Report: Die Online/Offline-Sucht

Geldfalle Magic The Gathering Report

Der Autor dieses Artikels spielte drei Monate Magic: The Gathering -- und war danach 230 Euro ärmer. Neben solchen Summen verblassen selbst die gierigsten MMOs! Geschickt verleiten Spielehersteller ihre Kunden zum Kauf immer neuer Erweiterungen. Und das Geschäftsmodell der Mikrotransaktionen rechnet sich.
Robert Stiehl 30. September 2009 - 13:39 — vor 7 Jahren aktualisiert
360

230 Euro, obwohl es doch nur ein günstiges Downloadspiel über Xbox Live Arcade war. Am Anfang. Alles fing so harmlos an. Aber schon viel früher. Ich kann mich noch genau entsinnen, als ich in meiner Jugend jenen Yu-Gi-Oh!-Karten hinterhergejagt bin, die am schönsten porträtiert waren. Ob eine Karte nun gut oder schlecht war – das war mir damals so ziemlich egal. Gut musste sie aussehen, nur das zählte!  Doch dann galt es, die Schule zu bewältigen, das andere Geschlecht zu entdecken, und das Thema Trading Card Games (TCG) war für mich erstmal ein Jahrzehnt lang auf Eis gelegt.

Bis dann auf Xbox Live Arcade Magic: The Gathering – Duels of the Planeswalkers erschien. Und das Spiel ist sogar richtig gut: wunderschöne Optik, eingängige Steuerung und Menüführung. Und eine tiefgehende Spielmechanik, die taktische Finessen nur so herbeisehnt. Von der Qualität und dem Fun-Faktor animiert, hatte ich sogleich ein Angetestet-Video zum Spiel für GamersGlobal kreiert.

Spielerisch wie optisch einwandfrei: das einsteigerfreundliche Duels of the Planeswalkers auf der Xbox 360.

Die Einstiegsdroge

Prompt waren auch die ersten Add-ons wie neue Spieltisch-Skins, Avatarbilder, Premiumthemen und Gamerpics im Sack. Allesamt reichlich sinnfrei, da nicht spielentscheidend. Mein wahrscheinlich größter Fehler war allerdings, von dem äußerst verlockenden Angebot Gebrauch zu machen, das dem Xbox-Spiel beilag: eine kostenlose Promokarte für ein reales Starterdeck lag abholbereit in der nächsten Magic-Filiale. Der Vermarktungsarm der Magic-Macher von Wizards of the Coast reicht nämlich bis weit über die amerikanische Küste hinaus...

So schufen die zum Spielekonzern Hasbro (Monopoly) gehörenden Rollenspiel-Spezialisten geschickt eine Brücke zwischen Digital- und Echtweltkarten. Selbst heute noch ist Wizards of the Coast mit seiner Urmarke Magic: The Gathering lieber in der Echtwelt zuhause. Es gibt Turniere, Conventions, Romane, Leitfäden zur Hintergrundgeschichte, Shops zum Kartenkaufen und Spielen in jeder größeren Stadt (sogennante Gateways). Und etliches mehr. Die digitale Distribution erzeugt lediglich einen Anreiz, um die Spieler auf die weitaus kostenintensivere Echtweltfährte zu locken. Im besten Falle lassen sich die Spieler auf beides ein. Mehrfacher Profit!

Magic: The Gathering in echt, hier auf einem Vorentscheid-Turnier in Frankfurt am Main (2008). Dass die Spieler sich Notizen machen, ist übrigens – wie bei einem Pen&Paper-Rollenspiel – wirklich notwenig. Wenn sich Kartenzauber zuhauf überlagern, kann man schnell mal den Überblick verlieren.

Im lokalen Gateway-Laden

In meinem Fall hat dieses perfide Prinzip ganz gut geklappt. Kaum in der Magic-Filiale angekommen, gaben mir die Mitarbeiter -- anscheinend selbst überrascht von der Aktion des Publishers -- eine Glanzkarte: den recht starken Planeswalker Garruk Wildsprecher. Ein Normalo-Anfangspromodeck konnte ich mir auch noch aussuchen. Ich nahm – auf Gedeih und Verderb hin – „Schwarz“. Für jeden Normalsterblichen ist das sicherlich einfach nur die Farbe des Todes, in Magic-Kreisen jedoch auch die Farbe von Macht und Zerfall, mit unzähligen untoten Kreaturen und Zaubersprüchen, die Angst und Schrecken auf dem Schlachtfeld verbreiten. Perfekt!

Wie sich im Gespräch herausstellte, ist der Geschäftsleiter selbst ein langjähriger Magic-Spieler. „Komm doch mal vorbei, wenn du dein Deck zusammengestellt hast. Dann können wir uns duellieren,“ schlägt er mir kurz vor dem Verlassen seines "Gateways" vor. Oh ja! Dazu zu gehören und selbst ein „Pro“ zu sein, ein Elite-Magicspieler – das wär’s doch! Also musste ich doch einfach noch für ein (englischsprachiges) Duel-Deck-Set etwas Bares springen lassen! Mit dem Standard-Regelspielplan und den allerersten Echtwelt-Kartenpacks unterm Arm bin ich dann nach Hause getrottet, einfach nur, um weiter Magic zu spielen. Auf der Xbox 360 allerdings, da ich schon damals wusste, dass ich wohl nie mit Magic-Veteranen in einem Raum schwitzen wollte.

Wieviel Bares musste ich bis hierhin eigentlich blechen? Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Xbox-Spiel plus sinnlose Add-ons plus erste Echtzeitkarten-Packs machen: 35 Euro. Das ist im Groben und Ganzen noch vertretbar und immerhin noch nicht ganz der Preis eines neuen PC-Titels im Laden. Das änderte sich aber schnell...

Echtweltkarten faszinieren nicht nur von der künstlicherischen Gestaltung her. Promo-Geschenkkarte Garruk Wildsprecher für lau links und Edelrarität Kryptischer Befehl (für je 10 Dollar das Stück) rechts.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 30. September 2009 - 18:45 #

Wie gut, dass ich den Trading-Cards nie verfallen bin. Hab mich immer nur geärgert, dass tolle Rollenspielconventions wie die in Hamburg immre mehr und mehr zu Magic-Cons wurden.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6683 - 30. September 2009 - 19:15 #

Sammelkartenspiele kosten Geld? Was für eine bahnbrechende Entdeckung. :P Ich habe sehr viele schöne Zeiten mit MTG gehabt. Sicher, es kostet Geld, aber das kann man gut regulieren. Für ein Draft Turnier zahle ich etwa 8 Euro und habe damit länger Spaß als mit einem Kinobesuch, außerdem kann ich die Karten mit nach Hause nehmen und die Rares bei ebay verticken falls ich das möchte.

Daher lasse ich das Argument nicht wirklich gelten, die große Gefahr liegt wohl eher bei Leuten, die dann alle Karten sammeln wollen.

Liam 13 Koop-Gamer - 1222 - 30. September 2009 - 19:58 #

s.u. versehentlicher Doppelpost statt Korrektur

Liam 13 Koop-Gamer - 1222 - 30. September 2009 - 19:56 #

Dieselben Argumente wird dir auch jeder MMORPG Spieler, Raucher, Alkfan etc. bringen können :). Nur weils für einen persönlich keinerlei Gefahr bergen mag, heißt das noch lange nicht, dass es nicht eine Faszination ausübt, die zu mehr führen kann als man ursprünglich geplant hat.

Vor allem bei einem Spiel, was fast schon demonstrativ darauf ausgelegt ist, dass Leute die es ernsthaft betreiben wollen, eine Menge Geld ausgeben müssen.

Boeni 14 Komm-Experte - 2383 - 1. Oktober 2009 - 19:50 #

Du verkaufst deine Kippen und dein Bier weiter nachdem du es getrunken hast!!?!?? O_o

Man kann MTG so oder so spielen. Wenn man an Weltmeisterschaften teilnehmen will, ists klar das man einiges investieren muss. Wenn man sich aber bei einem Draft Tunier (vielleicht auch privat arrangiert) 3 Booster kauft für 8 Euro und daraus ein Deck baut und dem ganzen abend damit spielt, dann ist es nicht so teuer und macht am Ende sogar mehr Spass.

tobzzzzn 11 Forenversteher - 795 - 30. September 2009 - 19:44 #

Toller Artikel, schöner Einblick für Nicht-MTG-Fans, die die Faszination wohl auch aufgrund des finanziellen Nachteils nicht teilen können. Ich kenne das nur von den alljährlich erscheinenden Spielereihen, die ich mir immer und immer wieder genehmige, obwohl ich davon doch nie was habe, weil sich alles wiederholt... von Wiederholungen sind diese Kartenspielereien allerdings weit entfernt. ;)

Ily 10 Kommunikator - 495 - 30. September 2009 - 20:33 #

Also mir ging es ganz ähnlich. Ich hab mir das Xbox-Arcade Spiel gekauft und mir auch im nächsten Gamestop Laden die Promokarte und das Themen-Deck besorgt.

Dann nach 15 Jahren hab ich mir wieder "Echtweltkarten" gekauft. Allerdings habe ich nie Turniere gespielt, sondern immer nur mit Bekannten, weshalb die neuen Karten jetzt auch nur wieder rumliegen und kaum bzw. gar nicht benutzt werden.

Allerdings liege ich mit meinen Ausgaben weit unter den 230€

Ken (unregistriert) 30. September 2009 - 21:39 #

Yu gi oh- Karten gibts sicher noch keine 10 Jahre in Deutschland, vor 5 Jahren waren die an allen Schulen angesagt und gerade erst auf den Markt gekommen. Hab ja damals selbst ein bisschen mitgesammelt.

