Report: Computerspielehefte

Die Zukunft von Print Report

Auflagenhalbierung, Verschlankung der Teams, jugendliche Heftverweigerer: Hiobsbotschaften für Fachzeitschriften gibt es genug. Doch Print stellt sich auf die gewandelten Leserbedürfnisse ein und besinnt sich seiner Stärken. Jörg Langer hat mit den Chefredaktionen der drei führenden Spielezeitschriften gesprochen.
Jörg Langer 13. August 2009 - 15:43 — vor 7 Jahren aktualisiert
Die traurige Auflagen-Entwicklung bei Fachmagazinen sind jedem bekannt. Einige Magazine müssen aufgrund fehlender Leser gar ganz eingestellt, zuletzt etwa die Bravo Screenfun, die im Jahr 2000 noch über 300.000 Hefte im Monat verkaufte; im Jahr 2009 waren es nur noch an die 10.000. Eines sollte man bei all den Negativ-Meldungen jedoch nicht vergessen: Auch ein Spieleheft, das „nur noch“ rund 100.000 Hefte pro Monat verkauft, macht damit einen Umsatz von gut einer halben Million Euro pro Monat, dazu kommen Anzeigenerlöse im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Das ist deutlich mehr Geld, als Online-Spielemagazine umsetzen, und erlaubt größere Redaktionen sowie größeren Aufwand. Die Frage ist nur: Wird dieser Mehraufwand überhaupt noch honoriert? Wir haben mit Petra Fröhlich (Computec), Christian Bigge (Axel Springer Verlag) und Christian Schmidt (IDG) über das Thema gesprochen, und über die jeweiligen Spiele-Hauptpublikationen PC Games, Computer Bild Spiele und GameStar.


Grundvertrauen und andere Vorteile

Petra Fröhlich verantwortet die PC Games und glaubt an Print: "Printleser beschäftigen sich intensiver mit ihrem Magazin."
Während es im Internet nur wenig Markentreue gibt – Seiten werden viel häufiger via Google angesprungen als direkt –, spielt sie bei Fachmagazinen eine wichtige Rolle: Man kennt die Redaktion, vertraut der Marke, ist auch bereit, sich bislang unbekannte Spiele empfehlen zu lassen. Doch wer googelt schon nach einem Spiel, das er gar nicht kennt? Dieses Vertrauen der Leser in Print siedelt Christian Schmidt sehr hoch an: „Der Inhalt unterscheidet Print nicht mehr grundsätzlich von Online, sehr wohl aber das Physikalische: Papier und Druckerschwärze haben die Anmutung des Dauerhaften.“ Daraus resultiere ein Vertrauensbonus nach dem Motto: „Die Leute, die das machen, werden schon zweimal drüber nachdenken, ob das, was sie da drucken, richtig ist.“

Heutzutage würden sich die Leser sogar noch bewusster für ein Heft entscheiden als früher, ergänzt Petra Fröhlich: „Printleser beschäftigen sich viel intensiver mit ihrem Magazin, als das Online-Leser mit einer Website tun.“ Christian Bigge erreicht aus seiner Sicht eine sehr differenzierte Zielgruppe mit Computerbild Spiele (CBS), und „überfordert diese auch nicht. Wer durch Casual Games, Nintendos famielienfreundliche Wii oder den riesigen Markt der Free-Onlinegames neugierig gemacht wurde, dem bietet Print ein optimales Medium, um auf einen Schlag die wichtigsten Informationen zu bekommen.“ Dennoch sei für den Hardcore-Gamer eine CBS weniger interessant, weil er sie schlicht nicht mehr benötigt. Für einen Neueinsteiger ist das Magazin wiederum zu speziell, um alle Inhalte zu begreifen. „Aber alles dazwischen wollen wir erreichen!“, gibt Bigge als Losung aus.

Der Chef von Sony Computer Entertainment Europe, Andrew House, ist sich sicher, dass physikalische Datenträger aufgrund zunehmender Größe der Spiele auch weiterhin wichtig bleiben werden. Mit dieser Ansicht ist er nicht allein; auch die befragten Print-Spezialisten sehen Heft plus DVD längst als eine multimediale Einheit an. Christian Bigge spricht von einem Freizeit-Gesamtpaket, das den Leser durchaus einen ganzen Monat lang beschäftigen könne. Und PC Games steckt laut Petra Fröhlich einen gewaltigen Aufwand in den Datenträger: „Gerade bei den Spielevideos bieten wir eine Qualität, die man im Internet kaum findet.“ Zudem würden die Demos, Vollversionen und MMO-Clients immer größer: „Da kauft sich mancher lieber ein Heft mit DVD, als sich das alles aus dem Internet runterzuladen“, erklärt die PC-Games-Chefin. „Allerdings sehe ich kein Nachfolgemedium für die Heft-DVD – ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in zwei Jahren Blu-ray-Scheiben beilegen werden.“

„Der Inhalt unterscheidet Print nicht mehr grundsätzlich von Online, sehr wohl aber das Physikalische: Papier und Druckerschwärze haben die Anmutung des Dauerhaften.“



Alternde Zielgruppe, steigende Ansprüche

Wenn es schon kein Nachfolgemedium für die Heft-DVD gibt, gibt es dann wenigstens „Nachfolgeleser“ für die jetzigen? Hier liegt die wohl größte Herausforderung für die drei Blattmacher: Ihre Kundschaft wird immer älter, längst heißt die Hauptzielgruppe nicht mehr „14 bis 17“, sondern „25 bis 35“. Das ist schön in Sachen Kaufkraft, jedoch weniger schön in der mittelfristigen Perspektive. Die Vermutung liegt nahe, dass bei diesen Printlesern Gewohntheit eine wichtige Rolle spielt --  aber auch Qualitätserwartung und Zeitersparnis: „Ein Vorteil von Print ist die Begrenztheit an Platz“, erklärt Christian Schmidt. „Das zwingt zur Auswahl, zur Gewichtung, also zu journalistischen Kerntugenden. Als Kontrastprogramm zu den täglich neuen Informationen des Internets vermag ein Heft mit seiner Vorauswahl des Wichtigen einen Kaufanreiz zu bieten.“ Christian Bigge fügt hinzu: „Print hat immer noch den Vorteil, überall konsumierbar zu sein. Print bietet einen kompakten Marktüberblick, betreibt meist einen erhöhten Testaufwand.“


Mutmaßungen, der heutige Printleser wäre gebildeter oder qualitätsorientierter als ein reiner Online-Leser, widerspricht Christian Bigge: „So weit würde ich nicht gehen, es handelt sich einfach um unterschiedliche Nutzungen. Online bietet schnelle und mittlerweile auch umfassende Information. Print ist transportabel, kann vertiefen, ist letzten Endes nachhaltiger.“ Doch Christian Schmidt betont: „Heutige Heftleser sind Leute, die die Qualität von Print schätzen gelernt haben, und zu deren Lebensgefühl das Lesen von Zeitschriften dazugehört.“

Petra Fröhlich sieht vor allem Menschen, die Spiele als Hobby betrachten, als typische Heftkäufer: „Einsteiger landen heutzutage eher bei Gratisspielen oder großen Marken wie Fifa, weniger bei einem Fallout 3.“ Sie vermutet jedoch, dass Spieler mittlerweile weniger Geld für ihr Hobby ausgeben, und gerne auch mal ein Gratis-Browsergame ausprobieren. Statt 50 Euro für ein Vollpreisspiel werden dann 5 Euro für Items ausgegeben. Der große Anteil an Budgetspielen in den Verkaufscharts scheint Fröhlichs Analyse zu bestätigen.

