For Honor Preview

E3 2016: Solo-Kampagne angespielt

Benjamin Braun / 22. Juni 2016 - 16:55 — vor 1 Jahr aktualisiert
Steckbrief
PCPS4Xbox One
Action
3D-Action
ab 18
18
Ubisoft Montreal
Ubisoft
14.02.2017
Link
Amazon (€): 38,00 (Xbox One), 35,89 (PlayStation 4), 23,39 (PC)
Auf der letzten E3 konnten wir bereits den Mehrspieler-Modus des taktischen Actionspiels ausprobieren. Diesmal stand in LA die Einzelspieler-Kampagne im Fokus, in der wir mit Ritter und Wikinger gegen den Feind ins Feld zogen. Ob der Ubisoft-Titel auch für Solospieler etwas zu bieten hat, erfahrt ihr in unserer Angespielt-Preview.
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Auf der E3 im vergangenen Jahr konnten wir bei Ubisoft bereits den Mehrspieler-Modus von For Honor spielen. Auf der E3 2016 fegten wir mit Schwert und Kriegsaxt durch die Feindreihen in der Solokampagne. Weshalb die Erlebnisse mit Ritter und Wikinger eher ernüchternd waren, erfahrt ihr in unserer Preview.

Drei Helden, eine Kampagne

In For Honor wird es mit den Samurai-Kriegern, Rittern und Wikingern bekanntlich drei Fraktionen geben. Im Storymodus des Actionspiels von Ubisoft Montreal schlüpfen wir abwechselnd in die Rollen der Krieger-Ikonen der drei Parteien – wir selbst konnten bereits den Ritter und den Wikinger spielen. In den beiden Missionen durchlaufen wir einen ziemlich linearen Levelschlauch, der sich hier und dort auch mal für einen größeren Kampfplatz öffnet. Die Gegner fordern sehr unterschiedlich: Das normale Fußvolk tritt in Massen auf, dafür pflügen wir jeden davon mit einem Treffer locker weg. Bei den stärkeren Feinden müssen wir unseren Kontrahenten per Knopfdruck fokussieren, um effektiv seine in eine von vier Richtungen geführten Angriffe zu kontern oder seine Abwehrstellung zu brechen.

Schlagen, blocken, kontern

In der Kampagne spielen wir die Helden der drei Fraktionen, hier der der Wikinger.
Die Kämpfe funktionieren gegen die KI also genauso wie im Mehrspieler-Modus auch. Sowohl bei Verteidigung als auch beim Angriff bestimmen wir die Haltung der Waffe, schlagen von unten links nach oben rechts oder führen den Angriff in drei weiteren Richtungen. Nur wenn wir mit jedem Hieb die Richtung wechseln, wird unser Angriff nicht mal eben geblockt. Tun wir das besonders schnell, haben selbst die stärkeren Gegner aber kaum noch eine Chance. Leicht ist For Honor deshalb aber nicht. Ein langsamer, aber besonders starker Brocken zieht uns bei einem Treffer gut ein Drittel der gesamten Lebensenergie ab. Fehler dürfen wir uns bei ihm nicht viele erlauben.

Notfalls schmeißen wir aber eines der Heilobjekte ein, die wir in den Levels einsammeln können – wenn denn die Fokussierung des Objekt nicht wieder mal versagt. Schon seltsam, in wie vielen verschiedenen Ubisoft-Titeln solche Probleme bestehen. Sowohl Far Cry als auch The Division zeigen bekanntlich ähnliche Phänomene. Mitführen können wir von den Hilfsitems maximal zwei. Die Slots können wir alternativ aber auch mit anderen Bonusitems bestücken, die uns etwa kurzzeitig in eine Art Wutmodus mitsamt Bonusschaden versetzen.

