Kurztest: The Escapists

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Benjamin Braun 302147 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
Pro-Gamer: Hat den ultimativen GamersGlobal-Rang 30 erreichtPlatin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtPS3-Experte: Ist auf PS3-Spiele spezialisiert und kennt auch die Konsole selbst gutSport-Experte: Kümmert sich bei GamersGlobal um Sport- und RennspieleAdventure-Experte; Kennt sich wie kaum ein Zweiter mit Adventures ausRollenspiel-Experte: Kaum ein RPG, bei dem er nicht das Ende gesehen hat...Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriert

28. Februar 2015 - 7:56 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Steve McQueen hat vorgemacht, wie man erfolgreich aus der Gefangenschaft entkommt. Im Indie-Spiel der Mouldy Toof Studios eifert ihr der Hollywood-Legende nach, baut Werkzeuge, grabt euch mit dem Löffel einen Tunnel und überlistet Wachposten auf dem Weg in die Freiheit.
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal

Hank hat es nicht leicht. Der arme Kerl muss jeden Tag denselben orangefarbenen Overall tragen, zum Essen oder unter die Dusche gehen, wenn man es ihm sagt. Hank sitzt nämlich im Gefängnis und hat dummerweise nicht so viel Glück wie sein Knastbruder und Würstchenfabrikant Uli, trotz jahrelanger Haftstrafe regelmäßig Freigang zu kriegen, um die Fußballclub-Jugend nebenan zu managen. Aber Hank hat schon einen Plan, wie er wieder zurück in die Freiheit gelangt. Ohne Würstchen.

Willkommen in der Welt von The Escapists!

Viele Wege führen in Freiheit
Nicht jede Gefälligkeit ist das Geld wert. Wachen verprügeln ist ziemlich riskant.
In The Escapists gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, aus dem Gefängnis zu entkommen. Ganz klassisch könnt ihr euch unter dem Gefängniszaun durchgraben oder auch Schlüssel anfertigen, mit denen ihr einfach das Tor in die Freiheit öffnet. Um an die dafür notwendigen Utensilien zu gelangen, müsst ihr allerdings einiges tun. Eine Möglichkeit besteht darin, euren Mitgefangenen Gefälligkeiten zu erweisen.

Manche möchten, dass ihr anderen Häftlingen Objekte entwendet oder irgendwo Medizin besorgt. Hin und wieder sollt ihr auch andere Insassen oder gar einen der Wärter verprügeln. Als Belohnung winkt Geld, das ihr wiederum auf dem Gefängnisschwarzmarkt investiert. Auf diese Weise erhaltet ihr bessere Waffen oder auch richtige Werkzeuge wie Schraubenzieher, um etwa das Gitter zum Lüftungskanal in der Zelle zu öffnen. Möglich ist das allerdings nur bei Mitinsassen, die euch mögen. Schlagt ihr ihnen Gefallen ab oder verprügelt ihr sie zu oft, verkaufen sie euch bis auf Weiteres nichts mehr. Mögen sie euch besonders, könnt ihr sie hingegen als Gefolgsmann anheuern und ihnen etwa den Befehl geben, jemanden für euch anzugreifen.

Do it yourself
The Escapists bietet euch eine Alternative zum Handel mit den Mitgefangenen an: Im Rahmen eines umfangreichen Craftingsystems bastelt ihr in MacGyver-Manier verschiedene neue Objekte, die sich als Drahtzange eignen, als Waffe oder Kletterhilfe. Im Rahmen des Systems stellt ihr auch Körperattrappen her, damit den Wachen beim Blick in eure Zelle nicht auffällt, wenn ihr eigentlich längst woanders seid. Solche Objekte zur Ablenkung gibt es einige. Nur mit speziellen Zutaten stellt ihr Attrappen her, die eine eigentlich zerstörte Mauer oder das bereits entfernte Gitter zum Lüftungsschacht intakt wirken lassen.

Aus welchen Zutaten ihr welche Objekte herstellt und wofür ihr diese weiterverwendet, müsst ihr allerdings nach dem Learning-by-doing-Prinzip durch reines Ausprobieren lernen. Und das kostet Zeit. Viel Zeit. Hinweise darauf, was ihr woraus herstellt, gibt es lediglich ein paar wenige durch Geldeinsatz an einem Telefon oder auch durch Bildschirmeinblendung, wenn euer Ausbruchsversuch gerade gescheitert ist. Das ist an sich eine verständliche Entscheidung der Entwickler. Ärgerlich in dem Zusammenhang ist allerdings das auf wenige Objekte begrenzte Inventar sowie die sperrige Menübedienung auf Xbox One, weshalb die Zutatenauswahl zuviel Zeit in Anspruch nimmt.

Weiter geht's auf Seite 2 mit fiesen Fortschrittskillern & RPG-Anleihen
Die Objektherstellung ist ein zentraler Bestandteil. In diesem Fall bauen wir eine Stoffattrappe, die den Wachen vorgaukeln soll, wir lägen im Bett.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 340136 - 28. Februar 2015 - 8:03 #

Viel Spaß beim Lesen!

