Der wandelbare Sam Fisher

Splinter Cell Blacklist Preview

Splinter Cell begann als Schleichspiel, bei dem direkte Konfrontation unweigerlich zum Tod führte. Der sechste Teil soll nun unterschiedliche Vorgehensweisen ermöglichen und damit sowohl Schleich- als auch Actionspielern gefallen. Wir haben diesen Plan von Ubisoft anhand einer Preview-Version in den ersten Missionen überprüft.
BiGLo0seR 28. Juli 2013 - 21:19 — vor 3 Jahren aktualisiert
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Die ersten Szenen von Splinter Cell Blacklist erinnerten eher an einen Deckungsshooter in der Third-Person als ein Schleich-Actionspiel. Kein Wunder, dass die Fans eine Fortsetzung des mit Splinter Cell Conviction (GG-Test: 8.5) eingeschlagenen, eher actionreichen Wegs befürchteten. Seitdem beteuern Ubisoft und die Entwickler, dass die Befürchtungen nicht zutreffen. Vielmehr soll dem sechsten Teil dank der Spielstile „Ghost“, „Panther“ und „Assault“ sowie vier Schwierigkeitsgraden ein Spagat gelingen. Nämlich einerseits neue Spieler durch ein actionorientiertes Erlebnis zu erschließen und andererseits Splinter Cell-Veteranen die altgewohnten Mechaniken bieten. Also das Schleichen, bei dem Konfrontationen blitzschnell zum Tod führen und das genaue Planung und Strategie erfordert. Wir haben Sam Fisher auf seine alten Tage alles abverlangt, um zu erfahren ob er dieser Aufgabe gewachsen ist.

Terroristen, Explosionen, wir mittendrinSplinter Cell Blacklist versetzt euch direkt ins Geschehen: Terroristen infiltrieren, als amerikanische Soldaten verkleidet, einen US-Luftwaffenstützpunkt und verschaffen sich mit Waffengewalt Zugang zum Hauptrechner. Dort laden sie ein Video mit einer Botschaft sowie einer "Blacklist" hoch und jagen den Stützpunkt anschließend in die Luft. Zum selben Zeitpunkt befindet sich Sam Fisher mit seinem alten Kumpel Victor Coste auf der Anderson Air Force Base. Gerade als sie via Helikopter wegfliegen, bringt sie die Explosion zum Absturz. Danach beginnt das Tutorial, in dem ihr euch mit Victor zum Stützpunkt begebt. Im Gegensatz zu vielen Einführungen könnt ihr in Splinter Cell Blacklist dabei sogar sterben: In einem kleinen Gebiet müsst ihr euch alleine durchschlagen und einen Weg an den Gegnern vorbei finden. Zwar sind die Möglichkeiten hier noch sehr eingeschränkt, aber die Feinde zahlreich genug, um euch gefährlich zu werden. Sobald sie euch entdecken und das Feuer eröffnen, könnt ihr das Spiel neu laden. Das Tutorial endet mit einer Handgranate und einer schweren Verletzung von Vic.
 
Danach erfahrt ihr mehr zur Geschichte: Eine Terroristengruppe namens „The Engineers“ bekennt sich zu dem Anschlag und fordert, dass sich die US-Streitkräfte aus 107 Ländern zurückziehen. Andernfalls werde sie alle sieben Tage einen Anschlag in den USA verüben. Die stehen auf der hochgeladenen "Blacklist" mit ihren Codenamen wie „America Freedom“ oder „America Blood“. Selbstverständlich lassen sich die USA nicht einfach so erpressen. Also ernennt die Präsidentin Sam zum Anführer des Einsatzkommandos 4th Echelon, das die Anschläge verhindern und die Terroristen fassen soll. Dafür bekommt Sam das Hightech-Flugzeug „Paladin“ als Operationsbasis mitsamt einem Team. Das besteht aus Anna Grimsdottir – sie ist aus vorherigen Teilen bekannt –, dem CIA-Agenten und Scharfschützen Isaac Briggs sowie Charlie. Letzterer ist der typische Technikexperte wie ihr ihn aus Filmen wie Stirb Langsam 4.0 kennt.

