller, man wirbt mit dem Inhalt, nicht mit den Restriktionen!

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 6916 - 20. November 2010 - 19:39 #

Wieder einer dieser tollen Artikel. Danke dafür.

Ich bin nicht bereit alles für mein Hobby zu opfern und alles hinzunehmen. Ubispiele mit dem Gängel-ständig-Online-"Schutz" boykottiere ich alle, obwohl ich mir AC2 oder Siedler eigentlich anschauen wollte und ich verkaufe nie meine Spiele.

Bei DA fühlt man sich auch verarscht, da das Spiel zwar super ist aber dort Content entfernt wurde und dann nur als DLC erhältlich war. Daraus habe ich jetzt auch gelernt, dass ich mir dort nur noch die GOTY Edition mit allen (!) DLC inklusive holen werde.

Aus Mass Effect hab ich auch gelernt, als das Kopierschutzsystem nicht nur bei 2 völlig unterschiedlichen Rechnern das OS zerschossen hat. Nein es hat dann auch ganz schnell alle 3 Aktivierungen aufgebraucht. Der EA-"Kundensupport" war seines Namens nicht würdig was mich dann richtig wütend gemacht hat. Also so was kaufe ich auch nicht mehr. Gespielt hab dann trotzdem, dank eines Cracks, denn verarschen lass ich mich nicht.

Mit Steam hab ich kein Problem, da ich meine Spiele eh nicht verkaufe und dort eh keine Vollpreisspiele hole. Ich beschränke mich auf die Schnäppchen bei den Holiday- und Weekend-Deals. Wenn ein Spiel dann seinen Kopierschutz via Steam nutzt, so ist das noch akzeptabel, da ich alles im Offline-Modus nutzen kann.

Ein Singleplayerspiel, dass (Steam ausgenommen) eine Onlineaktivierung will wird auch nicht mehr gekauft, denn irgendwann läuft das Fass über. Irgendwann wird auch der letzte Noob (nicht abwertend gemeint) merken, wenn er über den Tisch gezogen wurde und seine Konsequenzen daraus ableiten.

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. November 2010 - 20:24 #

wirklich guter Artikel der es auf den Punkt bringt.

Was mich wirklich wütend macht sind die verlogenen Pressemitteilungen.
Böse Raubkopierer wir müssen Studio schliessen, böse Gebrauchtkäufer unsere Mitarbeiter haben kein Geld mehr für Weihnachtsbäume ( aber der Manager kauft sich nen ganzen Wald ^^ ) und wie durch ein Wunder kommen bei MW2 und COD7 eine Megarekord Verkaufmeldung nach der anderen....

Ich glaube gerade im PC Bereich ist es gewollt das Zahlen aus Steam etc Verkäufen nicht genannt werden, damit sie weiter jammern können um hintenherum wieder irgendeine Gewinnmaximierungmassnahme rechtfertigen zu können die den Kunden einschränkt.

mal 11 Forenversteher - 615 - 20. November 2010 - 20:37 #

mir ist schon oft aufgefallen das viele Spieler überhaupt nicht verstehen was hier passiert mit Onlinekontenbindung(steam, gog, ect) irgendwelche Launcher, dlc usw.,weil sie einfach nicht einschätzen können was dieser ganz überflüssige schrott für auswirkunegn haben kann und wird.
wenn die ersten Spiele nicht mehr spielbar sind und sie es deutlich im Geldbeutel spüren wie sie abgzockt werden, verstehen es hoffentlich irgendwann mal die Leute
dann wird es aber zu spät sein
ich verzichte heute schon auf Spiele die mich in irgendeiner weise an Konten binden, freigeschaltet werden müssen oder ähnliche Gängeleien aufweisen
alternativen wo ich noch Software für mein Geld bekommen die uneingeschränkt nutzbar ist, wird es immer geben hoffe ich :)

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. November 2010 - 20:56 #

Die ganzen Facebook und Twitter Lemminge freuen sich doch über jeden Account wo ihnen irgendwas von "Freundeslisten" erzählt wird :D
"Mama warum soll ich vor die Tür gehen meine 500 Buddys sind doch online...."

