Diablo 3: "Wir haben die Spieler enttäuscht"

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Denis Michel 139025 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
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6. März 2015 - 22:03
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Der katastrophale Launch von Diablo 3 (GG-Test: 9.0) dürfte vielen Fans der Spielreihe bis heute in Erinnerung geblieben sein. Doch auch bei Blizzard scheint er tiefe Wunden hinterlassen zu haben. Fast drei Jahre nach dem Release sprach der Game Director Josh Mosqueira im Zuge der GDC 2015 über die Gründe hinter dem Debakel und räumte massive Fehler seitens des Studios ein. Laut Mosqueira wurde das Interesse der Fans an dem Titel stark unterschätzt. Die Menge von 6,666 Millionen Einheiten, die das Unternehmen innerhalb des ersten Jahres verkaufen wollte, ging bereits in den ersten paar Tagen über die Ladentheken. Die schwer kalkulierbare Popularität der Marke war für Blizzards Startvorbereitungen zu viel gewesen, weshalb die Veröffentlichung am Ende ins Schwanken geriet.
Selbst unsere kühnsten Schätzungen für den ersten Verkaufstag waren am Ende viel zu konservativ. Und das schmerzt. Die Leute haben zehn Jahre lang darauf gewartet, Diablo 3 spielen zu können und die schlimmste Befürchtung bei einem permanent mit dem Internet verbundenen Spiel ist, dass es nicht spielbar ist. Genau das ist passiert. Die Verkäufe und die Wertungen hatten keine Bedeutung. Für uns zählte die Meinung der Spieler. Wir haben sie enttäuscht und das fühlte sich miserabel an.
Aus dem berühmt berüchtigten “Fehler 37” habe das Team eine Lehre gezogen und die gemachten Erfahrungen in die Erweiterung Reaper of Souls (GG-Test: 9.5) einfließen lassen, deren Start laut Mosqueira zu den geschmeidigsten in der Geschichte des Unternehmens zählt.

Doch nicht nur der Launch von Diablo 3 war ein Problem, auch das zu Beginn noch sehr unausgewogene Balancing und der viel zu hohe Schwierigkeitsgrad nagten am Spielspaß. Am Ende lief es darauf hinaus, dass die besten Helden von Sanktuarium auf der Suche nach neuen Gegenständen lieber Terrakotta farmten und unzählige Vasen vernichteten, als gegen die Monster zu kämpfen. Und wenn am Ende etwas wertvolles droppte, dann war es für eine andere Klasse. Mosqueira selbst gibt an, rund 104 Stunden mit seinem Barbaren im Spiel verbracht zu haben, bis er den ersten legendären Gegenstand bekam. Und das war am Ende ein Köcher. Es war der Moment, an dem er realisierte, dass etwas in dem Spiel gewaltig falsch läuft.

Ein weiteres Problem war das Auktionshaus. Von den Entwicklern mit guter Absicht ins Spiel integriert, den aus dem Vorgänger bekannten Account- und Item-Diebstählen entgegenzuwirken, setzte es beinahe das komplette Belohnungssystem des Spiels außer Kraft. Am Ende hat es laut dem Game Director gerade mal 20 Minuten gedauert, um die Entscheidung zu fällen, das Feature aus dem Spiel zu entfernen.

Ardrianer 19 Megatalent - 19079 - 6. März 2015 - 22:08 #

Alles richtig, aber sie haben es noch gut gedreht und das jetzige Spiel entspricht dem, was ich von D3 erwarte. :)

PatStone99 16 Übertalent - 4083 - 6. März 2015 - 22:19 #

Was die Einlog-Problematik angeht, da hat es in der Releasenacht von RoS tatsächlich nur wenige Stunden gebraucht, bis man loslegen konnte. Diablo 3 habe ich nach diversen Versuchen einfach bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Allerdings hat sich das Drama mit WoW: Warlords of Draenor dann wiederholt. Alle wollten gleichzeitig durch das Dunkle Portal & nicht alle fanden sich nach dem Ladebildschirm auf der anderen Seite wieder. Auch dort durfte man, mit Pech, getrost ausloggen & eine Mütze voll schlaf nehmen.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 59857 - 6. März 2015 - 22:28 #

Hatte damals die Starteredition gespielt und war wenig überzeugt. Bin dann erst nach Patch 1.08 eingestiegen und fand es gut. Und mit RoS ist es jetzt richtig klasse. Wäre schön, wenn sie eine zweite Erweiterung veröffentlichen würden. Interesse und Spieler gibt es nach wie vor genug.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7446 - 6. März 2015 - 22:41 #

Sehe ich genau so.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2194 - 6. März 2015 - 22:34 #

Es ist ja schön, dass die Entwickler "Fehler" zugeben, die sie im Nachhinein ziemlich gut ausgebügelt haben. Was ich aber nicht so ganz glauben kann ist, dass man den Erfolg unterschätzt hat. Haben die die Jahre vor Release denn keinen Kontakt zur Außenwelt gehabt?

