Sonntagsfrage: Wie schwer dürfen Spiele für euch sein?
Teil der Exklusiv-Serie Sonntagsfrage

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Benjamin Braun 296448 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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22. März 2015 - 10:00 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
News-Update (Ergebnis):

Etwas mehr als ein Drittel (rund 36 Prozent) ist der Ansicht, dass Computer- und Videospiele verschiedene Schwierigkeitsgrade bereitstellen sollte, damit der Spieler entscheiden kann, wie schwer es ist. Für stolze 18 Prozent spielt das keine Rolle. Sie lieben schwere Spiele, der Schwierigkeitsgrad darf für sie aber nicht so hoch ausfallen, dass sie frustriert werden. Weitere 10 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen es ähnlich. Sie wollen Spaß empfinden, was ihnen unmöglich ist, wenn sie ständig verlieren.

Circa 14 Prozent sind der Ansicht, dass es den Entwicklern überlassen sein sollte, wie schwer ein Spiel ist. Immerhin, so deren Meinung, gibt es für jede Art von Spiel eine Zielgruppe. 7 Prozent dagegen finden, dass Spiele von jedem bewältigt können werden müssen, egal ob der Schwierigkeitsgrad wählbar oder fest ist. Komplexität im Zusammenhang mit einem hohen Schwierigkeitsgrad mögen wiederum etwa 8 Prozent nicht. Für sie darf es herausfordernd sein, aber keine langwierige Einarbeitung ins Spielsystem bedeuten.

Ultraleicht mag es kaum einer der Umfrageteilnehmer. Gerade mal ein Prozent gibt an, sich selbst nicht als guten Spieler zu betrachten, für den es schnell zu schwer werden kann. Gar nicht schwer genug sein kann es hingegen für 7 Prozent der an der Abstimmung Beteiligten.


Spiele brauchen grundsätzlich Schwierigkeitsgrade, damit's jeder selbst festlegen kann.                                                                                                                                                                                                         36%
 
Sehr schwer. Es darf aber nicht frustig werden.                                                                                                                                                                                                         18%
 
Egal. Für jede Art von Spiel gibt es eine Zielgruppe.                                                                                                                                                                                                         14%
 
Ich will beim Spielen entspannen. Das kann ich nicht, wenn ich ständig verliere.                                                                                                                                                                                                         10%
 
Schwer ja, sehr komplex, nein: Ich will nicht stundenlang Tutorials und Handbücher wälzen.                                                                                                                                                                                                         8%
 
Der Schwierigkeitsgrad darf fest sein. Aber jeder muss das Spiel noch bewältigen können.                                                                                                                                                                                                         7%
 
Ich will herausgefordert werden. Also: Je schwerer desto besser!                                                                                                                                                                                                         7%
 
Es muss leicht sein. Ich bin kein guter Spieler und will auch meinen Spaß haben.                                                                                                                                                                                                         1%
 

Ursprüngliche News:

Der Release von From Softwares Action-Rollenspiel Bloodborne (GG-Preview) steht kurz bevor, von dem sich Fans der Souls-Reihe ein knüppelhartes Abenteuer erhoffen. Gerade Spiele unabhängiger Entwicklerstudios waren in den vergangenen Jahren oft eine Quelle für teils absurd schwierige Spiele, was auch einen Teil der Gründe für den Erfolg von Titeln wie The Binding of Isaac, Super Meat Boy oder Völgarr the Viking begründet. Aber nicht jeder mag besonders anspruchsvolle oder komplexe Spiele wie Wasteland 2, bei denen man sich gebenenfalls erst lange Zeit einarbeiten muss. Vielen geht es in erster Linie darum, gut unterhalten zu werden und womöglich nach einem anstrengenden Arbeitstag einfach nur abzuschalten.

In unserer heutigen Sonntagsfrage möchten wir von euch wissen, wie herausfordernd oder komplex Computer- und Videospiele für euch sein dürfen. Gehört ihr eher zu den Spielern, die auf dem leichten Schwierigkeitsgrad unterwegs sind, weil sie keine Lust haben, ständig zu scheitern? Oder startet ihr Games wie beispielsweise Alien - Isolation oder Dead Space 3 gleich auf der höchsten von Beginn an verfügbaren Schwierigkeitsstufe, da ihr keinefalls unterfordert werden möchtet? Vielleicht gehört ihr aber auch zu jenen, die stärker differenzieren, deren persönliches Spieleportfolio sowohl "Casual"-Spiele als auch "Hardcore"-Games umfasst.

Lasst uns in den Kommentaren unter dieser Newsmeldung wie üblich gerne eure ausführlichere Meinung zum Thema wissen und diskutiert eure Haltung mit den anderen Usern. An der Sonntagsfrage könnt ihr wie üblich bis Montag, 10:00 Uhr teilnehmen. Anschließend werten wir die Umfrage aus und präsentieren euch das Meinungsbild.

Ihr habt eine Idee für eine der kommenden Sonntagsfragen? Dann besucht einfach diesen Foren-Thread, in dem ihr uns Vorschläge dafür hinterlassen könnt – gerne auch mit möglichen Antwortmöglichkeiten. Ob zeitlose Themen oder brandaktuell spielt dabei keine Rolle. Sofern wir eure Frage für interessant genug erachten, könnte sie schon bald an dieser Stelle gestellt werden.

Wie schwer dürfen Spiele für euch sein?

Ich will herausgefordert werden. Also: Je schwerer desto besser!
7% (51 Stimmen)
Sehr schwer. Es darf aber nicht frustig werden.
18% (137 Stimmen)
Schwer ja, sehr komplex, nein: Ich will nicht stundenlang Tutorials und Handbücher wälzen.
8% (58 Stimmen)
Spiele brauchen grundsätzlich Schwierigkeitsgrade, damit's jeder selbst festlegen kann.
36% (276 Stimmen)
Der Schwierigkeitsgrad darf fest sein. Aber jeder muss das Spiel noch bewältigen können.
7% (55 Stimmen)
Es muss leicht sein. Ich bin kein guter Spieler und will auch meinen Spaß haben.
1% (4 Stimmen)
Ich will beim Spielen entspannen. Das kann ich nicht, wenn ich ständig verliere.
10% (76 Stimmen)
Egal. Für jede Art von Spiel gibt es eine Zielgruppe.
14% (109 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 766
Vidar 18 Doppel-Voter - 12519 - 22. März 2015 - 10:12 #

Am besten Schwierigkeitsgrade und je mehr Möglichkeiten man dort einstellen kann umso besser.
Gutes Beispiel wäre hier zb Fire Emblem Awakening, findet jeder die richtige Eisntellung.

hoschi 13 Koop-Gamer - 1484 - 22. März 2015 - 10:18 #

Mit zu vielen Schwierigkeitsgraden und Einstellmöglichkeiten spielt man aber unter Umständen das Spiel nicht mehr so wie es designt wurde und man nimmt sich dadurch den Spielspass weil nichts mehr so zusammenpasst wie es von den Entwicklern geplant wurde.
Für mich hat ein gutes Spiel hat keine Schwierigkeitsgrade und ist eher schwerer als zu einfach. Macht es nicht gerade Spass schwierige Situationen zu meistern?

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 22. März 2015 - 11:11 #

Da die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade direkt vom Entwickler kommen, kann man wohl von ausgehen , dass das Spiel auch in jedem davon genauso funktioniert, wie von ihm geplant.

Larnak 21 Motivator - P - 25894 - 22. März 2015 - 13:45 #

Was aber nicht heißt, dass es so funktioniert, wie es sich im Idealfall anfühlen sollte, wenn nicht der "Ursprungs-Schwierigkeitsgrad" gewählt wird. Man stelle sich vor, die Entwickler hätten bei Dark Souls ein "sehr leicht" eingebaut. Das Spiel würde seine Wirkung komplett verlieren.

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 22. März 2015 - 17:41 #

Naja, grade bei Dark Souls fände ich einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad, bei dem die Gegner nicht mehr ganz so hart zuschlagen, gar nicht verkehrt. Zumals sowas, zumindest bei Teil 1, ja indirekt sogar gibt, in dem man einfach stunden-/tage-/wochenlang Seelen grindet, bis der Charakter so stark ist, das er zum eigenen Spielerskill passt.

Am Spiel selbst würde das ja nichts ändern, denn Atmosphäre und Gameplay bleiben ja, nur das man letzteres eben nicht mehr nahe der Perfektion beherrschen muss, um mit dem Spiel überhaupt Spass zu haben.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 22. März 2015 - 17:56 #

Du sagst es doch selbst: es gibt bereits einen indirekten Schwierigkeitsgradregler. Und dabei ist reines Grinding nur einer (der zeitintensivste) der Möglichkeiten, die einem das Spiel bietet, um einem die Reise zu erleichtern. Wozu braucht es da einen leichteren Schwierigkeitsgrad? Und wie soll gerade ein Neueinsteiger wissen, welcher Schwierigkeitsgrad für ihn der richtige ist? Die dynamische Schwierigkeit durch in der Spielmechanik angelegte, spielerische Lösungen ist doch viel eleganter als einfach per brute force im Menü die HP der Gegner zu halbieren.

Und natürlich ändert das was am Spiel. In Dark Souls geht es um überlegtes Vorgehen in den Kämpfen, und auch die bedrohliche, oppressive Atmosphäre fußt darauf. Wenn die Gegner auf 'Easy' keine Bedrohung mehr darstellen, fällt beides Weg und alle wundern sich, warum das Spiel zu gehyped ist. ;)

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 22. März 2015 - 18:33 #

Warum immer gleich in Extremen argumentiert werden muss, so vonwegen das Gegner direkt keine Bedrohung mehr darstellen, nur weil sie einen, auf einem leichteren Schwierigkeitsgrad, nicht mehr mit einem Schlag aus den Latschen hauen, sondern eben 2 oder 3 dafür bräuchten?

Für mich ist halt nicht nachvollziehbar, wieso grade eingefleischte Dark Souls Fans sich so vehement gegen einen *zusätzlichen*, leichteren Schwierigkeitsgrad wehren, wenn sie das Spiel ja auch weiterhin im "Originalmodus" zocken könnten und dort dann auch weiterhin ihr Spielgefühl haben.

Ein Kumpel von mir spielt 3rd-Person-RPGs mit actionlastigem Kampfsystem bspw. auch total gerne, woraufhin ich ihm Dark Souls 1 damals ausgeliehen hatte. Nach zwei Tagen hat ers dann aufgegeben, da es ihm einfach zu schwer war/er das Kampfsystem nicht so gut beherrschte wie notwendig. Ihm brachte die vermeintlich "elegantere, dynamische" Lösung also nichts. Ein einfacherer Schwierigkeitsgrad, bei dem er auch mal Fehler machen kann, ohne direkt am nächsten Lagerfeuer neu einzusteigen, wäre für ihn die Lösung gewesen. So wurde er aber nur aufgrund des Schwierigkeitsgrades aus dem Spiel ausgesperrt, obwohl es ihm vom Gameplay an sich sehr gut gefallen hat. Und sowas finde ich unnötig, wenn es sich doch durch eine zusätzliche Option vermeiden liesse und entsprechend deutlich mehr Leute Spass an dem Spiel haben könnten.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 22. März 2015 - 19:08 #

Naja was heißt hier "Extreme"? Genauso wie Du es hier forderst ist es doch im Spiel, Gegner brauchen i.d.R. 2-3 Schläge für Dich, wenn Du viel HP und ne dicke Rüstung anziehst, bist Du sogar von manchen Gegnern fast gar nicht mehr kaputt zu kriegen. Es gibt im Spiel normalerweilse fast keine Gegner, die Dich One-hitten können, zumindest bis NG+, es sei denn, Du legst es drauf an (z.B. Challange-Build).

Dafür kannst Du natürlich nichts, aber: ich lese Deinen Kommentar gerade mit ziemlichem Grinsen. Weil ich nämlich früher genauso argumentiert habe; entsprechende Beiträge von mir müssten u.a. unter der Dark Souls-SdK zu finden sein. ;)

Es geht ja schonmal damit los, dass zusätzliche Schwierigkeitsgrade extra gebalanced werden müssen, was zusätzlich Kräfte im Dev-Team bindet. Und was willst Du bei den Bosskämpfen machen? Die sind so designt, dass sie vom Spieler Fähigkeiten einfordern, die er/sie sich auf dem Weg dahin angeignet hat. Und die lernt man nur, wenn es von einem gefordert wird. Wer sich dann auf "Easy" vielleicht erstmal so durchwurschtelt, rennt dann früher oder später bei den Bossen fast zwangsläufig in eine Mords-Schwierigkeitsspitze rein. Oder man designt die Bosse einfacher, aber dann leiden alle Nicht-Easy-Spieler, die dann einen simplifizierten Boss bekommen, der dann künstlich irgendwie wieder schwieriger gemacht werden muss, etwa durch zusätzliche Feinde, und dann passiert genau das, was Du verneinst: die ursprüngliche Spielerfahrung leidet.

