GameStar und GamePro stellen neues Wertungssystem vor

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17. April 2015 - 18:15 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Auf welche Art und Weise ein Online- oder Print-Spielemagazin einen Titel bewertet, gehört seit jeher zu den Themen, die von einem Teil der User beziehungsweise Leser kritisch betrachtet werden. Diskussionen darüber finden sowohl auf GamersGlobal als auch bei anderen Fachmagazinen wie zum Beispiel bei den Kollegen von GameStar und GamePro statt. Bei eben diesen kommt ab sofort ein neues, gemeinsames Wertungssystem zum Einsatz, dessen Hintergründe und Neuerungen unter anderem in diesem Artikel ausführlich vorgestellt werden.

Das seit dem Jahr 2004 genutzte Gamestar-System wird demnach als „das Kind einer Zeit, in der die Spielebranche noch übersichtlicher, einfacher war“ beschrieben. Durch die Verschiebung der Genregrenzen in den letzten Jahren – auch gefördert durch die steigende Beliebtheit der Indie-Titel – wurde das „starre“ Wertungssystem „der Vielfalt und den Veränderungen unseres Hobbys immer weniger gerecht“. Ohne das System „massiv zu verbiegen“, konnten manche Titel aufgrund dessen nicht bewertet werden.

Wie auch schon zuvor, setzen die beiden Magazine auch beim neuen System auf Zahlenwertungen – schlicht aus dem Grund, weil es „unsere Leser [so] wollen“. Die Funktionsweise der neuen Wertungen wird wie folgt beschrieben:

Die Endwertung des Spiels errechnen wir nicht aus einzelnen Kategorien, sondern vergeben sie frei auf einer Skala von 1 bis 100 [...]. „Frei“ heißt natürlich nicht „willkürlich“, wir ordnen ein Spiel dennoch weiterhin im Konkurrenzvergleich ein und bewerten klar seine Stärken und Schwächen. Uns ist klar, dass die Unterschiede hierbei manchmal schwammig sein können. Was unterscheidet etwa eine 83 von einer 84? Nun, das Spiel mit der 84 einen Tick besser umgesetzt. Und warum unsere Tester das so sehen, steht im Test.

Darüber hinaus setzt man bei GameStar und GamePro zukünftig auf fünf Kategorien, in denen jeweils bis zu fünf Punkte vergeben werden:

Ganz auf Wertungskategorien wollen wir aber nicht verzichten, und auch das hat seine Gründe. Denn wir wollen ja nach wie vor klar darstellen, wo die Stärken und Schwächen eines Spiels liegen. Deshalb gibt es zusätzlich zur Endwertung fünf Wertungskategorien mit zugehörigen Pro- und Contra-Punkten: Präsentation, Spieldesign, Atmosphäre/Story, Balance und Umfang. Jede dieser Kategorien bewerten wir mit einem bis fünf Punkten. Noch mal: Daraus errechnet sich nicht die Gesamtwertung. Wir wollen lediglich klar abbilden, welche Stärken und Schwächen das Spiel hat.

Die erwähnten Pro- und Contra-Punkte – die nicht errechnet, sondern frei vergeben werden – „stellen die wichtigsten Argumente dar, die zur Endwertung geführt haben“. Am Beispiel von Dear Esther bedeutet das:

Das heißt, dass ein Spiel auch dann eine hohe Wertung bekommen kann, wenn es in einer der Kategorien weniger Punkte bekommen hat. Etwa ein Dear Esther, das in puncto Spieldesign wenig vorzuweisen hat, dank seiner Atmosphäre und Story aber dennoch ein einzigartiges Erlebnis bietet.

Neben Informationen zur Philosophie des neuen Wertungssystems oder den Details zu den fünf einzelnen Kategorien, gehen die Kollegen auch auf zukünftige Abwertungen sowie Themen wie DRM, Always-On oder Mikrotransaktionen ein, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Zudem äußern sich die beiden Chefredakteure Michael Graf und Heiko Klinge in mehreren Videos zu den Neuerungen (siehe auch unter dieser News).

Auf GamersGlobal.de haben wir euch zuletzt im Oktober 2014 danach gefragt, welches Wertungssystem ihr euch wünscht. Den damaligen Ergebnissen zufolge bevorzugt die klare Mehrheit das bestehende 10er System (eventuell auch ohne Halbnoten). Auf dem zweiten Rang folgen sowohl der Wunsch nach einem 100er System als auch die Variante, gar keine Noten zu nutzen. Die vollständige Auswertung könnt ihr euch in dieser News anschauen.

Video:

Stonecutter 19 Megatalent - - 15398 - 17. April 2015 - 18:24 #

Und das ist jetzt was neues? Eher ein alter Hut aus den 90ern. Vielleicht wäre "...stellen IHR neues Wertungssystem vor" eine passendere Überschrift.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23321 - 17. April 2015 - 18:23 #

An der Optik sollte aber noch gefeilt werden. Sieht nicht wirklich gut aus:
http://www.gamepro.de/playstation/spiele/ps4/mortal-kombat-x/wertung/51145.html

Toxe 21 Motivator - P - 26125 - 17. April 2015 - 18:28 #

Sie hätten meiner Ansicht nach gleich Nägel mit Köpfen machen und ein 5er oder 3er Bewertungssystem mit mehr Fokus auf den Test und Meinungskästen wählen sollen.

Klingt aber, wenn man es mit dem vorherigen System vergleicht, nach einer Verbesserung im Detail.

Aber letztlich ist es mir auch wurscht, da ich dort eh nicht mehr lese.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11223 - 17. April 2015 - 18:48 #

Die GS-Leser wünschen sich laut einer Umfrage weiterhin ein 100er-System. Macht also Sinn dabei zu bleiben.

keimschleim 15 Kenner - 2938 - 17. April 2015 - 20:11 #

Wobei ich gern tiefere Einblicke in die Analyse dieser 2014er-Umfrage gesehen hätte. Die 12.000+ "ernstzunehmenden" Teilnehmer werden's sicher nicht sein. Quatsch-Antworten, Doppelungen, ...

Sok4R 16 Übertalent - P - 4432 - 17. April 2015 - 21:54 #

Die Verhältnisse sprechen meistens eine klare Sprache: wenn 75 bis 90% der Leser bei 100er System bleiben wollen sollte man das nicht umwerfen.
Die genauere Auswertung gibts hier: http://www.gamestar.de/specials/reports/3084685/umfrage_zum_wertungssystem.html

Übersicht über alle Videos und Artikel zum Thema: http://www.gamestar.de/news/3084827/neues_wertungssystem.html

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4493 - 17. April 2015 - 23:00 #

Ich bin einer der Teilnehmer, die für das 100er-System gewertet haben, ich finde das am besten. Damit kann man auch Nuancen wie eine leichte Verbesserung durch Patches oder Addons rüberbringen.

Letztendlich muss man es ohnehin nur als Meinung der Redaktion sehen und dann darf's ruhig genauer sein. Ich bin auch schon mit 70er-Spielen glücklicher als mit 90er gewesen, weil der 70er eher einen Nerv bei mir getroffen hat. Sowas wird man immer haben. Wichtiger ist da eher, dass man Redakteure und Magazin gut einschätzen und das dann auf eigene Vorlieben ummünzen kann.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 17. April 2015 - 18:34 #

Zumindest haben die beiden Magazine nun das gleiche Wertungssystem. Jetzt können sie endlich fusionieren, die Trennung ist ja schon länger nur eine Farce.
Zum Wertungssystem: Jedes Wertungssystem mit Zahl am Ende des Tests ist schlussendlich doch der gleiche Murks.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 17. April 2015 - 18:46 #

Bitte nicht! Ich möchte weiterhin ein reines PC-Magazin haben. Ein Heft mit zusätzlichen Konsolentests wäre für mich reichlich uninteressant.

