Steam Workshop: Verkauf von Mods, Items und anderem möglich

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24. April 2015 - 9:49 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Mit dem Update des Steam Workshops im Januar dieses Jahres wurde es möglich, von Usern erstellte Ingame-Items wie zum Beispiel Hüte auch für Spiele von Third-Party-Herstellern zum Verkauf anzubieten (wir berichteten). Ab dem heutigen 23. April gibt es eine weitere Neuerung auf der Valve-Plattform, durch die die jeweiligen Ersteller zukünftig die Option erhalten, Inhalte wie Modifikationen oder Maps allen interessierten Spielern ebenfalls zum Kauf anzubieten.

Sofern ein Titel diese Funktion unterstützt, kann eine Mod – um bei diesem Beispiel zu bleiben – direkt über den Steam Workshop erworben werden. Die Entwickler aus der Community können selbst bestimmen, zu welchen Beträgen sie ihre Projekte anderen Usern anbieten – aber auch die Möglichkeit der kostenfreien Bereitstellung besteht natürlich nach wie vor.

Das erste Spiel, bei dem der Direktkauf von Modifikationen ab sofort zur Verfügung steht, ist The Elder Scrolls 5 - Skyrim (GG-Test: 9.5) von Bethesda Softworks – weitere Titel sollen in den kommenden Wochen folgen. Nach Angaben von Valve wurden für die (derzeit mehr als 24.000) Mods des Rollenspiels bislang mehr als 170 Millionen Downloads verzeichnet. Darüber hinaus heißt es, dass „die tausenden an kostenlosen Mods, Gegenständen, Waffen und Quests auch weiterhin nach dem Ermessen der User, die sie erstellt haben, zugänglich gemacht werden“. Tom Bui von Valve ist außerdem der Ansicht, dass sich die (optionalen) Erträge auch auf die Qualität der Modifikationen auswirken:

Wir denken, das ist eine großartige Möglichkeit, um dabei zu helfen, die unglaublich kreative Arbeit zu unterstützen, die von den vielen Mod-Erstellern geleistet wird. Von der Community erstellte Inhalte sind eine zunehmend wichtige Komponente vieler Spiele – und via Steam Workshop neue Wege zur finanziellen Unterstützung zu eröffnen, wird dabei helfen, das Niveau von User-generierten Inhalten zu neuen Höhen zu führen.

Auf dieser offiziellen Seite könnt ihr euch sowohl als Spieler/Käufer als auch Urheber/Verkäufer über das neue Workshop-Feature informieren. Unter anderem wird erläutert, dass ihr das Geld für eine Mod, die nicht wie angegeben funktioniert, innerhalb von 24 Stunden nach dem Kauf erstattet bekommt.

Weitere, detaillierte Angaben könnt ihr auf der Steam-Workshop-Seite für Skyrim nachlesen, auf der auch Angaben zur Aufteilung der Einnahmen gemacht werden, die nach derzeitigem Wissensstand auch für die neue Kauf-Option gelten. Demnach verteilen sich die Beträge für verkaufte Inhalte auf das Unternehmen Valve, das jeweilige Entwicklerstudio und den Ersteller der Mod/des Items, dessen Anteil mit 25 Prozent ausgewiesen ist.

Zum aktuellen Zeitpunkt existieren 19 Mods für Skyrim, die käuflich erworben werden können und die ihr euch mittels Filter-Option anzeigen lassen könnt. Die Preise dieser Inhalte – die beispielsweise einzelne Waffen, zusätzliche visuelle Effekte oder Quests bieten – reichen momentan von 0,23 Euro bis 5,49 Euro.

Wie intensiv die neu eingeführte Funktion des Steam Workshops von den Erstellern der Modifikationen oder Items in Zukunft genutzt werden wird, wird sich erst noch zeigen müssen. Ebenso kann momentan wohl noch nicht abgesehen werden, wie weit die Bereitschaft der Spieler tatsächlich geht, wenn auf Steam zukünftig möglicherweise häufiger Cent- und Euro-Beträge für User-generierte Inhalte verlangt werden. Gerade in Bezug auf Titel, die ihr schon jetzt mit zahlreichen Mods nutzt, könnte das eine interessante Frage darstellen.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6911 - 23. April 2015 - 22:08 #

Prinzipiell befürworte ich die Sache, allerdings nur für höherwertige Mods die beispielsweisse das ganze Spiel umkrempeln.

Für irgendwelche Schwerter oder Rüstungen von "Fans" zu zahlen ist hart an der Grenze. Ja in Valve Spielen ist das schon so, dort hat man aber auch die Möglichkeit sie die Dinger zu erspielen. Habe bestimmt 20 Spiele nur mit Waffenverkäufe von CS:GO finanziert.

SPrachschulLehrer 09 Triple-Talent - 342 - 24. April 2015 - 10:19 #

Also sind deine Waffen in Cs:Go höherwertige ModS oder stehst Du Dir nun selbst kritisch gegenüber?

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6911 - 24. April 2015 - 12:01 #

Der Unterschied ist die Waffen habe ich nur einmal. Wenn jemand der Meinung ist 20 Euro oder mehr zu bezahlen. Nur zu, aber ich verkaufe es nicht dauerhaft.

Makariel 19 Megatalent - P - 13452 - 24. April 2015 - 11:42 #

Ich seh das eher skeptisch und erwarte mir tonnenweise Rüstungen für Pferde zum überteuerten Preis.

avalonash 12 Trollwächter - 1147 - 23. April 2015 - 22:21 #

Wer damit was verdienen will, muss aber auch schon deutlichen Mehrwert gegenüber den vielen kostenlosen Sachen zu bieten haben. Mal eben ein Schwert zusammenschustern und für 5 Euro reinstellen, klappt da nicht wirklich.

Olipool 15 Kenner - 3742 - 23. April 2015 - 22:21 #

Erst dachte ich ja: geil. Wenn sich das durchsetzt revolutioniert das die Erstellung von Games.
Aber nun: 25% für den Ersteller des Inhalts? What?? 1. April? Kann ich so gar nicht nachvollziehen ehrlich gesagt...

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137353 - 23. April 2015 - 22:25 #

Zur Aufteilung (bzw. deren Hintergründen) heißt es von Valve: "When an item is sold via the Steam Workshop, revenue is shared between Valve (for transaction costs, fraud, bandwidth & hosting costs, building & supporting the Steam platform), the game developer (for creation of the game and the game's universe, the marketing to build an audience, the included assets, and any included modding or editing tools), and the item creator (including any specified contributors)."
http://steamcommunity.com/workshop/about/?appid=72850#Earning

Olipool 15 Kenner - 3742 - 24. April 2015 - 8:34 #

Das sind wirklich grandiose Begründungen...Valve fällt jetzt plötzlich ein, dass der Workshop Bandbreite kostet? Und der Entwickler verhilft mir zu einem Markt? Grad bei Skyrim würd ich sagen, haben die Modder doch das Spiel mit im Markt gehalten. Und das Bereitstellen der Tools? Hä? Die sind doch eh zu 80% schon vorhanden für die eigenen Entwickler und würde Bethesda einem seiner Angestellten sagen: Wenn du unsere Tools verwendest, musst du aber dafür zahlen? Harhar...
Dass bei Steam etwas mehr Kosten wegen der Transaktionsverwaltung anfallen: ok. Aber 45%?? Also in meiner Wunschwelt sähe das so aus: 10% Valve, 5% Entwickler und 85% Modersteller.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 15:57 #

Die Modder können das Spiel aber nur am Markt halten, weil die Entwickler das Spiel überhaupt erst so extrem modfähig entwickelt haben. Du unterschätzt hier den Aufwand, auch hinsichtlich der Tool-Bereitstellung. Viele interne Entwicklungstools sind instabil, schwierig zu konfigurieren, haben sehr spezielle Hard- und Softwareanforderungen oder erfordern eine Netzwerk-Infrastruktur, die bei den meisten Gamern gar nicht einzurichten ist. Dazu kommen Lizenzprobleme, falls lizensierte Middleware integriert ist, die der Entwickler nicht mal eben so der Öffentlichkeit zugänglich machen darf.

Wenn es SO unglaublich einfach wäre, wäre jedes zweite Spiel so modbar wie Bethesdas RPGs. Das ist aber nicht der Fall, eben weil es für die meisten Entwickler einen ziemlich großen Aufwand bedeutet, auch in Bezug auf die Engine-Programmierung.

Man kann sich sicher über die Höhe der Abzüge und deren Rechtfertigung streiten, aber so kategorisch die Arbeit der Entwickler kleinreden sollte man IMHO nicht.

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 24. April 2015 - 16:08 #

Auf der anderen Seite hätten sie ohne Modunterstüzung wohl auch für mehr Inhalt sorgen müssen. Oblivion und Skyrim sind vanilla einfach viel zu Leer und steril. Das hätte wohl insgesamt mehr Arbeit gemacht als die Spiele modfähig zu entwickeln und diese Arbeit auf die Community abzuwelzen.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 16:24 #

Das bezweifle ich doch etwas. Auf der Xbox360 habe ich für meinen ersten Playthrough von Oblivion mit allen Gilden- und vielen Nebenquests locker über 80 Stunden benötigt - das ist wohl ein mehr als nur ausreichendes Preis-/Leistungsverhältnis. Bei Skyrim auf PC habe ich über 300 Stunden und noch nicht mal ansatzweise die Story oder die vielen Nebenquests durch (allerdings waren da auch mehrere Restarts und viel Mod-Probieren dabei).

Die Spiele sind auch ohne Mods groß bis sehr groß, selbst für RPG-Verhältnisse.

Mods sind aber selbstverständlich eine große Bereicherung und ein Win-/Win-Szenario für Entwickler und Spieler, das steht wohl außer Frage. Ich finde aber, das kann man Bethesda auch mal positiv anrechnen, das sie immer noch soviel Aufwand in guten Mod-Support stecken und das nicht einfach streichen und einschränken wie so viele andere große Publisher und Entwickler.

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 24. April 2015 - 16:41 #

Den großteil der Spielzeit verbringt man aber in leeren Landschaften und generischen Dungeons. Sorry aber das hätte ich ganz ohne Mods keine 80+ Stunden ausgehalten. Und nein, ich finde auch nicht, dass Bethesda wirklich guten Modsupport leisten, da ich kein Spiel kenne, dass durch die Nutzung von Mods so dermaßen instabil wird wie Skyrim. Guter Modsupport heißt, dass die Engine auch wirklich darauf ausgelegt ist und es nicht ständig abstürzt weil man 2 Mods zu viel installiert.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 16:44 #

du vielleicht nicht, ich und viele andere (z.b. sämtliche konsolenspieler) hatten auch im ungemoddeten skyrim lange spaß. entsprechend sahen ja auch die testberichte aus. dein vorwurf klingt völlig aus der luft gegriffen tbh.

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 24. April 2015 - 16:51 #

Warum sollte das aus der Luft gegriffen sein? Wenn es auch so unendlich Spaß machen würde, würde sich wohl niemand die ganzen Mods installieren.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 16:59 #

"Warum sollte das aus der Luft gegriffen sein?"
weil du dir das einfach zusammenreimst, und weil es nicht plausibel ist. hast du denn irgendeinen beleg? gibt es überhaupt irgendwelche hinweise, welche die these stützen? skyrim ohne mods war auch ein enormer erfolg (->konsolenversion), das widerlegt dich eigentlich schon.

"Wenn es auch so unendlich Spaß machen würde, würde sich wohl niemand die ganzen Mods installieren."

unendlich spaß? hat das jemand behauptet?

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 24. April 2015 - 17:01 #

Beleg? Du meinst so eine Art Zeitstempel ab wieviel Spielstunden ich mir dachte dass Skyrim so wie es ist ziemlich öde ist, oder wann ich anfing mir die ersten Mods zu installieren?

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 17:03 #

sei mir nicht böse, aber dein empfinden scheint mir da nicht maßgeblich.

mit deinem vorwurf meinte ich übrigens:
"Auf der anderen Seite hätten sie ohne Modunterstüzung wohl auch für mehr Inhalt sorgen müssen. Oblivion und Skyrim sind vanilla einfach viel zu Leer und steril. Das hätte wohl insgesamt mehr Arbeit gemacht als die Spiele modfähig zu entwickeln und diese Arbeit auf die Community abzuwelzen."

Zottel 16 Übertalent - 4039 - 24. April 2015 - 17:44 #

Warum sollte ich böse sein? Aber als maßgeblich erscheint mir die reine Masse an Mods und die User in diversen Foren, die diese Spiele ohne Mods zumindest nicht sehr lange gespielt hätten.
Ich gebe dir dahingehend recht, dass die Tatscache dass ich und viele andere ohne Mods keinen Spaß gehabt hätten, natürlich nicht für alle Spieler zutrifft und mein Satz "...sie hätten dann für mehr Inhalt sorgen müssen" nicht gleich heißt, dass sie es auch getan hätten, sondern, dass sie es hätten machen müssen, um die Spiele so lange am Leben zu erhalten wie es mit Mods der Fall ist.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 21:12 #

Die Logik verstehe ich nicht: viele Mods == Basisspiel macht keinen Spaß? Also haben Quake 3 Arena, Unreal Tournament und Half-life in ihrer Vanilla-Version damals auch keinen Spaß gemacht?

Ich seh das andersrum: wenn das ungemoddete Basisspiel schlecht wäre, würde sich niemals eine so große Modding-Community zusammenfinden. Die meisten Modder fangen mit modden an, weil ihnen die Vanilla-Version schon verdammt viel Spaß gemacht hat und sie den Titel noch weiter verbessern wollen (immerhin ist kein Spiel perfekt). Ein schlechtes Spiel mit tollem Modding-Support findet hingegen nur ganz wenige und leidensfähige Hardcore-Fans, die mit modden anfangen.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 21:20 #

Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Mir haben die malerischen Landschaften gefallen und ich hab (gefühlt) Hunderte Dungeons erkundet, auch wenn die sich oft sehr ähnlich sahen - und hatte trotzdem meinen Spaß. Ebenso in den zwei neueren Fallout-Spielen oder Skyrim, die dann auch gerade in Sachen Abwechslung deutlich besser als damals Oblivion geraten sind.

Und bezüglich Mod-Stabilität: kaum ein anderes Spiel erlaubt den gleichzeitigen Betrieb so vieler und so tiefgreifender Mods wie die Bethesda-Spiele. Gerade die Stabilität hat sich seit Morrowind-Zeiten zudem stetig verbessert. Ich persönlich hatte mit Skyrim jedenfalls kaum Probleme, aber man muss eben auch genau drauf achten, was man sich da installiert und Hinweise bzgl. der Inter-Mod-Kompatibilitäten berücksichtigen.

Andere Spiele mit ähnlich umfangreichen Mod-Fähigkeiten und Unterstützung für gleichzeitig laufende Mods haben meiner Erfahrung nach zudem fast immer die gleichen Probleme.

Olipool 15 Kenner - 3742 - 24. April 2015 - 23:02 #

Ja du hast natürlich recht, dass es nicht einfach so abfällt, aber jetzt im Nachhinein eben zu sagen: achso, Geld, da wollen wir auch großen Teil von, weil das bei uns ja Kosten erzeugt hat ist irgendwie komisch.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6911 - 23. April 2015 - 22:36 #

Nur 25%? Ok das ist heftig.

jeef 12 Trollwächter - 883 - 23. April 2015 - 23:00 #

Gaben halt

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 24. April 2015 - 0:47 #

45% Bethesda, 30% Valve, 25% der Modersteller.
Das ist schlicht grandios. Skyrim hat sich hervorragend verkauft, Bethesda hat viel Geld mit dem Spiel und dem DLC verdient, Skyrim lebt bis heute, gerade durch die Modding Community und denen hat man es mit dem Steam Workshop extrem einfach gemacht ihre Mods unter die normalen Spieler zu bringen die Nexus höchstens mal bei Star Trek gehört haben oder das für ein Google Handy halten... Das Spiel ist mittlerweile am Ende seiner Verwertungsphase und wurde zigmal verramscht und fast jeder mit grundlegendem Interesse an dem Genre hat es mittlerweile - gerade wegen der aktiven Modcommunity. Und nun bietet sich Bethesda und Valve die Chance weitere Millionen(!) mit dem Titel zu verdienen. Dafür muss man nur den Moderstellern eine Möhre hinhalten und am Ende 75% davon behalten...
http://i1.kym-cdn.com/entries/icons/original/000/012/367/evilest.gif

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6911 - 24. April 2015 - 1:13 #

Die Frage die hier offen bleibt... das Geld was die Modder verdienen können sie sich das auszahlen lassen oder ist es an ihr Steam Acc gebunden und nur intern wieder verwertbar sprich ich könnte Tausende an Euro verdienen kann aber damit nichts anfangen außer Steam Spiele zu kaufen. xD

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 2:02 #

Die bekommen das ausgezahlt.