vicbrother (unregistriert) 20. November 2010 - 21:06 #

Ich verstehe ja Spieler, die keine Spiele mit Online-Zwang und Kopierschutz kaufen, aber was machen die auf dieser Spieleseite? Sich die Nase am Bildschirm plattdrücken, um zu sehen was es zu kaufen gibt, was sie sich aber nicht kaufen werden? Sehr seltsam... ;)

Anonymous (unregistriert) 20. November 2010 - 21:51 #

Wenns nach Spielepublishern gehen würde müssten sich Romane nachdem man sie gelesen hat von selbst vernichten, damit man die ja nicht weiter verschenken oder Gott bewahre, einer Stadtbiobliothek spenden kann.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 21. November 2010 - 0:37 #

Deine komischen Argumentationen -- wie hier -- finde ich des Öfteren auch sehr seltsam :).

vicbrother (unregistriert) 21. November 2010 - 10:52 #

Ich denke halt frei vor mich hin - aber durch Nachdenken kommt man schon dahinter was ich sagen möchte ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 21. November 2010 - 14:21 #

Nur denkt halt nicht jeder so verquert wie du, sondern logischer und auch rationaler :).

vicbrother (unregistriert) 22. November 2010 - 13:17 #

Das nennt man Assoziationen :) Manchmal habe ich auch Visionen ;) So, ich gehe jetzt meine Pilze essen

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 21. November 2010 - 0:16 #

Ich kauf mir nur Spiele gebraucht, die es als Neuware nicht mehr gibt oder ältere Spiele die gebraucht deutlich günstiger sind.
Gearscht sind übrigens nicht nur Gebrauchtkäufer, sondern auch Neukäufer ohne DSL-Verbindung, die ihre Codes nicht verwenden können.
Day-One-DLC stört mich persönlich nicht, nerviger find ich Accountbindungen, aber die gibts ja im Konsolenmarkt zum Glück noch nicht.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 15:00 #

doch gibt es: FIFA 11

mal 11 Forenversteher - 615 - 21. November 2010 - 0:33 #

@ vicebrother
wusste gar nicht das gg eine reine pc seite ist ???
konsolen kommen nämlich noch ohne diesen scheiss daher zumindest im sp
und selbt auf dem pc gibt es noch spiele ohne jegliche aktivierungen mit klassischer dvd abfrage

vicbrother (unregistriert) 21. November 2010 - 10:55 #

Ich habe keine Konsole (obwohl auf meinem 55"-TV einige Spiele schon interessant wären, so kann ich der Grafik nichts abgewinnen (z.B. Dragon Age) und viele Strategiespiele sind oft nicht für die Konsole verfügbar), daher ist mir das nicht bekannt.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6527 - 21. November 2010 - 11:09 #

Dafür bist du bei einer Konsole direkt gebunden an den Hersteller und dessen Gnaden, welche Spiele er duldet und welche nicht. Da kann ich auch gleich meine Spiele binden lassen.

Sh4p3r 14 Komm-Experte - P - 2373 - 21. November 2010 - 13:43 #

Es entscheidet der Publisher/Entwickler selbst, ob er für eine Konsole ein Spiel rausbringt oder nicht. Wenn er sich für die Konsole entscheidet, müssen lediglich die Lizenzbestimmungen und Gebühren pro verkaufte Kopie akzeptiert werden.

Und wenn man sich die Titel anschaut, welche Spiele nur für die Konsole rauskommen gekommen sind, scheint das Geschäft hier doch sehr gut zu laufen. Zudem hat man dann noch die Ganzen Vorteile: keine Accountbindung beim Singleplayer, kein Onlinezwang beim Singleplayer, keine Registrierung, spielen auch vor Release, Weiterverkauf, günstige Gebrauchtspiele ohne Einschränkungen im Singleplayer (Multiplayer bei EA-Spielen eingeschränkt), Disk rein und losspielen (ab und zu mal installieren).

