Intels Lynnfield offiziell erhältlich und getestet

PC
Bild von Dennis Ziesecke
Dennis Ziesecke 29501 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
Dieser User unterstützt GG mit einem Abonnement oder nutzt Freimonate via GG-Gulden.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtFROGG: Als "Friend of GamersGlobal" darf sich bezeichnen, wer uns 25 Euro spendet.GG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertReportage-Guru: Hat 10 Reportagen oder FAQ-Previews geschriebenDebattierer: Hat 5000 EXP durch Comments erhaltenIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Schreiber: Hat Stufe 10 der Schreiber-Klasse erreicht

8. September 2009 - 14:31 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Wie bereits mehrfach berichtet, erweitert Intel sein Portfolio aktuell um eine neue Prozessorgeneration mit dem internen Namen "Lynnfield". Auf den Markt kommen diese neuen CPUs als Core i5 und Core i7, später folgen noch CPUs mit dem Kürzel Core i3, welche auch über eine integrierte Grafikeinheit verfügen.

Passende Mainboards mit dem neuen Sockel LGA1156 sind schon seit einiger Zeit im Handel, überteuerte Asia-Importe von Core i5-CPUs waren auch schon erhältlich. Jetzt allerdings wird Lynnfield offiziell und startet in direkter Konkurrenz zu Intels Bloomfield, welche die Basis der aktuellen Core i7-Plattform darstellen. Besonders der bei vielen HighEnd-Nutzern beliebte Core i7 920 wird in der Gunst der Nutzer enorm absacken, die Leistungsunterschiede zu den neuen und deutlich preiswerteren i5 sind einfach zu gering.

So ist bereits der "kleine" Core i5 750 mit 2,66GHz Taktfrequenz bei einem Preis von aktuell knapp 170 Euro  schneller als der etwas teurere Core2Quad Q9550. So lassen sich endlich verhältnismäßig preiswerte HighEnd-Rechner aufbauen ohne auf veraltete Plattformen wie den S775 setzen zu müssen. Lynnfield-taugliche Mainboards sind bereits ab 85 Euro gelistet, ein Board für die alten Core i7-CPUs kostet knapp das doppelte. 

Wer sich für einen der neuen Prozessoren aus dem Hause Intel entscheidet, muss allerdings auch bedenken, dass neuer Arbeitsspeicher fällig wird. Ohne DDR3-RAM geht gar nichts. Dafür ist der Energiebedarf der neuen CPUs erfreulich niedrig, sogar ein Lynnfield mit nur 45 Watt TDP ist angekündigt und macht Lust auf schnelle HTPCs. 

Einen längeren Artikel mit vielen Benchmarks findet ihr in den Quellen bei den Kollegen von Computerbase.de. 

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 9. September 2009 - 12:05 #

sollte im gleichn Zuge nicht auch der neue i9 kommen?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 9. September 2009 - 19:16 #

Der i9 kommt später und erhält auch gleich ein paar zusätzliche Cores. 6 echte und damit 12 virtuelle Kerne werden es sein.

Ich zitiere mich mal selbst aus dem oben verlinkten Artikel :

"Neu vorgestellt wurde auch die neue Highend-Serie namens Core i9, welche den erst 2010 erscheinenden "Gulftown" Prozessorkern nutzen wird. Als Plattform werden wieder Boards mit LGA1366 genutzt, der Core i9 bietet auch wie die "großen" i7 ein Triplechannel-Speicherinterface, SMT und den Turbomodus. Neu ist hingegen die Tatsache, dass jetzt auf 6 CPU-Kerne gesetzt wird, mit SMT werden es 12 virtuelle Rechenkerne. Ausreichend genug für professionelle Anwendungen, Videoschnitt, Bildbearbeitung. Viel zu viel allerdings für Zocker, auch der Preis ist mit angekündigten 999 Dollar eher unerschwinglich."

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 10. September 2009 - 9:37 #

Hey Danke für die Infos. Hmm 1000 Steine ist mir auch was viel, dafür ist der Preisverfall bei CPUs zu gross, mehr als 500 leg ich nicht an, denke aber mein 950er i7 taugt noch ne Weile was.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 10. September 2009 - 19:52 #

Der Preisverfall an sich ist groß, das stimmt. Aber da würde ich Intels Topmodelle mal ausklammern. Die verlangen bis zum Start eines neuen Topmodells einfach weiter die 1000 Dollar/Euro, offenbar ist es da recht egal obs jemand kauft (wird ja wohl, sonst wäre es zwecklos).

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)