Online-Spiele als Gefahr und Chance


Die drei Printspezialisten sehen die Beschäftigung mit immer weniger Spielen über einen immer längeren Zeitraum als großes Problem für Generalistenhefte. „Dieses Phänomen gab es vor zehn Jahren nicht“, klagt Petra Fröhlich, „da haben viele heute einen Strategie- und morgen einen Action-Titel gespielt.“ World of WarCraft aber sei im Stammheft der PC Games nicht mehr vernünftig darstellbar, zu tief müsse man in die Materie einsteigen, als dass das auf einigen wenigen Heftseiten möglich sei. Die Objektleiterin von PC Games und PC Action ergänzt: „Unsere heutigen Leser sind klassische Hit-Käufer, die auch über Genregrenzen hinweg die wichtigen Titel kaufen und spielen wollen“.

Dass World of WarCraft und Co. faktisch viele Spieler „aus dem Markt“ nimmt – für andere Spiele, aber auch für Generalistenhefte –, muss nicht nur eine Bedrohung sein: Buffed etwa ist als Online-Datenbank für WoW gestartet, erhielt nach der Akquisition durch Computec redaktionelle Inhalte um die Datenbank herumgestrickt, bis die resultierende Portal-Website so erfolgreich war, dass der Verlag ihr eine Printfassung zutraute. Das Konzept ging auf, Buffed erscheint zweimonatlich mit einer IVW-Auflage im 60.000er Bereich; über eine monatliche Erscheinungsweise wird nachgedacht.

Sogar Computerbild Spiele – online sehr spät gestartet – bietet den Lesern mittlerweile Clients oder Zusatzgegenstände (Serialisierung erlaubt eigene Freischaltcodes pro Heft) für Online-Spiele an, und trifft damit auf interessierte Leser. GameStar beleuchtet die Themen MMO nicht nur mit Tests, sondern immer wieder auch mit Reportagen.

Titel wie World of Warcraft sind so populär, dass sie sogar eigene Printhefte rechtfertigen.

Kotfur (unregistriert) 3. August 2009 - 22:39 #

Christian Schmitt durch Christian Schmidt ersetzen bitte :)

Erster Absatz, vorletzte Zeile.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 3. August 2009 - 22:42 #

An der Universität Kiel hat sich der Nachrichtenchef von Stern Online Dirk Benninghoff anfang des Jahres zu diesem Thema geäußert. Er hat ebenfalls die Entwicklung der Auflagen, Absätze und Zugriffszahlen ausgewertet und sieht die Zukunft klar im Onlinebereich.

Allerdings wird tatsächlich das gedruckte Medium mit Qualität und Erfüllung höherer Ansprüche verbunden. Ich persönlich glaube nicht, daß Printmedien völlig verschwinden. Dennoch bilden Kosten, sinkende Einnahmen, kleiner werdende Zielgruppen und harte Konkurrenz mit den Qualitätsansprüchen der Kunden einen Konflikt. Symptom dessen ist das sinkende Niveau der Nachrichten, andere Branche, aber vll doch übertragbar.

Die Preise der Printmedien müssten steigen. Wer dann noch bereit ist höhere Preise zu zahlen wird sich zeigen. Falls das gesamte Kulturgut Printmedium diesen Konflikt nicht übersteht und ausstirbt- der Markt kennt kein Erbarmen- wäre das schon ein Verlust.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12821 - 3. August 2009 - 22:48 #

guter artikel!

ich muss sagen kaufe mir nur noch sehr selten Magazine ausser es is mal ne vollversion dabei die ich haben will bzw schon immer spielen wollte
da die wichtigen tests meist online gestellt werden (zb bei PC games/gamestar)
früher hingegen war ich sogar abonnent diverser magazine^^

auch sonderhefte sind nicht nötig da es im inet grade bei wow/ROM genügend kostenloses material gibt was meist sogar besser/aktueller ist (zb buffed und co)

Paru 06 Bewerter - 89 - 3. August 2009 - 22:52 #

Also für aktuelle News ist das Printmagazin definitiv nicht mehr geeignet. Dafür müsste es täglich erscheinen und selbst dann sind Internetbeiträge aktueller.
Allerdings kann man trotzdem schöne Berichte und Reportagen in ein Printmedium einbringen.
Ich möchte dieses Medium auf keinen Fall missen, denn es ist der ideale Zeitvertreib auf der täglichen Zugfahrt zur Uni...Außerdem bin ich damit großgeworden und hänge irgendwie an diesem physischem Medium - übrigens war die Bravo Screenfun damals mein allererstes Spielemagazin.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12821 - 3. August 2009 - 22:55 #

aber selbst Reportagen sind meist paar wochen später auf den dazugehörigen Seiten zufinden warum sie das auch immer machen...

grimmi 10 Kommunikator - 466 - 3. August 2009 - 23:41 #

Sehe ich auch so. "News" und Tests bekomme ich im Internet schneller, vielfältiger und treffender. Was mich höchstens ab und zu grübeln lässt, ob ich mir doch mal wieder ein Heft kaufen sollte, sind gut gemachte Reportagen und Hintergrundberichte.
Das ist auch der Grund, wieso ich trotz heise.de und zig tausend (Computer-)Technikseiten im Internet immer wieder c't und iX kaufe. Dort habe ich nämlich wirklich einen Gegenwert: Umfassende Reportagen, Kommentare, Hintergründe und Blicke neben meinen Fokus.
Sollte sich ein Heft mal trauen, auf das Test- und Newsbrimborium zu verzichten und dafür ausschließlich kompetent recherchierte Berichte zu bringen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es überleben könnte. Sicher nicht mit Auflagen wie die CBS, aber eben genug, um am Markt zu bleiben.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 14341 - 3. August 2009 - 23:05 #

„Die Bild-Zeitung ist nicht umsonst die meistzitierte Zeitschrift Deutschlands, wenn es um Schlagzeilen und Nachrichten geht.“

Leider. Unter anderem wegen der Bild kommt für mich der Kauf der CBS nicht in Frage.

Ansonsten: schön zusammengefasst und die Aussagen der Interviewten gut ineinander übergeführt, sehr interessant zu lesen :-)

Hoffe, die Gamestar und die PC Games überleben die Krise, die CBS, naja...^^

Larnak 21 Motivator - P - 26079 - 3. August 2009 - 23:07 #

"Christian Schmitt durch Christian Schmidt ersetzen bitte :)"

Dabei sollte Herrn Langer der Name doch eigentlich bekannt sein ;)

Schöne Reportage!
Auch, wenn es viele gibt, die sagen, dass Printmagazine nichts taugen und "nur Müll" schreiben - für die Spielerschaft insgesamt wäre es auf jeden Fall ein Verlust, wenn sie es nicht schaffen, sich auf die geänderten Umstände einzustellen und zu überleben.

melone 06 Bewerter - 1512 - 3. August 2009 - 23:51 #

Zeitschiften für Computerspiele haben sich für mich seit geraumer Zeit erledigt.