Noodles 21 Motivator - P - 30232 - 17. April 2015 - 18:57 #

Sehe ich genauso. Ich bin reiner PC-Spieler und wenn ich mir ein Spiele-Magazin kaufe, will ich nicht, dass Seiten mit Konsolenkram verschwendet werden. Für den Blick über den PC-Tellerrand hab ich ja Gamersglobal. ;)

Lacerator 16 Übertalent - 4004 - 17. April 2015 - 19:09 #

Dem stimme ich zu. Ich kaufe zwar keine Print-Magazine mehr, als reiner PC-Spieler wäre so ein gemischtes auch damals, als ich es noch tat, nie infrage gekommen.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 17. April 2015 - 18:41 #

Klingt nicht schlecht - und das Gemecker wird trotzdem nicht aufhören.^^

Despair 16 Übertalent - 4437 - 17. April 2015 - 18:48 #

Finde ich auch. Kleine Detailverbesserungen, aber keine Revolution. Und das eigentlich Wesentliche sagen die GS-Redis ja in ihren Videos zum Wertungssystem: Man soll gefälligst den TEXT lesen, um alles Wichtige zum Spiel zu erfahren.

Toxe 21 Motivator - P - 26125 - 17. April 2015 - 18:52 #

So lange am Ende eine 10er oder 100er Bewertung steht, wird das ein frommer Wunsch bleiben.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 17. April 2015 - 19:33 #

wer sich für ein spiel interessiert liest auch den test dazu. die wertung ist für viele ja erst mal eine grobe einordnung womit man sich überhaupt näher beschäftigen will.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 17. April 2015 - 21:38 #

Das wäre aber neu... All die Trolle, die ich hier schon erlebt habe, hatten nie den Test gelesen, sondern immer nur über die Wertung geschimpft.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 17. April 2015 - 22:38 #

du sagst es selbst: "all die trolle".

Toxe 21 Motivator - P - 26125 - 18. April 2015 - 9:53 #

Wenn ich mich mal out'en darf: Ich springe bei GG Tests auch erst immer zur Wertung, lese dann die subjektiven Meinungskästen (weil die mich am meisten interessieren) und überfliege den Test dann nur noch und lese nur die Abschnitte, die mich wirklich interessieren. Und auch das nur bei Spielen, die mich interessieren. Bei allen anderen lese ich den Testtext nicht mal. Aber in der Regel reichen mir die Meinungskästen, weil ich die Fakten zu den Spielen, die mich interessieren, eh schon in den Wochen vorher hier und dort mitbekommen habe.

Ja ich weiß, man soll nicht immer von sich selbst auf andere schließen, aber trotzdem vermute ich mal, daß die Mehrheit der Leser das ähnlich macht.

Eine Umfrage wäre mal interessant, wie viele Leute eigentlich Tests vollständig lesen.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13888 - 18. April 2015 - 15:32 #

Geht mir ähnlich, bei Spielen, die ich wirklich interessant finde, hole ich mir genug Informationen vor einem Test. Die Meinung, wie das dann alles zusammen funktioniert und gefällt, ist mir da schon wichtiger. Meinungskasten lese ich immer, aber seitenweise Tests langweilen mich eher.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 15:35 #

Das hängt ausschließlich vom Spiel ab, oder genauer gesagt, ich lese den Text komplett, wenn ich entweder noch unsicher bin, ob ich das Spiel wirklich kaufen soll, oder wenn ich schon sicher bin, dass ich es kaufe und deswegen möglichst viele Infos vorab haben will.

Esketamin 14 Komm-Experte - P - 2556 - 17. April 2015 - 22:47 #

Wobei Kommentaren dann auch gern mal zu entnehmen ist, dass einige Leute augenscheinlich nicht das geringste Interesse haben, auch nur einen einzigen Satz Text zu lesen und am liebsten direkt die Punktzahl hätten. Ist jetzt natürlich überspitzt ausgedrückt, aber Aussagen in diese Richtung gibt es tatsächlich. Ich vermute, hier sammeln sich unverhältnismäßig viele, die großen Wert auf ausführlich geschriebene Tests (bzw Artikel im Allgemeinen) legen, das scheint aber nicht der Durchschnitt zu sein. Traurig eigentlich.

yanyan (unregistriert) 17. April 2015 - 18:52 #

Sollten lieber mal ihr Testverhalten ändern statt nen 5 Minuten test rauszuhaun wo man den nach 1-2 Wochen wieder nur am zurückrudern ist von anfang an ordentlich testen. Genauso wie dessen andauerndes CoD gebashe wie schlecht die Reihe doch sei in diversen Videos nur um dem nächsten Ableger wieder bestwertungen reinzudrücken.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48005 - 17. April 2015 - 18:53 #

Nunja, es wird ja häufig moniert, dass Endwertungen angeblich meist aus dem Bauch heraus gegeben werden. Nun müssen sie eben nicht mehr haarklein aufschlüsseln, warum ein Spiel X eine Wertung Y verdient hat. Irgendwie gut, aber irgendwie auch nicht. Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 17. April 2015 - 18:59 #

"Die Endwertung des Spiels errechnen wir nicht aus einzelnen Kategorien, sondern vergeben sie frei auf einer Skala von 1 bis 100".

Ab da brauch ich schon nicht mehr weiterzulesen. Egal, wie kryptisch man die restlichen Faktoren dann noch berechnen will, es ist und bleibt ein schwachsinniges System. Und "neu" ist daran mal gar nix. Wahrscheinlich kommt dann in ein paar Jahren die nächste Wertungsrevolution und man steigt von einem 100er auf ein 10.0er-System um. Glorreiche Spieletestzukunft. Naja, hauptsache der deutsche Zockermichel kriegt das System, dass er verlangt.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 17. April 2015 - 19:04 #

Jede Buch- oder Filmkritik wird frei bewertet, nur bei Spielen soll ein bürokratisches Modell her?

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 17. April 2015 - 19:16 #

Es geht mir nicht ums "frei" sondern um die "Skala". Die halte ich bei Büchern und Filmen für genauso unsinnig. Grade bei diesen beiden Medien, die ja keine Faktoren wie z.B. Bugs oder Gameplay berücksichtigen müssen, gehen die subjektiven Meinungen darüber, ob das fertige Werk nun gut oder schlecht ist, noch weiter auseinander. Deshalb halte ich hier den "Meinungskasten" für noch wichtiger, als er bei Spielen eh schon ist.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 17. April 2015 - 19:36 #

das gegenteil ist doch der fall. ob nun 100'er system, 10 punkte oder irgenwelche halbnoten ist doch völlig irrelevant. ist mir schleierhaft wieso sich hier viele bei dieser news daran aufhängen und meinen, dass GS/GP ja gar nichts verändert haben. das eigentliche system dahinter wie getestet wurde (und das besteht nun mal nicht nur aus dem wertungskasten) wurde umgekrempelt und das ist der wesentliche punkt.

Sciron 19 Megatalent - P - 15787 - 17. April 2015 - 19:50 #

Ne, der Punkt ist, dass ich solche plakativen End-Wertungen generell für überflüssig halte, weil damit die ewig gleichen Diskussionen bestehen bleiben werden (Warum hat bla 89 und blubb 88?).