Find ich allgemein eine schlechte Entwicklung dass es immer mehr Leute gibt für die Kartensammeln und damit Kämpfen/Taktiken entwickeln jetzt als peinlich gilt obwohl sie es selbst früher exzessiv betrieben haben. TCGs sind meiner Meinung nach sinnvoller als die meisten anderen Hobbys, um konkurrenzfähige Decks zu entwickeln und richtig einzusetzen braucht es jede Menge Taktisches Verständnis!

Und wenn man solche Leute dann fragt "hey haste ma wieder lust auf ein TCG Match" ->Nee aus dem alter bin ich raus ist ja auch schon eeewig her (sind ein paar Jahre ewig????)

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 30. September 2009 - 22:02 #

Ich glaub es geht weniger darum dass das Spiel "schlecht" oder "peinlich" ist sondern dass die Preise einfach astronomisch sind wenn man bedenkt das es nur bedruckte Pappkarten sind.
Solange man nicht professionell spielen will sprich auf Tunieren etc hält sich der Preis zwar in grenzen da man über ebay und andere seiten die karten aus älteren editionen mittlerweile hinterher geschmissen kriegt und das auf jeden fall reicht um mit Freunden zu zocken.
Aber sobald man anfängt Tuniere zu spielen und alle paar monate neue Karten braucht weil sich die Edition ändert wirds teuer.

Ich find das Spiel an sich macht einfach nur spass und ich hab selber noch ca 3k karten bei mir rumliegen und zock auch noch ab und an mit Freunden aber da keine der Karten jünger als 6te edi ist sind es halt nur karten für den "Privatgebrauch" und keine Tunierkarten.
Bereut das ich dafür massig Kohle auf den Kopf gehaun hab hab ich bis heute net. Hatte Jahrelang Spaß am spielen und wie gesagt selbst heute packt mich noch manchmal die Lust sich ein Deck zusammenzustellen und ggn Bekannte zu zocken.

floxyz 16 Übertalent - P - 4853 - 30. September 2009 - 22:19 #

Muss deinem Beitrag voll und ganz zustimmen. Spiel jetzt auch schon an die 10 Jahre mit Unterbrechungen Magic und finde noch immer das es mehr Spass macht als die meisten anderen Freizeitbeschäftigungen (mal Sport im Allgemeinen ausgenommen).
Zwei Dinge möchte ich jedoch anmerken: Magic kann man so nicht mit MMORPG's vergleichen da wenn ich am Samstag zum lokalen Shop fahre ich mit ECHTEN Leuten zocke, die ich vor mir sehe und mit denen ich dann auch mal fort gehen kann oder auch mal ins Kino.
Zweitens sind alte Karten nicht unbedingt hinterhergeschmissen, die die auch gespielt werden kosten schnell mal 20++ das Stück und das geht bis zu mehreren 100 Euro wenn man denn will.
Zum Autor: Es muss ihm ja doch Spass gemacht haben wenn er es solange gespielt hat und auch so viel Geld dafür ausgegeben hat. Netter Artikel übrigens. Und so schlecht ist MTGO auch nicht, es wird von Patch zu Patch besser.

Razyl 18 Doppel-Voter - 9226 - 30. September 2009 - 21:42 #

Schöner Artikel, zeigt nur wieder, dass es genug Sachen gibt, die einen "süchtig" machen können.
Klitzekleiner Fehler:
"Die digitale Distribution erzeugt lediglich eien Anreiz," - da fehlt ein "n" :)

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 30. September 2009 - 21:57 #

Sehr cooler Artikel. Ich grinse immer wieder wenn mir irgendjemand von einem "absolut genialen Magic-Angebot" auf Ebay vorschwärmt. Ich selbst habs hier und da mal angespielt, aber nie selbst was gekauft. Könnte Spaß machen, aber ich finde das Konzept mit den unterschiedlichen Karten, die man kaufen muss, nicht gut. Wenns taktisch sein soll, dann Schach. (Und ohne LäuferMK2 für 4,95)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. September 2009 - 22:33 #

Hab's vor ca. 15 Jahren ziemlich viel gespielt und knapp drei Aktenordner voll mit Karten der damaligen Editionen (Hauptsächlich 4., Alliances und Mirage und was es damals halt so gab - sind die überhaupt was wert?).

Wir haben uns damals mit fünf bis acht Leuten einmal (manchmal auch zweimal) in der Woche getroffen und eine Menge Spaß mit Magic gehabt. Ich hatte nie wieder so eine tolle Offline-Spielezeit wie damals. War wirklich klasse. Irgendwann haben wir "Geeks" dann aber nach und nach alle Freundinnen gehabt (die z.T. keinen Bock hatten oder schlicht zu blöd waren da mitzuspielen) und so wurde der "Herrenabend" dann irgenwann eingestellt. Diverse Wiederbelebungsversuche blieben dann einmalige Veranstaltungen. Na ja, und danach bestand kein Grund richtig weiterzusammeln. Zum gelegentlichen Zocken reichten ja eh die alten Karten.

Ben 13 Koop-Gamer - 1745 - 30. September 2009 - 22:33 #

Ihr findet das krank/übertrieben? Fangt mal mit dem Tabletop-Hobby (Warhammer Fantasy/40.000) an ;)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33799 - 30. September 2009 - 22:45 #

Ich spiele seit Jahren Magic, mal mehr mal weniger, ausschließlich offline und "casual" mit Freunden. Macht großen Spaß, auch ohne, dass man 10 € pro Stück für Money Rares ausgibt. Mir ist es sogar lieber, mit weniger genutzten Karten Decks zu bauen, die etwas machen, das mir Spaß macht, aber eher nicht turnierfähig ist. Aus der Turnierszene halte ich mich eh größtenteils fern, das macht die Sache deutlich billiger.
Es geht also auch anders. :-)

knurd 14 Komm-Experte - 2089 - 1. Oktober 2009 - 1:19 #

Hach Magic. Hab ich dann aber ziemlich schnell weggelegt. Dann kam das Pokemon Spiel und an dem hatte ich richtig Spass. Leider viel zu wenig Leute in der Gegend gehabt die das gezockt haben und die die mit mir gespielt haben wollten irgendwann nicht mehr, weil sie immer aufs Maul bekommen haben. Zugegeben: Wir spielten um Geld. Aber war lustig.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 1. Oktober 2009 - 1:42 #

Gut, daß ich sowas für reinen Firlefanz halte. ;)

Reaktorblock 11 Forenversteher - 769 - 1. Oktober 2009 - 7:25 #

Also: natürlich ist das Spielen teuer. Meine Magic Erfahrungen liegen nun wohl 15 Jahre zurück. Ich hab aufgehört, weil es irgendwann langweilig wurde. Bereut habe ich meine Zeit nicht, war aber auch nie ein Sammler. Das Spiel ist wirklich schön und ziemlich genial.

Letztendlich ist das Magic-Bashing (hat ja Tradition) genauso kurzsichtig wie WOW-Sucht-nörgeln (sorry Robert). Entertainment wird gemacht um Geld zu verdienen. Jemand 'verkauft' dir eine schöne Zeit. Fertig. Niemand regt sich über Kino oder TV auf. Was bekommst Du dort 'handfestes' geboten? Nichts weiter als Licht auf einer Leinwand (oder auf dem LCD). Es bleibt am Ende nur das Erlebnis und die Erinnerung an die gute Zeit für die du zahlst. Genauso ist es mit Computerspielen oder dem nächsten Spanien-Urlaub. Bei einem TCG hast du sogar noch die schicken Kärtchen am Ende.

Bleibt (die in Deutschland so beliebte) Diskussion über den Suchtfaktor... und da sind wir wieder bei altbekannten Argumenten: wie viel Geld und Zeit pumpen die Leute ins TV-Glotzen (Gerät, Gebühren, Strom, Möbel, Behandlungskosten für Gesundheitsschäden & Verblödung...)? Was man den TCG eben vorwerfen kann ist, dass sie seit geraumer Zeit auf wirklich junge Kids zielen. Das war aber bei 'Magic' zu Beginn nie die Intention. Das Spiel begann als klassisches Nerd-Pänomen mit der Zielgruppe junge, männliche Erwachsene. Erst die Pokemon und Yugi-Dingsbums-Karten fingen damit an. Gut find ich das nicht, es zeugt aber vor allem mal wieder vom Abkoppeln der (TV-süchtigen) Eltern vom Leben ihrer Kinder. Meine Kids und ich spielen lieber ne Runde Mario Galaxy zusammen als TCGs. Und sollten sie mal mit dem Krams zu Hause ankommen, gehe ich auf den Boden und hole die alten Magic-Karten runter...Alte 3. Edition. Da lernen die gleich mal Englisch ;-)

Porter 05 Spieler - 2981 - 1. Oktober 2009 - 9:40 #

ich kenne noch das alte magic the gathering Spiel für den PC, das war klasse, hatte ich mir auch direkt mit diesem Addon damals gekauft, nur ein Prob. hatte es, ES STÜRTZTE DAUERND AB! (wie so viele andere Spiele während der Zeit)

wie gut das ich mich von dem "netten bunten Kartenspiel" nicht so begeistern lassen kann das ich so dumm wäre für ein paar schick designte Karten so viel Geld auszugeben.

ganga Community-Moderator - P - 15586 - 1. Oktober 2009 - 11:35 #

Bin froh, dass mich diese Sucht nie gepackt hat. Interessante Einblicke.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13346 - 1. Oktober 2009 - 13:26 #

Wie funktioniert das Ganze eigentlich? Gewinnt man dann die Karten des anderen, den man besiegt hat oder wie kommt man an neue Karten, wenn man keine kaufen will? Ich finde, eine grundsätzliche Einführung in die Thematik hätte dem Artikel nicht geschadet...

bersi (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 14:22 #

TCGs basieren auf dem Prinzip der Sammelkarten. Generell wird nicht um Karten gespielt, oder anders gesagt: Es ist nirgends in den Regeln verankert, dass der Verlierer seine Karten abgeben muss. Das passiert vielleicht unter Freunden hin und wieder, ist aber wirklich die Ausnahme.