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 18:43 #

DLCs werden auch auf der Konsole an das Profil (und/oder) die Konsole gebunden. Egal ob DLCs für Spiele oder Spiele aus dem Herstellershop (und die sowohl die Spiele als auch (kostenlose) SP-DLCs haben wohl was mit dem SP zu tun).
EA hat seinen 10$ Pass vor allem für die Konsole gedacht und auch schon eingeführt. Nur der Erstkäufer bekommt damit kostenlose DLCs, Multiplayer und was man sich noch so einfallen lassen kann.
Auf dem PC ist das ja schon gang und gebe.
Und wenn dann Valve Steam auch auf die Konsolen bringen wird - ein Schelm wer auch an die negativen Seiten von Steam denkt ;).

Es wird auch auf den Konsolen bald sehr lustig werden - und ich hoffe, dass es dann so ablaufen wird wie schon mal bei einem Marktzusammenbruch.

knofi (unregistriert) 21. November 2010 - 2:07 #

Mass Effect 2 habe ich in der Videothek gekauft, da gab es keine Zahlenkombination mehr für die Anmeldung im Pegasus-Netzwerk. Aber das beeinträchtigt nicht das Hauptspiel. Viele Spiele habe ich dort schon gekauft, es ist so wie bei der Pyramide. Es gibt immer mal wieder ein brillantes Spiel das älter ist aber günstig.
Im Grunde ist es mir egal ob der Gebrauchtmarkt von Gierschlunden torpediert wird. Es wird immer feine Games geben die man gebraucht erstehen kann.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 18:18 #

Was mich bei Gamestop tierisch nervt, ist der Umstand, dass ich oft nicht klar erkennen kann, was ein Gebrauchtspiel ist und was nicht - offen sind alle. Gerade wenn bei Spielen der offizielle Verkaufspreis gesenkt wurde, ist nicht transparent, ob ich der Titel neu und offen oder gebraucht ist. Ich will aber das neue Spiel an dem nicht nur Gamestop verdient!

Ich frage immer nach eingeschweißten Spielen, aber da gibt es zwei Probleme: erstens sind viele Spiele nicht im Lagern und zweitens haben die wohl eigene Geräte, um Packungen wieder einzuschweißen.
(Bei letztem Punkt wüsste ich gerne, ob auch andere das mit der Neuversiegelung schon mitbekommen haben oder genaueres wissen!)

Anonymous (unregistriert) 21. November 2010 - 23:28 #

Wenn Steam & Co. halt in einer Account-Schwemme ertrinken wollen. Ich habe zwar erst ein Account-Spiel, werde in dem Fall, daß ich mir noch eins zulege, einen weiteren Account zulegen. Wie wollen die es feststellen, wer den Account jeweils benutzt...

Anonymous (unregistriert) 22. November 2010 - 7:58 #

Ich habe mir jetzt auch Civi5 mit Steam account gekauft, da ich wusste das ich das Spiel sowieso behalten will, bei anderen Spielen würde mich solch ein Steam Zwang von einem Kauf abhalten.

Ich finde am Gebrauchtspielemarkt nichts schlimmes.

Zum Thema Kopierschutz: Finde ich ok wenn er zu keinen Problemen bei ordnungsgemäß bezahlten Spielen führt.

Lösungsmöglichkeit für das Problem:
Führt USB-Dongle als Kopierschutz ein, oder ist euch das zu teuer?

Anonymous (unregistriert) 22. November 2010 - 10:07 #

Nun ich mache es mir da bequem.

Es gibt Spiele, von denen weiß ich dass ich sie behalten möchte bspw. CiV, TotalWar Reihe oder Battlefield.

Und da gibt es Spiele, die möchte ich nicht behalten wie Two Worlds II, da dort vermutlich nichts nachgeliefert wird und der wiederspielwert sehr gering ist.

Diese Spiele verkaufe ich dann wieder um das Budget für die nächste Neuerwerbung zu haben. Gibt es nun eine Kontobindung oder einen nur einmalig verwendbaren Bonuscode, dann aktiviere ich das Spiel über anderen Wege.
Ich habe es also gekauft, geöffnet und gespielt und kann es so auch wieder ohne Probleme weiterveräußern.