Esketamin 14 Komm-Experte - P - 2556 - 17. April 2015 - 22:55 #

Was, wie ja in der Vorstellung betont wurde, auch gerne von Leuten kommt, die den zugehörigen Artikel gar nicht gelesen haben und das auch gar nicht wollen. Und dann, glaube ich, muss man sich als Verlag(?) entscheiden, ob man die Leute an sein Medium binden will, die die eigentliche Arbeit der Redakteure gar nicht so sehr wertschätzen, oder keine Zahl mehr unter den Test schreibt und sie damit verliert. Wirtschaftlich gesehen scheint die Gruppe der Zahlengucker relevant genug zu sein, dass man sich für das Halten der (nicht)Leser entschieden hat. Nochmal zum Abschluss, alles Geschriebene ist reine Mutmaßung.

Noodles 21 Motivator - P - 30232 - 17. April 2015 - 19:00 #

Ich finds besser so. Dieses Aufaddieren von zehn Kategorien war einfach Blödsinn. Man hat da oft gemerkt, wie in den Kategorieren willkürlich irgendwelche Punkte vergeben wurden, damit am Ende die gewünschte Wertung erreicht wird. Und zu oft wurden Indie-Titel wegen schwächerer Präsentation bestraft. Deswegen ist so eine Aus-dem-Bauch-Wertung besser. Ob es weiterhin das 100er-System sein muss, sei mal dahingestellt.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9254 - 17. April 2015 - 19:06 #

Genau das sind meiner Meinung nach auch die zwei Hauptpunkte des neuen Wertungssystems. Und das wurde eben angepasst, damit haben die Tester einfach eine freiere Hand.

Saphirweapon 16 Übertalent - P - 4958 - 17. April 2015 - 19:02 #

Das die Wertungskategorien beibehalten (wenngleich umbenannt werden) ist positiv, weil die Leser dadurch einen schnellen Überblick über die Charakteristika des Spieles bekommen. Völlig überflüssig und inkonsequent ist aber, dass die Wertungskategorien mit einer Punktzahl weiterhin versehen werden. Inkonsequent und überflüssig weil die Punktzahl sowieso nicht direkt in die Wertung einfliesst und somit überhaupt kein Gewicht hat. Dem Leser reicht die bloße Aufführung von Pro und Contra für sein Meinungsbild in den Kategorien ja aus.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3580 - 17. April 2015 - 19:14 #

Oh, wie kreativ! Back to the 90es!

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6535 - 18. April 2015 - 7:32 #

Die 90er waren wenigstens noch eine gute Zeit.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58800 - 17. April 2015 - 19:18 #

Mir sind ja hundert Schritte viel zu viel, aber immerhin rechnen sie jetzt nicht mehr einzelne Kategorien zusammen, das hat mir nie so recht gefallen. Ist sicherlich keine Verschlechterung, insgesamt scheinen sie ja aber bei bewährten Prinzipien zu bleiben.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11365 - 17. April 2015 - 19:33 #

Naja wenn man sich schon nicht mit Inhalten von dem Rest absetzten kann, versucht man es eben mit dem Notensystem. Die Gee musste sterben und so etwas macht einfach weiter ihren provokanten mist, nur damit sie weiter gekauft werden.

Noodles 21 Motivator - P - 30232 - 17. April 2015 - 19:35 #

Kauf dir mal wieder ne Gamestar, du hast anscheinend keine Ahnung, wovon du da schreibst.

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 17. April 2015 - 20:35 #

Überrascht dich das?^^

Noodles 21 Motivator - P - 30232 - 17. April 2015 - 20:39 #

Ne, eher nicht. :D Aber ich habe bei ihm immer noch die Hoffnung, dass er mal was Sinnvolles schreibt. Ich setze nur sehr ungern jemanden auf meine Ignorieren-Liste, da steht nämlich noch niemand drauf.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 17. April 2015 - 19:38 #

kann nur noodles beipflichten. gerade bzgl inhalten abseits von den tests kann die gamestar jetzt schon länger glänzen und sich von anderen positiv absetzen. auch die community-arbeit hat sich extrem positiv entwickelt und es gibt regelmäßig einen austausch zwischen redakteuren und der gamestar-community.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11365 - 17. April 2015 - 19:46 #

Ich rede von Titelbilder wie diesem:

https://scontent-ams.xx.fbcdn.net/hphotos-xtp1/t31.0-8/11146391_10153285260567952_2188423856436255876_o.jpg

Toxe 21 Motivator - P - 26125 - 17. April 2015 - 19:51 #

Das ist doch gar kein Gamestar Titelbild.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11365 - 17. April 2015 - 19:56 #

Aber der Weg den heute Videospielmagazine gehen

Toxe 21 Motivator - P - 26125 - 17. April 2015 - 20:03 #

Selbst wenn ich Dir zustimmen mag, kannst Du doch nicht die Gamestar mit einem Titelbild kritisieren, das sie gar nicht verbrochen haben.

Grumpy 16 Übertalent - 4503 - 17. April 2015 - 20:05 #

macht gamersglobal doch nicht anders

Noodles 21 Motivator - P - 30232 - 17. April 2015 - 20:06 #

Ist natürlich ganz super, mit einem Titelbild eines anderen Magazins zu argumentieren. Wie oben schon geschrieben, kauf dir mal wieder ne Gamestar. Bei der gehts meiner Meinung nach wieder steil bergauf. Vor allem der große Fokus auf Reportagen und Hintergrundberichte ist super.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 17. April 2015 - 21:36 #

Sehe ich auch so.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11365 - 18. April 2015 - 1:12 #

Aber das Verkauft man doch nicht so. Das finden vielleicht 12 Jährige ganz ansprechend so, aber kann solche Überschriften und generell teaser ernst nehmen?

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 9:02 #

Ich verstehe noch immer nicht, was das jetzt mit Gamestar zu tun haben soll.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58800 - 18. April 2015 - 9:25 #

Kannst du ja auch nicht, weil es nichts mit Gamestar zu tun hat.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 9:32 #

Eben.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 18. April 2015 - 9:33 #

Darum geht's ja auch nicht. Es geht darum, Contra(4you) zu geben :P

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 9:51 #

Hab ich doch ;-)

Despair 16 Übertalent - 4437 - 18. April 2015 - 10:38 #

Abonniere doch einfach die Gamestar, dann hast du kein Blabla auf dem Cover.^^

MicBass 19 Megatalent - 14273 - 17. April 2015 - 19:50 #

Endlich. Weg von der Scheinobjektivität hin zur (begründeten) Subjektivität. Gut so!

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 17. April 2015 - 20:35 #

Wirklich??

Ich meine, theoretisch wäre ein Spiel mit einer 90er-100er Wertung möglich, obwohl es in allen Kategorien nur 1 Punkt erhält.....

Wie will man das untermauern? Ich denke da an voreingenommene Tester, gekaufte Tests usw. Damit ist diesen Vermutngen jetzt Tor und Tür geöffnet.

"Heiko, warum hast du Titel XY 90 Punkte gegeben?!" - " Weil es mit gefällt!"

Was hat der Leser davon, der nicht "Heiko" ist? Was kann ich für mich davon ableiten? Ich glaube: nicht viel....