Neue Karten kauft man sich entweder direkt (meist über ebay, shops etc). In diesem Fall ist eine Karte natürlich extrem Teuer, da man ja weiß welche man bekommt und ihren Wert kennt. Der Wert einer Karte wird entweder über den Effektivitätsgrad im Spiel selbst oder über die Seltenheit bestimmt. Seltenere Karten haben meist besondere Glanzeffekte.

Wer sich eine Karte jetzt nicht direkt kaufen möchte, da sie ihm einfach zu teuer ist, kauft sich eines der vielen vielen Booster Packs. Booster sind kleine Plastiktütchen in denen immer eine vordefinierte Zahl von Karten sind und Kosten je nach TCG und Serie (sowas wie ein addon) zwischen 3 und 7 Euro. Mit etwas Glück erhält man so die gewünschte Karte zu einem Bruchteil des Preises.

Probelm an der Geschichte, in einer Boosterserie sind so ca. 100-150 Unterschiedliche Karten enthalten. Viele davon recht häufig, einige seltener und wieder andere stecken in jedem 1000. Booster (so sagt man jedenfalls). Will man also eine sehr seltene Karte haben ist die Chance schwindend gering und man bezahlt am Ende mehr für eine Karte, die im Direktkauf billiger gewesen wäre.

Da für ein Deck aber nie nur ultra seltene Karten wichtig sind, sondern meist auch die Gewöhnlichen läuft der Anfang eines TCG in der Regel so ab:

Starter Deck kaufen mit einigen Karten die zwar nicht so gut zusammenpassen aber durchaus spielbar sind.
Erste Booster die Karten enthalten, die dem eigenen Geschmack entsprechen und den eigenen Spielstil verbessern. Mit Glück sind einige seltene darunter.
Je stärker das Deck wird und je mehr "Wissen" man über das Spiel erhält desto gezielter werden Karten dann auf ebay gekauft. Da neue Karten oft schon Wochen vorher im Internet gespoilert werden, weiß ein guter Spieler welche Karten einer neuen Serie er gebrauchen kann und welche nicht, kann sich so also entscheiden ob er eher Booster holt oder eher direkt kauft.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13346 - 1. Oktober 2009 - 16:27 #

Genau so eine Erklärung habe ich gesucht, danke :-)

rabauke 12 Trollwächter - 1056 - 1. Oktober 2009 - 13:53 #

Ich konnte nie so recht verstehen, wie man da so reinrutschen kann. Klar, wenn man erst 12 ist, weiß mans nicht besser. Aber da ist auch das Taschengeld noch arg beschränkt. Aber als Erwachsener so viel Geld zu versenken. Versteh ich nicht.

bersi (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 14:09 #

Das ironische an TCGs ist, dass 12 Jährige meistens überhaupt kein Sinn für Taktik haben und lediglich viele Glitzerkarten in ihr Deck ballern, die dann meistens auch noch sehr bespielt sind.

Wieso TCGs immer als Kinderspielzeug abgetan werden ist mir unbegeiflich. Schonmal bei nem Duell in einem führenden TCG zugesehen und dich gefragt "WTF machen die da eigentlich?" Wohl nicht oder?

Es gab eine Situation in meiner Berufschule, da spielten ein Kollege und ich YGO in der Pause und ein Schulkollege setzte sich dazu mit der Frage "Was spielt ihr da eigentlich für ein Kinderspiel."

Nachdem wir relativ schnell unsere Züge spielten und für ihn wohl merkwürdig auf gegnerische Karten reagierten (wir kannten deren Effekte ja) ging er dann mit den Worten "Das is mir zu hoch"

Soviel zum Thema Kinderspielzeug. Du solltest dir so ein Spiel selbst mal ansehen und vielleicht mal spielen bevor du Kopfschüttelnd die Nase rümpfst.

bersi (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 14:04 #

Tut mir leid, aber ich sehe gerade den Sinn in diesem Artikel nicht. Okay, du hast 230 Euro für ein TCG ausgegeben. Und? Es ist ein Hobby, wie so vieles auch. Wer ein Hobby betreibt, investiert da Geld rein. Wo ist denn bitte der Unterschied zwischen exzessivem Auto aufmotzen, wildem Modellbau oder Staubsauger Filter sammeln? oO

Der Vergleich "Mit dem ganzen tollen Geld hätte ich doch so viele schöne andere Sachen machen können" ist doch völlig sinnlos. Wenn du so viele andere Sachen damit hättest machen können, warum hast du sie dann nicht gemacht? Vielleicht weil dir MTG Spaß gemacht hat? Sicherlich kosten einige Karten ein Vermögen. Aber das ist ja das interessante an TCGs Du bist nicht gezwungen sie zu kaufen. Du kannst mit günstigen Karten genau so erfolgreich sein.

Hab Jahre lang YGO gespielt mit einem recht günstigen und erfolgreichen Feuerdeck. Man muss sich halt nur ne Taktik überlegen. Es sind nicht immer die Ultrafoils die einem das beste Deck bescheren.

Aber gratz zur Erkenntnis, dass ein Hobby Geld kostet.

Arzhar 10 Kommunikator - 478 - 1. Oktober 2009 - 17:11 #

Wenn man "offiziell" viel Geld versenken möchte, dann greift man natürlich zu MagicOnline, aber es gibt natürlich auch kostenlose Alternativen, die vielleicht nicht den gleichen Komfort mitbringen(meist keine automatische Regelunterstützung wie bei MagicOnline), aber mit denen man auch gut online zocken kann ohne gleich für jede Karte bezahlen zu müssen. Hier sei nur einmal auf magicworkstation.com verwiesen(das meistgenutzte Programm) und auf magic-league.com, eine Liga mit freier Anmeldemöglichkeit, wo man Turniere spielen kann und wenn man gut spielt sogar was gewinnen kann. Es kommt dann eben nicht mehr darauf an wer mehr Geld in der Tasche hat und sich alle Karten leisten konnte, sondern nur noch wie gut man spielt.

Wenn man offline nur wenig Geld ausgeben möchte und trotzdem Chancen haben will, dem kann ich nur raten zu draften(Meistens sind es 8 Leute pro Tisch, man zahlt etwa 8-10 Euro für 3 Booster(je nach Edition und je nach Kulanz des Hobbyladens), dann reißt jeder einen seiner Booster auf und pickt sich eine Karte raus, gibt dann den Booster weiter etc. bis alle Karten verpickt sind. Daraus baut man sich dann sein Deck zusammen und spielt dann gegeneinander. Je nachdem ist es so, das man am Ende alle seine gepickten Karten behält oder die gezogenen Rares(seltene und meist wertvolle Karten) nach Gewinnerreihenfolge vergeben werden.) Man kann also sogar mit Gewinn wieder rausgehen und die €uros wieder reingespielt haben.

Außerdem ist ein nicht ganz unwesentlicher Aspekt des Sammelkartenspiels das Tauschen von Karten mit anderen Leuten, wodurch man auch gut an Karten rankommt(Vorrausgesetzt man besitzt selber einen gewissen Pool an Karten, der aber auch nicht schwer aufzubauen ist, z.B. durch das Abgrasen von Freunden die sich für zu erwachsen halten um diesen 'Kinderkram' weiter zu spielen, das kaufen von Sammlungen auf Ebay etc...)

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 1. Oktober 2009 - 18:38 #

Dieser Kelch (Sammelkarten-Spiele und Online-Spiele) ist an mit vorübergegangen, da ich viel zu viele Interessen habe.
Was ich jetzt aber nicht verstehe ist, daß Du Dich beschwerst 230 Euro in 3 Monaten für ein Hobby ausgegeben zu haben.
Du hast doch Spaß an der Sache gehabt und es gibt noch viele andere Hobbies, die mehr als 80 Euro im Monat kosten.

Boeni 14 Komm-Experte - 2383 - 1. Oktober 2009 - 20:07 #

Guter Punkt. 20 Euro pro Woche ist nich wirklich viel. Oder sollte die Zahl nur schön groß sein? Das erinnert an "Ich hab in 5 Jahren über 5000 Stunden WoW gespielt!". ^^

ganga Community-Moderator - P - 15586 - 2. Oktober 2009 - 10:40 #

"nich wirklich viel" ?
Für ein Hobby find ich das schon ne ordentliche Summe, gerade wenn man Student/Schüler ist. Klar gibt es Sachen die teurer sind. Wer gerne Fallschirmsprünge jedes Wochenende macht zahlt bestimmt mehr. Aber wer in nem normalen Sportverein paar mal die Woche trainiert, zahlt vllt gerade mal 5 Euro die Woche.

Boeni 14 Komm-Experte - 2383 - 1. Oktober 2009 - 20:06 #

Also ich hab selbst lange Zeit MTG gespielt und zwar mit Freunden. Ich hab persönlich nichts für dieses MTG Online übrig, aber das ist auch erst nach meiner Zeit gekommen. Ich will die Karten in der Hand halten und zu jeder fällt mir eine Geschichte ein (zumindest bei den Rare Karten, die ich in einem Ordner gesammelt habe).