Natürlich können wir die Handlung noch nicht abschließend beurteilen, aber das bisher Gesehene wartet mit keinen Überraschungen auf und wirkt wie ein beliebiger Thriller um Terroristen, die die USA bedrohen – die Serie 24 mit Kiefer Sutherland aka Jack Bauer lässt grüßen. Fans und Kenner von Splinter Cell werden sich sicher über das Wiedersehen mit bekannten Charakteren freuen.

Sam hat es immer noch drauf
Sam ist im Alter beweglich wie eh und je: Mithilfe von Rohren kann er sich Kontrahenten unbemerkt von oben nähern.
Sam hat im Vergleich zum direkten Vorgänger nichts an Beweglichkeit eingebüßt und wirkt einen Tick jünger: Quietschfidel rutscht und rennt er in der Schulterperspektive von einer Deckung zur nächsten, versteckt sich im Schatten und schaltet Gegner gekonnt per Schusswaffe, Faust oder Messer aus – sofern er sie nicht komplett umgeht. Ansonsten klettert er im Stile der Assassin's Creed-Spiele an Häusern hoch oder hangelt an Fensterrahmen und Balkonen entlang. Zur Regeneration hält er sich von Beschuss fern. Dementsprechend ähnelt auch das Spielgefühl dem Vorgänger Conviction: Ihr bewegt euch linear von einem Wegpunkt zum nächsten und nutzt das Deckungssystem. Allerdings sind die Gebiete dazwischen größtenteils weitläufig und erlauben euch die angekündigten Vorgehensweisen und Alternativrouten. In den von uns gespielten Einsätzen könnt ihr auch alle Feinde umgehen und müsst so gut wie nie jemanden töten. Lediglich in seltenen Momenten werdet ihr dazu vom Spiel gezwungen.
 
Anhand einer Mission in Bengasi (Libyen) wird das Prinzip deutlich: Ihr müsst mit Andiry Kobin einen alten Bekannten aus einer Polizeistation befreien. Zu Beginn folgen wir linear den Wegpunkten durch die Straßen von Bengasi, bis wir unbemerkt in ein Haus eindringen. In einem Raum neben dem Eingang unterhalten sich drei Wachen, die wir einfach umgehen, wenn wir auf ihre Blickrichtung achten. Zudem ist der Schatten unser Freund: Leuchtet am Anzug auf Sams Rücken ein grünes Licht, seid ihr für andere so gut wie unsichtbar. Danach geht es ein Stockwerk höher. Wir schalten das Licht aus, was prompt eine Wache auf den Plan ruft. In unserer Deckung verharren wir, bis sie nah genug ist und wir sie lautlos beseitigen können. Anschließend verstecken wir den Körper – im Gegensatz zu Conviction ist das wieder möglich –, um keinen Alarm auszulösen. Zumal Bewusstlose von ihren Kameraden aufgeweckt werden!

Das nächste Zimmer ist leer und durch ein Fenster hangeln wir uns zum Balkon des Nebenzimmers, in dem drei Wachen patrouillieren. Als eine sich der Brüstung nähert, knocken wir sie aus un
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d erledigen die Kollegen per „Markieren und Eliminieren“-Funktion. Wie im Vorgänger müsst ihr sie durch das heimliche Erledigen von Widersachern erst aufladen. Danach geht es über den Balkon ins nächste Stockwerk, das wir wiederum säubern. Das Haus verlassen wir letztendlich über die Rückseite und gelangen – strikt vorgegeben – über Gärten zur Polizeistation. Die wirkt eher wie ein kleines Militärgelände inklusive Wachhunde mit guter Witterung. Das Gebiet ist groß genug, um euch unterschiedliche Vorgehensweisen zu erlauben. Wir entscheiden uns für eine Mischung aus Schleichen und Töten. Ihr könntet euch aber auch an allen Wachen ungesehen vorbeischleichen und sie leben lassen. Oder ihr schießt euch wie in einem Third-Person-Shooter durch den Level. In diesem Fall nehmt ihr besser die Waffen der getöteten Widersacher auf, um genug Munition zu haben. Erst im Verhörzimmer seid ihr gezwungen, die Foltermeister zu eliminieren. Im Verlauf der ersten Missionen der Kampagne wurden die Gebiete merklich größer; wir hoffen, dass sich das bis zum Ende fortsetzt.
Habt ihr euch an einen Widersacher angeschlichen, könnt ihr ihn entweder ausknocken oder heimlich per Messer töten.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 343060 - 28. Juli 2013 - 21:20 #