Die Kämpfe machten uns anfangs viel Spaß, schon in unserer etwa 40-minütigen Hands-on-Sitzung auf PlayStation 4 stellten sich aber Abnutzungserscheinungen ein. Oft sind es einfach nur Massen an Gegnern, die fürs Weiterkommen ausgeschaltet werden müssen und wir machen eigentlich immer nur dasselbe. Hier eine Leiter hoch, dort wieder eine runter, das mehrt die Vielfalt der Spielmechanik nicht. Nur ein zusätzliches Element könnten wir noch erwähnen, als wir an einem Kletterseil an einer Burgmauer hochklettern und den vom Feind geworfenen Objekten ausweichen. Aber das soll nicht strenger klingen, als es gemeint ist: Cryteks Ryse - Son of Rome (Test: Note 6.5) war spielerisch auch nicht wirklich vielfältiger. Insgesamt dessen Qualität zu erreichen, wäre aber nur bedingt ein Gütesiegel.
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Die Kämpfe gegen die stärkeren Gegner sind ähnlich taktisch wie im Mehrspieler-Modus. Das massenhaft auftretende Fußvolk hauen wir aber mit einem Treffer aus den Socken.
Benjamin Braun Redakteur - P - 325983 - 22. Juni 2016 - 16:55 #

Viel Spaß beim Lesen!

Suzume 14 Komm-Experte - 1934 - 22. Juni 2016 - 17:14 #

Merkt man schon am Story-Trailer, den sie kürzlich veröffentlicht haben. Die Handlung klingt so hanebüchen, dass allein der visuelle Eindruck bleibt. Wer nach einer Solokampagne mit Tiefgang sucht, dürfte bei For Honor falsch sein.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 36386 - 22. Juni 2016 - 17:48 #

Man mag es nicht glauben, aber die Story ist tatsächlich so gedacht. Auch im Multiplayer ist dies der Hintergrund. Eine Parallele Dimension, in der das alles passiert. Wie bekommst du sonst diese unterschiedlichen Kulturen am exakt gleichen Platz zur exakt gleichen Zeit zusammen? ;-)

Ich halte es da wie die Gamestar. Eine völlig übertriebene Singleplayer Kampagne, bei der man einerseits fette Action mit den 3 Völkern erlebt, andererseits auch das Kampfsystem kennenlernen kann, dass dann besonders im Multiplayer sehr fordernd werden kann (je nach Gegenspieler).

Hohlfrucht 15 Kenner - 3004 - 23. Juni 2016 - 8:08 #

Ich verstehe sowieso nicht warum es bei dem Titel überhaupt eine Story braucht. Als reiner Multiplayer / Skirmish Titel wäre das doch vollkommen in Ordnung. Dieses Aufdrücken einer Story hat mich schon bei Titanfall gestört. Bei Titel wie For Honor oder Titanfall reicht mir das reine Gameplay. Muss doch nicht immer Shakespeare sein ;o)

blobblond 19 Megatalent - 18413 - 22. Juni 2016 - 17:15 #

Der Titel ist falsch, es heißt richtigerweiße "For the Horde"!^^
*scherz*

MadMaximus 12 Trollwächter - P - 955 - 22. Juni 2016 - 17:54 #

Nope. "For Hodor". Bin ich mir sicher. ;)

Red Dox 16 Übertalent - 4289 - 22. Juni 2016 - 18:32 #

For Pony!

Drugh 15 Kenner - P - 3052 - 22. Juni 2016 - 22:37 #

Fortran.

guapo 18 Doppel-Voter - 10622 - 22. Juni 2016 - 17:59 #

Nice output, ihr habt ja eine ganz schoene Schlagzahl drauf

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10696 - 23. Juni 2016 - 0:54 #

Die Entenschar will eben unterhalten werden!

guapo 18 Doppel-Voter - 10622 - 23. Juni 2016 - 11:30 #

Quak erat demonstrandum!

Janff (unregistriert) 22. Juni 2016 - 21:02 #

Entweder jetzt schon Chivalry spielen oder auf Mount and Blade 2 warten. Oder Warband.

Woldeus 14 Komm-Experte - P - 1975 - 6. Juli 2016 - 19:53 #

es wird von rittern, wikingern und samurai gesprochen, aber sehe nur fantasy-abklatsche davon. dazu mp-fokus und hanebüchene geschichte. das spiel hat wohl alles, was mich von einem kauf abhält :D

seb 14 Komm-Experte - 1806 - 7. Februar 2017 - 19:15 #

Die open beta startet bald.
Mein Eindruck von der closed beta ist, dass ich das Spiel für maximal 10€ mitnehmen werde, für die Tage an denen mich andere Spiele zu sehr anstrengen.

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