Ich finde man sollte stark zwischen MTG Online und dem normalen MTG unterscheiden. Das erste ist ein unding (meiner Meinung nach) und das zweite ist ein richtiges TCG. Am Ende kommt es eben drauf an was man draus macht.

Ich kann auch mal eine Rechnung aufstellen.
Ich hab mir vor Jahren eine BoosterBox gekauft für 200 Mark (is schon was her). Die hab ich mit Freunden geöffnet und wir haben mit den Boostern dann Drafttuniere gespielt. Wir hatten mit 3 Leuten ein ganzes Wochenende Spass und es hat pro Person ca 65 Mark gekostet.
Wenn man das umrechnet, kommt man auf ca 20 Mark pro Tag. Und wer kann schon behaupten das er an einem Freitag abend weniger als 10 Euro ausgibt? *g*

Es kommt halt drauf an was man will, will man Weltmeister werden, oder einfach Spass mit Freunden haben (dafür bieten sich Draft-Tuniere super an). Sich mit einem Ladenbesitzer zu Duellieren ist schon irgendwie Banane. Da kannst du ja auch mit nem Tankstellenbesitzer Wetten wer mehr Benzin organisieren kann. Da ist doch klar das der Eindruck entsteht man könne nur was erreichen wenn man viel Geld ausgibt.

BFBeast666 14 Komm-Experte - 2062 - 1. Oktober 2009 - 23:31 #

Ich hab Mitte der Neunziger einige Leute aus meinem Bekanntenkreis gesehen, die für Magic-Karten richtig geblutet haben. Meine erste Warhammer-40k-Armee habe ich nur deshalb so günstig bekommen, weil der Vorbesitzer unbedingt Kohle für neue Magic-Karten gebraucht hat.

Also ist diese ganze "Geldfalle MtG" mitnichten was Neues. Und der Artikel zeigt eins: Mikrotransaktionen sind Teufelswerk. Für 230 Euro hättest du (laut amazon.de) locker 4 Displays bekommen können, das wären als 4x 38 Booster je 16 Karten, oder über 2400 Karten. Daraus hättest du dir Decks ohne Ende bauen können, und die Karten, die du nicht haben wolltest, wären dann getauscht worden.

Online = Overrated.

Falk 14 Komm-Experte - 1879 - 3. Oktober 2009 - 17:46 #

Der Artikel zeigt ganz gut, wie schön WotC vor allem Anfängern wie dem Autoren des Artikels das Geld aus der Tasche ziehen kann. Ich habe da aber wenig Mitleid - man kann sich ja vorher informieren. Es gibt viele CCG-Foren vor allem zu Magic, in denen einem viele Spieler erklären können, was man nicht tun sollte.
Turnierspieler kaufen sich in der Regel gar keine Booster, sondern direkt Einzelkarten. Je nach Turnierformat, es gibt ja nicht nur eines, läuft das dann auch in verschiedenen Preisklassen ab. Da muss jeder selbst wissen, wieviel er investieren will - von Sucht kann hier keine Regel sein, da der Sammelaspekt ja ganz und je nach Format sogar der NeuNeu!!!-Effekt wegfällt.
Erfahrene Casual-Spieler, also alle Nicht-Turnierzocker, bekommen einen Großteil ihrer Karten im Limited-Format, z.B. in Booster-Drafts, die wie von anderen erwähnt so 8-9€ kosten. Damit hat man rund 4 Stunden Spaß und kriegt größtenteils auch noch die Karten, die man haben möchte, anstatt irgendeinen Zufallskram. Dazu kaufen sich Casual-Fans auch mal ein paar Booster, aber nicht viele.
Auch Sammler müssen sich nicht mit Hunderten Boostern für hunderte Euro eindecken. Ein Komplettset einer beliebigen Edition kostet rund 150€ - viel Geld, aber man weiß, was man hat. Wenn man das auszugeben gewillt ist und die Kohle hat, warum nicht.
Bleiben eigentlich nur Leute, die von der Materie nicht soviel Ahnung haben - Anfänger eben, die einfach mal reinschnuppern wollen, sich nicht informieren, und dann Unsummen loswerden.

Was ich an Magic Online wirklich dreist finde, ist, dass die virtuellen Karten praktisch soviel kosten wie die echten. Aber mir ist es egal, ich weiß, dass es so ist und lasse ergo die Finger davon.

Sebastian Schäfer 16 Übertalent - 5544 - 3. Oktober 2009 - 21:10 #

in dem spiel battleforge ist das ähnlich. allerdings steckt da ja schon fast ein richtiges mmo hinter was sich nur durch diese kartenverkäufe finanziert.

Tilmann (unregistriert) 4. Oktober 2009 - 20:46 #

Das größte problem an dem spiel ist eigentlich, dass selbst wenn man mal ein gutes Deck zusammengestellt hat, so hat man (wenn man kein ultra-pro ist;D) schon bei der nächsten erscheinenden edition wieder große nachteile wenn man sich nicht die neuen karten kauft...

Falk 14 Komm-Experte - 1879 - 4. Oktober 2009 - 23:59 #

@Tilmann
Das stimmt nicht. Kommt auf's Turnierformat an, für T2 hast du Recht, für ausnahmslos alle anderen Formate nicht.

Wirklich, wenn man sich ein bisschen mit Magic oder CCGs generell beschäftigt, ist das alles halb so schlimm. Natürlich ist es trotzdem noch kein billiges Hobby, aber das sind viele Hobbies nicht.

Loco 17 Shapeshifter - 8090 - 8. Oktober 2009 - 20:52 #

Das zweite Bild ist ja mal geil, wie sie da alle über den Tischen hängen...

GingerGraveCat (unregistriert) 20. Oktober 2009 - 15:09 #

Ich habe das XBox Live Spiel und auch einige Karten, bin aber glücklicherweise nie so süchtig gewesen, dass ich solche Geldmengen in so kurzer Zeit ausgegeben hätte. Ich spiel es mal ganz gerne, aber das war es auch. Habe auch nicht den Ehrgeiz bei Tunieren mitzuspielen. Reicht schon, dass ich bei XBox Live zumeist verliere.

Selassie (unregistriert) 28. Oktober 2009 - 18:11 #

Kann mir vielleicht jemand helfen? Habe die Erweiterung für das xbox spiel gekauft. Hänge jetzt an der letzten Herausforderung (Nr.11) und bin am verzweifeln. Weiß jemand man die lösen kann?

Danke schon mal im Voraus wen jemand die Lösung hat

Robert Stiehl 17 Shapeshifter - 6035 - 29. Oktober 2009 - 12:39 #

Die Jungs von Wizards haben hier einen offiziellen Hint-Guide zusammengestellt: http://www.wizards.com/Magic/Digital/DuelsOfThePlaneswalkers.aspx?x=mtg/digital/dotp/challengehints

hachel (unregistriert) 29. Oktober 2009 - 14:25 #

Karten bei MTGO haben halt wiederverkaufswert wer das net checkt ist selber schuld

ShatterX (unregistriert) 23. Mai 2010 - 14:23 #

230€?! O.o ...

Junge da warste aber Billig dabei ^^ ...

wenn ich überlege ... ich habe um die 6 Jahre Lan Magic gezockt ^^ ... über 6000Karten angesammlt ... über 40 Decks gehabt ... ^^

Meinste da war ich mit 230€ dabei?! Ha xD ... da kommste mit 2000€ nicht mal hin ^^ ... und ich hab nur offline Sprich die "echtkarten welt" gezockt ^^ ...

Anonymous (unregistriert) 6. Juni 2010 - 14:25 #

Also das erste Indiz das man nicht mit Geld umgehen kann ist für jemanden der eine XBox besitzt der Kauf von Avatarklamotten, Hintergrundbildern, Themes usw.
Echt. In Ausnahmefällen geht's noch grade als einmalige Dummheit durch, aber alles was darüber hinausgeht ist ein eindeutiges Warnzeichen ...

CruelChaos 11 Forenversteher - P - 711 - 6. Juni 2010 - 20:24 #

Kein Wunder das der Autor inb diese Spirale gerutscht ist, er tut ja gerade so als wäre da das Spiel bzw. die Firma schuld: "Wieviel Bares musste ich bis hierhin eigentlich blechen?" - "musste"? Wer hat dem Autor den da eine Waffe an den Kopf gehalten und gesagt Kauf den Schei**?

Wer nichtmal die Verantwortung für die eigenen Taten übernimmt wird immer wieder "Suchten"... selbst Schuld!

Keldor (unregistriert) 7. Juni 2010 - 11:01 #

Also ich weis nicht was sich der Author denkt !
Beschwert sich das etwas geld kostet -_-

Natürlich ist es totaler Quatsch sich Virtuell Karten zu kaufen aber das bleibt ja jedem selbst überlassen !
Hingegen muss man ja auch sagen das TGCs vom Tausch und Handel leben und wenn man sich die Karten im Realen leben besorgt hat man ja einen rellen gegenwert der mit der Zeit stetig allein durch das alter wächst.

Ausserdem muss man nicht immer umbedingt die TOP Karten haben um zu gewinnen es wird dadurch nur leichter !

Und naja es ist ja nicht Wizards Problem wenn der Author sich umbedingt die Spieltische und Avatar zeug kauft. Das muss man wohl selber entscheiden ob man dafür geld ausgeben möchte oder nicht. Ergo ist die ja keine Geldfalle !

Der vergleich zu Duells of the Planeswalker und dem Magic Online ist auch sehr banal zumal es Magic online schon seit meheren Jahren gibt und das XBox Game erst seit 2009/2010.