MicBass 19 Megatalent - 14273 - 17. April 2015 - 21:36 #

Absolut, ist mein völliger Ernst. Und ja, ein 90er Spiel (Spielspaß) mit einer 1er Grafik, 1er Sound, 1er Bedienung usw. ist möglich und das sollte das Wertungssystem konsequenterweise auch hergeben. Halte ich für sehr unwahrscheinlich dass es so ein Spiel gibt, aber möglich. Dann natürlich subjektiv aus der Sicht des Testers. Nicht willkürlich, durchaus begründet, aber subjektiv. Wie auch sonst? Dieser "errechnete" oder objektivierte Spielspaß ist in meinen Augen einfach Augenwischerei, es existiert im Bereich Spielspaß keine Objektivität. Keiner hat unrecht, weil er ein Spiel super findet was alle anderen total schlecht finden. Ein guter "Tester" (ich finde den Begriff schon schlecht weil er objektive und messbare Kriterien impliziert, die bei Spielspaß eben nicht gelten aber nun gut hat sich so eingebürgert) ist für mich jemand der objektive Kriterien auflisten, durch seine Erfahrung in einen Kontext setzen und das Ganze dann mit einem angenehmen Schreibstil zu Papier bringen kann. Er darf sich aber nicht anmaßen seine Spielspaßwertung als etwas anderes zu sehen als eine Meinung.

Darum hab ich auch überhaupt kein Problem mit Spielspaßwertungen als Zahlen weil ich sie als genau das ansehe: eine Meinung. Mehr nicht. Die ich für glaubwürdiger halte wenn sie begründet ist (ich kann sie im Einzelfall für komplett Banane halten und dennoch - aus Testersicht - gut nachvollziehen können) als wenn mir jemand versucht seine Spaßwertung zu objektivieren. Am besten noch so lächerlich wie auf GS wo ich permanent vor Augen hatte wie die einzelnen Wertungen gebogen werden nur um auf eine passende Spielspaßwertung zu kommen. Bitte nicht.

Zu deinem Beispiel also eher: "Heiko warum hast du dem Spiel 90 Punkte gegeben?" - "Weil es mir gefällt." - "Und warum gefällt es dir?" - "Weil ich finde dass dieses kleine hässliche Entlein von Spiel mit der unsäglich nervigen Bedienung eine zum schneiden dichte Atmosphäre erzeugt, die mir so noch nicht untergekommen ist. Die Story entwickelt eine Spannung, die Charaktere einen Tiefgang, dazu sieht die Hauptdarstellerin in ihrem durchscheinenden Superheldenkostüm noch sowas von lecker aus - jedem der auch nur ein Bisschen für Open World Point & Klick Adventure mit Actionerotikeinschlag übrig hat lege ich diese Perle wärmstens ans Herz."

Begründet also. :)

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4493 - 17. April 2015 - 23:08 #

Ich empfinde das genau umgekehrt. Dass sich der Spielspaß aus Elementen wie z.B. der Grafik errechnen lassen soll, ist für mich nicht nachvollziehbar. Beides hat erst mal nichts miteinander zu tun.

Mir ist z.B. der Stil der Grafik viel wichtiger als die Technik. Schönes Beispiel ist "Dark Souls". Ich finde den Stil genial, auch wenn es technisch sehr mittelmäßig ist. Ich würde ihm eine höhere Grafikwertung als dem technisch viel besseren Crysis 3 geben. Beim Gamestar-Wertungsgerechne war es aber umgekehrt und am Ende hat das dann Abzug beim Spielspaß gegeben.

In meinen Augen völlig blödsinnig und gut, dass das jetzt nicht mehr so ist.

keimschleim 15 Kenner - 2938 - 17. April 2015 - 20:05 #

Die veranstalten auf ihrer Seite ja ein riesen Heckmeck wegen der Sache.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11730 - 17. April 2015 - 20:38 #

Das Bewertungssystem ist doch genau so wie früher! Dazu braucht man sich nur die Wertungskonferenzen (hey @Jörg, das wäre mal was!) von damals anschauen!

Talaron 16 Übertalent - P - 4016 - 17. April 2015 - 23:59 #

Das Thema Wertungskonferenzen wurde schon mal in der Feedback-Sendung angesprochen: Erstens waren die Konferenzen schon früher nicht authentisch (also noch mal fürs Video nachgespielt nachdem das Ergebnis schon fest stand), und zum anderen entspricht das nicht mehr dem modernen Arbeitsablauf, insb. für Online-Redaktionen.

Wenn jeden dritten Tag irgendein Test rauskommen muss, kann man nicht jedes Mal alle zusammentrommeln und alles ewig ausdiskutieren (und danach noch einmal inszenieren). Und gerade Gamersglobal mit einer noch deutlich kleineren Redaktion als die Gamestar wird sich so etwas noch viel weniger erlauben können.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11730 - 18. April 2015 - 9:12 #

Oh, das wusste ich nicht!

Larnak 21 Motivator - P - 25595 - 18. April 2015 - 10:42 #

"Erstens waren die Konferenzen schon früher nicht authentisch (also noch mal fürs Video nachgespielt nachdem das Ergebnis schon fest stand)"
Das waren aber erst die späteren Versionen davon, die waren auch nicht mehr interessant. Die sind wahrscheinlich dann entstanden, als es die Konferenz nicht mehr gab.

Triton 16 Übertalent - P - 5290 - 17. April 2015 - 20:52 #

Wertungen sind wie Schall und Rauch. Aus den meisten Texten zu den Tests, zwar sehr selten bei der Gamestar, erfährt man eher ob ein Spiel einem gefällt oder eben nicht.

jeef 12 Trollwächter - 883 - 17. April 2015 - 21:10 #

Also noch mehr Top-Spiele (rein nach Wertung), kriegt doch jetzt schon alles was auf den Markt kommt 85+ kann man sich schon lange nicht mehr dran orientieren

v3to (unregistriert) 17. April 2015 - 21:14 #

Ist schon ein Schritt in die richtige Richtung IMO. Wir gut das aufgeht, wird sich zeigen, denn am Ende steht ja nach wie vor eine einzelne Zahl zum Vergleich und damit stehen AAA, Midrange, Indie und was es nicht alles gibt nach wie vor auf Augenhöhe nebeneinander.

Zwar denke ich, wird es vermutlich schon aus der Historie des Magazins nicht so stark schwankende Maßstäbe wie bei 4Players geben, nur gerade diese Teilwertungen haben Zündstoff-Potenzial. Hätte ich weggelassen, bzw kann mir nicht recht vorstellen, dass jetzt auch mit einem 5-Punkte-System die Wertung von eher technikgetriebenen Dingen, wie 3D-Grafik neben stil-bezogenen Dingen in 2D-Vektor oder Pixelart im selben Becken schwimmen.

Wie will man das machen? Da hat man beispielsweise eine Pixelgrafik, wo ein Artist regelrechte Kunstwerke auf den Screen bringt, alles wunderbar geschmeidig animiert. Kann das jetzt nur maximal 4 Punkte bekommen, weil dieser Art Präsentation technisch doch klare Grenzen gesetzt sind? Oder wie muss da ein 3D-Spiel ausschauen, wenn es die gleiche Wertung bekommt? IMHO nutzt solch ein System allgemein nur der jeweils aktuellen Referenz, beim Rest ist es ein Justieren unvereinbarer Dinge.

