Unreal Engine 4 ab sofort ohne Grundgebühr

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4. März 2015 - 21:27

Epic Games hat ab sofort das Geschäftsmodell für die bekannte Unreal Engine geändert. Gebühren fallen nun nicht mehr direkt, sondern in Abhängigkeit des kommerziellen Erfolgs der damit erstellten Software an. Erst ab einem Quartalsumsatz von 3000 US-Dollar pro Produkt wird eine Pauschalgebühr in Höhe von fünf Prozent des Gesamtumsatzes fällig. Alles was unter diesem Betrag fällt, bleibt kostenfrei.

Gerade Indie-Entwicklern eröffnet dies ohne Initialkosten neue Möglichkeiten. Auf der anderen Seite könnte Epic Games durch die Wegnahme der finanziellen Einstiegshürde eine größere Nutzerbasis für die aktuelle Version 4.7 des Grafikmotors erreichen. Erst vor kurzem präsentierte der Hersteller zudem ein Förderprogramm in Höhe von fünf Millionen US-Dollar (wir berichteten).

Video:

immerwütend 21 Motivator - P - 29569 - 4. März 2015 - 21:45 #

Jetzt müsste ich nur noch programmieren können...^^

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48873 - 4. März 2015 - 21:51 #

Versuchs doch mal, kostet auch nix. ;)
Deiner Generation hätte ich eigentlich noch zugetraut, dass sie Assembler im Schlaf beherrscht...

Grumpy 16 Übertalent - 4865 - 4. März 2015 - 22:07 #

vor allem noch assembler, ohje ;P

immerwütend 21 Motivator - P - 29569 - 4. März 2015 - 22:11 #

Meine Generation war schon glücklich, wenn sie für jedes Spiel eine funktionierende Startdiskette zusammengebastelt hatte...^^

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 5. März 2015 - 16:09 #

memmaker.exe oder quemm :-)

immerwütend 21 Motivator - P - 29569 - 6. März 2015 - 14:48 #

Klingt komisch, dieses Zeug...

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 6. März 2015 - 15:56 #

is aber so :D
Kennste jetzt echt nicht?
Diese Tools waren für uns DOS-Spieler die händeringend jedes Byte an konventionellen Speicher (XMS od. EMS) gebraucht haben, Gold wert. Nie wieder Startdisketten, es lief mit einer optimierten Bootconfig so gut wie alles. (vor allem bei Quemm, der ThirdParty und teuer *hust* war). Der Memmaker kam von Microsoft und wurde direkt mit MS-DOS mitgeliefert und war eig den Meisten geläufig.
Kann mir irgendwie nicht vorstellen, wenn du damals auch schon aktiv warst und sogar mit Startdisketten rum hantiert hast, dass dir das echt nix sagt. ^^

immerwütend 21 Motivator - P - 29569 - 6. März 2015 - 16:09 #

Die Ergebnisse des Memmaker fand ich nicht sehr zufriedenstellend, jedenfalls nicht, sofern es den "Normalbetrieb" betraf. Ich hab lieber eine Kopie der Speicherverwaltung auf Diskette gemacht und die dann mit dem Memmaker optimiert - allerdings von Hand, das funktionierte deutlich besser als mit dem Express-Setup.
Und wenn ich den PC nach dem Spielen wieder neu gestartet habe (ohne Diskette natürlich), funktionierte alles wieder wie vorher. Das fand ich sehr beruhigend, weil ich den PC brauchte, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen ;-)

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 6. März 2015 - 16:49 #

Im Vergleich zu Quemm (der konnte irgendwie zaubern) war der Memmaker natürlich nicht so dolle, aber sooo schlecht war er jetzt auch nicht.
Gut, ich habe meinen Lebensunterhalt noch bei Mami und Papi verdient, somit kann ich zumindest nachvollziehen, dass du mehrere Konfigurationen gebraucht hast. Für uns war das damals eine große, etwas kompliziertere Spielkonsole und eigentlich schon seit dem C64 unvorstellbar, dass man mit Computern auch Arbeiten konnte. :-) Somit, Respekt an dein Alter.