Grohal 13 Koop-Gamer - P - 1658 - 26. April 2015 - 6:06 #

Aber erst ab 100 $ - ein Betrag den der Großteil, nüchtern betrachtet, nie erreichen wird. Gerade bei der Verteilung nicht.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 26. April 2015 - 14:53 #

Nach allem, was ich bisher gelesen habe, ist der cut garnicht *so* schlecht für das Recht Inhalte für eine grosse und bekannte IP zu verkaufen.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 24. April 2015 - 9:50 #

Dem Entwickler steht es frei, den prozentualen Anteil selbst zu bestimmen. Bethesda hat sich hier also dafür entschieden, dass die Modder nur 25% erhalten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 23. April 2015 - 23:34 #

Was hast du erwartet? Rechtlich dürften Modder eigentlich gar nichts für urheberrechtlich geschützte Werke anderer überhaupt veröffentlichen. Das haben die Firmen bisher, wenn dann als Mehrwert für ihr Spiel stillschweigend geduldet. Wenn sie jetzt sogar noch Geld damit verdienen können, dann lassen sie das eben zum Großteil noch lieber durchgehen und die Modder haben eben auch noch was davon, können aber selbstredend keine eigenen Forderungen stellen sondern müssen damit vorlieb nehmen, was ihnen erlaubt wird.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 24. April 2015 - 22:07 #

das ist so auch nicht richtig. wenn du selbst weder irgendwelche tools des entwicklers verwendet hast, noch in deiner mod urheberrechtlich geschützte inhalte anbietest, dann kann der rechteinhaber des gemodetten spiels dir in keiner weise irgendetwas vorschreiben und hat auch nicht das recht daran etwas mitzuverdienen. mit derselben logik könnte dann in zukunft auch microsoft generell geld von software-entwicklern verlangen die produkte für windows veröffentlichen. was wohl jedem einleuchten dürfte, dass das rechtlich absurd ist. mit spielen verhält es sich aber genauso.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 25. April 2015 - 18:54 #

Das ist so nicht ganz richtig. Denn du veröffentlichst mit einer Mod eine Veränderung eines urheberrechtlich geschützten Werkes, unabhängig davon, dass der Modder alles selbst gemacht hat, was in seiner Mod ist. Das darf man zwar privat machen (eine Software verändern) aber eben dann nicht öffentlich verbreiten. So gesehen waren Mods bisher immer nur geduldet, weil die Hersteller begriffen haben, dass Mods ein Mehrwert sind.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 25. April 2015 - 19:08 #

Klar darfst du sachen, die du selbst erstellt hast, veröffentlichen.

Derjenige der dann den Mod benutzt begibt sich evtl in seine Agb/Eula/Hexen-Sabbat-Schwur Falle, aber das wars auch.

Mod ist nicht gleich Mod. Nicht jeder Mod nutzt Content des Spiels.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 25. April 2015 - 20:44 #

nö. wenn wir von einer modifikation in der spiele-community sprechen, so enthält diese ja keineswegs das spiel das dafür nötig ist. solange die mods also nur zusätzliche, eigenständige inhalte einfügt und keine geschützten marken tangiert, ist hier kein urheberrecht betroffen. der entwickler kann sich zwar darüber aufregen, aber eine rechtliche handhabe hat er in diesem fall eben nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 26. April 2015 - 16:30 #

Die Mod darf dann aber eben überhaupt gar nichts vom Spiel enthalten sondern muss vollkommen unabhängig sein (inhaltlich). Also z.B. die Original Animationen aus dem Spiel nehmen und umprogrammieren damit sie anders ist, geht dann nicht. Der Modder muss dann eine völlig eigene Animation erstellen.

Na ja, für das Thema ist das eh relativ uninteressant, da die Rechte einer Mod ja scheinbar an Valve bzw. Bethesda übertragen werden bzw. die volle Verwertungsrechte erhalten.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 26. April 2015 - 18:18 #

"Der Modder muss dann eine völlig eigene Animation erstellen" ... muss er auch nicht. Solange sein Mod keine Dateien mitliefert die der Firma gehören vom Spiel, hat er freie Hand.

Das zu Monetarisieren dürfte ein Problem bringen, aber frei verteilen kann er's. Ob man das Mod dann offiziel nutzen kann oder nicht, hängt von Fall zu Fall ab.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 24. April 2015 - 13:01 #

Der passende Mod dazu: http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=430976844

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11671 - 24. April 2015 - 13:28 #

Der Entwickler erfindet und entwickelt ein Spiel und stellt zudem zugängliche Editoren etc. weitestgehend kostenlos zur Verfügung (das Spiel bekommt man ja mittlerweile auch hinterhergeworfen). Warum sollte der Ersteller einer Mod da nun mehr dran verdienen als die, die ganze Vorarbeit hatten? Mal abgesehen davon, dass der im Normalfall überhaupt nichts dabei verdient (außer evtl. Spenden).

Olipool 15 Kenner - 3742 - 24. April 2015 - 23:05 #

Na aber diese Bereitstellung ist doch nicht völlig selbstlos erfolgt, die hat sich doch längst über mehr Verkäufe und zufriedene Community rentiert. Es ist doch so kalkuliert worden ursprünglich, dass damit kein Geld an BEthesda fließt, aber nun, wo die Möglichkeit da ist, soll es plötzlich Kosten decken.

Lexx 15 Kenner - 3461 - 24. April 2015 - 4:03 #

Ich freue mich schon auf den Aufschrei, wenn Mods anderer Leute geklaut und unter anderem Namen verkauft werden. Wird interessant werden, wie Steam auf sowas reagiert, wie herausgefunden wird wer recht hat und wer nicht und was mit dem bis zum dem Punkt bereits ausgezahlten Geldern passiert...

Der Marian 19 Megatalent - P - 17289 - 24. April 2015 - 6:02 #

Das ist ein guter Einwand. Gab ja schon vergleichbare Fälle in den App-Stores.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 24. April 2015 - 10:03 #

Das passiert doch schon jetzt. Populäre Nexus Mods werden bei Steam für Geld reingestellt - aber eben nicht vom Ersteller.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 11:11 #

DMCA Takedown Notice:
https://steamcommunity.com/dmca/create/

Toxe 21 Motivator - P - 26076 - 24. April 2015 - 11:21 #

Ja das ist auch das erste, das ich mir bei der News dachte.

Ardrianer 19 Megatalent - P - 18200 - 24. April 2015 - 12:03 #

Dachte ich mir auch als erstes...

Vicitus 09 Triple-Talent - 232 - 24. April 2015 - 6:57 #

"Von Usern erstellte Ingame-Items wie zum Beispiel Hüte auch für Spiele von Third-Party-Herstellern zum Verkauf anzubieten "

Seid mir nicht bös, aber weiter KONNTE ich nicht lesen.. Ich weiß nur, das mein Kleinhirn zu meinen faüsten sagte: BALLEN!

DocRock 13 Koop-Gamer - 1215 - 24. April 2015 - 7:10 #

Das ganze ist ein riesiger schlechter Witz und sorgt nicht ohne Grund gerade für einen riesigen Aufschrei auf den Gaming Portalen (ok hier nicht, ich mein reddit und neogaf ;) ).

Bei der Qualität einiger Mods im voraus Bezahlen zu müssen, kann einfach nicht sein. Und wenn die dann nicht mehr funktionieren, Krieg ich dann mein Geld zurück? Gibt's dann einen offiziellen Mod Support? Was ist, wenn ein anderer Mod benötigt wird um einen anderen zu nutzen? Was ist, wenn ein Patch diverse Mods unbrauchbar macht? Das ist einfach komplett undurchdacht und zerstört den großen Vorteil von PC gegenüber Konsolen.

Jetzt kommen hier bestimmt gleich die Leute, die mir erzählen wollen für die paar Euro soll man sich doch nicht beschweren. Genau wie die paar Euro für Netflix, ein HS Kartenpack, ein GG Abo, Gamestar+, YouTube werbefrei, ständige DLC2mit fragwürdigen Content, WhatsApp etc pp. Oh Moment, das ist ja doch ganz schön viel!

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 8:30 #

"Bei der Qualität einiger Mods im voraus Bezahlen zu müssen, kann einfach nicht sein. Und wenn die dann nicht mehr funktionieren, Krieg ich dann mein Geld zurück? Gibt's dann einen offiziellen Mod Support? Was ist, wenn ein anderer Mod benötigt wird um einen anderen zu nutzen? Was ist, wenn ein Patch diverse Mods unbrauchbar macht?"

stimmt alles, aber ist das wirklich problematischer als z.b. steam early access? da gibts immerhin auch richtig unfertige sachen, bei denen auch keine fertigstellung garantiert ist.

so richtig schön ist das natürlich nicht, aber wenn steam early access anbietet, warum dann nicht auch diesen modshop.

PeterS72 15 Kenner - P - 2825 - 24. April 2015 - 8:35 #

Das sind alles sehr gute Fragen. Ich bin sicher, daß Steam dafür bereits eine für Steam angenehme Antwort hat. Wenn ich in die FAQ schaue, steht da, daß bei kaputten Mods Steam jegliche Haftung ablehnt und man den Mod Autor kontaktieren soll. Sobald die ersten 24 Stunden rum sind, hat man als Kunde dann Pech gehabt.
"Wir nehmen gerne die 75%, aber sonst haben wir damit rein gar nix zu tun." Ich verstehe zwar, daß Steam nicht für die Inhalte von Drittanbietern haften und für diese Support leisten kann, aber so ist das alles schon extrem verbraucherunfreundlich.
Schon krass, wie die Community die TES Spiele jahrelang lebending halten, und jetzt wird nochmal kräftig abkassiert. Wenn die Modder den Großteil des Geldes bekämen, würde es mir leichter fallen, mal die Kreditkarte zu zücken und das ganze als Spende ansehen. In einigen Mods stecken ja durchaus Monate an Arbeit. Aber nur 25% und der Rest geht an Steam, die nur die Infrastruktur bieten und ihre Monopolstellung ausnutzen, dabei jegliche Verantwortung ablehnen und nur die Hand aufhalten? Ohne mich.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1594 - 24. April 2015 - 13:24 #

"Jetzt kommen hier bestimmt gleich die Leute, die mir erzählen wollen für die paar Euro soll man sich doch nicht beschweren. Genau wie die paar Euro für Netflix, ein HS Kartenpack, ein GG Abo, Gamestar+, YouTube werbefrei, ständige DLC2mit fragwürdigen Content, WhatsApp etc pp. Oh Moment, das ist ja doch ganz schön viel!"

Wie immer, dann kaufs halt nicht. Bei alle dem wirst du doch nicht dazu gezwungen es zu erwerben.

Magnus Draken 12 Trollwächter - 888 - 24. April 2015 - 7:22 #

Die Aufteilung der Erlöse erscheint mir unfair und widerspricht auch dem Gedanken der Modding-Community. Letztere hat bislang hervorragende Inhalte völlig kostenlos aus reiner Begeisterung für die Spiele bereitgestellt. Hiervon haben Hersteller und Valve durch eine längere Lebensdauer der Spiele und damit mehr Verkäufe bereits profitiert. Da die Mods zudem ausschließlich in dem jeweiligen Spiel verwendet werden, sehe ich auch die Sache mit dem Urheberrecht gelassen. Es ist ja klar, dass die Inhalte nicht offiziell sind. Nun tut man so, als wolle man die Modder finanziell unterstützen und damit zur Erstellung noch besserer Mods beitragen. In Wirklichkeit ist es eine weitere Erlösquelle für Hersteller und Steam, die mit wenig bis gar keinem Zusatzaufwand die Modder als externe Inhalteersteller missbrauchen. Pervers wird die Sache, wenn man bedenkt wie viele Mods hauptsächlich Fehler und Schlampereien der Entwickler ausbügeln und jetzt auch kostenpflichtig angeboten werden könnten. Dem Modder würde ich den Erlös natürlich gönnen, aber dem Entwickler? Nein, nach meinem Empfinden sollte der Modder schon wirklich min. 50 % vom Kuchen abbekommen. Schließlich wird wohl jeder Käufer auch in erster Linie den Modder unterstützen wollen und dafür nicht 75 % (!) Gebühren an andere abdrücken wollen.

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4274 - 24. April 2015 - 7:59 #

Ich bin gar nicht glücklich mit der Neuerung. Mods sollten von der Community für die Community gemacht sein. Kostenlos, frei und flexibel. Diese jetzt zu monetarisieren rückt sie in die Nähe zu DLCs und führt zu allen möglichen Problemen: Welches Anrecht auf Entschädigung hat der Entwickler des Spiels, gehören im doch Engine, Tools und Spiel? Wie wird die Funktion des Mods gewährleistet? Was ist mit Mods, die auf anderen Mods aufbauen (SKSE)? Wie sieht es mit Urheber- und anderen Rechten aus? Was passiert mit anderen Modding-Portalen? Wird der Workshop jetzt nicht mit qualitativ fragwürdigen Produkten überschwemmt, wie es mit Early Access und Greenlight geschehen ist? Welche Wirkung hat das auf andere Spiele und die Bedeutung des Modding ganz allgemein?

Das auch ein Mod-Entwickler mit seiner Arbeit etwas verdienen und Valve absahnen möchte, kann ich ja verstehen. Aber die Kommerzialisierung des Modding im Workshop führt in eine ganz falsche Richtung:

http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=430897627&searchtext= (91.99€)

seb 13 Koop-Gamer - 1768 - 24. April 2015 - 7:26 #

Glücklicherweise haben sich die Mod-Teams deren Arbeiten ich für einige Spiele grandios finde meist gegen Monetarisierung ausgesprochen, spätestens seit dem Ubisoft Modinhalte für Silent Hunter als eigene Inhalte verkaufte.

Nefenda 14 Komm-Experte - 1889 - 24. April 2015 - 7:36 #

Glaube das die meisten Modder sich dagegen aussprechen werden. Modding war und ist immer Kostenlos. Wenn darauß sich Teams entwickeln wie z.B. bei Natural Selection oder DayZ und dann StandAlone Titel rausbringen okay.