Viel Spaß beim Lesen!

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 21:38 #

Lohnt es sich denn, auf Gewalt zu verzichten, außer monitär? Und auch einen Stil durchzuhalten, weil wenn man den fließend wechseln kann, baller ich mich da durch, wo es geht und ansonsten schleiche ich und bin dann einfacher am Ziel, ohne Nachteile zu haben?

Wie sieht es mit Türen aus, erregen die auch Aufmerksamkeit, wenn sie zu/auf sind, was vorher nicht so war?

Laufen die Gegner wie an der Schnur gezogen zu dieser Silhouette?

Wie wirkt sich der Alarm aus? Wie wird er ausgelöst?
---
Ansonsten hört sich das schon wieder _deutlich_ besser an, als das was ich ihn Teil erleben durfte. Warten wirs mal ab. :) Die Hoffnung ist da, jetzt muss sie nur noch überleben^^

Zottel 16 Übertalent - 4309 - 28. Juli 2013 - 21:47 #

Denke ich mir auch. Wenn ich die Wahl habe, dann greif ich doch zur Wumme, weil das effektiver ist, es liegt in der Natur so effektiv wie möglich zu handeln. Leider zerstört das meiner Meinung nach den Grundgedanken eines Stealthspiels wie es SC ja ursprünglich mal war.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 21:59 #

Es nimmt vor allem die Spannung weg, wenn ich nicht mit erhöhtem Puls an der Wand kauere und weiß, dass mir bei einem Auffliegen nur das Neu-Laden hilft. So kann ich zur Not noch schnell das aufgeladene Mark-and-Execute wählen und einfach schnell 3 Gegner platt machen.

So eine Spannung wie im CIA Hauptquatier von Teil 1 (oder wars 3) ist dann wohl nur schwer möglich.

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 28. Juli 2013 - 22:01 #

Du kannst den Stil fließend wechseln. Allerdings hängt die Schwierigkeit stark von der Ausrüstung ab: Wenn du dich auf das Schleichen spezialisierst, hältst du nie mehr aus, sodass du in Konfrontationen trotz Deckung schnell stirbst. Das liegt auch an der KI, die sich dann Verstärkung holt und versucht zu flankieren/umgehen etc.

Abgesehen vom Geld werden wohl nur die "Ghosts" in den Ranglisten ganz oben stehen, da sie deutlich mehr Punkte alias Geld bekommen und es ist aus meiner Sicht befriedigender (ist natürlich subjektiv).

Türen erregen Aufmerksamkeit und du kannst entscheiden, ob du sanft öffnest oder eintrittst. Die Gegner laufen nicht blind oder "an der Schnur gezogen" auf die Silhoutte zu, aber konzentrieren ihr Feuer und Aufmerksamkeit darauf. Im Normalfall gibt es einen Freiwilligen, der dann richtig nah ran kommt.

Alarm löst du aus, wenn ein Widersacher dich lange genug sieht: Die Zeitspanne verringert sich mit einem höheren Schwierigkeitsgrad. Danach ist er alarmiert und gibt es an die Kollegen weiter und selbst wenn du dich versteckst sind die Gegner aufmerksamer, patrouillieren häufiger und so was.