Das sieht man ja bereits jetzt im Spiel: die Bosse der zweiten Spielhälfte sind teils deutlich leichter als die, die einem vorher begegnen (ausgenommen DLC), weil das Spiel, auch wenn manche es nicht glauben, für den Normal-Spieler gebalanced ist und nicht für den Erfahrenen, der weiß, wie der Hase läuft.

Und es wird überhaupt niemand "ausgesperrt", jeder Souls-Spieler war am Anfang in der Situation, in der Dein Freund war, ich auch. Und natürlich erlaubt einem das Spiel, Fehler zu machen. Es setzt dann nur voraus, dass der Spieler aus seinen Fehlern lernt. Natürlich beherrscht man am Anfang das Kampfsystem nicht, auch das muss man lernen. Wir sind es heute einfach nicht mehr gewohnt, dass ein Spiel das vom Spieler fordert. Auf der anderen Seite steht es dann natürlich auch jedem frei, keine Lust auf sowas zu haben. Nicht jeder muss jedes Spielprinzip mögen. Aber warum dann das Spielprinzip ändern? Wem Dark Souls so wie es ist nicht zusagt, der sollte imho nicht fordern, das Spiel für seinen Geschmack abzuändern, indem sich das Spiel dem Mainstream anpasst, sondern einfach direkt was anderes spielen. Ist doch völlig legitim. :)

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 22. März 2015 - 19:58 #

Am Bossdesign müsste sich gar nichts ändern, nur eben an der Fehlertoleranz. Sprich anstatt einmal nicht geblockt -> 90% Leben weg oder tot, halt einmal nicht geblockt -> 50%/25%/10% Leben weg.

Auf einem leichteren Schwierigkeitsgrad reicht es, wenn man das Kampfsystem grundlegend versteht, da man eben mehr Fehler machen darf, bevor es zurück zum Lagerfeuer geht, anstatt es halt wie jetzt nahe an der Perfektion beherrschen zu müssen, um überhaupt voran zu kommen.

Und wieso sollte ein Encounter unter dem leichtesten Schwierigkeitsgrad leiden, wenn man selbiges auch einfach auf Basis des normalen anpassen kann? Der Boss hat einen Move um einen vom Dach zu werfen? Im leichtesten Schwierigkeitsgrad nutzt er den nicht oder das Dach ist umzäunt, wodurch es einfach nur eine weitere Schadensfähigkeit wäre. Oder konkret dieser Dämon in Teil 2, bei dem die grösste Schwierigkeit die Lavalöcher auf dem winzigen Kampffeld waren. Auf Leicht existieren diese Löcher dann einfach gar nicht.

Mir hat Dark Souls bspw. *trotz* des Schwierigkeitsgrads gefallen, auch wenn das Spiel immer wieder redlich bemüht war mir den Spielspass zu versauen, in dem es mich keine Ahnung wie oft komplette Spielpassagen wierholen hat lassen, nur weil ich mal kurz unaufmerksam war oder zu spät blocken/wegrollen wollte.

Spass hatte ich halt an der Atmosphäre, der Erkundung der Spielwelt, dem entdecken von Geheimnissen, den interessant gestalteten Gebieten, dem Ausrüstung sammeln, dem verbessern der Spielfigur und natürlich auch an den Kämpfen, dort mitunter aber stark reduziert.

Bei Dark Souls 2 hats mir das dann im übrigen komplett versaut, als ich germerkt hatte das ich mich erstmal wieder tagelang reinknien und üben muss, bis mir das Kampfsystem wieder in Fleisch und Blut übergeht, um vernünftig im Spiel vorankommen zu können. Einen leichteren Schwierigkeitsgrad hätte ich da super gefunden, so wars einfach nur ein Fehlkauf.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 22. März 2015 - 21:20 #

Ha, erstmal sorry für den Roman eben. ;) Aber ich finde, Du überdramatisierst etwas, ich frag mich mittlerweile echt, ob wir überhaupt dasselbe Spiel gespielt haben. ;)

"einmal nicht geblockt -> 90% Leben weg oder tot" - kommt wie gesagt nur äußerst selten vor. Und das Spiel hat bereits Fehlertoleranz, und wer mehr aushalten will braucht dafür keinen neuen Schwierigkeitsgrad, sondern mehr HP und eine stärkere Rüstung.

"nahe an der Perfektion beherrschen zu müssen, um überhaupt voran zu kommen" - das ist nun wirklich übertrieben. Ich bin beileibe kein Souls-Pro, sondern eher besserer Durchschnitt und ich komme mittlerweile locker durch. Klar war's beim ersten Mal z.T. hart, aber da hilft (wie gesagt): sich mit dem Spiel beschäftigen.

Witzig, Du sagst, am Bossdesign müsste man nichts ändern und schlägst dann reihenweise Änderungen vor. Der ganze Aufwand - Boss- und normale Encounter für einzelne Schwierigkeitsstufen konzipieren, umsetzen, playtesten, debuggen; und da sind wir noch gar nicht beim Multiplayer, Du könntest erfahrene Spieler ja nicht einfach auf die "Easy"-Mitspieler loslassen, Du müsstest also auch noch extra Matchmakingregeln oder sogar Instanzierungen umsetzen, und selbst dann fänden sich sicher noch genug Penner, die absichtlich als Profis mit gepimpten Chars auf "Easy" spielen, um Anfänger reihenweise umzubringen, gleichzeitig würde sich die Spielerbasis für den Multiplayer zersplitten- all das wofür? Damit manche eine Art "Souls light" kriegen, das mit der eigentlichen Spielerfahrung nichts mehr zu tun hat? Warum spielen sie's dann überhaupt?

Warum muss ein Nischentitel seine Designphilosophie anpassen und homogener werden? Ich geh auch nicht zu den Devs von Paradox und sage: "Passt Europa Universalis mal an, damit ich als Civilization-Spieler das auch einfach so spielen kann!" Ich spiel einfach weiter Civ und freue mich, dass der Spielemarkt heute so heterogen ist wie nie. :)

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 23. März 2015 - 11:33 #

Du machst die besondere Spielerfahrung eines Dark Souls primär am Schwierigkeitsgrad fest, für mich waren es alle anderen Spielbestandteile, die mich trotz des Schwierigkeitsgrades haben weiterspielen lassen, zumindest beim ersten Teil.

Und an den Spielelementen könnten eben deutlich mehr Leute ihren Spass haben, wenn es noch *einen* alternativen Schwierigkeitsgrad gäbe, bei dem es eben nicht notwendig ist das Kampfsystem tagelang zu trainieren, um Spass mit haben zu können.

Der DS-Crack zockt dann halt im "Born to Die"-Mode und hat seine Herausforderung, während alle anderen im "Peasant"-Mode ihren Spass haben. ;)

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 12:18 #

Nein, mache ich nicht. Ein gewisser spielerischer Anspruch, der den Spieler zu einem anderen Vorgehen zwingt als in 90% der anderen Action-RPGs gehört sicher zum Gesamterlebnis dazu, ist aber nur Teil der Gesamterfahrung. Allerdings ein wichtiger. Ich finde einfach, dass der Schwierigkeitsgrad von Dark Souls immer wieder drastisch übertrieben wird, wir haben uns einfach daran gewöhnt, dass Spiele sich uns einfach darbieten, ohne dass wir dafür irgendeine Verantwortung als Spieler übernehmen müssen. Dark Souls sagt: "Du bist für die 'Qualität' Deiner Spielerfahrung ein Stück weit selbst verantwortlich, dafür gebe ich Dir Spieltiefe und eine Abenteuererfahrung, die Du sonst nirgendwo bekommst." Dark Souls ist nicht schwer, es hat nur in mancher Hinsicht Probleme mit der Zugänglichkeit.

Und ich wiederhole mich: Es gibt bereit einen "Peasant Mode", Du schaltest ihn folgendermaßen frei:

- Dies ist ein RPG, Level Deinen Char auf
- Dies ist ein Erkundungsspiel, erkunde Deine Umgebung und finde Secrets, die Dir helfen
- Kümmere Dich um Deine Ausrüstung, verbessere Deine Waffen und Rüstung
- Denk nach und nutze alternative Taktiken
- Tausch Dich mit anderen Spielern aus
- Nutze den Coop-Modus, wenn Du nicht weiterkommst

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 23. März 2015 - 13:02 #

Das mit dem aufleveln um den Schwierigkeitsgrad ans eigene Können anzupassen ist doch nicht praktikabel oder soll man da erstmal tage-/wochenlang stupide Seelen grinden, nur um dann irgendwann evtl. mal Spass haben zu können?

Du findest den Schwierigkeitsgrad super, ich fände einen zusätzlich absolut sinnvoll, damit auch mehr Leute Spass am Spiel haben können, den de facto mehr als genug potentielle Spieler so nicht haben. Habs halt bei meinem Kumpel gesehen, der hatte total Bock auf das Spiel, hat ein Wochenende nichts anders gemacht als sich mit dem Spiel zu beschäftigen, kam aber partout nicht weiter und hat dann frustriert aufgegeben. Und sowas ist Scheisse und unnötig.

Naja, könnten wir noch ewig und drei Tage rumdiskutieren, ohne auf einen Nenner zu kommen, daher möchte ich es jetzt auch hierbei belassen und abschliessend feststellen, das wir uns wohl einig sind, das wir uns nicht einig sind. ^^

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 13:17 #

Wir kommen vor allem deshalb nicht weiter, weil ich zunehmend das Gefühl vermittelt bekommte, dass Du nicht auf meine Argumentation eingehst, sondern auf Biegen und Brechen Deinen Punkt durchzudrücken versuchst, dass ein "Easy" Schwierigkeitsgrad das Spiel besser macht. Ich habe Dir mehrere Argumente geboten, warum a) Das meiner Einschätzung nach nicht der Fall ist und b) Das Spiel bei weitem nicht so schwer ist wie behauptet und einem genug Möglichkeiten bietet, es sich leichter zu machen.

Darauf greifst Du Dir einzelne Teilpunkte raus und überziehst die ins Unermessliche ("tage-/wochenlang stupide Seelen grinden, nur um dann irgendwann evtl. mal Spass haben zu können") und lässt den Rest unter den Tisch fallen, und beziehst Dich auf einen nicht-repräsentativen Einzelfall von irgendeinem Kumpel von Dir, bei dem ich weder die betroffene Person noch die Situation kenne und einschätzen kann, und versuchst damit Deinen Punkt zu untermauern. Wie soll ich dagegen bitte argumentieren? So kommen wir wirklich nicht weiter. :(

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3197 - 23. März 2015 - 14:25 #

"Diskussionen" wie die hiesige führen ja in der Regel zu keinem Ergebnis. Im Grunde handelt es sich nichtmal um eine wirkliche Diskussion, sondern um ein gegenseitiges Nennen von Vorlieben.

"Ich finde Rot schöner als Blau" - "Ich finde Blau schöner als Rot" --> Eine solche Diskussion wird _niemals_ mit dem Ergebnis enden können, dass einer von beiden seine Meinung ändert.

Von daher sollte man an dem Punkt aufhören, wo beide ihre Meinung kundgetan haben. Ich z.B. spiele Spiele am liebsten auf der leichtesten Stufe. Nichts was hier gesagt wird, kann mich jetzt davon überzeugen, dass das falsch ist. Genausowenig kann ich irgend jemanden hier ernsthaft davon überzeugen, dass er zukünftig sein Verhalten ändert.

Und ganz ehrlich... Wozu auch? Wir sprechen hier davon, dass Individuen ein Produkt kaufen und versuchen, aus diesem so viel persönlichen Lustgewinn wie möglich zu erzeugen. Wenn ich den absoluten Kick bekomme, wenn ich ein Spiel kaufe und verschweisst ins Regal stelle, OHNE es zu spielen - dann habe ich subjektiv auch das Beste aus der Investition herausgeholt.

"Richtiges" Spielen ist immer das, was dem individuellen Spieler Spaß macht.
Und das ist durch Dritte weder bewert- noch diskutierbar.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 15:07 #

Ist hier nicht der Fall finde ich, hier geht es ja nicht nur um grundsätzliche Vorlieben, sondern um das Spieldesign eines konkreten Spiels und warum sollte so eine Diskussion zwingend ergebnislos sein? Außerdem habe ich ja oben selbst geschrieben: Ich habe früher genauso argumentiert wie Lorion und habe später meine Meinung gändert. Nicht weil sich mein Geschmack verändert hat, sondern weil ich über die Argumente der anderen User nachgedacht habe und dann das Spiel anders gesehen habe. Und ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass ich falsch lag, damals.