Aber wie gesagt, so wie Diablo 3 jetzt ist, ist es gut und für mich ein würdiger Nachfolger für D2 LoD.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7446 - 6. März 2015 - 22:42 #

Captain Hindsight to the service ;) Hättest du im Vorhinein Millionen Dollar darauf gesetzt? immerhin war D2 schon 10 Jahre her, vielleicht wollte keiner mehr das Konzept, vielleicht war es ein Fehler die Skilltrees zu ändern... es gab sicherlich im Vorhinein genug Gründe sich nicht 100% sicher zu sein.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9701 - 6. März 2015 - 22:53 #

Dann sollen sie halt wie David Braben schätzen...der kleckert auch nicht mit Zahlen. ;-)

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2194 - 7. März 2015 - 9:45 #

Ich nicht, denn ich habe nicht so viel Geld! ;)
Aber allein an den Vorbestellungen hätte man doch sehen können, dass es ein gewisses Interesse an dem Titel gab, um nicht zu sagen einen kleinen Hype. Und Blizzard sollte eigentlich Erfahrung darin haben, diese Zahlen und Trends einigermaßen korrekt voraus sagen zu können.

brabangjaderausindien 13 Koop-Gamer - 1455 - 6. März 2015 - 23:40 #

leider kein Wort zum verniedlichten Artdesign. Auch wenn der Grafikstil im Addon deutlich ur-diablo-iger und düsterer wurde - der dritte Teil war da leider in dieser Hinsicht eine einzige große, un-mutige Enttäuschung...

Hartmann 10 Kommunikator - 392 - 7. März 2015 - 0:27 #

Die üblichen Versprechungen: "Wir haben aus unseren Fehlern gelernt, in Zukunft wird alles besser, wir hören jetzt auf die Community..etc."

Mich haben sie als Kunden verloren, das Spiel hat mich gewaltig enttäuscht.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4266 - 7. März 2015 - 1:20 #

Mit dem Unterschied, dass Blizzard schon längst hat Taten folgen lassen.
Das Auktionshaus ist weg und das Lootsystem wurde überarbeitet.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 7. März 2015 - 5:38 #

Eben. In seinem jetzigen Zustand ist das Spiel sehr gelungen.

Sindbadius 11 Forenversteher - 552 - 7. März 2015 - 18:04 #

"Mit dem Unterschied, dass Blizzard schon längst hat Taten folgen lassen."
Genau so ist es. Und das schätze ich an Blizzard... sie arbeiten an ihren Spielen weiter.

Nahme (unregistriert) 7. März 2015 - 0:57 #

Und lernen wir daraus? Also etwas was Ubisoft mit AC2 zuvor lernte, und auch EA mit Sim City ?
Ja? O_O
Toll!! Ihr seid die besten!

Leider war das nur der Positive "Handlungsstrang" den ich in den Kommentaren erwähnen möchte.. :)

Cat Toaster (unregistriert) 7. März 2015 - 1:19 #

Ja, habt hier. Bei Diablo 2 und mir allerdings zum letzten Mal.

gnuelpf 13 Koop-Gamer - P - 1316 - 7. März 2015 - 6:04 #

Man kann über Blizzard ja denken was man will. Der Start war damals echt übel und das Balancing und auch das AH ebenfalls. Aber nur wenige Firmen im Bereich Spiele beherrschen Produktpflege so wie Blizzard. Das Spiel ist spätestens seit dem Addon so wie es sein soll. Andere Firmen lassen ihre Produkte einfach sterben. Blizzard pflegt seine Produkte über viele Jahre. Da können sich die meisten eine Fette Scheibe abschneiden.

Justmy2cents@work (unregistriert) 7. März 2015 - 6:05 #

Ich kann mich gut an den Start erinnern. Das Spiel ist heute anders und klar besser. Eins war der Start aber mit Sicherheit nicht - und zwar "katastrophal"...

