Kurztest: Lords of Xulima
Teil der Exklusiv-Serie Abonnenten-Wunschartikel

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Karsten Scholz 10617 EXP - Freier Redakteur,R8,S9,J7
MMO-Experte: Spielte die wichtigsten MMOs, hat parallel mehrere Hochstufen-HeldenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenDieser User hat uns an Weihnachten 2014 mit einer Spende von 25 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2011 mit einer Spende von 11 Euro unterstützt.Bronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreicht

13. Februar 2015 - 13:37 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Dieser Inhalt entstand auf Wunsch der GamersGlobal-Premium-User (Infos zu Premium).
Ein klassisches Rollenspiel, das die Geister scheidet: Die einen finden es toll, andere wollen die Fantasywelt von Xulima nach dem ersten Schnupperkurs nicht mehr freiwillig betreten. Wir haben uns auf die Reise begeben und verraten euch, ob sich dennoch ein Blick lohnt.
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Alle Screenshots stammen von GamersGlobal.

Als Numantian Games Ende 2013 mit Lords of Xulima bei Kickstarter um Unterstützung warb, forderte das Studio gerade mal vergleichsweise geringe 10.000 Dollar für die Verwirklichung ihrer Ideen. Das Dreieinhalbfache dieser Summe kam zusammen, und nur ein Jahr später fand das klassische Rollenspiel in den Handel – vor kurzem erschien es zudem DRM-frei auf gog.com und vor wenigen Tagen außerdem in der angekündigten Linux-Version. Karsten Scholz ist mit Neugierde ins namensgebende Land Xulima gereist und hat dort mit seinem Heldentrupp das Gleichgewicht der Kräfte wieder hergestellt.

Die immobilen Kreaturen greifen erst an, sobald ihr den Aggro-Bereich betretet.

Die glorreichen Sechs
Lords of Xulima ist ein klassisches Rollenspiel in der Isoperspektive. Von Beginn stürzt ihr euch mit einer sechsköpfigen Gruppe ins Abenteuer. Hauptfigur Gaulen wird euch fest vorgegeben, seine fünf Begleiter dürft ihr jedoch nach eigenem Wunsch kreieren oder automatisch erstellen lassen. Viele Einstellungsmöglichkeiten bietet der Charaktereditor nicht. Zuerst entscheidet ihr euch für eine von neun Klassen wie Soldat, Kleriker, Dieb oder Magier. Von dieser Wahl hängt dann auch ab, welche Waffen, Zauber und Fähigkeiten ihr verwenden könnt. Danach noch ein schickes Porträt ausgewählt und eine anbetungswürdige Gottheit (bringt einen Bonus) bestimmt, und schon geht sie ab, die Heldensause.

Einer der Götter hört übrigens auf den Namen Golot, und genau der war es, der unserem Alter Ego Gaulen ins Ohr flüsterte, nach Xulima zu reisen, um dort die heiligen Tempel von dem Einfluss des Bösen zu befreien. Mit den "Bösen" ist zum einen Gott Yul gemeint, der als Lord der Dunkelheit und des Todes nur Unfug im Kopf hat. Zum anderen aber auch die vier wahnsinnig gewordenen Prinzen, die nach dem Tod ihres Vaters Artherion das Land unter sich aufgeteilt haben. Seitdem betreiben sie einen Wettstreit darum, wer seine Untertanen grausamer und unmenschlicher behandeln kann.

Soweit zur Hintergrundgeschichte – denn auch wenn wir es wollten, können wir euch nicht viel mehr verraten: In Lords of Xulima sucht ihr nach göttlichen Artefakten, befreit Tempel, versohlt Prinzenärsche und nehmt es letztlich sogar mit einigen Titanen auf. Dramatische Höhepunkte oder unvorhersehbare Wendungen gibt es nicht. Auch die puritanische Erzählweise kommt ohne große Schnörkel aus: Die Dialoge und Texte erfüllen ihren Zweck, die wenigen Sprecher sind okay – alleine wegen der Story wird aber wohl niemand dutzende Stunden in Xulima verbringen.

Eine Hexe schickt uns mit einem hübschen Zaubereffekt Raben auf den Hals.
Die Weltkarte von Xulima ist hübsch, passt aber nicht ganz auf den Bildschirm.