Das ganze fühlt sich einfach nur falsch und pervers an. Und es will nicht in meinem Kopf. An sich wenn man für etwas gutes Geld bekommt ist das ne feine Sache. Und ich würde nie einen Modder der seine Freizeit da reinbuttert deswegen anklagen. Aber wenn sich daraus eine zwei Schichten Moddingscene bildet muss ich wirklich brechen. Dann wird es sicherlich kleine Indieartige Teams geben die Modden gegen Geld. Vielleicht sogar Maps für die Entwickler ala Ravensoft machen quasi als getarnter Auftrag. Das erinnert mich an Oceans13 wo in dem Hotel Models als Bedienung drin waren, damit man über ihr aussehen bestimmen kann und Vertraglich als Models die Bedienen ausgelegt waren.
Alles sehr sehr gruselig und Düster. Valve das war ein schritt zuweit. Trotzdem wird in 4-5 Jahren niemand mehr danach krähen und es wird Standard sein. Genau wie DMR gängelung, DLC Maps für 15euro und cut Content.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20741 - 24. April 2015 - 7:42 #

Wenn ein Mod sehr gut ist - warum nicht? Der Typ hat auch viel Zeit dann da reingesteckt. In Star Citizen wird es ja ähnlich werden. Die CIG Schiffe kommen mit der Beta aus dem Store. Aber Modding Schiffe welche die QA überstehen und sich ins SC Universum einfügen können vom Ersteller dann verkauft werden, 30% davon geht an CIG. Wie auch bei den Engines wie UE4 und CryEngine. Man bekommt dann Geld für seine Arbeit - normal find ich. Arbeite ja auch nicht kostenlos oder gemeinnützig - hier meine Arbeitskraft aber auch Geld dafür her - sonst gibt's nix.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 24. April 2015 - 7:56 #

Wenn ein Mod gut ist macht man es halt per freiwillige Spende an den Entwickler, die meisten Modteams haben so etwas.
Da hätte er 95% vom Betrag, aber selbst das geht nicht mehr wenn man ihn auf Steam einstellt.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 12:00 #

Ausser, dass das halt dann gewerblicher Vertrieb von abgeleiteten Werken ist, gegen die der Urheber vorgehen kann.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73395 - 24. April 2015 - 7:41 #

Diese Entwicklung gefällt mir persönlich nicht und ich ahne nichts gutes.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32779 - 24. April 2015 - 9:24 #

Das ist wahrlich keine schöne Entwicklung.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 11:13 #

Leider wird Deine ungute Vorahnung (die ich teile) wohl eintreffen. Was Valve hier macht ist nichts anderes als sich kostenlos DLC erstellen zu lassen. Die leidtragenden sind die Modding-Communities und die Mod-Nutzer.

Das Ganze ist allerdings traumhaft für jeden Publisher: wenn sich das Produkt (mod) verkaufen lässt, zahlt man dem Ersteller einen kleinen Anteil, verkauft es sich nicht hatte man keinerlei Kosten. Weder muss man Entwickler unter Vertrag nehmen noch die QA bemühen bzw. support leisten. Auch wird man sich wohl nicht mit den rechtlichen Fragen beschäftigen, sondern das auf die Modder abwälzen (viele Mods enthalten (z.t. geschütztes) Material Dritter etc.).

Die Modding-Community, deren Erfolg durch Kooperation und Teilen begründet war, wird sich in eine kompetitive Szene wandeln. "Freelancer ohne Verträge" kämpfen von nun an um die begehrten Verkäufsränge im Steam-workshop. Willkommen in Valve's schöner neuer Welt.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 24. April 2015 - 7:59 #

Das wirklich traurige ist ja nicht nur dass die Entwickler nur 25% bekommen, nein Valve entfernt auch die Spendenlinks der Entwickler welche die Dinger kostenlos reinstellen.

https://imgur.com/wW5j5yu

Auch interessant es gibt schon Early Access für Mods mit gesalzenen Preisen, welche wenn sie mal fertig sind noch teurer werden ^^

http://i.imgur.com/HP895s6.jpg

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20741 - 24. April 2015 - 8:00 #

Das ist normal mit Early Access. Wie bei Kickstarter. Du setzt dein Geld ein, um das Spiel zu realisieren/finanzieren und bekommst dafür den Boni des günstigeren Preises + ein paar Extras. Der das nicht riskiert, zahlt dafür mehr.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 24. April 2015 - 8:17 #

Bei einem richtigen Spiel okay, wir reden hier von einer Mod die evtl nie fertig wird.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 24. April 2015 - 12:39 #

Eine Garantie hast du bei einem Spiel aber auch nicht (siehe z.B. DF-9)

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4274 - 24. April 2015 - 8:40 #

Ich befürchte, das Prinzip wird recht schnell missbraucht werden:

Modder stellt für 2€ eine Mod in den Workshop, mit dem Versprechen, sie weiter zu entwickeln und später 5€ zu verlangen. Kunden glauben dies und fordern ihr Geld nicht innert 24 Stunden zurück, obwohl die Mod voller Fehler oder unfertig ist. Modder entpuppt sich als Betrüger und macht sich mit dem Geld aus dem Staub.

Lexx 15 Kenner - 3461 - 24. April 2015 - 18:29 #

Hoffentlich passiert das oft und häufig, dann lernen die Leute wenigstens.

Hyperlord 15 Kenner - P - 2845 - 24. April 2015 - 8:00 #

Im Prinzip ne gute Idee

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 24. April 2015 - 9:11 #

Traurig, selbst beim Hobby dreht sich scheinbar alles nur noch um Geld. Ob Lets Plays oder jetzt Mods. Wahrscheinlich werden Spiele bald von Mods geflutet, in der Hoffnung einen schnellen Euro zu machen.

PeterS72 15 Kenner - P - 2825 - 24. April 2015 - 9:18 #

Was dann noch fehlt ist, aber eigentlich zu erwarten ist, daß beim nächsten Elder Scrolls Spiel Mods nur exclusiv über Steam Workshop vertrieben werden dürfen.
Ich hoffe, ich habe damit unrecht.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2042 - 24. April 2015 - 9:31 #

Ja, so was könnte tatsächlich passieren. Solange sich die Mod-Community allerdings größtenteils gegen die Monetarisierung stellt, ist das erst mal kein Nachteil. Aber wie schon mehrfach geschrieben wurde, ist das jetzige System sehr bedenklich/verbesserungswürdig.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73395 - 24. April 2015 - 9:36 #

Anscheinend nehmen bereits einige Modder ihre Mods von Nexus runter, um sie dann gegen Bares über den Steam-Workshop anzubieten.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58787 - 24. April 2015 - 10:20 #

Wet and Cold zum Beispiel gibts in der aktuellsten Version nur noch gegen Geld im Workshop.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73395 - 24. April 2015 - 10:22 #

Ich sehe es schon kommen, daß ich, wenn ich Skyrim mal wieder anwerfe, gefühlt 75% der Mods nicht mehr nutzen kann, weil es sie via Nexus nicht mehr kostenlos gibt ;).

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58787 - 24. April 2015 - 10:24 #

Einfach mit den alten Versionen weiter spielen. Solange es einmal lief läuft es ja weiter. Hab meine glaube ich noch nie geupdatet, wenn es kein Problem gab oder tolle neue Features. Aber die Befürchtung habe ich schon auch ein wenig, aber auch die kleine Hoffnung, dass manche Modder sich da nicht drauf einlassen.

Athavariel 21 Motivator - P - 27872 - 24. April 2015 - 11:48 #

Herzlich Willkommen auf dem Planeten genannt Erde.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2042 - 24. April 2015 - 9:28 #

Vom Grundgedanken (finanzielles honorieren der Arbeit der Mod-Entwickler) her eine tolle Idee, aber in der Ausführung einfach eine schlechte Farce.
Bisher habe ich den Steam-Workshop allerdings nur für Cities:Skylines benutzt. Skyrim-Mods habe ich immer von Nexus bezogen und werde dies auch weiterhin tun.
Und wie andere hier auch, sehe ich das ganze nur als letztes großes "Abschöpfen" der Marke Skyrim. Schließlich ist auch das Spiel samt DLCs im Moment im Angebot zu einem, wie ich finde, lächerlich niedrigen Preis. :/

Calmon 13 Koop-Gamer - 1217 - 24. April 2015 - 9:29 #

Ich finde das Super! Jede Modding Gruppe kann für sich selbst entscheiden und genauso jeder Spieler.

Perfekt.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 11:30 #

Ich nehme an bei Deinem Comment fehlte "/sarcasm", ansonsten möchte Ich Dir raten Dich etwas intensiver mit der Materie zu beschäftigen und Du wirst vielleicht erkennen, dass das was Valve hier macht eine absolut katastrophale Entwicklung für das Modding bedeutet.

Ein erstes Beispiel gefällig?

http://www.pcgamer.com/paid-for-skyrim-mod-removed-in-a-matter-of-hours/

Well done Valve, well done *facepalm*

Calmon 13 Koop-Gamer - 1217 - 24. April 2015 - 15:20 #

Nee da fehlt kein /sarcasm. Ich habe einfach eine andere Sichtweise. Dein Beispiel In Ehren, aber die Idee die dahinter steckt finde ich durchaus nachvollziehbar.

Modder stecken viel Zeit rein und wenn jemand entscheidet das eben für Geld zu machen soll er dazu die Möglichkeit erhalten.

Vielleicht entstehen daraus viel mehr Modding Communities.

Oft sind Modder die Vorläufer für ganze Spiele(genres) (Dota, DayZ, Battle Royal) warum soll eine eigene Spielidee auch nicht ein bisschen lukrativ für denjenigen sein dürfen?

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 16:31 #

Das Problem ist sehr vielschichtig, vereinfacht kann man sagen, dass eine der Hauptkomponenten des aktuellen Moddings die Kooperation der Modder und der freie Austausch von Informationen und Inhalten ist. Bedeutet: Modder A Entwickelt game-content(tool, code, gfx etc.) GCA und Modder B darf (nachdem er vorher A gefragt hat) GCA in seinem eigenen Projekt GCB verwenden. Modder D führt nun GCB und GCC zusammen und fügt noch etwas hinzu und sein GCD ist fertig.

Es ist ein Geben und Nehmen, die einzelnen Modder kooperieren und lernen voneinander. Andere stellen Tools zu Verfügung, ohne die viele der Moddingideen überhaupt nicht umsetzbar wären. Dadurch werden die Modder und die Mods besser. Alle profitieren (wenn auch nicht finanziell).

Kommt nun Monetarisierug ins Spiel, muss man kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, welche Auswirkungen das haben wird. Kommerzielle Modanbieter konkurrieren i.d.R am Markt (sie könnten auch kooperieren und sogar noch erfolgreicher sein, aber das ist eher unüblich und daher auch eher unwahrscheinlich), das beutet, der Austausch untereinander wird sich deutlich verringern und entwickelte Technologien werden nicht mehr allen anderen Moddern zur Verfügung gestellt. Innovation dient nicht mehr allen, sondern nur noch wenigen usw. usw.

Es profitieren Valve/Bethesda und Co. und einige wenige Modder. Viele verlieren.

>Oft sind Modder die Vorläufer für ganze Spiele(genres) (Dota, DayZ, lukrativ für denjenigen sein dürfen?

Niemand spricht davon, dass man kein Geld für seine Arbeit bekommen sollte. Nur die Art und Weise wie Valve das angeht wird sich zerstörerisch auf die Moddingcommunity auswirken (passiert schon jetzt).

Wenn Valve wirklich an den Moddern gelegen wäre, und es um die Gamingcommunity ginge, könnte man ganz einfach die Modder auffordern Konzepte einzureichen und die Modder dann ganz regulär unter Vertrag nehmen. Dann wären die Modder abgesichert, würden vernünftig vergütet und das Endprodukt würde nach branchenüblichen Qualitätsicherungsmaßnahmen in den Handel gelangen und auch in der Folge supportet werden.

Aber das würde für Valve Risiken/Kosten mit sich bringen (was wenn sich die Mod nicht verkauft?) und das will man bei Valve nicht. Daher lieber die Variante, dass man Leute ohne Bezahlung für sich arbeiten lässt und ihnen im Falle des Verkaufserfolgs mickrige 25% des Umsatzes zugesteht.

Wer heute eine eigene, vielversprechenede Spielidee hat, kann diese leichter als jemals zuvor selbst umsetzen. Es gibt unzählige frei verfügbare, kommerziell nutzbare tools und engines. Die Coding, Art und Designcommunity im Netz ist riesig - wer fragt bekommt schnell und fundiert Antworten - kostenfrei!

Also hinter die Tastatur oder das Grafiktablett geklemmt und selbst etwas erschaffen! Dafür muss man sich nun wirklich nicht freiwillig von Valve und Co. in eine Zwangsjacke stecken lassen.

Zur Not kann man auch versuchen in der Spielebranche eine Anstellung zu finden und dort gemeinsam mit anderen etwas erschaffen. ;-)

McNapp64 17 Shapeshifter - P - 6389 - 24. April 2015 - 9:54 #

Steam wird für mich immer mehr wie Fleisch zu essen. Ich mag es, weiß aber, dass ich es lassen sollte.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 10:35 #

hm? du verträgst kein fleisch?

McNapp64 17 Shapeshifter - P - 6389 - 24. April 2015 - 21:00 #

Eher so in Richtung: Die Industrie dahinter nicht mehr unterstützen zu wollen, weil der eingeschlagene Weg auf Dauer nicht gut geht.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58787 - 24. April 2015 - 10:09 #

Finde ich keine schöne Entwicklung. Sehe es schon kommen, dass bei zukünftigen Bethesdaspielen nur noch über den Workshop Mods bezogen werden können, der einfach nicht die Funktionalität eines guten Mod Managers hat. Hoffentlich nehmen sich daran nicht zu viele andere Spielemacher ein Beispiel, oder es wird wenigstens von den Moddern nicht angenommen.

Und lustig sind ja auch die Preise zum Teil. Eine Rüstung, die zugegeben nicht schlecht aussieht, für 1,50 oder so ist schon heftig. Erinnert an die gute alte Pferdedecke aus Oblivion ^^

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 24. April 2015 - 10:14 #

Sag mal Chris, ich hab doch extra einen Kommentar drunter geschrieben, als die News noch in Bearbeitung war, der auf die harsche Kritik und Ablehnung seitens etlicher Steam-User abzielte. Ich hatte gehofft, du würdest das noch in dieser News verarbeiten. Stattdessen kein einziges Wort über diese Kritik?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73395 - 24. April 2015 - 10:20 #

Er kann es, muß es aber nicht. Außerdem finde ich, sollen sich die GG-User ein eigenes Bild machen und nicht auf den Shitstorm-Zug der Steam-Nutzer aufspringen.

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 24. April 2015 - 10:22 #

Muss er natürlich nicht. Aber echt jetzt? Bei dieser umstrittenen Neuerung? Gut, dann spar ich mir sowas in Zukunft.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73395 - 24. April 2015 - 10:24 #

Er hält die News neutral, dagegen ist nichts einzuwenden.

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 24. April 2015 - 10:31 #

Mag sein, dass das journalistisch ok geht. Es fehlt aber ein großer inhaltlicher Punkt, der durch das Ausklammern und "Verschweigen" möglicherweise einen zu positiven Gesamteindruck von dieser Neuerung hinterlässt.

Mods sind oft nicht gepolisht oder gar bugfrei. Rückgabe? Erstattung?
Mods basieren oft auf den Werken anderer Modder. Anteilsweitergabe?
Mods entstehen häufig mit teurer Software (3ds max, photoshop, maya) - wer prüft hier, ob die Lizenzen legal erworben waren?
Mods können auf anderen Portalen gecrossposted werden. Wie siehts hier mit Takedown-Forderungen von Steam/Developern aus, wenn die Mod auf Steam was kostet?
Warum keine Spenden stattdessen?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73395 - 24. April 2015 - 10:50 #

Das kann man ja ausgiebig in den Kommentaren diskutieren, was ja auch schon teilweise gemacht wird. Aber in einer News würde das zu Spekulationen und Mutmaßungen führen bzw. ausgelegt werden. Das gehört da nicht rein.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137353 - 24. April 2015 - 12:08 #

Deinen Kommentar hatte ich gelesen, ihn jedoch -- während des (Weiter-)Arbeitens an der News -- schlicht wieder vergessen, also keine böse Absicht oder so. Hinzu kommt aber auch, dass das Einbringen von Kritik oder Anerkennung (bzw. generell wertende Formulierungen) in eine Meldung mMn ein äußerst schmaler Grad ist -- du kannst dir sicher sein, dass auch das bei manch einem Leser (meiner Ansicht nach zu Recht -- auf Unverständnis getroffen wäre (wie so oft gilt sicher auch hier: Ausnahmen bestätigen die Regel). Wie Tr1nity schon geschrieben hat: Ich denke auch, dass die GG-User sich selbst eine Meinung zu einem Thema bilden können.
 