Mein Fazit eine Subjektive beurteilung ist das nicht und wenn man so hell ist allen scheiss zu kaufen und sich vorher nicht über Preise usw. zu Informieren , der soll halt eben Zahlen.

lg
Keldor :)

Arquat (unregistriert) 30. Juni 2010 - 23:33 #

Natürlich ist Magic kommerziell veranlagt, aber der Autor stellt das ganze Sammelkartenspiel hier viel zu negativ dar.

Mit Suchtfaktor kann vieles als negativ aufgefasst werden. Er hatte seine Geldausgaben nicht im Griff und hat aus Wut darauf in diesem Artikel den Spaß, den Magic bringen kann, scheinbar komplett verdrängt.

Wenn man unbedingt so ein gutes Deck haben will kann man zudem auch an nem Turnier mitmachen, andernfalls tuns auch andere Decks unter Freunden - oder man druckt sich einfach ein paar Proxies aus, dann hat man genau so nen großen Spaß.

Ich hab schon viel Zeit in Magic investiert, und zugegebenermaßen wohl auch mehr Geld als nötig gewesen wäre, da ich bisher nur casual, also nter Freunden und nicht auf Turnieren gespielt habe - und auf Turnieren kann man nebenher erwähnt mit dem Weiterverkauf der sogar Geld machen, anstatt es auszugeben.

Turniere sind nicht zuguterletzt auch der Grund für die enormen Preise für diese Pappkarten. Aber wie mit allen Sammlergegenständen steht der Materialwert eben in keinem Verhältnis mit dem Sammlerwert.

Aber mit denen lässt sich eben auch so viel mehr machen wie man zuerst denken könnten - mit all den Regeln und Karten kann manchmal schon der Deckbau allein - ganz ohne Kartenkauf - Spaß machen.

Mich hat auch schon die MMORPG-Sucht gepackt. Guild Wars war hier wohl im Gegensatz zu WOW keine Geldkostenfrage, aber die verlorene Zeit, die ich darin investiert habe, bereue ich im Nachhinein.

Ganz im Gegensatz zu Magic. Das war für mich nie eine Sucht, sondern ein abwechslungsreiches Hobby, dem ich mich immer mal wieder in meiner Freizeit gewidmet habe und auch noch heute widme.
Allein schon Spoiler einer neu erschienenen Edition anzuschauen kann da Freude bringen :D

Pinball Wizard (unregistriert) 18. November 2010 - 6:40 #

Der Verfasser dieses Textes hat eindrucksvoll bewiesen das er nicht in der Lage ist mit seinem Geld umzugehen und die sogennate "Sucht" von "Ich kaufe mir jetzt einfach mal ganz viele Sachen wo Magic drauf steht ", zu unterscheiden.
Allein schon der Vergleich am Ende zeigt das er die Geldfallen der Onlinewelt genaustens kennt und natürlich versucht" World of Warcraft" seine Kunden nicht über den Tisch zu ziehen.

lateiner (unregistriert) 13. Februar 2011 - 17:39 #

@ alle die denken das 12jährige kein magic spielen können : ich spiele seid 3jahren magic bin 14 habe schon auf extrem vielen tunieren gespielt , und war siegreich habe locker 500euro verballert für 4tunier decks ( in magic is das günstig ) , hätte ich in der zeit sowas wie warhammer gespielt hätte ich locker 2000euro ausgegeben . aber wieder zu leistung ,auch ich hatte phasen wo ich nur auf stärke und wiederstandskraft geschaut hab , aber die sind lange vorbei . jeder der magic ne chance gibt , bereit ist geld zu investieren ( am billigsten tasuchen mit freunden ) , sich profi decks anschaut und sie analysiert kann später mal groß werden ,egal wie alt man ist . man braucht natürlich auch was im köpfchen .
Alles in allem will ich nicht mit den kleinen pokemon-karten kiddis in eine kiste gepackt werden . wenn ihr mich auf einem tunier seht , dann unterschätzt mich bloß nicht !

axel (unregistriert) 24. April 2011 - 17:38 #

Magic ist ein Hobby -.-... genauso wie Modellbau, Radsport, Münzen, Briefmarkensammeln usw. usw. Wer kein Geld ausgeben will sollte entweder Hobbys suchen die nichts kosten (wenn es so etwas gibt)... oder auf Hobbys verzichten -.-...

maels (unregistriert) 24. April 2011 - 18:06 #

Was für ein Trottel kauft auch Karten zu solchen Preisen...
Wenn man schon keine Freunde hat mit denen man im Gateway spielen und tauschen kann... Und sich nicht mal über die Möglichkeiten dessen was man Spielt informiert, läuft man wie ein dummes Schaf in die Geldfalle...
Das ist so als mache man eine große Anschaffung ohne über die Finanzierung nachzudenken (und von jeglichen anderen Informationen abzusehen)...
Also Leute, ein Gehirn ist zum benutzen da, wer das nicht tut ist selbst schuld...

Anonymous (unregistriert) 8. Mai 2011 - 4:19 #

Wir spielen privat in einer Viererrunde alle zwei Wochen. Alle zwei Monate kaufen wir ein Display der neuesten Serie. Das sind 36 Päckchen für 100 Euro. Davon können wir drei Abende je ein Sealed oder Draft Turnier spielen. Danach spielen wir zwei Abende mit Decks, die jeder aus den 9 Päckchen zusammen baut, die er erworben hat, um die Zeit zur nächsten Serie zu überbrücken.

Bei der nächsten Serie dann das gleiche, nur dass wir nun zwei Wochen aus 18 Packs Decks bauen können und so weiter.

Der zweiwöchentliche Spaß kostet jeden Spieler 12,50 Euro im Monat. Nach einem halben Jahr hat man schon 27 Packs, also über 400 Karten. Damit kann man schon mehr als ein Deck bauen und auch ab und an zwischendurch zu zweit mal eine Partie bestreiten.

Man sollte nur verstehen, dass es in dem Moment teuer werden kann, wo man diesen Pfad verlässt und mit den Großen mitspielen möchte. Aber selbst das kann man mit etwas Geschick halbwegs erschwinglich gestalten, wenn man nicht zu viele High Level Decks gleichzeitig spielen will.

KartenBuch (unregistriert) 16. Juni 2011 - 18:56 #

Seit ich Magic zocke hab ich mit dem PC-Gaming aufgehört. Solch eine Runde zu viert bringt schon mehr Fun als vor der Röhre zu hocken. An die Kohle denk ich mal lieber nicht die schon investiert wurde. Ich sag nur 14 dicke Ringbuchordner. Tendenz:Steigend!

Anonymous1234 (unregistriert) 10. September 2011 - 14:40 #

schöner Artikel,

dummes Ende...

also wirklich, auf dein Ende hättest du verzichten können.
Die Beispiele sind jedes für sich genauso dumm wie 230 Euro für Karten herzublättern ;).

Was hättest du machen können. sinnlos in ner Menge stehen und Musik hören? hat man 10 minuten danach noch was von?
ein Fußballspiel anschauen? ja und nach 90 Minuten ists vorbei und das Geld ist weg. eine Erfahrung bleibt und mit etwas pech n langweiliges Spiel.
Man hätt sich 5 richtige Spiele holen können und was damit machen? Die spielen... macht man mit Magic nicht das gleiche, spielen?
und wenns keine online games sind haste die nach 6 std durch ;) was danach? das nächste? es geht doch ums prinzip, wenn ich 60 Euro für ein Spiel ausgebe und das mich so packt dass ich 3 Monate nix anderes spielen will bin ich billiger weg gekommen.

kauf ich mir ein Spiel... und wills nach 3 Tagen wieder ins Regal stellen... waren das doch ziemlich teure 60 Euro?

;) all deine Beispiele haben einen haken, es sind bis aufs die Spiele und die zum Teil auch, Momente....

man hätte sich schöne Schuhe kaufen können die man dann wohl auch 1 Jahr lang trägt. das wäre ein möglicher vergleich gewesen.

dh wie kann man jemanden verurteilen oder es zumindest belächeln 230 Euro für ein Spiel auszugeben was man 3 Monate gespielt hat...

wenn man im selben Atemzug vorschlägt 230 Euro für 5 Momente auszugeben... während man vorher davon zumindest 3 Monate Spaß hatte. Du hast sicher mehr als 5 mal 90 Minuten ;) Magic gespielt.

Wenn ich rechne ob etwas Teuer oder Billig ist vergleiche ich es mit Dingen für die ich schon Geld ausgebe.

nehmen wir den FittnessClub. Wenn ich jede Woche 1 mal Essen gehe, und dabei 60-70 Euro ausgebe, sind das im Monat 200-300 Euro... wofür? für 1 std am Tisch sitzen und etwas " feines" essen wobei es net ma immer besonders schmeckt?

Du würdest also sagen dass es sinnvoller war 4 mal ins Restaurant zu gehen und da einfach zu essen, was man zu Hause doch für weniger noch viel schöner und romantischer hätte haben können, als 3 Monate einem Hobby nachzugehen dass man aber wirklich den ganzen Tag spielt?

:D ich glaube nicht.

was dein Artikel zeigt ist, dass die damit wirklich Geld machen und diese Idee vom Billig oder Kostenlos scheinenden Locken aufgeht, man kauft sich das Starterdeck bekommt vlt noch was geschenkt aber sobald man oben mitspielen will und gewinnen will muss man in die Tasche greifen und ja ein Freund von mir hat daraufhin als wir vor 3 Jahren mal damit angefangen haben 240 Euro für ein Deck ausgegeben.