Schlechtes Gewissen habe ich keines dadurch.

Schniko 04 Talent - 36 - 22. November 2010 - 12:23 #

Viele Hersteller (bzw. Publisher) begreifen einfach (noch) nicht, dass ein positives Image ein wertvolles und unbezahlbares Gut ist. Wenn ich überlege, wie viel Geld Microsoft angeblich für den Red Ring of Death rauspusten musste, um mit gutem und schnellem Service einen heftigen Imageschaden abzuwenden, so sollte das eigentlich Warnung genug sein. Leider gibt es immer mehr Unternehmen, die Ihre Kunden scheinbar nur als unmündige und hirnlose Geldieferanten betrachten.Hier kann man nur hoffen, dass die Konsumenten in der Masse solche Produkte meiden. Aber wenn ich sehe, wie gut sich doch auch viele teils lieblos zusammengeschusterte Spiele und überteuerter Downloadcontent verkaufen, dann bin ich doch reichlich ernüchtert.

Anonymous (unregistriert) 22. November 2010 - 13:24 #

Für mich ist bei Spielen der Gebrauchtmarkt und der
Tausch auf dem Schulhof das, was bei Musik das Radio ist.

Ich kann ohne die hohen Kosten des Neukaufs Spiele kennenlernen.
Ohne Gebrauchtmarkt und Tauschmarkt geht das nicht mehr.
Anders als bei Musik, wo der passive Konsum das
Haupterlebnis ausmacht, reichen irgendwelche Videos im
Internet nicht zur Kaufentscheidung oder zur
Etablierung einer Spielemarke.

Wer Gebrauchtmarkt und Tausch ausschaltet, sollte einmal
ausprobieren, wie sich sein Kaufverhalten bei Musik-CDs
ändert, wenn er kein Radio mehr hört!

Mein Musikkonsum ist auf Null gesunken. Was
ich nicht aus Guitar Hero oder Soundtrack
irgendwelcher Rennspiele wie NFS oder Flatout kenne,
dass existiert nicht.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33767 - 22. November 2010 - 14:06 #

Guter Artikel. Hat Harald im ersten Bild sein eigenes Spieleregal fotografiert? Ich sehe ein paar indizierte Titel. ;-)

CrazyChemist 14 Komm-Experte - P - 2039 - 22. November 2010 - 21:01 #

Toller Artikel, aber das Wort Raubkopierer stößt mir auf. Das Rechtswörterbuch schreibt:
"Der Raub (§ 249 StGB) setzt sich aus den Delikten Diebstahl und Nötigung zusammen. Tatobjekt des Raubes ist (wie bei Diebstahl und Unterschlagung) eine fremde bewegliche Sache. Tathandlung des Raubes ist die Wegnahme der Sache unter Anwendung bestimmter Zwangsmittel."

Versteht mich nicht falsch: Eine illegale Kopie eines Spiels, einer CD oder DVD bleibt eine illegale Kopie - aber das drastische (und effekthaschende) Wörtchen Raub hat da nichts zu suchen in dem ansonsten tollen Artikel!

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6437 - 23. November 2010 - 7:27 #

Danke für das Lob!
Raubkopie: Mir ist völlig klar, dass das formaljuristisch falsch sein mag (Schwarzkopie ftw!; Raub ist Diebstahl mit zumindest angedrohter Gewalt, dafür brauch ich kein Lexikon, hehe), aber wir sind hier nicht bei Gericht oder gar im Jurastudium, sodass ich es mir anmaße, ein so im Duden aufgeführtes Wort im allgemeinen Sprachgebrauch für korrekt zu erachten. Jeder weiß, was gemeint ist. Außerdem muss man ein aus zwei Begriffen zusammengesetztes Wort nicht wörtlich nehmen. Ich glaube z.B. auch nicht, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet ;)