Zur möglichen Rückgabe einer gekauften Mod gibt es in der News einen Hinweis. Auf die anderen von dir genannten Punkte einzugehen, würde den Umfang der News *deutlich* sprengen; sie ist ohnehin schon jetzt sehr lang. Mit dem letzten Absatz habe ich versucht, zumindest ein wenig das Thema zu hinterfragen.
 
Und ach so, ursprünglich wollte ich dieses Teaserbild verwenden: https://www.gamersglobal.de/sites/gamersglobal.de/files/userupload/user1183/diverses/teaser-logo-steam-coin_01.png ;)
 
Übrigens: Ein User-Artikel bzw. eine User-Meinung zu diesem Thema fände ich persönlich sehr interessant. Hättest du Lust, so etwas umzusetzen? Der Vorteil wäre auch, dass in solch einem Beitrag "ohne Ende" kritisiert werden kann. ;)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33797 - 24. April 2015 - 15:51 #

Dass du den Newstext neutral hälst, ist schon richtig. Zur Gewinnaufteilung zwischen Valve, Spielentwickler und Modder hätte man da aber ruhig noch zwei Sätze reinschreiben können. Das finde ich einen sehr wichtigen Aspekt des Themas, von dem ich erst in den Kommentaren erfahren habe.

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 25. April 2015 - 13:50 #

Wie Trinity schon schrieb, du bist ja nicht gezwungen, alle Kommentare in die News einzuarbeiten. Mir fehlt derzeit familienbedingt leider die Zeit, selbst News oder Artikel zu schreiben.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1608 - 24. April 2015 - 11:52 #

Das nervt irgendwie. Warum mischt sich ausgerechnet Steam da ein?
Keine Ahnung wieso aber ich finde das eine Unverschämtheit, dass es
auf dieser Plattform einen Bezahldienst für Mods gibt.
Hauptsache abgreifen wo was geht.
Finde das fast schon penetrant.

Ardrianer 19 Megatalent - P - 18200 - 24. April 2015 - 12:05 #

Zwiespältig. Ich denke, so wird das nicht wirklich funktionieren. Angefangen von den nur 25%, die man aber nur auf Steam ausgeben kann, den Mehrwert des Mods, um seinen Preis zu rechtfertigen und natürlich das schamlose Kopieren von Mods, um sie dann für Geld anzubieten.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 24. April 2015 - 12:25 #

Die 25% sind nicht festgelegt - das ist der prozentuale Anteil, den in diesem Fall Bethesda bestimmt hat. Valves Anteil ist fix, wie viel der Entwickler des Spiels den Moddern überlässt steht dem Entwickler frei zu entscheiden.

Desweiteren wird das Geld ausgezahlt und wandert nicht ins Steam Guthaben.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 24. April 2015 - 13:15 #

Einerseits find ich es gut, wenn Modder die wirklich sich reingekniet haben auch dafür entlohnt werden.

Andererseits seh ich jetzt schon die Probleme. Von Copyright verstössen, schlicht kopierten Mods mit anderen Namen, leicht modifizierten Mods von anderen Mods, nicht funktionsfähige Mods wenn das Hauptprogramm sich ändert und keine Chance jemals eine bessere Version zu bekommen (es sei den man bittet den Modder doch alles ans neue anzupassen), schwämme von falschen Mods / umbenannten Mods / buggy Mods.

Das Modding bisher so gut funktionierte war auch meisten deshalb weil halt kein Geld geflossen ist. Die Publisher werden ihre Anwälte wie Heuschrecken losjagen, wenn Modder Hans plötzlich Kohle will.

Das Valve dann auch noch 75% haben will für 0 Leistung (ja ok, sie leisten was, sie buchen Geld vom Konto ab (yay für Valve!)) ... das nenn ich Gierig und unanständig.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 13:19 #

valve nimmt 30%, wie auch bei spielen. valve stellt übrigens auch steam zur verfügung.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 24. April 2015 - 14:37 #

Der Modder kriegt 25% also geht der Rest erstmal an Valve, welchen Deal die dann haben mit den jeweiligen Partnern hab ich hier jetzt keine Daten.

Das Steam sich selbst zur Verfügung stellt ist mir klar ... witzbold. ;)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 14:39 #

ich bezog mich auf dein "Das Valve dann auch noch 75% haben will für 0 Leistung (ja ok, sie leisten was, sie buchen Geld vom Konto ab (yay für Valve!)) ... das nenn ich Gierig und unanständig."

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8036 - 24. April 2015 - 16:37 #

Dann dreh ich den Satz für Dich:

"Das der Modder nur 25% bekommt für 100% Leistung (ja ok, sie schreiben Mods für ein von jemanden anderen erstellten Titel (yay für Publisher!)) ... das nenn ich erbärmlich und traurig."

Ernie76 12 Trollwächter - 963 - 24. April 2015 - 13:19 #

Ich finde diese ganze ingame Kaufen, sammeln, verkaufen geschichte mit waffen Skins und so total überflüssig und sinnfrei.
Wo sind bloß die Zeiten hin in denen ein Game auch ohne son quatsch seine Gamer fesseln und binden konnte.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 13:21 #

da ist gar nichts ingame.

D43 15 Kenner - P - 3581 - 24. April 2015 - 13:23 #

Ok das nächste TES werd ich mir als erstes überhaupt in retail auf Konsole kaufen... Ohne die alte modpolitik kann ich auf die PC bzw steam Version gut und gerne verzichten. Schade echt schade.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 24. April 2015 - 20:05 #

Also bisher gibt es den Nexus noch ...

Ich bleibe auch dort und hole mir dort meine Mods.

D43 15 Kenner - P - 3581 - 24. April 2015 - 20:28 #

Ja noch aber ich bin gespannt wie das in ein paar Monaten aussieht, vll reden wir dann nochmal drüber ;)

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 26. April 2015 - 13:57 #

Es wird sich für den Nexus nichts ändern. Solange Dark0ne (der Nexus-Chef) am Ruder ist, wird es keinerlei paywall geben. Das hat er gestern nochmal sehr deutlich gemacht.

Zitat "I've also categorically said that as long as I'm in charge of these sites all mods on these sites will be free."

Quelle: http://forums.nexusmods.com/index.php?/topic/2798644-steam-service-providers-and-some-how-needing-to-clarify-the-nexus-stance-again/

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2436 - 26. April 2015 - 14:06 #

Die ersten Modder wechseln aber schon direkt rüber (z.B. diese Cloak-Mod) und ohne Traffic kann der Nexus sich nicht finanzieren.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 13:59 #

Und hier stand ich und dachte nichts wird Modding oder die Moddingcommunity zerstören können. Und schon wieder merke ich: Ich bin in bösen (also ökonomischen) Dingen nicht kreativ genug.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 14:16 #

ja, so kann man sich irren. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Der Aufschrei in der Modding Community ist unüberhörbar (siehe z.B. die Nexus-Foren) und ein erster Eklat, zeigt bereits überdeutlich welche negativen Folgen das neue Modell haben wird.
http://www.destructoid.com/the-first-paid-skyrim-mod-has-been-pulled-290924.phtml

Man kann nur hoffen, dass sich viele Modder und Gamer gegen diesen Trend stemmen werden.

Aber es steht zu befürchten, dass es viele Modder geben wird, die das "schnelle Geld" wittern und mit schlechtem Beispiel voran gehen. Wohin das langfristig (bei finanziellem Erfolg für Valve/Bethesda) führen wird ist auch klar: modding nur noch gestattet, wenn die Dateien exklusiv über den Steam-workshop zum download angeboten werden. Offizielle Moddingtools die nur bei bestehender Verbindung zum Authentifikationsserver des Herstellers funktionieren, Modding-Lizenzen für 100€ pro Jahr etc. :-(

PeterS72 15 Kenner - P - 2825 - 24. April 2015 - 14:26 #

Ich denke, daß der aktuelle Shitstorm ziemlich egal ist und daß es letztendlich gar nicht um Skyrim geht (wobei die Einnahmen jetzt ein netter Bonus sind), sondern um den Weg für zukünftige Spiele vorzubereiten. Wenn in 2 Jahren dann ein neues Fallout oder Elder Scrolls rauskommen wird, erinnert sich niemand mehr an den heutigen Shitstorm, man hat sich bereits an paid mods auf Steam gewöhnt und alle machen es freudig mit.
Die Modder zu bezahlen finde ich an sich gut, aber mein Problem ist neben den lachhaften 25% für Modder vor allem das Steam-exklusive Vertriebsrecht. Am Ende könnte Bethesda dann auch Nexusmods mit einer DMCA Takedown Notice die Veröffentlichung von Mods verbieten (da die Mods ja Bethesda gehören, nicht dem Modder). Ich bezweifle zwar stark, daß das für das alte Skyrim noch passieren wird, aber auch hier planen Valve/Bethesda/etc. sicher langfristig.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 14:32 #

Nur als Anmerkung, der selbsterstellte Teil der Mods gehört selbstverständlich den Moddern. Fremde Assets natürlich nicht, und die Verbreitung von Mods konnte der Urheber schon immer mit ner DMCA TD notice unterbinden.

PeterS72 15 Kenner - P - 2825 - 24. April 2015 - 14:42 #

"Gehören Bethesda" war jetzt sicher juristisch primitiv ausgedrückt, muss ich zugeben. Aber ich habe eben nochmal in die creation kit EULA geschaut, da steht explizit, daß man jegliche Rechte der eigenen Arbeit an Bethesda abtritt.
Ich erinnere mich an diese Diskussion aus Morrowind Zeiten, damals war ich recht aktiv in der Modding Szene. Wie man es juristisch exakt nennt, kann ich als Nicht-Jurist nicht sagen, aber zumindest hat Bethesda volle Verwertungshoheit auch über die selbsterstellten Teile. Insofern waren die Donate Buttons schon in einer rechtlichen Grauzone und wurden vermutlich nur durch aktives Wegsehen durch Bethesda überhaupt möglich gemacht.

Ich bin sicher, daß Herr Krasemann das alles viel besser ausdrücken kann als ich. Aber die Annahme, daß ich das Mod gemacht habe und ich damit tun kann, was ich will, ist sicherlich nicht korrekt.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 16:13 #

Wäre eigentlich mal eine interessante Frage, ob so eine Klausel vor Gericht bestand hätte. Klar, du benutzt Bethesdas Tool um deinen Mod zu erstellen - aber sollte ihnen allein deswegen gleich der Mod auch gehören? Ist ein bisschen so, als wenn dem Druckerhersteller meine gedruckten Seiten gehören oder dem Hammer-Hersteller gehört auf einmal mein IKEA-Regal, dass ich damit zusammengenagelt habe...

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 16:14 #

Schlimmer: Alles was du machst gehört automatisch deiner Mutter.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 16:25 #

Um Himmels Willen!

PeterS72 15 Kenner - P - 2825 - 24. April 2015 - 16:25 #

Gute Frage, das verlangt nach dem Gamesanwalt. :-)

Es widerspricht meinem gesunden Menschenverstand genauso wie vermutlich jedem anderen auch, aber ob ich mich deswegen mit der Rechtsabteilung eines Konzerns wie Zenimax oder Valve anlegen wollte? Kaum. Die haben mehr Geld als ich für einen Prozess.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 14:27 #

so dramatisch finde ich diesen "eklat" jetzt nicht. das muss sich halt einpendeln, bzw. die modder, die geld verdienen wollen, müssen eben mehr aufs copyright achten.

mcspains strammen antikapitalismus zum trotz wirds ja schon den einen oder anderen geben, der gern geld mit seinen mods verdienen oder gar davon leben möchte. steam stellt dazu nur eine legale plattform bereit, die es so meines wissens bislang nicht gab.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 14:58 #

In der Skyrim-modding-community sieht man das sicher anders, denn Chesko und fore (Fores FNIS mod hat über 3.7 millionen unique downloads) sind sehr bekannte Modder.

Man sollte bedenken, dass die Moddingcommunity in ihrer jetztigen Form überhaupt erst so erfolgreich und produktiv sein konnte, weil sie eben nicht auf Gelderwerb und der damit einhergehenden Konkurrenz/Verdrängung von Wettbewerbern basiert.

Mit der Einführung des Bezahlmodells und der Einbettung in vom Hersteller geschaffene Strukturen zerstört man zumindest teilweise die Basis für das Modding, welches wir bisher kannten.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33797 - 24. April 2015 - 15:56 #

Ich kenne mich in der Szene jetzt nicht so aus, aber ich denke auch, dass der aktuelle Shitstorm das System langfristig nicht aufhalten wird. Die Einführung von Steam selbst war auch mal ein Skandal und jetzt wird es vom Großteil der PC-Spieler mit Freuden genutzt. Die Preise für Mods werden sich mit der Zeit einpendeln und dann wird das irgendwann völlig normal sein. Und die kostenlosen Mods werden trotzdem nicht völlig verschwinden.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 16:18 #

Natürlich hält kein Shitstorm etwas auf, das einem so wichtigen Player wie Vale Unsummen einbringt und für Modbastler auch noch ein paar Krümmel downtrickled.

Aber hier wird nunmal eine Büchse geöffnet, die wie Pferdedecken ihren Ursprung bei Elders Scrolls nehmen und bald Nachhaltig die Gaminglandschaft verändert.

Ob man das jetzt postiv oder negativ sieht ist wohl ne Einstellungssache.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 24. April 2015 - 15:20 #

Ich interessiere mich nicht für Modding, aber die meisten bekannten Spiele unterstützen doch gar keine Mods. Und Indie-Spiele muss man ja nicht bei Steam kaufen. Es trifft vor allem die Spieler von Valve-Titeln.

DRM und Mods, das passt doch sowieso nicht. Die einen wollen Kontrolle haben, die anderen Wissen teilen.

Gabe Newell ist übrigens Informatiker und kein BWLer. Allerdings hat er 13 Jahre bei Microsoft gearbeitet, vielleicht hat das den Charakter verdorben. ;-)

Noodles 21 Motivator - P - 30177 - 24. April 2015 - 14:04 #

Ich bin der Meinung, dass Mods kostenlos sein sollten und wenn einem die Mod gut gefallen hat und man den Entwickler unterstützen will, kann man ja was spenden. Das neue System hat zu viel Missbrauchspotential. Aber mal abwarten, wie es von den Spielern überhaupt angenommen wird, ob überhaupt Geld für Mods ausgegeben wird.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2042 - 24. April 2015 - 14:07 #

Ganz ehrlich? Die Spieler werden Geld für Mods ausgeben. Und zwar werden das die gleichen Spieler sein, die auch Geld für F2P-Titel ausgeben. :/

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 14:21 #

Nur mal ein paar Ideen:
Wieviele von euch *kaufen* Spiele, also spielen hauptsächlich mit finanzieller Absicht produzierte Titel und warum?
Die monetarisierung von Spielen hat doch die Freewarespiele nicht verschwinden lassen. Im Gegenteil, man bekommt heute kostenlose Tools für kostenlose Spiele von denen man von 10 Jahren nicht mal zu träumen gewagt hätte als Entwickler.
Warum sollte eine monetarisierung von Mods also zwangsläufig schlecht für das Modding sein?

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 14:30 #

das ist so ähnlich, wie wenn deine unbekannte lieblings-indieband plötzlich superpopulär und kommerziell erfolgreich wird. der eine freut sich, der andere wittert verrat. ;)

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 14:33 #

Ja, treffender Vergleich. :)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 14:50 #

Naja. Klar hat die Musikbranche und die Spielebranche ihre Kommerzialisierung überlebt und Kapitalismushörige wie kommentarabo werden darauf hinweisen wie viel toller Konkurrenz und Gewinnmaximierung am Ende für den Verbraucher ist.

Andere schauen sich vielleicht aber auch die Musikbranche, die Kinovielfalt und die aktuellen Spielemärkte mit ihren modernen Formen und finden sie evtl. nicht so pralle.

Die Probleme außer acht, dass jeder bei jedem neuen Spiel der erste mit der Titten-Mod oder Übersättigungs-Mod seien will und dann zwangsläufig anfängt um sich zu klagen.