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 7. März 2015 - 6:19 #

Wenn man sich gar nicht erst ins Spiel einloggen konnte oder permanent wieder rausgeflogen ist, das Spiel also de facto unspielbar war, dann kann man sehr wohl von einem katastrophalen Spielstart sprechen.

Justmy2cents@work (unregistriert) 7. März 2015 - 6:49 #

Du übertreibst völlig. Das gilt ging vielleicht 2 Stunden nach Releade so, dann lief es weitgehend. Nur gibt es hier den massiven Drang alles zu skandaliesieren.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19228 - 7. März 2015 - 7:18 #

Also sorry, das hat sich mehrere Tage hingezogen. Mal gings mal gings nicht. Und auch wenn man einloggen konnte gab es oft herbe Lags.

Eine andere Erfahrung kann nur mit massivem Glück beschrieben werden.

Lorion 17 Shapeshifter - 7630 - 7. März 2015 - 7:30 #

Achja, ich vergass, du hast ja den totalen Durchblick und weisst besser wie das Spiel bei jedem einzelnen lief, als derjenige selbst. Ohne dich wäre ich tatsächlich weiter dem Irrglauben erlegen das ich sogar noch Tage nach dem Release massive Lags oder sogar Warteschlangen beim erstellen eines Singelplayerspiels hatte...

Denis Michel Freier Redakteur - 139025 - 7. März 2015 - 8:00 #

Sorry, aber das ist großer Quatsch. Ich war auch einer der Erstkäufer. Der Fehler 37 zog sich über mehrere Tage hinweg. Den drücken sie heute nicht umsonst auf die T-Shirts. ;)

Red Dox 16 Übertalent - 4235 - 7. März 2015 - 9:21 #

Ja, wenn man die Fanbrille aufsetzt und ein paar Jahre zurückblickt, dann war Fehler 37 halb so schlimm. Da kommen einem dann Tage mit dem Müll halt nur wie ein paar Stunden vor und Leute die sich heute noch darüber aufregen, die skandalisieren halt weil sie Internet Dramatoren sind.

steever 16 Übertalent - P - 5733 - 7. März 2015 - 11:51 #

Erinnerst du dich vielleicht nur an den Konsolenstart? ;O)

Sindbadius 11 Forenversteher - 552 - 7. März 2015 - 20:57 #

Ich hatte nie wirklich große Server Probleme am Start. Und ein Spiel zu verteufeln, weil es ein paar Tage nach Release größere Probleme hat, finde ich schon echt heftig! Es zeigt mir nur, wie unzufrieden und aggressiv viele Menschen sofort werden. Zugegeben, ich konnte am Anfang auch nicht direkt einloggen und spielen. So what? Man kann im leben auch mal locker bleiben. Ist doch immer das gleiche... dann haten die Leute erstmal übelst in den Foren rum und schreien, das Spiel sei der letzte Schrott, wollen Blizzard auslöschen und werden nie wieder ein Spiel von denen anpacken.

Toxe 21 Motivator - P - 28877 - 7. März 2015 - 23:33 #

Schon frech, wenn man sich was gekauft hat und die Leistung nicht in Anspruch nehmen kann und deswegen unzufrieden ist...

Ich habe schon genug MMORPG Launches und Addons mitgemacht und der D3 Launch gehört ganz klar zu den miesesten. Da haben die Leute jedes Recht, deswegen sauer zu sein.

Dem Spiel das jetzt noch nachzutragen und nicht anzuerkennen, wie viel sich verbessert hat, wäre allerdings in der Tat nicht fair.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9701 - 8. März 2015 - 0:42 #

Dabei hat Blizzard sich selbst noch übertroffen beim Launch: Mit Warlords of Draenor.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11163 - 7. März 2015 - 11:07 #

das enttäuschendste dabei war der online-zwang der die eigentlich schon in den startlöchern befindende modszene zur totgeburt werden lies. dass es sehr wohl dann auch ohne geht, haben sie ja bei der konsolenversion gezeigt. das empfinde ich als PC'ler einfach nur als verarschung.
für mich ist daher auch der eigentliche spirituelle nachfolger der serie Torchlight 2. da habe ich obendrein auch eine anspruchvollere char-entwicklung und ein komplexes item-system.