CrazyChemist 14 Komm-Experte - P - 2039 - 23. November 2010 - 20:03 #

Natürlich ist mir klar, dass Du das weißt - mir ging es natürlich (worum auch sonst) um das Prinzip, dass durch die Wortwahl eine viel drastischere Handlung suggeriert wird, als tatsächlich stattfindet. Für mich persönlich schlägt das in die gleiche Kerbe wie die Formulierung "Killerspiele" (Ich frage mich in dem Zusammenhang immer, wann den "Haensel und Gretel" wegen Kannibalismus und Hexenverbrennung auf den Index kommen).
Im übrigen sind Deine beiden implizit geaeusserten Vermutungen falsch, ich bin weder Jurist, noch moechte ich einer werden. Du kannst den Nick ja noch einmal lesen, vielleicht kommst Du dann auf eine Idee... :-D

PS: Umlaute gibt es hier in Obama-Country nicht, wenn sie fehlen, hat die Rechtschreibkorrektur sie verschlampt ;)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58771 - 23. November 2010 - 22:18 #

Schöner Artikel.

Für mich spielen Accountbindungen oder Online-Pässe weiterhin keine Rolle was die Kaufentscheidung angeht. Wenn ich mir ein Spiel kaufe, dann behalte ich es auch, als Sammler gehört sich das eben so. Und da ich in der Regel auch keinen Schund kaufe, stellt das auch kein Problem dar. Es gibt nur ganz wenige Spiele, bei denen mich das investierte Geld ärgert (Sims 3 zum Beispiel), verkaufen will ich sie aber dennoch nicht.

Alexander Trust (unregistriert) 30. November 2010 - 17:14 #

Ich bin auf der Suche nach einem Phänomen über diesen Artikel gestolpert - leider wird meine Frage nicht beantwortet, wenngleich der Artikel interessant ist.

Mir ist aufgefallen, dass sich aktuell vermehrt Spiele von Electronic Arts, Rock Band 3, Monopoly Streets z. B., nicht auf Amazon "gebraucht" verkaufen lassen. Ich weiß nicht ob das nur ein temporäres Phänomen ist, und man in 1, 2 Monaten die Spiele dann wieder gebraucht wird anbieten können, oder ob das nun eine Abmachung von EA und Amazon ist. Allerdings lässt sich die UK-Importversion von den genannten Spielen nach wie vor anbieten. Wer global bei Amazon sucht, der wird auf eine Verkaufsfunktion stoßen, wenn man darin nach den genannten Spielen von EA sucht, sind diese auch dann nicht im Listing gebraucht zu verkaufen. Geschweige denn, dass auf der Produktseite direkt ein Button zum Gebrauchtverkauf angeboten wird. Das macht mich stutzig.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 30. November 2010 - 18:20 #

Das Gebrauchtspiele von EA groß nicht mehr angeboten/gekauft werden, könnte am Online-Pass liegen, wie im Artikel auch erwähnt, den EA eingeführt hat:

http://www.gamersglobal.de/news/22198
http://www.gamersglobal.de/news/25689
http://www.gamersglobal.de/news/27338/ea-sieht-online-pass-durch-kunden-akzeptiert

Demnach müssen Leute, die gebrauchte EA-Spiele kaufen (wollen), 10 Euro zusätzlich dafür abdrücken (wenn sie auch den Multiplayer nutzen wollen). Da warten die Leute wohl lieber etwas, wenn's die Spiele günstiger gibt und kaufen sie dann neu oder boykottieren diese Geschäftsgebaren per se.

Anonymous (unregistriert) 27. Dezember 2010 - 17:35 #

Ich weiß noch was, was nicht verboten ist, aber hier helfen wird: "Die Piraten wählen!"

Ich übrigens auch nicht verboten xD

Man merkt halt, dass die Gesetzeslage hier eindeutig einseitig den Verkäufer bevorteilt. Bei den AGBs wären solche einseitgen Bestimmungen nichtig.

beagel 09 Triple-Talent - 293 - 27. Dezember 2010 - 21:29 #

Hmm, Spiele die Massen an Vorbestellungen haben aber recht schlecht sind, sind ja mal die ungeeignetsten Beispiele für die Umsatzminderung durch den Gebrauchthandel. Wo wir grad dabei sind: ich finde ja schon lange das wir mehr Piraten brauchen, der Klimawandel nimmt überhand.