Knüppelharte
Rundenkämpfe

Wenn die Geschichte nicht so recht begeistern will, dann vielleicht die Kämpfe? Die finden nach dem "Kampfreihen-Prinzip" von Dungeon Master und Co. statt, also nicht auf einer taktischen Karte.  Macht nicht denselben Fehler wie wir und greift ohne Nachdenken den erstbesten Feind an, sondern checkt zuerst die Formation eures Heldentrupps! Gekämpft wird immer in zwei Reihen: Vorne stehen im besten Fall robuste Nahkämpfer, während sensible Bogenschützen und Magiebegabte aus dem Hintergrund agieren. Stirbt jedoch ein Soldat aus der ersten Reihe, rückt der Kämpfer hinter ihm automatisch direkt an die Front. Hätte uns das mal jemand vor der Charaktererstellung gesagt, wäre die Klassenwahl zu Beginn sicherlich zugunsten einiger Haudraufs mehr ausgefallen!

Gekämpft wird rundenweise. Wer wann attackieren darf, entscheiden sowohl Charakterwerte als auch etwaige Kampfeffekte. Ähnlich zu Final Fantasy oder Blackguards 2 (GG-Test: 8.0) zeigt euch das Spiel in einer Leiste die nächsten Akteure an, sodass ihr euer weiteres Vorgehen genau planen könnt. Das ist auch zwingend nötig, denn die Kämpfe haben es bereits auf dem zweiten von drei Schwierigkeitsgraden in sich. Mal setzt euch einfach die Masse an Gegenspielern zu, mal sind es kräftezehrende Gifte und Blutungen, die ständig an euren Lebenspunkten nagen. Oder ihr werdet vom ersten Augenblick an von einem Stille-Effekt erfasst, sodass ihr nur noch auf Waffenangriffe und magische Schriftrollen zurückgreifen könnt.

Nur wenn ihr auf diese und viele andere Problemstellungen die richtige Antwort parat habt, überlebt ihr lange genug, um zum Gegenschlag ansetzen zu können. Dann gilt es eurerseits, die Schwachpunkte der Feinde auszunutzen, gezielt Kontrollzauber zu setzen, und auf Widersachern mit vielen Lebenspunkten schädliche Effekte wie Blutungen, Wunden und Toxine am Laufen zu halten.

Weiter geht's auf Seite 2 mit Anspruch, Ressourcenmangel & Motivation

Siege gegen einen Titanen sind jedes Mal hart erkämpft.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 317185 - 13. Februar 2015 - 13:42 #

Viel Spaß beim Lesen!

Kirkegard 19 Megatalent - P - 14437 - 13. Februar 2015 - 14:07 #

Der Test bringt es relativ genau auf den Punkt. Auch die Wertung hätte ich in diesem Bereich angesetzt.
Für Genreliebhaber wie mich hat es trotzdem 69 Stunden Spaß gemacht.
Grenzdebile Story Kind gerecht erzählt wird übrigens überbewertet ;-)

Das erste Mal seit Ewigkeiten das ich ein Spiel vor dem Test durch gezockt habe ^^

Auch noch bemerkenswert, die unfassbaren Preise für Nahrung. Das erklärt auch die kaum bevölkerte Spielwelt.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 317185 - 13. Februar 2015 - 14:33 #

Ein schöner Comment: Jemand spielt ein Spiel durch, kann dennoch eine Wertung diesseits der 9.0 nachvollziehen und beschwert sich nicht, dass wir falsch getestet hätten :-)

Yoshua 17 Shapeshifter - P - 6755 - 13. Februar 2015 - 15:20 #

Ich stimme dem Test zu. Mir haben vor allem die Kämpfe gefallen. Aber so im Großen und Ganzen stimme ich auch der Wertung zu. Genrefans kommen auf ihre Kosten.

Ich habe mit dem Spiel knapp 100 Stunden verbracht. Fast das ganze Weihnachten über.

Arparso 15 Kenner - 3022 - 13. Februar 2015 - 15:24 #

Das ist halt der Unterschied zwischen einem gut argumentierten und einem weniger gut argumentierten Test ;)

... wobei das jetzt nur Mutmaßung ist: als Nicht-Abonnent kann ich diesen Test hier ja erst morgen lesen.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 72460 - 13. Februar 2015 - 15:51 #

"Das ist halt der Unterschied zwischen einem gut argumentierten und einem weniger gut argumentierten Test ;)"

Wobei man da auch sagen kann, die Argumentation im Test geht mit der persönlichen Meinung konform (gut) oder die Argumenation geht mit der persönlichen Meinung nicht konform (weniger gut) :).