Der Grund hierfür ist weniger in dem physikalische Medium und den damit einhergehenden Vor- und Nachteilen, als vielmehr in den unbefriedigenden Inhalten begründet.

Die Zeitschriften sind einfach nicht mit einem gewachsen und haben insgesamt nicht die Themen abgedeckt, die mich interessierten. Stattdessen gab's überwiegend pubertärer Schreibe und den tausendsten Preview zu den immer gleichen Spielen; im schlimmsten Fall noch von Leuten, die weniger Ahnung von einem Genre hatten als man vielleicht selbst. Anstatt für gute Beiträge wurde zudem das Geld für Tand wie überflüssige Spielebeilagen rausgeworfen.

Der Nachteil bei der Aktualität hat mich nie sonderlich gestört, zumal dieser durch einen gut recherchierten und tiefgründigen Artikel mehr als niveliert wird. Das Netz bietet aber den entscheidenden Vorteil, daß es, im Gegensatz zu den Spielezeitschriften, die für mich relevanten Informationen bereit stellt. Ich besitze immer noch diverse Abos, Tageszeitung sowie Magazine - keins hat aber thematisch mit Videospielen zu tun.

Eine Spielezeitschrift, die ich kaufen würde, müßte wieder mehr auf meine Interessen eingehen und auch am Computer, z.B. als PDF-File, konsumierbar sein - Onlinezugang zu allen Inhalten. Für Beides sehe ich im deutschsprachigen Raum derzeit Schwarz.

Agplayer 06 Bewerter - 90 - 4. August 2009 - 0:33 #

Sehr interessanter Artikel, bitte mehr davon.

Ich selbst habe bisher immer "nur" die PC Games gekauft und habe es bislang auch nie wirklich bereut. Der Unterschied zwischen Print- und Online-Magazin ist schwer zu beschreiben, aber ein sehr markanter Vorteil von Print-Heften ist die meistens ansprechende Optik der einzelnen Seite. Während bei Heften die Bilder gekonnt mit dem Text verbunden werden, sind Texte im Internet meistens an die Fähigkeiten der einzelnen Rechtschreibprogramme gebunden. Zudem sind sie oft mehrseitig, weswegen man sich in den meisten Fällen einfach nur durch einen Artikel durchklickt. Das ist bei Print-Magazinen nicht so. Online-Websites haben aber natürlich auch ihre Vorteile.

Carstenrog 16 Übertalent - 4838 - 4. August 2009 - 6:49 #

Also ich lese solche Hefte gerne in der Badewanne (Nein, nicht was ihr wieder denkt). Ein Laptop ist dafür nicht geeignet!

Creasy (unregistriert) 4. August 2009 - 9:05 #

Das einzige, was ich zu Printmagazinen noch hole, sind die Gratisausgaben der Gamestar alle 6 Monate, aber Geld für sowas ausgeben? Sicherlich nicht - außer natürlich es ist eine gute Vollversion dabei (da kauft man ja dann eben das Spiel und nicht das Heft) - wobei das eigentlich auch immer uninteressanter wird.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347316 - 4. August 2009 - 9:09 #

Genau, wieso Geld für "sowas" ausgeben. Oder auch Geld für Online-Magazine! Kostet ja alles nichts in der Herstellung!

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 4. August 2009 - 10:58 #

Hefte sind doch viel zu teuer, während online alles für den User umsonst ist. Serverkapazität wird einem nachgeschmissen und so nen Artikel kann man schnell während der Mittagspause oder am Abend schreiben...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347316 - 4. August 2009 - 13:30 #

Das ist nicht dein Ernst, das mit dem schnell mal einen Artikel schreiben?

Gamaxy 19 Megatalent - P - 14341 - 4. August 2009 - 19:49 #

Man darf auf die ersten Artikel von Freeks bei GamersGlobal gespannt sein^^

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2208 - 5. August 2009 - 9:36 #

Ich warte auch mit Spannung auf deinen Artikel Freeks. Oder vielleicht meintest du das ironisch? :D

Mash (unregistriert) 5. August 2009 - 17:28 #

Und da wundert man sich, wieso Leute glauben, Journalisten wären überbezahlte Schmierfinken.

Lieber Freeks, nein, einen Artikel schreibt man eben nicht mal eben während der Mittagspause. Ein Artikel erfordert Fachkompetenz, die schon vorher vorhanden sein muss, einiges an Recherche, die sich eben nicht am Abend schnell-schnell erledigen lässt. Er erfordert weiterhin treffende, passende Schreibe, erwähnte Gewichtung, im Idealfall macht's sogar Spaß, das zu lesen. Und das schreibt man nicht mal eben so.

freda (unregistriert) 6. August 2009 - 12:35 #

Da geb ich dir Recht Mash, wenn denn die Artikel in den Prints deiner Aufzählung entsprechen würden.

Wenn ich über etwas lesen will oder Infos brauche gehe ich auf Fanseiten, die haben nämlich Ahnung von der Materie. Dort erhalte ich aktuelle Infos, im Gegensatz zu Print-Mist, die versuchen auf allen Hochzeiten zu tanzen und dadurch wiederum deine Argumente nicht erfüllen können.

Die Zeit für Print ist abgelaufen, Ende der Papierverschwendung. Und der Mehrwert...ja...den hatte man früher in Form von Kiloweise Altpapier, danke auch.

Zup 11 Forenversteher - 566 - 4. August 2009 - 9:09 #

Printmagazine für Computerspiele liegen im sterben. Da kann man sich noch soviele Konzepte ausdenken, aber mehr als ein hinauszögern wird es nicht mehr werden. Aber es muss nicht gleichbedeutend das Aus der Verlage sein. Sie müssen ihre Onlineangebote entsprechend anpassen und optimieren, damit sich zumindest das gleiche Geld damit verdienen lässt. Premium Dienste sind hier das Stichwort. Zumal der Trend im Internet eh so langsam von "alles kostenlos" weggeht und der Online Werbemarkt in 2008 schon 1,3 Mrd Euro betrug. Genug Geld also um zu versuchen ein Stück vom Onlinekuchen abzubekommen.

floxyz 16 Übertalent - P - 4853 - 4. August 2009 - 9:34 #

Die PC Games hat sich meiner Meinung nach in den letzten Jahren zu oft neu erfunden. Die PC Powerplay (Neuauflage) hat mir echt gut gefallen, die Reportagen waren echt gut. Leider haben sie sich danach zu sehr vverändert, auch die Beigaben (Vollversionen) blieben weit hinter Gamestar und PC Games zurück. Und so hat es mich nicht gewundert dass sie plötzlich weg waren. CBS lese ich aus drei Gründen nicht: 1) BILD, 2) mich interessieren PC Spiele und nicht mehr 3) AB 18 Problematik.
Früher haben sie nie etwas über Spiele geschrieben die ab 18 waren. Die Gamestar hatte auch ihre Hochs und Tiefs, ich denke aber momentan sind sie wieder auf einem Hoch, weil eben ihre Reportagen wieder ganz gut und vermehrt auftreten.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6539 - 4. August 2009 - 9:57 #

"Die Zukunft von Print - jetzt online"
Allein das gibt schon fünf Sterne für die gelungenste Überschrift der Woche ;) Danke für den guten Report!