Hier geht es ja nicht nur um "ist Rot oder Blau besser". Ich will hier niemanden überzeugen, leichte Spiele schlecht zu finden oder. Ich habe keine Problem damit, wenn einer sagt: "Ich mag Rot lieber als Blau". Aber hier schriebt einer "Rot sollte blauer gemacht werden, damit auch Blau-Liebhaber das toll finden können". Das ist für mich ein Unterschied.

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 23. März 2015 - 14:32 #

Ich sehe das, was du als Argumente bringst eben grundlegend anders und habe auch keine Lust das zu widerlegen, da ich deiner Meinung nach ja eh "überdramatisiere" und alles ins "unermessliche überziehe", sprich nicht ernstzunehmen bin.

Oder das der konkrete Fall meines Kumpels als irrelevanter, nicht-repräsentativer Einzelfall abgetan wird, wohingegen deine Behauptungen dann auf repräsentativen, wissenschaftlichen Studien beruhen, oder wie?

Oder du Sorge hast das die Bossencounter des normalen Schwierigkeitsgrades zu Gunsten des leichteren verändert werden müssten, ich dir daraufhin antworte das sie (die normalen) eben nicht verändert werden müssen, sondern man die leichteren entsprechend entschärft, woraufhin du mir das dann mit einem "Also müssen die Encounter doch geändert werden" im Munde umdrehst.

Könnte ich noch an weiteren Beispielen fortführen, reicht aber denke ich zum veranschaulichen, warum ich auf dieser Basis kein Interesse habe eine Diskussion zu führen.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 15:08 #

" da ich deiner Meinung nach ja eh "überdramatisiere" und alles ins "unermessliche überziehe", sprich nicht ernstzunehmen bin." -> Nicht ernstzunehmen? Das hast Du geschrieben, nicht ich, und die Tatsache, dass ich hier geduldig mit Dir zu diskutieren versuche, sollte zeigen, dass ich Dich durchaus ernst nehme. Lass also bitte diese Unterstellungen.

"Oder das der konkrete Fall meines Kumpels als irrelevanter, nicht-repräsentativer Einzelfall abgetan wird, wohingegen deine Behauptungen dann auf repräsentativen, wissenschaftlichen Studien beruhen, oder wie?" -> Auch hier: "Irrelevant" hast Du geschrieben, nicht ich. Und ja, ich schreibe in diesem Fall aus langer, eigener Spielerfahrung, untermauert durch Feedback anderer Spieler und Beobachtung anderer Spieler, und ja, auf Basis dieses Wissens finde ich, dass Du übertreibst: Ich schreibe "Aufleveln hilft" und Du machst daraus "tage/wochenlanges Grinding". Den Sprung erklär mir mal? Dann erweckst Du den Eindruck, im Spiel würde man ständig mit einem Treffer gekillt. Das stimmt einfach nicht, mir fallen aus dem Stand vielleicht 2-3 Stellen ein, bei denen das passieren kann, und selbst dafür habe ich Wege dagegen aufgezeigt, was Du auch ignoriert hast.

Und ich habe Dir auch bei Bsp 3 nichts um Mund umgedreht: DU hast sinngemäß geschrieben: "Mann muss nichts ändern außer dem Schaden, den Bosse austeilen" und dann im übernächsten Absatz "wie wäre es außerdem mit folgenden Änderungen" - diesen Widerspruch habe ich mir erlaubt aufzuzeigen. Und dann nochmal argumentiert, warum ich solche Änderungen problematisch finde, auch das hast Du unter den Tisch fallen lassen.

Ich habe eher das Gefühl, dass Du hier derjenige bist, der Sachen umdreht. Und das Du selbst schreibst, dass Du offenbar "keine Lust hast das [meine Argumente] zu widerlegen" spricht finde ich Bände. Und damit habe ICH bald keine Geduld mehr, hier mit Dir zu diskutieren.

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 23. März 2015 - 16:33 #

Wie gesagt, du siehst die Dinge halt wie du sie erlebt hast, ich sehe sie aus meiner Spielerfahrung eben anders und habe auch erklärt wie ich sie sehe.

Ich habe nunmal die Erfahrungen entsprechend gemacht, da kannst du noch so viel erzählen, das du das anders siehst, denn an meiner Spielerfahrung ändert das nichts und demzufolge ist es auch müssig, wenn ich jeden deiner Kommentare zerpflücke und dir zu jedem einzelnen deiner Argumente erkläre warum ich das anders sehe. Darauf habe ich einfach keine Lust, weil es nichts bringt, da du deinen Standpunkt schon zu Beginn klar gemacht hast, genauso wie ich den meinen.

Und damit komme ich wieder zur Aussage von vor 3-4 Kommentare: wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner, Thema durch.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 17:09 #

Mit anderen Worten: Du hast kein Interesse an einer Diskussion und schaltest auf Stur. Wenn Du meinst. Schade.

Lorion 17 Shapeshifter - 7626 - 23. März 2015 - 18:34 #

Richtig, genauso wie du stur auf deinem Standpunkt beharrst.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 20:00 #

Da kann man nur noch mit den Ohren schlackern. Du kommst mir echt mit "Selber!"? Ich war mal auf Deinem Standpunkt, wie Du Dich vielleicht erinnerst, und habe meinen Standpunkt dann später geändert, u.a. auf Grundlage von Argumenten anderer User, mit denen ich diskutiert habe. Dementsprechend habe ich auch hier bei Dir versucht, Dir mit Argumenten zu begegnen. Kann man von Dir leider nicht immer behaupten.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 19:37 #

Also mal ganz ehrlich, das Ganze ist doch die übliche "Diskussion" wenns um DS geht.
Am Ende läuft es drauf hinaus das die Anhänger die Unfehlbarkeit des DS Systems vehement verteidigen und diejenigen die es nicht einsehen nicht einknicken und das nicht akzeptieren.

Und erlebte Misserfolge die zur Abkehr vom Spiel führen lassen sich nicht wegdiskutieren.
Klar kann man demjenigen sagen mach doch das oder das doch am Ende ändert das nix an seiner Erfahrung.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 19:50 #

Die alte Diskussion? Ja. Der Rest: Von Unfehlbarkeit kann keine Rede sein. Das Spiel hat jede Menge Fehler, v.a. im letzten Spieldrittel, darüber diskutiere ich auch gerne, aber der Schwierigkeitsgrad ist keines davon, wofür ich ja hier auch argumentiert habe.

Und es hat doch nichts mit "Einknicken" zu tun, wenn man in einer Diskussion die Argumente der Gegenseite erwägt und evtl. die Meinung ändert? Ich hab's damals getan, als ich damals dieselbe Debatte von der anderen Seite des Zauns aus geführt habe.

Mit irgendwelchen abstrakten "erlebten Misserfolgen" kann man überhaupt nicht diskutieren, da kann man genauso gut "This is Chewbacca!" hinschreiben. Die Diskussion bringt das nicht weiter, wenn man Argumente mit solchen "Nebelkerzen" abblockt. :/

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 20:12 #

Aleine schon das die Tatsache, das es Spieler gibt die gefrustet ausgestiegen sind, nicht als Argument hingenommen wierd, auch von dir hier wieder nicht, sagt doch schon alles.
Deswegen ist es die alte Diskussion die eigentlich keine Diskussion ist sondern nur ein seine Sichtweise gegenseitig zuwerfen.
Na ja egal ich wollt nur mal meine Ansicht zu dieser, sagen wir, "Pseudodiskussion" loswerden aber sicher keine neue Diskussion anfangen ^^.

Mein Quintessenz war nur das es dies hier der übliche Werdegang ist wenn es um DS und den SG geht. Die Fans verteidigen es bis aufs Messer die Zweifler lassen sich nicht überzeugen und am Ende werden es verdammt viele Posts ohne das auch nur einer seine Meinung geändert hätte.

Ach ja ich finde einknicken ist das richtige Wort, um die Vehemenz mit der beide Seiten ihren Standpunkt halten, zu beschreiben falls sich doch wer überreden/überzeugen ließe.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 20:14 #

Verstehe ich. ;)

Dann verkneife ich mir mit Deinem Einverständnis meine Antwort, der Platz in dem Thread wird auch schon wieder eng.

Zum Abschluss möchte ich allerdings nochmal betonen: Ich bin der lebende Beweis, dass es auch anders geht als Du es hier darlegst. :)

Edit: What the...? Hat jetzt nichts damit zu tun, aber ich sehe, Du hast Deinem Comment noch was hinzugefügt. Seit wann kann man seinen Comment editieren, wenn schon jemand eine Antwort darauf schreibt? oO

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 20:19 #

Also ich wüsste nicht das das geht. Komisch.
Wollte grad noch einen Rechtschreib und einen Grammatik Fehler (ja muss ich oft machen und ich übersehe trotzdem noch viel zu viele ^^) ausbessern und konnte es nicht.
Hängt vielleicht damit zusammen das ich das Edit gestartet habe bevor du deinen Post abgeschickt hast.

Und Ausnahmen mag es geben bestätigen aber sprichwörtlich nur die Regel ^^.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 20:21 #

Wahrscheinlich liegt's daran.

Ja, wer hätte das gedacht. Jemand ändert seine Meinung im Internet, die Heiligen der letzten Tage müssen vor der Tür stehen!^^

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 20:38 #

Mhm ist das jetzt besser oder schlimmer als die Zeugen Jehovas?
Auf jeden Fall sollte ich die Teerbottiche über meiner Tür erneuern. man weiss ja nie wer demnächst klingelt.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 20:58 #

Und ich hab erst "Teebottiche" gelesen und gedacht, "wie nett, dass er denen was zum Aufwärmen hinstellt im Winter." Langsam wird's hier unten echt unübersichtlich mit dem Text. Wobei mich echt interessieren würde, wie weit man die Kommentarspalte hier treiben kann.^^

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 21:56 #

Also ich hab schon echt "dünne" dafür unheimlich lange Beiträge gesehen. ^^

Dazu fällt mir aber wieder ein ich hasse feste Frames bei Webseiten ... wozu hab ich denn nen breiten Stummel ähm Monitor.

Ach ja und ähm meinen Tee behalte ich! Nett sein? Geht ja mal gar nicht ^^

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 24. März 2015 - 10:46 #

Oh myyy! ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25894 - 23. März 2015 - 22:47 #

Du hast offenbar eine andere Diskussion gelesen als ich :D

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 22:53 #

Wenn du meinst.

Larnak 21 Motivator - P - 25894 - 23. März 2015 - 16:59 #

"nur weil sie einen, auf einem leichteren Schwierigkeitsgrad, nicht mehr mit einem Schlag aus den Latschen hauen, sondern eben 2 oder 3 dafür bräuchten?"
Weil das unmittelbar zu einem ganz anderen Spielerverhalten führt, wie man es eben bei vielen anderen Spielen kennt/ gelernt hat. Dass genau das *nicht* funktioniert, ist das besondere an den Souls-Spielen und essentiell verantwortlich für dessen Atmosphäre. Wenn es deinem Kumpel zu schwer ist, ist eben das Spiel nix für ihn :p

Es geht auch nicht darum, dass man es nicht einfach tun könnte. Klar könnte man das tun und irgendwer fände es toll. Aber es wäre dann eben nicht mehr das Spiel, was die Souls-Spiele jetzt sind und sein wollen. Das ist eine Design-Philosophie, zu der kein leichter Schwierigkeitsgrad passt.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13403 - 23. März 2015 - 17:13 #

Genau.

Und bei anderen Spielen ist es vielleicht eine Design-Philosophie, mehrere Schwierigkeitsgrade anzubieten.

Larnak 21 Motivator - P - 25894 - 23. März 2015 - 22:48 #

Dagegen spricht dann auch nichts :) Nur das "Jedes Spiel sollte einfach Schwierigkeitsgrade anbieten" funktioniert nicht.

Saphirweapon 16 Übertalent - 5239 - 22. März 2015 - 11:12 #

Zustimmung. Schwierigkeitsgrade verwässern das Erlebnis eines Spieles. Ich kenne kein Spiel, was verschiedene Schwierigkeitsgrade gut umsetzt.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 22. März 2015 - 12:02 #

Sehr interessantes Thema, dazu finde ich das hier sehr interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=MM2dDF4B9a4

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3668 - 22. März 2015 - 13:19 #

Gutes Video! Dem kann ich nur beipflichten.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62971 - 22. März 2015 - 12:38 #

Dann kennst du nicht sehr viele Spiele ;)

Saphirweapon 16 Übertalent - 5239 - 22. März 2015 - 17:24 #

Oder wir haben einfach andere Definitionen von "Schwierig" ?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62971 - 22. März 2015 - 17:30 #

Du meintest es gibt kein Spiel welches unterschiedlichen SG gut umsetzt. Ich hingegen sage, das jedes Spiel den SG gut anpasst, wenn man nicht nur geil auf so schwer wie möglich ist.
Es gibt nämlich tatsächlich Leute die Spiele wie DS nicht herausfordernd, sondern schlicht überflüssig finden. ;)

McSpain 21 Motivator - 27275 - 22. März 2015 - 17:35 #

Halo-Reihe habe ich als sehr gut gemacht empfunden. Ist auf Leicht, Mittel, Spartan in der Tat fast ein komplett anderes Spielgefühl ohne in einem der Modi aufgesetzt oder unfair zu werden.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12519 - 22. März 2015 - 12:17 #

Eine Möglichkeit für einen leichteren Weg ist dennoch auch angebracht.
Jemand der zb noch nie ein FE gespielt hat wird wohl verzweifeln wenn einem die Leute wegsterben (welche auch tod bleiben).
Einen etwas leichteren Einstieg darf schon sein, kenne ein paar die dort auf einfach angefangen haben und nun auf Hart spielen.