Arparso 15 Kenner - 3022 - 13. Februar 2015 - 16:42 #

Yup, das triffts ganz gut :)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 317185 - 13. Februar 2015 - 16:28 #

Das ist halt der Unterschied zwischen tolerantem Spielefan und intolerantem Fanboy.

Arparso 15 Kenner - 3022 - 13. Februar 2015 - 16:47 #

Nicht immer alles so ernst nehmen ;)

Und es gibt wohl mehr Leser-Kategorien als ausgerechnet diese zwei bzw. darf auch ein toleranter Spielefan Kritik üben, wenn er es für angebracht hält. Toleranz ist ja nicht gleichbedeutend mit Mund-Halten.

DracoCW 11 Forenversteher - 760 - 13. Februar 2015 - 17:26 #

Muss denn schon wieder die Fanboy Keule geschwungen werden? Erst waren es die betriebslinden, jetzt die intoleranten. Lass doch mal die armen Fanboys in Ruhe :(

Oha... jetzt habe ich sogar noch eine dritte Kategorie eingeführt... böse *sich selber geissel*

Jörg Langer Chefredakteur - P - 317185 - 13. Februar 2015 - 18:07 #

Du, Draco, du wirst mir hier nicht vorschreiben wollen, welche Worte ich benutze, oder? Und hör auf, von Keulen zu phantasieren, sonst bekommst du noch Hunger.

Also noch mal: Mein Kommentar hat gelobt, dass es tatsächlich auch Fans eines Spiels gibt, die mit einer nicht superhohen Wertung zu einem Spiel leben können, das sie selbst gut finden und durchgespielt haben. Man nennt das Abstraktionsfähigkeit. Fanboys können das nicht.

DracoCW 11 Forenversteher - 760 - 13. Februar 2015 - 18:19 #

Wo wollte ich dir vorschreiben, welche Worte du benutzen sollst? Wenn du das aus dem "Lass doch mal die armen Fanboys in Ruhe :(" herausgelesen hast, dann hast du genauso wenig Humor wie ich.

Und ob du es glaubst oder nicht, ich kann mit niedrigen Wertungen leben, wenn die Argumente plausibel sind, mir meinen Spielspass aber nicht mindern.

guapo 18 Doppel-Voter - 9744 - 13. Februar 2015 - 19:15 #

Das du mit deiner Kritik oben danebenliegst, haben sogar die Diskutanten beim benachbarten GG-Hater-thread festgestellt :D

DracoCW 11 Forenversteher - 760 - 13. Februar 2015 - 19:57 #

Schön, dass du das so sagst. Allerdings ist das, was ich in dem "GG-Hater-Thread" geschrieben habe nicht das, was ich da oben geschrieben habe. Und nicht alle Diskutanten haben das festgestellt. Vielleicht liege ich da ja falsch, ist gut möglich und möchte ich nicht abstreiten. Ich bin nur ein Mensch und gerade geschriebenes ist auf verschiedene Arten zu interpretieren.

Deswegen habe ich Jörg auch gefragt, woraus er liest, dass ich ihm vorschreiben wolle, welche Worte er nutzen soll.

guapo 18 Doppel-Voter - 9744 - 13. Februar 2015 - 20:08 #

Die Wort-'Vorschreibe' ist mir egal, Du willst nachwievor keinen Unterschied sehen zwischen Kritik üben und Kritik üben mit angehängter Provokation/Beleidigung/Betriebsblindheit.

Von daher geb ich dir deinen Rat :D
"Ok, wenn nur ich das so interpretiere, dann muss ich mich wohl mal untersuchen lassen"

Noodles 21 Motivator - P - 28262 - 13. Februar 2015 - 20:17 #

Finde ich übrigens ziemlich lächerlich, diese Zitate-Rüberkopiererei, nur damit dort wieder eine Diskussion angestachelt wird. Nur schade, dass es nicht ganz so gut geklappt hat, was? :P

guapo 18 Doppel-Voter - 9744 - 13. Februar 2015 - 20:20 #

Das war aber so etwas von einer vollen Breitseite, die er dort bekommen hat - selbst von den eingefleischten Hatern :D