Ganon 23 Langzeituser - P - 38387 - 4. August 2009 - 10:44 #

Guter Artikel! Noch habe ich ein PC-Spielemagazin abonniert, aber irgendwie doch mehr aus Gewohnheit. Es ist schon angenehm, so ein Heft auch in der U-Bahn oder am Esstisch lesen zu können und mal nicht vorm Monitor zu hängen. Deswegen werde ich wohl so bald nicht auf Print-Medien verzichten. Leider merkt man aber, dass die große Zeit der PC-Spielemagazine vorbei ist. Angefangen habe ich mit der PC Player, nach deren Ende ging es nur noch bergab. Die PC PowerPlay fand ich auch noch spitze, wurde aber in Rekordzeit wieder eingestellt. Jetzt hat man eigentlich nur noch die Wahl zwischen PC Games und GameStar und voll überzeugend sind die beide nicht.

Herr Schön (unregistriert) 4. August 2009 - 10:52 #

Schwer zu sagen, wie es dem Print ergehen wird. E-Papers könnten das Papier ersetzen und stehts abrufbare PDF's zur Verfügung stellen. Das Papier an sich hat meines Erachtens keine große Zukunft. Größter Konkurrent von Print ist auch das Handy: Mit UMTS lässt es sich mittlerweile bequem im Internet surfen. Der Onlinebereich sollte in Sachen Videoberichterstattung gefördert werden. Da sich die Bandbreite stehts verbessert in Deutschland, werden Videos immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Grund dafür ist, das viele Gelegenheitsspieler ein Video bevorzugen. Komme ich persönlich nach der Arbeit nach Haus, lese ich zwar, doch schau ich mir sehr gern auch ein Video an. Und in meinen Augen herrscht noch wirklich keine ernsthafte Konkurrenz: Sehr gut finde ich die Domains cnet.com sowie gametrailers.com, die durchaus zu unterhalten wissen und zudem kompetent Informationen und Reviews abliefern.

Florian Pfeffer Freier Redakteur - P - 30009 - 4. August 2009 - 11:12 #

In letzter Zeit überlege ich mir jeden Monat immer länger, ob ich mir die Gamestar wie gewohnt kaufen soll. Solche Internet-Seiten wie diese hier stellen inzwischen nicht nur eine Ergänzung (durch aktuelle News) sondern schon einen Ersatz dar (durch Reportagen, Kolumnen und natürlich Tests und Previews).

Am Datenträger liegt es jedenfalls nicht, die Demos gibts im Internet, die Redaktionsvideos sind zwar nett, aber nicht der entscheidende Kaufgrund - genau wie die Vollversionen, die ich sowieso meist nicht installiere, weil ich einfach kein Interesse daran habe, das alte Zeug wieder aufzuwärmen, das ich entweder schon gespielt habe oder nie spielen wollte.

Warum gebe ich dann jeden Monat 6 Euro dafür aus? Irgendwie kann ich das gar nicht 100%ig beantworten, vielleicht einfach aus Gewohnheit oder aus Bequemlichkeit (die Zeitung abends im Bett oder in der Badwanne nochmal aufschlagen zu können) oder vielleicht, weil ich irgendwie den Eindruck habe, mit dem Magazin wirklich einen ganzen Monat Information meines Hobbys abgedeckt zu bekommen, obwohl das evtl. gar nicht stimmt (es werden sicherlich nicht sämtliche erschienenen Spiele getestet usw).

Jedenfalls denke ich, dass die Entscheidung für das Printheft immer schwerer werden wird, wenn die Fokussierung auf News, Tests und Previews so bleibt. Statt dessen Meinungen, Berichte, Hintergründe, mehrseitige Artikel über die Branche, dann kann das schon als Alleinstellungsmerkmal dienen. All das macht die Gamestar schon ziemlich gut (sorry für die "Werbung" aber ich kenne halt nur dieses Heft), aber die Ausrichtung sollte auf alle Fälle weiter dorthin vorangetrieben werden.

PumpkinStrikesBack 10 Kommunikator - 356 - 4. August 2009 - 11:12 #

Natürlich wird die Heft-DVD irgendwann durch ein Nachfolgemedium ersetzt werden, sei es Blu-Ray oder ein anderes Format. Wie kann man nur so kurzsichtig sein? Die Geschichte spricht doch für sich: die Heft-Diskette wurde abgelöst von der Heft-CD und diese wiederum von der DVD.

Bibliothekar 11 Forenversteher - 770 - 4. August 2009 - 11:14 #

Nicht in den nächsten 3-4 Jahren. Und ich bin nicht sicher ob die grade so weit planen.

Patrick 15 Kenner - 3955 - 4. August 2009 - 11:53 #

Nachfolgemedium? Internet?! Ist doch schon längst soweit. Wird die Scheibe ablösen...

Bibliothekar 11 Forenversteher - 770 - 4. August 2009 - 11:13 #

Zwar scheinen sich alle drei Kandidaten der Reportage der Probleme bewusst zu sein, nur sehe ich das kaum in den Heften.
Einige Tests oder Previews sind ganz gut gemacht, aber grad bei der Gamestar sind noch Tests drin die es nicht braucht. Beispiel Gamestar 09/2009 Seite 68. Da ist ein Test zu Transformers und Ice Age 3 drauf. Wieso so kleine Minitests nicht online veröffentlichen und in der Zeitschrift auf die Onlineartikel verweisen. Spart Platz und so können die größeren Artikel mehr Inhalt bekommen. Das Gamestar Beispiel habe ich in der Form gebracht weil ich deren Zielpublikum bisher immer als Viel- / Gerne- / Hardcore-Gamer interpretiert habe.
Die Gamestar hole ich mir garnicht mal wegen der Tests, obwohl die Zeitschrift prima Klolektüre ist (nicht abwertend gemeint) sondern wegen der für meinen Geschmack gut gemachten Videos. Ich mag die Truppe irgendwie.

Aber ich finde der Radiovergleich hinkt stark. Ein Radio ist in vielen Haushalten einfach da. Man drückt auf einen Knopf und es kommt Ton raus. Eine Zeitschrift muss man sich a) kaufen und b) für Geld

Und was anscheinend auch vergessen wird: Die Qualität des Online Auftritts wirkt sich auch auf den Print Teil aus.
Was sieht man da bei ...

PC Games:
Bilderpool, Das Babe der Woche
Blinkende Werbung überall.
Werbung bevor man überhaupt erst auf die Seite kommt

Gamestar:
Hilfe es blinkt überall (Werbung).
Babes der Woche. Hmmm das kennen wir doch beides schon.
Im Vergleich zu PC Games noch relativ aufgeräumt. Der Teufel steckt aber im Detail, jeder der bei Gamestar schon mal was kommentieren wollte weiß sicherlich was ich meine (Kommentare werden nicht angezeigt, etc)

Computer Bild Spiele:
Werbung bewegt sich, ist aber nicht ganz so schlimm.
Inovation pur: Sexy Cyber-Babes
Keinerlei Newsartike Übersicht.