Kirkegard 19 Megatalent - 15747 - 7. März 2015 - 11:07 #

Dafür das RoS so überraschend gut ist, kann ich auch mal vergessen ;-)

maddccat 18 Doppel-Voter - 11584 - 7. März 2015 - 11:45 #

Bananenprodukt.

Blizzard hat mit Diablo 3 eindrucksvoll gezeigt, wie man nach Release aus einem schlechten Spiel doch noch ein gutes machen kann. Gut, mit dem einen oder anderen Fehlversuch bzw. hin und her und dass man extra noch ein Addon dafür kaufen muss ist eigentlich ein Witz, aber letzten Endes hat es doch noch geklappt. Das aktuelle Diablo 3 braucht sich vor seinen Vorgängern nicht mehr verstecken.

Azzii (unregistriert) 7. März 2015 - 11:48 #

Als grosser Diablo1+2 Fan war ich richtig enttäuscht von Diablo3. Nicht nur den Kram wie das AH, das sie nach zig Patches endlich wieder entfernt haben. Nein die Welt ist meist zu klein, schlauchig und lieblos, die Story-Integration in die Welt ist nach dem 1. Akt quasi nicht mehr vorhanden und das Charaktersystem gefällt mir nicht ansatzweise so gut wie die Skilltrees früher.

Für mich ist es insgesamt kein gutes Spiel und macht insgesamt einfach keinen Spass. Sone Suchtwirkung wie bei den Vorgängern kam bei mir nie mehr auf.

Sindbadius 11 Forenversteher - 552 - 7. März 2015 - 17:55 #

Objektiv betrachtet ist Diablo 3 sehr wohl ein gutes Spiel geworden. Zu sagen "es ist kein gutes Spiel" ist doch quatsch. Also bleib mal objektiv.

BigBS 15 Kenner - P - 3068 - 7. März 2015 - 11:53 #

Ähm, der viel zu hohe Schwierigkeitsgrad? Reden wir hier von D3??

Das war doch voll einfach. Komisch.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11584 - 7. März 2015 - 11:55 #

Dann hast du nicht weit genug gespielt.^^

Makariel 19 Megatalent - P - 13950 - 7. März 2015 - 13:58 #

Durchaus möglich, mich hat das Spiel nämlich nicht in den höchsten Schwierigkeitsgrad gelassen, nachdem ich mich durch die niedrigeren Schwierigkeitsgrade geschnarcht hab. Level von meiner Barbarin war zu niedrig. Tolles balancing. Mir war es dann wirklich zu blöd noch 3 Level lang grinden zu gehen, bis ich endlich einen Schwierigkeitsgrad ausprobieren darf bei dem ich vielleicht nicht eingeschlafen wär. Und das nach Fehler 37 und wenn ich mal drin war immer wieder disconnects. In einem Fall musste ich denselben Gang 5 mal in Folge machen, weil das Dumme System nichtmal ordentlich gespeichert hat und mich der ständige DC wieder zum Login-Screen gekickt hat.

Diablo 3 ist für mich gestorben. Ich war so enttäuscht von Blizz, hab nichtmal mehr die Starcraft 2 Expansions angesehen.

Grumpy 16 Übertalent - 5229 - 7. März 2015 - 14:07 #

dann hast du ja schon seit ewigkeiten nicht mehr gespielt, das ist doch schon laaange nicht mehr so

Bad Wolf 23 Langzeituser - - 40670 - 7. März 2015 - 14:44 #

Hihi...dann hast du mit Inferno ja die besten Dinge verpasst! :-D

The Giants Heart (unregistriert) 10. März 2015 - 18:20 #

Mit Starcraft 2 hast nix verpasst, das ist selbst auf höchster Schwierigkeitsstufe einfach nur schnarchig.

D3 habe ich mit AlwaysOn & Auktionshaus nicht mal angefasst.

Despair 16 Übertalent - 4753 - 7. März 2015 - 11:57 #

Der einfachste Schwierigkeitsgrad war viel zu leicht, danach wurde es zunehmend heftiger.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. März 2015 - 13:15 #

Ohhh ja. Als Barb war man richtig aufgeschmissen auf Qual 1...

Toxe 21 Motivator - P - 28877 - 7. März 2015 - 23:38 #

Ja, hoher Schwierigkeitsgrad. In den ersten paar Wochen war Inferno extrem hart. Für die meisten Leute war am Anfang von Inferno Akt 2 quasi Ende. Und da man ja auch kaum gute Drops gefunden hat, ging dann die große Frustration los. Ich hatte damals Inferno Akt 2 noch mit meiner Dämonenjägerin beendet, davon konnten ein paar Bekannte mit ihren Nahkampfcharakteren nur träumen. Die haben in Akt 2 übelst auf die Mütze bekommen.