Aber... und das fehlte dir...

haben wir anderen beiden gesagt dass es uns das nicht Wert ist ^^, wir hatten bis dahin sicher auch schon 80-120 Euro ausgegeben aber das waren 3-4 Monate... 30 Euro im Monat ;) ich gebe mehr beim Thai essen aus und vom Thai essen hab ich 6 std später schon nix mehr und wiederverkaufen kann ichs auch net...

Dafür hatte ich 4 Monate nen heiden spaß ^^ und als es keinen mehr gemacht hat weils mir nicht Wert war 200 Euro zu zahlen damit ich dann ne Chance habe gegen ihn zu gewinnen hab ich einfach aufgehört.

:D aja und er trauert jetzt auch nicht wirklich ums Geld, weil ers weder dringend braucht, ab und zu sogar nocht spielt...

und ratet mal wie ich grad hier auf Seite gekommen bin, genau :D ich wollte mit paar freunden wieder anfangen und kann mein Deck rausholen.... ob mir meine Logenplätze im Fußball auch noch so nützlich sind????

Anonymous (unregistriert) 25. November 2011 - 20:53 #

Ich habe auch mal Magic und YGO gespielt. Muss sagen bei zweiteren waren die Karten doch sehr sehr teuer im Gegensatz zu Magic. Allerdings hatte ich mir damals ein Deck für um die 30 Euro gebaut welches ziemlich effektiv war. Gewusst wie sag ich mal. Bei Magic ist ähnliches möglich. Klar man verliert dann halt öfters aber Spaß kann man allemal auch mit "günstigeren" Decks haben. Vergessen sollte man auch nicht, dass solange es Spieler gibt, kann man die brauchbaren Karten auch wieder verkaufen. Man bekommt also zumindest ein Teil des investierten Gelds wieder zurück mit ein wenig Aufwand, auch nach längerer Zeit.

Anonymous (unregistriert) 11. April 2012 - 14:30 #

Es wurde erwähnt das man alte Magickarten hinterher geschmissen kriegt, wo denn bitte???
Alte Magickarten sind bis zu mehrere 1000€ wert.
Ich kenne viele Magicspieler noch keiner ist verhungert oder hat probiert seine Karten zu essen.
Sag mir mal wer eine Sache die gesammelt wird und keinen wert hat, Gemälde, altes Porzelan?

... man soll nie von sich selbst auf andere beziehen, das sollte der der den Artikel verfasst schnell mal noch kapieren.
Nur weiß es einer nicht gebacken kriegt sind es nicht alle....

Anonym (unregistriert) 13. Oktober 2012 - 8:44 #

Also bei diesem Artikel musste ich schon etwas lachen. Von MTGO kann ich mich auch nicht überzeugen lassen, aber man weiß ja vorher worauf man sich einlässt. Wenn ich mir richtige Karten kaufe, dann habe ich sie eben und kann sie auch jederzeit wieder verkaufen. Mit etwas Geschick und Wissen um Kartenpreise ist MtG also nichtmal ein Verlust. Ich habe früher als Schüler viel auf Ebay damit gehandelt und habe immernoch mehrere tausend Rare (ja Rare, nicht Common) auf Lager, alles durch geschickten Ein- und Verkauf.

kregar 08 Versteher - 171 - 30. November 2012 - 1:36 #

MTGO ist auch primär, nicht fürs Casual Spiel gedacht, da Booster Draft´s unter Freunden zb wesentlich Günstiger sind. Du sollst auch dort nicht unbedingt, deine fullsets Sammeln oder einfach Pre-Constructed Freundschaftspiele machen.
MTGO nutzen die meisten ambitionierten spieler um jederzeit einen Boosterdraft spielen zukönnen, und die Booster die man hoffentlich gewinnt, nimmt man für den nächsten Draft. Die Tix (im artikel als ingamewährung bezeichnet, stimmt eigentlich aber nicht) kann man entweder zu 1 Dolar das stück kaufen, oder aber man Tauscht, 1-2 der 3 Rares die man vom picken, hat gegen die Tickets. Wenn man ne aktuelle topkarte zieht hat man sogar schon alleine dadurch deutlichen gewinn gemacht.
Dennoch wird MTGO auf dauer Geld kosten, umsonst spielen dort wohl nur wennige.
RL ist es eindeutig eine frage was man möchte? Sammeln oder Spielen. Wenn Spielen, nur privat? In Stores wo manchmal das niveau ganz ok ist, FNM oder gar Richtige Turniere wo es nicht immer nur um Boosterüreise, oder Sonderkarten geht sondern u.a. auch um Richtig bares Geld. Das bekommen doch nur die Hardcore nerds? Klar aber da der vergleich zu mmos, gebracht wurde, da verdient auch nur die Elite Geld über Sponsoren und oder Streaming und der Rest legt drauf.
Man muss halt wissen was man kauft und was man besser verkauft, welche karten werden zum start nur gehybt sind aber eigentlich doch nicht so stark im Meta Game, und fallen demnach bald wieder im Preis?
Das alles kann vorab wohl kaum einer mit gewissheit sagen, aber nen Bauchgefühl bekommt man dafür schon.
Zum abschluss an den Autor, Magic ist ein Hobby eine Marke die seit 20 Jahren läuft, länger als jedes andere Sammelkartenspiel, Tabletop oder mmorpg, das Geld ist eine Wertanlage, im gegensatz zu den meisten anderen Hobbys, und für dich wars wohl einer der nach dem ersten wochenende in den Bergen nen Snowboard kauft und dann merkt das es doch nicht seins ist.

Name banane (unregistriert) 31. Januar 2013 - 6:41 #

Hi,
Liebster Autor. Was hast du den bitte erwartet? Wenn du ein Virtuelles Booster aufmachst für das du 3 Dollar bezahlt hast um die Karten daraus zum normalen Spielen zuverwenden? Natürlich machst du da Verlust.

Wenn du dagegen zb einen Boosterdraft gespielt hättest, hättest du aus den 3 Boostern auch deine 45 Karten gehabt, wie wenn du sie einfach öffnest, und hättest bis zu 8 Boostern je nach Preispool ob 8-4 oder 4-3-2-2 gewinnen können. Diese Booster hättest du behalten, können um dann 1 oder bis zu 5 wiederum gegen jeweils 2-4 dieser Tix zutauschen. Von diesen wiederum hättest du ja den nächsten Draft bezahlen können.
Nach diesem draft hättest du ja, wenn du gut spielst wieder Booster gehabt und wiederum 45 karten, obwohl du nur mit 3 Boostern angefangen hast, hast du nun schon das Doppelte an karten und imernoch geschloßenes Material um weiter zuspielen.
Noch Besser Funktioniert das Sogar wenn du die 230 konstant in Brauchbare Karten investiert hättest die zusammen ein Turnierlegales Deck ergeben, dannach hättest du für 7 Tix, schon Turniere ohne weitere Booster Spielen können aber wierum 8-4 oder 4-3-2-2 Gewinnen können, das heißt selbst wenn du nur 1 von 3 Spielen gewinnst hast du mit glück noch 2 Booster und damit fast sicher dein Geld zurück.
Wenn du dich nicht informierst bist du schuld, und nicht der verkäufer.
Welcher Metzger gibt dir dein Geld wieder wenn du das Schnitzel gegessen hast, aber nachher sagst eigentlich mag ich keins?
Und über MTGO kann man sich über sein Ranking oder Tägliche online league oder Granprix Matches für die echten Turniere Qualifizieren und wird dann eingeladen, zwar muss man sich dann sein Pappe deck kaufen, oder gegebenenfalls in lokalen Läden oder Spielerkreisen leihen aber dann gehts ums echt große Geld.
Die Profis leben davon, also ist sogar das möglich. Zwar ein Traum den wenige leben, aber Millionen Träumen.

Naja und ansonsten steht hier in den Kommentaren zimlich viel halbwissen. zb enthält ein Display keine 38 sondern 36 Booster. Ein Booster enthält auch keine 16 sondern 15 karten, wovon eine land oder token ist, oder halt selten eine Foil. Also netto eigentlich 14 karten.
Weiter gibt es keine mehreren Karten die und das schon garnicht mehrere Tausend euro wert sind. Sondern wenn überhaupt Black Lotus als einzige karte und das auch nur in der Beta oder Alpha version, Unlimited ist auch er deutlich unter 1000. Da wird immer so maßlos übertrieben, zusagen ist das diese Karten über 20 Jahre alt sind, und damals schon sehr sehr selten waren, wieviele davon sind auf ewig verloren, weil total beschädigt, verbrand oder sonstiges.
Und wenn dann mal eine in neuwertigem zustand auftaucht, dann ist die natürlich sehr viel Wert. In dem Moment ist es aber ein Kunstopjetk, ein Sammlerstück. Wie eine alte Münze die 10000 euro kostet, deren Materialwert aber keine 2 Euro ist. Ja noch nicht mal der lokale Bäcker gibt dir nen Brötchen dafür und dennoch bezahlen das Leute.

LolLolNerd:D (unregistriert) 17. Mai 2013 - 22:47 #

Ein unheimlich schlechter und voreingenommener Artikel....

Wie viele hier schon gesagt haben ist Magic ein Hobby und wie jedes Hobby kostet es halt auch Geld. MTG - Online ist absoluter Schwachsinn (finde ich) und nicht empfehlenswert. Man kann aber z.b. mit der "Magic-Workstation" auch kostenlos online gegen andere spielen.(mit allen Karten ohne Zuzahlungen) - wer sich nicht informiert ist selber Schuld -

Ich habe viel Jahre auf Turnieren mitgespielt und es hat immer sehr viel Spaß gemacht nebenher mit anderen zu tauschen, diskutieren oder Decks zu analysieren. Gewiss muss man einen Grundbetrag investieren, aber bei welchem Hobby ist das anders? Wenn man nicht gerade T2 spielt, sondern mit den älteren Karten, dann verlieren diese auch nicht an Wert. Der Wert steigt sogar in vielen Fällen. Ein Beispiel? Ich habe zu meiner aktiven Zeit 4x die Karte "Bayou" angeschafft für ca. 20 Euro. Heute kann ich diese für ca. 35€ wieder verkaufen (Quelle MkM).