Aber wie ihr ja schön darlegt hat es immer damit zu tun wie sehr man darauf vertraut, dass der Markt und der Konkurrenzgedanke die Dinge besser oder schlechter machen wird.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 14:58 #

hm, meine augenzwinkernde analogie bezog sich allerdings auf eine imaginäre lieblings-indieband.

wo ziehst du denn die parallelen zur musikbranche, und wann sollen da entsprechende kommerzialisierungsprozesse stattgefunden haben? mit dem niedergang der musikindustrie seit mp3 hat das ja nichts zu tun.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 15:32 #

wo wir gerade bei Analogien sind; hier ist eine zu Valve's/Bethesda's neuer Geschäftsidee:

Der Besitzer eines gutgehenden Vergnügungsparks verpachtet für eine einmalige Gebühr einen Stellplatz auf dem Gelände. Auf dem Stellplatz darf man, solange man sich an die Parkordnung hält, tun und lassen was man möchte.

Baut man dort nun einen Stand auf, um z.B. Erinnerungsfotos an Besucher des Vergnügungsparks zu verkaufen, verlangt der Parkbesitzer 75% vom Umsatz. Darüber hinaus tritt der Pächter alle Rechte bezüglich der Fotos an den Parkbesitzer ab.

Jupp, das klingt wirklich gut... für den Parkbesitzer.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 16:34 #

mich hat eigentlich nur interessiert, wie mcspain das mit der musikbranche vor der kommerzialisierung meint. aber war wohl eher was für klassikliebhaber.

meinetwegen: worin bestand denn bei steam die einmalige gebühr? und wie passt es ins bild, dass es weiterhin freie mods gibt und diese auch angeboten werden dürfen?

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 16:47 #

Kaufpreis Spiel (Skyrim) = Gebühr

Mir geht es vor allem um die absolut unterirdischen Geschäftskonditionen für einen zukünftigen "Freelance-modder".

Aber selbst die Fotoanalogie funktioniert noch einigermaßen - man darf ja für private, nicht kommerzielle Zwecke Fotos machen und diese auch verschenken (aber nicht verkaufen!)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 16:50 #

ich steig bei deinen beiden analogien überhaupt nicht durch tbh. ergibt imo null sinn.

aber was mcspain oben meinte, das wär wirklich mal interessant.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 19:13 #

Die Entwicklung eines Massenmarktes der immer stärker darauf abzielt die Gewinne zu maximieren, gefolgt von dem kleinen Indiemarkt.

Eben die gleiche Entwicklung die Spiele aktuell durchmachen und in Zukunft auch den Modsektor betreffen werden.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 19:22 #

die entwicklung eines massenmarktes in der musikbranche? das ist schon so lange her, da muss man schon ein echter opern-, klassik- oder hausmusikenthusiast sein, um das zu bedauern.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 21:40 #

Mit Sicherheit war die Zeit der Opernhäuser geprägt davon einen möglichst breiten Massenmarkt anzusprechen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 22:10 #

und die hausmusik erst!

aber hier nochmal die frage:
wo ziehst du denn die parallelen zur musikbranche, und wann sollen da entsprechende kommerzialisierungsprozesse stattgefunden haben?

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 15:45 #

Ok, ehrlich gemeinte Frage: Wann hatten wir jemals mehr Diversität und Qualität bei Spielen als heutzutage?
Es ist leicht, mit der Retrobrille zurückzuschauen und zu denken, "yo das waren geile Spiele" aber war deren Anzahl wirklich höher als heutzutage? Als jemand der noch regelmässig zu alten Spielen zurückkehrt (wir haben bei uns nen Retroabend: Bier, Fleisch und Retrogames :D ) die Anzahl der Klassiker, deren Gameplay auch heute noch als spitze durchgehen würde, ist kleiner als man annimmt.
Klar, es gibt auch mehr Schund und klar, das wird in den ersten Wochen/Monaten ein absoluter Clusterfuck, aber das muss insgesamt der Modding Community ja nicht schaden.
Und aus einer "scheiss auf kommerzialisierung"-Position heraus: Wäre es nicht besser, wenn man dann auf kostenlose Engines/Tools, eigene Welten und den kompletten Verzicht auf Kommerz setzt, als mit den eigenen Mods Multimilionendollar Projekte zu unterstützen?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 16:11 #

Natürlich. Aber bei den Mods wird es jetzt eben auch eine Bruch geben. Und es wird Profi-Modder geben die davon (vermeintlich) Leben können und "Indie"-Modder die ihre Produkte kostenlos zur Verfügung stellen. Klar fördert es die Diversität. Aber das geht natürlich auf Kosten der altmodischen Gemeinschaft wie sie dort bisher geherrscht hat.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 14:46 #

>Warum sollte eine monetarisierung von Mods also zwangsläufig schlecht >für das Modding sein?

Weil die Moddingcommunity vor allem auf den Prinzipien Kooperation und freier Austausch von Informationen und Inhalten basiert. Außerdem bewegen sich Modder rechtlich in einer Grauzone, denn die von ihnen geschaffenen Inhalte gehören ihnen nicht, oder nur zum Teil. (So kann ein Publisher dir jederzeit verbieten deine Modifikation zum download anzubieten).

D.h. Modder, die sich dafür entscheiden weiterhin kostenfreie Mods anzubieten sind nun rechtlich schlechter gestellt als diejenigen, die sich unter die Fittiche von Valve/dem Hersteller begeben.

Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass man einfach einem free-modder seine Modifikation klaut, sie ein wenig verändert (oder auch nicht) und dann auf Steam kostenpflichtig anbietet. Welche rechtlichen Konsequenzen das hat kann ich nicht sagen - ich bin kein Jurist.

Abgesehen davon ist da auch noch die Frage nach dem Support für den Käufer. Wer testet die Mods und bürgt für ihre Funktionsfähigkeit? Wer sorgt dafür dass Bezahlmods unterschiedlicher Anbieter miteinander harmonieren? Was passiert wenn ein Game-update die Modifikation unbrauchbar macht? Wer muss dann nachbessern - wenn überhaupt?

Die ganze Sache ist eine reine Katastrophe. Die Hauptprofiteure sind Valve/Publisher und einige wenige, sehr erfolgreiche Modder. Der Rest steht deutlich schlechter da als zuvor. Die Moddingcommunity ist der große Verlierer und mit ihr das PC-Gaming.

D43 15 Kenner - P - 3581 - 24. April 2015 - 15:13 #

++ du hast mir aus der Seele gesprochen

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 15:54 #

"Weil die Moddingcommunity vor allem auf den Prinzipien Kooperation und freier Austausch von Informationen und Inhalten basiert."
Ok *wenn* es um diese Prinzipien geht - die ich als Linuxuser absolut verstehen kann - dann bleibt am Ende die Frage, warum man mit den eigenen Mods etwas unterstützt was diesen Interessen *fundamental* zuwiderläuft.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 16:22 #

Meine Vermutung: Hoffnung auf das schnelle Geld, oder schlicht Gier.

Es wird sicher nicht der Hauptteil der Modder sein, der das neue System unterstützt, aber diejenigen die es tun reichen aus, um den Brunnen zu vergiften.

Man stelle sich eine menschliche Gemeinschaft vor, die kooperativ ist, Dinge gemeinsam erarbeit, freizügig untereinander austauscht oder einfach verschenkt.

Es genügen wenige Individuen, die kaum oder auch gar nichts zum Wohl/Erfolg der Gemeinschaft beitragen, aber im Gegenzug die Arbeitsergebnisse der Gemeinschaft für völlig eigennützige Zwecke nutzen, um Unfrieden zu stiften.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 16:30 #

Du missverstehst mich: Warum sollte man mit seinen kostenlosen Mods ein Spiel wie Skyrim unterstützen, welches diesen Ideen von kooperation und verzicht auf monetäre Vergütung so diametral entgegensteht?
Vielleicht, weil die kommerzialisierung in diesem Beispiel den Moddern einen Mehrwert bietet gegenüber den freien Projekten? Wenn dies so ist, warum sollte dieser Vorteil eines geldgetriebenen Projektes einfach verschwinden, wenn es sich nichtmehr um ein Spiel sondern eine Mod handelt?

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 17:17 #

>Du missverstehst mich: Warum sollte man mit seinen kostenlosen Mods ein >Spiel wie Skyrim unterstützen, welches diesen Ideen von kooperation und >verzicht auf monetäre Vergütung so diametral entgegensteht?

Okay, da hab' ich Dich missverstanden.

Hier lautet die Antwort: das Verhalten von Valve/Bethesda bezüglich der Monetarisierung ist neu. Bisher war klar: mods sind konstenfrei und können i.d.R. nicht monetarisiert werden. Bethesda stellt immer sehr gute Moddingtools zur Verfügung und ebenso entwickelt die Community Scriptextender etc. die es möglich machen, viele verschiedene Ideen in Skyrim umzusetzen. Im Vergleich zu einer Eigenproduktion bedarf es bei einer Modifikation eines ungleich gerningeren Aufwands für vergleichbare Ergebnisse. (Assets sind vorhanden, die Technik steht etc.) D.h. bisher ist das Verhalten der Modder verständlich.

Ob das den Moddern, die mit sich mit der Monetarisierungsidee nicht anfreunden können ausreicht, um auch weiterhin für Skyrim und zukünftig Fallout 4 und Co. zu modden kann ich nicht sagen.

Wenn sie es tun, dann möglicherweise aus Freude am Modding und der Gewissheit anderen ebenfalls eine Freude damit machen zu können (wie bisher), unabhängig vom Verhalten Bethesdas. Ein weiterer Bewegunggrund könnte auch der Wunsch nach dem Erhalt der Moddingcommunity in ihrer bisherigen Form sein.

>Vielleicht, weil die kommerzialisierung in diesem Beispiel den Moddern >einen Mehrwert bietet gegenüber den freien Projekten?

Naja der Vorteil liegt auf der Hand. Die Entwicklungsplattform (Skyrim) hat sich millionenfach verkauft, die tools sind gut, die mod-communitry ist riesig und kompetent. D.h. schnelle Entwicklungszeiten, im Vergleich zu einer Eigenentwicklung wenig Aufwand was Produktion und vor allem Marketing / Support betrifft.

>Wenn dies so ist, warum sollte dieser Vorteil eines geldgetriebenen >Projektes einfach verschwinden, wenn es sich nichtmehr um ein Spiel >sondern eine Mod handelt?

Der Vorteil bleibt für den ein oder anderen Modder (der seine mod erfolgreich via steam verkauft) weiterhin bestehen, der entscheidende Nachteil ergibt sich für die Modding-Community.

Dies ist zwar keine naturgegebene Notwendigkeit, aber leider dominiert in unserem Wirtschaftssystem der Wettbewerb und nicht die Kooperation, von daher ist davon auszugehen, dass die Moddingcommunity sich stark wandeln wird und vermutlich nicht zu ihrem Vorteil.

Unabhängig davon ist das Vergütungsmodell, welches Valve anbietet, einfach nur ein schlechter Witz und eine sehr offensichtliche Form von Ausbeutung.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 17:40 #

"Bisher war klar: mods sind konstenfrei und können i.d.R. nicht monetarisiert werden."
Nein, das war nicht klar, es gibt schon länger Firmen die kostenpflichtige Mods erlauben und daran mitverdienen (FSX, Racing Sims, etc). Oder auch bei Engines wie Unity oder selbst bei MS Office. Starcraft 2 ging in die Richtung, das neue UT geht in die Richtung. Dort gibt es auch immernoch Leute die für den Spass oder weil sie sich nen Ruf/ne Stelle erhoffen kostenlos Mods bereitstellen.

"Der Vorteil bleibt für den ein oder anderen Modder (der seine mod erfolgreich via steam verkauft) weiterhin bestehen, der entscheidende Nachteil ergibt sich für die Modding-Community."
Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob eine Abkehr von den kommerziellen Produkten für die Modder, die kommerzialisierung ablehnen wirklich schlecht ist. Wenn sich dort genug zusammenfinden, kann man etwas erstellen, was den eigenen Idealen entspricht *und* bei entsprechender Qualität evtl auch den kommerziellen Anbietern ganz harte Konkurrenz macht -was dann am Ende wohl die ultimative Ironie wäre.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 18:16 #

>Nein, das war nicht klar, es gibt schon länger Firmen die >kostenpflichtige Mods erlauben und daran mitverdienen (FSX, Racing >Sims, etc).

Ich bezog mich hauptsächlich auf Skyrim und den Regelfall. Es gibt sicher, möglicherweise auch zunehmend, Ausnahmen, aber in der Regel dachte man beim Thema modding nicht ans direkte Geldverdienen.

>Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob eine Abkehr von den kommerziellen >Produkten für die Modder, die kommerzialisierung ablehnen wirklich >schlecht ist. Wenn sich dort genug zusammenfinden, kann man etwas >erstellen, was den eigenen Idealen entspricht *und* bei entsprechender >Qualität evtl auch den kommerziellen Anbietern ganz harte Konkurrenz >macht -was dann am Ende wohl die ultimative Ironie wäre.

Die Problematik ist doch, dass man als Modder nun nicht mehr sicher sein kann, was mit dem Projekt passiert, für das man moddet. Vielleicht kommt der zuvor hochgelobte Indydeveloper doch plötzlich auf die Idee nen guten Deal mit Valve/EA/Ubisoft auszuhandeln und schon geht der Spass von vorne los.

Zudem könnten ummfassende Mods für kleine Indy-Studios auch schädlich sein, da man sich damit direkte, kostenfreie Konkurrenz ins Boot holt, mit der man mangels Manpower/Innovationskraft nicht unbedingt mithalten kann. Es gibt sicherlich Wege solche Gefahren einzudämmen, aber trivial ist das nicht.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 18:45 #

Klar, das gibts schon ewig. Die ganzen Mod- und Mappacks für Doom, Quake, Unreal, Starcraft, Warcraft. Die wurden auch als Retail verkauft. Lustigerweise mit dem Hinweis: Das ist ein Modpack und es kann sein, dass es bei nem Spielupdate aufhört zu funktionieren. Also genauso wie jetzt auch.
Zum 2. Punkt, ich meinte ein eigenes Projekt (Spiel) gestalten oder sich eines Projekts bedienen bei dem die Lizenz eben so gestaltet ist, dass die kostenlose Verteilung weiterhin sichergestellt ist.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 17:24 #

Gut gesagt Fips, genau meine Meinung.

Vorher gabs ab und an ein paar Fälle von Monetarisierung fremder Inhalte auf diversen Seiten die ich hier nicht nennen möchte, aber dieser Schritt Valves wird eine grosse Menge Abzocker auf den Plan rufen.

Die Modding Community hat schon angefangen sich zu spalten wenn man sich so die einschlägigen Threads anschaut. Und das wird irgendwann ihren Untergang bedeuten. Wenn Valve jetzt noch anfängt, Werbung und Reviews für Pay-Mods zu schalten, eher früher als später.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 17:29 #

So, wie das monetarisieren von Garrys Mod der Untergang war? Oder von Counterstrike? Die bezahlmods von professionellen Studios(!) bei FSX und anderen Sims?
Ich kann ja verstehen, dass es manchen nicht gefällt, aber man sollte die Kriche vielleicht schon noch im Dorf lassen.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 17:38 #

Nun ich hab keine Ahnung von den von dir genannten Spielen, gabs da auch so ne Riesendiskussion drum?

Ich habe den Eindruck dass im Falle von Skyrim die Modding Community sich zu ihrem Ungunsten spaltet. Modder die vorher zusammengearbeitet haben, werden dies nun nicht mehr tun. Auf der einen Seite haben wir die "Gierigen" und auf der anderen seite die "Edlen" um es mal überspitzt auszudrücken. Natürlich werfe ich nicht allen die dieses neue System nutzen Gier vor, aber mit dem Community-Gedanken verträgt sich dieses Verhalten meiner Meinung nach nicht so gut.