Es kommt immer bisschen auf Genre an aber finde eine leichtere und schwerere Alternative zum von Entwickler angedachten Schwierigkeitsgrad darf schon drin sein.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13403 - 23. März 2015 - 14:44 #

"Mit zu vielen Schwierigkeitsgraden und Einstellmöglichkeiten spielt man aber unter Umständen das Spiel nicht mehr so wie es designt wurde"

Woher weißt du, wie ein Spiel von den Entwicklern designt wurde?

"Für mich hat ein gutes Spiel hat keine Schwierigkeitsgrade und ist eher schwerer als zu einfach."

Das ist dann wohl eine Erwartung, die du an ein gutes Spiel hast. Da hat aber möglicherweise jeder/jede seine/ihre eigenen.

"Macht es nicht gerade Spass schwierige Situationen zu meistern?"

Das ist wohl auch bei jedem anders. Ich habe mal einen Bericht gelesen, in dem stand sinngemäß, dass Spielen dann am meisten Spaß macht, wenn man im Flow ist (Definition bitte an anderer Stelle nachschauen). Und der Flow kommt vermutlich auch nicht bei jedem/jeder auf die gleiche Weise auf.

Für mich ist es z.B. frustrierend, wenn ich an einer Stelle partout nicht weiterkomme. Manche Spiele, bei denen man den Schwierigkeitsgrad nicht wählen kann, habe ich deswegen auch schon in die Ecke gefeuert und nie mehr weitergespielt.

Gisli 14 Komm-Experte - 2082 - 22. März 2015 - 10:14 #

So 500g ungefähr, mehr muss nicht sein. ;)

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 10761 - 22. März 2015 - 10:24 #

https://www.youtube.com/watch?v=6zXDo4dL7SU

ganga Community-Moderator - P - 16015 - 22. März 2015 - 10:30 #

War zwar eigentlich flach aber ich musste lachen

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13403 - 23. März 2015 - 17:14 #

Stimmt, eigentlich müsste die Frage "Wie schwierig dürfen Spiele für euch sein?" lauten ;-)

Gucky 22 AAA-Gamer - P - 34197 - 22. März 2015 - 10:28 #

Ich erinnere mich da an ein älteres Flugsimulator-Spiel welches wirklich sehr schwer war ;).

Hyperbolic 16 Übertalent - P - 4205 - 22. März 2015 - 10:31 #

Die hatten ja noch Hand BÜCHER mit denen man die Zulassung zur Fluglizenz erreichen konnte.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21669 - 22. März 2015 - 10:39 #

Falcon 4.0? Das wog das "Handbuch" paar Kilo :)

Hyperbolic 16 Übertalent - P - 4205 - 22. März 2015 - 11:21 #

Microsoft Flight Simulator II war ein echtes Schwergewicht. :-)

Sindbadius 11 Forenversteher - 550 - 22. März 2015 - 13:19 #

Ich hatte damals Pro Pilot. :-D

BIOCRY 15 Kenner - P - 3253 - 22. März 2015 - 10:28 #

Viertel Pfund reicht mir...

everardt 17 Shapeshifter - P - 8221 - 22. März 2015 - 10:49 #

Du bist kein Freund von Handbüchern?

BIOCRY 15 Kenner - P - 3253 - 22. März 2015 - 11:48 #

Pff, wer liest denn heute noch? ;-)

Red Dox 16 Übertalent - 4202 - 22. März 2015 - 10:32 #

Dafür gab es gerade erst den passenden CAD Comic :P
http://www.cad-comic.com/cad/20150318

Sturmrabe85 13 Koop-Gamer - 1325 - 22. März 2015 - 10:32 #

Ich bin für wählbare Schwierigkeitsgrade. Ich bin ehrlich, ich spiele seit 15 Jahren sehr gerne COmputer- bzw. Videospiele, ich bin aber nicht wirklich gut, darum brauche ich leichte Schwierigkeitsgrade, damit ich zumindest bei einigen Spielen auch mal das Ende sehen kann. Ich habe nun mal weder die Geduld noch die Motivation eine bestimmte Stelle 30 mal hintereinander zu spielen, um dann trotzdem nicht weiter zu kommen (ja, ich schaue dich an, Dark Souls).

zfpru 15 Kenner - P - 3299 - 22. März 2015 - 10:53 #

Dark Souls war doch klasse.

Sturmrabe85 13 Koop-Gamer - 1325 - 22. März 2015 - 11:05 #

Dark Souls ist ein durchaus interessantes Spiel in Sachen Atmosphäre und Kampfsystem, wenn ich aber ums Verrecken nicht weiterkomme und in einem Gebiet festhänge und kurz vor dem rettenden Leuchtfeuer sterbe und das Dutzende Male, dann fällt es mir persönlich schwer so etwas wie Spielspaß zu empfinden und deshalb liegt das Spiel auch schon wieder seit Monaten auf Halde.
Wer sich bei so etwas festbeißen kann und sich nicht so dämlich anstellt, wie ich es tue, der sieht das natürlich anders ;)

xan 15 Kenner - P - 3190 - 22. März 2015 - 11:17 #

Ich kann dich durchaus verstehen, aber war dir das nicht vorher klar?

Saphirweapon 16 Übertalent - 5239 - 22. März 2015 - 11:22 #

Wenn du vorm rettenden leuchtfeuer jedesmal verreckst und dich nicht "durchbeißen" und deine Skills verbessern willst, geh einfach in leichtere Gebiete und farme etwas und werte deine Ausrüstung auf. Du schreibst ja selber, dass du dich dämlich anstellst. Ich deute das mal so, dass es dir nicht gelingt die Mechaniken zu verstehen und dass du zu ungeduldig bist.

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 12:53 #

In der Dark Souls-Selbsthilfegruppe wäre ein Team erfahrener Souls-geschädigter mit Rat und Tat zur Seite gestanden ;)

http://www.gamersglobal.de/forum/43806/dark-souls

\o/

xan 15 Kenner - P - 3190 - 22. März 2015 - 10:54 #

Ich stimme dir zu, finde aber, dass es sich manche Spieleentwickler eindeutig zu leicht machen mit dem Schwierigkeitsgrad. Meist heißt es einfach, dass selber mehr Schaden gemacht wird und gleichzeitig mehr einstecken kann. Ich weiß, ich verlange da viel, aber wenn man sich Spiele wie die Half-Life-Reihe oder Hitman anschaut. Die ergeben zum Teil auf "normal" gar keinen Sinn. Es fehlt die eigentliche Herausforderung. Um zu verdeutlichen was ich meine zwei Beispiel:

1) Ich glaube Half-Life 2: Er müsst einen halb überfluteten Raum auf diversen Trägern durchqueren und das Wasser steht unter Strom. Auf "Schwer" tut jeder Fehler einfach und erhöht die Spannung und Herausforderung. Auf "leicht" ist es fast möglich durch das Wasser zu sprinten, um mit dem eingesteckten Schaden zu leben.

2) Hitman Absolution: Mögliche Lösung liegt greifbar nahe, aber die Wächter sind gut abgestimmt, dass man vorsichtig agieren muss, um ungesehen hineinzuschleichen, wenn der Rang Silent Assassin angestrebt ist. Auf leicht fehlen einfach diverse Wachen und der Weg lädt zum Hinspazieren ein.

Sowas fällt mir immer wieder auf. Gerade der neueste Hitman ist ein Paradebeispiel. Und ja, ich weiß, die Entwickler machen es mit Absicht, damit eine möglichst breite Masse angesprochen wird. Manchmal werden Dinge zu massentauglich gelutscht, dass sie kein eigenes Profil mehr haben.
Andererseits kann ich es gerade bei sehr storylastigen Spielen verstehen, wenn da die Möglichkeit geboten wird die Geschichte ohne größere Hindernisse zu erleben. Aber bei Spielen, wo es wirklich um die Engine geht (Hitman, Dark Souls etc), da verstehe ich es nicht.

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 22. März 2015 - 10:49 #

Ich möchte schwere Strategiespiele, aber der Wunsch kippt, wenn ich das Genre wechsele. Tastendruckprotokolle wie Dark Souls lösen in mir gerade wegen ihres Schwierigkeitsgrades kein inniges Begehren, sondern den Fluchtreflex aus.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 22. März 2015 - 11:55 #

"Tastendruckprotokolle"? :D

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 13:14 #

Der Kühlschrankmagnet kennt die Souls Spiele wohl auch eher vom Hörensagen :)

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 22. März 2015 - 13:59 #

Stimmt. Alles kann ich einfach nicht selbst ausprobieren. Mir helfen Ersatzanschauungen, d.h. ich erfrage mir Meinungen von Leuten, die ich als für mich relevant einschätze. (Das ist die Idee hinter informativen Kritiken.)
Mir reicht im Actionbereich das Schwert-Gehampel in "Gothic 3" und "Two Worlds" allemal zum Unterhaltungszweck. Grob in die Gegnerrichtung zielen und launig loshacken. Nach allem, was ich von Spielekritikern sowie "Dark Souls"-Anhängern gelesen habe, schätzen sie dieses Spiel gerade deswegen, weil es eben nicht in die Richtung geht, die ich bevorzuge. Schlimm? Nö. Ist es ein Spiel für mich? Nö.

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 14:06 #

Da haben wir dann eine andere Philosophie. Ich informiere mich natürlich auch und lese/höre Meinungen von Leuten, die ich als relevant einschätze. Bei Spielen die ich selbst nicht gespielt hab, maße ich mir aber dennoch nicht (mehr ;-)) an ein Urteil fällen zu können ohne es selbst probiert zu haben. Ich hatte schon des öfteren Spiele, bei denen ich dachte sie wären nix für mich (gemäß informativer Kritiken), wo ich dann draufkam das sie doch was für mich sind und umgekehrt gibt es genug Fälle die eigentlich genau mein Ding sein hätten sollen, aber mit denen ich letzten Endes nicht klar kam. Schlimm ist das natürlich alles nicht. Hilfreich ist es aber auch nicht, wenn man sich als Internet-Experte über Sachen äußert die man nur aus zweiter bis dritter Hand kennt :)

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 22. März 2015 - 17:46 #

Ist es dir gefälliger, wenn ich formuliere: Dark Souls ist für jeden großartig, auch ich würde mich der offenbarten Wahrheit öffnen, wenn ich nur besser wüsste, was ich *eigentlich* mag?
Probier doch wenigstens die Kamel-Klöten mit Schlumpfsauce in Aspik. Vielleicht schmeckt es dir ja doch. ;)

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 18:03 #

So ein Blödsinn. Ich hab nie behauptet jeder müsse jedes oder gar irgendein Spiel mögen, hör auf mein Geschriebenes zu verdrehen. Grad bei Dark Souls bin ich auch der Meinung es ist kein Spiel das automatisch jeder großartig findet. Allerdings ist es auch ein Spiel von dem ich vor ein paar Jahren nicht gedacht hab es wär was für mich. Weil voll hart und so, während ich Spiele generell auf "leicht" stell. Ich bin lediglich gegen eine Vorverurteilung nur weil irgendwelche Internet-Experten sich damit profilieren einem Spiel ein bestimmtes Label aufzudrücken.

Der_Otti (unregistriert) 22. März 2015 - 16:08 #

Ich verstehe dich gut, auch wenn es bei mir umgekehrt wäre und Ich ein (Echtzeit-)Strategie-Spiel nur in leicht geniessen kann. Allerdings hat gerade Dark Souls meine Vorstellung eines Schwierigkeitsgrades über den Haufen geworfen.

Kleines Beispiel:

Viele Leute fanden "Bioshock: Infinite" zu leicht, selbst im !999-Mode. Ich hatte aber sogar auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad manchmal zu kämpfen und im Endkampf auf den Luftschiff bin Ich sogar so oft verreckt dass Ich kurz vor Ende fast aufgehört hatte.