Da würde mich auch wirklich mal die Meinung der GamersGlobal-Redaktion interessieren. Stelle ich mir schwierig vor, da einen vernünftigen Mittelweg zu finden.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 17. April 2015 - 22:48 #

die wahl des begriffes "präsentation" sagt es doch eigentlich schon. denn bei vorherigen system war das immer der bereich "grafik". es geht bei der punktevergabe eben nicht darum wie topnotch die technik ist, sondern inwiefern der artstyle in sich stimmig, überzeugend und ansprechend ist. ob es sich dabei um pixelart, zeichnungen oder 3D handelt ist dabei irrelevant. dass es dabei losgelöst ist von der gesamtwertung find ich gut. so können auch nach heutigem maßstab technisch einfache aber als spiel überzeugende werke eine hohe wertung kassieren und man muss nicht mehr solch einen komischen spagat machen.

v3to (unregistriert) 18. April 2015 - 9:54 #

Ich trau dem Braten noch nicht, dass die Leserschaft da richtig mitzieht, wenn die Redaktion diesen Weg konsequent geht. Wenn das so wird, dass die Technik nicht mehr die große Relevanz hat, wäre das wirklich ein großer Fortschritt für das Magazin.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 18. April 2015 - 12:36 #

weiß jetzt nicht mehr ob das die esa- oder eine leser-umfrage (höhö reimt sich ^^) war, aber meine gelesen zu haben, dass pc'lern im gegensatz zu konsoleros die technik weniger wichtig ist und es eher um interessante spielmechaniken und gute bedienbarkeit geht.
insofern würde sich wenn überhaupt dann wohl die leserschaft der gamepro darüber ärgern. bei bisherigen gamestar-tests zu indie-spielen gab es jedenfalls regelmäßig kritik von den lesern, dass man eben die technik in solch einem spiel nicht mit demselben maßstab bewerten kann wie bei großproduktionen.

v3to (unregistriert) 18. April 2015 - 13:19 #

Bei dem Verhältnis, was so Zeitschriftenverkäufe, Userklicks und Spieleverkäufe angeht, kann man IMHO solche Statistiken nur als vage Tendenz werten. Insbesondere wenn die von der ESA kommen sollte, denn dann hat man in etwa die Ebene erreicht, als wenn man Userwertungen bei Metacritic mit Tests hier auf GamersGlobal nebeneinander stellen würde. Abgesehen davon gehen auch Anspruch und Erwartung gerne auseinander.

Allerdings glaube ich auch, dass PC-Spielern im Schnitt die Technik nicht so wichtig ist. Zumindest, wenn ich da mich in meinem Freundeskreis so umschaue, ist das auch so. Dort verirrt sich allerdings bei den wenigsten überhaupt mal eine Spielezeitschrift nach Hause sondern eher sich bei anderen Spielern informiert, was sie toll finden.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4621 - 17. April 2015 - 22:10 #

Naja, so neu ist das jetzt auch nicht. Ich fände Skalen mit geraden Zahlen besser, also 1 - 4, hü oder hott. mit der 2 und der 3 könnte man immer noch etwas Grau in die Wertung einfliessen lassen, aber bei 5 Wertungsstufen ist eine 3 eigentlich nichtssagend.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1608 - 17. April 2015 - 22:28 #

Man muss einfach nur bis zehn zählen können,
find ich.

Nogoty 12 Trollwächter - 1090 - 17. April 2015 - 22:49 #

Die Zusammenlegung von vermeintlich objektiven Kriterien zu subjektiveren Eindrücken und die freiere Wertung sind eine eigentlich gute Anpassung an die Einflüsse auf die Spielerealisierungen und -konzepte der letzten Jahre. Wie sollten Spiele wie Unepic, Hotline Miami oder auch Faster Than Light mit deren (GameStar) bisherigem starren System "inhaltsgetreu beurteilt" werden?

Persönlich sehe ich 10er und 100er Wertung als zu fein detailliert. IMHO finde ich eine grobe 4er Abstufung der Einteilung "Mies: Finger weg" - "Schlecht" - "Gut" - "Hervorragend" als treffender. Eine Viererteilung auch deshalb, um eine (hypothetische) Verschiebung der Wertungen mittelmäßiger Spiele bei einer Fünferteilung hin zur 4 oder zu 7 von 10 bzw. in den 70% Bereich zu verhindern.

Beispiel: Diablo 2 und 3 wurden durchweg "Hervorragend" bewertet. Konkurrenten wie die Torchlight-Reihe, Death Spank und Sacred 1 wurden von Vielen in meiner Bekanntschaft vor Jahren nur nach der Punktezahl der Tester abgeurteilt, ohne auf den Unterhaltungswert zu achten. Nun stellen auch sie fest, dass die scheinbar schlechteren Spiele tatsächlich Spaß machen und tolle Alternativen zu Diablo sind. Klar hat jeder eigene Präferenzen, aber durch eine solch grobe Bewertung kann damit Rechnung getragen werden.

Die Meinung der GG-Redaktionsmitglieder zu Wertungssystemen würde mich auch interessieren; nicht nur von Jörg Langer wie hier: http://www.gamersglobal.de/news/51569/langer-laestert-nie-wieder-wertungen
Da gibt's doch sicherlich den ein oder anderen Schwank zu Wertungen und Wertungsdebatten zu erzählen ;)

Aber ich will hier keine Generaldebatte um Wertungssysteme lostreten. Die Änderungen am GameStar-System scheinen gering auszufallen, erlauben aber mMn fairere Wertungen als das bisherige. Meine Spielekäufe orientiere ich eher an den Prosatexten verschiedener Tester als an einer fiktiven Zahl in der Zusammenfassung der Tests.

Edit: Man erinnere sich an inhaltlich großartige Spiele wie PlaneScape: Torment, Beyond Good & Evil sowie Divine Divinity und die Wertungsdebatten um selbige.

Talaron 16 Übertalent - P - 4016 - 18. April 2015 - 0:21 #

Ein Problem mit so einem radikal neuen System wurde ja in den Videos schon angesprochen: Dann müsste man entweder einen radikalen Cut und damit jede Vergleichbarkeit (z. B. zu Vorgängern) zunichte machen, oder man wertet alle alten Spiele nach, was kein vertretbarer Aufwand wäre.

Aber der Hauptgrund für die Beibehaltung des alten Systems dürfte eher die Tatsache sein, dass das 100er-System quasi eine "Marke" der Gamestar ist, die auch einen repräsentativen Charakter hat. Ein neues System müsste man quasi wieder von neuem etablieren und sicher würde es auch da sehr viel Kritik (zumindest in den ersten Monaten) geben.

Zu deinem Beispiel mit Diablo ist mit übrigens nicht ganz klar, was ein gröberes System hier verbessern würde: Das "Original" würde dann wohl das Prädikat "Hervorragend" erhalten während Torchlight und co. nur "Gut" wären. Das wäre de facto sogar noch eine stärkere Herabsetzung von letzteren. Bei dem feineren System besteht hingegen immerhin noch die Möglichkeit, Spiele wie Sacred (damals eine 85, also eigentlich unverständlich warum das jemanden abschrecken sollte) so einzuordnen, dass sie einem Diablo 2 noch nicht ganz ebenbürtig, aber dennoch sehr gute Spiele sind.

Nogoty 12 Trollwächter - 1090 - 18. April 2015 - 8:34 #

Das "Hervorragend" im Beispiel habe ich falsch ausgedrückt: Meine Kumpels haben bei Diablo 2 auf die 90er Wertungen der Tests geschielt, aber die 80er/85er Wertungen der anderen genannten Spiele so abgeurteilt, als wären diese deutlich schlechter. Muss ja schlechter sein, da eine niedrigere Zahl als Wertung steht! ;) Da war eine Nuance schlechter in der Wertung ein Grund, ein Spiel liegen zu lassen.