Der Marian 19 Megatalent - P - 18010 - 28. Februar 2015 - 9:41 #

Schöner Einstieg ins Indie-Wochenende. Ich hab das Spiel ja, ohne es gespielt zu haben, immer für die niedliche Version von Prison Architect gehalten. Dank des Tests, weiß ich es jetzt besser.
Da reizt mich aber dann doch eine Aufbausimulation, also Prison Architect, mehr als ein RPG in dem Kontext.

justsomeguy (unregistriert) 28. Februar 2015 - 10:07 #

Zur Aussprache von "Escapist": http --- dictionary.cambridge.org/pronunciation/british/escapism

Jörg Langer Chefredakteur - P - 340136 - 28. Februar 2015 - 10:42 #

Danke für diese wertvolle Info für alle, die den Test laut vorlesen.

Keldar 12 Trollwächter - 1082 - 28. Februar 2015 - 11:00 #

Vielleicht sollte das auch ein Hinweis zu dem Video sein, wo nämlich immer vom Äiskepist gesprochen wird ;-)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 340136 - 28. Februar 2015 - 11:08 #

Das ist sogar sehr wahrscheinlich, aber solche Besserwisser nerven, zumal wenn sie zu blöd sind, ihren Link unter den richtigen Inhalt zu pfeffern.

Keldar 12 Trollwächter - 1082 - 28. Februar 2015 - 13:05 #

Prinzipiell gebe ich dir Recht, Besserwisser nerven. Aber ich finde jetzt nicht, dass justsomeguy besonders unhöflich rüber kam. Sicher, man könnte das ganze noch netter formulieren, aber auf mich wirkt es wie ein nüchterner Hinweis. Und vielleicht liest Benjamin ja den Kommentar, denkt sich "Ach, stimmt ja; macht ja mehr Sinn, das anders auszusprechen. Dann werde ich das in Zukunft tun." Und BÄM: Wieder was gelernt.
Ich kann mir vorstellen, dass einige User sich nach euch richten, wenn es um die Aussprache von Spieltiteln geht (wenn man selbst z.B. nicht so gut englisch kann oder die Wortherkunft unbekannt ist) und ist es dann so verwerflich, auf einen Aussprachefehler hinzuweisen? Ihr seid doch sonst auch professionell.
Abgesehen davon: Danke für Video und Test, das Spiel hatte ich gar nicht auf dem Schirm, obwohl es doch sehr interessant klingt.

McSpain 21 Motivator - 27394 - 28. Februar 2015 - 13:26 #

Besagter Anon hat aber sehr wenige Kommentare die nicht in den Bereich unhöflich bis trollig fallen.

Und ganz ehrlich wenn mir etwas anderes am Herzen liegt als Leute auf eine falsche Aussprache hinzuweisen schreibe ich ein zwei Sätze zum Test oder zum Spiel und weise dann darauf hin.

Oder noch besser: Wenn ich nicht die Demonstration meines überlegenen Wissens in der breiten Öffentlichkeit vor dem ehrlichen Feedback stellen will kann ich auch eine Mail oder eine PN an den Redakteur mit dem Feedback schreiben. Die Chance gelesen und positiv wahrgenommen zu werden verdreifacht sich so. ;)

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36304 - 1. März 2015 - 2:13 #

In diesem Fall hat er aber einfach recht, auch wenn er es unter den falschen Beitrag gepostet hat. PN kann er als Unregstrierter schlecht schreiben, oder?

blobblond 19 Megatalent - 18268 - 1. März 2015 - 19:51 #

Eine Email kann man auch als Unregstrierter schreiben.

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 20930 - 4. März 2015 - 0:54 #

Als unregistrierter ja, aber nicht als Anonymer ;)

justsomeguy (unregistriert) 1. März 2015 - 23:15 #

Herrje, da mache ich einen harmlosen kleinen Verweis darauf, dass der Tester den Namen des Spiels falsch ausspricht, und dann werde ich vom Chefredaktor persönlich als blöder Besserwisser hingestellt. Was läuft denn da falsch?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 340136 - 2. März 2015 - 11:06 #

Vielleicht läuft falsch, dass du das im Stil von "Schau mal hier: www.das-dass.de" hinknallst? Und dass du es unter den Test schreibst, wo definitiv niemand irgendetwas ausspricht, statt unter das Video?

Mach deine harmlosen kleinen Verweise doch in Zukunft einfach an der richtigen Stelle und so, dass man den Eindruck gewinnt, dass du sie konstruktiv meinst.

justsomeguy (unregistriert) 4. März 2015 - 12:16 #

Weisst Du wo ich meine "kleinen Verweise" in Zukunft mache? Sicher nicht mehr auf GG.

Man ist es ja gewohnt, dass die User in Foren sich zum Teil völlig daneben benehmen und sich gegenseitig dissen und haten. Aber dass hier dieses Klima sogar vom Chefredaktor unterstützt wird, ist dann für mich doch zuviel.

bonesaw 12 Trollwächter - 1142 - 4. März 2015 - 15:26 #

bu hu :)

BobaHotFett 11 Forenversteher - 787 - 4. März 2015 - 15:28 #

Gott bist du empfindlich. Man kann die Leser doch tatsächlich auch selbst vergraulen. Also für mich wars ne interessante Information.