Käufer für seine Hefte bekommt man damit eher weniger glaube ich. PC-Games und Gamstar in der Online Variante sind aus meiner Sicht klar auf pubertierende Jungen ausgelegt.
Computerbild Spiele wirkt trotz fehlender historischer Übersicht aufgeräumter aber im Endeffekt auch eher schlecht als recht.
Ich glaube einfach nicht das man Print und Internetauftritt strikt voneinander trennen kann, daher hab ich das hier mal so breitgetreten ;)

Gruß

Porter 05 Spieler - 2981 - 4. August 2009 - 11:27 #

Club Nintendo: damit hats angefangen :-)

Total: jaja auch Nintendo :-)

PowerPlay: bestes Heft, Multiformat!!!

PC Games: ist und war OK

Gamestar: zum in die Tonne treten selten so ein unpersöhnliches und dämliches Machwerk in der Hand gehabt... (früher hatte es noch ganz nette Vollversioenen)

PC Powerplay: mit großen Erwartungen und Hoffnungen gestartet aber es hatte nichts/nicht genug was es einzigartig machte...

PC ACTION: bis vor einem halben Jahr mein liebstes und bestes Heft
selten hatte ich mehr Spass beim Lesen einer Klolektüre als bei der PC Action, und selten hat mich eine beigelegte Heft DVD mehr auf meinem Sofa unterhalten,
natürlich muss man schwarzen- und Fäkalhumor mögen...
leider hat Frau Petra Fröhlich aka Mauerröder die 2 besten und ältesten Redakteure zum Jahreswechsel auf die Straße gesetzt da die alte Garde zu teuer ist im gegensatz zu neuen Schreiberlingen...
schade drum aber so spare ich jetzt auch Jährlich/Monatlich Geld :-)

jetzt hab ich nur noch die GEE abonniert...

Patrick 15 Kenner - 3955 - 4. August 2009 - 11:51 #

tsts nie PCPlayer gelesen? ;-) Mit Club Nintendo hat es auch bei mir angefangen...

heat 09 Triple-Talent - 256 - 2. September 2009 - 21:03 #

PC ACTION war für mich immer ein Beispiel für schlechten Humor. Diese Kinderwitze über das ganze Heft sind wahrlich schwer zu ertragen. Für mich die ASM der Neuzeit.

Patrick 15 Kenner - 3955 - 4. August 2009 - 11:54 #

Schade, an sich nichts Neues, was die Leute in dem Interview sagen. Ab einen gewissem Punkt hat man den Qualitätsverfall bei den Magazinen gemerkt. Daher ist Print für mich keine Option mehr.

Mir fallen nur erstaunliche Paralleln auf. Quelle und Karstadt gehen pleite und Mediamarkt bzw. Spezialmärkte machen sich breit. Auch unabhängig vom Internet, gibt es Trends in der Gesellschaft, die erkannt und adaptiert werden müssen.

Mit Spielen und Print verhält es sich ähnlich, so dass man Aufgrund der Masse sich nur noch die eigenen Highlights raussucht. Sei es GTA4, der letzte Harry Potter oder ein Sachbuch. Dagegen ist das Internet reine Unterhaltung, von Vielen für Viele, was ein großer Unterschied zu den klassischen Medien ist und diese Stärke scheinbar ihnen kaum bewusst ist. Dadurch verspielen sie viel. Die anderen Medien schrumpfen sich gerade Gesund. Ich sehe die Entwicklung durchaus positiv.

Was vergessen wurde: Print ist "tod" aber der Journalismus bleibt bzw. sollte wieder gefödert werden.

GamingHorror Game Designer - 968 - 4. August 2009 - 12:31 #

Das einzige Spielemagazin das ich noch abonniert habe ist die EDGE. Die hat ein wunderschönes Layout, kritische Tests die oft genau die Schwächen bemängelt die auch mir auffallen und andere Tests unter den Tisch kehren, und vor allem großartige Reports die es so im Internet einfach nicht gibt.

Die anderen sind schon seit über einem halben Jahrzehnt abbestellt. Das fing damit an das Gamestar und PC Games sich kaum noch voneinander abgehoben haben - die gleichen Previews, die gleichen Tests. Warum soll ich das zweimal lesen? Und warum überhaupt?

Entsprechend sind die Stückzahlen der Print Magazine seit Jahren konsequent rückläufig. Ich glaube vor ein oder zwei Jahren gab es einen richtig großen Dämpfer für die Computer Bild Spiele mit rund 30% Rückgang der Auflage. Aua!

Das geht dann so weiter bis am Ende vielleicht noch 2 generelle Spielemagazine übrigbleiben, die anderen verlieren irgendwann die kritische Masse und sterben aus. Die spezialisierten Magazine sind doch aber die ersten die sterben, wann gab es das letzte Playstation oder Nintendo Magazin? Oder das erste First-Person-Shooter Magazin? Zumal grade die Online viel stärker vertreten sind.

Aus meiner Sicht hat Print diese Vorteile:
- große Reportagen, Making Of, usw ... Einblicke die Online Mags (noch) selten kriegen oder vom Aufwand her nicht reissen können
- angenehmer zu lesen als auf Computer, lädt zum stöbern und diskutieren ein
- immer dabei, ob am Strand oder auf dem Klo

Martin 13 Koop-Gamer - 1768 - 4. August 2009 - 14:04 #

Jaja, die gute Edge. Bedingt durch zu wenig Zeit musste ich schweren Gemütes das Abo kündigen. Bleibt mir hier in Deutschland aber immerhin noch die GEE und die MakingGames (ehemals GameStar Dev).

Bei allen anderen Punkten muss ich dir recht geben. Wer braucht in einem Print Magazin noch riesige Reviews, wenn es online doch zu Hauf vernünftige Videoreviews gibt. Was Printmagazine wirklich absetzt sind Hintergrundberichterstattungen. Und auch da holen Onlinemagazine gewaltig auf.

Madcow 18 Doppel-Voter - 11400 - 4. August 2009 - 22:23 #

Bin auch irgendwann zur Gee gekommen. Hauptsächlich durch den damaligen Podcast ^^ Ich finde den Weg den die Gee mit ihren eher auf Lifestyle Magazin getrimmten Layout super. Alles ist klar platziert und dem Auge wohlgefällig. Mir behagen die restlichen Mags mit ihren "bis zum Seitenrand überquillenden chaotisch Inhalt" einfach nicht mehr. Die Edge ist hier leider nur zu Wucherpreisen zu bekommen, kennt einer ne gute Alternative? Der Pfund steht doch so gut :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29808 - 4. August 2009 - 14:22 #

In die PCPowerplay habe ich damals große Hoffnungen gesteckt. Sehr ambitioniert gestartet und dann leider irgendwann großartig nachgelassen :( . Wenn ich heute die ersten PCPPs anschaue, fällt mir auf, daß einiges zwar nicht wirklich rund wirkte und an allen Ecken und Enden noch gefeilt werden musste. ABER es hat Spaß gemacht, die Hefte zu lesen. Irgendwann gings aber abwärts, zuerst mit der Onlinepräsenz, dann auch mit dem Heft. Die letzten Ausgaben schaue ich mir heute nur noch ungerne an, sehr peinlich, was da teilweise produziert wurde.