Die Spiele liegen in ihrer Qualität dicht beieinander, sodass bei einer gröberen Wertungsabstufung alle diese Spiele "Hervorragend" sind. Die persönlichen Vorlieben der Spieler zu diesen Spielen würden daher letztlich entscheiden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 20. April 2015 - 7:19 #

Nachdem ich Torchlight 1 und 2 jetzt recht gut kenne, spiele beide immer mal wieder ein paar Minuten zwischendurch, kann ich die hohen Wertungen nicht nachvollziehen. Torchlight 1 ist für mich ein klarer 60er Kandidat und Torchlight 2 ein guter 70er. Aber in den 80er kommen beide bei weitem nicht! Im Vergleich zu Dungeon Siege (3) oder Chronicles of Van Hellsing ist Torchlight einfach schlecht.

Und Diablo kriegt seine Wertung ja nicht, weil es im Singleplayer beim einmal Durchspielen der Überhammer ist, das kriegt ja seine hohe Wertung, weil viele Leute dem Sammelwahn verfallen und jeden Level auf x Schwierigkeitsgraden unendlich oft zocken und damit Hunderte Stunden in den Titel versenken, was bei Torchlight und dem Rest schlicht nicht geht. Der einzige Konkurrent ist da Path of Exile.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 18. April 2015 - 0:05 #

Halte ich für keine gute Entscheidung. Wenn man "frei" auf einer Skala bewerten möchte, wird das 100er-System ad absurdum geführt. Schließlich geht es bei diesem System mehr als bei allen anderen Varianten darum, die Qualitätsunterschiede zwischen Spielen möglichst detailliert in eine Zahl zu packen. Und niemand kann mir erzählen, dass sich eine "frei bewertete" 83 sinnvoll gegenüber einer "frei bewerteten" 84 begründen lässt. Das ist dann reine Willkür.
Bei kleineren Skalen würde die Neuausrichtung wesentlich besser und glaubwürdiger funktionieren.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23321 - 18. April 2015 - 8:48 #

Heißt "frei bewertet" nicht bloß, dass nichts mehr zusammengerechnet wird? Wie es bei anderen Heften mit 100-er Skala schon seit über 20 Jahren der Fall ist.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 9:01 #

Sehe ich auch so.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 18. April 2015 - 9:24 #

Ja, so verstehe ich das und es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob das andere Magazine seit 20 Jahren genauso machen. Bei einem 100er-System ist das einfach unsinnig. Wenn man auf 100er-Systeme Wert legt, sollte man es bei Teilwertungen in meinetwegen 10er-Schritten belassen und diese dann auf das 100er-System hochrechnen und den Schnitt nehmen. Dann hat man auch seine differenzierten Zahlen und sie sind besser nachvollziehbar.

v3to (unregistriert) 18. April 2015 - 10:13 #

Das klingt so nach der Stiftung Warentest Methode. Da erinnere ich mich noch lebhaft an das Wertungssystem der Computerbild Spiele in den Anfangstagen (haben die das eigentlich immer noch?). Das ist mir persönlich viel zu nüchtern auf wenig spaßrelevante Dinge bezogen. Und am Ende steht man auch wieder vor dem Indie-Vergleich-Problem, wenn sich das zu testende Spiel wieder den Standards verweigert.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 18. April 2015 - 10:24 #

Ich sage ja nicht, dass ich das 100er-System und wie es am Sinnvollsten umzusetzen ist, toll finde. Ich stimme Deiner Kritik also absolut zu.
Aber so wie es die GameStar jetzt (wie wohl viele andere Magazine) machen will, ist es halt völlig unsinnig in meinen Augen.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 12:37 #

Ich finde diese Erläuterung recht sinnvoll:
http://www.gamestar.de/kolumnen/3084882/zahlen_bitte.html

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23321 - 18. April 2015 - 12:25 #

Natürlich spielt das eine Rolle, wenn Du der Gamestar vorwirfst das 100er-System ad absurdum zu führen. Von hochrechnen und den Schnitt nehmen, halte ich überhaupt nichts. Aber Abstufungen machen bei hohen Wertungen durchaus Sinn. Z.B. empfand ich die 9.5 von GamersGlobal für FIFA 14 zu hoch. Aber ich kann es nachvollziehen, wenn sie es klar besser als den mit 9.0 bewerteten Vorgänger finden. Im 100er-System hätte FIFA 14 einfach seine 91% bekommen und man hätte sich nicht zwischen 9.0 und 9.5 entscheiden müssen. Ob ein schlechtes Spiel jetzt 37% oder 38% bekommt, ist natürlich egal. Aber mich stört das nicht mehr als eine 3.5.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 19. April 2015 - 0:37 #

Dann tausche bitte "GameStar" gegen "die meisten Magazine der letzten 20 Jahre" - mir war schlicht nicht bewusst, dass diese Art und Weise, auf eine Prozentzahl zu kommen (ich meine explizit nicht das 100er-System an sich, sondern wirklich den Weg zur Wertungszahl) so sehr gang und gäbe war / ist.

"Von hochrechnen und den Schnitt nehmen, halte ich überhaupt nichts."
-> Was spricht dagegen? Du hast meinetwegen drei Teilwertungen: Graphik, Sound und noch irgendwas Drittes (darfst Dir gerne für Dich selbst Passendes als Nr.3 einsetzen). Graphik bekommt 9 von 10, Sound 8 von 10, Nr.3 bekommt 9 von 10. Im 100er-System (welches ja als endgültige Wertung genommen wird) entspricht das 90, 80 und 90%. Davon der Schnitt, weil alle Teilwertungen gleichberechtigt sind und Du hast Deine Wertung im 100er-System. Und zusätzlich kannst Du besser erläutern (trotz krummer Zahlen, in dem Fall irgendwas um 86 / 87%), wie Du zum Ergebnis gekommen bist. Weil der Unterschied zwischen einer 8 und einer 9 in den Teilwertungen größer ist und somit schlüssiger qualitative Unterschiede benannt werden können.
Wenn Du aber einfach nur "frei" diese Endwertung vergibst und dann das eine Spiel 83, das nächste 84, das dritte dann 85% bekommt - wie willst Du das plausibel machen? Das geht meines Erachtens nicht zufriedenstellend.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 19. April 2015 - 17:38 #

Eigentlich schon... Bei The Avengers würde ich Scarlett Johansson 90% geben und Cobie Smulders 92%. Ich finde das ganz plausibel.^^

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 20. April 2015 - 7:36 #

Zwei große Probleme bei dem alten Wertungssystem:

Das erste große Problem des alten Wertungssystems der Gamestar (und sicherlich einiger anderer) war ja gerade, dass eine bestimmte Endnote gewünscht war, weil das Spiel halt so und so gut war nach Testermeinung. Dafür wurden dann die Teilwertungen so hingebogen, dass es passte. Was halt manches Mal zu völlig schwachsinnigen und gerade mit anderen Titeln des gleichen Genres dann nicht mehr vergleichbaren Teilwertungen führte.

Beispiel, um auf die über 90 Prozent zu kommen musste World of Warcraft halt mind. eine Grafik 7 von 10 bei den Teilwertungen einfahren, obwohl grafisch viel bessere MMORPGs nur eine 6 stehen hatten.