Schwierigkeitsgrad definiert sich hier einfach über Hitpoints, Gegneranzahl und den Schaden, den sie austeilen, eine für mich unbefriedigende Lösung, die aber in vielen Spielen so angewandt wird.

Dark Souls hat keine Einstelloption, es sind immer die gleichen Gegner, die immer gleich stark sind. Aber das Spiel gibt mir die Möglichkeiten aus dem Spiel heraus, es mir einfacher (oder schwerer zu machen). Gehe Ich in einem leichteren Gebiet ein wenig farmen, um mir noch ein paar Level zu gönnen? Versuche Ich einfach mal, die Gegner einzeln mit einem Bogen anzulocken? Hole Ich mir NPCs oder andere Spieler zu Hilfe? Oder versuche Ich es einfach mal nackt und mit blanken Fäusten, um mir zu zeigen, was Ich mittlerweile drauf habe?

Ein Spiel kann fordernd sein, es heisst für mich aber nicht unbedingt, dass es deshalb schwer ist, sondern dass es verlangt, dass Ich die Spielmechaniken beobachte, verstehe und zu nutzen weiss, also einfach ein gutes Gameplay- und Leveldesign besitzt, dass mir heutzutage in viel zu vielen Spielen fehlt.

Ich habe jetzt noch nicht abgestimmt, da mir da Auswahl leider nur die Möglichkeiten eines "fordernd = schwer" bzw. "einstellbar-wie-viel-Ich-aushalte" bietet, aber meiner Meinung nach so gar nicht stimmt.

MfG, Otti

PS: Bevor es heisst "Dark-Souls-Fanboy", gerade hier hätte noch Bedarf bestanden, die angesprochenen Möglichkeiten im Spiel besser zu vermitteln. Ich gebe zu, ohne Internet, hätte Ich in Teil 1 das Crafting-System nicht anstazweise verstanden ^^

Kühlschrankmagnet (unregistriert) 22. März 2015 - 17:46 #

Es ist vergebene Mühe. Ich glaube dir ja den Spaß, den du und das Spiel miteinander erlebt. Aber die ganze mechanische Grundanlage - drücke im erforderlichen Zeitfenster die angedachten Knöpfchen - ist einfach nicht (mehr) meins.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6628 - 22. März 2015 - 10:50 #

Ich bin nicht unbedingt dafür, dass es überall gnadenlos wählbare Schwierigkeitsgrade geben soll. Vor allem bei Spielen wie Tetris etc. kommt die Schwierigkeit ja automatisch mit höheren Leveln. Bei den meisten Spielen finde ich es aber gut, wenn sie anpassbare Schwierigkeitsgrade haben und die höheren davon auch noch durch ein paar Extras besonders gemacht werden.

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 20667 - 22. März 2015 - 10:51 #

Generell bin ich ziemlich frustresistent und mag schwere Spiele sehr gerne. Nur fair sollte es bleiben.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3266 - 22. März 2015 - 11:56 #

Sehe ich ähnlich. Schwer ja, unfair darf es dabei aber nie werden.

Trotzdem bin ich der Meinung, Spiele sollten wählbare Schwierigkeitsgrade haben. So ist für jeden was dabei.

Loco 17 Shapeshifter - 8189 - 22. März 2015 - 10:52 #

Mir fehlt da die passende Antwort. Spiele sollten fordern, dürfen auch mal komplex sein, aber eben in einer gewissen Balance. Call of Duty ist mir beispielsweise viel zu einfach und simpel, Arma ist zu komplex... die Mischung machts.

Ich will in Shootern beispielsweise nicht nur ballern, aber auch keinen knallharten Taktik-Shooter bzw. eine Simulation spielen. Spiele müssen einfach etwas Anspruch besitzen, mit dem ich mich beschäftigen muss, sonst werden sie mir zu schnell zu langweilig und es gibt nichts mehr zu entdecken. Haben sie dagegen aber zu viel Anspruch, habe ich am Anfang keinen Spaß und muss mich krampfhaft in die Systeme des Spiels einarbeiten.

Spiele müssen also vor allem eines sein: Gut balanciert. Wenn alles fein abgestimmt ist, fängt ein Titel einfach und verständlich an, gibt mir aber quasi nebenbei immer mehr Features und Details an die Hand, die ich nutzen kann und wird zunehmend komplexer, ohne mich dabei zu frusten.

So sehe ich das... leider gibt es genau das nur sehr selten. Schwieriegkeitsgerade halte ich für falsch. Wenn Entwickler sich bei genau diesem Balancing nämlich Mühe geben, ist es für jeden Spieler zu meistern, ohne dass er durch einen zu einfachen Schwierigkeitsgrad die Herausforderung verliert.

zfpru 15 Kenner - P - 3299 - 22. März 2015 - 11:21 #

Ich teile deine Ansicht nicht. Schwiriegkeitsgrade können ein Spiel beleben. Ohne den 1999 Mode würde den meisten bei Bioshock Infinite doch was fehlen (z.B.)

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 22. März 2015 - 10:56 #

Ich hätte auch gerne eine Antwort für komplex ja, besonders schwer nicht unbedingt ;)

tvnel 16 Übertalent - 5672 - 22. März 2015 - 11:09 #

Da geb ich dir Recht^^

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4273 - 22. März 2015 - 11:36 #

Ganz genau. Ich hätte mir ebenfalls ein "Komplex ja, sehr schwer, nein: Ich WILL stundenlang Tutorials und Handbücher wälzen." gewünscht.
Es darf nicht so leicht sein, daß einem nichts passieren kann, und es muß so komplex sein, daß ich beim 30. Durchgang immer wieder Setups und Strategien finde, an die ich vorher nie gedacht habe.
Ist aber natürlich auch stark genreabhängig. Wenn ich einen FPS spielen sollte, müßten die Gegner schon abschaltbar sein. :p
Von daher entscheide ich mich jetzt mal für "Egal. Für jede Art von Spiel gibt es eine Zielgruppe."

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35834 - 23. März 2015 - 0:02 #

Da kann ich mich anschliessen.
Bin aber auch für wählbare Schwierigkeitsgerade (die man auch gerne noch im Spiel ändern kann wenn man unter- oder überfordert ist).

Unregistrierbar 16 Übertalent - P - 5452 - 22. März 2015 - 10:56 #

Schwer darf ein Spiel schon sein, aber manchmal gibt es Knotenpunkte in Spielen, an denen es nur weitergeht, wenn man eine bestimmte Sache tut. Das ist grundsätzlich auch noch OK, aber manchmal sind das völlig abwegige Dinge.

Z.B.:

NPC sagt: du kannst den Wald nicht passieren. Der Weg wird von bösen Goblins bewacht.

Spieler geht hin, killt alle Goblins, das Weg ist frei. Eigentlich.

Das Spiel geht aber nur weiter, wenn man den NPC wieder anspricht.

Für sowas gehören Spiele-Entwickler geschlagen.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15043 - 22. März 2015 - 11:03 #

Du solltest nicht die Goblins killen, du musst die Bäume fällen, eine Brücke über den Fluss bauen und die Goblins umgehen!

Jimmy 12 Trollwächter - 1162 - 22. März 2015 - 11:02 #

Ich großen und ganzen hab ich keine Probleme mit dem Schwierigkeitsgrad der Spiele. Kann man wählen spiele ich immer auf Normal bzw. Mittel, ist der Schwierigkeitsgrad fest vorgegeben komme ich überwiegend gut damit klar. Spiele wie GTA, Assassins Creed oder Far Cry usw. finde ich persönlich nicht sonderlich schwer.

Ein paar Spiele hab ich aber auch schon abgebrochen weil sie mir zu schwer waren, zB. Lords of the Fallen.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 94160 - 22. März 2015 - 19:03 #

Ja, Lords of the Fallen habe ich nun nach 24 unfassbar schweren Spielstunden abgeschlossen. War zwar fast nicht zu schaffen, sehr sehr schwer, gibt dann aber natürlich auch ein total geiles Erfolgserlebnis. Aber die Schwierigkeit von Spielen im Allgemeinen hängt sehr stark vom Spiel selbst ab. Mal passts mal eben nicht.

Jimmy 12 Trollwächter - 1162 - 23. März 2015 - 17:40 #

Angeblich soll Lords of the Fallen "nur" der kleine Bruder von den Souls Spielen sein was den Schwierigkeitsgrad angeht, wie schwer müssen diese Spiele erst sein.

Ein klein wenig finde ich es auch schade, wenn einem durch den Schwierigkeitsgrad ein Spiel verwehrt bleibt. Klar gibt's genug Spiele da draußen, ist für jeden genug da doch reinschauen würde ich mal in die Souls Reihe wenns ned so schwer wären.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - P - 16747 - 23. März 2015 - 18:08 #

Ich war auch (sehr) skeptisch damals, ob ich's ausprobieren sollte, bin dann einfach mal ins kalte Wasser gesprungen als die PC-Version rauskam und hab's - nach ein paar Startschwierigkeiten - nicht bereut. Probier's einfach mal aus.

Zur Not gibt's hier auf GG ein nettes Selbsthilfe- und Hilfe zu Selbsthilfe-Forum. :)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9588 - 22. März 2015 - 11:11 #

Ich spiele eh nach Lust und Laune. Hier mal Call of Duty und Battlefield, dort mal den Digital Combat Simulator, gerne mal Starcraft und Warcraft, aber auch die Wargame-Reihe oder Hearts of Iron.

Und bei "normalen" Spielen gibt es eh verschiedene Schwierigkeitsgrade, um so viele Skilllevel abzudecken.

Uzzi77 (unregistriert) 22. März 2015 - 11:20 #

Sehr schwer, aber nicht frustig. Cheaten oder Walkthroughs zerstören den Spielspaß und das Erfolgserlebnis. Dieses Gefühl, wenn man trotz Fehlschlägen und WTF?-Momenten etwas ,was zunächst schwierig war, dann doch meistert ist unbezahlbar und macht für mich eine gute
Singleplayer-Erfahrung aus. Kein "Achievement" kann Momente ersetzen, wie die "Der Fahrer" Mission oder die mit den kleinen Hubschraubern aus Vice City zu schaffen. Oder die Flugschule und vor allem die Fahrschule (5 Runden Vollgas!)aus San Andreas mit GOLD abzuschließen. Oder der Moment in Monkey Island 2, als ich das mit dem Tüsteher-Code ("wenn das 5 sind, wieviel sind das?")begriffen hatte. Oder den Droiden im Kampfmodus zu reparieren in Kotor. Hach, DAS waren noch Spiele und heute? "Spiel erfolgreich gestartet...Achievement unlocked"

Hier ein Tip für alle, die ne Herausforderung suchen und so wie ich mit dem alten Lara Croft Gameplay mehr anfangen konnten, als mit dem Crystal Dynamics Gedöns. Ladet euch kostenlos "Tomb Raider Egypt and Beyond The complete Adventure" herunter, ein Stand Alone das mit dem verbesserten Editor gemacht wurde. Eine echte Herausforderung und Core Design Lara in Bestform. Walkthrough ist dabei und auch nötig, da das Leveldesign teilweise sehr komplex ist. Aber zu wissen, wo der Weg langgeht und es dennoch zu schaffen, sind hier zweierlei Dinge. Zum Glück gibts hier ja noch Quicksave und das wird auch benötigt.Über 30 Stunden Gameplay, kein Healthpack benutzt und das Jedi Certificate "achieved". Und DAS ist nun wirklich mal ein Achievement wert.

Olphas 24 Trolljäger - - 47535 - 22. März 2015 - 11:23 #

Hmm. Schwierig. Mittlerweile bin ich froh, wenn es Schwierigkeitsgrade gibt, die ich auch während des Spiels ändern kann und tendiere relativ oft zu den niedrigeren. Wenn ich Abends nach der Arbeit spiele ist Herausforderung nicht weit oben auf meiner Liste von Gründen, warum ich die Konsole oder den PC anmache.
Auf der anderen Seite liebe ich die Souls-Spiele und Binding of Isaac. Vielleicht treffen die auch einfach die Art von Herausforderung, die mir Spaß macht. Ich weiß es nicht.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11765 - 22. März 2015 - 11:27 #

Diese Frage kann ich ganz klar beantworten: Es kommt darauf an!
Ein Dark Souls / Bloodborne MUSS schwer sein! Ein Bombast-Action-FPS mit vielen Kinoeinlagen soll leicht sein. Ein MP-Titel skaliert mit dem Spieler. Ein Rollenspiel muss knackig aber nicht frustrierend schwer sein usw...