Ähnlich schaute es ja auch bei der Powerplay damals aus. Einstmal unter den Podcast-Veteranen DocBobo und Heini L. ein strahlendes Multiformatmagazin mit gut geschriebenen Artikeln und Tests, später dann ein bonbonbunter Bravo-Verschnitt. Ähnliche Phasen hatte auch die PCPlayer zwischenzeitlich. Die Ära der "5 Sterne" war meiner Meinung nach nicht die beste Zeit des Heftes. Trotzdem war die PCPlayer meiner Meinung nach das letzte durchgehend sympatische Projekt. Die Gamestar hatte in meinen Augen immer wieder Höhepunkte und dann wieder massive Tiefpunkte. Den Hardwarebereich der Gamestar schaue ich mir schon nur noch an um zu lachen (oder weinen, je nachdem wie seltsam gerade wieder berichtet wurde). Die Tests sind mittlerweile austauschbar. Einzig die Reportagen, auch eine große Stärke der alten PCPowerplay-Ausgaben, sind oft mehr als nur Lückenbüßer und Klolektüre.

Ich werde trotzdem weiterhin Printmagazine kaufen und lesen. Bei der Mittagspause wird man halt in der Firmenkantine immer sehr sehr doof angeschaut, wenn man das Netbook aufklappt ;) . Aber immerhin erscheint die c't alle zwei Wochen.

Wo bleibt eigentlich Evil? Ein Report über Printmagazine und der Magaziniac ist nicht anwesend?

GamingHorror Game Designer - 968 - 4. August 2009 - 14:33 #

>>Trotzdem war die PCPlayer meiner Meinung nach das letzte durchgehend sympatische Projekt.<<

Dem stimme ich voll und ganz zu.

Und davor gabs noch die ASM ... die war großartig bis zu der Zeit als sie ultradünn wurde.

Der Test of Time von Computer Magazinen ist für mich, wenn man sie 5 Jahre später wieder hervorkramt und tatsächlich nochmal intensiv liest. Das kenne ich nur von 3 Zeitschriften: ASM, PC Player und c't (wobei bei letzterer der Technologiefortschrittsstaunfaktor das meiste ausmacht).

Thuril 10 Kommunikator - 445 - 4. August 2009 - 14:39 #

Bester Artikel auf GG bisher! Danke für die Informationen!

Ich selbst bin seit ich denken kann Abonnent der GameStar, und wie Jörg richtig schreibt ist es bei mir mittlerweile eher Gewohnheit das Heft am Monatsende zu haben und mehrere Tage im Zug zu genießen, und weniger der Drang mich informieren zu müssen.

Für schnelle Info's nutze ich Sites wie diese. Jedoch ist hier die Info meist sehr kurz und wenig Aussagekräftig ob das Spiel mir zusagt oder nicht. Die "Info" über welches Spiel ich mich informieren will hole ich mir aus der Gamestar. Wenn ich ein Spiel kaufen will vertraue ich mittlerweile blind Menschen wie Fabian Sigismund oder Petra Schmitz :)

Ich werde, solange es Printmagazine gibt, eines abonnieren. Ich hoffe die GameStar macht sich noch eine Weile. Für mich stehen Seiten wie GG und Magazine wie die GameStar nicht in direkter Konkurrenz.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6539 - 4. August 2009 - 15:10 #

Wie der Bericht sagt: Print und Online schließen sich nicht aus. Sie ergänzen sich. Ich bin begeistert von Artikeln wie diesem, die ich online lese, aber ich bin auch GameStar-Abonnent und Leser seit der Erstausgabe.

Ich halte für gut möglich, daß die Print-Leserzahlen noch zurückgehen. Aber eine "Kern-Leserschaft" wird bleiben. Aus vielfältigen Gründen: Doof gesagt: Den Laptop kann ich zwar mit aufs Klo nehmen, aber die GameStar ist bequemer. Zweitens: Wenn man nicht unbedingt Teenie-Schüler ist, spielt es keine große Rolle, ob man im Monat fünf Euro für ein Heft ausgibt oder nur drei oder gar nichts.

Und drittens wird ein Heft immer gut sein für a. die Vorauswahl der Unmengen an Infos, für b. die Generalisten-Spieler einerseits und die Spezialisten ("WoW-Sonderheft") andererseits und c. für Hintergrundberichte oder Reportagen, die es im Netz noch selten in guter Qualität gibt, oder für große Demos oder Downloads, die ich nicht aus dem Netz ziehen will.

Die Tagesschau zu gucken ersetzt halt nicht die Seite 3 der Süddeutschen, und so viel "Seite 3" gibt's im Netz noch nicht. Und wenn, kann ich's nicht so schön am Strand lesen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29808 - 4. August 2009 - 15:14 #

Was ich ja auch interessant finde ist die Beobachtung, daß die Zielgruppe der Computerzeitschriften wohl eher richtung 20-35 Jährige tendiert. Warum stellen sich viele Magazine nicht darauf ein? Zum Teil habe ich immer noch das Gefühl, es wird immer und immer mehr auf die 15-18 Jährigen hingearbeitet, die aber oft gar keine Magazine mehr kaufen weil sie sich lieber online informieren.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6539 - 6. August 2009 - 10:01 #

Ja, warum stellt man sich nicht auf ältere Leser ein? Ich kann mir ehrlich gesagt vorstellen, daß die hinter den Redaktionen stehenden Verlage noch zu viele "Alte" drinhaben, die denken, Games wären (nur) für Teenies. Außerdem frage ich mich, ob nicht manchmal die Macher der Magazine oder der Seiten "zu jung" für die Leser sind. Wobei ich grundsätzliche finde, Schreibqualität und Spielebegeisterung haben beide mit Alter nicht viel zu tun, sondern allenfalls mit Erfahrung.

blacksun1984 (unregistriert) 4. August 2009 - 17:51 #

Ich bin seit dem Start von GameStar ein Fan der Zeitschriften. Wichtige Infos über Spiele ziehe ich mir zwar auch mal über die News, aber ich gehöre noch zu den Leuten, die lieber etwas handfestes haben wollen, egal ob bei schriftlichen Medien oder bei DVD/Spielen. Gerade lange Artikel sind einfach auf Papierform schöner zu ertragen und auch mal offline zu genießen. Außerdem habe ich als Arbeitnehmer gar nicht die Zeit, mir den ganzen Tag noch die kleinsten Spieleinfos aus dem Internet zu ziehen. Dann lieber kompakt einmal im Monat in fester Form.

Wo ich Dod Recht geben muss, ist das Verhalten der Zeitschriften. Statt ein Heft für die Leser zwischen 20 und 40 gibt es meistens den Stil für Jugendliche ("hip & cool").