Das mit echten Karten gespielte MTG ist also eines der wenigen Hobbys mit Werterhaltung. Zudem kann man viel Spaß mit Freunden haben. Also ich persönlich spiele lieber mit realen, mir direkt gegenübersitzenden Personen, als mit irgendwelchen Nerds, welche viel Geld(monatlich!!) für WoW etc. auszugeben. WoW hat übrigens einen echten Suchfaktor! Viele Jugendliche sind oder waren süchtig, in China soll sogar ein Mensch verhungert sein, weil er vergessen hat zu essen.....

Also ich persönlich kann deine Argumentation nicht nachvollziehen. Wer sich etwas im Internet kauft, ohne Gegenwert ob nun WoW oder virtuelle Karten ist selber Schuld. Hier aber das ganze TCG in den Sumpf zu ziehen, folgt vielleicht aus deinem Frust über die 230 € die du "investieren MUSSTEST" ... Also nachdenken hilft ;-)

Wenn du dich mal mit dem "Real-Life" beschäftigen würdest (offensichtlich notwendig, hübsches Bild ;-) ) , dann wärest du vielleicht im realen Magic gelandet und hättest deine 230€ auch wieder komplett oder zu großen Teilen rausbekommen, aber so schlau warst du ja leider nicht ;-) Nebenbei hättest du Leute kennengelernt (ja Menschen aus Fleisch und Blut) und viel Spaß gehabt, Depp :D

Ich hatte auf jedenfall viel Freude an deinem Artikel, vor allem die Vergleiche zum Schluss sind der Hammer :D :D :D

Falke (unregistriert) 13. Juni 2013 - 20:08 #

Ich verstehe den Titel des Artikels Geldfalle nicht. Du hast 230€ dafür ausgegeben. Das ist richtig. ABER es war doch DEINE eigene Entscheidung "virtuelle" Karten zu erwerben und anderes. Warum gibts du jetzt WotC die Schuld dass die Karten oder das Spiel Geld kosten?
Im Übrigen, Magic ist wenigstens eines der TCG, in denen man auch mit alten Karten noch gut spielen kann und die nicht wertlos sind (Jeder kann sich selbst denken, über welche ich rede). Es kommen zwar immer neue Karten mit anderen Fähigkeiten heraus, aber dennoch ist das Spiel an sich relativ ausgeglichen.

trololol (unregistriert) 19. Juli 2013 - 13:40 #

Hobbys können teuer werden.
Schockierend!

Al3xander (unregistriert) 20. Juli 2013 - 11:09 #

Also ich weiß nicht wo hier das Problem liegt. MTG ist ein Hobbie wie jedes andere und verglichen mit Hobbies wie Fallschirmspringen, Motorcross oder professionellem Modellbau auch nicht teurer, eher billiger.

Ein T2 (Standard) Turnierdeck (60 Karten) kostet etwa 300-500€. Doch das Geld ist ja nicht weg, es steckt in den Karten. Mal spielt damit auf Turnieren etc und wenn man will verkauft man die Karten wieder. Mal mit Gewinn, mal mit Verlust. Wenn man natürlich so dumm ist und Booster oder Intro-Packs kauft, ist man selber schuld.

Man sollte erkennen, dass es besser ist eine wertvolle Karte für 25€ einzeln zu kaufen anstatt für das Geld 8 Booster zu holen und dann nichts wertvolles drin zu haben.

Ich habe jetzt in zwei Jahren MTG (Wiedereinstieg) knapp 1000€ in MTG investiert (nur echte Karten), im Gegenzug aber für 1200€ bei Magickartenmarkt Karten verkauft und habe immer noch prall gefüllte Ordner mit Rares.

BlackTed (unregistriert) 24. Oktober 2013 - 23:31 #

Wie alles auf der Welt kann man auch bei Magic ziemlich arm werden^^, aaaaber man kann auch einen ziemlichen Reibach mit dem Verkauf von Karten (gerade bei magickartenmarkt.de) machen. Alles was es dazu benötigt ist ein Verständnis für gewisse Tendenzen zur Entwicklung des Metagames. Und schon kann man Karten für z.b. 8 € ankaufen und ein paar Wochen (wenn man es richtig macht) für bis zu 1,5x so viel verkaufen. Ist wie mit Aktien.

Rouva (unregistriert) 19. November 2013 - 17:06 #

Wirklich schöner Artikel.

Allerdings muss ich dazu nun auch etwas loswerden.
Ich selbst zähle mich zu den "Pros", soll heißen.. spiele MTG seid nun 17 Jahren und gehe regelmäßig auf Tuniere.

1: JA, man kann unheimlich viel Geld in diesen bereich reinstecken, das passiert vor allem den neueren Spielern.
2: Auch mit sehr wenig Geld lässt sich dieses Spiel betreiben.
Bsp. Mein Tunierdeck kostete 72€, mit diesem Deck habe ich bei 6 Tunieren mich unter die Top 10 gespielt und insgesamt durch die Tuniere Minus Startgeld ~450 Euro erwirtschaftet.
3: Kauft niemals Karten von Plattformen oder Einzelläden sondern über "Magic karten markt".. dies macht aus einer 10 Euro Karte(MKM) ansonsten eine 20 Euro Karte.
4: Duels of the Planeswalkers ist ein nettes Spiel doch hat nur wenig mit dem eigentlichen Kartenspiel zu tun.
5: Ich habe mir Magic Online angesehen und muss dazu sagen: Achtung Geldfalle.

Wer Magic wirklich spielen will, der sollte in einen Laden gehen wo man vor ort spielen kann, zugucken, Kontakte knüpfen und es sich von einem vernünftigen Spieler erklären lassen. Starterdeck kaufen welches zu seinem Spielstiel passt und nach und nach mit einzel Karten aufwerten (Bei MKM kaufen).

Im Laufe der Jahre habe ich gewiss einen Batzen geld in die Karten investiert, vor allem durch die Fehler in der "jugend".
Doch ich bereue nichts.
Meist gehe ich einmal die Woche in eine Bar wo man spielen kann und spiele mit neuen Leuten oder alten Freunen vor ort, oder treffe mich wo anders mit Freunden, hin und wieder gehe ich auf die Tuniere und habe eine Menge Zeit fernab von PC oder TV mit Freunden verbracht.

DAS alles ist meine persöhnliche Meinung.
lieben Gruß Euch noch.

Xeno-Mind (unregistriert) 6. Juli 2014 - 15:20 #

was soll ich sagen...bevor ich über 100€ für ein "mögliches" Hobby ausgebe informier ich mich.Ich selbst war mit Magic immer zufrieden (echtwelt).Ausgaben lagen wohl um die 100€-150€ IM JAHR!Mittlerweile spielen wir mit 6 Mann Warhammer 40k tabletop.Ausgaben in 2,5 Jahren ca 800€.Finde den Beitrag nicht gut,wer seine Kohle halbherzig aus dem Fenster ballert ist selber Schuld,aber gut,aussen stehende werden nun wohl niicht mehr auf die Idee kommen ins Hobby einzusteigen

Zar__ (unregistriert) 24. Juli 2014 - 19:35 #

Da kann mann nur sagen i****, ich spiele seit 8 Jahren und wer einfach mal so, solche Summen ausgibt und offenbar null Ahnung hat und sich auch nicht informiert, da sage ich nur selber Schuld. Da wundert man sich schon wie so jemand überhaupt irgendetwas auf die reihe bekommt bei einer solchen Lebensart. Und man kann MtG schon für 15€ mit brauchbaren Karten spielen.

Deth92 (unregistriert) 7. August 2014 - 10:01 #

Vor allem ist es ja nicht wichtig in was man das Geld investiert sondern wie viel Spaß man damit hat. Ich z. B. finde 230 Euro für Tickets für ein Fußballspiel das dann 2 - 3 Stunden geht, auch nicht grad wenig (bin ja auch kein Fan - deshalb ist es mir auch egal ob es sich um Topspiele handelt oder nicht). 3 Monate - 230 Euro und wenn man mit Freunden spielt kann man damit ja ne ganze Zeit lang spielen. Also beschränken sich die 230 Euro ja nicht nur auf die 3 Monate sondern auch die Zeit danach. Und wenn man es so betrachtet ist das dann nicht so schlimm.

Gruß

Deth

PS: Und wenn man sich natürlich die Karten offline und online kauft ist man i-wo auch selbst schuld das man auf die Kosten kommt. Ganz einfach für eins entscheiden und dann in 3 Monaten nur 115 Euro zahlen... Schwupps, ist gar nicht mehr so viel ;-)

jannilinos (unregistriert) 17. August 2014 - 16:08 #

Also ich find den Artikel eigentlich nicht so toll. Es stellt das Spiel nun in ein schlechtes Licht, nur weil der Autor, das gibt er selber zu, nicht mit seinem Geld haushalten kann. Wieso gibt ein erwachsener Mann 230 € für Pap- und Onlinekarten aus, wenn er sie sich nicht leisten kann.
Wie viele hier schon geschrieben haben, ist das Spiel ein Hobby. Jeder kann entscheiden wie viel Geld er darein pumpt. Im Regelfall ist es das Geld was man über hat und mit dem man sich eine Freude machen will.