DracoCW 11 Forenversteher - 760 - 13. Februar 2015 - 20:25 #

Jetzt übertreib mal nicht. Nagut, dann war es halt ein Fehler, doof von mir, ich lasse mich untersuchen. Zufrieden?

guapo 18 Doppel-Voter - 9744 - 13. Februar 2015 - 21:10 #

Wird sich zeigen, ob du dauerhaft einsichtig sein wirst oder weiterhin den beledigten Fanboy spielen wirst - also spätestens im Mai, wenn das nächste AI-Video kommt:D

DracoCW 11 Forenversteher - 760 - 13. Februar 2015 - 21:51 #

Ich bin kein beleidigter Fanboy. Ja, schockierend, ich weiß, aber so ist das. Zumindest habe ich nie den GG-Test zu AI (oder Jörg oder Benjamin) in irgendeiner Weise trollend oder fanboymäßig auf beleidigende Art und Weise "kritisiert". Um ganz ehrlich zu sein, Aufgrund des Fazits und der Wertung des Tests hatte ich mir AI erstmal NICHT direkt zum Release gekauft, so wie ich es eigentlich vorhatte. Aber das war nicht nur wegen dem GG Test, sondern auch wegen einiger anderer Tests. Gut, dass ich es mir später doch noch geholt habe, denn mir hat es trotz der Wertung Spass gemacht. Offenbar ebenfalls schockierend für manche, ist aber so. Eigentlich wollte ich AI ja nicht ansprechen, aber da du es jetzt machst erwähne ich es hier auch nochmal.

Und ich verspreche dir, zu dem AI-Video werde ich nichts sagen. Egal, wer es spielt. Ich persönlich fände es ja besser, wenn Jörg es nicht machen würde, da er, so vermute ich zumindest (korrigiere mich bitte, wenn ich da falsch liege, Jörg) eh nicht unvoreingenommen durch die ganze Vorgeschichte da dran gehen wird/kann und sich seine Meinung, ebenfalls nur eine Vermutung meinerseits, sich durch das erneute Spielen nicht unbedingt ändern wird.

Aber das war es dann erstmal von dem "beleidigtem Fanboy" und zu AI werde ich nichts mehr sagen. Für mich ist das Thema durch. Ich hatte Spass mit dem Spiel. Ich bin damit nicht alleine. Jörg hatte keinen Spass, und war damit auch nicht alleine. Ist das nicht bei jedem Spiel so?

Christoph 17 Shapeshifter - P - 6468 - 14. Februar 2015 - 3:00 #

Kirkegard, daß Du mit DIESEM Comment so eine Diskussion lostrittst, hättste auch nicht gedacht, was? ;-)

Aber Jörg, Du hast natürlich völlig recht mit Deinem Lob. Schlimm nur, daß man das explizit sagen muß und es nicht völlig selbstverständlich ist. Meine Theorie: Gamer Ü40 wie wir sind einfach schon etwas entspannter, und souveräner im selbst Entscheiden, was wir spielen wollen, wie wir uns dazu vorher und währenddessen eine Meinung bilden und vor allem, welche das zu sein hat.

Kirke-Kudos! :P

Kirkegard 19 Megatalent - P - 14437 - 14. Februar 2015 - 13:13 #

Hier wundert mich nix mehr ;-) Aber danke für die Blumen ^^
Und für uns beide Christoph, Heimsieg!

Lencer 13 Koop-Gamer - P - 1584 - 13. Februar 2015 - 14:18 #

Werd ich mir bei Gelegenheit trotzdem mal ansehen.

Magnum2014 16 Übertalent - 4643 - 13. Februar 2015 - 14:59 #

Naja dann spiele ich doch lieber mal endlich M&M 10 Legacy durch anstatt sowas neu anzufangen.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 140259 - 13. Februar 2015 - 15:45 #

Schönes Fazit zum Spiel, kann ich aufgrund meiner bisherigen Spielerfahrung mit Lords of Xulima gut nachvollziehen. ;)

Toxe 20 Gold-Gamer - P - 21043 - 13. Februar 2015 - 16:16 #

Die Karte auf dem Screenshot erinnert mich vom Zeichenstil an die Karten, die den Schachteln von Might & Magic 3, 4 und 5 beilagen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 317185 - 13. Februar 2015 - 16:55 #

Stimmt! Bestimmt kein Zufall...