Das zweite Problem ist der Zeit geschuldet. Die meisten Leute wollen KEINEN direkten Vergleich zwischen Vollpreisspielen und Indiespielen. Das Indiespiel kann einen erheblich kleineren Umfang haben, kann erheblich schlechtere Grafik haben. Das ist den Leuten egal, weil es ihnen Spaß macht und weil es Indie ist hat es gefälligst trotzdem eine gute Wertung einzufahren. Und das ging nach dem alten System nun einmal nicht, wenn da bei Grafik eine 3 / 10 und bei Umfang eine 2 / 10 stand.
Ich habe die Diskussion damals zum To the Moon Test bei Gamestar hautnah miterlebt und die verzweifelten Versuche von Michael Graf den Leuten die in den Augen der meisten Leser viel, viel zu niedrige Wertung dieses "Meisterwerks" zu erklären. Danach hat die Gamestar dann schlicht gar keine Wertung mehr bei solchen Games vergeben, was ja auch nicht Sinn der Sache sein kann.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 18. April 2015 - 10:37 #

"Und niemand kann mir erzählen, dass sich eine "frei bewertete" 83 sinnvoll gegenüber einer "frei bewerteten" 84 begründen lässt."

Ich behaupte einfach mal, dass das bei einer "7,5" im Vergleich zu einer "7,0" ähnlich aussieht. Die Zahl hinter dem Komma (bzw. die hintere Zahl einer XXX-Wertung) zeigt doch nur eine Tendenz. Dem sollte man nicht allzuviel Bedeutung beimessen.

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 18. April 2015 - 12:00 #

Man sollte allgemein einer Zahl nicht so einer Bedeutung beimessen. Ein guter Tester sollte mit Worten sagen können, ob ein Spiel was taugt und ein Spieler sollte lesen können. :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 19. April 2015 - 0:41 #

Nein, tut es nicht. Denn zwischen einer 7,5 und einer 7 liegen äquivalent zum 100er-System 5%, nicht bloß 1% zwischen 83 und 84. Und je größer diese Differenzen sind, desto besser lassen sich qualitative Unterschiede herausstellen und nachvollziehbar begründen.
Ich finde einfach, dass man nicht vernünftig erklären kann, warum Spiel X 83% bekommt, aber Spiel Y 84%, wenn man diese Wertungen "frei" vergibt. Dafür ist die Spanne zwischen 0 - 100 zu groß, der Unterschied zwischen 83 und 84 zu gering.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 20. April 2015 - 7:23 #

Diese feine Abstufung ist sicherlich nur für sehr änhliche Spiele gedacht um jetzt klarzumachen, dass Spiel X doch gefühlt einen Ticken besser ist als Spiel Y obwohl sie eigentlich quasi gleichgut sind und damit halt eine Kaufempfehlung in Richtung des einen Spieles geben.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48005 - 18. April 2015 - 0:29 #

Ich bin gespannt, ob dann noch irgendwann eine Minecraft-Wertung kommt. Sollte ja jetzt möglich sein...

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6560 - 18. April 2015 - 2:00 #

Hört sich irgendwie halbgar an. Ganz oder garnicht würde ich sagen. Die Zusammenstellung aus Einzelwertungen ist nun mal schön Transparent. Und wenn Indygames oder besondere Spielideen dadurch weniger Punkte bekommen, was solls, dafür gibts ja das Kurzfazit. Man könnte ja auch Bonuspunkte für besonders coole Idee einführen oder so.

Ander Idee wäre es, die Disziplinen komplett aufzuheben und einfach nur die Sachen die einem gut und schlecht gefallen haben aufzuführen, alles zu gewichten (wie sehr einem etwas gefallen oder misfallen hat) und daraus die Endnote zu berechnen. Das wäre flexibel (eine fehlende Gamemechanik in dear Ester z.B. wäre nicht störend aufgefallen oder wäre nicht so stark gewichtet worden).

Naja, ich bin ganz zufrieden hier.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 20. April 2015 - 7:40 #

Indie-Fans sind bekannt dafür Amok zu laufen, wenn man "ihr" Spiel nach gleichen Kriterien misst wie ein "Sche*ss CoD" und ihr Liebling dann zwangsweise natürlich erheblich niedrigerer bewertet wird. Deswegen ja diese Entkopplung der Noten.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6535 - 18. April 2015 - 7:31 #

Ich bin mal gespannt, persönlich reicht mir ein 20er-System (0,5 - 10) völlig, aber die Mehrheit hat sich wohl zu sehr an das Kernsystem aus den 90ern gewohnt. Wichtig ist mir sowieso eher, dass man Spiele nicht pseudo-objektiv bewertet, sondern nach dem Flow.

ganga Community-Moderator - P - 15594 - 18. April 2015 - 11:29 #

Ist wohl eher zurück zu den Wurzeln, als wirklich neu

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2453 - 18. April 2015 - 11:50 #

Ob die Gamestar wohl auch News bringt, falls hier die Wertungsmechanismen geändert werden? Gab es News bzgl. LaterPay dort? Soll das beweisen, wie "weltoffen" GamersGlobal doch ist?

Ich verstehe nicht, warum hier über Interna der Konkurrenz berichtet wird, vor allem wenn es sich, nüchtern betrachtet, nur um Änderungen in Nuancen handelt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9991 - 18. April 2015 - 12:40 #

bei der GS handelt es sich immerhin noch um das absatzstärkste magazin. und auch aufgrund der durchmischung der userschaft zwischen GG und GS gibts hier entsprechend ein interesse.

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2453 - 18. April 2015 - 15:39 #

GS ist ein Klick entfernt und dennoch wird darüber berichtet. Gerade wenn es so durchmischt ist, braucht es ja keine News...

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 15:50 #

Trotzdem gibt es hier schon 92 Kommentare... vermutlich wissen die alle nicht, dass man nur auf GS klicken muss.

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2453 - 18. April 2015 - 16:10 #

Wenn die Plattform schon gegeben wird, warum auch nicht nutzen? Ich nutze es ja auch gerade.:sz:

Und auch das Interesse besteht, vielleicht sogar Relevanz, streite ich nicht ab, dennoch halte ich es für seltsam. Wann schreiben GS oder 4Players mal was über Änderungen bei GamersGlobal? Schreibt ComputerBildSpiele etwas über GameStar?

In einem Forum kann man sicher darüber diskutieren, aber als News die Änderungen eines direkten Konkurrentens zu erläutern? Seltsam.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 16:19 #

Vermutlich, weil es a) bei GS und GG in vielerlei Hinsicht Überschneidungen gibt, mehr jedenfalls als mit anderen Seiten/Zeitschriften.
Weil es b) erst kürzlich bei GG ähnliche Überlegungen gab.
Weil es c) in beiden Fällen um Wertungssysteme geht/ging, die vom gleichen Mann - unserem hochverehrten Chefredakteur - entwickelt wurden.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9254 - 18. April 2015 - 16:28 #

d) es hier User-News gibt.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 18. April 2015 - 16:50 #

Chris ist kein User - der ist schon Inventar :-)

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2453 - 18. April 2015 - 19:30 #

Und warum ist es a), b) und c) so einseitig? Vielleicht sollte man die Haltung einfach mal überdenken.:sz:

Mich stört es, halte es für seltsam und ziemlich albern und das wollte ich zum Ausdruck bringen.

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 19. April 2015 - 16:18 #

"Und warum ist es a), b) und c) so einseitig?"
Wie sollte es denn sonst sein? Wenn ich begründen will, warum GG etwas macht, kann ich diese Begründung schließlich nur bei GG suchen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 18. April 2015 - 16:54 #

Direkte Konkurrenz? Wer hat dir denn den Flo ins Ohr gesetzt?

