Luxemburgische Studienergebnisse zu Ingame-Werbung

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5. September 2009 - 19:20 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Eine Studie der Universität von Luxemburg brachte neue Erkenntnisse im Thema der Ingame-Werbung hervor und diese klingen am Anfang erschreckend.

In der Studie heißt es, dass sich Spieler Ingame-Werbung besser einprägen, wenn diese in Zusammenhang mit gewalthaltigen Situationen stehen. Wäre also ein Werbungsplakat auf dem Bildschirm zu sehen, während der Spieler im Spiel einen Menschen tötet oder ähnliches, ist die Chanche wesentlich höher, dass er sich den Werbungsinhalt merkt.

Um dies zu beweisen hat die Universität ein Spiel namens "Ad Racer" entwickelt in dem die Spieler ein paar Standard-Rennen fahren und Punkte dafür erhalten, wenn sie Hindernisse überfahren bzw. durchbrechen. An den Straßenrändern wurden dabei Werbeplakate eingeblendet. Das Spiel existierte in einer gewaltlosen und in einer gewalthaltigen Version. Die Studienpersonen mussten beide Versionen testen. Das Ergebnis der Studie:
Spieler merkten sich die Plakate besser, wenn sie Punkte erlangt haben fürs Überfahren von anderen Personen, wobei das Überfahren der Personen mit Splatter-Effekten überzogen war.

Das Ergebnis ist zwar einerseits für den einen oder anderen erschreckend, allerdings ist dieses Ergebnis auch logisch zu erklären. Unser Hirn merkt sich Ausnahmesituationen, wie z.B. Gewaltanwendung, besser, als gewöhnliche, z.B. wenn wir zur Schule gehen. Deshalb geht man auch davon aus, dass bei Gewaltakten unser Gehirn aktiver wird und sich die Umgebung besser einprägt.

Ob wir demnächst in GTA V dann Werbeplakate sehen, wenn wir Leute überfahren ist natürlich weiterhin fraglich. Dennoch ist diese Studie sehr interessant und könnte vielleicht den ein oder anderen zum Nachdenken anregen.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 6. September 2009 - 12:14 #

Wichtig ist die gestalterische Anpassung an das Setting des Spiels.

Gadeiros 15 Kenner - 3062 - 12. September 2009 - 18:15 #

entgegen der news und der quellen der news:
http://www.zeit.de/digital/games/2009-09/ingame-werbung
selbe studie, aber hier wird gesagt, gewalt trübe das erinnerungsvermögen und belege die erinnerung dabei noch negativ mit der beobachetten gewalt..
ka, wie manche quellen bei der studie zu unterschiedlichen meinungen kommen..

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