Wobei im Test aus meiner Sicht die Kampfgrafik zu schön rüberkommt, die Gegner, die mir am Anfang begegnet sind, sahen schon arg basic aus. Der Titan hingegen wirkt richtig gut.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 140259 - 13. Februar 2015 - 17:49 #

Passt, denn das Spiel ist laut den Entwicklern ein Tribut an die klassischen RPG-Serien wie Wizardry und Might&Magic. :)

De Vloek 13 Koop-Gamer - P - 1541 - 13. Februar 2015 - 16:19 #

Danke für den Test (hab dafür abgestimmt).

Wenn ich Divinity OS und Wasteland 2 durchhabe, werd ich wohl entscheiden müssen, ob ich erst Lords of Xulima oder Blackguards 2 anspiele. Aber da Blackguards 1 noch nicht so lange her ist, wirds wohl Xulima werden.

Hyperlord 14 Komm-Experte - P - 2698 - 13. Februar 2015 - 16:29 #

Ich bin seit genau dieser Woche Montag früh gg 10:00 Uhr fast ununterbrochen dieses Spiel am spielen. Gehöre zu der Fraktion, die nicht mehr aufhören KANN - supergeiles Game!

Renraven 14 Komm-Experte - P - 2147 - 13. Februar 2015 - 16:55 #

Habs auch eine ganze Weile gespielt aber es hat mich nich bei der Stange gehalten, is super schön gemacht keine Frage, aber der RNG war nicht auf meiner Seite, hab bei den Kämpfen viel zu oft geflucht XD

Siak 13 Koop-Gamer - P - 1258 - 13. Februar 2015 - 17:41 #

Danke für den Test.

Ich habe das Spiel vor einigen Wochen mal angespielt, es aber recht schnell wieder bei Seite gelegt.

Hauptknackpunkt für mich war, dass ich mich durch das Nahrungssystem und seine Umsetzung unter Druck gesetzt gefühlt habe. Ich mag es wenn Nahrung eine Rolle spielt, weil das Glaubwürdigkeit einbringt. Aber die Art und Weise wie es hier gemacht wird, hat mir einfach nicht zugesagt. Eine relativ offene Spielwelt und mir wird das "Entdecken" dieser verleidet, weil bei jedem Schritt die Nahrung runtertickt.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 140259 - 13. Februar 2015 - 20:07 #

Mhm, wirklich unter Druck gesetzt fühle ich ich mich bei dem Nahrungsystem nicht, es ist halt "nur" zeitaufwändig bzw. nervt es manchmal, wenn ich auf den Karten die nachwachsende Nahrung "farmen" muss oder es bereits nach 1-2 schwierigen Kämpfen wieder in die Stadt zurückgeht, um Nahrung fürs Rasten nachzukaufen bzw. die Hitpoints/Manapoints bei der Priesterin aufzufüllen.

Viermal (unregistriert) 14. Februar 2015 - 2:18 #

Nahrung ist kein Problem, du kannst Dir in jedem Dorf einen 6-Tages Vorrat kaufen. Zwischendurch findest Du jede Menge und mit den entsprechenden Skills kannst Du den Nahrungsverbrauch drastisch senken und automatisch mit getöteten Monstern Nahrung gewinnen. Mit Ausnahme einiger Regionen, die speziell auf Nahrungsknappheit ausgelegt sind (Wüste, Eismeer), ist Nahrung kein Thema.

Sieh es mal so:
In anderen Rollenspielen rennst Du nach kurzer Zeit mit endlos viel Gold rum, so dass Du theoretisch jeden Shop leer kaufen könntest und trotzdem noch Gold über hast. In Xulima gibt es 2 Dinge, für die Du bis zum Ende sinnvoll Gold ausgeben kannst: Nahrung und Skillpoints! Man muss es halt nur tun und nicht am Gold kleben.

Siak 13 Koop-Gamer - P - 1258 - 14. Februar 2015 - 16:07 #

Mitten ins Herz :)

Ich gestehe. Jaaa, ich bin ein Goldfarmer, nehme immer alles an Loot mit und durchstöbere dafür auch den letzten Winkel.
Daher auch mein "Leiden" wenn ich beim Ablaufen der Karte quasi mit jedem Schritt Gold (Nahrung) verlor.