Ich hab weiter unten schon ein Beispiel genannt, "Wet and Cold". Diese berühmte und beliebte mod wird eventuell keine Zukunft mehr haben, aufgrund der Entscheidung des Hauptautors es zu monetarisieren. Die Co-Autoren sind nämlich dagegen. Und das wird bestimmt kein Einzelfall sein, nur der aktuell bekannteste.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 17:45 #

Oh ja, als Garrys Mod kostenpflichtig wurde, hab ich gedacht, die knüpfen den armen Kerl am nächsten Baum auf. Ende vom Lied waren 6 Mio. verkaufte Exemplare und irgendwann haben sich die Leute auch mal abgeregt.
Bei Counterstrike wars ähnlich wobei gooseman wohl auch einige üble Sachen an den Kopf geworfen wurden. Und heute gibts halt Mods für die Ex-Mod Counterstrike.
Zu Wet and Cold, gut wenn sich die Autoren nicht mehr einigen können wird die Mod wohl verschwinden müssen, wobei sich die Frage stellt, ob sich die Gemüter mit der Zeit nicht abkühlen, wie das halt häufiger mal der Fall ist bei solchen... äh heiklen Themen.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 17:57 #

Ich hoffe du hast recht! Ich genehmige mir auch erstmal nen kühlen Drink :)

Eigentlich tangiert mich die Sache nur peripher, da ich schon seit geraumer Weile nicht mehr aktiv in der Skyrim Modding-community mitmische, aber ich kenne noch so einige Leute die damit ein echtes Problem haben und dies teilweise auch an mich herantragen haben heute.

Zudem muss ich mir jetzt auch etwas Sorgen machen, dass meine Mods ohne Erlaubnis (welche ich niemals geben würde) dort hochgeladen werden um abzukassieren. Das ist schonmal passiert, und nicht nur mir. Zwar nicht auf Steam workshop, aber nun da es dort die Möglichkeit gibt...

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 18:02 #

Die Problematik ist nicht die Monetarisierung an sich, sondern wie sie geschieht und welche Auswirkungen dies auf die Moddingcommunity hat.

Die erfolgreichsten "Mods" wurden von Valve etc. direkt betreut, d.h. die Modder wurden Angestellte von Valve (im Falle von CS) oder bekamen einen Sonderstatus und höchstwahrscheinlich projektgebundene Verträge (Garry's Mod). Aus den Moddern wurden gewöhnliche, hauptberufliche Gamedeveloper.

Der Unterschied zum aktuellen Verfahren ist offensichtlich. Die Modder werden weder Angestellte von Valve (inlusive angemessenem Lohn) noch bekommen sie gute Verträge (25% vom selbst generierten Umsatz sind ein schlechter Witz).

Sie werden also mehrheitlich keine hauptberuflichen Gamedeveloper sondern bleiben Modder und bedienen sich weiterhin an den Arbeitserzeugnissen der nichtkommerziellen Community.

Dies hat dann recht wahrscheinlich die bereits erwähnten negativen Auswirkungen auf eine Moddingcommunity, die ursprünglich nicht an Monetarisierung interessiert war und es wohl auch mehrheitlich weiterhin nicht ist.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 18:41 #

Ich stimme dir zu, dass 25% halt wenig sind, nur: du hast ja auch im vergleich weniger Arbeit (als bei einem eigenen Spiel bei dem der Satz höher wäre), weniger Kosten für Werbung, bereits eine grosse Installbase, keine Kosten für Infrastruktur, usw. kurz: dein Investment und dein Risiko sind *viel* geringer.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 24. April 2015 - 19:21 #

Kommt drauf an was man erreichen möchte. Will man von vom Modding leben können, muss man schon den ganz großen Wurf landen. Das wird eher (wie bisher) die sehr seltene Ausnahme bleiben. Die Rechtslage ist auch enorm unschön, denn Valve/Hersteller können dir jederzeit verbieten deine Mod zu vertreiben, wenn ihnen etwas nicht passt, oder Dir unbeabsichtigt durch Gameupdates, die deine Mod zerschießen, das Entwicklerleben enorm erschweren. Ebenso können Mods anderer Entwickler deine Mod funktionsunfähig machen und dann hast auch Du den Ärger mit den Kunden.

Anstatt solch einen schlechten Deal einzugehen, ist es meines Erachtens deutlich sinnvoller ein eigenes Game zu produzieren. Selbst bei finanziellem Mißerfolg hat man bei entsprechender Qualität des Produkts etwas Vorzeigbares für's eigene Portfolio und viel bessere Karten bei Bewerbungen oder Anbahnungen von Kooperationen im Sinne von Studiogründungen oder Freelance-Verträgen. In der Regel lernt man bei einer Eigenproduktion auch viel mehr.

Oder man bewirbt sich gleich (mit den bisherigen Moddingerzeugnissen) in der Gamesbranche, wenn einem die Selbständigkeit nicht behagt, oder man nicht über die entsprechenden Fähigkeiten/Teammitglieder verfügt, um ein komplett eigenes Spiel zu entwickeln.

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 24. April 2015 - 15:15 #

Ausgezahlt wird überhaupt erst, wenn die Mod 400$ Umsatz generiert hat. Davor kriegt der Modder gar nix und Valve behältt alles. (siehe https://steamcommunity.com/workshop/workshoppaymentinfofaq/#Payments ). Ist es nicht großartig, wie man sich als Vertriebsplattform kostenlosen Content produzieren lassen kann? An nichts kann man so schon parasitieren, wie an den Träumen der Leute, die die eigentliche Arbeit machen...

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 24. April 2015 - 15:32 #

Und während alle Welt über Raubkopien klagt, verdient Valve an jeder geklauten Mod 75%. Revolutionär. Mastercard-Race. ^^

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 16:13 #

Hm. Joah... Man könnte es für den Kunden auch so machen das man Mods erst Kostenpflichtig macht nachdem eine bestimmte Anzahl von positiven Reviews eingegangen ist um Scamming zu verhindern..

Oder man kassiert erstmal alles selbst ein und schaut dann mal was wird. Clever.

Fabes 14 Komm-Experte - 2418 - 24. April 2015 - 15:52 #

Herrlich: https://www.youtube.com/watch?v=eDyXIXyAZq0

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 24. April 2015 - 16:13 #

Immer gut, egal zu welchem Thema :D

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 16:19 #

Pferdedecken -> DLCs
Bezahlte Mods -> Modmarkt

Was wird Elders Scrolls uns noch alles antun bevor wir es bekämpfen? ;)

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 17:00 #

Das Entfernen von Spendenlinks ist übrigens nicht der Fall:
http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=141811530&searchtext=paypal
K.a. warum das irgendwo aufgekommen ist.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12752 - 24. April 2015 - 17:04 #

Die haben meine Idee geklaut... mehr oder weniger.

Zumindest war die Zusammenarbeit mit der Community, wo besonders gute Mods wie besonders gute Kampagnen etc. gegen Gewinnbeteiligung für die Modder von meinem Team professionalisiert werden (Voice Acting etc.) und als DLC zum Verkauf anzubieten, die dann auch zum offiziellen Kanon gehören, wobei die normale kostenfreie Version weiterhin verfügbar geblieben wäre, einer der ersten Kernkonzepte für die gesamten Star Chronicles.

So fliegen mir halt leider die eigenen Ideen als Wettbewerbsvorteil ein bisschen um die Ohren, weil mir da schlicht die Ressourcen fehlen, das alles schon vor Jahren aufgebaut zu haben... tja, man kann halt nicht erwarten, dass da jemand zuvor kommt, wenn man die Idee selbst schon vor 9 Jahren hatte und vor rund 7 Jahren komplett durchgedacht hat...

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 17:07 #

du hattest also vor ewigkeiten mal eine ziemlich andere idee, die aber auch was mit mods zu tun hatte? schön zu hören. ;)

Novachen 18 Doppel-Voter - 12752 - 24. April 2015 - 17:36 #

Wieso eine ziemlich andere Idee?

Hast du die News und mein Kommentar wirklich gelesen? Scheint mir nicht so.
Also beim nächsten Mal deinen Namen etwas mehr Ehre machen und L E S E N :-)

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 17:45 #

Joa, das klingt nach ner etwas anderen Idee. Valve "professionalisiert" hier garnix, das einzige was die machen ist eine eingereichte Pay-Mod zu "reviewen". Damit wird wohl gemeint sein es auf Stolen Content zu überprüfen oder obs nicht nur Trollspam ist (wovon es schon einigen gibt seit heut mittag, mal sehen wie die mit Löschen hinterherkommen).
Achja 25% des Umsatzes wird auch noch kassiert. Das ist leider noch das professionellste an der Sache.

Wenn dem so wäre wie es dir mit deiner Idee vorschwebt, würde ich nix sagen. Find ich ne gute Idee! Aber das hier ist was anderes.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 24. April 2015 - 17:56 #

Wieso, er hat doch recht? Vielleicht solltest du die News noch mal genau lesen. Du schreibst, dass du gute Mod-Ideen übernehmen, überarbeiten bzw. anreichern und dann als DLC verkaufen möchtest. Bei Steam wird der Hersteller des Originalspiels nur abkassieren und die Modding-Tools dafür bereit stellen, sonst aber keine Hilfestellung leisten. Und da die darunter liegende Plattform Steam ist und nicht der Gameclient, ist das noch mal was ganz anderes. Oder ist dein Spiel eine Plattform wie Steam oder Origin oder so was?

Und das mit dem Fanmods für Geld verticken ist auch nicht so neu, das gab es auch schon in Sim City 3. Und Modder anheuern ist auch nicht neu. Neu hier ist, dass sich Steam als Vertriebsplattform für 3rd Party Entwickler anbietet und die Spielehersteller mit ins Boot nimmt. Normalerweise sind diese nämlich nicht so einfach für kostenpflichtigen 3rd Party content zu haben (weil sie daran nichts verdienen).

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 21:25 #

"Fanmods für Geld verticken" ... so wie Counterstrike oder Day of Defeat? Man könnte meinen, Valve ist seiner Tradition treu geblieben und hat das Verfahren jetzt nur (für sich selbst) wesentlich einfacher und lukrativer gestaltet. ;)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 18:06 #

mehrfach und gründlich, wie immer. ;)

aber viel mehr als "mods verkaufen" hab ich da nicht als gemeinsamkeit entdeckt, siehe auch die beiden über mir.

pel.Z 16 Übertalent - 4852 - 25. April 2015 - 7:26 #

Aha. Ja, das klingt sehr ähnlich...

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 17:17 #

Schon so einige bekannte Modder bieten jetzt ihre vormals freien Mods zum verkauf an, zum Beispiel "Wet and Cold" für 4,59€ (mehr als ein DLC!)

Der Autor dieser Mod ist aber auch ziemlich dämlich, denn seine Mod enthält Content aus der Mod "Cloaks of Skyrim", dessen Autor es strikt untersagt hat seinen Content zu monetarisieren. Daher wird Wet&Cold hoffentlich bald aus dem Workshop verschwinden.

Arthmoor, der die inoffiziellen Community Patches verwaltet, ist auch auf den Zug aufgesprungen. Bis jetzt noch nicht für die Patches, aber 3,25€ für eine Mod welche ne vorhandene Burg zu nem Spieler-Heim umbaut? Der Typ hat se doch nicht alle....

Ich hoffe inständig dass nicht noch mehr bekannte Grössen da mitmachen, das Ganze wird irgendwann den Bach runtergehen...

Ich seh schon kommen dass noch mehr Inhalte aus Spielen rausgeschnitten werden und stattdessen auf dem Workshop angeboten werden... jeder Mitarbeiter einer Spieleschmiede kann sich ja da anmelden und dort hochladen was er eigentlich fürs Spiel gemacht hat... Quasi noch ne Stufe widerlicher als Miktrotransaktionen.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 24. April 2015 - 17:52 #

Ich sehe die Entwicklung auch Kritisch, aber den letzen Absatz halte ich für Quatsch. Wieso sollte der Arbeitgeber das zulassen bzw. was genau macht der Mitarbeiter dann noch beim Arbeitgeber?

Btw in den Kommentaren zu den angebotenen Mods sind überall Shitstorms ausgebrochen. War irgendwie zu erwarten, wenn Leute ihre aus anderen Spielen geklauten Items kostenpflichtig als Mod verkaufen...

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 18:06 #

Zum meinem letzten Absatz, ich meinte es so: Es wird bestimmter Content aus dem Endprodukt geschnitten (ist ja schon teilweis usus bei DLC), und über einen für diesen Zweck erstellen Account per workshop hochgeladen. Das eingenommene Geld fliesst dann wieder zur Firma, und "Autor" bekommt sein normales Gehalt als Angestellter der Firma.

Also ich halte das für durchaus realistisch, die Menschen kommen auf die absurdesten Ideen um grösstmöglichstes Kapital aus einer Sache zu schlagen. Und wenns einmal erst funktioniert, ist es auch nicht mehr absurd sondern wird zur Normalität. Das möchte ich nicht.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 18:07 #

ich sehe nicht recht, warum dieser content nicht auch als dlc verkauft werden sollte? denkst du, mods verkaufen sich besser?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23272 - 24. April 2015 - 19:11 #

Davon hat ein als freier Mitarbeiter angestellter Grafiker ja nicht immer was. Aber gegenüber normalen Moddern hat er einen entscheidenden Startvorteil, wenn er in den Entwicklungsprozess involviert war.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 24. April 2015 - 19:13 #

es geht doch um inhalte, die aus dem eigentlichen endprodukt herausgeschnitten werden. wie soll ein freier grafiker das anstellen?

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 23:06 #

Keine Ahnung, war nur so ne blöde Idee die ich in meinem heutigen Rage-Zustand hatte... da hab ich nur an das Böse im Menschen gedacht.

Hast wohl recht, es ist unnötig es so zu machen wenn man auch den üblichen DLC-Weg gehen kann.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 24. April 2015 - 19:14 #

Nebenbei: Ich bleibe Kostenlos.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6911 - 24. April 2015 - 19:44 #

Scheiße dabei wollte ich dich doch bezahlen für deine... ähm Dienste.

DerStudti 11 Forenversteher - 765 - 24. April 2015 - 20:41 #

Ich kann keinerlei positive Aspekte bei der Kommerzialisierung der Mods sehen. Effektiv wird damit ein funktionierendes System untergraben, um es in die eigene Wertschöpfungskette zu integrieren. Man muss sich vor Augen führen: Nicht der Entwickler der ursprünglichen Basis-Software und nicht der Mod-Entwickler ist hier federführend, sondern der Anbieter der Vertriebsplattform! Valve versucht zum eigenen monetären Nutzen einen bisher fast reinrassigen non-profit-Bereich anzugraben und sich an fremder Arbeit zu bereichern.
Dafür werden rechtliche Probleme (Komplett oder teilweise geklaute Mods, Copyright-geschützte Inhalte,...), technische Probleme (Inkompatibilitäten und nicht sauber entwickelte Mods) und die Aushöhlung des bisherigen "Geistes" der Mod-Community (Freiwilligkeit, Offenheit, allgemeine und kostenlose Verfügbarkeit) billigend in Kauf genommen oder sogar gezielt angestrebt. Ich sehe am Horizont Klagen aufziehen, ich sehe Misstrauen und Missbrauch, ich sehe ein erwachsendes Profit-Anspruchsdenken potentieller Neu-Modder und ich sehe Mods entstehen, die entweder Mogelpackungen sind oder primär aus Versprechen bestehen, nur um eine schnelle Mark zu machen. Die Auswirkungen auf den Ruf der Mod-Community möchte ich mir da besser nicht ausmalen...

Einen Nutzen für die "Professionalisierung" ehemaliger oder derzeitiger Modder sehe ich übrigens auch nicht. Die Einnahmen aus Mod-Verkäufen dürften nur in den berühmten Einzelfällen zur Finanzierung eines Startups genügen. Und schon bisher wurden erfolgreiche und professionell arbeitende Modder oft genug von den Entwicklern kontaktiert und kontraktiert.