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6046 - 22. März 2015 - 11:30 #

Ich kann wählbare Schwierigkeitsgrade ja nicht so sehr leiden bei Games, die fürs einmalige Durchspielen gedacht sind. Bei vielen Rollenspielen ist das etwa der Fall. Ich habe dann immer das Gefühl, ich spiele das Spiel nicht so, wie es gedacht war. Bei Sachen wie Civ, XCom etc. sieht fas wieder anders aus.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62971 - 22. März 2015 - 11:36 #

Der SG sollte wählbar sein. Ich selbst spiel gerne auf leicht, wenn ich einfach die Story geniessen will.
Die Zeiten in denen ich mich durch harte Games durchbiss sind vorbei. Mit dem Alter werden "Herausforderungen" immer unwichtiger. :)

immerwütend 21 Motivator - P - 30639 - 22. März 2015 - 14:28 #

Da ist was dran - man muss sich den eigenen Namen nicht unbedingt merken, es reicht völlig, wenn man noch weiß, dass man jederzeit auf dem Ausweis nachsehen kann...^^

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62971 - 22. März 2015 - 14:56 #

Ah, es ist Sonntag und Opa ist auf dem Sarkasmustrip :D

jguillemont 21 Motivator - P - 26860 - 22. März 2015 - 17:08 #

Ich finde ja, mit dem Alter wird man ungeduldiger. Vor kurzem habe ich im letzten Level des neuen Wolfensteins auf Easy gestellt, weil ich den Level nicht mehr geschafft habe. Da War ich nur noch genervt.

immerwütend 21 Motivator - P - 30639 - 22. März 2015 - 17:53 #

Das liegt daran, das du angesichts der verrinnenden Lebenszeit das Spielende wenigstens noch erleben möchtest ;-)

McSpain 21 Motivator - 27275 - 22. März 2015 - 18:01 #

Und ich merke auch die Ungeduld weil man bei kurzen Spielsessions aufgrund weniger Freizeit einfach weiter kommen will. Wenn ich Abends nur ne Stunde spiele will ich die nicht nur mit Grinden, dem Lernen durch Scheitern oder der Suche nach dem Hotspot verbringen. Ich will Spielen und nach der Stunde auch gefühlt weitergekommen sein.

Früher mit viel Freizeit war es natürlich anders. Da habe ich mir bei HalfLife, Commandos und Rainbow Six noch eigene Ziele dazugedichtet um mich mehr herauszufordern oder habe ohne Spaßverlust und Internet bei einem Adventure über Monate auf dem gleichen Screen festgehangen.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62971 - 22. März 2015 - 21:24 #

Das kenn ich auch noch aus alten Konsolenzeiten in den 90gern.
Aber da wohnte ich noch zu Hause, hatte deutlich mehr Freizeit und war noch bereit alles so durchzukauen, wie ich es kaufte. Immerhin gab es damals noch keine Steam Sales, so war dann im Monat max 1 Game drin. Deses wurde dann auch tatsächlich durchgespielt, egal wie schwer. :)

IcingDeath 16 Übertalent - P - 5164 - 22. März 2015 - 11:58 #

Meinetwegen kann jeder Entwickler den Schwierigkeitsgrad so designen wie es im beliebt, es gibt bei weitem genug Spiele das ich nicht jedes haben muss ^^ Bullet Hells sind beispielsweise absolut nichts für mich, deswegen will ich aber nicht das man für mich nen Easy-Weichspüler-Modus einbaut.

steever 16 Übertalent - P - 5581 - 22. März 2015 - 11:58 #

Umso einfacher, umso besser! :D

Bin kein Gamepad-Akrobat mehr, suche überhaupt keine Herausforderung in Videospielen (mehr), will einfach nur entspannen, abschalten, ein wenig spielen und eventuell im Spiel vorankommen. Da ich auch nicht mehr so viel spiele, hab ich weder Zeit noch Lust zu lange an einer Stelle hängen zu bleiben.

BoNd0o7 13 Koop-Gamer - P - 1793 - 22. März 2015 - 12:02 #

Ich bin für frei wählbare Schwierigkeitsgrade, damit jeder das Spiel so spielen kann, wie es am meisten Spaß macht.
Leider kriegen es die Entwickler heute kaum noch hin die höheren Schwierigkeitsgrade vernünftig zu balancen... oder sie versuchen es erst gar nicht. Auf unfaire und frustige Stellen kann ich gerne verzichten, besonders wenn der Rest vom Spiel eigentlich schon fast wieder zu einfach ist.

Hyperlord 15 Kenner - P - 3023 - 22. März 2015 - 12:12 #

Ich hab nicht mehr die Ausdauer wie noch vor 15 Jahren, ein und dieselbe Stelle einen ganzen Abend zu spielen. TR2 Venedig ;-)

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85127 - 22. März 2015 - 12:14 #

Ein Spiel darf mich schon herausfordern, aber nicht frustrieren und ärgern wollen. Ich mag kein Trial & Error, keine QTE-Sperenzchen (mitunter die größte Unsitte die in Spielen erfunden wurde) und auch kein Ällerbätsch-nochmal-Gedöns, wo mich ein Spiel erstmal und immer wieder im Spiel schön ins Messer laufen läßt und ich keine Chance mehr zum reagieren habe, weil man gar nicht wissen kann, was da jetzt kommt - außer halt ab dem 2. Versuch. Ich will Spaß haben, nicht arbeiten. Das mache ich 10 Stunden am Tag.

zfpru 15 Kenner - P - 3299 - 22. März 2015 - 14:56 #

QTE gefallen mir. Daher sind das keine Sperenzchen.

immerwütend 21 Motivator - P - 30639 - 22. März 2015 - 15:02 #

Mir nicht.^^

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85127 - 22. März 2015 - 17:06 #

Mir halt nicht und daher sind es für mich Sperenzchen, die mich aus einem Flow im Spiel herausreißen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 35834 - 23. März 2015 - 0:08 #

Ich brauche sie nicht.

Dre 13 Koop-Gamer - 1481 - 22. März 2015 - 12:28 #

Je schwerer desto besser. Ich will in den Spielen gefordert werden und nicht durch die Spiele laufen als wäre es ein Spaziergang an einem schönen Sonntag Nachmittag.

Deswegen gefallen mir beispielsweise die Batman Arkham, Assassins Creed und New Super Mario Bros. Spiele überhaupt nicht weil sie viel zu leicht sind. Da kommt bei mir kein Spielspaß auf.

zfpru 15 Kenner - P - 3299 - 22. März 2015 - 13:40 #

Die Arkham Spiele bieten einen knackigen NG+ und verschiedene Schwierigkeiten an.

andreas1806 16 Übertalent - 4953 - 22. März 2015 - 12:34 #

Ach, ist halt mal so mal so. Zum Glück gibts viele unterschiedliche Spiele, da kann man immer das wählen was man grad will

Sok4R 16 Übertalent - P - 4600 - 22. März 2015 - 12:36 #

Wählbare Schwierigkeitsgrad gehören für mich mittlerweile zum Standard bei Spielen, wenn es nur einen gibt (egal wie er ausfällt) ist das für mich ein Kritikpunkt.
Mir gehts wie vielen hier: ich spiele hauptsächlich um vom Alltag abzuspannen, da will ich nicht immer bis man meine Leistungsfähigkeit getrieben werden, weil viel zu oft dann Frust entsteht (bin generell wenig Frustresistent) und dann macht es auch keinen Spaß mehr. Wenn ich gut drauf bin oder mich einer Herausforderung stellen will sollte ich das so einstellen können. Ist auch so ein grund warum ich nur noch sehr selten kompletitive Multiplayer-Titel spiele, da kann ich den Schwiergkeitsgrad nicht einstellen ;)

Sciron 19 Megatalent - P - 16491 - 22. März 2015 - 12:46 #

Schwer, aber nicht frustig. Schlechtes und unfaires Spieldesgin kann schon bei mittlerer Schwierigkeit anfangen zu nerven.

Nachtfischer 16 Übertalent - 5494 - 22. März 2015 - 13:08 #

Sowohl der typisch frustige Roguelike-Ansatz der Marke "99% der Partien müssen verloren werden!" als auch die Idee der meisten AAA-Titel, die Aufgaben möglichst trivial zu gestalten und dem Spieler dabei immer wieder voll des Lobes auf die Schulter zu klopfen, sind gleichermaßen unsinnig.

Ein gutes Spiel wird sich dem jeweiligen Können des Spielers anpassen und ihn (entsprechend der etablierten Motivationstheorie des "Flow") stets optimal herausfordern, sodass er sich an der Grenze seiner aktuellen Fähigkeiten bewegt und diese behutsam erweitert, ohne über- oder unterfordert zu werden.

Leser111 (unregistriert) 22. März 2015 - 12:54 #

Was nützt der schwerste Schwierigkeitsgrad wenn die KI weiterhin dämlich ist.

Wenn Schwierigkeitsgrad nur bedeutet das Spiel kriegt buffs und der Spieler debuffs, dann scheiß auf ihn. (Hallo CIV, TW,...)

Wen es wie beim einem Schachsimulator ist mit der KI dann her damit.

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 13:03 #

Ich hab mal für "Egal" gestimmt, irgendwie sagt mir keine der Antwortmöglichkeiten wirklich zu. Hängt halt sehr stark vom Spiel ab. Souls-Spiele sind zum Beispiel nur dann "schwer", solange man sich nicht auskennt. Teil des Spiels ist es einfach die kryptischen Hinweise zu entschlüsseln und rauszufinden wo sich welche Waffen, Rüstungen und sonstige Items befinden. Hierbei gibt es keine Waffe die prinzipiell "die beste" ist, wie in so vielen anderen Spielen (von der BFG9000 in Doom bis zu Plasmawaffen in XCOM), sondern viele haben ihre speziellen Vor- und Nachteile die es zu berücksichtigen gilt. Desto mehr man über das Spiel lernt, desto leichter wird es. Beim ersten Durchgang hat mich der Capra Demon z.B. mehr als ein dutzend mal in den Boden gestampft. Inzwischen kann ich nebenher telefonieren und mach ihn im vorbeigehen. Das liegt aber nicht daran das ich jetzt die mega-voll-harte-super-reflex-sau geworden wär, sondern einfach eine gute Taktik weiß um ihn zu erledigen. Wissen ist Macht in Souls-Spielen. Umgekehrt werd ich bei Spielen wie Street Fighter jedes Jahr schlechter. SF4 hab ich nichtmal auf niedrigstem Schwierigkeitsgrad geschafft die "Kampagne" durchzuspielen.

Sciron 19 Megatalent - P - 16491 - 22. März 2015 - 13:19 #

"SF4 hab ich nichtmal auf niedrigstem Schwierigkeitsgrad geschafft die "Kampagne" durchzuspielen."

Sonic Boom spammen geht immer ;).

Major_Panno 15 Kenner - 2969 - 22. März 2015 - 13:18 #

Ich kann diesmal keine der Aussagen ankreuzen, weil für mich nicht das passende dabei ist. Ich mag komplexe Spiele, aber komplex muss nicht gleich schwer bedeuten. Europa Universalis 4 zum Beispiel ist komplex aber nicht schwer. Das gilt auch für einige strategische Brettspiele, die ich gerne spiele.
Außerdem finde ich, es gibt einen Unterschied zwischen schwer und schwer. Das sogenannte "Dark Souls"-schwer, bei dem ich zumindest den Eindruck habe, dass ich nur verliere, weil ich einen Fehler gemacht habe und das "absurd und nicht nachvollziehbar"-schwer, bei dem zB plötzlich die KI-Gegner völlig unlogische Vorteile bekommen wie zum Beispiel, dass die Einheiten schneller gebaut sind usw.
Die Batman Arkham Spiele hatten z.B. gut wählbare Schwierigkeitsgrade. Was ich zudem absurd finde sind Schwierigkeitsgrade, die ich nach einmaligem Durchspielen erst freischalte. Was soll mir das bringen, wenn ich es eh auf "sehr schwer" spielen möchte?

Das Spiel Dark Souls selbst war mir persönlich auch irgendwann zu schwer, nicht wegen des Schwierigkeitsgrades an sich, sondern wegen der Länge der Level und dem kompletten Verlust der Seelen, was dazu geführt hat, dass ich die Seelen teilweise völlig unnötig in Skills investiert habe, nur dass sie mir nicht verloren gehen. Ich persönlich finde das ein völlig unnötiges Spielkonzept aber ich weiß natürlich, dass viele Spieler gerade darin den Nervenkitzel sehen. Bei mir hat es aber dazu geführt, dass ich das Spiel niemals durchgespielt habe.

Bei Indie-Spielen wie Hotline Miami, Binding of Isaac und Super Meat Boy finde ich den Schwierigkeitsgrad hingegen genial und passend zum Spiel, weil ich einerseits mit der Gefahr des Permadeth leben muss, aber andererseits das Level immer überschaubar bleibt und ich dadurch eben einen Level meistern muss um zum nächsten zu kommen.

Ad statt Abo (unregistriert) 22. März 2015 - 13:20 #

IMHO hätte man aus dem Thema eine interessantere Frage machen können.

