eShop-Check: Ironfall - Invasion
Teil der Exklusiv-Serie eShop-Check

3DS
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21. Februar 2015 - 17:30
Jede Woche stellen wir euch ein interessantes eShop-Spiel (WiiU, 3DS oder Virtual Console) vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Um diese Rubrik kümmern sich unsere User CptnKewl und mrkhfloppy.

Parallel zur Markteinführung des New Nintendo 3DS erschien im Schatten der Schwergewichte Monster Hunter 4 Ultimate (GG-Test) und The Legend of Zelda - Majora’s Mask 3D (GG-Angetestet) auch der Action-Shooter Ironfall - Invasion. Hinter dem Spiel steckt ein Drei-Mann-Team aus Frankreich, das drei Jahre daran gearbeitet hat. Wir testen im heutigen eShop-Check, ob sich die Mühen ausgezahlt haben.

Mein Name ist Nobody
Ironfall - Invasion ist ein Third-Person-Shooter, der in einem nahen Zukunftsszenario angesiedelt ist. Ihr steuert darin eine breitschultrige Ein-Mann-Armee. Den Namen haben wir längst vergessen, zu austauschbar und generisch wirken die Charaktere. Auch die dünne Hintergrundgeschichte inklusive verrücktem Wissenschaftler konnte uns nicht fesseln. Das außerirdische Maschinenvolk der Dyxiden hat die Kontrolle über die Erde gewonnen und ihr sprintet von Deckung zu Deckung der finalen Befreiung entgegen.
Technisch macht der Shooter auf dem 3DS eine gute Figur
Ähnlich wie in der Gears of War-Serie könnt ihr euch hinter Objekte in der Spielwelt kauern und den Feind aus sicherer Position aufs Korn nehmen. Euer Arsenal reicht von der Schrotflinte bis zum Raketenwerfer – echte Überraschungen gibt es nicht. Auch mit der künstlichen Intelligenz der Gegner ist es nicht weit her. Wie in einer Schießbude auf dem Jahrmarkt gleiten diese auf Schienen durch das Level, meist zwischen zwei geschützten Positionen hin und her. Kleine Suchaufgaben, ein alternativer Charakter und Mini-Spiele lockern den Widerstandsalltag auf.

Feine Technik mit schlechter Stylus-Steuerung
Für 3DS-Verhältnisse kann die Technik des Shooters wirklich beeindrucken. Auch wenn Erdfarben dominieren, führt euch der Befreiungskampf an abwechslungsreiche Schauplätze auf dem gesamten Globus. Die Animationen eures Alter Ego sind schön anzuschauen und das Geschehen läuft jederzeit flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde über den Schirm. Selbst der tolle 3D-Effekt und das hohe Gegneraufkommen können nicht an der stabilen Bildrate rütteln.

Ihr bewegt euren Charakter mit dem Schiebepad und zielt mit Wischbewegungen auf dem Touch-Display. Trotz maximal gewählter Sensitivität ist die Stylus-Steuerung sehr träge und langsam. Einzelne Aktion wie das Nachladen der Waffe löst ihr durch einen Icon-Klick auf dem unteren Schirm aus. Was in der Theorie gut klingt, erweist sich in der Praxis als problematisch. An eine Wand gepresst müsst ihr zunächst eine Schaltfläche betätigen, um aus der Deckung hervor zu schauen. Während ihr dann das Fadenkreuz justiert, steckt ihr meist schon die ersten Treffer ein, weil beide Aktionen nicht nahtlos nacheinander ausführbar sind.
Die Steuerung mit dem Stylus ist sehr träge und fummlig.
Wenn ihr bereits einen New Nintendo 3DS oder das Circle Pad Pro besitzt, könnt ihr Ironfall - Invasion auch klassisch mit zwei Analogsticks spielen. Wie gewohnt bringt ihr dann die Waffe mit einer Schultertaste in Anschlag und betätigt mit der anderen den Abzug. Wir konnten diese Steuerungsoption mangels Hardware jedoch nicht testen.

Klassische Mehrspielergefechte.
Wer Abwechslung von der elf Missionen umfassenden Kampagne braucht, kann sein Glück in den lokalen und Online-Mehrspielergefechten suchen. Auf sechs Karten streiten maximal sechs Spieler alleine oder im Team um die Podiumsplätze. Ihr wählt zunächst einen Charakter, entscheidet euch für zwei Schießeisen im Handgepäck und sucht anschließend eure Mitstreiter. Zudem wird zwischen Freundschafts- und Ranglistenpartien unterschieden.