Offenere, mod-freundlichere Spiele sind meiner Meinung nach ebenfalls nicht zu erwarten. Allenfalls zur Drittverwertung, also nach Budget-Version und selbstentwickelten DLCs, könnten sich einzelne Publisher und Entwickler zur "Öffnung" auf der geschlossenen Mod-Plattform Steam entschließen. Skyrim ist ja ebenfalls nicht mehr ganz taufrisch...
Jenseits dieses Szenarios besteht ganz im Gegenteil sogar nun ein noch mehr gesteigerter Anreiz, das eigene Spiel möglichst geschlossen und mod-unfreundlich zu gestalten. Schließlich untergräbt jede Mod, die vor Wechsel auf die Steam-Mod-Plattform kostenlos und frei erscheint, die geplante oder zumindest mögliche Vermarktungskette.

Insgesamt ist es eine grauenhafte Vision und ich wünsche Valve von Herzen, dass sie aus irgendeinem Grunde mit dieser Idee kräftig Schiffbruch erleiden.

nothanks 10 Kommunikator - 541 - 24. April 2015 - 21:33 #

Fail.

Jetzt haben wir den Salat - DRM based AppStore mit Mods-Shop.

Die breite Masse scheint aber dumm genug zu sein, um sich das alles bieten zu lassen. Oder vielleicht doch nicht, und Valve muss vielleicht zurück rudern?

Früher gabs unzählige Mods zu Need for Speed 3/4/Porsche und Kampagnen zu Age of Empires 1/2 und Star Craft 1 auf den Heft-CDs der damaligen Spielezeitschriften. Gamestar hatte damals eine Spezial-CD voller Mods u.a. mit Counter Strike Beta 0.8 beiliegen. Das war vor ca. 14 Jahren, da war die Welt noch weniger Gierig und die PC-Spielegemeinschaft noch schwer in Ordnung. Die ersten Abzockversuche gabs 2006 bei Elder Scroll 4 Oblivion mit den Pferde-DLCs - ein Novum damals, eine unvorstellbare Frechheit so empfand man das damals. Und heute sind DLC ein alter Hut und wieder ist es der selbe Entwickler der den nächsten Schritt in die falsche Richtung wagt. Gut, eure zukünftigen Spiele könnt ihr euch behalten.

Jeder kann selbst ein Zeichen setzten und vom Kauf auf solchen Plattformen absehen, die die Rechte der Spieler mit den Füßen treten. Aber nicht nur reden, sondern auch aus Überzeugung durchhalten!

Btw. Witcher 3 kommt von den GoG-Betreibern, die sind mir eh viel lieber & ehrlicher.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 24. April 2015 - 21:41 #

"Das war vor ca. 14 Jahren, da war die Welt noch weniger Gierig und die PC-Spielegemeinschaft noch schwer in Ordnung."
Hast du die ganzen verkauften Map- und Modpacks für Quake, Warcraft usw. vergessen? Damals gabs auch schon Verkauf von Mods.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6911 - 24. April 2015 - 21:55 #

Er geht halt nachdem Credo "Früher war alles besser"^^

blobblond 19 Megatalent - 17759 - 25. April 2015 - 8:16 #

"Die ersten Abzockversuche gabs 2006"

Nö die ersten Versuche gab es mitte der neunziger Jahre, mit den ganzen inoffiziellen Erweiterungs-CDs in Kaufhäusern. Und zwar nicht von den Publishern sondern von windigen Firmen die Mods, Levels, Texturen usw. aus dem Internet gesammelt haben und auf CD gepresst haben. Ja, das Internet gab es damals schon, bloß nicht jeder hatte das Wissen bzw. Geld um ins Internet zu kommen, ein Segen damals.

Arparso 15 Kenner - 3025 - 24. April 2015 - 21:35 #

Schon lustig - damals haben alle gegen die Pferderüstungs-Abzocke gewettert und nun springen die Modder selbst mit auf den Zug und verkaufen Rüstungen, Schwerter und anderen Tand... und dabei kassieren den Löwenanteil der Einnahmen dann doch wieder Bethesda und Valve.

... Bethesda braucht keine neuen Pferderüstungs-DLCs mehr: sie überlassen das einfach der Community. :(

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 24. April 2015 - 22:11 #

interessant ist da die rechtsseite (stoff für eine neue GG-anwalts-folge?). nach EU-recht muss steam als handelspartner für den kunden auch den support sicherstellen. sich bei problemen (fehlende funktionalität, bugs usw) mit einer FAQ und den hinweis auf den modder herauszureden, funktioniert nicht. auch kann sich steam auf eine menge abmahnungen gefasst machen, wenn die eigentlichen urheber der mods feststellen müssen, dass ihre inhalte ohne ihr wissen auf steam vertrieben werden.

D43 15 Kenner - P - 3581 - 24. April 2015 - 22:26 #

Ach da wird vor dem Kauf ein Button hingeklatscht mit dem du jeglichen Support ablehnst und fertig. Klickst du nicht kriegst du nicht. Valve halt...

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9879 - 24. April 2015 - 22:41 #

ist allerdings auch nicht anders wie mit den eula-müll. auch durch zustimmen wird es nicht rechtsgültig wenn es gegen hiesige kundenrechte verstößt.

D43 15 Kenner - P - 3581 - 24. April 2015 - 23:02 #

Da hast du wohl recht aber ich meine sowas hat valve noch nie gestört. Einer Ihrer rechtsverdreher wird sich schon was einfallen lassen... Wurde mich zumindest nicht mehr wundern

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 24. April 2015 - 23:13 #

Nun gut... Nachdem ich mich nun wieder halbwegs beruhigt habe und etwas darüber nachgedacht habe, bin ich VORERST zu dem Entschluss gekommen Bethesda und Valve zu boykottieren. Höchstwahrscheinlich werde ich nicht um den einen oder anderen Steam-Kauf herumkommen, aber eins weiss ich genau: Wenn Fallout 4 erscheint und sich nix getan hat (im positiven Sinne), bekommt Beth kein Geld von mir, aber ich werde trotzdem Mods für das Spiel entwickeln. Ganz einfache Gschicht.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 25. April 2015 - 6:46 #

Mein obiger Kommentar wurde wohl doch noch etwas unüberlegt geschrieben, daher nun nochmal sachlich:

Ich fürchte folgendes Szenario:
Zwischen den Moddern, die es mit der Monetarisierung ernst meinen entsteht ein Wettbewerb. Jeder behält seine Modding Techniken für sich, um den anderen keinen Vorteil zu geben. Weniger Leute werden zum modden animiert, da es weniger Informationen und Tutorials gibt.

Noch lebt die Modding Community von Leuten, die ihr Wissen mit anderen Teilen. Es ist ein ständiges Geben und Nehmen, kein einziger Modder hat sein Handwerk im stillen Kämmerlein ohne Internetanschluss erlernt. Klar gibts auch Leute die ihr Wissen für sich behalten wollen, aber die sind meiner Erfahrung nach nicht sehr zahlreich.
Wenn die talentierten Modder sich hinter der Paywall verstecken, gibts auch bald keine Nachwuchsarbeit mehr. Irgendwann hat keiner mehr wirklich Bock drauf und der Community geht langsam die Luft aus.

Die Lösung wäre vielleicht ein Spendensystem mit nem Donation Tracker. Die menschliche Psyche möchte doch gerne nachahmen, mitmachen und wetteifern, also einfach ne Live-Spendenuhr auf jede Workshop-Seite packen und das Geld wird in Strömen fliessen!^^ Am besten noch mit extra Steam-Badges für First Donator und Highest Donation usw.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 25. April 2015 - 11:22 #

Solang niemand auf deinen Post geantwortet hat kannst du ihn mit "bearbeiten" überarbeiten. So musst du dir nicht selbst widersprechen. ;)

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 25. April 2015 - 13:53 #

Es war aber genau meine Absicht, mir selbst zu widersprechen ;)

Ich stehe zu dem Mist den ich gestern noch verzapft habe, auch wenn ich nicht mehr unbedingt dieser Meinung bin. Meinungsänderungen zu vertuschen ist nicht mein Ding.

Aber wenn es denn der Lesbarkeit dient, werde ich zukünftig per "bearbeiten"-Button meinen Senfnachschlag drunter setzen. In diesem Fall ist wohl die Abgrenzung zum vorherigen Kommentar meine Absicht gewesen, man möge es mir verzeihen :)

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2436 - 25. April 2015 - 14:10 #

Du musst dich da nicht entschuldigen, die Mods haben nur einen leichten Sockenschuss was der "Bearbeiten"-Knopf angeht.
Wenn es thematisch oder von der Richtung her ein anderer Kommentar ist, dann kann man auch einfach einen neuen Kommentar schreiben, gerade auch wenn man sich selber widerspricht oder antwortet. Ist sehr viel übersichtlicher so.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 25. April 2015 - 14:35 #

ja, finde ich auch. so lässt sich wenigstens der gesprächsverlauf gut nachvollziehen.

GG-Moderation Community-Moderator - 158 - 25. April 2015 - 15:28 #

Hiermit sprechen wir dir eine Verwarnung aus. Du hast gegen unsere Kommentar-Regeln, Punkt 1, verstoßen.

http://www.gamersglobal.de/forum/56069/kommentar-regeln-und-community-moderatoren

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 25. April 2015 - 15:56 #

äh. nein, hat er nicht.

Klaus Ohlig 14 Komm-Experte - 2200 - 25. April 2015 - 16:53 #

Welcher zuvor nicht persönlich angegriffener Moderator versteckt sich jetzt hinter dieser Unperson, um eine Verwarnung zu verhängen? Leute, bleibt mal locker...

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2436 - 26. April 2015 - 0:42 #

Kann ich nicht nachvollziehen, aber ihr müssts ja wissen. Ich habe McSpain nicht persönlich gemeint, sondern die Haltung der Moderation bzgl. solcher langen Doppelpost allgemein. Von Trin habe ich solch Kommentare auch schon gelesen. Ich habe keinen Mod persönlich angegriffen, da ihr ja auch Punkt 1 verweist.

Was wäre es auch für ein Quatsch gewesen, wenn er seinen ersten Kommentar komplett umändert, obwohl er unterschiedliche Aussagen tätigt und nicht nur ergänzt.

Aber vielleicht stört ihr euch ja am "Sockenschuss"? Da es salopp für "nicht ganz bei Verstand" steht und ich die Haltung wie bei den oben geschehen Fall genau so einordnen würde, denke ich auch nicht, dass man sich davon beleidigt oder angegriffen fühlen sollte.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 25. April 2015 - 16:29 #

Ist ja auch kein Beinbruch. Aber Regeln gegen Doppelpostings müssen wir dann natürlich Einheitlich ansprechen. ;)

LegendaryAfanc 16 Übertalent - P - 4630 - 25. April 2015 - 1:24 #

Haha wenn ich da lese "Spiel boykottieren" dann muss ich lachen. Das schaffen eh 95% von den Gamern nicht, bzw. wollen es nicht schaffen. Wenn ich da an den Release von Steam zurückdenke, was da für ein Shitstorm war, und die Aufrufe Steam zu boykottieren. Was daraus geworden ist sehen wir ja heute. In spätestens einem Jahr verkaufen sich Mods wie geschnitten Brot auf Steam, und Valve wird sich fragen, warum sie nicht schon längst auf die Idee gekommen sind.

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2436 - 25. April 2015 - 2:27 #

Ähm, es entscheidet doch der Modder, ob er für seine Mod Geld verlangen will, oder nicht? Dann sind doch wohl eher diese Modder die Buhmänner anstatt Valve /Bethesda/Zenimaxx.

Und warum über die 25% aufregen? Eigentlich ist das ein extrem fairer Wert und auch hier entscheidet der Modder, ob es ihm gefällt oder er eher kostenlos anbieten will. Man hat keine Kosten, kann eine schon vorhandene Marke und Engine (kommerziell aus)nutzen, muss sich nicht um den Vorgang des Verkaufs kümmern, keine Werbung schalten. Das Einzige was man machen muss, eine gescheite Mod fabrizieren, für die Leute Geld geben würden.

Jetzt am Anfang ist natürlich Chaos, aber das wird sich schon wieder legen und die Mods, die es wert sind bezahlt zu werden, werden sich herrauskristallisieren.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 25. April 2015 - 6:11 #

Und was ein Chaos, der Workshop wird grade zugespammt mit Joke mods für 99€. Naja lustig ist das schon irgendwie, mal sehen wie lang die Protestwelle anhält.

Klaus Ohlig 14 Komm-Experte - 2200 - 25. April 2015 - 7:31 #

Hm, ich halte das für eine sehr zwiespältige Sache: von den ganzen rechtlichen Aspekten (Mods die auf anderen Mods beruhen etc.) und der Gefahr von Abzocke mal ganz abgesehen denke ich, dass sich hier für viele Modder durchaus die Möglichkeit eröffnet, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Mal angenommen: man steckt 1000 Arbeitsstunden (also etwa ein halbes Jahr) in eine wertige, den Spielspaß fördernde Erweiterung, bietet diese für moderate 2€ an, findet 100.000 Kunden und hat somit bei einem Anteil von 25% vom Verkaufspreis einen Erlös von 50.000€ - da könnte man wohl schon ganz gut von leben, und sogar noch das nächste halbe Jahr Feintuning und Support betreiben.

Für mich als Kunden ist das bei der schieren Anzahl an Mods aber schon im kostenlosen Zustand ein völlig unübersichtliches Angebot. Was ich bislang an Mods ausprobiert habe (für Fallout New Vegas, Mount & Blade, Total War Medieval II und Civ V) kann ich noch an beiden Händen abzählen. Die waren dann mehr oder weniger sinnvoll, mehr oder weniger fertig und mehr oder weniger miteinander kompatibel. Wenn die jetzt noch jeweils 2€ hätten kosten sollen, hätte ich vermutlich nicht mal die Hälfte davon angefaßt.

Von daher wäre es mir eigentlich lieber, wenn (im Fall Skyrim) Bethesda mit ausgewählten Projekten zusammenarbeiten würde: man stellt sicher, dass der Mod frei von Rechten Dritter ist, reibungslos mit allen anderen offiziellen Skyrim-Veröffentlichungen funktioniert und bietet ihn dann als DLC an. Der Aufwand sollte sich (nach dem Beispiel oben) für den Publisher doch eigenlich rechnen?

Fips 10 Kommunikator - 443 - 25. April 2015 - 10:31 #

Nachdem ich nun in vielen verschiedenen Foren Meinungen und Vermutungen gesichtet habe, komme ich zu folgendem Fazit:

(BITTE BEACHTEN: es handelt sich hierbei um reine Spekulationen von meiner Seite, ich habe lediglich versucht mich in die Lage von Valve/Bethesda (VALBETH) hineinzuversetzen und mir vorzustellen, mit welchen Maßnahmen sich größtmöglicher Gewinn aus dem Modding erzielen lassen würde.)

Valve und Bethesda haben mit den Modverkäufen für Skyrim einen Testballon gestartet, um mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen den nächsten großen Coup vorzubereiten.

Die Idee: Steam-workshop als die alleinige Moddingplattform für AAA-Titel zu etablieren und die Modder dieser AAA-Spiele von Seiten wie moddb oder Nexus wegzuholen (man lockt mit der Möglichkeit Geld zu verdienen).
Mods für diese Spiele dürfen generell nur via Steam-Workshop zum download angeboten werden. Dies kann man mit Klageandrohungen/Abmahnungen und mit technischen Maßnahmen weitgehend sicherstellen.

Modder entwickeln nun in einer von VALBETH kontrollierten Umgebung DLC, der dann über den Workshop zum Verkauf (wobei der Preis im Einzelfall auch 0 sein kann) angeboten wird. VALBETH behalten 75% vom Umsatz ein, der Modder erhält 25%. Die Rechte an den Arbeitserzeugnissen tritt der Modder an Valve/Hersteller ab.

Sinn und Zweck des Ganzen: "Professionalisierung" des Moddings in etwa vergleichbar mit Software-Developer-Modellen für geschlossene Systeme wie z.B. bei Apple (siehe iTunes, Appstore).(Wobei das Applemodell deutlich entwicklerfreundlicher ist!)