Hoffe ich konnte dir deine Fragen zufriedenstellend beantworten! ;)

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 22:03 #

Besten Dank. :)

Aber nach Teil 5 überwiegt die Skepsis und ein Quasi-Chaos-Theory wäre zu schön, um wahr zu sein. ;)

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 28. Juli 2013 - 22:06 #

Verständlich. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass man mit auf Schleichen spezialisierter Ausrüstung schon große Probleme mit zwei Gegnern hat...

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 22:10 #

Eine Demo wäre ein Segen, aber ich befürchte, dass man sich das schenken wird.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17283 - 28. Juli 2013 - 22:11 #

Richtig, denn Demos senken die Verkaufszahlen, wie wir inzwischen ja alle wissen ;)

Sören der Tierfreund (unregistriert) 29. Juli 2013 - 8:34 #

Wieso sollte man auf Gewalt verzichten? Kannst doch schon IRL rumkrabbeln und schleichen, Menschen beobachten wo sie hinlaufen ... Töten, Morden oder Exekutieren sind die Sachen die ich IRL aus diversen Gründen nicht nachgehen kann :>

hachel (unregistriert) 28. Juli 2013 - 21:40 #

Conviction war neben Mass Effect DER Grund mir einen Xbox zu kaufen :> Ich bin gespannt ob Blacklist abliefern kann^^

Berthold 15 Kenner - - 2955 - 28. Juli 2013 - 21:42 #

Danke für die Preview, ich freue mich schon total auf das Spiel. Splinter Cell Conviction hat mir schon total gut gefallen... Ich hoffe, dass die Einschätzung des Previews sich auch bewahrheitet... Wäre ein cooles Spiel für den Sommerurlaub ;-)

. 21 Motivator - 27826 - 28. Juli 2013 - 21:43 #

Freu mich auf das Spiel. Ich mochte ja die alten Splinter Cell, aber auch Conviction, wo man durchaus auch oft schleichen konnte wenn man wollte.
Blacklist werde ich auf der WiiU spielen, bei Ubisoft habe ich noch die grösste Hoffnung, dass sie das Tablet gut einbinden. Die CE für die 360 ist storniert. Der Inhalt dieser CEs liegt eh meistens nur rum, werde hier in Zukunft selektiver sein.

McGressive 19 Megatalent - 13997 - 28. Juli 2013 - 21:51 #

Ohne die Preview jetzt gelesen zu haben, freue ich mich tatsächlich sehr aufs neue Splinter Cell. Die ersten Gameplay Szenen sahen anfangs schon sehr arg action-lastig aus, aber mit jedem neuen Video sah es wieder mehr und mehr nach dem Splinter Cell aus, welches man von damals kennt. Als großer Fan der Reihe (der selbst Conviction nicht sooo mies fand, wie es gerne gemacht wurde; es dennoch als schwächsten Teil der Serie empfand) schöpfe ich jedenfalls wieder Hoffnung.

So und jetzt gucke ich mal, was der Julian dazu schreibt...

PS: Chaos Theory > all ;)

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 21:57 #

Faule Socke, jetzt lies den Artikel. :D Oder komm in IRC und hol dir Haue ab. ;) :D

McGressive 19 Megatalent - 13997 - 30. Juli 2013 - 0:50 #

Wat, Haue?! Was hab ich nu schon wieder gemacht? x)

monokit 14 Komm-Experte - 2210 - 28. Juli 2013 - 22:00 #

Ich mag eigentlich Splinter Cell bzw Sam Fisher. Wenn nur diese dämlichen reaktionären Hurrapatriotismuskackstories nicht immer wären...Von Specs Ops The Line hätte Splinter Cell ne sehr dicke Scheibe vertragen können. Schade Ubisoft.