Ich find jetzt mit 230 € ist er eigentlich noch günstig gefahren. Er hat im Prinzip ja auch 3 Spiele gleichzeitig parallel angefangen.

Zurück zum Punkt den Artikel könnte man 1:1 auf jedes andere Hobby übertragen. Autofahren, Motoradfahren, Hunde, Pferde, Fussball, PC, Auto-Tuning, Eisenbahn, Fliegen, Briefmarken sammeln,.....

Egal was man macht, nur sollte man nicht hinterher im Internet rumjammern und bestimmte Hobbys als Geldfalle darstellen.
Für das was ich an Spaß mit MTG oder auch MTGO hatte bzw. habe, finde ich die 75 € die ich im Monat dafür ausgebe nicht viel Geld.

Torben (unregistriert) 17. September 2014 - 14:52 #

Ganz schwacher Artikel. Selten so einen Mist gelesen.

Queen Muse (unregistriert) 14. Dezember 2014 - 22:44 #

Der Artikel ist recht schlecht.
Als erstes stört mich schon mal der Vergleich zu MMOs. Da kenne ich Tonnenweise Free2Play MMOs in denen man schnell 230 EUR am Tag ausgibt. Hab selber 2 in den letzten 7 Jahren gespielt. Da geben Leute die es können, schnell mal 20.000 EUR im Jahr aus, nur weil sie in der Top10 dabei sein wollen. Bei Magic kann man das auch, muss man aber nicht. Mit einem Budget von 100 EUR kann man auch spielen. Ich habe festgestellt, dass Geld, dass du in ein MMO steckst, in aller Regel einfach weg ist. Bestenfalls kann man jemanden finden, der einem bestenfalls 1/10 des reingesteckten Geldes zurück gibt.
Deine Magickarten sind in der Regel noch gutes Geld wert. Auf Ebay oder Magickartenmarkt kannst du, wenn du nur ein wenig Glück beim öffnen hattest, schnell wieder Geld für die Karten bekommen. Viele verkaufen ihre wenigen Karten auch, um sich dann ein neues Deck zu bauen.
Nur die Sammler und Verrückten, die gerne alle Karten sammeln wollen, geben sehr viel Geld für Magic aus.
Diejenigen, die eine solche Reaktion wie du zeigen, haben in der Regel ihr verfügbares Budget weit überschritten um mit einigen Top Spielern zu konkurieren, nur um dann feststellen zu müssen, dass sie gegen ein mehrfaches des eigenen Budgets und jahrelange Erfahrung keine Chance haben. Hier spricht die Eifersucht auf diese Leute, nix anderes.
Magic ist ein schönes Hobby, und wie alle anderen Hobbys auch, kostet es Geld. Das schöne an Magic ist, jeder kann selbst entscheiden wie viel er ausgeben will.
Klar kann man Hasbro Geldgier vorwerfen. Aber Hasbro ist eine Firma, und Firmen wollen Geld verdienen. Ausserdem finanziert Hasbro auch Wettbewerbe wie die Pro-Tour mit mehreren 10.000 EUR Preisgeldern.

Zett mtg (unregistriert) 7. Februar 2015 - 10:04 #

Es ist ein schönes Spiel (offline !!!) für gemütliche Abende unter Freunden. Ich spiele es bestimmt schon 20 Jahre und kaufe mir noch immer gelegentlich spielbare Karten. Natürlich kostet es Geld – aber mit 40 Jahren Lebenserfahrung kann ich sagen – alles kostet Geld. Und ist Geld nicht da um es auszugeben? Ist das Leben nicht da - um auch mal Spass zu haben? Und wenn man die Karten pflegt, kann man sie immer recht sicher verkaufen (wie Aktien). Es gibt mittlerweile sehr gute Plattformen (nicht ebay) für den Verkauf von Karten. Natürlich wäre es schöner, wenn die Karten nichts kosten würden – aber kostenlose bio Lebensmittel wären auch gut. Und das ist das eigentliche Problem – Geld. Wir sollten eher darüber diskutieren, ob das mit dem Geld so ´ne gute Sache ist.

Sascha (unregistriert) 1. März 2015 - 21:51 #

OK - und welchen Sinn hat dieser Beitrag jetzt genau? Wolltest du die Welt davon in Kenntnis setzen das die Entwickler von Spielen Geld verdienen müssen um ihr Spiel immer weiter zu entwickeln um es so über Jahre hinweg interessant zu halten? Hast du einen hauch von Ahnung davon wie viel Arbeit und Zeit (und damit auch Kosten) entstehen um ein Spiel wie Magic zu entwerfen und zu pflegen? Oder wolltest du mit diesem Artikel darauf aufmerksam machen das du deine Spielsucht nicht im Griff hast? Und was soll dieser Vergleich darüber was du mit dem Geld sonst so hättest machen können? Konzerte besuchen oder Fußballspiele ansehen. Toll - ist ja auch viel sinnvoller. Schreib doch mal nen Artikel fürs ADAC Club Heft mit dem Titel "Geldfalle Automobil" und Rechen dann mal vor wie viel Geld du schon in dein Auto investiert hast. Dann schreib dazu was du mit dem Geld sonst noch so hättest machen können. Ich bin mir sicher die Leser werden begeistert sein.

Warum muss ich auf einer Seite die sich gamersglobal.de nennt so einen Blödsinn lesen?

C0heed (unregistriert) 9. August 2015 - 15:05 #

Der Nächste Artikel lautet dann "Geldfalle Golfen"

Ich erinnere mich noch gut zurück, wie ich in jungen Jahren regelmäßig Minigolf gespielt habe. Für 3-5€ das Spiel, konnte ich dort gut Spaß haben. Damals ging es mir nicht darum zu gewinnen, ich wollte immer mit dem grünen Ball spielen, da dies meine Lieblingsfarbe war. Der Schläger musste nur zu meiner Größe passen und wurde mir vom Person ausgesucht.

Als ich dann älter wurde und das weibliche Geschlecht für mich entdeckt habe, habe ich mein Minigolf Hobby für gut ein Jahrzehnt auf Eis gelegt. Doch letztens habe ich es wieder für mich endeckt, da ich gerne Minigolf auf unserer WII gespielt habe.
Das reichte mir noch nicht, und so entschied ich mich dafür, einen Tag auf dem Golfplatz zu verbringen. Ich hatte einen Heidenspaß, und als der Besitzer mir anbot, auch mal eine Runde Golf mit mir zu spielen, wusste ich, ich brauche richtig gutes Equipment um oben mitspielen zu können.

Nun sitze ich hier, und möchte euch alle vor dem Sport "Golf" warnen, da eine gute Golfausrüstung nunmal mehrere tausend Euro kostet. Lasst euch nicht auf Hobbys ein, die Geld kosten! Auch wenn sie euch Spaß machen.

...Witz!

Knight925 08 Versteher - 213 - 12. November 2015 - 12:27 #

Natürlich kann man für Magic unmengen an Geld ausgeben. Für welches Hobby kann man das nicht?
Ich selbst spiele Magic seit über 10 Jahren, hauptsächlich in den Formaten Legacy und Commander. Warum diese Formate und nicht das beliebte Format Standard? Karten verlieren nach ca. 2 Jahren ihre Gültigeit für Standard. Demnach muss man alle seine Decks spätestens alle 2 Jahre komplett austauschen. Ausserdem sind Karten die global gesehen gar nicht mal so gut sind im Standard so teuer als wären Sie es (alternativen sind eben im Format nicht erlaubt, weil rausrotiert)
Daher spiele ich die "eternal" formate Commander und Legacy. Jede Karte die man hierfür jemals ertauscht, erkauft oder gezogen hat kann man benutzen bis man an Altersschwäche stirbt (:
Und selbstverständlich vermeide ich mir Karten zu kaufen, die gerade im Standard legal sind.
Man kann sich ohne weiteres für 30€ ein sehr sehr solides Deck kaufen, mit dem man Jahrelang Spass hat. Besonder stolz bin ich ausserdem auf mein Treefolk-Deck, in dem ich jede Karte für 2 Cent gekauft habe. Das ganze Deck kostete mich also nichtmal 50 Cent und funktioniert hervorragend. Wer ein wirklich starkes, auch einigermaßen Turnierfähiges Deck haben kann ist mit 100€ auch dabei.

Über die letzten 12 Jahre habe ich einen imensen Kartenpool und Decks aufgebaut, dabei habe ich wohl fast nie mehr als 200€ pro Jahr ausgegeben und auch nie viel drüber. Viele Karten sind wertstabil geblieben und insgesammt dürfte meine Sammlung deutlich mehr wert sein, als was ich dafür bezahlt habe. (Und ja ich könnte die wertvollen Karten jederzeit auf MKM loswerden)

Aber wozu? Wir treffen uns einmal die Woche in ner Kneipe und spielen bei nem Bierchen ein bischen Magic Multiplayer und hin und wieder treffen wir uns mal bei wem zuhause. Und ich muss mir dafür nichts anschaffen, ich kann meine Decks, die ich eh habe einfach mitbringen.
Wenn mich wirklich ein faires Turnier reizt geh ich irgendwo draften, bezahl meine 3 Booster (9€) und versuch durch gute picks, guten darauffolgenden Deckbau und wenig Fehler das Turnier zu gewinnen.

Seid keine Standard-Lemminge. Spielt mit euren Freunden/Bekannten casual Magic und lasst alle Editionen zu. Dann ist jede investition in Karten eine investition in die Ewigkeit und ohne den unnötigen Druck der Turniere seid ihr auch nicht genötigt mehr Geld auszugeben.

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