Hitman - Episode 5 Colorado Preview

Der Mountain State ruft

Thomas Schmitz / 7. September 2016 - 13:00 — vor 13 Wochen aktualisiert
Steckbrief
PCPS4Xbox One
Action
Schleich-Action
ab 18
18
IO Interactive
Square Enix
27.09.2016
Link
Auf der gamescom hat IO Interactive uns Ausschnitte aus der fünften Hitman-Episode gezeigt, die im US-Bundesstaat Colorado spielt und Ende September auf die Community losgelassen wird.
Wie bitte? Ein Artikel von der gamescom, der mehr als zwei Wochen nach der Messe erscheint? Steckte der in einem Chron-O-John fest, weil die Spülung nicht funktionierte? Ach was, schleich dich! Das hat alles schon seine Richtigkeit. Viel mehr liegt es daran, dass Square Enix uns während der Kölner Spielemesse einen ausführlichen Vorgeschmack auf die fünfte Episode von Hitman (Test) gab, wir aber erst heute berichten dürfen. Angesichts des Scharfschützengewehrs, das während der Präsentation auf uns gerichtet war, haben wir dieses Angebot auch nicht ablehnen wollen.

Eine kleine Warnung vorweg: Wer die Vorgänger-Episode in Bangkok bereits gespielt hat, kann ganz beruhigt weiterlesen. Wer die Handlung aus dieser vierten Episode nicht kennt, sollte den folgenden Textabschnitt überspringen, um nicht vorab zu viel von der Story zu erfahren.

Mordlustiges Farmleben

Agent 47 hat am Ende seines Auftrags in Bangkok eine unliebsame Entdeckung gemacht: Er wurde nur benutzt. Die Aufträge kamen gar nicht von ICA, sondern von einer Miliz. Für unseren glatzköpfigen Lieblings-Killer mit dem eintätowierten Barcode ist das ein Angriff auf all das, für was ICA steht. Schließlich handelt es sich um einen professionellen Konzern, der sauber Leute um die Ecke bringt. Doch unseren Agent 47 nimmt man nicht so leicht aufs Korn. Und schon findet er sich in Colorado wieder, auf der Farm, von der aus die Miliz operiert. Sein Auftrag: Töte die Drahtzieher.

Ein Killer im Mountain State

Der US-Bundesstaat Colorado also. „Nicht Los Angeles oder New York, wie bestimmt die meisten von euch gerechnet haben“, erzählt uns Torben Ellert, Designer bei IO Interactive, „das ist nicht das übliche Amerika, das man als Spielwelt kennt.“ Das können wir nur bestätigen: Waren die Vorgängerepisoden noch farbenprächtig, gibt sich Episode 5 trist, ähnlich dem Gemütszustand des Auftragskillers. Töten macht auf Dauer womöglich auch nicht glücklich...

Die Villa der Bösen

Die Überraschung ist IO Interactive und Square Enix geglückt. Agent 47 befindet sich irgendwo in den Weiten der Prärie wieder – und zwar auf einer großen Farm, auf der sich unsere Ziele und ihre Beschützer versteckt haben. Gleich vier Personen muss der Hitman diesmal aus dem Weg räumen. 300 NPCs streunern umher – niemand von ihnen ist ein Zivilist. „Es gibt also keine Möglichkeit für euch, einfach so herumzulaufen“, sagt Ellert. Stattdessen ist diesmal besondere Vorsicht angesagt.

Doch so ein Auftragskiller findet seine Mittel und Wege – und die ähneln natürlich den bisherigen Episoden. Irgendeiner der feindlichen Schergen wird sich schon von seinen Kameraden lösen – kurz darauf liegt er ohnmächtig in Boxer-Shorts auf dem Boden und Agent 47 trägt dessen Klamotten. Natürlich müssen wir auch weiterhin auf die Anführer einer Berufsgruppe oder Einheit achten, die uns erkennen können. Abeseits dessen bewegen wir uns recht frei über das Gelände.
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Gleich vier Zielpersonen muss der Hitman in der Colorado-Mission ausschalten. Zivilisten gibt es keine, nur feindliches Fußvolk.
Bitte das falsche Wort/die falsche Phrase einkopieren, ohne Änderungen
Hier nur nötige inhaltliche Infos, nicht richtige Schreibweise oder Positionsangabe
Benjamin Braun Redakteur - 282207 - 7. September 2016 - 11:52 #

Viel Spaß beim Lesen!

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11675 - 7. September 2016 - 13:58 #

Das Episodenkonzept geht auf jeden Fall dahingehend auf, dass das Spiel ein Vielfaches an Artikeln und News bekommt als eine "normale" Veröffentlichung. Aus PR-Sicht genial.

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 7. September 2016 - 16:44 #

Nach den ganzen Episoden finde ich das es eigentlich nur ein anderer Ort ist und das sich so gut wie nichts ändert außer die Skript Ereignisse. Es ändert sich nur die Karte, neue Mechaniken kann man mit der Lupe suchen.