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4442 - 28. Juli 2013 - 22:17 #

Vor allem, wenn man bedenkt, dass Splinter Cell aus Kanada stammt, dem ich eigentlich etwas Distanz zur US-Politik zutraue. Allerdings hatten alle Teile auch ihre nachdenklichen und kritischen Seiten, zum Beispiel wenn Entscheidugnen getroffen werden mussten.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 22:20 #

Was erwartet ihr? Da steht immer noch Tom Clancy im Titel und in die Richtung orientieren sich auch die Stories. Der hat afaik bei den ersten Teilen immerhin noch mitgewirkt bzw. die Story absegnen müssen.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17283 - 28. Juli 2013 - 22:11 #

Bin ich der einzige, der den leuchtenden(!) Punkt auf dem Rücken, der in völliger Dunkelheit(!) signalisieren soll, dass niemand Sam sieht (auch nicht mit grüner Signalwarnleuchte an), bescheuert findet? Wieso macht man das nicht einfach als HUD-Einblendung? Natürlich ist es schöner, wenn möglichst wenig HUD da ist und mir alle Informationen ingame angezeigt werden, aber diese "Unsichtbarkeitsleuchte" finde ich einfach nur bekloppt -.-

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 28. Juli 2013 - 22:16 #

Die Serie hat schon jeher ein Markenzeichen und das sind drei leuchtende grüne Punkte an der Kopfmaske. Und die hat auch nie ein Gegner gesehen, genauso wie die Leute immer in Stockdüsteren Büros und so gearbeitet haben. Auf die Logik muss man sich schon einlassen^^

onli 15 Kenner - 2895 - 4. August 2013 - 14:44 #

Keine Sorge, da bist du nicht allein. Wollte gerade einen ähnlichen Kommentar schreiben. Ziemlich bekloppt.

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4442 - 28. Juli 2013 - 22:15 #

Ich bleibe sehr skeptisch, lasse mich aber gerne positiv überraschen. Meiner Meinung nach war Splinter Cell die moderne Stealth-Serie schlechthin und hat mit Chaos Theory den Höhepunkt erreicht. Seither gings für mich bergab.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 29. Juli 2013 - 1:01 #

Andererseits wäre es für mich nach Chaos Theory auch dann bergab gegangen, wenn man weiter den Pfad der ersten Drei Teile gefolgt wäre. Denn - so gut die waren - seien wir mal ehrlich: die folgten doch ziemlich stark dem "more of the same" Prinzip. Handvoll neue Gadgets und Moves, ansonsten gleiche Mechanik in neuer Story mit etwas besserer Grafik. Das war schon sehr vorsichtige Evolution einer Marke, Innovation aber ganz sicher nicht. Das kam dann erst so langsam ab Teil 4, wo Ubi sich getraut hat mit den Zutaten etwas zu experimentieren. Conviction hat mir da schon sehr viel Spaß gemacht, weil ich immer noch schleichen konnte, aber eben auch aus dieser Unsichtbarkeit heraus explosionsartig meinen Überraschungsmoment in eine Killreihe umwandeln konnte, statt nur einen nach dem anderen aus dem Schatten heraus zu packen und mit gedämpften Kopfschüssen zu eleminieren. Black List scheint genau diese Idee von Spielweise stärken und verfeinern zu wollen, was in meinen Augen genau der richtige Ansatz ist. Die Story nehme ich da eh nie zu ernst. Die sehe ich einfach wie eine interaktive 24 Staffel und habe Spaß am archetypischen Terror-Thriller-Plot.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 29. Juli 2013 - 15:12 #

More of the same muss nicht sein, nur nur muss man bei Änderungen ja nicht alles zerstören, was ein Spiel ausmachte und den Helden der Lächerlichkeit preisgeben.