Was tut Ihr, wenn ein Spiel zu schwer ist?

O Freuen, dass es endlich eine Herausforderung gibt
O Cheaten
O Weglegen und was anderes machen, dann das Spiel verkaufen
O Bei Dark Souls sich von Fremden helfen lassen
O Bei Yt nach LPs suchen
O Eitel bei GG kommentieren, dass es zu leicht sei
O Den Stolz runterschlucken und auf leicht stellen

llg 13 Koop-Gamer - 1341 - 22. März 2015 - 13:34 #

1, 2 und 6.

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 13:59 #

7, 5 und letztendlich 3

zfpru 15 Kenner - P - 3299 - 22. März 2015 - 14:49 #

Die Videoanalyse eines LP kann bei einigen Spielen durchaus Sinn machen. Besonders bei Spielen die auf dem Prinzip "Try and Error" basieren. Ich erinnere mal an Rick Dangerous.

Makariel 19 Megatalent - P - 13852 - 22. März 2015 - 18:06 #

Ohne Demon's Souls Wiki würd ich wahrscheinlich heute noch vor Flamelurker sitzen ;)

Sturmrabe85 13 Koop-Gamer - 1325 - 22. März 2015 - 14:29 #

1, dann 5 und schließlich 7. Ich muss mir nichts beweisen und dieses elitäre Gehabe auf das man bisweilen in Spieleforen trifft, ist mir fremt. Wobei ich auch gestehen muss, dass ich Demon Souls tatsächlich verkauft habe.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 85127 - 22. März 2015 - 14:53 #

Ich würde hingegen einem richtigen Walkthrough eines Let's Play vorziehen. Da weiß der Spieler was und wie er es macht, bestenfalls kurz und knackig, und der Zuschauer muß sich nicht womöglich 1-3 15-Minuten-Videos reinziehen, bis beim Let's Player der Groschen gefallen oder der Erfolg gekommen ist, an der der Spieler festsitzt, um weiter zu kommen ;).

uLu_MuLu 14 Komm-Experte - 1913 - 22. März 2015 - 13:21 #

Um dieses Problem zu lösen würde ich vorschlagen, dass ein Spieler immer anhand von diversen Parametern (z.B. Reaktionsgeschwindigkeit KI, Allwissenheit, Trefferpunkte, o.ä.) seinen Schwierigkeitsgrad selbst festlegen kann.

marshel87 16 Übertalent - 5651 - 22. März 2015 - 13:23 #

Es darf schon fordernd sein. Aber nicht frustrierend... aber am liebsten hab ich es, wenn ich so vor mich hin spielen kann ohne sich großartig zu ärgern. Also darf oft auch etwas einfacher sein, Hauptsache macht Spaß! Z.B. Uncharted mit guter Aufmachung und Story macht mir auch auf leicht viel Spaß

quelaan 12 Trollwächter - 962 - 22. März 2015 - 13:30 #

Leider nicht das passende dabei, daher habe ich mal für "Egal" gestimmt.
Ich finde bei sowas kommt es immer auf's Spiel an.
Ich verstehe nur nicht wieso die Souls-Spiele immer als "hart" angesehen werden. Finde ich überhaupt nicht, man muss sich nur ein wenig damit befassen.
Bei anderen spielen wie Schlauchshooter geht es mir aber schon extrem auf die nerven wenn ich eine Passage 50x spielen muss weil die KI cheatet und ich deshalb im fortschritt nicht weiter komme. Die Spiele ich dann meist auf normal bis schwer, keinesfalls sehr schwer.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6946 - 22. März 2015 - 13:51 #

Ich mags klassisch, einfach 3-4 Modi und fertig. Ich spiele gerne locker-fluffig auf normal, wobei das, wsa früher normal war, heute schon unter schwer läuft. Egal, ich will einfach Spaß haben, tagelang an einem Punkt festzuhängen, da fehlt mir echt die Geduld zu.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4811 - 22. März 2015 - 13:56 #

Schwierigkeit ist wirklich von Spiel zu Spiel verschieden. Bei Shootern kommt es für mich auf die Atmosphäre an, die werden leichtestmöglich durchgespielt, was außer frustrierenden Toden sollte man da auch verpassen?
Bei anderen Spielen hängt es dann davon ab, wie sehr die sich an ihre Regeln halten und woher der Schwierigkeitsgrad kommt - Geschicklichkeitsherausforderungen werde ich komplett versuchen zu vermeiden (Platformer, die Batman-Reihe); wenn man nur wegen falscher Herangehensweise stirbt/zurückgesetzt wird und das Spiel einem die Ursachen und Alternativen hinreichen kommuniziert, bin ich da schon leidensfähiger.

DerStudti 11 Forenversteher - 768 - 22. März 2015 - 14:17 #

Ein ganz wichtiges Kriterium für einen Schwierigkeitsgrad, den ich als angemessen empfinde, wurde bisland höchstens in einigen Kommentar-Nebensätzen gestreift: Der Schwierigkeitsgrad muss zum Spiel(er)fortschritt passen.

Beißt man sich bereits am Tutorial die Zähne aus (Driver...), läuft eindeutig was verkehrt. So extrem sieht es aber zum Glück im Alltag selten aus. Da passiert es eher, dass offene Spielwelten unglücklich designed sind und der Spieler viel zu früh in zu harte Gegenden gelassen wird, ohne dass er entsprechende Warnungen erhält. Dann beißt er sich in 20 Versuchen die Zähne an der Stelle aus und steht am Ende, nach Glück, extremer Vorsicht und KI-Exploiting erster Güte, vor dem vermissten Hinweis...weil die Quest-Belohnung erst mit einem viel höherstufigeren Charakter genutzt werden kann.

Als Beispiel sei hier das erste Mass Effect genannt, wo nicht optisch zwischen anspruchsvolleren Nebenquest-Welten und normalen Grinding-Welten unterschieden wird. Will man nach Verlassen der Citadel erst mal alle Welten abgrasen und bei der Gelegenheit leveln, bevor man die Hauptquest fortführt, erlebt man an dieser Stelle schnell einige Frustmomente...

...nur um dann, nach Stunden des Kloppens durch immer gleich aussehende, Spielzeit schindende Welten mit minimalem Storyanteil die Hauptquest mit verbundenen Augen und auf den Rücken gebundenen Händen zu schaffen, weil man über hochstufige Ausrüstung verfügt und fast ausgeskillt ist. Das ist die andere Seite des Problems.

Meine persönliche Beobachtung ist, dass die Macher von Open World - Spielen als Reaktion hierauf entweder den Schwierigkeitsgrad generell sehr niedrig ansetzen oder sich auf mitlevelnde Gegner verlassen, etwa in TES Oblivion. Letzteres sorgt zwar für kontinuierliche Herausforderung und vereinfacht das Balancing, nimmt dem Spieler aber das Gefühl, Fortschritte zu erzielen. Denn seien wir doch mal ehrlich: Wenn ich mich stundenlang durch öde Wildnis und simple Nebenquests gekloppt habe, dann will ich doch auch den Lohn ernten...und zumindest in manchen Gebieten die einst gefürchteten Gegner fast durch bloße Willenskraft aus den Latschen werfen. Für dieses Gefühl der Überlegenheit habe ich immerhin gearbeitet!

Man erinnere sich auch an jene Missionen aus Echtzeitstrategie-Titeln, in die man einst im Grunde viel zu viel Zeit versenkt hat, nur um am Ende dann in einem Gefühl von totaler Überlegenheit mit einem mehrfachen, den Rechner zum Ruckeln bringenden Overkill über den unfähigen KI-Gegner herzufallen. Oder jene, in welchen man den Gegner nur mit teuren Superwaffen ohne Abwehrmöglichkeit geplättet hat...Hat hier jemand gerade "Dune 2" und "Harkonnen-Palast" gesagt? Hierbei handelt es sich um denselben Effekt wie bei Open World-Spielen: Das Spieldesign lässt "Bewegungsfreiheit". Im Idealfall führt das am Ende dann zum höchst befriedigenden Gefühl, sich den "totalen Sieg" erarbeitet zu haben. Im schlimmsten Fall rennt man vorher dutzende Male an die Wand, weil der eigene Spielrhythmus und der des Spiels nicht zusammenpassen.

Triton 16 Übertalent - P - 5591 - 22. März 2015 - 14:47 #

"Schwer ja, sehr komplex, nein: Ich will nicht stundenlang Tutorials und Handbücher wälzen."

Mir fehlt hierfür ein Gegenpart wie "Ich möchte es schwer und komplex".

Grade das mit Komplex ist für mich ein Streitthema, in meinen Augen hat Komplexität nichts mit der Schwierigkeit zu tun. Es hat damit zu tun das sich Spieler halt mit einem Spiel auseinandersetzen müssen um es zu meistern.

Ich spiele wieder mal WoT und da sieht man eigentlich in jedem Match das sie viele Spieler mit dem Spiel nicht auseinandergesetzt haben. Und wirklich komplex ist WoT nicht, trotzdem trifft man massenhaft auf Spieler die dem Gegner die Flanke oder das Heck ihres Panzer zeigen.

Und dafür ist es nicht nötig sich stundenlang mit Handbüchern auseinander zu setzen. Alles bei dem man nicht alles vorgekaut bekommt, das scheint für viele Spieler zu komplex zu sein. Oft ist einfach das Problem das sich Spieler nicht mit einem Spiel auseinandersetzen und es dann als zu Komplex ablehnen.

Besonders bei Onlinespielen ist ja oft das auseinandersetzen mit der Komplexität eines Spiels das wichtigste, da es stark den Skill des Spielers beeinflusst. So als würde man dem Char in einem Spiel irgendwelche Fähigkeiten leveln.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12327 - 22. März 2015 - 15:00 #

Hach, das ist alles relativ. Ich komme sehr gut mit Stealth-Spielen und Deckungsshootern zurecht, gern auf schwer. Actionspiele mit Nahkampf fallen mir nicht so leicht. Eine jederzeit änderbare Schwierigkeitswahl ist eigentlich immer gut. Zuletzt habe ich das vermisst bei Mordors Schatten. Habe es nur 3 Stunden gespielt und finde es zu schwer in den Kämpfen. Liegt da aber auch an der seltsamen Spielmechanik, bei der Gegner besser werden, wenn man an ihnen scheitert. Muss zugeben, dass ich das System nicht so recht verstehe^^ Vielleicht soll man auch erst grinden oder so.

Izibaar 16 Übertalent - 5857 - 22. März 2015 - 15:45 #

Schwierigkeitsgrade, ja. Aber nicht wählbar sondern dynamisch. Wenn der Boss zu schwer ist einfach noch ein paar Pogopuschel umklatschen, bis er schaffbar wird. Quasi Können mit Zeit erkaufen. Funktioniert in jedem Genre, aber macht nicht bei jedem Spiel Sinn (zB Tetris wie oben jemand erwähnte).

jeef 12 Trollwächter - 887 - 22. März 2015 - 16:07 #

Kann ich nicht wirklick beantworten Jahre lang auf kein Spiel mehr getroffen
wo "schwer" zutrifft außer es war von vornherein schon als solches gekennzeichnet und da weiß man eigentlich worauf man sich einlässt ;)

Sollte ich bei solchen Titel wirklich mal gar nicht weiter kommen "Walkthrough" nen LPs sicher nicht die erzählen Ja lieber ihre Lebensgeschichte oder unterhalten sich übers aktuelle TV Programm.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24225 - 22. März 2015 - 16:08 #

Es hängt vom Genre ab. Ein Adventure darf zu leicht sein, aber bei einem Fußballspiel will ich nicht jede Partie 5:0 gewinnen. Wichtig ist mir, dass die Checkpoints nicht zu weit vonander entfernt sind. Eine Szene hundert Mal spielen macht nicht jedem Spaß.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9234 - 22. März 2015 - 17:16 #

Normal ist das neue Easy ^^

namenloser (unregistriert) 22. März 2015 - 18:15 #

Da fehlt leider noch die Option: "Schwer, Nein; Komplex, Ja"

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23244 - 22. März 2015 - 20:20 #

"Ich will beim Spielen entspannen. Das kann ich nicht, wenn ich ständig verliere."

Ich habe mich für diese Antwort entschieden, denn das ist die Prämisse, nach der ich hauptsächlich vorgehe. Ich war noch nie der Typ Spieler, der die Herausforderung in einem Spiel sucht, bei mir sind es ganz andere Faktoren, die Spielspaß auslösen: Story, musikalische Untermalung, Art-Design, Atmosphäre und das alles optimalerweise in schöner Graphik. An einem Super Meat Boy hätte ich garantiert keine Freude, dafür hat mir The Order 1886 wirklich gut gefallen. Eben weil es die Punkte, die mir wichtig sind, in meinen Augen hervorragend umgesetzt hatte, trotz der spielerischen Anspruchslosigkeit und Gängelung.