Der Schwierigkeitsgrad zu Launch ist mit dem extrem flexibel einstellbaren System von heute komplett gar nicht zu vergleichen.

Jepp, D3 war hart.

Tyntose 13 Koop-Gamer - 1697 - 7. März 2015 - 12:24 #

Business-Geplapper, sparsam kalkuliert, die haben gar nix unterschätzt. Lasst euch nicht trollen.

Sciron 19 Megatalent - P - 16941 - 7. März 2015 - 13:11 #

Ich spiele Diablo 3 erst seit rund einer Woche und hab von den Anfangsproblemen selbst nicht viel mitbekommen. Finde es in seiner jetzigen Form (selbst mit dem "alten" 2.0.9-Patch auf der 360) echt top und bin froh mit dem Kauf bis zum Konsolenrelease gewartet zu haben.

Nokrahs 16 Übertalent - 5756 - 7. März 2015 - 14:29 #

Ja passt schon. 3 Jahre nach Release das alte Thema noch mal anschneiden. Wozu? Blizzard können vor mir aus gerne "Diablo 4" oder das nächste D3 "add-on" rauskloppen, denn die D3+RoS Maps sind inzwischen ausgelutscht.

400er HC Paragon Chars, Lust auf mehr aber kann die Maps nicht mehr sehen. Dafür können sie gerne diesen Team-Shooter behalten. :)

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7642 - 7. März 2015 - 14:30 #

Mit Diablo 3 hat Blizzard sich bei mir den guten Ruf versaut. Ist seit dem auch nur ein gewöhnlicher Entwickler bei dem man auf keinen Fall vorbestellen kann sondern unbedingt erst Tests oder Sales abwarten muss.

Hab es seit den ersten 3 Wochen nicht mehr gespielt. Meine damalige DSL RAM2000 Leitung war nicht immer stabil. Minimaler Verbindungsabbruch und schon aus dem Spiel geflogen wobei kein Fortschritt gespeichert wurde. Dazu das man es erst mal geschafft hat Fehler 37 zu vermeiden. AllWays-On hat mir den Spielspaß geraubt und dann der Hohn, als die Konsolenversionen raus kamen, ohne versch*****es Auktionshaus mit normalem Dropsystem. Das Charaktersystem war einfach nur Sch***e da es nur einen "Guten-Build" mit Fertigkeiten gab.

Ich hab keine Ahnung wie man durch Inkompetenz, eine Fortsetzung so versauen kann. Hab zwar schon gehört, dass vieles durch Patches verbessert wurde, Allways-On und das miese "One-Build" Fertigkeit-System ist immer noch da. Gibt keinen Grund das Spiel jetzt mit VDSL noch zu spielen.

crux 13 Koop-Gamer - 1765 - 7. März 2015 - 16:21 #

Was helfen dir die Tests, auf die du wartest, wenn GamersGlobal wieder nur auf den Namen schaut und eine 9.0 fuer Murks heraushaut?

Cat Toaster (unregistriert) 7. März 2015 - 19:57 #

Vielleicht liest er den Text und von dem was den Autor begeistert rollen sich ihm die Fußnägel auf?

Sindbadius 11 Forenversteher - 552 - 7. März 2015 - 17:27 #

Viele andere Firmen scheißen auf ihre Kunden und eure Meinungen. Blizzard pflegt ihre Spiele zumindest. Sie haben mein Geld für ihr Produkt bereits erhalten und trotzdem wird D3 verbessert und gepatcht. Was Blizzard mittlerweile aus D3 gemacht hat, ist beachtlich. Andere Firmen hätten euch den Finger gezeigt. Und zu "damals war Diablo 2 ja so viel besser" ja mir kommen die alten Spiele in meiner Erinnerung auch alle besser vor und bei manchen Spielen mag das auch stimmen. Ich habe aber letzte Woche mal wieder D2 gezockt und die meisten Spielelemente würden von der Mehrheit der Spielern, heute so nicht mehr akzeptiert werden. Was damals noch ging, muss heute schon lange nicht mehr funktionieren. Es sind die Menschen die sich verändern.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11163 - 7. März 2015 - 18:03 #

und die spiele wie man sieht. je nach fall muss aber eine veränderung nicht unbedingt positiv sein.