D.h. langfristig wird man Modifikationen für Titel wie Fallout/The Elder Scrolls nur über den Steam-Workshop zum download anbieten dürfen. Wie die Preispolitik dabei gestaltet wird, bleibt abzuwarten. Mein Vorschlag zur Gewinnmaximierung wäre folgender: Einführung von Modder-Accounts.

Das "Basic-Account" verlangt lediglich die Registrierung des Modders bei VALBETH, damit er die Möglichkeit bekommt Mods auf den Workshop hochzuladen. Für Mods die mit diesem Account erstellt wurden, darf der Modder nur geringe Preise (bspw. bis 5€) festlegen.

Für das "Premium-Account" wird eine jährliche Gebühr (zwischen 50-100€) fällig, dies berechtigt den Modder dann aber auch deutlich mehr für seine Mods (die von VALBETH intensiver gesichtet werden, bevor sie zum Verkauf angeboten werden dürfen) zu verlangen. Zudem könnte man ihm bessere Tools, spezielle Entwicklerforen und Online-Beratung zur Verfügung stellen.

Wenn das alles erstmal ins Rollen gekommen ist, kann man das neue System in seiner ganzen Pracht bewundern: Arbeiter bezahlen dafür, dass sie arbeiten und Geld verdienen dürfen, sie erhalten keinen Lohn, sondern lediglich eine kleine Beteiligung an dem von ihnen erzielten Umsatz. Den Rest behält man ein.

Kosten und Risiken auf Seiten von VALBETH sind minimal, da man die Haftung für die Inhalte (Copyright etc.) und den Support für die Mods auf die Modder überträgt.

Etwas Mehraufwand entsteht lediglich durch die intensivere Sichtung der eingereichten Premium-Mods und die Betreuung der Premium-Modder. Diese Kosten deckt man aber locker mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Premium-Modding-Accounts ab.

Rosige Zeiten!

(Verbesserungsvorschläge des Modells und verfeinerte Ansätze zur Gewinnmaximierung sind jederzeit willkommen ;-) )

------------------------------------------------------------------
TL,DR - ich wollte hier mögliche Folgen von Valve's neuer Steamworkshop-politik aufzeigen. Für all diejenigen, die daran nichts Negatives finden können.

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 25. April 2015 - 13:56 #

Im Grunde so, wie es der Unity Asset Store seit Jahren und der Unreal Asset Store seit kurzem macht. Drittentwickler generieren Umsätze, Valve stellt nur die Plattform. Kosten und Risiken liegen bei den Content Erstellern. So baut man sich ein Biotop, wie es Apple schon seit langem mit OSX, iOS, iTunes und dem Mac App Store vormacht. Scheint ja zu funktionieren.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2015 - 14:16 #

Das schlimmste was passieren kann, wird auch passieren!
Ist nicht unbedingt ne Einstellung mit der ich durchs Leben gehen will, aber jeder wie er mag....
Davon abgesehen, wenn die unbedingt moddb und nexus trockenlegen wollen, warum können dann die Modder z.B. den Nexus als Helfer eintragen und der Nexus bekommt dann einen Anteil von Valve?
Bsp: Man kann bis zu 5 Helfer eintragen und Valve stellt 5 Prozentpunkte von seinen 25% den Helfern ab pro Verkauf der Mod (wenn es einen gibt, bekommt der 5%, wenn es 5 gibt bekommt jeder 1%).
Das Geld nimmt der Nexus an, weil es dabei hilft, den Nexus kostenlos zu halten (was ziemlich ironisch ist, wenn man die Gesamtsituation bedenkt).
Wenn man die externen Quellen aber trockenlegen wollte, warum gibt man ihnen dann Kohle damit sie besser existieren können?

Fips 10 Kommunikator - 443 - 25. April 2015 - 15:07 #

Das ist ein berechtigter Einwand.

Ich denke mir Valve hatte/hat nicht vor die Modder vor den Kopf zu stoßen, sondern will sie nach wie vor als kostenlose Arbeitskräfte gewinnen. Das kann bei dem ein oder anderen etwas Überzeugungsarbeit mit sich bringen - deshalb hat Valve sich im Vorfeld mit einigen erfolgreichen Moddern zusammengetan, um, sollte die Katze aus dem Sack sein, gleich mit Erfolgsstories aufwarten zu können. "Schau mal das könnte deine Mod sein, auf Verkaufsrang eins!". Das ging allerdings bisher kräftig in die Hose...

Die Donation-Option für den Nexus werte ich als eine Geste, dass man auch das Wohl der Modder im Auge hat. Kostet nix und besänftigt den ein oder anderen.

Und den Nexus müssen sie ja nicht komplett trockenlegen, sondern nur dafür sorgen, dass die Mods für AAA-Verkaufsschlager ausschließlich über Steam laufen. Sozusagen: "hey wir unterstützen euch Modder, aber die Mods zu großen Spielen laufen über uns, der Qualitätssicherung wegen und damit ihr auch Geld verdienen könnt." Wie im Gedankenexperiment erwähnt, gehe ich davon aus, dass Bethesda die Verbreitung von Mods für seine zukünftigen Titel außerhalb von Steam unterbinden will. Wenn das mit der Karotte nicht funktioniert wird eben der technische/juristische Knüppel ausgepackt.

---

Dass der Nexusbetreiber den Deal mit Valve eingegangen ist, ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Damit hat er bei einigen Moddern sicher mächtig Sympathien eingebüßt.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1878 - 25. April 2015 - 14:34 #

Das klingt ja alles ganz plausibel, aber toll fände ich das immer noch nicht. Das Problem an der Sache wird sein, dass der Durchschnittsmodder am Ende untergeht. Sobald es um Geld geht, ist es ein Wettbewerb. Die Hobby-modder bleiben auf der Strecke und wenige dicke Fische geben den Ton an. Wie jeder Geschäftemacher (denn nichts anderes sind diese Modder dann) weiss, das Beste was man anstreben kann ist ein Monopol. Warum also Wissen teilen? Was vorher Communitydenken war, ist nun Konkurrenzkampf. Es wird wieder mehr Code-Diebstähle geben, vom Ideenklau ganz zu schweigen.

Ich könnte mir zB. folgendes vorstellen: Mod A wird von Modder X für 3€ verkauft. Modder Y läd es runter (vllt nicht mal für Geld sondern illegal von irgendnem One-Click host). Er schaut sich die Assets an, verändert und verbessert sie eventuell, benennt die Mod in Mod B um und verkauft es für 2€. Modder X ist der gelackmeierte und der Stress geht los.

Egal wie mans dreht und wendet, es gibt nur ein einziges gültiges Argument FÜR Valves Politik: Valve und Bethesda wollen einfach noch mehr Kohle machen.
Es liegt an uns, den Spielern und Moddern, es so hinzunehmen wie letztendlich auch Pferdedecken-DLCs hingenommen wurden, oder etwas dagegen zu tun. Ich hoffe mal auf letzteres, wobei ich fürchte es ist wieder nur ein Sturm im Wasserglas der sich nach ein paar Tagen gelegt hat.

EDIT:
Die erste Bezahlmod wurde gestern schon wieder entfernt, Vowurf Mod-Theft. Der Autor dieser Mod, Chesko, gibt hier seine Stellungnahme dazu ab, welche auch gleichzeitig ein interessanter Einblick hinter die Kulissen ist:
http://www.reddit.com/r/skyrimmods/comments/33qcaj/the_experiment_has_failed_my_exit_from_the/

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2015 - 14:41 #

Die Mod wurde nicht entfernt, der Autor hat sie selbst entfernt.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1949 - 25. April 2015 - 14:47 #

spannend, dass er auch überlegt, die mod von nexus runterzunehmen:
"The Nexus is a listed Service Provider on the curated Workshop, and they are profiting from Workshop sales."

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2015 - 15:31 #

Laut seinem letzten Post hat er sich (vorerst) komplett vom Modding zurückgezogen, wegen der persönlichen Attacken, der vielen Enttäuschen usw.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58787 - 25. April 2015 - 15:51 #

So schlecht ich den Schritt zu bezahlten Mods finde: Wie sich da viele wieder aufführen, Modder aufs übelste beleidigen, ihnen teilweise sogar den Tod wünschen, ist absolut widerlich und traurig! :(

Fips 10 Kommunikator - 443 - 25. April 2015 - 15:29 #

>Egal wie mans dreht und wendet, es gibt nur ein einziges gültiges
>Argument FÜR Valves Politik: Valve und Bethesda wollen einfach noch
>mehr Kohle machen.

Genau so sehe ich das auch und ebenso sehe ich die zerstörerischen Auswirkungen auf die freie, kooperative Moddingszene, wie Du sie beschrieben hast.

Der Aufschrei in der Community ist zwar groß, die Presse schaltet sich mittlerweile unterstützend ein:
http://www.forbes.com/sites/insertcoin/2015/04/24/valves-paid-skyrim-mods-are-a-legal-ethical-and-creative-disaster/

und die Petition

https://www.change.org/p/valve-remove-the-paid-content-of-the-steam-workshop

hat schon über 80k Unterzeichner.

Wirds was bringen? Ich fürchte nein, die Leute werden Mods kaufen, Valve und Bethesda sitzen die Sache aus und alles geht seinen Gang.

Hier sieht man nun wirklich die hässliche Seite der DRM-Plattformen. Nach dieser Aktion von Valve möchte ich eigentlich nichts mehr mit Steam zu tun haben. Aber ich habe keine legale Möglichkeit meine über 150 Games von dort mitzunehmen...

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2015 - 15:31 #

Das ist übrigens nicht Forbes selbst, sondern der Forbes Blog, so wie hier ein Userartikel.
Edit: Hier ein Beispiel, von einem anderen Contributor mit anderer Meinung: http://www.forbes.com/sites/erikkain/2015/04/24/dayz-creator-weighs-in-on-paid-skyrim-mods-your-turn-rockstar/
Und das Ganze hätte man auch ohne Probleme ohne eine DRm Plattform durchziehen können. Dann hätte Bethesda eben ihren eigenen Modshop aufgemacht.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 25. April 2015 - 16:14 #

>Das ist übrigens nicht Forbes selbst, sondern der Forbes Blog, so wie >hier ein Userartikel.

Und?

Handelt es sich bei einem journalistischen Artikel, der nicht von einer Redaktion abgesegnet wird nicht um Pressearbeit?

Von Erik Kain stammt auch dieser Artikel

http://www.forbes.com/sites/erikkain/2015/04/23/valve-and-bethesdas-monetized-skyrim-mods-give-content-creators-a-raw-deal/

Zu dem von dir verlinkten Interview mit Dean Hall:

Natürlich werden nun die Poster-children der Szene herangezogen, um Stimmung für das neue Modell zu machen. Da holt man sich den Garry's mod Schöpfer und Dean Hall und zitiert deren Geschwurbel. Wen wundert's, dass diejenigen, die enorm profitiert haben sich für eine Kommerzialisierung aussprechen? Da kann ich genauso einen Lottomillionär fragen, ob er Lottospielen gut findet.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2015 - 16:20 #

Nun entschuldige, bei "die Presse" denke ich halt selten an Blogger, das mögen Andere verschieden sehen.
Zu deinem letzten Satz, mit dem gleichen abwertenden Ton könnte ich dir jetzt unterstellen, dass du nur einfach nicht gut genug warst um entsprechend davon profitieren zu können und deswegen jetzt dagegen wetterst.
Ich denke aber nicht, dass so eine Diskussionsrichtung wünschenswert ist.
Edit: Oder anders formuliert: Geh die Argumente an, nicht die Person.

Fips 10 Kommunikator - 443 - 25. April 2015 - 16:56 #

die Abwertung kam zunächst von Dir, da man aus deinen Ausführungen schließen musste, dass ein auf Forbes veröffentlichter Artikel eines Journalisten (kein Redaktionsmitglied) irgendwie minderwertig sei. Ich hab' sozusagen die Forbes-Blogger verteidigt.

>Edit: Oder anders formuliert: Geh die Argumente an, nicht die Person.
Sagst Du nachdem Du die Artikel der "Blogger" implizit abgwertet hast - ging's da um den Inhalt oder die Tatsache, dass die Jungs keine Redaktionsmitglieder von Forbes sind?

>Zu deinem letzten Satz, mit dem gleichen abwertenden Ton könnte ich dir
>jetzt unterstellen, dass du nur einfach nicht gut genug warst um
>entsprechend davon profitieren zu können und deswegen jetzt dagegen
>wetterst.

Kannst Du machen, aber da wir hier anonym posten, führt das zu nichts. Säßen wir bei einem Bier zusammen, wäre das was anderes und ich würde Dir ausführlich antworten bzw. aus dem Nähkästchen plaudern :)

Ich hatte nur schon immer was gegen "Heldenverehrung" und Blender (hier ist nicht die 3D Software gemeint)

http://store.steampowered.com/app/221100/
man schaue sich die User-Reviews unter der Rubrik "most helpful" an.

Da lobe ich mir die Kolumne auf Gamestar (aber Achtung der Typ ist nicht mal Journalist ;-) )

http://www.gamestar.de/spiele/the-elder-scrolls-5-skyrim/artikel/enderal_entwickler_zu_bezahlten_mods,45309,3085218.html

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 25. April 2015 - 18:50 #

Das war nicht abschätzig, es war in Reaktion darauf, dass du mit "die Presse schaltet sich unterstützend ein" einen Eindruck erwecken wolltest, der -imho- nicht da ist - daher auch der andere Link von mir. Ich bin mir sicher, du hättest es übertrieben gefunden, wenn ich gesagt hätte: "die Presse schaltet sich mit Unterstützung für Bethesda/Valve ein".
Und ja, es macht halt schon einen Unterschied, sonst würde da nicht stehen: "Opinions expressed by Forbes Contributors are their own." Aber vielleicht ist Forbes ja auch einfach nur abwertend gegenüber ihren eigenen Bloggern.
Die Kolummne hab ich gelesen, und die Argumente warum das bei ihnen nicht gehen würde sind gut und verständlich. Die Position ist aber irgendwie weit von dem "ein Ring sie alle zu knechten" Post von dir entfernt , mit dem der Diskussionsstrang begann.

PeterS72 15 Kenner - P - 2825 - 25. April 2015 - 21:15 #

Klingt absolut nicht unrealistisch und ist eigentlich eine super Sache. Also, super für Valve und Bethesda.
Ich bin auch davon überzeugt, daß es bei der ganzen Geschichte nicht um Skyrim sondern das nächste Bethesda Spiel geht. In 1-2 Jahren hat sich eh jeder dran gewöhnt und alle machen es mit, dann kann man auch Fallout oder das nächste Elder Scrolls Spiel releasen.
Was Nexus angeht, für Skyrim wird da sicherlich nichts mehr passieren, aber für das kommende Spiel reicht ja schon eine Klausel und/oder technische Maßnahmen, daß Mods Steam-exklusiv vertrieben werden müssen.

Das traurigste daran ist eigentlich, wie dabei die Mod Community kaputt geht, das ist ja bereits auf Reddit und im Bethsoft Forum zu beobachten. Ich war selbst zu Morrowind Zeiten etwas aktiv (nur als Co-Autor), und empfand damals die enorme Hilfsbereitschaft in der Community sehr bemerkenswert. Das wird sich massiv ändern, wenn Modder gegenseitig in Konkurrenz treten, wieso sollte man mit anderen sein Wissen teilen, wenn die einem dann die Einnahmen wegnehmen könnten?

Naja, Jammern, Kommentare schreiben und Online-Petitionen helfen gar nichts. Das einzige, was hilft, ist die Brieftasche geschlossen zu halten.

Raider_MXD 08 Versteher - 186 - 26. April 2015 - 15:06 #

Für einen Spieleanbieter wie Bethesda ist das doch eine Supersache, man spart sich beispielsweise wie bei Skyrim Geld & Entwicklungsaufwand bei der Anpassung UI an den PC, lässt die Arbeit im Nachgang gratis von Moddern erledigen und kassiert von deren Einnahmen noch 45%. Ein grandioses Geschäftsmodell...

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