Lobbyistenkiller (unregistriert) 29. Dezember 2010 - 13:55 #

Ich weiß nicht, ob's schon einer gepostet hat, is mir zu viel Gelaber zum Lesen, aber:

"Das könnte eine Maßnahme sein, für das auch die Spieler Verständnis hätten. "

".., fur DIE...."

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2485 - 2. Januar 2011 - 11:16 #

ist zwar teilweise ergerlich aber stört mich jetzt nicht ganz so extrem. ich kaufe eh viel bei steam und die spiele die ich nicht bei steam kaufe habe ich trotzdem nie verkauft und habe auch nicht vor damit anzufangen

Der Matze (unregistriert) 22. Februar 2011 - 11:55 #

Ich hab mir vor kurzem zwei Steam-Titel gekauft und könnte kotzen....

Früher ging das so: DVD rein, installieren, vllt. noch CD-key tippen, Spielen.

In 5-10 Minuten war das erledigt und ich war zufrieden.

Heute muss ich erst das Spiel installieren,

dann Steam installieren (was Roulette gleichkommt weil die server dauernd spinnen, hab 45 min gebraucht),

Steam Konto einrichten (wieder Roulette)
Windows Live Konto einrichten
Zwingend alle Updates runterladen bevor ich spielen kann

Und dann kann ich(im Singleplayermodus wohlgemerkt)nur Spielen, wenn die Internetverbindung dauernd steht, was sich mit nem handymodem eher schwierig gestaltet).

Ohne Internetverbindung kann man übrigens nich mal speichern. Wenn also während dem zocken das modem kurz ausfällt war die mission umsonst

Auf der Verpackung (DoWII Gold Edition) steht nur "Internetverbindung zur AKTIVIERUNG erforderlich"

Kopierschutz hin oder her,ich komm mir einfach nur verarscht vor wenn ich um singleplayer zu spielen 2-3 stunden download und registrierungssch**** ertragen muss. Schließlich hab ich gutes Geld gezahlt und will auch gleich loslegen.

NIE WIEDER EIN STEAM SPIEL!!!

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58771 - 22. Februar 2011 - 12:11 #

Bei Steam kann man durchaus auch ohne ständige Internet-Verbindung spielen. Dazu gibt es unter dem Menüpunkt Steam (ganz oben links) die Funktion "Offline gehen". Allerdings weiß ich nicht, inwiefern das auch für GfWL gilt.

Der Matze (unregistriert) 22. Februar 2011 - 12:29 #

Bei Dawn of War II gehts auf jeden Fall nicht, kann gut sein dass es an Windows Live liegt....

Hatte mit Steam aber auch Probleme, speziell bei der Kontenerstellung & Anmeldung.

Kann mir bitte wer sagen wo ich einstellen kann, dass steam NICHT bei jedem PC-Start automatisch startet? Ich finds nervig erstma 50 Programme schließen zu müssen, wenn ich den rechner hochgefahren hab..

Danke!

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58771 - 22. Februar 2011 - 13:18 #

Das geht über den Menüpunkt Steam -> Einstellungen -> Interface. Dort sind im unteren Bereich drei Kästchen untereinander, von denen bei einem "Steam starten, wenn mein Computer gestartet wird" steht. Da einfach das Häkchen rausmachen :)

Asto 15 Kenner - 2904 - 20. Juli 2011 - 17:55 #

Hmm ich würde keines meiner Spiele abgeben. Ist zwar unsinn, aber da hängt auch immer gespielte Zeit dran. Auch wenn ich es niiie wieder spiele. es steht noch im regal und wenn ich es sehe dann fällt mir die gemeinsame zeit wieder ein :)

... nein fotos von exfreundinnen stehen nicht mehr rum ;D

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