Ich weiß echt nicht woher diese ganze Konkurrenzdenke herkommt.

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2453 - 18. April 2015 - 19:26 #

2 Spiele-Website, die ähnliche Spiele testen. Reicht das nicht? Außerdem befindet man sich gemeinsam auf dem sprachlich-eingeschränkten deutschen Raum. Nur weil die finanziellen Rahmenbedingungen verschieden sind, heißt es ja nicht, man wäre keine Konkurrenz. Auch kämpft man gegenseitig um Kunden mit dem Abo und GS+ (was nicht dadurch ausgeschlossen ist, das man beides haben kann).

Außerdem kam der Quatsch mit der Fehde auch vom Jörg und Rivalität ist auch eine Form der Konkurrenz.:sz:

Sehe da keine Problematik bzgl. eines Florians...

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 18. April 2015 - 20:43 #

"2 Spiele-Website, die ähnliche Spiele testen. Reicht das nicht?"

Nein. Ich sehe da immer noch keine Konkurrenz, sondern zwei Magazine für unterschiedliche als auch gleiche Zielgruppen, die aber dennoch das gleiche Hobby teilen.

"Außerdem kam der Quatsch mit der Fehde auch vom Jörg und Rivalität ist auch eine Form der Konkurrenz.:sz:"

Wo hast du jetzt den Schmarren her?

monkeypunch87 14 Komm-Experte - 2453 - 19. April 2015 - 0:10 #

Auf den entscheidenden Satz dann aber nicht aber eingegangen mit den Abos... Außerdem konkurriert man um die gleichen Leser und Stammkunden, wüsste gar nicht wie es anders sein sollte in einem Wirtschaftsbetrieb. Um mal blöde Vergleiche zu bringen: Der Chinese und die Pizzeria haben auch unterschiedliche und gleiche Zielgruppen, die dennoch um den Hunger der Kundschaft kontrollieren.

:>

Das mit der Fehde habe ich durcheinander gebracht. Der McSpain nannte es so und hat es so eingeordnet.

Ansonsten würde ich gerne die Userin Tr1nity bitten, den aggressiven Unterton mit dem Schmarren zu unterlassen, ansonsten muss ich es wohl bei den Mods melden.

:>

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 19. April 2015 - 0:23 #

Jetzt wird's lächerlich. Abos oder eine andere Form von Unterstützung/Mitgliedschaft hat doch nichts mit Konkurrenz zu tun. Zumindest gestehst du ein, daß du da mit dem Fehden-Gedöns irgendwas verwechselst, was jemand anderer gesagt haben soll. Daher war es wohl ein Schmarren. Das du diese simple Feststellung von mir wieder als Aggression suggerierst, sagt mal wieder alles.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 19. April 2015 - 13:47 #

"Jetzt wird's lächerlich"

die aussage, es gäbe keine konkurrenz zwischen GG und GS, ist an lächerlichkeit (oder sagen wir lieber weltfremdheit) nur schwer zu toppen, finde ich.

wenn zwei unternehmen sich einen markt (entspricht hier deiner zielgruppe) teilen (und sei es teilweise), dann KONKURRIEREN sie um diesen markt. das ist praktisch die definition von konkurrenz.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 19. April 2015 - 19:22 #

Wir reden hier von direkter Konkurrenz und diese Konkurrenzdenke ist unnötig, da es für alle den gleichen Markt gibt, aber mit teilweise unterschiedlichen Zielgruppen. Ihr tut mit diesen Konkurrenzdenken aber so, als ob Magazin A dem Magazin B seine User wegnimmt und umgekehrt. Tun sie aber nicht, eher lesen sie beides. Darauf will ich hinaus und daher ist diese Konkurrenzdenke lächerlich.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 19. April 2015 - 19:27 #

mir fehlen die worte. gibt es chancen, ein statement von jörg langer zu bekommen, ob er GS und GG als konkurrenz sieht? anders ist diesem irrsinn anscheinend nicht beizukommen. ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 19. April 2015 - 19:29 #

Ja, für manche ist Koexistenz schwer zu verstehen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 19. April 2015 - 19:44 #

keine chance auf ein jörg-statement?:}

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73398 - 19. April 2015 - 19:47 #

Schick ihm eine PN, wenn's dir so wichtig ist.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 1953 - 20. April 2015 - 2:39 #

trinity, das mit der konkurrenz, das liegt dermassen auf der hand, das ist so absolut glasklar, das ich echt nicht begreifen kann, wie du dich da des rechthabens willen so stur stellen kannst. unglaublich und völlig absurd.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20716 - 19. April 2015 - 0:43 #

Äh, Interna? Also hier geht es um ein öffentliches Wertungssystem, dessen Funktionsweise von der GameStar ebenso öffentlich kommuniziert wird. Von "Interna" sehe ich hier nix.

WizKid 14 Komm-Experte - 2092 - 19. April 2015 - 16:26 #

Für mich hat Eurogamer den besten Kompromis gezogen.
Deren Tests finde ich jedenfalls inhaltlich am besten und man kann wirklich rauslesen, ob das Spiel dem Tester Spass machte und ob es evtl. für einen taugt. Spiele werden nicht gleich automatisch schlecht (Ausnahme natürlich die Spiele mit dem schlechten Award) wenn sie gar keinen Award kriegen. Bei dieser 100er Wertung hat man ja bei Spielen von 1-70 immer das Gefühl, daß das Gurken wären.

Diese 100er Wertungen sind für mich nach wie vor einfach nur eine Währung um Geld zu machen. Sei es, weil man dann in der Gunst gewisser Publisher steht oder schön mit provokanten Wertungen Klicks auf seiner Seite erzeugt, weil es einen kalkulierten Shitstorm geben wird.
Bei Gamestar wird dann immer nachträglich eine kleine Korrektur vollzogen und man äußert sich schmunzelnd über die damals nicht so passende Wertung.

Magnum2014 16 Übertalent - 4726 - 23. April 2015 - 7:33 #

LOL- das Ihr dazu eine News schreibt wundert mich schon etwas. Also mich interessiert das erstmal nicht da ich mich sowieso nie nur auf ein Magazin oder auf eine Homepage verlasse. Und ich denke das die GG das sowieso locker sieht, denne eine direkte Konkurrenz zur GameStar sehe ich nicht. Insbesondere weil die GG rein online ist mit großen Anteil Usermitarbeit und Mitbestimmung und das hat die Gamestar nicht in dem Sinne und Stil wie GG. Ich finde den Online Auftritt von der Gamestar und Gamepro um Welten schlechter als der von GG aber das ist meine persönliche Meinung. Ich denke auch das es bald keine zwei gertrennte Bereiche mehr geben wird zwischen GameStar und GamePro...und das neue Bewertungssystem ist der erste Schritt zu einer Fusion unter einem neuen Namen...das dauert bestimmt nicht mehr lange... wie gesagt mich lässt das kalt und ich denke auch die GG-Redaktion ebenso...

Sag mal gibt es bei dem neuen System keine Systemanforderungen mehr in dem Test? Soll das heißen man muss im Internet schauen oder auf die Packung um diese zu erfahren? Dachte das ist Standard bei allen Tests...schließlich will man ja wissen ob der aktuelle PC das noch packt mit den neuen Games...? Oder habe ich da was übersehen? Oder ist das schon das erste Anzeichen einer Zusammenlegung mit der GamePro wo ja bei den Konsolengames sowas überflüssig ist...sehr seltsam...

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