PSN-Check: Q*Bert Rebooted
Teil der Exklusiv-Serie PSN-Check

PS3 PS4 PSVita
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Dennis Hillor 32414 EXP - 22 AAA-Gamer,R10,S5,C10,A10,J10
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6. März 2015 - 14:45 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Wie jede Woche stellt euch auch heute unser PSN-Check wieder ein interessantes Download-Spiel aus dem PSN-Store vor. Betreut wird die Rubrik von unseren Usern Psychofrog und Elofson.

In den 1980er Jahren sah es in der Spielewelt etwas anders aus als heute. Damals stand noch nicht in jedem Wohnzimmer eine eigene Konsole, ebenso wenig waren spielefähige Computer ein Standard. Und obwohl schon damals die Homecomputer und Konsolen in Deutschland wesentlich wichtiger waren als die Spielhallen, gab es letztere zumindest noch – also Spielhallen mit Arcade-Automaten. Einer der vielen Automanten-Klassiker ist Q*Bert, das für zig andere Systeme portiert wurde und nun mit Q*Bert Rebooted auch noch für PS4, PS3 und PSVita erscheint. Ob ihr mit dem Titel heute noch Spaß haben könnt oder ob er besser weiter verstaubt wäre?
Die Kristalle versorgen euch mit Punkten, die Freischaltungen ermöglichen.
Ich spring im Sechseck!
Das Spielprinzip von Q*Bert ist schnell erklärt. Als das gleichnamige orangefarbene Rüsseltier springt ihr auf einer Pyramide herum, die aus lauter Hexagonen besteht. Euer Ziel dabei ist diese einzufärben, indem ihr sie berührt. Das klingt simpel und ist es zu Beginn auch, jedoch kommen in späteren Levels diverse Widrigkeiten auf euch zu. So kann es etwa passieren, dass Sechsecke bei nochmaliger Berührung erneut ihre Farbe verändern, weshalb jeder Zug sorgfältig geplant werden will.

Relativ schnell trefft ihr auf Gegner, die euch ans Leder wollen. Die einfachsten rote Balle, die auf einer Stufe landen und so lange nach unten hüpfen, bis sie vom Spielfeld fallen. Etwas schwieriger sind da die Sprungfedern. Diese landen anfangs als Ball und verwandeln sich, sobald sie auf der letzten Stufe angekommen sind. Fortan verfolgen sie Q*Bert. Die einzige Möglichkeit, sie loszuwerden, ist auf eine der rotierenden bunten Scheiben am Spielfeldrand zu springen. Diese verschwinden allerdings nach einmaliger Benutzung.

Im späteren Spielverlauf variiert das Feld doch sichtlich.
Technik von gestern, Spielprinzip von vorgestern
Q*Bert Rebooted ist technisch keine Offenbarung. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass es wirklich hässlich ist. Spielprinzip und visuelles Konzept des Originals eignen sich allerdings auch nur bedingt dazu, mehr herauszuholen. Die Grafik mag auf der PSVita noch akzeptabel erschienen. Auf PS3 und PS4 wirkt sie allerdings sehr altbacken.

Ebenfalls nicht ganz auf der Höhe ist das Spielprinzip. Aus heutiger Sicht ist man einfach mehr gewohnt, als nur ein wenig umher zu hüpfen und den ewig gleichen Gegnern auszuweichen. Zumindest wird der Titel durch ein paar kleine Extras aufgewertet, wozu beispielsweise freischaltbare Charaktere und Outfits für Q*Bert zählen. Fans des Originals dürfte es zudem freuen, dass die Ur-Fassung als spielbare Variante eingebaut ist. 

Nette Dreingabe: das Arcade-Original ist spielbar.
Fazit
Q*Bert Rebooted macht in seiner Eigenschaft als Neuauflage des Arcade-Klassikers an sich nichts falsch. Während Kenner des Originals dem Spielprinzip aus Nostalgie noch etwas abgewinnen können, ist es aus heutiger Sicht überholt. Deshalb ist der Titel für jene reizvoll, die die Ur-Fassung gespielt haben, zumal das Original ebenfalls anwählbar ist. Bei allen anderen dürften der Nostalgie-Hammer leider nicht ganz zuschlagen.

  • 2,5D-Hexagon-Gehüpfe
  • Einzelspieler
  • Anspruch: Einsteiger bis Fortgeschrittene
  • Preis am 6. März: 8,99 Euro // 6,29 Euro für PSPlus-Mitglieder
  • In einem Satz: Mit Retro-Charme versehenes Gehüpfe zurück in die 80er.
immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 7. März 2015 - 13:39 #

Hüpfen war auch damals schon nicht so meine Sache ;-)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 10. März 2015 - 4:12 #

Nicht mal Sackhüpfen?