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 28. Februar 2015 - 12:18 #

Hab mich ganz kurz auch über die Aussprache im Video gewundert, aber meine Güte. Es gibt jetzt wirklich Anderes im Netz, über das man sich aufregen könnte. Who cares. Danke für das Video bzw. für den Test!

keimschleim 15 Kenner - 3036 - 28. Februar 2015 - 13:02 #

Danke für den Test!

EddieDean 14 Komm-Experte - P - 2401 - 28. Februar 2015 - 15:11 #

Danke für den test, der mir aus zwei gründen gefällt. 1. Ich werde kein Geld für das Spiel verschwenden. 2. Wegen der spitze gegen Manfred spitzer:-)

Triton 16 Übertalent - P - 5622 - 28. Februar 2015 - 18:49 #

Echt schlimme diese ganzen Indie-Spielen, komme kaum noch hinterher. Grade letzte Woche "Mad Games Tycoon" gekauft und vor zwei Tagen erst "Banished". Aber sie halten mein Hobby mehr am Leben als der Mainstream-Spiele-Mist, in denen scheinbar mehr Geld für den Hype als für die Entwicklung investiert wird. Bevor ich es vergesse, danke für den Test und das Video.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11773 - 28. Februar 2015 - 20:01 #

Danke für das Testen von Indiespielen. Ihr überseht aber, zumindest glaube ich das, einen wesentlichen Punkt! Es geht nicht darum Indiespiele zu testen, sondern es geht darum aus der Masse die Perlen hervorzuheben und zu erklären warum das so ist!

DomKing 18 Doppel-Voter - 9653 - 28. Februar 2015 - 20:05 #

Warum sollten denn nur total super Indiespiele getestet werden? Und woher soll man das vorher wissen? Und gerade bei Indiespielen ist es sehr stark Geschmackssache.

NedTed 18 Doppel-Voter - P - 11773 - 28. Februar 2015 - 21:38 #

Man merkt sowas meistens schon beim Anspielen, von anderen Spielern, Tests, etc. Mir geht es nicht darum gleich nach Release einen Test serviert zu bekommen. Da können ruhig ein paar Wochen vergehen.
Bei einer Note wie in diesem Test ist von Geschmackssache auch keine Rede mehr.
Es gibt viele wirklich gute Indiespiele die es Wert sind hervorgehoben zu werden. Leider wird dieses Potential in meinen Augen verabsäumt. Gerade bei Indiespielen gibt es eine Menge Schrott. Die Redaktion hat meiner Meinung nach die Aufgabe diesen Müll vorher auszusortieren und uns auf die Perlen (FTL, Papers, Please, etc.) hinzuweisen. Und da kann man dann doch noch über Geschmack diskutieren, aber nicht wie hier wie bei einem solchen Spiel.
Aktuelles Beispiel wäre Crypt of the Necrodancer. Das ist ein Early Access Spiel. Folgende Fragen sind zu beantworten: ist das Spiel schon reif genug um gekauft zu werden? Macht es denn überhaupt Spaß? Wie funktioniert das Musikelement? etc. Die Bewertungen in Steam sind mehr als euphorisch - 99% positive Bewertungen! Wir das das Spiel dem Hype gerecht? Warum wird das Spiel gehypt?
Edit: Ich sehe gerade, dieses Spiel hat auf Steam auch seine 95% erhalten... Da gibt es eine ordentliche Diskrepanz...
Edit2: Ich nehme meine Meinung von vorher zurück. Ansich macht der Test genau das was ich haben will. Nett wäre noch ein Nachtest sobald das Spiel als fertig gemeldet wird.

pbay 17 Shapeshifter - 6005 - 1. März 2015 - 0:51 #

Nee. Die Auffassung teile ich weitgehend nicht, schon weil ich die These: Müllanteil bei Indiegames > Non-Indiegames für bestreitbar halte. Aber auch, weil ich, im Rahmen einer zwangsläufigen Vorauswahl, gern möglichst umfassen informiert bin. Schlag die Perlenauswahl-Taktik doch mal Gamestar o.ä. vor. Die würden in guten Monaten wahrscheinlich locker mit 5 Druckseiten für Spieletests auskommen.

SaRaHk 16 Übertalent - 4502 - 28. Februar 2015 - 23:44 #

Hömma, im Ruhrpott sachste dazu: GamersGlobal, du geile Sau! Indie-Wochenende! Super! Endlich mal!

Hoffentlich stimmen die Klickzahlen, damit dat ma öfters passieren kann.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36304 - 1. März 2015 - 1:16 #

Hm, das spricht mich im Gegensatz zu République so gar nicht an. Die genannten Negativpunkte klingen für mich sehr nervig.

jqy01 15 Kenner - 3281 - 1. März 2015 - 13:30 #

Danke für den Test, für mich ist das Spiel wohl absolut nichts.

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