Sindbadius 11 Forenversteher - 552 - 7. März 2015 - 18:24 #

Aber mal ehrlich, das sind aber meist die Spieler selber in Schuld. Thema Schwierigkeitsgrad... Sobald jemand auf Qual 6 (damals Qual 4 glaube ich noch) ein paar mal nippelt, heißt es doch sofort "Drecksspiel". Weil die meisten sich heute für die Superübergamer halten und ein Sterben ja nicht sein kann. Und was macht Blizzard dann? Macht es leichter... ja, nun ist es leider auf Qual 6 wirklich zu easy. Aber was soll Blizzard denn machen? Heute durch den ganzen Feedback im Inet und Foren, müssen die Firmen sich oftmals nach der Mehrheit richten.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9701 - 7. März 2015 - 18:31 #

Ach das Problem war damals eine Mischung. Man hat kaum gute Items, dank des schlechten Lootsystems, bekommen. Denn das war auf das AH ausgerichtet. So fehlte den meisten alleine schon das Equipment, um überhaupt mal weiterzukommen. Andererseits erinnere ich mich noch daran, dass die Championpacks grundsätzlich immer die schwersten Gegner waren. Alle richtigen Bosse waren einfacher. Außerdem gab es einige Fähigkeitskombinationen bei diesen Championpacks, die es fast unmöglich gemacht haben, diese zu killen. Dementsprechend sind viele Spieler einfach an den Packs vorbeigelaufen und haben etwas anderes gemacht.

Blizzard übertreibt halt immer. Kompromisse finden sie nicht. Die Konsequenz war, dass man nun wieder ziemlich zugeworfen wird mit Items, die Schwierigkeit stark gesenkt wurde, das AH komplett entfernt wurde und jeglicher Handel gesperrt wurde.

Sindbadius 11 Forenversteher - 552 - 7. März 2015 - 18:41 #

D3 wurde aber nach Release immer weiter gepatcht und erweitert. Sowas sehe ich bei vielen anderen Spielen nicht.

Sciron 19 Megatalent - P - 16941 - 7. März 2015 - 19:10 #

Grade bei Blizzard ist aber das Problem, dass sie oft mehrmals das Balancing komplett umschmeissen. Man hat am Ende nicht mehr das Spiel, welches man mal gekauft hat. Als ich vor ein paar Jahren wieder Diablo 2 durchspielen wollte, musste ich durch Tricks einen alten Patch draufmöbeln, weil der aktuelle ein völlig anderes Spiel draus gemacht hat. Man sollte auch bei allem Optimierungswahn irgendwann mal nen Strich drunter ziehen.

NickL 13 Koop-Gamer - 1639 - 7. März 2015 - 17:45 #

Man darf bei Auktionshaus auch nicht vergessenen, dass man anfangs durch einen Bug unendlich viel Geld generieren konnten. Dadurch sind erst diese hohen Millionen Beträge Ingame Geld zustande gekommen. Die Auswirkungen des Bug waren bis zum Ende des Auktionshauses immer noch zu spüren.

KeinName (unregistriert) 7. März 2015 - 18:13 #

Ach, so langweilig immer, wie heutzutage, dank Twitter, Foren und Co, immer schön den lauten "Fans" (vocal minority) Honig um den Mund geschmiert werden muss. Auf sowas springen dann schön alle an "Oh, cool, dass Blizz zu seinen Fehlern steht" und sonstiger Schwachsinn.

Zottel 16 Übertalent - 4303 - 7. März 2015 - 20:21 #

Hätten sie ganz leicht durch die Beta rausfinden können. Ich glaube ja bis heute, dass sie während der Beta absolut 0 Daten in die Entwicklung haben einfließen lassen. Und dann auch noch ein paar wenige Keys, kein Wunder dass man damit die Serverbelastung nicht absehen konnte oder wollte.
Inferno war eigentlich auch nicht zu schwer. Er war genau so wie er sich von einigen gewünscht wurde, halt eine nicht auf Item basierte Herausforderung. Das Problem war nur, das auch die, die sich den Modus nicht gewünscht haben, dort "hineingedrängt" wurden, mangels Content-Armut. Inferno fand ich damals immer im Zusammenhang mit Hardcore äußerst witzig, ich hatte selten beim Spielen so viel zu lachen, wenn man sich da zu 4. ständig kurz vor dem Sterben befand.
Und auch die Seltenheit der Legendarys fand ich nie das Problem, schließlich sagt schon ihr Name das sie (legendär) selten sind. Das Problem war viel eher, dass sie dann nix besonderes waren, wenn man denn mal eins bekommen hat. Von daher fänd ich es besser, sie wären weiterhin so selten gewesen, aber dafür wirklich mächtig. Inzwischen bekommt man die ja fast hinterher geworfen, aber wirklich besonders sind sie dann auch nicht. Nicht wirklich besser.