Namenloser (unregistriert) 28. Juli 2013 - 23:54 #

Wenn man einen NSA-Agenten steuert, kann man dann auch die privaten E-Mails von anderen Menschen lesen? ^^

McSpain 21 Motivator - 27487 - 30. Juli 2013 - 10:17 #

Also in den ersten Teilen hat man doch haufenweise Mails gelesen.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35852 - 29. Juli 2013 - 2:23 #

Die ersten drei Teile der Splinter-Cell-Reihe fand ich großartig, Double Agent habe ich nicht durchgespielt und Conviction war vielleicht kein schlechtes Spiel, aber ein schlechtes Splinter Cell. Deswegen bin ich erstmal skeptisch, was den neuen Teil angeht, aber die Preview klingt ja schonmal nicht so schlecht.

worobl 14 Komm-Experte - P - 2011 - 29. Juli 2013 - 8:25 #

Weiß man denn schon was zur voraussichtlichen Spielzeit?

andreas1806 16 Übertalent - 5137 - 29. Juli 2013 - 9:20 #

Ich freue mich drauf. Conviction hat mir schon sehr gut gefallen !

bsinned 17 Shapeshifter - 7106 - 29. Juli 2013 - 10:07 #

Also ich hab alle Splinter Cells inklusive Conviction gespielt, fand bis auf Double Agent (PC-Version) alle gut und freue mich auch auf den nächsten Teil.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15303 - 29. Juli 2013 - 10:11 #

Terrorgefahr in den USA, ok. Aber, warum muss dann ein vom Präsidenten installierter Agent Geld "verdienen", um sich auszurüsten. Der Rest klingt ja ganz ok, aber was stealth angeht, setze ich eher auf das neue Thief.

furzklemmer 15 Kenner - 3173 - 29. Juli 2013 - 13:36 #

Wenn nur die Entwicklung der Figur Sam Fisher nicht so unglaubwürdig wäre. Bereits im ersten Teil war der schon ein alter Mann. Bis einschließlich Conviction fand ich den Weg, den Ubisoft mit der Figur eingeschlagen hat konsequent. Den Bruch Fishers hin zum rachsüchtigen Bourne-Verschnitt.

Dass jetzt wieder alles in Butter ist, es eine ein neue 4th Echelon-Einheit gibt und Sam agiler ist denn je, macht doch überhaupt keinen Sinn. Bei ner TV-Serie würden sich die Produzenten das nie trauen, weil sie ihr Publikum nicht für so dumm halten. Okay, es gibt 24, Mist.

Warum nicht den Bourne-Weg weitergehen? Warum kein Prequel? Warum wird Sam nicht wenigstens zum neuen Lambert und man lässt einen Jüngeren im Feld rumballern? Herrje Ubisoft, macht endlich wieder Spiele für Erwachsene. Das geht auch ganz ohne Titten!

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11200 - 29. Juli 2013 - 19:18 #

Sam bekommt heiße Kurven? :o

Samoth 12 Trollwächter - P - 1024 - 1. August 2013 - 9:49 #

In den Trailern bei Steam hatte ich optisch den Eindruck, es handle sich um einen neuen Sam Fischer. Wie schaut es mit der englischen Stimme aus... ist die auch neu? Ich kenne nur die deutsche von "Bruce Willis" :-)

Tr1nity 28 Endgamer - P - 100934 - 1. August 2013 - 16:02 #

In Blacklist gibt es einen neuen Sprecher. Michael Ironside verleiht Sam diesmal nicht seine Stimme.

Spricht Manfred Lehmann Sam seit Conviction? In SC 1-4 war es Martin Kessler.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35852 - 2. August 2013 - 2:20 #

In Conviction war es immer noch Martin Kessler.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 100934 - 2. August 2013 - 4:53 #

Danke für die Info. Da ich Conviction nicht habe wunderte ich mich etwas.

Linksgamer 14 Komm-Experte - 1931 - 29. Juli 2013 - 15:15 #

Eindringen in Villen obskurer Geschäftsleute scheint's dann ja wohl nicht zu geben? Terroristen wohnen ja bekanntlich alle in entsprechenden Camps. ;)

Oynox Slider 14 Komm-Experte - 2108 - 7. August 2013 - 20:56 #

Seit ich weiß, dass man das Spiel durchspielen kann ohne als Sam Fisher jemanden zu töten, hätte ich echt Bock drauf. Warte aber trotzdem noch bis nacht GTA V.

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