PS: Außerdem haben Jörg &Co. von GameStar meine Jugendzeit geprägt wie nichts. Andere lasen Bravo, ich nur GameStar (und der Vollversionen wegen ab und an den Joker).^^

Eldest 13 Koop-Gamer - 1718 - 4. August 2009 - 19:32 #

Die einzige Zeitung die für mich wirklich diesen richtigen Weg, der Alternative zum Internet durch Reportagen etc. beschreitet, ist GameStar. Der Magazinteil mit den Reportagen, Lesernähe durch Dinge wie "Die Redaktion" und den Heftrückblick in Videoform ist einfach ein Mehrwert, den es so im Internet nirgends zu finden gibt.

Nachdem ich erst vor kurzem eine CBS durchblättert habe, frage ich mich wirklich: Warum kauft man das? Ich kann es mir nur so erklären, dass der Name BILD genug Zugkraft besitzt. Die Vollversionen darf man natürlich auch nicht vergessen. Die sind ja auch ein Alleinstellungsmerkmal. Auch wenn es ein ziemlich billiges Mittel ist, wie ich finde.

Und die PCG? Naja, ich finde das Wertungssystem fragwürdig. Und ich sehe nichts, was sie von anderen Magazinen oder Internetseiten abheben würde. Für ein wirkliches Urteil ist meine letzte Ausgabe aber auch zu lange her.

SonkHawk 14 Komm-Experte - 2251 - 4. August 2009 - 22:41 #

Moinsen,

Also ich selbst hab mich nach 7 Jahren AMIGA und PC Joker nie wieder richtig mit anderen Heften anfreunden können und hab deshalb mein von PC Joker in Gamestar umgewandeltes abo nicht verlängert.

Aber ich glaube so ein Heft wie den AMIGA Joker anfang der 90er würde heute einfach niemand mehr kaufen, weil es halt doch irgendwie Pioniercharakter hatte und mit den durchgestylten Magazinen von heute nie mithalten könnte.

Trotzdem waren die Joker-Comics, Aprilscherze und insbesondere die geilen selbstgemachten Poster immer ein highlight!

Anonymous (unregistriert) 4. August 2009 - 22:50 #

Ich stimme mit Christian Schmidts Ansicht überein. Print hat nur dann eine Zukunft, wenn es Informationen bzw. Reportagen bietet, die ich so nicht im Internet finde. Aber da stelle ich mir ernsthaft die Frage, wie viele Reportagen über das Thema Computerspiele kann ich schon bringen, ohne nach einem Jahr mich bereits zu wiederholen. Eine weitere Möglichkeit wäre für mich, in dem so viele Specials und was weiß ich auf die DVDs gepackt werden, dass man, ähnlich dem Internet, den Eindruck hat, etwas kostenlos zu bekommen. Aber das geht wiederum ins Geld.
Zu sagen, die Hauptzielgruppe sei zw. 25-35 halte ich für gehörig naiv. Ich könnte mir persönlich nicht vorstellen, ein neues, übliches Spielemagazin zu kaufen, das immer noch auf das gleiche Prinzip basiert, wie Zeitschrift vor einigen Jahren.
Wenn sich eine Zeitschrift etablieren will, dann nur dadurch, in dem sie etwas bietet, was ich nicht auch kostenlos haben kann. Wenn man sich ansieht, wie sehr die Tageszeitungen einbrechen und welche Zeitschriften in den letzten Monaten vom Markt verschwunden sind, dann wird das klar. Für Tageszeitungen hab ich das Internet und bei den Zeitschriften die wegfielen, da waren die Themen einfach so seicht und dünn, dass man im Endeffekt nichts wirkliches dafür bekommen hat, außer knappe 2 Stunden Unterhaltung und deswegen gerne darauf verzichten kann.
Ich bin auf GamersGlobal, um ehrlich zu sein, auch nur, weil mich die Reportagen hier interessieren und ich deswegen auch glaube, dass sich die Site durchsetzen wird. Die News hingegen werden für mich immer belangloser.
Man muss einfach einsehen, dass die hyperpubertäre Jugend größtenteils auf Print-Medium pfeift und die "25-35 jährige Zielgruppe" mit den Magazinen, wie sie sind, herzlich wenig anzufangen weiß. Will man die Jugend ansprechen, würde ich auf ein sehr breites Online-Angebot setzen, für die Älteren auf vernünftige, ordentlich recherchierte Themen, gerne in Print und bitte mit wenig Blabla. Kostenpflichtig kann man beides machen, sofern man auch was zu bieten hat. Wieviele Menschen laden sich täglich Blödsinn auf ihr iPhone? Die Bereitschaft, Geld für etwas auszugeben, finde ich, ist sogar größer als früher, gerade bei den Jugendlichen. Bloß müssen die Magazine ihnen damit mehr entgegenkommen.

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6539 - 6. August 2009 - 10:01 #

Stimme Christian Schmidt auch zu. Dem kann man übrigens sehr oft zustimmen.

Vankog 09 Triple-Talent - 256 - 5. August 2009 - 0:33 #

Eine weitere Specialisierung wäre sehr schade.
Ich lese Spieletest fast ausschließlich in Magazinen.
Dies hat zur Ursache, dass ich größere Texte einfach ungern auf dem Bildschirm lese. Dort möchte ich eher ohne Anstrengung in Form von Videos meine Informationen bekommen.

Anonymous (unregistriert) 5. August 2009 - 16:20 #

Ausgerechnet spieletipps.de als repräsentatives Beispiel für Bericht-Layout zu nehmen ist in etwa so sinnvoll wie die Bild als Musterbeispiel für Investigativjournalismus zu nennen. Mal ganz davon abgesehen dass man sich problemlos darüber streiten kann, ob st.de überhaupt ein Spielemagazin ist, ist die Seite layouttechnisch etwa auf dem Stand von 1995. Sehr schwache Leistung. Es gibt wunderschön gestaltete Seiten im deutschsprachigen Netz und ihr wählt gerade eine Cheat-Datenbank...

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 5. August 2009 - 18:43 #

Sehr guter Artikel!
Lese Spielemagazine schon seit einigen Jährchen (PC Player, Game Star, PC PowerPlay, PC Games) und werde wohl auch weiterhin monatlich ein Magazin kaufen, wenn der Inhalt sich mehr an meine aktuellen "Bedürfnisse " anpaßt.
Wenn die Redakteure erkannt haben, daß die Zielgruppe zwischen 25 und 35 Jahren ist (okay da liege ich dann leider drüber), dann muß man sich aber fragen, warum schreiben sie dann nicht dafür.
Ich möchte ausführliche Tests, Reportagen, Hintergrundberichte, "Specials" lesen und nicht irgendeinen Hype auf einen möglichen kommenden Spielehit oder 20 Kurztests, die eigentlich nichts aussagen.
Vollversionen auf der DVD brauche ich auch nicht. Entweder kaufe ich mir das Spiel zum Release oder irgendwann als Budget-Version, da meine Zeit für Computerspiele deutlich geringer ist als noch zu Schüler- oder Studentenzeit, d. h. 4-5 Spiele pro Jahr, mehr werden es nicht.
Mich interessieren Spielevideos (möglichst lang), Demos und Hintergrundinfos, z. B. Interviews zu Spielen, damit ich mir ein umfassendes Bild machen kann. Und zwar überall, nicht nur wenn ich vor dem Bildschirm hocke.