Dennoch habe ich auch nichts gegen eine gewisse Herausforderung. Rayman Origins habe ich damals perfektioniert und in fast allen Levels bessere Ergebnisse erzielt, als für die Platin-Trophäe notwendig gewesen wären. Spec Ops: The Line habe ich auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad gezockt und musste mich an einigen Stellen wirklich durchbeißen, ehe ich weiterkam. Ori and the blind Forest wird auch in meine Spielesammlung kommen und dann schau ich mal, wie weit ich darin komme.
In den meisten Fällen wähle ich aber den leichtestmöglichen Schwierigkeitsgrad, denn: Ich möchte entspannen, nicht arbeiten.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12269 - 22. März 2015 - 20:36 #

Solange es eine Lernkurve gibt schon relativ schwer. Aber selbst da ist es wichtig, dass man sich vom Spiel nicht unfair behandelt fühlt

Namen (unregistriert) 22. März 2015 - 21:43 #

Spiele brauchen grundsätzlich Schwierigkeitsgrade, damit's jeder selbst festlegen kann.

= give me ez mode !

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 32914 - 22. März 2015 - 21:48 #

Da keine für mich passende Antwort dabei war, hab ich für "Egal" gestimmt. ;) Mir geht es in Spielen so, dass ich schon gefordert werden will, wenn ich einfach so locker durchspazieren kann, dann langweilt mich das. Frustrierend darf es aber auch nicht sein. Ich hab nix dagegen, manche Stellen wiederholen zu müssen und beiße mich gerne auch mal durch, aber Ewigkeiten irgendwo festhängen will ich auch nicht. Oftmals hat Frust aber auch was mit schlecht gesetzten Checkpoints zu tun. Da reg ich mich dann nicht auf, weil etwas zu schwer war, sondern weil ich viel zu viel wiederholen muss. Deswegen mag ich freies Speichern oftmals lieber.

Naja, auf jeden Fall wähle ich in den meisten Spielen den mittleren Schwierigkeitsgrad und stelle ihn auch mal höher, wenn es mir immer noch zu leicht ist. Kommt aber nicht so oft vor. Jedoch gibt es auch Genres, in denen ich es direkt im höheren Schwierigkeitsgrad versuche, weil ich diese Genres gut beherrsche, ein Beispiel wären da Stealth-Spiele.

Und viele schreiben ja hier, dass sie nach einem anstrengenden Tag entspannen wollen und deswegen auf Leicht spielen. Ich hab auch solche Tage, aber an denen spiel ich dann einfach keine Spiele, die stressig sein könnten (wie z.B. Actionspiele), sondern ein schönes ruhiges Point&Click-Adventure. Da kann ich sehr gut entspannen und hab Spaß dabei. :)

Lorin 15 Kenner - P - 3715 - 22. März 2015 - 21:53 #

Egal, für jeden Topf gibt es einen Deckel. Nur weil ich DarkSouls nicht spiele muss es nicht leichter werden. Und wer weiß vielleicht probiere ich ja auch Bloodborne auch mal aus.

Calmon 13 Koop-Gamer - 1222 - 22. März 2015 - 23:58 #

Wenn das Spiel mich begeistert will ich Schwer und unfair. Ich liebe es, wenn mich die KI mal besiegt. Alles andere ist doch kalter Kaffee.

Epkes 12 Trollwächter - 1008 - 23. März 2015 - 0:14 #

Der Schwierigkeitsgrad sollte fest sein. Bei Demon's Souls ist bei mir die Grenze. Schwerer würde es mir vielleicht nicht mehr so gut gefallen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3197 - 23. März 2015 - 10:54 #

Ich oute mich einfach mal: Ich zocke seit 25 Jahren, und habe sicher schon viele Spielabspänne gesehen. Aber ich zocke aus Prinzip jedes Spiel auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad - es sei denn, der nimmt einem Möglichkeiten. Bei irgendeinem RPG war das mal so, dass "einfach" hieß, dass man die Charakterwerte nicht selbst vergeben durfte - so etwas muss ich dann nicht haben.

Wenn ich mich z.B. durch ein auf "einfach" stehendes The Last of Us gekämpft habe, dann bin ich auch dutzende Tode gestorben. Habe dabei aber die Geschichte genossen und meist beim zweiten Anlauf bestimmte Situationen gemeistert.

Ich möchte einfach nicht mehr Frust oder häufigere Wiederholung in Spielen haben. Das würde unterm Strich mein Spielerlebnis verschlechtern, auch wenn vielleicht ein größeres Erfolgserlebnis beim Schaffen von Endboss X nach 68 Versuchen stattfindet - den permanenten Frust würde das bei mir persönlich nicht ausgleichen.

Vielleicht mit einer der Gründe, warum mich diese ganzen "So schwer wie möglich"-Roguelike-Indiespiele so wenig anmachen...

Herausforderungen habe ich im echten Leben - da würde ich mir manchmal wünschen, ich könnte den Level so einfach anpassen ;-)

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13403 - 24. März 2015 - 10:10 #

Dito bei mir, nur dass ich es immer erst mal auf "Normal" versuche. Musste aber auch schon manchmal auf leicht switchen ;-)

Am besten finde ich Spiele, bei denen der Schwierigkeitsgrad nicht permanent ist. So kann ich an einer Stelle, wenn ich sie ums Verrecken nicht schaffe, auch mal die Schwierigkeit runterdrehen und danach wieder hoch. Spaß macht es trotzdem :-)

BigBS 15 Kenner - P - 3041 - 23. März 2015 - 11:34 #

Ich spiele fast alle Spiele auf normal an. Merke ich dann irgendwann, dass es doch viel zu leicht ist, passe ich den Schwierigkeitsgrad halt an (wenn das Spiel das auch so erlaubt).

Gibt aber auch Spiele, wie z.B. "The last of us" die ich direkt noch einmal spiele, dann aber direkt auf den höchsten Schwierigkeitsgrad.

Und so richtig schwere Spiel wie "Dark souls" spiele ich erst gar nicht. Dafür bin ich einfach nicht frustresistent genug. :)

euph 23 Langzeituser - P - 41191 - 23. März 2015 - 11:53 #

Rechtschreibfehler: hohen Schwierkgkeitsgrad

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 23. März 2015 - 11:57 #

Es passt nicht ganz zum Thema, aber warum wird nicht anders mit dem Thema Schwierigkeitsgrad umgegangen?

Beispiel: Ego-Shooter X auf Schwierigkeitsstufe "normal". Monster hp 100%, Monster verursacht Schaden von 100%. Auf Schwierigkeitsstufe "schwer". Monster hp 130%, Monster verursacht Schaden von 130%. Wow.....was für eine Herausforderung!

Was soll mich als Spieler bitte motivieren statt auf normal aus schwer zu spielen? Nur, dass das Monster 30% mehr hp hat und der Kampf daher statt 1 Minute dann 1 Minute und 10 Sekunden dauert?

Diablo III ist ein Beispiel dafür, warum man höhere Schwierigkeitsgrade überhaupt anstreben sollte (als Spieler). Besserer Loot!

Wenn man jetzt noch so weit gehen würde und ein Spiel auf "schwer" mit weiteren (für den Spieler) lohnenswerten Dingen wie neue Maps/Level oder zusätzlichen Spieleinhalten zu bestücken, dann würde wohl auch mehr leute auf "schwer" spielen.

Hab das alles etwas komisch geschrieben, hoffe, ihr versteht was ich meine :D!

Gruß
Cornerstone

MichaelKah 12 Trollwächter - 837 - 23. März 2015 - 11:59 #

Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad kann nicht als allgemeine Lösung angesehen werden. Es gibt Spiele, die definieren den Schwierigkeitsgrad anders.
Nehmen wir mal "Elite: Dangerous" als Beispiel: Schlechtes Handbuch, unstrukturierte Tutorials plus eine komplexe Steuerung mit vielen Tastatur- und Joystick-Kommandos, mit der man das Fliegen des eigenen Raumschiffs so lernen muss, als würde man das Autofahren neu lernen (übertrieben gesagt).
Hin und wieder macht es mir auch Spaß, mich in so ein Spiel einzuarbeiten, aber wenn ich mich hin und wieder durch ein "Heavy Rain" mit seinen eingestreuten Quick-Time-Events einfach nur berieseln lassen kann, macht das auch Spaß.
Und alle anderen Spieletypen haben normalerweise mehrere Schwierigkeitsstufen.
Meine Wahl fiel deshalb auf "es gibt für jedes Spiel eine Zielgruppe".

Novachen 18 Doppel-Voter - 12933 - 23. März 2015 - 14:04 #

Habe gestern für "Sehr schwer. Es darf aber nicht frustig sein" abgestimmt.

Aktuelle Spiele sind für mich eigentlich fast ausnahmslos zu einfach. Frustig heißt für mich... cheatende KI oder ähnliches. Und das gibt es leider auch viel zu häufig. Hohen Schwierigkeitsgrad weil sich die KI nicht an die Regeln hält, geht echt nicht. Dann soll das Spiel lieber leichter sein.

Eine gute Schwierigkeitskurve, die auch die Zugänglichkeit vereinfacht, darf es aus meiner Sicht aber schon haben. Wenn es direkt zu Beginn in die Vollen geht, hat man doch eher das Problem, dass das Spiel im Laufe immer leichter anstatt schwerer wird.

Halo auf Legendary ist ja immer mit das bekannteste Beispiel. Das erste Level ist daher bei jedem Teil der schwierigste.
Das erste FarCry war dagegen wegen seiner cheatenden KI hingegen immer extrem schlechter Stil und war halt nur so schwer, weil sich die KI nicht an die Regeln hielt.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21367 - 23. März 2015 - 15:05 #

Schwer, aber fair - heisst die Devise. Im Gegensatz zum echten Leben ist es doch eigentlich toll, dass man in einem Spiel mal verlieren und wiederholen darf, ohne gleich den Job zu verlieren, von Mitmenschen als Loser abgestempelt, von Kleinkindern angespuckt, Bettlern mit Matsch beworfen und von Paparazzis ausgelacht zu werden, waehrend die Perfektionspolizei schon nach der Zwangsjacke greift. Ahhhh, und jetzt schnell wieder zurueck zu Alien Isolation, ich brauche mal wieder so richtig einen ins Zahnfleisch!

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19144 - 23. März 2015 - 15:06 #

Ich sehe das recht pragmatisch. Letztendlich wählen die meisten Spieler ihre Spiele nach Setting und/oder Spielmechanik aus und nicht nach Schwierigkeitsgrad.
Und die meisten Spieler lesen auch nicht stundenlang Foren und Newskommentare um zu wissen ob das gewünschte Spiel schwer oder leicht sein wird.
Die Konsequenz ist es sollte eine Schwierigkeitseinstellung geben.

Und ganz ehrlich so Aussagen wie "das Spiel erleben wie der Entwickler das wollte". Genau dafür gibt es den normal Schwierigkeitsgrad.

MrWhite 12 Trollwächter - 922 - 23. März 2015 - 18:29 #

Eine gewisse Herausforderung soll da sein, aber mittlerweile bin ich ein bequemer Spieler geworden, der gerne an einem kurz zuvor gesetzten Checkpoint weiterspielen kann. Es frustriert mich mittlerweile sehr schnell, wenn ich lange Abschnitte erneut spielen muss. Auf Bloodborne freue ich mich trotzdem :D

Peterchens Mondfahrt 12 Trollwächter - 927 - 24. März 2015 - 0:48 #

Grundsätzlich: Ich will beim Spielen entspannen. Das kann ich nicht, wenn ich ständig verliere.

Es hat mich auf "Leicht" gut unterhalten in XCOM das Endspiel zu erreichen. Nun kann ich mit sehr guten und gut ausgerüsteten Soldaten gemütlich Entenjagd auf Aliens machen.

Dann wollte ich doch mal den krass brontalen Long War Mod probieren und muss sagen: Ja! Long War ist schon ein deutlich komplexeres und fordernderes Spiel. Ich habe darin an einer Einsatzmission mal nen ganzen Abend getüftelt oder auch mal zwei. Es gibt Missionen, da sagen die Entwickler ganz klar: Die sollst Du nicht gewinnen. Da sollst Du garnicht hinfliegen. Wäre ein reines Minusgeschäft.

Ich ärgere mich vor allem darüber, dass, wie schon im Standardspiel auf "Normal", die Alien mit Plasmapistolen über das halbe Feld hinweg tödliche Schadensmengen austeilen. Knipps, Knipps, Tot. deren unverhältnismäßig hohe Werte gegenüber meinen Soldaten frustrieren mich mehr als der Umstand, dass ich x-mal neu ansetzen und den Weg variieren muss.

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