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28282 - 7. März 2015 - 14:43 #

Gott, was hab' ich das damals auf dem CPC geliebt. Und dass Q*Bert bei Ralph Reicht's auftaucht, war mein persönliches Highlight :-)
Aber ehrlich gesagt sind mir 6,29 für ein paar Minuten Nostalgie dann doch zu viel.

Grubak 13 Koop-Gamer - 1638 - 7. März 2015 - 16:42 #

Lass es in Frieden ruhen.
Habs damals auf Mattel Intellivision gerne gespielt.

timeagent 16 Übertalent - P - 4373 - 7. März 2015 - 17:32 #

Danke fuer den PSN-Check. Das Spiel hatte ich aus Nostalgiegründen auch schon im Auge. Das Original habe ich damals ziemlich oft gespielt - auch auf dem CPC.

Der Marian 19 Megatalent - P - 17292 - 7. März 2015 - 17:57 #

Wie ist denn der Sound? Der ist ja beim Original schon recht kultig.

Dennis Hillor 22 AAA-Gamer - P - 32414 - 7. März 2015 - 18:35 #

Weniger Kultig ;)

Badboyquake 10 Kommunikator - 387 - 7. März 2015 - 19:52 #

@psychofrog, hatte neulich die steam version besprochen. bei der rebooted version und nicht beim original, hatte die gamepad steuerung macken?
http://www.quakehaus.com/news/674/qbert-rebooted-fuer-playstation/

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32803 - 7. März 2015 - 21:47 #

Ich glaube das bräuchte ich heutzutage nicht mehr. Hab es damals auf dem C64 gespielt, glaube ich jedenfalls, und das war damals Ok. Mehr aber auch nicht.

PatStone99 15 Kenner - 3629 - 8. März 2015 - 2:19 #

Das Spiel hat sicherlich seine Fans, für die sich eine Neuauflage lohnt. Mein Fall war es damals auf dem C64 nicht.

Den Kaufpreis finde ich für den alten Schinken in neuerem Gewand allerdings ein wenig fragwürdig.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86537 - 8. März 2015 - 12:31 #

Ich war damals einfach zu jung um das Spiel wirklich zu kapieren und zu beherrschen, aber dennoch hing ich ständig am Automaten ab, so oft ich nur konnte. ;)

Punisher 19 Megatalent - P - 14039 - 8. März 2015 - 12:50 #

Ich bin ja ein q*bert-Spieler der fast ersten Stunde, das Teil stand im lokalen Supermarkt zwischen den Gemüseauslagen, als ich im Grundschulalter war. ABER dafür heute Geld zu verlangen ist fast ein bisserl dreist. Das Spielprinzip ist sogar für HTML5/JavaScript-Coder kaum mehr als eine Fingerübung für ein verregnetes Wochenende, das Artdesign auch kaum eine Erwähnung wert... sowas kann man als dauerhaftes FreeArcade-Game für PS+-Mitglieder anbieten, aber doch nicht zum Kauf...

FastAllesZocker33 11 Forenversteher - 766 - 9. März 2015 - 12:11 #

Das war eines meiner ersten PC Spiele, wobei sich mein PC damals mit weniger als 5 MHz CPU Leistung begnügte. Nochmal für aktuelle Konsolen kaufen muss ich das nicht, das erledigt DosBox auf dem PC doch sehr gut.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 9. März 2015 - 12:52 #

Q*Bert ist so ziemlich der hässlichste Protagonist, der mir spontan einfällt.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 10. März 2015 - 4:14 #

Nanana, so schlimm wie Dante mit dunklen Haaren wird es schon nicht sein.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 10. März 2015 - 8:11 #

Stimmt. Es ist viel (!) schlimmer.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 10. März 2015 - 16:33 #

Ist es der Ruessel? Du Elephantophober, du!

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20713 - 10. März 2015 - 16:41 #

Ja, es ist der Rüssel! Und ich stehe dazu! Und überhaupt stimmt doch mit dem ganzen Design was nicht: Rüssel! Kugel! Nur zwei Beine! Was soll denn sowas?

obiwandi 15 Kenner - P - 3078 - 14. März 2015 - 22:55 #

Q-Bert war Liebe auf den ersten Blick: von der Parker Bros Packung bis zur besonders gelungen Mattel Intellivision Umsetzung selbst zog mich dieses liebe Spiel in den Bann. Ein damaliger AAA-Titel, dessen Kauf man gewiss nicht bereute.

Gewiss ist aber auch, dass die schmucke Neuauflage von Q-Bert zu großzügig bepreist wurde. Schließlich ist Q-Bert ein Beleg für die Veränderungen in der Spielewelt, was damals abendfüllende Unterhaltung war, ist auf einem Open World-geprägten Markt zwangsläufig zu einem knuffigen Casual Game herangereift.

Ich kann jedem Q-Bert wärmstens empfehlen - sobald der Preis „zeitgemäß” angepasst wurde.

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01.07.2014
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