Ich hab damals in der ersten Woche mit meinem ersten PC (386er mit Turbotaste!) ohne Witz die autoexec.bat gelöscht, weil ich dachte es wäre ein Autorennspiel. Danach bootete er natürlich nicht mehr einwandfrei und ein Arbeitskollege von meinem Vater musste das in einer Nebelaktion wieder richten. :-) Das sogenannte Learning-by-Doing-Prinzip.

immerwütend 21 Motivator - P - 29569 - 6. März 2015 - 17:00 #

So ein PC-Ausfall wäre echt fatal gewesen, deshalb stand auch meine elektronische Typenrad-Maschine immer in Reichweite ;-)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 34166 - 6. März 2015 - 17:03 #

Qemm war damals schon eine sehr grosse Hilfe, zum memmaker sage ich lieber nichts.

guapo 18 Doppel-Voter - 10076 - 4. März 2015 - 22:20 #

Lochkartenstecher :D

x_wOXOw_x 11 Forenversteher - 612 - 4. März 2015 - 23:44 #

Assembler? Echte Männer programmieren direkt in Maschinencode.

C9

Olipool 15 Kenner - 3794 - 5. März 2015 - 9:46 #

Haha...Maschinencode...Binärcode...sehr spaßig dazu: http://dilbert.com/strip/1992-09-08

In einer der letzten Retrogamer stand tatsächlich sowas, dass einige Programmierer in der DDR aus Mangel an Tools den Assemblercode auf Papier geschrieben haben, dort umgerechnet und dann eingetippt haben :)

x_wOXOw_x 11 Forenversteher - 612 - 6. März 2015 - 1:13 #

Der Dilbert-Comic ist klasse.

Zum zweiten Punkt: nicht nur in der DDR :)

Aber so eine hardware-nahe Programmierung ist noch heute sehr hilfreich für effiziente Programme. Auch wenn ich heutzutage nicht mehr unbedingt "SHIFT LEFT" statt einer Multiplikation mit 2 verwenden würden :)

Olipool 15 Kenner - 3794 - 6. März 2015 - 9:41 #

Ach doch, so aus Retrogründen :) Und damit, wenn jemand anders den Quellcode liest, voller Bewunderung ist :D
Ich denke aber mal ein gescheiter Compiler würde das eh so übersetzen oder?

x_wOXOw_x 11 Forenversteher - 612 - 7. März 2015 - 22:30 #

Hmm, gute Idee, Nachfolger verwirren :) Ja, wenn da eine statische 2 im Code steht, sollte der Compiler das machen.

Olipool 15 Kenner - 3794 - 4. März 2015 - 22:03 #

Brauchste doch bei der Unreal Engine nicht, wenns nicht zu komplex wird, soll ja der visuelle Editor reichen.

Jens Janik 12 Trollwächter - 1070 - 4. März 2015 - 22:11 #

"...und die Grundgebühr ist auch schon drin." xD
- Franz Beckenbauer 1999

murphy 12 Trollwächter - P - 1029 - 4. März 2015 - 22:32 #

Wer da einen Zusammenhang mit der Ankündigung der kostenlosen Source Engine 2 sieht ist ein böser Mensch.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 4. März 2015 - 22:36 #

Und Unity5 nicht zu vergessen

interceptor 12 Trollwächter - 1017 - 4. März 2015 - 23:23 #

Wobei Epic von den drei die ersten waren, die das angekündigt haben. Danach kam Unitys Ankündigung gefolgt von der Source2. Fehlt nur noch, dass die CryEngine noch was ankündigt (falls nicht schon geschehen...).
Tolle Zeiten für Hobby- und Indie-Entwickler sowie Studenten...

