Arcade-Check: Project Root
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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Old Lion 64882 EXP - 25 Platin-Gamer,R10,C10,A10,J10
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12. Mai 2015 - 10:35 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Download-Spiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern Vampiro und Old Lion betreut.

Shoot-em-ups, ob nun horizontal, vertikal oder gar nicht scrollend sind schon seit jeher fester Bestandteil der Videospielkultur. Spacewar war im Jahre 1963 der Vorläufer des Genres, Space Invaders gesellte sich dann in den 70ern dazu, bevor Moon Patrol oder 1942 die endgültige Jagd auf die Highscorelisten eröffneten. Ob Project Root aus dem Hause OPQAM auch einen Platz in dieser ehrwürdigen Aufzählung verdient hat, erfahrt ihr im heutigen Arcade-Check.

Story? Brauch ich nicht!
Project Root beginnt mit einem kleinen Tutorial, das euch die grundlegenden Funktionen eures Fliegers näherbringt. Dauerfeuer findet ihr auf dem rechten Trigger, Bodenraketen links, Spezialraketen auf dem rechten Bumper. Gesteuert wird mit den Sticks. Habt ihr die Einweisung hinter euch gebracht, folgt auch direkt die erste Mission. Die Story wird in kleinen Textfenstern erzählt, die am unteren Bildschirmrand angezeigt werden. Versucht aber erst gar nicht, ihr zu folgen – es ist nahezu unmöglich. Anscheinend kämpft ihr gegen einen Raffineriekonzern, der böse Dinge tut.

Da es sich bei Project Root um ein "freies" Shoot-em-up handelt, scrollt ihr nicht durch die Schlachten und bewegt euch dabei rauf und runter oder von links nach rechts, sondern fliegt fröhlich umher. Die ersten Gegner lassen auch nicht lang auf sich warten. Schnell surren euch die ersten Salven um die Ohren, Bodengeschütze oder Panzer nehmen euch ebenfalls gerne ins Visier und ballern, was die Rohre hergeben. Während für die Gegner in der Luft das Dauerfeuer ausreicht, könnt ihr Feinde am Boden nur durch Raketen ausschalten.
Panzer, Gleiter und auch Flak-Geschütze haben es auf euch abgesehen.
Bockschwer und ohne Savepoints
Zu Beginn eures Fluges erhaltet ihr drei Leben. Sind diese aufgebraucht, startet die komplette Mission von vorn, Checkpoints gibt es nicht. Neue Leben können zwar eingesammelt werden, sind allerdings rar gesät, ebenso wie die Skill-Punkte, mit denen ihr euer Schiff upgradet. In fünf Stunden Spielzeit ist uns nur ein Extraleben sowie kein einziger Skill-Punkt in die Finger gekommen. Geschafft haben wir es gerade eben ins dritte Level, da die schiere Masse an Gegnern fast nicht zu bewältigen ist. Permanent erhaltet ihr Feuer von allen Seiten, und schon der kleinste Treffer zieht ordentlich Energie von eurem Schild ab, sodass ihr selbst auf dem Schwierigkeitsgrad "Easy" eure Probleme bekommen werdet.

Von der Grafik solltet ihr keine Überraschungen erwarten. Das Spiel kommt mit dem Charme eines 90er-Jahre-Shooters daher, auch die Abwechslung im Level-, Missions- und Gegner-Design lässt arg zu wünschen übrig. Meist geht es halt darum, alles kurz und klein zu schießen oder jemanden zu eskortieren und dabei... alles kurz und klein zu schießen.
Die Story wird über kleine Textfenster am Bildschirmrand erzählt.
Fazit:
Project Root macht nicht alles falsch. So kommen hartgesottene Genrefans, die sich gern auch mal der Herausforderung stellen, gewiss auf ihre Kosten. Allerdings auch nur diese angesprochene Fangruppen. Der Otto-Normal-Spieler wird wohl ziemlich schnell gefrustet das Gamepad aus der Hand legen und sich Alternativen suchen, um seine Zeit sinn- und geschmackvoller zu verbringen.
  • Shoot-em-up
  • Preis am 2.5.2015: 6,49 Euro
  • Einzelspieler
  • Für Profis
  • In einem Satz: Wenn schon Shoot 'em up, dann doch bitte richtig.
euph 23 Langzeituser - P - 38747 - 12. Mai 2015 - 11:08 #

Danke für den Check - da ich nicht in die Kategorie Profi gehöre, bin ich aber raus.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 12. Mai 2015 - 11:10 #

Ein Versuch ist es wert. Es ist halt viel Trial & Error notwendig, bis du weißt, wo du hinfliegen musst und was überhaupt zu tun ist. Vom Gameplay her ist das schon zu schaffen, allerdings ist die Masse an Gegnern teilweise nicht zu schaffen, vor allem nicht, wenn du eingekreist bist.

euph 23 Langzeituser - P - 38747 - 12. Mai 2015 - 11:18 #

Mh, ich mag solche Spiele ja eigentlich. Aber ich sehe da meist einfach kein Land. Das war schon bei R-Type so und ist bis zum letzten Vertreter (Ikaruga auf dem DC) nicht besser geworden.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 12. Mai 2015 - 11:20 #

Frustresistent solltest du schon sein!

euph 23 Langzeituser - P - 38747 - 12. Mai 2015 - 13:29 #

Naja, ein wenig. Aber für die Art, so wie du es beschreibst, wohl doch eher nicht.

Edit: LOL, sehe ja jetzt erst, dass es das nur auf Xbox One gibt. Da bin ich eh raus ;-)

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167134 - 12. Mai 2015 - 13:51 #

Nö, das gibts doch für mehrere Systeme. Steckbrief anschauen. ;)

euph 23 Langzeituser - P - 38747 - 12. Mai 2015 - 14:02 #

OMG, die paar Tage frei ab morgen hab ich anscheinend bitter nötig. Danke für den Hinweis :-)

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167134 - 12. Mai 2015 - 11:22 #

Danke für den Check, OL. Für das "kleine" Geld könnte man sich das Arcade-Teil ja direkt mal antun, nur der harsche Schwierigkeitsgrad macht mir da doch etwas Kopfzerbrechen.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 12. Mai 2015 - 11:24 #

Vielleicht bin ich auch einfach nicht gut genug. Aber bis ich im zweiten Level war, vergingen etliche Stunden auf Easy.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 167134 - 12. Mai 2015 - 11:34 #

Glaube ich weniger, habe auch schon auf ner anderen Seite gelesen gehabt, dass der Schwierigkeitsgrad schon ordentlich forden soll. Bin vom meinen letzten Arcade-Shooter-Titel Twin Tiger Shark (Indie-Titel von Xbox Live, gab hier auf GG nen Arcade-Check vom Vampiro) noch geschädigt, da bin ich auch nicht wirklich weit gekommen im Kugelhagel. Hat aber auch nur 80 Cent gekostet. ^^

Der Marian 19 Megatalent - P - 17292 - 12. Mai 2015 - 11:51 #

Schade. So ein Spiel in richtig gut gemacht würde mich schon mal wieder reizen.

Old Lion 25 Platin-Gamer - P - 64882 - 12. Mai 2015 - 11:53 #

Dann ja!

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