Wie im Einzelspielermodus liefen unsere Duelle technisch sauber ab und auch Mitspieler waren stets zu finden. Mit der Stylus-Steuerung fühlten wir uns jedoch stark benachteiligt und landen nicht selten auf den hinteren Plätzen. Wir nehmen an, dass ein zweiter Analogstick hier Abhilfe schafft.
Ein rechter Analogstick ist für den Multiplayer unabdingbar.
Fazit
Ironfall - Invasion ist ein 3D-Shooter der zwischen den Stühlen sitzt. Die Kampagne ist generisch und emotionslos inszeniert, überzeugt aber technisch auf der ganzen Linie. Für den Mehrspielermodus ist dies aber unbedeutend, hier kann der Titel seine Stärken zeigen. Wir empfehlen aber dringend das Circle Pad Pro oder gleich den New 3DS, sonst werdet ihr ob der groben Nachteile bei der Steuerung schnell die Lust verlieren.
  • Third-Person-Shooter
  • Einzel- und Mehrspielermodus
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Erhältlich seit 13.2.2015 für 19,98 Euro
  • Spielmodi auch einzeln für je 9,99 Euro erhältlich
  • In einem Satz: Technisch guter Shooter, dessen Kampagne enttäuscht.

Video:

steever 17 Shapeshifter - P - 6729 - 21. Februar 2015 - 18:44 #

Beachtlich was 3 Leute da aus dem 3DS rausgeholt haben, aber leider soll das Spiel nicht wirklich berauschend sein (laut diversen Reviews). Hab selbst nur die Demo gespielt, konnte mich auch nicht überzeugen. Lag unter anderem aber auch am New 3DS, da ich das Zielen mit dem C-Knubbel doch recht krampfhaft fand. Für gelegentliche Kamerabewegungen mag ich den Knubbel ganz gerne, aber als zweiter Stick bei Shootern? Dat funzt zumindest bei mir nicht wirklich.

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2295 - 21. Februar 2015 - 21:34 #

Ging mir genauso. Der knubbel an sich ist ganz angenehm für Kamerasteuerung, aber bei einem Shooter mir dann nicht genau genug, mag aber auch besser werden, je mehr man sich an ihn gewöhnt.

Sniizy 14 Komm-Experte - 2665 - 21. Februar 2015 - 22:21 #

Ah, ein sehr interessanter Fakt! Darüber, dass der "Knubbel" sich bei Egoshootern schlecht macht, hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Nicht, dass es sehr viele dieser Spiele auf dem 3DS gäbe - aber dennoch wichtig.

Um ehrlich zu sein, hätte ich lieber ein zweites Schiebepad auf dem New 3DS gesehen. Obwohl sich dann die Frage des Komforts gestellt hätte. Erstmal bleibe ich beim "normalen" 3DS XL.

steever 17 Shapeshifter - P - 6729 - 22. Februar 2015 - 0:55 #

Kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich fand für sowas (Zielen mit dem rechten Stick) meinen "alten" 3DS XL + CPP doch angenehmer. Gibt aber eh nicht so viele Spiele. Und eventuell ist es auch nur eine Gewöhnungssache - wie Passatuner schon sagte. Aber ein zweites Slidepad hätte mir ansich auch besser gefallen... vielleicht dann bei der nächsten Revision. ;D

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2295 - 22. Februar 2015 - 11:04 #

Ein zweites Schiebepad wäre auch mein Favorit gewesen.

Yoshua 17 Shapeshifter - P - 7530 - 22. Februar 2015 - 0:09 #

Ich habe es am Erscheinungstag gekauft. Wo auch mein New 3DS XL kam + alle 3 Neuen Spiele. Nach dem ich es gedownloaded habe habe ich sofort angefangen und naja ich bin nicht waarm gewurden. Grafik ist sehr gut, Story kann ich nicht viel sagen denn ich komme einfach bei einem bestimmten Gegner am Anfang nicht weiter, ich bin zu Doof für die Steuerung, aber schön hier zu erfahren das man auch mit dem Sttylus spielen kann. Vielleicht schaffe ich es damit. :D

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34343 - 22. Februar 2015 - 17:36 #

Habe die Demo gespielt, konnte mich überhaupt nicht abholen. Klar, Shooter sind generell nicht mein Genre, aber insbesondere die Steuerung ging hier für mich gar nicht.

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