Danke euch beiden für die Info. Vielleicht setze ich mich bei Gelegenheit doch noch mal dran und versuche den "Dagobert" nicht ganz so raushängen zu lassen ;-)

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 10722 - 13. Februar 2015 - 18:09 #

Schade, habe das Spiel schon eine Weile auf YT verfolgt und gehofft, dass es insgesamt besser sei. Da mir der grafische Stil ohnehin nicht so zusagt passe ich wohl, obwohl das Kampfsystem eigentlich einen guten Eindruck machte. Hmm...

Der Spieltitel ist echt mal trashig.^^

Pomme 16 Übertalent - P - 5647 - 13. Februar 2015 - 19:56 #

Ich mag ja dieses Kampfsystem ganz gerne. Erinnert mich an Albion oder Ambermoon, da hatte ich das so zum ersten Mal gesehen.

malkovic 12 Trollwächter - P - 884 - 13. Februar 2015 - 23:07 #

Öhm, 35.000 Dollar, lese ich richtig? Wie bekommt man dafür ein 50-Stunden-Game zusammen? Nicht, dass ich mich auskenne ...

Blöd, dass ich keine 50 Stunden über habe. Denn wenns ähnlich wie Amberstar ist, wäre es eigentlich meins :(

Viermal (unregistriert) 14. Februar 2015 - 2:11 #

In Xulima gibt es von allem 4.
4 Lords, 4 Titanen, 4 Hexen usw...

So haben sie das Game etwas gestreckt, aber insgesamt kam bei mir nie Langeweile auf. Ich hab Xulima in einem Rutsch durchgespielt und hatte viel Spaß dabei.

Keine Ahnung, was GG hier vergeben hat, den Test kann ich ja nicht lesen :) Aber mehr als eine 6.5 wird's vermutlich nicht sein. Und für den Normalspieler, der ein Assassins Creed oder GTA gewohnt ist, wäre das sogar übertrieben hoch. Für Freunde der alten Might & Magics hingegen ist das eine spannende Reise in die Vergangenheit, die man gespielt haben sollte!

mal 11 Forenversteher - 615 - 14. Februar 2015 - 12:57 #

einfach nur ein tolles Spiel, und soooo viel besser als MM X.
wer auf diese Art von Spielen steht, kann bedenklos zugreifen.
Der Rest sollte einen Bogen darum machen, Ihr seid nicht die Zielgruppe! :)

Hanseat 12 Trollwächter - P - 1017 - 17. Februar 2015 - 10:02 #

Mhh sehe ich nicht so. MMX war definitiv besser. Angefangen von der Grafik über die weniger lineare Spielwelt bis zum gesamten Charaktersystem. Also wer solche Spiele mag ihm aber die Grafik bei LOX nicht gefällt, sollte lieber mal einen Blick auf MMX riskieren, auch wenn LOX wirklich seine Momente hat

Kirkegard 19 Megatalent - P - 14437 - 17. Februar 2015 - 10:25 #

MMX fand ich persönlich auch besser. Es war das "rundere" Spiel, durchdachter mit besserer Dynamik und Story.
Aber wie gesagt, Xulima hat Spaß gemacht. Und das Team war allein schon wegen der Minigröße beschränkter in seinen Möglichkeiten.

Hanseat 12 Trollwächter - P - 1017 - 17. Februar 2015 - 11:47 #

Jap, völlig richtig.

Unregistrierbar 16 Übertalent - P - 4400 - 14. Februar 2015 - 17:18 #

Ich mag Retro ja schon, aber... Nahrungsmanagement? Wirklich jetzt?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9171 - 16. Februar 2015 - 20:26 #

gibts in legend of grimrock auch, is ja net unbedingt was schlechtes.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 14437 - 17. Februar 2015 - 10:28 #

In Xulima wars in der Umsetzung etwas zu viel des Guten ;-)
X Tausend Gold für eine Woche Proviant war nicht die beste Lösung um ein Nahrungsmittel Management spielerisch vertretbar umzusetzen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 31045 - 17. Februar 2015 - 0:07 #

Expedition: Conquistador hatte auch so ein Feature.

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 80201 - 15. Februar 2015 - 1:12 #

Ach ja, doch, ganz ok also. Ich hab weit schlimmeres erwartet, als Jörg im Momoca das Spiel so "würgend" erwähnt hat... ;)

Hyperlord 14 Komm-Experte - P - 2698 - 7. Mai 2016 - 20:03 #

Zwischenzeitlich wird der Steam Workshop unterstützt und dieses Nahrungs-Metagame lässt sich mit einem Mod deaktivieren

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