SNES 11 Forenversteher - 665 - 7. März 2015 - 21:40 #

Immerhin haben sie das mit dem Lootsystem auch am eigenen Leib erfahren müssen. Was fand ich das zu Diablo 3 Anfangszeiten zum kotzen... mit jedem verfügbaren Charakter auf Level 60 gekommen, hunderte Stunden Spielzeit investiert aber nur eine handvoll legendärer Gegenstände verteilt auf die Charaktere gehabt. Und die waren nicht mal wirklich gut gerollt. Der einzige Grund warum ich dann doch irgendwann mal einen voll mit legendären Gegenständen ausgestatteten Char hatte war einzig und allein das Auktionshaus. So wenige miese Items nach so langer Spieldauer war man von Diablo 2 LoD einfach nicht gewohnt. Ich hab das Spiel dann irgendwann erst mal monatelang mit Nichtbeachtung gestraft. Mittlerweile hat sich das zum Glück alles gebessert.

pauly19 14 Komm-Experte - 2536 - 8. März 2015 - 19:41 #

Finde das Spiel (Ps3-Version) klasse und habe dadurch natürlich zunächst nichts von dem Releaseproblem mitbekommen.

Lacerator 16 Übertalent - 4268 - 9. März 2015 - 9:09 #

Ich habe nach dem Release etwa 100 Stunden gespielt und dabei einen Barbaren auf Level 60 gebracht. Mit den anderen Chars habe ich in der Zeit nur ein bisschen rumprobiert. In der ganzen Zeit ist ein einziges (nutzloses) Legendary gedropt, sonst quasi ausschließlich Müll. Das AH habe ich schon aus Prinzip nicht genutzt.

Ich weiß, das ist heute alles besser, aber für mich ist das Spiel damals gestorben und ich betrachte die 100 Stunden als verschwendete Zeit, in der ich auch ein anständiges klassisches RPG hätte spielen können.

Dass auf den Konsolen dann ein Offline-D3 erschienen ist, setzt dem ganzen nur die Krone auf. Euren Scheiß könnt ihr in Zukunft behalten, Blizzard.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4266 - 9. März 2015 - 13:41 #

Ich kann es nie verstehen, wenn sich Leute nach 100 Stunden beschweren, was das für eine Zeitverschwendung sei.
Man merkt doch entweder schon nach ein paar Stunden, dass das nix wird oder hat duzende Stunden Spaß, bis einem irgendwann die Lust vergeht.
Aber 100 Stunden "verschwendet" hört sich immer so an, als ob man sich wochen- monatelang durch ein Spiel gequält hat, ohne auch nur ein Fünckchen Freude zu empfinden, in der Hoffnung, dass es Spaß macht, sobald man die 200h-Marke geknackt hat.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9701 - 9. März 2015 - 14:32 #

Das Problem bei Diablo 3 war, dass es am Anfang tatsächlich noch einigermaßen Spaß gebracht hat, weil alles neu war. Und nicht, weil man tolle Items gefunden hat. So hat man bis Level 60 gespielt und schon einige Stunden versenkt, mit der Hoffnung, dass es dann richtig losgeht. Schließlich probiert man dann auch 60 noch ein paar Stunden. Denn Diablo 3 verhält sich ähnlich, wie bei vielen MMOs: Im Endgame soll es richtig losgehen. Alternativ fängt man nochmal einen anderen Char an. Wenn man nämlich Diablo 2 im Hinterkopf hat und auf ein geiles Spiel hofft, probiert man z.B. länger aus, als bei vergleichbaren Spielen.

Ich glaube, es ist tatsächlich enttäuschender, weil man am Ende feststellt, dass es nicht geiler wird, sondern noch nerviger, weil alles auf Items ausgerichtet ist.