Darino 14 Komm-Experte - 2462 - 6. August 2009 - 13:32 #

Ich persönlich könnte nicht so einfach auf ein gedrucktes Magazin verzichten. Ich möchte mich weiterhin einfach auf mein Sofa schmeißen, nach einem anstengenden Tag im Büro die Beine ausstrecken um in Ruhe zu schmöckern. Das kann mir kein Online-Magazin der Welt bieten. Klar, kurze, aktuelle News bekommt man heutzutage viel schneller im Netz. Nur möchte ich Artikel, Tests etc nach wie vor entspannt lesen und erleben, nicht auf dem Monitor meines Schreibtischs.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als nicht wenig Menschen die Magazine sogar gesammelt haben. Da hatten diese noch einen persönlichen Wert, der höher lag, wie der Kaufpreis. Und da spielte die Aktualität sicherlich keine Rolle.
Man sollte aber auch das Thema "kostenlos" nicht so leichtfertig nehmen. Jeder weiß: nichts ist umsonst. Es gibt immer irgendwo irgendwen der dafür etwas haben möchte. Nur weil man selbst dafür nicht bezahlen muß, heißt es nicht, das es generell nichts kostet. Und wenn es irgendwann einmal niemanden mehr gibt, der was dafür zahlt, wird es auch irgendwann niemanden mehr geben, der etwas anbietet. Dann bekommt man auch nichts mehr, auch nicht kostenlos. Das könnte man jetzt auf damit verbundene Themen ausweiten (Werbung bzw. Werbeblocker, Premiumdienste etc)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29808 - 6. August 2009 - 15:03 #

Das mit dem Sammeln ist ein guter Punkt. Ich habe noch ungefähr 6-7 Umzugskartons voll mit alten Zeitschriften im Keller. Das sind ASM, Powerplay, Happy Computer, c't, PCPlayer, ältere Gamestar, PCPowerplay, Compute Mit! (sehr schräges "Listings-abtippen-als-Vollversion"-Mag) und sowas. Die schaue ich mir auch gerne noch mal wieder an (wobei das bei der c't schon nicht mehr der Fall ist, braucht jemand ein paar Kartons voll?). Neuere Magazine blättere ich durch, finde vielleicht den einen oder anderen Artikel interessant oder eben auch nicht - und das wars. Die Sympathie, die noch bei einer PCPlayer vorhanden war fehlt mittlerweile. Hochglanz-Lifestylemagazine sammelt man eben nicht.

Satyrias83 11 Forenversteher - 809 - 6. August 2009 - 22:38 #

Ich selbst kaufe mir eigentlich jeden Monat die GameStar, allerdings die Version ohne Datenträger, den Kram kann man online eh schnell runterladen.
Aber das Magazin lese ich mit Genuss, ich mag die Kommentare der Redaktion etc.
Außerdem kriegt man so auch Spiele mit, die sonst an einem vorbeigehen würden, Überraschungshits und sowas.
Klar kann man online auch sämtliche Infos bekommen, aber nicht so schön sortiert und meist gelenkt von Gerüchten aus irgendwelchen Foren etc.
EIn Spielemagazin ist halt qualitativ hochwertiger in meinen Augen, da steckt Arbeit von richtigen Redakteuren hinter ;)
Aber was laber ich, ich bin ja auch zwischen 25 und 35 ;D

bersi (unregistriert) 7. August 2009 - 13:45 #

Vielleicht zähle ich zu einer Minderheit, aber ich beziehe meine Tests immernoch aus der guten alten GameStar. Ich bin da vielleicht, trotz meiner relativ jungen 24 Jahren etwas Faul mich umzustellen, aber ich finde es geht nichts über ein gutes knapp 150 Seiten dickes Magazin in der Hand.

Gerade der Punkt, der in den Comments angesprochen wurde, dass viele Webseiten von blinkenen und nervigen Werbebannern und hundsmiserabler Navigation nur so strotzen zieht mich dann doch zu den übersichtlichen Zeitschriften.

Das Leben ist mir durch das Internet schon schnelllebig genug geworden, da bin ich froh, wenn ich mir einmal im Monat Neuankündigungen, Tests, Previews etc. auf einen Blick durchlesen kann.

Zum Sonderangebot, sprich Demos, Vollversionen, Tools, Videos etc. muss ich sagen, dass es natürlich immer auf den Nutzer ankommt ob ihn das Angebot anspricht. Diesen Monat gabs für mich Siedler IV als Volleversion. Ein Spiel, welches ich immer gern gespielt, aber nie gekauft habe. So hab ich es nun ganz legal und spiels seit Tagen.

Wenns um detailiere Infos zu einem bestimmten Game geht, ziehe ich auch entsprechende Fansites vor, aber gerade für die breitgefächerte Berichterstattung ist mir das Heft lieber.

hoschi2 (unregistriert) 12. August 2009 - 23:51 #

Printmedien sind an sich qualitiativ hochwertiger . ok das mag bis jetzt vielleicht so sein, aber wer sagt denn dass eine gute Online-Seite diese Qualität nicht auch erreichen kann ?

Cutty 03 Kontributor - 5 - 17. August 2009 - 14:47 #

In meiner Jugend haben Spielezeitschriften immer einen großen Teil ausgemacht. Erstausgabe der Video Games bis zur letzten, von der Erstausgabe der PC Player hin zur GameStar. Seit einiger Zeit jedoch habe ich nicht mehr das Verlangen danach. Ich hatte das Gefühl als Erwachsener Spieler einfach nicht mehr ernst genommen zu werden. 2005 hab ich dann die GEE entdeckt, welche für meine Begriffe eine ideale Mischung aus Retro, Spielekultur (etwas das andere Magazine sträflich vernachlässigen) und Tests darstellt. Das fehlende Wertungssystem finde ich dort eher erfrischend denn störend. Die große Ära der Spielemagazine ist definitv vorbei und wird so auch nicht zurückkehren. Wir haben uns heutzutage einfach zu sehr an den schnellen und zeitnahen Informationsfluss gewöhnt.

Astaldo 09 Triple-Talent - P - 308 - 24. August 2009 - 11:25 #

Gerade bei Sonderausgaben zu WoW zeigt sich, dass Print nicht die Aktualität erreichen kann, die heute nötig ist. Alle Infos bekomme ich zudem im Internet kostenlos - und mit entsprechendem Browser auf noch werbefrei (anders als Magazine).

Einzig zu neuen Spielen bekommt man unter Umständen durch die Vor-Ort-Berichterstattung wirklich Exklusives - allerdings greifen Blogs und Websites wie diese dieses Monopol ebenfalls an.

Außerdem fällt auf, dass von den viele alte Hasen, denen man vor einigen Jahren noch quasi blind bei der Bewertung von Spielen vertraut hat, kaum einer übergeblieben ist. Und statt 0815-Redakteuren kann ich auch Bekannte oder google fragen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29808 - 16. September 2009 - 20:27 #

Die alten Hasen sind aber nicht verschwunden, die schreiben für gamersglobal ;) .. Zumindest habe ich mittlerweile das Gefühl.

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