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48873 - 4. März 2015 - 23:26 #

Vielleicht sollte sich Adobe daran auch mal ein Beispiel nehmen...

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 4. März 2015 - 23:57 #

Vielleicht übernimmt ja der Typ für die IT Sicherheit bei denen bald den Vertrieb, dann kann sichs jeder kostenlos runterladen. °_^

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 6. März 2015 - 16:01 #

Immer wenn ich Unity lese, muss ich erst an Assassins Creed denken. ;)

RoT 17 Shapeshifter - 8846 - 4. März 2015 - 22:34 #

ich find die umschreibung, grafikmotor sehr schön :D

MicBass 19 Megatalent - 14344 - 4. März 2015 - 23:51 #

Gefällt mir auch :)

Der Marian 19 Megatalent - P - 17588 - 5. März 2015 - 7:15 #

Kann für kommerzielle Projekte trotzdem teuer kommen.

Olipool 15 Kenner - 3794 - 5. März 2015 - 9:41 #

Alles ist relativ, wenn ich 5% abdrücken soll und die Kosten vergleiche mit einer Eigenentwicklung einer Engine...

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5076 - 5. März 2015 - 11:50 #

Kommt auf den Erfolg des Spiels an. Bei sowas wie Skyrim oder GTA V sind 5% ja einige Millionen.

Davon abgesehen muss man das ja auch mehr mit Engine-Konkurrenten und nicht der Eigenentwicklung vergleichen. Und bei z.B. Unity gibt es keinen Share. Nehmen wir mal an, ein Spiel erlöst zwei Millionen Dollar (Level eines durchschnittlich erfolgreichen Indie-Titels) - da fallen dann $100.000 an Epic. Soviel würden die Unity-Lizensen nicht annähernd kosten.

Und effektiv sind es ja auch mehr als 5%, da von "gross revenue" die Rede ist. Wenn man bedenkt, wass Onlinestore-Betreiber nehmen, sind das am Ende deutlich mehr als 5% beim Nettoerlös.

Zum Samarither wird Epic also nicht damit. Sie reagieren nur auf die Konkurrenz durch Unity & Co. Cool dabei ist aber, dass eine der besten Engines nun für Hobby-Entwickler, die kostenlose Projekte (nicht nur Spiele) damit umsetzen wollen, zur Verfügung steht. Da könnten interessante Dinge entstehen.

Olipool 15 Kenner - 3794 - 5. März 2015 - 14:00 #

Ja aber ich finde das nicht teuer. Teuer finde ich, wenn man erstmal für $100.000 ne eigene Engine über lange Zeit entwickelt und dann noch nicht mal ein Spiel hat uns weiß ob es sich verkauft. Man würde ja auch nicht eine Woche ein Auto für den Hintergrund modeln, wenn es das für 20$ zu kaufen gibt.
Die leichte Zugänglichkeit kann tatsächlich interessante Dinge entstehen lassen, es wird aber sicher auch noch mehr Ausschuss geben. Das macht es für Entwickler auch nicht einfacher. Auf iOS erscheinen täglich 500 neue Games...

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5076 - 5. März 2015 - 14:55 #

Wie gesagt, der Vergleich mit Eigenentwicklung ist hier nicht so besonders sinnvoll. Epic bietet ein Produkt auf dem Markt an, andere machen genau das gleiche. Die Produkte vergleicht man dann. Und da ist Epic eben nicht so attraktiv, wie man im ersten Moment vielleicht denkt.

Man vergleicht ja auch nicht den Preis des Brötchen beim Bäcker mit den Kosten die man für ein eigenes Brötchen hätte, wenn man Weizen anbaut, erntet, zu Mehl mahlt, Teig daraus macht und das Brötchen selbst backt. :-)

kawie 13 Koop-Gamer - 1334 - 5. März 2015 - 13:50 #

Naja wobei gerade die UE3 von den verschiedenen Studios teils extrem angepasst wurde.

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