Lacerator 16 Übertalent - 4268 - 9. März 2015 - 14:55 #

Das spiegelt meine Erfahrung ziemlich genau wieder. Das erste Durchspielen ist ja irgendwo selbstverständlich und hat auch so weit halbwegs Spaß gemacht. Wobei man klar sagen muss, dass D3 inhaltlich und erzählerisch das bisher klar schwächste Blizzard-Spiel ist und insofern hätte ich diese Zeit auch besser investieren können.

Danach blieb ja im Prinzip nur noch die Item-Jagd übrig und irgendwann standen der immer weiter steigende Schwierigkeitsgrad und die "Es-dropt-nur-Schrott"-Problematik in keinem guten Verhältnis mehr. Ich habe auf ein Ziel hingespielt, dass nie eingetreten ist (jedenfalls nicht in der Zeit, die ich bereit war dafür zu investieren).

Vielleicht kann ich auch nur allgemein nicht mehr an das Genre ran. Torchlight II habe ich auch irgendwo in der Mitte abgebrochen. Vielleicht ist diese Art Spiel auch nur zu sehr "Coop" für einen Solisten wie mich. Ich werde sowas jedenfalls so schnell nicht mehr anfassen.

edit: 100 Stunden sind für mich verdammt viel und ich überlege vorher gut, ob ich ein Spiel anfange, das so viel Zeit frisst oder fressen kann. Bei D3 hätte ich das im nachhinein lieber gelassen.

Toxe 21 Motivator - P - 28877 - 9. März 2015 - 15:03 #

Hmm also ich spiele D3 zu 98% solo, das klappt für mich eigentlich wunderbar.

"Torchlight II habe ich auch irgendwo in der Mitte abgebrochen."

Bei mir ist ein seltsames Phänomen, das ich auch nicht so recht erklären kann, daß ich eigentlich nur Diablo Spiele lange spielen kann, die anderen "Diablo Clones" aber nicht so besonders lang. Ich weiß nicht ob es daran liegt, daß ich schon so viel Zeit in D1 + D2 verbracht habe und für mich die Diablo Welt deswegen auch irgendwie zum Spiel gehört oder ob es am polierten Blizzard Gameplay liegt, aber weder Torchlight 1 noch 2 habe ich sonderlich lange gespielt.

Okay, Torchlight 1 fand ich auch generell vom Setting eher langweilig, aber Torchlight 2 hat seine Sache ja durchaus gut gemacht. Oder auch... wie hieß es... Titan Quest. Hat mir auch gut gefallen aber nach 30 Stunden war die Luft raus. Path of Exile habe ich nach ein paar Stunden auch wieder zur Seite gelegt.

Schon seltsam aber irgendwie kann ich nur die Diablo Spiele lange spielen. Hmm.

BigBS 15 Kenner - P - 3068 - 10. März 2015 - 9:28 #

Geht mir aber genau so. Torchlight mag wirklich ja ganz gut sein, fesselt mich aber max. 1 Stunde.
Keine Ahnung was genau Blizzard mit Diablo besser macht, aber...dammit...es ist einfach besser. Die Grafik, der Flow, einfach alles.

Toxe 21 Motivator - P - 28877 - 9. März 2015 - 14:47 #

Was DomKing sagte, und die Auswirkungen des damaligen Loot Systems und des AHs hat man halt erst später so richtig gemerkt. Natürlich konnte man vorher schon so einige Theorien anstellen, aber wie sich das in der Praxis verhält, merkt man halt erst später.

Bei mir war es genau so. Am Anfang hat es Spaß gemacht, aber das Problem trat dann erst später auf. Und die Diablo Spiele sind nun mal eigentlich Spiele, die man extrem lange spielen können sollte.

Khronoz 14 Komm-Experte - 1870 - 9. März 2015 - 9:28 #

Nettes Spiel, den Start zum Glück nicht miterlebt da ich die Kritiken und die Beschreibung des Gamesplays nicht überzeugend fand. Nach nun 3 Chars mit Qual 6 Erfahrung muss ich sagen dass mir vor allem dass Lootsystem nicht gefällt. Die Kiste voll mit Legendarys die man deswegen immer wieder verwerten muss und vor allem das Roll-System auf die Stats die nun immer wieder neu ausgewürfelt werden. Ein ähnliches "Glücks"-System (aus Asien) gibts ja auch bei den herstellbaren Sachen in WoD und soll den Farm-Faktor erhöhen, da wären mir seltenere, besssere Drops lieber.

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