Was mich aber wirklich stört an Hitman ist das es total statisch ist und die Welt nicht um einen lebt sondern wegen einem. Triggert man Gespräche nicht bleiben die NPCs genau dort wo sie sind, aller erste richtige Mission die Mechaniker triggert man ihr Gespräch nicht sind keine Mechaniker am Flugzeug.
Dazu gibt es unzählige Beispiele das alles nur wegen dem Spieler passiert und das ist 2016 einfach traurig wo Rollenspiele in einer Open World schon Tagesabläufe hinbekommen.
Von einem AAA Hitman was es aber nicht ist sollte man Tagesabläufe erwarten können NPCs die ihrere Arbeit automatisch machen nicht nur weil der Spieler gerade daneben steht. Den in Hitman wartet alles auf den Spieler und das haben sogar frühere Teile besser gemacht. Es wäre auch ohne weiteres möglich nur wäre es viel mehr Aufwand was zu dem Konzept überhaupt nicht passt wo man sich nicht mal Multilinguale Sprachausgabe leisten will.
Die Episoden sind sehr einfach Produziert, das meiste sind noch die Assets und Skripts aber der Rest dürfte sehr schnell fertig sein wer mit modernen Engine mal gearbeitet hat der weis wie schnell das geht.

Für ein AAA Hitman das "next gen" sein soll wurde sehr wenig Arbeit reingesteckt und laut Square ist es ja Episoden Format wegen der Story.
Das ist eine glatte Lüge weil die kann man mit 2 Sätzen erklären wenn man
das überhaupt Story nennen will. In einem BF4 regt man sich auf über die DLC Preise 14 Euro für 4 Maps, Fahrzeuge neue Waffen hier regt man sich nicht auf für 8 Euro 1 Map neue Skins die es ebenfalls in Bf4 gab. Das ist mindestens genauso schlechtes Preisleitungs Verhältnis wahrscheinlich sogar schlechter. Wenn es dann fertig ist würde ich sagen das man dafür vielleicht 30 bis 40 Euro verlangen kann aber keine 70 Euro. Grobe Bugs werden übrigens auch nicht gefixt, wie nach Schüssen fliegen Leichen quer über die Map oder Körper bleiben in Wänden Türen hängen. Den das jetzige Team macht nur Content um möglichst viel Gewinn abzuwerfen. Natürlich machen sie danach noch eine Staffel wegen der Spannenden Story, aber in wahrheit ist es Gewinnkalkulation die sehr darauf aus ist maximalen Gewinn zu erzielen.

FrEEzE2046 10 Kommunikator - P - 529 - 7. September 2016 - 21:34 #

Ich kann dem neuen Hitman nicht viel abgewinnen. Absolution musste viel Krtik einstecken, hat mir aber deutlich besser gefallen. Mich stört einfach, dass man sich wirklich durch einzelne "Level" bewegt und dies im Prinzip ohne jegliche zusammenhängende Story. Das mag in Ordnung sein, wenn es einem nur auf das Hitman-Spielprinzip ankommt. Aber zum einen sind die Level, wie von dir angesprochen, erschreckend statisch und zum anderen hätte es sicher niemandem geschadet, wenn auch eine spannende Geschichte erzählt werden würde.

Gummikuh (unregistriert) 9. September 2016 - 22:39 #

Der wird doch am Ende niemanden Ersprießen wollen, so wie der in dem Stuhl sitzt?
Keine Ahnung warum, ansich mag ich Hitman, blos seit dem 3ten Teil macht sich bei mir kein richtiges Gefühl zum durchspielen bereit. Meist spiele ich etwa bis zur Hälfte, und nach einiger Zeit versuche ich es erneut zum durchspielen, aber irgendwie fehlt mir da der "Biss". Vielleicht schaffe ich es endlich bei diesem Teil.

FEUERPSYCHE 13 Koop-Gamer - 1445 - 10. September 2016 - 8:46 #

Der neue Hitman gefällt mir durchaus, das Episoden-Konzept hat aber dazu beigetragen, dass ich mir - bis auf die 14,99€ teuere Starter-Edition - nichts mehr gekauft habe.
Warum? Wie es oben schon von Jadiger ausgeführt wurde, ändert sich einfach zu wenig. Alles, was bereits die Tutorials und das Paris-Setting bieten, gibt es in den übrigen Missionen ähnlich zu bestehen. Ohne Ausnahme.
Dummerweise für die Entwickler ist bisher Paris auch noch mein absoluter Favorit vom Setting her. Es bietet mir dazu eben auch alles, was das Spiel letztlich zu bieten hat. Ich sehe keinen Sinn darin, mir noch eine weitere Episode oder gar den gesamten Rest zu kaufen.
Die Storyschnipsel sind für mich relativ belanglos, also auch nichts, was meine Neugier wecken würde. Mei, ist halt ein gefühlloser Killer - warum ist mir da eigentlich wurscht.

Goremageddon 12 Trollwächter - P - 1173 - 12. September 2016 - 12:48 #

Interessante Kommentare, ich selbst empfinde dass sehr anders. Klar, Vorgehensweisen wie bspw. das Vergiften wiederholen sich als Option immer wieder. Es sind aber nur Optionen. Das eigentlich interessante und sich unterscheidende in den Abschnitten sind die Gelegenheiten und die sind teils sehr, sehr schön gestaltet.

Ich will hier nicht spoilern daher gehe ich nicht weiter auf die vielen, vielen Möglichkeiten in den verschiedenen Abschnitten ein. Gleich bleibt nur die Spielmechanik was wohl niemanden wundern dürfte. Auch im erwähnten und warum auch immer verglichenem Battlefield ändert sich die Spielmechanik nicht. Warum auch?

Mehr Abwechslung und Möglichkeiten vorzugehen habe ich in keinem Hitmanteil gesehen. Es fühlt sich einfach sehr lebendig an wenn ich meine Zielpersonen erst einmal suchen muss bzw. ihren "Tagesablauf" studieren muss um den "perfekten Unfall" zu verursachen etc.

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